CH638861A5 - Apparatus for producing vertical wall panels from masonry blocks - Google Patents

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CH638861A5
CH638861A5 CH565579A CH565579A CH638861A5 CH 638861 A5 CH638861 A5 CH 638861A5 CH 565579 A CH565579 A CH 565579A CH 565579 A CH565579 A CH 565579A CH 638861 A5 CH638861 A5 CH 638861A5
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CH
Switzerland
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stop
lifting platform
support struts
scaffold
platform
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Application number
CH565579A
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English (en)
Inventor
Ernst Riffel
Hans Riffel
Original Assignee
Ernst Riffel
Hans Riffel
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    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/04Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of concrete or other stone-like material; of asbestos cement; of cement and other mineral fibres
    • E04C2/041Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of concrete or other stone-like material; of asbestos cement; of cement and other mineral fibres composed of a number of smaller elements, e.g. bricks, also combined with a slab of hardenable material
    • E04C2/042Apparatus for handling the smaller elements or the hardenable material; bricklaying machines for prefabricated panels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)
  • Movable Scaffolding (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von lotrechten Wandtafeln aus Mauersteinen, mit einem Gerüst an dem eine Arbeitsplattform angebracht ist.
Da die Herstellung von Mauerwerk jeglicher Art sehr lohnintensiv ist und auch eine entsprechende Qualifikation der Arbeiter erfordert, trachtet man danach, den Lohnanteil und die notwendige Qualifikation der Arbeiter abzubauen. Dies ist in der Hauptsache nur möglich durch Schaffung von optimalen Arbeitsbedingungen und Vereinfachung des Arbeitsprozesses, wie Verringerung der Nebenarbeiten und Trot-zeiten.
In der DE-AS 1280 722 ist deshalb bereits ein Gerüst für die Herstellung von Bautafeln aus Ziegelsteinen oder dgl. durch Aufmauern an einer Lehrschalung beschrieben.
Dieses Gerüst wird im allgemeinen in einer Halle verwendet und ist somit witterungsunabhängig.
Dies führt zwangsweise zu einer Vorfertigung von Mauerwerkteilen. Neben dem Gerüst befinden sich dabei Arbeitsgerüste mit höhen- und seitenverstellbaren Plattformen. Auf diese Weise können die Arbeitsbewegungen in entsprechend körpergerechter Höhe und normaler Körperhaltung ausgeführt werden. Nachteilig ist dabei jedoch, dass das Gerüst mit der Lehrschalung schräg gestellt ist. Dieses Mauern gegen die Schalung ergibt auf der Rückseite zum einen eine unsaubere Fuge und zum anderen ist für die Schalung ein grosser Platzbedarf erforderlich. Das Arbeitsgerüst kann nur längs der Schalung verfahren werden und die Schalung selbst fällt für zwei bis drei Tage, bis zur Trocknung des Mauerwerkes, für die weitere Benutzung aus. Ausserdem ist ein grosser Materialtransport erforderlich.
Bei einem anderen bekannten System wird die Wandtafel auf einer ebenen Platte gefertigt, die höhenverstellbar ist, damit stets in einer entsprechenden Körperhaltung gearbeitet werden kann. Nachteilig ist dabei jedoch, dass die Platte mit der fertigen, jedoch noch frischen Wandtafel mit einem Kran vom Arbeitsplatz weggebracht werden muss, damit mit der Mauerung der nächsten Wandtafel begonnen werden kann. Diese Methode birgt durch den Transport damit die Gefahr von Erschütterungen des noch nicht trockenen Mauerwerkes und ein Verziehen der ganzen Mauer in sich. Ausserdem ist dieses Verfahren relativ zeitaufwendig und erfordert hohe Investitionen.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Herstellen von Wandtafeln aus Steinen zu schaffen, mit der ohne grosse Investitionen, und ohne grossen Materialtransport schnell und sauber Wandtafeln hergestellt werden könnnen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst,
dass a) das Gerüst senkrecht zur Längsrichtung der herzustellenden Wandtafel horizontal verfahrbare Tragstreben aufweist, zwischen denen der Arbeitsbereich liegt,
b) die Tragstreben portal- oder brückenkranartig durch einen Querträger miteinander verbunden sind,
c) die Arbeitsplattform höhenverstellbar zwischen den Tragstreben angeordnet ist,
d) sich an dem Gerüst parallel zu der zu fertigenden Wandtafel eine höhenverstellbare Anschlageinrichtung befindet.
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Erfindungsgemäss können nun die Wandtafeln zwischen den Tragstreben frei auf einem planebenen Grund, z.B. dem Hallenboden, gemauert werden. An den Tragstreben und ggf. weiteren, mit diesen verbundenen Stützen und Trägern, können nun alle erforderlichen Einrichtungen befestigt bzw. aufgehängt werden, wobei für die herzustellende Wandtafel entsprechend Raum und Bodenfreiheit verbleibt.
Das Gerüst mit den Tragstreben ist dabei portalkranartig ausgebildet, wobei die Tragstreben Stützen darstellen.
Ebenso ist eine brückenkranartige Ausbildung denkbar, wobei der oder die Querträger mit Laufrädern auf einem entsprechenden Absatz im Bereich einer Hallendecke verfahrbar ist und die Tragstreben von den Querträgern aus lotrecht nach unten hängen. In gleicher Weise ist eine halbportalar-tige Ausbildung denkbar.
Die genaue Ausrichtung der Wand (Flucht) wird dabei statt in zeitraubender Weise mit einer Richtschnur durch die Anschlageinrichtung erreicht. Die Anschlageinrichtung bildet auch die Gewähr für eine präzise Höhenlage und senkrechte Vermauerung.
Hat die Wandtafel die gewünschte Höhe erreicht, so wird die Anschlageinrichtung, die ja während der Vermauerung hochgefahren ist, vollends über die Wandtafelhöhe gefahren. Anschliessend wird das ganze Gerüst um ein geringes Mass vorgefahren, Anschlageinrichtung und Hubbühne werden wieder abgesenkt und die nächste Wandtafel kann gemauert werden. Auf diese Weise können mit minimalem Abstand voneinander eine Vielzahl von Wandeinheiten parallel zueinander gesetzt werden. Ist die ganze Halle mit den gemauerten Wandeinheiten gefüllt, so wird auch die Hubbühne über die Wandtafeln gehoben und das ganze Gerüst in Ausgangsstellung zurückgefahren. Zweckmässigerweise wird die Fertigungszeit bzw. die Hallenlänge so lang gewählt, dass die erste Wandtafel ausgehärtet ist und nach deren Entfernung von neuem mit der Vermauerung begonnen werden kann.
Auf diese Weise kann auf engstem Raum eine sehr grosse Anzahl von Wandtafeln hergestellt werden, wobei diese ohne irgendwelche Hilfsmittel oder Gerüste zu benötigen,
trocknen können.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass an jeder Aussenseite ein vorderer und ein hinterer Tragstreben - bezogen auf die zu vermauernden Steine -angeordnet ist, die durch je einen Längsträger an der Unter-und an der Oberseite miteinander verbunden sind, wobei die unteren Längsträger mit Rädern versehen sind und wobei die an einer Hubbühne befestigte Arbeitsplattform jeweils zwischen den oberen und unteren Längsträgern geführt und die vor den zu vermauernden Steinen sich befindende Anschlageinrichtung zwischen den beiden vorderen Tragstreben liegt.
Auf diese Weise ergibt sich ein stabiles Gerüst, wobei die Anordnung der Anschlageinrichtung ein einfaches und rasches Mauern erlaubt.
Von Vorteil ist es, wenn die Hubbühne durch an beiden Seiten angeordnete und jeweils in dem unteren und dem oberen Längsträger gelagerte Spindeln geführt ist.
Die Schraube befindet sich damit in der Hubbühne und der Antriebsmotor kann in einfacherweise ebenfalls zum gemeinsamen Antrieb der beiden Spindeln auf der Hubbühne angeordnet sein. Der Antriebsmotor kann dabei auch zum Antrieb von weiteren auf der Hubbühne angeordneten Einrichtungen verwendet werden.
In Weiterbildung der Erfindung ist mit Vorteil die Anschlageinrichtung als Anschlagbalken ausgebildet, der höhenverstellbar in einer Führung der Tragstreben läuft.
Dies stellt eine einfache und robuste Lösung für die Anschlageinrichtung dar.
Der Anschlagbalken kann in einer Gliederkette geführt sein.
Dies stellt eine präzise Führung dar.
Von Vorteil ist es dabei, wenn der Anschlagbalken mit einer zu der herzustellenden Wandtafel hin gerichteten Justierschiene versehen ist.
Da unter Umständen auf Grund der grossen Länge des Anschlagbalkens die Gefahr von Verwindungen und Durchbiegungen besteht bzw. es sehr schwer ist, den Anschlagbalken mit einer gewünschten Massgenauigkeit von z.B. ± 1 mm herzustellen, können Höhenfehler durch die Justierschiene ausgeglichen werden. Es ist besonders vorteilhaft, wenn die Justierschiene als L-förmige Winkelschiene ausgebildet ist, die über Langlöcher mit einer senkrechten Wand des Anschlagbalkens verbunden ist.
Eine sehr vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass die Anschlageinrichtung mit Rasterwinkeln versehen ist, die in Längsrichtung der Anschlageinrichtung in wählbaren Rastermassen nebeneinander angeordnet sind und in Arbeitsstellung einschwenkbar oder einschiebbar sind.
Durch die Rasterwinkel, die vorzugsweise entsprechend der DIN-Norm im Abstand von 12,5 cm nebeneinander angeordnet sind (Rastermass), können sämtliche Messarbeiten entfallen. Dies bringt eine erhebliche Vereinfachung und Verkürzung der Arbeitszeit. Die Rasterwinkel können numeriert oder mit entsprechenden Massangaben versehen sein. An den Stellen, an denen Aussparungen (z.B. für Türen, Fenster) im Mauerwerk vorgenommen werden sollen, ist es lediglich erforderlich, die entsprechenden Rasterwinkel aus ihrer Bereitsschaftsstellung einzuschwenken oder einzuschieben. Der Arbeiter braucht somit keinerlei Messarbeiten vorzunehmen, sondern lediglich laut Plan die jeweiligen Rasterwinkel einzulegen.
Von Vorteil ist es, wenn die Rasterwinkel durch eine Klemmeinrichtung, o. ä. verstellbar auf der Anschlageinrichtung angeordnet sind.
Dadurch lässt sich der Abstand beliebig verändern, so dass ggf. andere Rasterabstände eingestellt werden können.
Zur Arbeitserleichterung ist vorgesehen, dass die Hubbühne mit einer Mörtelpumpe und einer Steinablage versehen ist.
Durch diese Massnahmen hat der Arbeiter die zu vermauernden Steine in Griffnähe. Durch die Mörtelpumpe kann über einen Schlauch der Mörtel oder Beton direkt zu der Mörtelstelle gebracht werden.
Es kann weiterhin vorgesehen sein, dass jeweils am unteren Längsträger der Antriebsmotor für die Vorwärtsbewegung des Gerüstes angeordnet ist.
Ausserdem ist es besonders günstig, wenn die Antriebseinrichtungen für die Anschlageinrichtung und die Hubbühne synchron miteinander koppelbar sind.
Durch diese Massnahme ist eine weitere Rationalisierung für den Arbeiter gegeben. Er muss nur noch einen Schalterknopf oder Hebel betätigen und die Hubbühne und die Anschlagseinrichtung fahren zugleich und präzise auf die nächste Arbeitsstufe.
Wenn eine entsprechende Schaltung vorgesehen ist, kann der Arbeiter zu Beginn eine individuelle Arbeitshöhe (z.B. als Nullpunkt) einstellen und dann durch entsprechende Betätigung der Hubmotore taktweise stets unter Beibehaltung der richtigen Arbeitshöhe hochfahren.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht des Gerüstes,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gerüstes,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Gerüst,
Fig. 4 Schnitt IV-IV nach der Fig. 3,
Fig. 5 Ausschnittvergrösserung der Rasterwinkel.
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In der Zeichnung ist die Erfindung nur prinzipmässig dargestellt, soweit es für deren Verständnis erforderlich ist. Das Gerüst nach dem Ausführungsbeispiel ist portalkranartig aufgebaut. Es weist an beiden Seiten je zwei Tragstreben la/lb auf. Durch Querträger 2 sind die Tragstreben la/lb jeder Seite oben miteinander verbunden. Auf der Unterseite sind die Tragstreben jeder Seite jeweils durch einen Längsträger 3 verbunden, an denen auch die Laufräder 4 angeordnet sind, die vorzugsweise auf Schienen 50 geführt sind. An der Oberseite sind die Tragstreben 1 ebenfalls durch Längsträger 5 miteinander verbunden. Eine Hubbühne 6, die mit einer Arbeitsplattform 7 versehen ist, ist beidseitig an den unteren und oberen Längsträgern 3 bzw. 5 befestigt. Die Höhenverstellbarkeit der Hubplattform 6 wird durch je eine auf beiden Seiten angeordnete Spindel 8 erreicht, die in dem unteren und in dem oberen Längsträger 3 bzw. 5 gelagert sind. Der Antriebsmotor 9 hierzu befindet sich, wie in der Fig. 2 angedeutet, auf der Hubplattform 6. Statt einer Höhenverstellung der Hubplattform 6 über die Spindel können im Rahmen der Erfindung auch beliebig andere Hubeinrichtungen verwendet werden. So kann z.B. auch ein Zahnstangenantrieb oder ein Ketten- oder Seilzug verwendet werden.
Zwischen den beiden hinteren Tragstreben la ist ein Anschlagbalken 10 höhenverstellbar angeordnet, der in einer Gliederkette 11 geführt ist. Wie in der Fig. 5 vergrössert dargestellt, ist der Anschlagbalken 10 mit einer Justierschiene 12 und Rasterwinkeln 13 versehen. Die als L-förmige Winkelschiene ausgebildete Justierschiene 12 ist mit Langlöchern versehen und an der lotrechten Wand des Anschlagbalkens, die auf der Seite der herzustellenden Wandtafel liegt, angeschraubt. Durch die Langlöcher ist die Justierschiene 12 somit höhenverstellbar.
Der horizontale Teil der Justierschiene 12 ist zu den Mauersteinen 14 hingerichtet. Die Justierschiene 12 stellt den eigentlichen Anschlag für die Mauersteine 14 dar. Durch die an der Oberseite des Anschlagbalkens 10 schwenkbar angeordneten Rasterwinkel 13, die im Abstand von 12,5 cm nebeneinander über die Länge des Anschlagbalkens 10 angeordnet sind, ist ein Mauern ohne Messeinrichtungen möglich. Die nicht benötigten Rasterwinkel befinden sich, wie strichliert dargestellt, in einer zurückgeklappten Position. Lediglich die beiden Rasterwinkel, die die Länge der Wandtafel (Anfang und Ende) festlegen und gegebenenfalls weitere Rasterwinkel für Aussparungen, werden eingeschwenkt. Die Rasterwinkel 13 sind klemmbar (z.B. über eine Klemmschraube) auf einer Justierschiene 15 nebeneinander angeordnet, so dass das Rastermass im Bedarfsfalle verändert werden kann.
Statt einer Gliederkette 11 als Hubeinrichtung für den
Anschlagbalken 10 können ebenfalls im Rahmen der Erfindung andere Hubeinrichtungen (Spindel, Zahnstange, Seiloder Kettenzug) eingesetzt werden.
Die Hubplattform 6 ist mit mehreren Steinablagen 16 und einer Mörtelpumpe 17 versehen, von der aus ein - nicht dargestellter - Schlauch zu der Mauerstelle zum Transport des Mörtels führt.
An beiden unteren Längsträgern 3 sind Antriebsmotore 18 für den Horizontalvorschub des Gerüstes angeordnet. Durch die Antriebsmotore 18 werden die Laufräder 4 angetrieben.
Von einem Schaltpult 19 aus, das an einer zentralen Stelle auf der Hubplattform 6 angeordnet ist, wird das Gerüst gesteuert.
Das Schaltpult 19 kann zum Beispiel in der Mitte der Hubplattform oder auch im Bereich einer Stirnseite angeordnet sein.
So kann z.B. durch einen einfachen Knopfdruck auf einem Schalter die Hubbühne 6 der Anschlagbalken 10 entsprechend hoch gefahren werden. Die - nicht dargestellte -Antriebseinrichtung für den Anschlagbalken 10 und die Hubbühne können dabei durch eine entsprechende Schaltung miteinander gekoppelt werden. In gleicher Weise kann durch einen entsprechenden Knopfdruck auch das ganze Gerüst vorwärts oder rückwärts gefahren werden. Aus Sicherheitsgründen ist dabei ein Sicherheitsschalter vorgesehen, durch den sichergestellt ist, das eine Verfahrbarkeit des Gerüstes nur möglich ist, wenn der Anschlagbalken 10 in seiner höchsten Endlage sich über dem höchsten Punkt der Wandtafel befindet (Vorwärtsfahrt) bzw. wenn sich auch die Hubbühne 6 in ihrer obersten Lage befindet (Rückwärtsfahrt).
Der Hubtakt für die Hubbühne 6 und den Anschlagbalken 10 für das Hochfahren um eine Steinhöhe kann über eine Nockenleiste eingestellt werden.
Wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, können mit dem Gerüst in sehr dichtem Abstand voneinander viele Wandtafeln hergestellt werden. Die Vorschubrichtung ist dabei durch einen Pfeil angegeben. Der Abstand der einzelnen Wandtafeln voneinander ist im wesentlichen von der Breite des Anschlagbalkens 10 abhängig.
Bei einer genügenden Hallenbreite ist es auch möglich, das Gerüst parallel zu den Wandtafeln zu verfahren und auf diese Weise zwei oder mehrere Reihen Wandtafeln nebeneinander in einer Halle aufzustellen.
Die Arbeitsplattform 7 ist in horizontaler Richtung teleskopartig mit der Hubbühne 6 verbunden (in Fig. 4 angedeutet). Durch diese Massnahme kann auch bei unterschiedlichen Wandstärken der Mauersteine stets der günstigste Abstand (ca. 5 cm) zum Vermauern eingestellt werden.
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Claims (13)

638861 PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Herstellen von lotrechten Wandtafeln aus Mauersteinen, mit einem Gerüst, an dem eine Arbeitsplattform angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass a) das Gerüst senkrecht zur Längsrichtung der herzustellenden Wandtafel horizontal verfahrbare Tragstreben (la, lb) aufweist, zwischen denen der Arbeitsbereich liegt,
b) die Tragstreben (la, lb) portal-oder brückenkranartig durch Querträger (2) miteinander verbunden sind,
c) die Arbeitsplattform (7) höhenverstellbar zwischen den Tragstreben (la, lb) angeordnet ist,
d) sich an dem Gerüst parallel zu der zu fertigenden Wandtafel eine höhen verstellbare Anschlageinrichtung (10) befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Aussenseite ein vorderer und ein hinterer Tragstreben (la, lb) - bezogen auf die zu vermauernden Steine -angeordnet ist, die durch je einen Längsträger (3,5) an der Unter- und an der Oberseite miteinander verbunden sind, wobei die unteren Längsträger (3) mit Rädern (4) versehen sind und wobei die an einer Hubbühne (6) befestigte Arbeitsplattform (7) jeweils zwischen den oberen und unteren Längsträgern (5,3) geführt und die vor den zu vermauernden Steinen (14) sich befindende Anschlageinrichtung (10) zwischen den beiden vorderen Tragstreben (la) liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubbühne (6) durch an beiden Aussenseiten angeordnete und jeweils in dem unteren und dem oberen Längsträger (3,5) gelagerte Spindeln (8) geführt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlageinrichtung als Anschlagbalken ( 10) ausgebildet ist, der höhen verstellbar in einer Führung der beiden vorderen Tragstreben (la) läuft.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagbalken (10) in einer Gliederkette (11) geführt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagbalken (10) mit einer zu der herzustellenden Wandtafel hingerichteten Justierschiene (12) versehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlageinrichtung (10) mit Rasterwinkeln (13) versehen ist, die in Längsrichtung der Anschlageinrichtung (10) in wählbaren Rastermassen nebeneinander angeordnet sind und in Arbeitsstellung einschwenkbar oder einschiebbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasterwinkel (13) durch eine Klemmeinrichtung verstellbar auf einer mit der Anschlageinrichtung (10) verbundenen Schiene (15) angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubbühne (6) mit einer Mörtelpumpe (17) und einer Steinablage (16) versehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils am unteren Längsträger (3) der Antriebsmotor (18) für den Horizontalvorschub des Gerüstes angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtungen für die Anschlageinrichtung (10) und die Hubbühne (6) synchron miteinander koppelbar sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Justierschiene als L-förmige Winkelschiene (12) ausgebildet ist, die über Langlöcher mit einer lotrechten Wand des Anschlagbalkens (10) verbunden ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsplattform (7) für eine horizontale Abstandseinstellung zu der zu bildenden Wandtafel teleskopartig mit der Hubbühne (6) verbunden ist.
CH565579A 1978-07-07 1979-06-18 Apparatus for producing vertical wall panels from masonry blocks CH638861A5 (en)

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