CH639623A5 - Einrichtung zum transportieren von flaechenhaften teilen, insbesondere papierblaettern, karten, brief- oder versandhuellen. - Google Patents

Einrichtung zum transportieren von flaechenhaften teilen, insbesondere papierblaettern, karten, brief- oder versandhuellen. Download PDF

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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Maschinen zum Abbündeln von Brief- oder Versandhüllen weisen eine Einzug-Einrichtung zum Einziehen der sich auf einem Stapel befindenden Hüllen auf. Eine solche Einzug-Einrichtung hat eine beim Betrieb rotierende Walze mit Saugöffnungen, um eine Hülle nach der anderen anzusaugen, vom unteren Ende des Stapels abzuziehen und beispielsweise an ein anderes Transportorgan zu übergeben. Bei der Übergabe werden die Saugöffnungen belüftet, damit sich die Hülle von der Walze ablösen kann.
Eine bekannte Einzug-Einrichtung ist mit einer Walze mit einer Welle und zwei drehfest darauf sitzenden Walzenkörpern versehen, deren zylindrische Mantelflächen je eine Reihe von Saugöffnungen aufweisen, die in einen entlang der Drehachse verlaufenden Saugkanal münden. Die Welle ist hohl und ihr Hohlraum verbindet die Saugkanäle der beiden Walzenkörper über eine Saugluftsteuerkupplung mit einer Saugvorrichtung. Die Saugluftsteuerkupplung ist mit einem unverdrehbar am Maschinengestell befestigten Teil und einem drehfest mit der Welle verbundenen Teil versehen. Die beiden Teile weisen Luftdurchgänge mit Mündungen auf, die einander in einer bestimmten Drehstellung der Walze zugewandt sind. In dieser Drehstellung saugt dann die beim Betrieb angetriebene Walze jeweils eine Hülle an und nimmt diese mit. Die Saugluftsteuerkupplung ist noch mit einem Belüftungskanal versehen, um in einer bestimmten Drehstellung der Walze die bereits erwähnte Belüftung zu erzielen.
Zwischen den beiden Walzenkörpern ist eine Rinne vorhanden, in der ein Separier-Organ angeordnet ist. Dieses ist unverdrehbar am Maschinengestell befestigt und mit einer Saugöffnung versehen, deren Mündung sich unter dem Hüllen-Stapel im Innern der Rinne befindet. Die Saugöffnung des Separier-Organs ist durch eine Leitung mit separaten Saugluftsteuerkupplungen verbunden, die ihrerseits mit der Saugvorrichtung verbunden ist. Diese Saugluftsteuerkupplung weist einen unverdrehbar am Gestell befestigten Teil und einen auf einer separaten Welle sitzenden Teil auf, der durch ein Getriebe synchron mit der Walze gedreht wird. Diese separate Saugluftsteuerkupplung ist derart ausgebildet, dass die Saugöffnung des Separier-Organs in einer bestimmten Walzenstellung die unterste Hülle des Stapels teilweise in die Rinne hineinsaugt. In einem späteren Zeitpunkt wird diese Hülle durch Belüften wieder freigegeben, so dass sie von der Walze mitgenommen werden kann. Durch das Separier-Organ wird sichergestellt, dass nie gleichzeitig mehr als eine Hülle vom Stapel weggezogen wird.
Bei der vorbekannten Einrichtung sind zwischen den beiden Saugluftsteuerkupplungen und den Saugöffnungen der Walze bzw. des Separier-Organs relativ lange Luftwege vorhanden. Diese Luftwege müssen beim Betrieb abwechselnd teilweise evakuiert und dann wieder belüftet werden. Dazu muss eine relativ grosse Luftmenge abgesaugt oder bzw. eingelassen werden. Dies bringt den Nachteil mit sich, dass die maximal mögliche Arbeitsgeschwindigkeit auf einen relativ kleinen Wert begrenzt wird. Zudem erzeugen die vorbekanns
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ten Einrichtungen sehr viel Lärm. Dieser wird zu einem grossen Teil ebenfalls durch die grossen Luftmengen verursacht, die aus den Luftwegen abgesaugt bzw. in diese eingelassen werden müssen. Insbesondere erzeugen die Belüftungen beim schlagartigen Einströmen von Luft ein knallartiges Geräusch.
Des weitern hat die vorbekannte Einzug-Einrichtung noch den Nachteil, dass die Saugluftsteuerkupplungen viel Platz beanspruchen und die Baugrösse der Einrichtung vergrössern.
Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, eine Einrichtung zum Transportieren von Papierblättern, Karten, Brief- oder Versandhüllen und dergleichen, flächenhaften, biegbaren Teilen zu schaffen, wobei diese Einrichtung eine grosse Arbeitsgeschwindigkeit ermöglichen und dabei nur wenig Lärm erzeugen soll.
Diese Aufgabe wird durch eine Einrichtung gelöst, die gemäss dem Anspruch 1 ausgebildet ist. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Einrichtung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die Erfindung soll nun anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert werden. In der Zeichnung zeigen die Fig. 1 einen Längsschnitt entlang der Walzen-Dreh-achse einer Einzug-Einrichtung, wobei zur Verbesserung der Übersicht gewisse Teile versetzt gezeichnet sind,
die Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1, wobei die Walze in einer anderen Drehstellung gezeichnet wurde und die Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III der Figur 1.
Die in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Einrichtung kann beispielsweise einen Teil einer Maschine zum Abbündeln von Brief- oder Versandhüllen bilden. Die Einrichtung weist ein Gestell 1 auf, das am Gestell der Maschine befestigt bzw. durch Teile von diesem gebildet ist. Am Gestell 1 ist eine Stapel-Halterung 3 befestigt, die unter anderem eine geneigte Auflage 5 sowie Abstreifer 7 und 9 aufweist und einen Stapel Hüllen 11 hält.
Im Gestell 1 ist ferner eine als Ganzes mit 21 bezeichnete Walze drehbar um eine horizontale Drehachse 23 gelagert. Die Walze 21 weist eine Welle 25 auf. Auf dieser sind zwei im wesentlichen zylindrische, je eine zur Drehachse 23 koaxiale, durchgehende Öffnung 27a aufweisende Walzenkörper 27 angeordnet, und mittels nur zum Teil angedeuteter Schrauben 29 drehfest mit der Welle 25 verbunden. Die Öffnungen 27a sind je mit einem einen grösseren Durchmesser als die Welle 25 aufweisenden Abschnitt 27b versehen. Diese Öffnungs-Abschnitte 27b sind aussen durch eine zylindrische Innenfläche 27c begrenzt und münden in die einander abgewandten Stirnseiten der beiden Walzenkörper 27.
Bei den beiden Enden der Welle 25 ist eine Buchse 31 bzw. 33 angeordnet. Die beiden Buchsen sind an ihren einander abgewandten Enden mit einem Flansch versehen und unverdrehbar am Gestell festgeschraubt. Beide Buchsen haben je eine durchgehende, zur Drehachse 23 koaxiale Öffnung 31a bzw. 33a. Die Öffnung 31a ist am linken Ende mit einer Erweiterung versehen, in die ein Kugellager 35 eingesetzt ist. Rechts von diesem hat die Öffnung 31a einen dünneren Abschnitt, dessen Durchmesser geringfügig grösser ist als der Durchmesser der Welle, so dass diese frei drehen kann, aber einigermassen abgedichtet wird. Auf den genannten dünneren Öffnungsabschnitt folgt rechts eine Erweiterung, die zusammen mit der Welle 25 einen ringförmigen Hohlraum 31b bildet. Das rechte Ende der Öffnung 31a wird wieder durch einen engeren Abschnitt gebildet, in den ein zum Lagern der Welle 25 dienender Lagerring 37 eingesetzt ist, der gleichzeitig den Hohlraum 31b gegen aussen einigermassen abdichtet. Die Buchse 33 ist weitgehend identisch ausgebildet wie die Buchse 31 und weist ebenfalls eine durchgehende Öffnung 33a und im inneren Teil der Buchse eine Erweiterung auf, die zusammen mit der Welle einen Hohlraum 33b begrenzt, der gegen aussen einigermassen abgedichtet ist. Der Unterschied zwischen den beiden Buchsen 31 und 33 besteht lediglich darin, dass die letztere bei ihrem äusseren Ende zum Lagern der Welle statt eines Kugellagers nur einen Lagerring 39 aufweist. Beim inneren Ende der Buchsenöffnung 33a ist gleich wie bei der Buchse 31 ein Lagerring 41 vorhanden.
Die Hohlräume 31b, 33b sind durch eine radiale Öffnung 31c bzw. 33c und einen Stutzen 43 bzw. 45 mit dem Innern einer Saugluftleitung 47 verbunden. Diese ist ihrerseits mit einer Saugvorrichtung 49 verbunden, die eine Pumpe und vorzugsweise einen Speicher aufweist.
Die beiden Buchsen 31 und 33 haben einander zugewandte Teile 31d bzw. 33d, die in die Öffnungs-Abschnitte 27b der Walzenkörper 27 hineinragen. Zwischen den zylindrischen Aussenflächen 3 le, 33e der Teile 31d bzw. 33d und den Innenflächen 27c der Walzenkörper 27 ist gerade so viel Spiel vorhanden, dass die Walzenkörper ohne nennenswerte Reibung rotieren können, dass aber die Öffnungs-Abschnitte 27b annähernd dicht abgeschlossen werden.
Die beiden Walzenkörper 27 weisen je einen Saugkanal 27d auf, der parallel zur Drehachse 23 verläuft und durch eine Einfräsung sowie einen aufgeschraubten Deckteil 51 begrenzt wird. Der Deckteil 51 ist aussen mit einer in Richtung der Drehachse 23 verlaufenden Reihe Saugöffnungen 51a versehen. Der Kanal 27d ist mit einer radialen Öffnung 27e verbunden, die in die Innenfläche 27c mündet. Ferner sind drei weitere entlang der Drehachse 23 verlaufende Saugkanäle 27f vorhanden, die je durch eine Sackbohrung gebildet sind, deren offenes Ende durch eine Schraube 53 dicht abgeschlossen ist. Von jedem dieser Saugkanäle 27f mündet eine Reihe Saugöffnungen 27i in die Mantelfläche des Walzenkörpers 27. Ferner ist jeder Saugkanal 27f mit einer radialen Öffnung 27g verbunden, die in die Innenfläche 27c mündet.
Die sich innerhalb der Öffnungs-Abschnitte 27b der Walzenkörper 27 befindenden Teile der Buchsen 31 und 33 sind je mit einer radialen Öffnung 31f bzw. 33f versehen. Jede dieser Öffnungen erstreckt sich über einen um die Drehachse 23 verlaufenden Kreissektor von etwa 130°, wie man aus den in der Fig. 2 gestrichelt eingezeichneten Begrenzungslinien der Öffnung 33f entnehmen kann. Die Öffnungen 3 If, 33f führen vom Hohlraum 31b bzw. 33b in die Aussenflächen 3 le bzw. 33e und zwar so, dass sie bei gewissen Drehstellungen der Walze deren Saugkanäle 27d, 27f mit den Hohlräumen 31b bzw. 33b verbinden. Jede der beiden Buchsen 31, 33 weist also einen als Ganzes mit 31g bzw. 33g bezeichneten, gegen aussen einigermassen dicht abgeschlossenen Durchgang auf, der die Saugkanäle der Walzenkörper bei bestimmten Drehstellungen der Walze mit der Saugvorrichtung 49 verbindet.
Die Buchsen-Teile 31d und 33d sind bei ihren Mantelflächen 3 le, 33e ferner noch je mit einem entlang der Drehachse 23 verlaufenden Belüftungskanal 31h bzw. 33h versehen, der sich zum Teil innerhalb und zum Teil ausserhalb des Walzenkörpers 27 befindet. Bei einer gewissen Walzendrehstellung überlappen die Belüftungskanäle 31h, 33h die zu den Saugkanälen der Walzenkörper führenden Radial-Öff-nungen.
Es sei an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass die Buchsen 31, 33 und Walzenkörper 27 in der Fig. 1 teilweise entlang von Ebenen geschnitten sind, die nicht vertikal verlaufen, wie ein Vergleich mit der Fig. 2 zeigt. Ferner entspricht auch die Darstellung der Stutzen 43 und 45 in der Fig. 1 nicht einem vertikalen Schnitt.
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Zwischen den beiden Walzenkörpern 27 ist eine Rinne 61 vorhanden. In dieser ist ein als Ganzes mit 63 bezeichnetes Separier-Organ angeordnet, das einen mittels einer Schraube 65 drehfest mit der Welle 25 verbundenen Ring 67 aufweist. Dieser ist auf seiner zylindrischen, zur Drehachse 23 koaxialen Mantelfläche 67a mit einer Vertiefung 67b versehen. Das Separier-Organ 63 weist ferner einen starr am Gestell befestigten Körper 69 mit einem C-förmigen Abschnitt auf, der sich etwa über den halben Umfang des Ringes 67 erstreckt und dessen Innenfläche 69a koaxial zur Drehachse 23 gebogen und mit einem annähernd dicht an der Mantelfläche 67a anliegenden Übergang versehen ist. Der Körper 69 ist mit einem Durchgang 69b versehen, der von der Saugleitung 47 zu einer in die Innenfläche 69a mündenden Öffnung 69c führt. Der C-förmige Abschnitt des Körpers 69 ist ferner mit einem ungefähr radialen Durchgang 69d versehen, der innen durch eine relativ weite, in die Innenfläche 69a mündende Öffnung und aussen durch einige dünne Öffnungen gebildet ist. Deren äussere Mündungen liegen in einem Flächenabschnitt, der sich etwas innerhalb der Finne 61 befindet, und zwar in der Nähe des oberen Randes der untersten Hülle 11. Bei einer bestimmten Drehstellung der Walze 21 verbindet die Vertiefung 67b die Öffnung 69c mit dem Durchgang 69d.
Die Welle 25 ist über eine Gelenkkupplung 71 und weitere, nicht dargestellte Übertragungsmittel mit einem Antriebsmotor 73 verbunden.
Beim Betrieb der Einrichtung treibt der Antriebsmotor 73 die Walze 21 an, so dass diese in den Figuren 2 und 3 im Uhrzeigersinn rotiert. Ferner wird mit der Saugvorrichtung Luft abgesaugt, so dass in der Leitung 47 und in den Durchgängen 31g und 33g der beiden Buchsen 31, 33 dauernd ein Unterdruck vorhanden ist. Ferner ist natürlich auch im Durchgang 69b des Körpers 69 des Separier-Organs dauernd ein Unterdruck vorhanden.
Der Ring 67 des Separier-Organs 63 gelangt bei jeder Umdrehung der Walze 21 in eine Drehstellung, in der die Vertiefung 67b den Durchgang 69b mit dem Durchgang 69d verbindet. Dadurch wird die unterste Hülle des Hüllenstapels ein wenig deformiert und ein Abschnitt von ihr in die Rinne 61 eingesaugt. Die unterste Hülle wird also bei ihrem einen Rand von den restlichen Hüllen separiert. Ungefähr in diesem Zeitpunkt werden auch die miteinander fluchtenden Saugkanäle 27d der beiden Walzenkörper 27 durch die Öffnungen 27e mit den Durchgängen 31g bzw. 33g verbunden, so dass die Walze 21 die unterste Hülle des Hüllenstapels ansaugt und vom letzteren wegzieht, während die restlichen Hüllen des Stapels von den Abstreifern 7 und 9 zurückgehalten werden. Kurz nach Beginn des Wegziehvorganges gelangt die Vertiefung 67b in eine Stellung, in der sie den Durchgang 69d mit der Umgebung verbindet und belüftet.
Die Walze 21 transportiert dann die vom Stapel wegge-s zogene Hülle über einen bestimmten Drehwinkel mit, wobei die Hülle sukzessive auch bei den Säugöffnungen 27i der Saugkanäle 27f angesaugt wird.
Wenn die Öffnungen 27e mit den Belüftungskanälen 31h, 33h zur Deckung gelangen, werden die Saugkanäle 27d belüf-io tet. Etwas später werden sukzessive auch die Saugkanäle 27f belüftet. Die Hülle kann sich dann von der Walze ablösen und von einem anderen, nicht dargestellten Transport- oder Verarbeitungsorgan der Maschine übernommen werden.
Die beiden Buchsen 31 und 33 bilden also je einen Sta-15 tor einer Saugluftsteuerkupplung, deren Rotor durch je einen Walzenkörper 27 gebildet wird. Beim Belüften der Saugkanäle 27d, 27f gelangt jeweils nur gerade in diese selbst Luft, während die Durchgänge 31g und 33g der Buchsen 31 bzw. 33 stets unter Unterdruck stehen. Bei den Übergängen vom 20 Belüften zum Saugen und umgekehrt müssen daher nur relativ kleine Luftmengen abgesaugt bzw. eingelassen werden. Zudem kann jede Öffnung 27e den Saugkanal 27 über einen relativ grossen Teil von dessen entlang der Drehachse 23 gemessenen Länge mit den Durchgängen 31g bzw. 33g der bei-25 den Buchsen verbinden.
Beim Separier-Organ 63 bildet der Körper 69 den Stator und der Ring 67 den Rotor der Saugluftsteuerkupplung. Bei den Wechseln vom Saugen zum Belüften und umgekehrt müssen also auch dort nur relativ kleine Luftmengen eingelassen 30 bzw. abgesaugt werden.
Die Einrichtung kann daher mit einer grossen Geschwindigkeit arbeiten. Es ist beispielsweise ohne weiteres möglich, etwa 1000 Hüllen pro Minute vom Hüllenstapel zur Weiterverarbeitung in die Maschine einzuziehen. Dabei verursacht 35 die Einzug-Einrichtung nur einen relativ kleinen Lärm.
Die in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Einrichtung dient als Einzug für Brief- oder Versandhüllen. Selbstverständlich kann man die Einrichtung auch für den Einzug von Schreibkarten adaptieren, die aus dünnem, biegbarem Karton beste-40 hen.
Des weitern kann die Einrichtung nicht nur zum Einzug von Hüllen oder Karten verwendet werden, sondern auch an anderen Stellen von Maschinen zur Herstellung oder Verarbeitung von Brief- und Versandhüllen oder Schreibkarten ein-45 gesetzt werden, bei denen Papierblätter oder Karten oder Brief- und Versandhüllen und dergleichen, flächenhafte, biegbare aus Papier oder Karton bestehende Teile transportiert werden müssen.
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2 Blätter Zeichnungen

Claims (8)

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1. Einrichtung zum Transportieren von flächenhaften, biegbaren Teilen, insbesondere Papierblättern, Karten, Briefoder Versandhüllen, mit einem Gestell (1), einer um eine Drehachse (23) drehbar in diesem gelagerten Walze (21), die mindestens zwei Saugkanäle (27d, 27f) und von diesen in die Mantelfläche der Walze (21) mündende Saugöffnungen (51a, 27i) aufweist, wobei die Walze (21) zwischen den beiden Saugkanälen (27d, 27f) durch eine Rinne (61) unterteilt ist, in die ein unverdrehbar am Gestell (1) befestigter Körper (69) hineinragt, der einen Durchgang (69d) aufweist, um einen zu transportierenden Teil (11) bei einer Drehstellung der Walze (21) teilweise in die Rinne (61) hineinzuziehen, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchgang (69d) in eine der Drehachse (23) zugewandte, zu dieser koaxial gebogene Fläche (69a) mündet, dass die Walze (21) eine dieser Fläche (69a) zugewandte, zur Drehachse (23) koaxiale Fläche (67a) aufweist, in der eine Vertiefung (67b) vorhanden ist, die den genannten Durchgang (69d) in einer Drehstellung der Walze (21) mit einem anderen Durchgang (69b) des in die Rinne (61) hineinragenden Körpers (69) verbindet, und dass dieser letztere Durchgang (69b) mit der Saugvorrichtung (49) verbunden ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erstgenannte Durchgang (69d) an seinem der Drehachse (23) abgewandten Ende in einen sich innerhalb der Rinne (61) befindenden Flächenabschnitt des genannten Körpers (69) mündet.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das in die genannte, koaxial gebogene Fläche (69a) mündende Ende des erstgenannten Durchganges (69d) durch eine einzige Öffnung und das der Drehachse (23) abgewandte Ende des erstgenannten Durchganges (69d) durch mehrere dünnere Öffnungen gebildet ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit Antriebsmitteln (73), um die Walze (21) beim Betrieb zu drehen, einer Saugvorrichtung (49) und mindestens einer Saugluftsteuerkupplung, um die Saugkanäle (27d, 27f) in einer Drehstellung der Walze (21) mit der Saugvorrichtung (49) zu verbinden und in einer anderen Drehstellung zu belüften, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (21) eine zur Walzen-Drehachse (23) koaxiale Öffnung (27a) aufweist, die mindestens teilweise durch eine zylindrische Innenfläche (27c) der Walze (21) begrenzt ist, in der eine mit dem Saugkanal (27d, 27f) verbundene Öffnung (27e, 27g) vorhanden ist, und dass ein unverdrehbar am Gestell (1) befestigter Körper (31, 33) in die koaxiale Öffnung (27a) der Walze (21) hineinragt, eine der Walzen-Innenfläche (27c) zugewandte, zylindrische Aussenfläche (3le, 33e) sowie einen in diese mündenden, mit der Saugvorrichtung (49) verbundenen Durchgang (31g, 33g) aufweist und zusammen mit der Walze (21) die Saugluftsteuerkupplung bildet.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der in die koaxiale Öffnung (27a) der Walze (21) hineinragende, unverdrehbar am Gestell (1) befestigte Körper (31, 33) in der zylindrischen Aussenfläche (31e, 33e) einen Belüftungskanal (31h, 33h) aufweist, der einen sich innerhalb der Walzen-Öffnung (27a) befindenden Abschnitt aufweist und den Saugkanal (27d, 27f) der Walze (21) in einer Drehstellung der letzteren mit der Umgebung verbindet.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Walzenseiten ein in eine Öffnung (27a) der Walze (21) hineinragender, mit dieser zusammen eine Saugluftsteuerkupplung bildender Körper (31, 33) vorhanden ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze eine Welle (25) aufweist, die drehbar in den beidseitig der Walze (21) unverdrehbar am Gestell befestigten Körpern (31, 33) der Saugluftsteuerkupplung gelagert ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn-' zeichnet, dass jeder sich auf der einen Seite der Rinne (61) befindende Saugkanal (27d, 27f) mit der einen Saugluftsteuerkupplung und jeder der sich auf der anderen Seite der Rinne (61) befindende Saugkanal (27d, 27f) mit der anderen Saugluftsteuerkupplung verbunden ist.
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