CH640030A5 - Verfahren zur herstellung einer dachisolierung. - Google Patents

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CH640030A5
CH640030A5 CH266179A CH266179A CH640030A5 CH 640030 A5 CH640030 A5 CH 640030A5 CH 266179 A CH266179 A CH 266179A CH 266179 A CH266179 A CH 266179A CH 640030 A5 CH640030 A5 CH 640030A5
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CH
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plates
roof
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CH266179A
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Inventor
Jorgen Skjold Petersen
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Rockwool Int
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/16Insulating devices or arrangements in so far as the roof covering is concerned, e.g. characterised by the material or composition of the roof insulating material or its integration in the roof structure
    • E04D13/1606Insulation of the roof covering characterised by its integration in the roof structure
    • E04D13/1662Inverted roofs or exteriorly insulated roofs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Gas Or Oil Filled Cable Accessories (AREA)
  • Inorganic Insulating Materials (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Dachisolierung, bei dem das Isoliermaterial in Form von Platten auf einer wasserdichten Membrane angebracht wird, und die Platten mittels Verkleben oder durch ihr eigenes oder ein zusätzliches Gewicht am Dach gehalten werden.
Bei der Isolierung von flachen Dächern ist es, seit der Einführung von wasserdichten Membranen bekannt, Platten aus geschäumtem Kunststoff mit geschlossenen Zellen oder Platten aus geschäumtem Glasmaterial an der Membrane anzuordnen. Damit der geschäumte Kunststoff oder der Glasschaum gegen den Einfluss des Wetters geschützt wird, ist es notwendig, eine wasserfeste Schutzschicht, z.B. Kieselsteine, auf den Platten anzuordnen. Mit diesem Verfahren der Isolierung wird eine beachtliche Zusatzlast zum ursprünglichen Gewicht des Daches dazuaddiert, die hauptsächlich von den Kieselsteinen verursacht wird. Oft sind die Dächer für eine solche Zusatzlast gar nicht vorgesehen. Wenn das Dach entsprechend der Last der Steine konstruiert wurde, so wird die lasttragende Konstruktion kostspieliger und verbraucht mehr Material, als dies für ein vom Schnee und Verkehr belastetes Dach notwendig wäre.
Ein anderes Verfahren zur Isolierung von flachen Dächern besteht in der Anbringung von aus Mineralwolle bestehenden Platten auf der wasserdichten Schicht, z. B. aus Dachpappe und im Decken dieser Platten mit einer neuen, wasserdichten Membrane. Dieses Isolierverfahren ist verhältnismässig teuer, weil es die Einführung einer weiteren wasserdichten Schicht bedarf.
Es wurde versucht, Platten aus Mineralwolle auf die wasserdichte Membrane eines Daches zu legen, und man fand heraus, dass die Mineralwolle als solche wasserdicht und dadurch für diesen Zweck gut geeignet ist, dass aber die Isolationseigenschaft, verglichen mit einer sich zwischen zwei wasserdichten Schichten befindlicher Mineralwolle einer entsprechenden Dik-ke, um 25-30% reduziert wird.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung der oben erwähnten Dachisolierung zu entwerfen, welche aber keine Verminderung der Isolationseigenschaft nach sich zieht.
Erfindungsgemäss wird dies mit den in der Kennzeichnung des Patentanspruchs 1 definierten Merkmalen erreicht.
Es wurde überraschenderweise gefunden, dass die dampfdichte Folie die Herabsetzung der Isolationseigenschaft verhindern kann. Der Grund dazu kann darin liegen, dass das Wasser, das unvermeidlich zwischen die Isolationsplatten und die wasserdichte Membrane des Daches eindringt, daran gehindert wird, durch die Mineralwolle hindurch zu verdunsten und zu diffundieren. Die Folie bildet zudem eine ausgezeichnete Unterlage für die Befestigung der Isoherplatten, diez. B. teilweise geklebt werden und sie verhindert nachteilige Folgen fehlerhafter Verklebung.
Es wurde festgestellt, dass das Wasser auf flachen Dächern oft über längere Zeit in den Fugen zwischen den Platten verbleibt. Das lang verbleibende Wasser verursacht ein Verfallen der Fasern an einer Seite der Platten aus Mineralwolle, wobei die dünne Schicht in den Fugen wasserabsorbierend wird. Die wasserabsorbierende Schicht kann das Wasser an die Oberfläche der Platten aus Mineralwolle transportieren, wo dessen Verdunstung die Wärme vom Dach entzieht, das isoliert werden soll. Die gesamte Isolationseigenschaft der Isolierschicht wird dadurch verschlechtert und der Vorteil der Beifügung der luftdichten Folie zu der Isolierschicht vermindert.
Mittels einer weitern vorteilhaften Ausbildung der Erfindung können diese Nachteile beseitigt werden. Dies erfolgt vorzugsweise durch Vergrösserung der luftdichten Folie, so dass sie mindestens teilweise die Seitenflächen der Platten aus Mineralwolle deckt. Dadurch wird das Eindringen des zwischen den Platten sich befindlichen Wassers in dieselben und deren Verfallen verhindert. Es ist nicht notwendig und unter bestimmten Umständen weniger vorteilhaft, dass die Verlängerung der Folie bis zu der oberen Fläche der Platten aus Mineralwolle weitergeführt wird. Dies würde ein Verbleiben des Wassers über längere Zeit auf den oberen Flächen der Platten ermöglichen, weil die abstehenden Ränder der Folie das Wasser am Abfliessen hindern können.
Die Verlängerung der luftdichten Folie kann vorteilhaft aus einer an die Seitenflächen der Platten angebrachten Asphaltschicht bestehen, und diese Asphaltschicht kann eventuell ein Teil des Klebstoffes für die Anbringung der Isolierplatten auf die wasserdichte Membrane des Daches bilden.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch ein mit dem erfindungsge-mässen Verfahren isoliertes Dach;
Fig. 2 eine zweite erfindungsgemässe Ausführung mit einer umgebogenen, luftdichten Folie, und
Fig. 3 eine dritte erfindungsgemässe Ausführung, in der die Vergrösserung der luftdichten Folie mittels einer Asphaltschicht durchgeführt wird.
Das in Fig. 1 gezeichnete Dach 1 weist eine lasttragende Schicht2 auf, die aus hölzernen, an Sprossen angebrachten Brettern bestehen kann. Die lasttragende Schicht kann auch eine Betondecke oder eine andere Konstruktion sein, die für das Tragen einer wasserdichten Membran 3 geeignet ist. Diese Membrane 3 kann aus einer oder mehreren Schichten aus Dachpappe oder aus Kunststoff- oder Metallfolie bestehen.
Bei dem Verfahren zur Dachisolierung werden Platten 4 aus Mineralwolle auf der wasserdichten Membrane angebracht, wobei die Mineralwolle mittels einem Bindemittel an ihren Enden miteinander verbundene Fasern aufweist. Das Bindemittel, das z. B. ein Phenol-Formaldehyd-Harz sein kann, gibt der Mineralwolle eine genügende Festigkeit, um dem Einfluss des Wetters zu widerstehen, und verhindert zudem die Absorption des Wassers in der Mineralwolle. Die Mineralwolle kann auch mittels anderen Harzen verbunden sein, die ihr eine genügende Formstabilität und wasserabstossende Eigenschaften geben. Die Mineralwolle weist eine Dichte auf, die ihr eine genügende Festigkeit gibt, um den Einwirkungen von z.B. einer auf dem Dach gehenden Person oder eines aufs Dach aufschlagenden Gegenstandes widerstehen zu können.
Dem Verfahren nach werden die Platten 4 aus Mineralwolle mit einer an der der wasserdichten Membrane 3 zugewandten Fläche vorgesehenen, dampfdichten Folie 5 ausgestattet. Diese Folie 5 verhindert ein Eindringen der Feuchtigkeit, die von Zeit
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zu Zeit zwischen die Folie 5 und die wasserdichte Membrane 3 eindringt. Die Platten können mit Hilfe von teilweisem Verkleben oder auf anderer Weise an die Membrane 3 befestigt sein. Unter bestimmten Umständen ist eine Befestigung nicht nötig, wenn die Platten durch ihr eigenes oder ein zusätzliches Gewicht allein genügend am Dach gehalten sind.
Vorteilhafterweise kann die Folie 5 entlang der Seitenflächen der Platten verlängert werden, wie es in Fig. 2 gezeigt ist. Die Verlängerung muss nicht unbedingt bis zu der oberen Fläche der Platten 4 verlaufen, sondern kann z.B. gerade über der Mitte der Seitenfläche aufhören. Dadurch wird verhindert, dass die Verlängerung 6, wenn die oberen Flächen der Platten jahrelang den
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Wettereinflüssen ausgesetzt sind, als freie Enden herausstehen, was das Abfliessen des Wassers behindern würde. Die Verlängerung der Folie 5 hindert das zwischen oder unter den Platten sich befindliche Wasser davor, die Ecken der Platten zu zerfressen, 5 wodurch die Platten leicht wasserabsorbierend würden, was die Isolationseigenschaft herabsetzen würde.
Die Verlängerung der Folie kann auch als eine Asphaltschicht 7 (Fig. 3) vorgesehen sein, die an dem unteren Teil der Seitenflächen der Platten und am Teil der unteren Fläche der Folie 5 o angebracht wird. Die Asphaltschicht kann im weitern als ein Teil der Verbindung der Platten aus Mineralwolle mit der wasserdichten Membrane des Daches verwendet werden.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

640 030 PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zur Herstellung einer Dachisolierung, bei dem das Isoliermaterial in Form von Platten (4) auf einer wasserdichten Membrane (3) angebracht wird und die Platten (4) mittels Verkleben oder durch ihr eigenes oder ein zusätzliches Gewicht am Dach gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (4) aus Mineralwolle mit Fasern gebildet werden, welche Fasern an ihren Enden mit Hilfe von Harz gegenseitig verbunden werden, und dass die Platten (4) an der der wasserdichten Membrane (3) zugewandten Fläche mit einer dampfdichten Folie (5) versehen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dampfdichte Folie (5) verlängert wird, um mindestens teilweise die Seitenflächen der Platten (4) aus Mineralwolle zu decken.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerung durch eine an die Seitenflächen der Platten (4) angebrachte Asphaltschicht (7) gebildet wird, und dass die Verbindung zwischen den Isolierplatten und der wasserdichten Membrane (3) des Daches ( 1) teilweise mit Hilfe der Asphaltschicht (7) zustande kommt.
CH266179A 1978-03-21 1979-03-21 Verfahren zur herstellung einer dachisolierung. CH640030A5 (de)

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FR (1) FR2420619A1 (de)
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NL (1) NL190200C (de)
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