CH640123A5 - Seat - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
- A47C17/04—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
- A47C17/34—Joining seats, chairs, or couches to form beds
- A47C17/36—Changing corner couches into a double bed
-
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sitzmöbel, bestehend aus mehreren aneinandergereihten und miteinander verbundenen Elementen, wobei wenigstens zwei Bankelemente durch ein Verbindungselement verbunden sind, und zur Verbindung formschlüssig ineinandergreifende, an den Bankbzw. Verbindungselementen angeordnete Vorsprünge vorgesehen sind.
Derartige Sitzmöbel werden insbesondere als Eckbänke verwendet, wobei es auch möglich sein kann, das Sitzmöbel derart auszubilden, dass es in ein Liegemöbel verwandelbar ist. Das Verbindungselement kann dabei gepolstert oder auch als Tischchen ausgebildet sein.
Bei Eckbänken ist das eine Bankelement meist länger als das zweite Bankelement, wobei in vielen Fällen eine feste Verbindung zwischen den einzelnen Elementen vorgesehen ist. Es müssen daher «linke» und «rechte» Eckbänke angefertigt werden, die sich dadurch unterscheiden, dass das längere Bankelement auf der einen oder anderen Seite des Verbindungselementes anschliesst. Zur Vereinfachung der Herstellung und der Lagerhaltung sind auch schon Eckbänke bekanntgeworden, bei denen die Bankelemente vertauscht werden können. Die Verbindung der Bankelemente mit den Verbindungselementen erfolgt bei diesen bekannten Ausführungen mittels Schrauben, wobei zwischen den einzelnen Elementen mittels der gleichen Schrauben etwa U-förmige Fusselemente befestigt sind. Diese bekannte Anordnung hat einerseits den Nachteil eines verhältnismässig komplizierten Zusammenbaues, weil die Schrauben durch mindestens drei Bohrungen durchgefädelt werden müssen, anderseits ist diese Anordnung wegen der seitlich angesetzten Fusselemente nur für solche Eckbänke brauchbar, die seitlich nicht gepolstert sind.
Bei einem weiteren bekannten Möbel sind zur Verbindung der einzelnen Bankelemente etwa pilzförmige Vorsprünge an den Seiten der Bankelemente vorgesehen, wobei die Vorsprünge der einen Seite mit den Vorsprüngen der anderen Seite formschlüssig zu verbinden sind. Zwei Bankelemente werden durch ein drittes Bankelement, das demnach als Verbindungselement dient, verbunden. Diese pilzförmigen Vorsprünge ergeben einerseits ein unschönes Aussehen an den freien Seiten der Elemente, anderseits müssen sie verhältnismässig genau zueinander passen, so dass die Herstellung umständlich ist.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Sitzmöbel 5 der eingangs genannten Art zu schaffen, das die aufgezeigten Nachteile nicht aufweist und auf einfachste Weise den verschiedenen Bedürfnissen anpassbar ist. Erreicht wird dieses Ziel dadurch, dass die Vorsprünge des einen Elementes, vorzugsweise des Bankelementes, von einer als dessen Rahmen 10 dienender Zarge gebildet und die Vorsprünge des anderen Elementes, vorzugsweise des Verbindungselementes, rinnenartig ausgebildet sind.
Der für das Bankelement ohnehin erforderliche Rahmen wird demnach gleichzeitig als Verbindungsorgan benützt. Es 15 ist auch keine so genaue Passarbeit wie bei den bekannten Möbeln erforderlich und überdies wirken die Vorsprünge auch an den freien Seiten der Elemente nicht als störende Fremdkörper.
Ist das Verbindungselement an mindestens drei Seiten 20 mit Schraublöchern zur Befestigung der rinnenartigen Vorsprünge versehen, wird die Vielseitigkeit eines erfindungsge-mässen Sitzmöbels weiter erhöht. Es ist dann möglich, durch entsprechende, sehr einfach durchzuführende Befestigung der Vorsprünge am Verbindungselement die Bankelemente 25 entweder im Winkel oder durchlaufend oder auch derart zu befestigen, dass das Verbindungselement das Zentrum zweier etwa kreuzförmig zueinander verlaufender Bankreihen bildet.
Zur Vereinfachung des Gesamtaufbaues eines erfin-30 dungsgemässen Sitzmöbels kann nach einem weiteren, an sich bekannten Merkmal der Sitzteil des Bankelementes in die Zarge eingesteckt sein. Die Zarge bildet bei einer derartigen Ausführung demnach einerseits die Vorsprünge des Bankelementes zur Verbindung mit dem Sitzelement, ander-35 seits aber auch das Halteorgan für das Einstecken des Sitzteiles.
Nachstehend ist die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben, ohne jedoch auf diese Beispiele beschränkt zu 40 sein. Dabei zeigt die Fig. 1 in schematischer Draufsicht eine Eckbank und die Fig. 2 und 3 stellen Schnitte nach den Linien II-II und III-III in Fig. 1 dar. Die Fig. 4 und 5 geben in Ansicht und in Draufsicht ein Verbindungselement in Tischchenform wieder.
45 Gemäss den Fig. 1 bis 3 ist an ein Verbindungselement 1, im gezeichneten Beispiel in Form einer Ecke, ein längeres Bankelement 2 und ein kürzeres Bankelement 3 angeschlossen. Alle drei Elemente sind mit einer Sitzpolsterung 4 und einer Rückenpolsterung 5 versehen.
Wie sich aus den Fig. 2 und 3 ergibt, weisen die Bankelemente 2 und 3 je eine Holzzarge 6 bzw. 7 auf, die den Rahmen des jeweiligen Bankelementes 2 bzw. 3 bilden. Der aus der Sitzpolsterung 4, der Rückenpolsterung 5 und einer Plat-55 te 8 bestehende Sitzteil ist mittels an der Platte befestigten Klötzen 9 in die Zarge 6 bzw. 7 eingesteckt. Zwei Querholme 10 der Zarge 6 bzw. 7 sind mit Bohrungen 11 versehen,
durch die Schrauben 12 gesteckt werden können, die in Füs-se 13 eingeschraubt werden. Diese Füsse 13 können dem-60 nach wahlweise sehr einfach auf der einen oder der anderen Seite der Bankelemente 2 bzw. 3 befestigt werden.
Das truhenförmige Verbindungselement 1 besitzt nach den Fig. 1 bis 3 an zwei aneinander anschliessenden Seiten je einen rinnenförmigen Fortsatz 15. In diese Fortsätze 15 sind 65 die Zargen 6 oder 7 der Bankelemente 2 oder 3 einhängbar.
Die Polsterung ist auf dem Zargengestell nur lose aufgesetzt, dadurch kann man das Zargengestell, welches rundum gleich ausgeführt ist, wahlweise um 180° gegen die Pol
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sterung verdrehen und erzielt somit, ohne Umstecken der Füsse, linke und rechte Elemente.
Die zweite Fussbefestigungszarge dient dazu, bei Bedarf einen zweiten Fuss einzuschrauben, z. B. wenn man eine Einzelbank fertigen will. s
Je nach gewünschter Form der Sitzecke ist somit durch blosses Versetzen der Füsse 13 und entsprechendes Einhängen der durch die Zarge gebildeten Vorsprünge in die rinnenartigen Fortsätze 15 das längere Bankelement 2 ein Mal an der einen, das andere Mal an der anderen Seite des Ver- io bindungselementes ansetzbar.
In den Fig. 4 und 5 ist ein tischchenförmiges Verbindungselement 16 gezeigt. Aus diesen beiden Figuren ergibt sich auch, dass die rinnenförmigen Fortsätze 15 auch an gegenüberliegenden Seiten der Verbindungselemente ange- 15 bracht werden können. Die Bankelemente können bei einer solchen Ausführungsform demnach in einer Linie angeordnet werden.
Den Fig. 4 und 5 ist weiter zu entnehmen, dass die Verbindungselemente 16 an drei Seiten mit Bohrungen 17 versehen sind, wobei diese Bohrungen an der einen Seite durch Kappen 18 verschlossen sind. An den beiden anderen Seiten sind durch die Bohrungen 17 Schrauben 19 zur Befestigung der Fortsätze 15 gesteckt. Bei einer solchen Ausführungsform können an ein Verbindungselement 16 die Fortsätze 15 in verschiedenartiger Weise angebracht werden, so dass auch der Anschluss von Bankelementen verschieden erfolgen kann. Diese Ausführungsform kommt daher dem modernen Streben nach möglichst vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten der Möbel entgegen.
Im Rahmen der Erfindung sind noch zahlreiche Abänderungen möglich. So können selbstverständlich an allen vier Seiten der Verbindungselemente bereits Bohrungen für das Anbringen der Fortsätze vorgesehen sein. Auch muss das Verbindungselement keineswegs truhenförmig ausgestaltet werden.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Sitzmöbel, bestehend aus mehreren aneinandergereihten und miteinander verbundenen Elementen, wobei wenigstens zwei Bankelemente durch ein Verbindungselement verbunden sind, und zur Verbindung formschlüssig ineinandergreifende, an den Bank- bzw. Verbindungselementen angeordnete Vorsprünge vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge des einen Elementes (2, 3) von einer als dessen Rahmen dienender Zarge (6,7) gebildet und die Vorsprünge (15) des anderen Elementes (1,16) rinnenartig ausgebildet sind.
2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zarge (6,7) am Bankelement (2,3) und die rinnenartig ausgebildeten Vorsprünge (15) am Verbindungselement (1,10) vorgesehen sind.
3. Sitzmöbel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (1,16) an mindestens drei Seiten mit Schraublöchern (17) zur Befestigung der rinnenartigen Vorsprünge (15) versehen ist.
4. Sitzmöbel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zarge (6,7) der Sitzteil (4, 5,9) des Bankelementes (2, 3) eingesteckt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT144378A AT352937B (de) | 1978-02-28 | 1978-02-28 | Sitzmoebel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH640123A5 true CH640123A5 (en) | 1983-12-30 |
Family
ID=3513993
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH162779A CH640123A5 (en) | 1978-02-28 | 1979-02-19 | Seat |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| AT (1) | AT352937B (de) |
| CH (1) | CH640123A5 (de) |
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| IT (1) | IT1112182B (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2055414A1 (de) * | 1970-11-11 | 1972-06-22 | Porsche Kg | Möbel, insbesondere Sitzmöbel |
-
1978
- 1978-02-28 AT AT144378A patent/AT352937B/de not_active IP Right Cessation
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1979
- 1979-02-19 CH CH162779A patent/CH640123A5/de not_active IP Right Cessation
- 1979-02-21 DE DE19792906626 patent/DE2906626A1/de active Granted
- 1979-02-28 IT IT20614/79A patent/IT1112182B/it active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| IT7920614A0 (it) | 1979-02-28 |
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| DE2906626A1 (de) | 1979-09-06 |
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