CH640472A5 - Kunststoffsack mit fuellventil. - Google Patents

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CH640472A5
CH640472A5 CH346179A CH346179A CH640472A5 CH 640472 A5 CH640472 A5 CH 640472A5 CH 346179 A CH346179 A CH 346179A CH 346179 A CH346179 A CH 346179A CH 640472 A5 CH640472 A5 CH 640472A5
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sack
gas
permeable
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bag
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CH346179A
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Andre Oosting
Kornelis Herder
Dirk Adriaan Vermeer
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Wavin Bv
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling
    • B65D31/142Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being formed by folding a flap connected to a side, e.g. block bottoms

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  • Filtering Materials (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Kunststoffsack mit Füllventil und gasdurchlässiger, feinpulvriges Material zurückhaltender Filterschicht, aus welchem Sack Gas aus dessen Innerem nach aussen entweichen kann und die durchlässige Schicht wenigstens teilweise von wenigstens einer nicht durchlässigen Deckschicht abgedeckt ist.
Kunststoffsäcke der mit einem Füllventil versehenen. Art sind bereits bekannt. Beim Stapeln dieser bekannten Kunststoff sacke nach dem Füllen können sich jedoch Probleme ergeben. Das pulverförmige Material, welches in dieser Art von Säcken mit viel Luft verpackt worden ist, neigt dazu, mit der in diesem Material eingeschlossenen Luft zu entweichen und kann an der Aussenseite des Sackes haften. Das Material wirkt dann als ein Gleitmittel, was die Stabilität eines aus solchen Kunststoffsäcken aufgebauten Stapels beeinträchtigt.
Es konnte ferner beobachtet werden, dass das Entweichen von Luft aus den gestapelten Säcken nicht immer in der gewünschten Weise erfolgt. Im Falle von undichten Ventilen oder undichten Teilen des Sackes entweicht nicht nur Luft, sondern auch eine geringe Menge des pulverförmigen Materials. Das letztere ruft ebenfalls eine grosse Anzahl von unerwünschten Gleitflächen in einen Sackstapel hervor.
Die Gefahr des Gleitens wird weiterhin dadurch verstärkt, dass das pulverförmige Material, welches aus dem Sack entweicht, an der Aussenseite der Kunststoffsäcke infolge von elektrostatischer Aufladung haftet.
Man hat bereits versucht, die vorstehend erwähnten Probleme dadurch zu lösen, dass man den Säcken eine rauhe Aussenfläche gibt; dieses Aufrauhen führte jedoch nicht zu den gewünschten Resultaten. Infolgedessen wurden bisher pulverförmige Materialien ausschliesslich in Papiersäcken verpackt.
Diese Papiersäcke sind jedoch nicht feuchtigkeitsbeständig und können bei längeren Transporten leicht beschädigt werden, so dass die verpackten Materialien verloren gehen.
Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die gesamte Wand eines Kunststoffsackes mit kleinen Poren zu versehen, die das Entweichen der Luft erlauben. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass solche Poren nicht befriedigen können. Nicht nur entweicht die Luft zu langsam, sondern das pulverförmige Material entweicht entweder auch durch die Poren oder verstopft sie.
Die vorliegende Erfindung macht es sich zur Aufgabe, einen Kunststoffsack mit Füllventil vorzuschlagen, bei dem die vorstehend geschilderten Nachteile ausgeschaltet bzw. weitgehend verringert sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die gasdurchlässige Schicht, am gleichen oder dem gegenüberliegenden Sackende wie das Füllventil liegend, eine Tasche bildet, die an der Innenseite einer Sackbodenschicht und, am gegenüberliegenden Sackende liegend, einem Ecklaschenteil, der unter der Sackbodenschicht liegt, befestigt ist.
Die Anwendung einer Tasche aus luftdurchlässigem Material bietet den grossen Vorteil, dass der Sack leicht von der Fülldüse einer Füllmaschine entfernt werden kann, nachdem der Sack gefüllt worden ist, weil der Kunststoffsack, der normalerweise flach und glatt ist, nun ergriffen werden kann, indem man mit einer Hand in die erwähnte Tasche aus gasdurchlässigem Material greift. Ausserdem bildet die Tasche aus gasdurchlässigem Material natürlich auch den grossen Vorteil, dass die Luft leicht aus dem Inneren des Sackes entweichen kann.
Auf diese Weise ist die gasdurchlässige Schicht auch niemals vollständig der Luft der Umgebung ausgesetzt, so dass das Personal, welches die Säcke handhabt, die Schicht nicht so leicht angreift. Das bedeutet, dass die gasdurchlässige Schicht nicht so leicht beschädigt wird; eine Behinderung des Entweichens von Luft oder Gas aus dem Inneren des Sackes tritt nicht ein.
Die Tasche aus gasdurchlässigem Material erstreckt sich vorzugsweise wenigstens bis zu der Innenkante des Eckteils.
Besonders günstig ist es, wenn sich die Tasche aus luftdurchlässigem Material bis über die genannte Innenkante der Ecklasche erstreckt.
Das gasdurchlässige Material besteht zweckmässigerweise aus einem nicht gewebten thermoplastischen Textil-material, insbesondere einem nicht gewebten Textilmaterial. Polyester- oder Polyäthylenfasern, insbesondere Polyesterfasern sind besonders geeignet.
Die gasdurchlässige Schicht ermöglicht es, dass Luft oder ein anderes Gas in der Ebene des Stoffes und auch senkrecht dazu entweichen kann. Auf diese Weise wird eine optimale Entlüftung erreicht.
Das Füllventil besteht üblicherweise aus einem Rohr, das am Sackboden befestigt ist und ein vorstehendes Teil aufweist, welches zum Versch'iessert des Füllventils nach innen gefaltet werden kann.
Die Erfindung mit ihren verschiedenen Ausführungsformen wird im folgenden anhand der beigefügten- Zeichnungen beispielsweise erläutert. In den Zeichnungen bedeuten
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Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Kunststoffsak-kes mit einem Füllventil gemäss der Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Teiles eines Kunststoffsackes mit einer gasdurchlässigen Schicht, die gegenüber dem Füllventil angeordnet ist und die Form einer Tasche aus einem nicht gewebten Textilmaterial aufweist;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Boden eines Sackes, der mit einem Füllventil und einer gasdurchlässigen Tasche gemäss Fig. 1 und 2 ausgestattet ist;
Fig. 4 einen Querschnitt durch ein Füllventil und eine gasdurchlässige Schicht in einen Sack gemäss Fig. 3.
In Fig. 1 erkennt man einen Kunststoffsack 1 mit einer vorderen Sackseite aus Kunststoff-Folie und einer hinteren Sackseite aus Kunststoff-Folie, die zusammen einen Folienschlauch, z.B. aus Polyäthylenfolie bilden.
Der Sack 1 weist einen Boden 2 auf, der von einer ersten Bodenlasche 3 und einer zweiten Bodenlasche 4, die mit einer Klebstoffverbindung oder einer Schweissnaht 5 verbunden sind, gebildet wird.
Die erste und die zweite Bodenlasche 3 bzw. 4 weisen Bo-denlaschenendkanten 8 bzw. 9 auf.
Beim Herstellen des Bodens werden gleichzeitig eine erste und eine zweite Ecklasche 11 bzw. 12 ausgebildet. Die erste Ecklasche 11 weist eine Kante 14 auf, die sich im Inneren des Sackes befindet. Die zweite Ecklasche 12 weist eine Kante 13 auf.
Nach der Ausbildung der Ecklaschen 11 und 12 wird ein Kunststoffventilrohr 6 an der ersten Ecklasche 11 angebracht. Das innere Ende 16 wird vorzugsweise gegen das vorstehende Ende 17 des Ventilrohres 6 zurückgefaltet und dieses Teil 16 wird an der ersten Ecklasche 11 und einer den Boden bedeckenden Folienschicht 21 befestigt. Das Ventilrohr 6 stellt das Füllventil 18 dar, welches in dem Sack angeordnet ist und weiter in den Sack hineinreicht als die Ecklaschenendkante 14 der zweiten Ecklasche 12.
Das freie Ende 17 des Füllventilrohres 6 steht aus dem Inneren des Sackes vor. Mit Hilfe von Klebstoffverbindungen oder Heisssiegelverbindungen 19 und 20 ist das Ventilrohr 6 mit der Ecklasche 11 und mit einer den Boden bedeckenden Folienschicht 21 verbunden; letztere ist entlang der zurückgefalteten Bodenlaschen 3 und 4 befestigt. Auf der zweiten Ecklasche 12 ist eine Tasche 22 aus gasdurchlässigem Material befestigt, deren Länge so bemessen ist,
dass sie sich bis über die Kante 13 des inneren Endes der zweiten Ecklasche 12 im Inneren des Sackes erstreckt.
In der Nähe ihrer freien Aussenkante 23 ist die Tasche 22 an der Bodenfolie 21 befestigt, die die gegeneinander gefalteten Bodenlaschen 3 und 4 und ein Teil der direkt darunter angeordneten zweiten Ecklasche bedeckt, und zwar mit Hilfe von Klebstoff oder durch Heissversiegelung.
Man erkennt deutlich, dass die gasdurchlässige, feinpulv640472
riges Material zurückhaltende Filtertasche 22 es ermöglicht, dass das Gas oder die Luft, die beim Füllen des Sackes verwendet wurde und jetzt in denselben eingeschlossen ist, aus dem Inneren des Sackes durch die gasdurchlässige Tasche 22 nach aussen entweichen kann. Die gasdurchlässige Tasche 22 weist die Schichten 22 a und 22 b auf, deren Kanten miteinander verbunden sind oder fest miteinander zusammenhängen, so dass die gasdurchlässige Tasche 22 gebildet wird.
Nachdem der Sack an einer Füllmaschine gefüllt worden ist, wobei er bei dem Befüllen durch das Füllventil 6 von der Füllmaschine herabhängt, kann der Sack leicht von der Füllmaschine abgenommen werden, indem man eine Hand in die Tasche 22 hineinsteckt; der Kunststoff sack, der an sich sehr glatt ist, kann so leicht ergriffen und von der Füllmaschine entfernt werden.
Zu diesem Zweck wird der «Mund» 26 der Tasche 22 geöffnet und die Hand in die Tasche 22 gesteckt, bis dieselbe am Boden 15 der Tasche 22 anliegt. Man erkennt,
dass der Taschenboden 15 sich im Inneren des Sackes bis hinter die Kante 14 der zweiten Ecklasche 12 erstreckt. Die zweite Ecklasche 12 und die den Boden bedeckende Folie
21 können sich nicht berühren, so dass eine optimale Entfernung von Gas oder Luft sichergestellt ist. Der Taschenboden 15 bildet die luftdurchlässige Verbindung zwischen den beiden Schichten 22 a, 22 b.
Wie man weiterhin erkennt, verbinden die Klebstoffstreifen oder Heisssiegelverbindungen (Schweissnähte) 24 und 25 einerseits die Schicht 22 a der Tasche mit der Innenseite der nach innen gefalteten Teile der Bodenlaschen 24 a, 24 b und mit der Abdeckfolie 21 und andererseits die Schicht
22 b mit der Ecklasche 12.
Zum Füllen des Sackes wird das Mundstück 10 des Füllventils 6 geöffnet. Fig. 3 zeigt, dass die Klebstoffstreif en oder Schweissnähte 22 a und 22 b zwischen der rohrförmi-gen Ventilfolie 6 und der Innenseite der nach innen gefalteten Teile der Bodenlaschen 3 und 4 angeordnet sind. Um lose Teile der abdeckenden Bodenschicht 31 zu vermeiden, ist der Endteil 27 der Abdeckschicht 21 vollständig mit dem Ventilrohr bzw. Ventilschlauch 6 über die gesamte Breite desselben in flachliegendem Zustand verbunden.
Gegebenenfalls kann die Abdeckschicht 21 weggelassen werden und der Boden kann ausgebildet werden, indem man an der den Sack bildenden Schlauchfolie Einschnitte anbringt und die Bodenlaschen umfaltet, wie dies in der GB-PS 1 072 856 beschrieben ist.
Die Säcke gemäss vorliegender Erfindung sind besonders vorteilhaft, weil die Stärke bzw. Festigkeit der Sackwand an keiner Stelle durch die Verwendung der gasdurchlässigen Schicht beeinträchtigt ist. Dies ist hauptsächlich deshalb der Fall, weil die gasdurchlässige Schicht von den Bodenteilen des Sackes bedeckt ist.
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2 Blätter Zeichnungen

Claims (8)

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1. Kunststoffsack mit Füllventil und gasdurchlässiger, feinpulvriges Material zurückhaltender Filterschicht, aus welchem Sack Gas aus dessen! Innerem nach aussen entweichen kann und die durchlässige Schicht wenigstens teilweise von wenigstens einer nicht durchlässigen Deckschicht abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die gasdurchlässige Schicht, am gleichen oder dem gegenüberliegenden Sackende wie das Füllventil (6) liegend, eine Tasche (22) bildet, die an der Innenseite einer Sackbodenschicht (21, 3, 4) und, am gegenüberliegenden Sackende liegend, einem Ecklaschenteil (12), der unter der Sackbodenschicht liegt, befestigt ist.
2. Kunststoffsack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Tasche aus gasdurchlässigem Material wenigstens bis zur bzw. über die Innenkante der Ecklasche (12) erstreckt.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Kunststoffsack nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das gasdurchlässige Material der Tasche (22) aus einem thermoplastischen, gewobenen oder nicht gewobenen Material besteht.
4. Kunststoffsack nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Material aus Polyesterfasern oder Polyäthylenfasern, insbesondere Polyesterfasern besteht.
5. Kunststoffsack nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die gasdurchlässige Filterschicht der Tasche (22) aus einem Material besteht, welches das Entweichen des Gases in seiner eigenen Ebene und senkrecht dazu erlaubt.
6. Kunststoffsack nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllventil aus einem Ventilrohr (6) besteht, der an der Sackbodenwand und einer ersten darunter liegenden Ecklasche befestigt ist.
7. Kunststoffsack nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilrohr (6) an einem Ende gegen das vorstehende freie Ende des Ventilrohres gefaltet und der rückwärts gefaltete Ventilrohrteil (16) an der Bodenwand und dem darunter liegenden ersten Ecklaschenteil befestigt ist.
8. Kunststoffsack nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht eine Sackbodenschicht ist.
CH346179A 1978-04-14 1979-04-11 Kunststoffsack mit fuellventil. CH640472A5 (de)

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ES (1) ES243149Y (de)
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