CH640879A5 - Fuer die kaltwaesche geeignetes waschmittel. - Google Patents

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CH640879A5
CH640879A5 CH350178A CH350178A CH640879A5 CH 640879 A5 CH640879 A5 CH 640879A5 CH 350178 A CH350178 A CH 350178A CH 350178 A CH350178 A CH 350178A CH 640879 A5 CH640879 A5 CH 640879A5
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acid
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surfactant
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CH350178A
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Jens Dr Conrad
Harald Dr Schnegelberger
Hans Dr Andree
Guenter Dr Jakobi
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Henkel Kgaa
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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/26Organic compounds containing nitrogen
    • C11D3/32Amides; Substituted amides

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Description

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PATENTANSPRÜCHE
1. Textilwaschmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es a) 0,3-2,5 Gew.-% œ-Hydroxy-(C2-C5)-alkancarbox-amid des N-(C8-C20)-Alkyl-diamino-(C2-C6)-alkans b) ein Tensidgemisch aus anionischen Tensiden vom Sul- 5 fonat- und/oder Sulfattyp und/oder zwitterionischen Tensi-den, gegebenenfalls zusammen mit Seifen und/oder nichtionischen Tensiden, in einer Menge dieses Gemisches, die ausreicht, um ein Gewichtsverhältnis des co-Hydroxyalkancarb-oxamids gemäss a) zum Tensidgemisch im Bereich von 1:50 i0 bis 1:2, einzustellen, und c) einen pulverförmigen und/oder flüssigen, aus der Gruppe der pulverförmigen organischen und anorganischen Gerüstsubstanzen, der wasserlöslichen niederen Alkohole aus der Gruppe der einwertigen Alkanole, Diole und Etheralko- 15 hole und des Wassers ausgewählten Trägerstoff, der in einer Menge vorhanden ist, um 50-99,1 Gew.-% des Waschmittels auszumachen, und der bei pulverförmigen Mitteln gegebenenfalls auch einepulverförmige Bleichkomponente umfasst, enthält. 20
2. Mittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen weiteren Gehalt an Waschmittelbestandteilen aus der Gruppe der Schauminhibitoren, optischen Aufheller, Schmutzträger, Enzyme, antimikrobiellen Wirkstoffe, Färb- und Duftstoffe, insgesamt in einer Menge von 0,5-10 Gew.-%. 25
3. Mittel nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es als Tensidkomponente b) ein Sulfonat- und/oder Sulfattensid zusammen mit einem nichtionischen Tensid, insbesondere vom Typ der äthoxylierten aliphatischen C10-C20-Alkohole enthält. 30
4. Mittel nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Tensidgemisch b) aus 1 Gewichtsteil eines Sulfonat und/oder Sulfattensids und 0,2-5 Gewichtsteilen des nichtionischen Tensids, insbesondere vom Typ der äthoxylierten aliphatischen Ci0-C20-Alkohole zusammensetzt und 35 insbesondere 5-25 Gew.-% der gesamten Zusammensetzung ausmacht.
5. Mittel nach Ansprüchen 1-4, gekennzeichnet durch einen schaumdämpfenden Zusatz von 0,2-0,8 Gew.-% eines nichttensidartigen Schauminhibitors oder von 0,5-5 Gew.-% 40 einer Alkaliseife aus im wesentlichen C]8-C22-Fettsäuren,
oder von einer Mischung aus dem nichttensidartigen Schauminhibitor und der Seife in einer Menge von 0,2-5 Gew.-%.
6. Mittel nach Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass es als Wirkstoff das co-Hydroxyalkancarboxamid von N-45 (C8-C20)-Alkyldiaminopropanen, insbesondere von N-(C10-
C] 8)-Alkyldiaminopropanen, enthält.
7. Verfahren zum Waschen von Textilien ausserhalb der Textilindustrie unter Verwendung des Waschmittels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Textilien in 50 einer wässrigen Waschflotte bei einer Temperatur zwischen 10 und 30 °C während 10-60 Minuten maschinell bewegt, wobei diese Waschflotte das oben definierte Waschmittel in Mengen von 1,0 g/1 bis 12,0 g/1 enthält, und dass man anschliessend die Textilien von der Waschflotte abtrennt und mit frischem 55 Wasser bis zur völligen Entfernung der Waschflottenbestandteile spült.
Die Erfindungg betrifft ein Textilwaschmittel, das eine Kombination bestimmter Tenside mit einem Amid einer Hydroxyalkancarbonsäure enthält.
Um ein befriedigendes Waschergebnis zu erzielen, ist es notwendig, mit warmen Waschflotten zu waschen. Die Verfügbarkeit von heissem Wasser aus Heisswassergeräten oder durch Waschmaschinen mit Heizvorrichtungen ist deshalb nicht nur eine Voraussetzung für den guten Wascherfolg, son-
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dem auch ein bedeutender Kostenfaktor bei der Wäsche. Zwar lässt sich in neuerer Zeit die Entwicklung feststellen, dass wegen veränderter Verbrauchergewohnheiten und wegen des Vordringens von pflegeleichten Textilien aus Synthesefasern die früher übliche Kochwäsche mehr und mehr durch die sogenannte 60°-Wäsche verdrängt wird, was zweifellos auch mit einer Energieeinsparung verbunden ist. Um jedoch mehr Wärmeenergie beim Waschen einzusparen und um auch in den Fällen, in denen nur kaltes Wasser zur Verfügung steht, mit gutem Erfolg waschen zu können, wurde die Aufgabe gestellt, ein Waschmittel für die Kaltwäsche zu entwickeln, das auch mit nicht erwärmtem Wasser, also mit Wasser von 10-30 °C, insbesondere 15-25 °C, wie es im allgemeinen aus der Wasserleitung kommt, zu einem guten Waschergebnis führt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch ein Waschmittel, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es a) 0,3-2,5 Gew.-% ra-Hydroxy-(C2-C5)-alkancarbox-amid, des N-(C8-C20)-Alkyl-diamino-(C2-C6)-alkans b) ein Tensidgemisch aus anionischen Tensiden vom Sulfonat- und/oder Sulfattyp und/oder zwitterionischen Tensiden, gegebenenfalls zusammen mit Seifen und/oder nichtionischen Tensiden, in einer Menge dieses Gemisches, die ausreicht, um ein Gewichtsverhältnis des (ö-Hydroxyalkancarb-oxamids gemäss a) zum Tensidgemisch im Bereich von 1:50 bis 1:2, einzustellen, und c) einen pulverförmigen und/oder flüssigen, aus der Gruppe der pulverförmigen organischen und anorganischen Gerüstssubstanzen, der wasserlöslichen niederen Alkohole aus der Gruppe der einwertigen Alkanole, Diole und Etheral-kohole und des Wassers ausgewählten Trägerstoff, der in einer Menge vorhanden ist, um 50-99,1 Gew.-% des Waschmittels auszumachen, und der bei pulverförmigen Mitteln gegebenenfalls auch eine pulverförmige Bleichkomponente umfasst, enthält.
Überraschenderweise wurde gefunden, dass bereits die oben angegebene geringe Menge des co-Hydroxyalkancarbox-amids mit dem Tensid oder Tensidgemisch eine insbesondere in der kalten Waschflotte wirksame synergistische Steigerung der Waschkraft hervorruft.
Die erfindungsgemässen Waschmittel enthalten vorzugsweise weitere übliche Waschmittelbestandteile aus der Gruppe der Schauminhibitoren, optischen Aufheller, Schmutzträger, Enzyme, antimikrobiellen Wirkstoffe, Farb-und Duftstoffe, insgesamt in Mengen von 0,5-10 Gew.-%.
Die erfindungsgemässen Waschmittel liegen als pulverförmige, pastose oder flüssige Präparate vor. Im Falle der pulverförmigen Mittel bestehen die Trägerstoffe aus pulverförmigen organischen und anorganischen Gerüstsubstanzen, die wasserlöslich und wasserunlöslich sein können, und die wenigstens teilweise aus solchen Substanzen bestehen, die gegenüber den Härtebildnern des Wassers eine komplexierende und/oder fällende Wirkung aufweisen. Unter pulverförmigen Trägerstoffen bzw. Gerüstsubstanzen wird auch eine gegebenenfalls vorhandene, aktivsauerstoffabgebende Bleichkomponente verstanden.
Flüssige Ausführungsformen der erfindungsgemässen Mittel können neben bzw. anstelle von Wasser noch niedermolekulare, mit Wasser mischbare organische Lösungsmittel, insbesondere aus der Gruppe der aliphatischen, 1-6 Kohlenstoffatome aufweisenden Alkohole, Diole und Ätheralkohole als flüssige Träger enthalten.
Das erfindungsgemässe Waschmittel ermöglicht es, die üblichen Waschoperationen bei der Wäsche von Hand und bei der Maschinenwäsche mit kaltem Wasser, wie es aus der Wasserleitung unmittelbar zur Verfügung steht, mit gutem Erfolg durchzuführen. Sofern die erfindungsgemässen Mittel auch eine Bleichkomponente aus Peroxyverbindungen als
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Aktivsauerstoffträger, insbesondere Natriumperborat, Stabi- C20)-Alkyldiaminopropane, insbesondere an die mit CI0-C18-lisatoren und gegebenenfalls Aktivatoren, enthalten, wird Alkylgruppen.
beim Waschen bei erhöhten Temperaturen, d.h. bei der 60 °C- Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zum Waschen Wäsche oder bei der Kochwäsche ein zusätzlicher bleichender von Textilien ausserhalb der Textilindustrie unter Verwen-Effekt erzielt. Auch beim Waschen bei diesen erhöhten Tem- 5 dung der erfindungsgemässen Waschmittel. Dieses Verfahren peraturen in der Waschmaschine tragen die erfindungsgemäss ist dadurch gekennzeichnet, dass man die Textilien in einer verwendeten oHydroxyalkancarboxamide in vorteilhafter wässrigen Waschflotte bei einer Temperatur zwischen 10 und Weise zum Gesamtwascheffekt bei. Demnach kann die Zu- 30 °C, insbesondere 15 bis 25 °C während 10 bis 60 Minuten sammensetzung des erfindungsgemässen Waschmittels je manuell oder maschinell bewegt, wobei diese Waschflotte das nach dem Verwendungszweck gewissen Schwankungen un- 10 oben definierte Waschmittel in Mengen von 1,0 g/1 bis terliegen. Universell verwendbare Mittel, die für die Kaltwä- 12,0 g/1, vorzugsweise 4,0 g/1 bis 10,0 g/1 enthält, und dass sehe und die Kochwäsche eingesetzt werden können, enthal- man anschliessend die Textilien von der Waschflotte abtrennt ten daher mit Vorteil die genannte Bleichkomponente, die 10 und mit frischem Wasser bis zur völligen Entfernung der bis 40, insbesondere 15 bis 35 Gew.-% des gesamten Wasch- Waschflottenbestandteile spült.
mittels ausmachen kann. 15 Enthält die Waschflotte eine Peroxyverbindung als
Bleichmittel, so kann im Anschluss an das Waschverfahren in Erfindungsgemässe Waschmittel, die ein besonders ausge- der kalten Waschflotte durch Erwärmen dieser Waschflotte prägtes Waschvermögen sowohl in der Kälte als auch bei er- auf Temperaturen von vorzugsweise 60 bis 95 °C während ei-höhter Temperatur bzw. bei Kochwaschtemperatur zeigen, ner Zeit von 5 bis 30 Minuten ein erwünschter Bleicheffekt an enthalten als Tensidkomponente b) ein Sulfonat- und/oder 20 den Textilien erzielt werden.
Sulfattensid zusammen mit einem nichtionischen Tensid, ins- Es folgt nun eine nähere Beschreibung der wichtigsten, in besondere vom Typ der äthoxylierten aliphatischen Ci0-C20- den erfindungsgemässen Waschmitteln enthaltenen Bestand-Alkohole. Derartige Tensidgemische b) setzen sich aus 1 Ge- teile, geordnet nach Substanzklassen.
wichtsteil eines Sulfonat- und/oder Sulfattensids und 0,2 bis 5 Die Tenside enthalten im Molekül wenigstens einen hy-Gewichtsteilen des nichtionischen Tensids, insbesondere vom 25 drophoben organischen Rest und eine wasserlösUch ma-Typ der äthoxylierten aliphatischen Ci0-C20-Alkohole, zu- chende anionische, zwitterionische oder nichtionische sammen und machen im allgemeinen 5 bis 50 Gew.-%, insbe- Gruppe. Bei dem hydrophoben Rest handelt es sich meist um sondere 5 bis 25 Gew.-% der gesamten Zusammensetzung einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 8 - 26, voraus. Mit diesen Tensidgemischen wird eine besonders gute zugsweise 10-22 und insbesondere 12-18 C-Atomen oder Waschwirkung dann beobachtet, wenn die genannten nicht- 30 um einen alkylaromatischen Rest mit 6 -18, vorzugsweise 8 -ionischen Äthoxylierungsprodukte als Gemische von Pro- 16 aliphatischen C-Atomen.
dukten mit unterschiedlichem mittlerem Äthoxylierungsgrad Als anionische Tenside sind z.B. Seifen aus natürlichen vorliegen und in diesem Gemisch das Verhältnis der Anlage- oder synthetischen, vorzugsweise gesättigten Fettsäuren, ge-rungsprodukte von 8 bis 20 Mol Äthylenoxid an ein Mol ei- gebenenfalls auch aus Harz- oder Naphthensäuren brauch-nes aliphatischen C10-C20-Alkohols zu den Äthoxylierungs- 35 bar. Geeignete synthetische anionische Tenside sind solche Produkten mit 2 bis 7 Mol Äthylenoxid pro Mol des Alkohols vom Typ der Sulfonate, Sulfate und der syhthetischen Carb-5:1 bis 1:3 beträgt. oxylate.
Erfindungsgemässe Waschmittel mit schwachem Schäum- Als Tenside vom Sulfonattyp kommen Alkylbenzolsulfo-vermögen enthalten 0,2 bis 0,8 Gew.-% eines nichttensidarti- nate (C9 ..i5-Alkyl), Olefinsulfonate, d. h. Gemische aus Algen Schauminhibitors oder 0,5 bis 5 Gew.-% einer Alkaliseife 40 ken- und Hydroxyalkansulfonaten sowie Disulfonaten, wie aus im wesentlichen Ci8-C22-Fettsäuren, oder eine Mischung man sie beispielsweise aus CI2-Gi8-Monoolefinen mit end-aus dem nichttensidartigen Schauminhibitor und der Seife in oder innenständiger Doppelbindung durch Sulfonieren mit einer Menge von 0,2 bis 5 Gew.-%. gasförmigem Schwefeltrioxid und anschliessende alkalische
Die Herstellung schüttfähiger pulverförmiger Präparate oder saure Hydrolyse der Sulfonierungsprodukte erhält, in kann nach den üblichen Methoden, z.B. durch einfaches Ver- 45 Betracht. Geeignet sind auch die Alkansulfonate, die aus Gemischen der Pulverbestandteile oder durch Kalt- und Heiss- C]S-Alkanen durch Sulfochlorierung oder Sulfoxydation und sprühtrocknen wässriger Ansätze erfolgen. Die co-Hydroxyal- anschliessende Hydrolyse bzw. Neutralisation bzw. durch kancarboxamide lassen sich auch in geschmolzenem oder in Bisulfitaddition an Olefine erhältlich sind, sowie die Ester gelöstem Zustand auf die Pulverpartikeln der restlichen Prä- von a-Sulfofettsäuren, z.B. die a -sulfonierten Methyl- oder paratbestandteile oder auf einen Teil der Gerüstsubstanzen in 50 Äthylester der hydrierten Kokos-, Palmkern- oder Talgfett-an sich bekannter Weise aufsprühen, wobei sich Natriumtri- säuren.
phosphat- und Natriumsulfatformen mit Schüttgewichten Geeignete Tenside vom Sulfattyp sind die Schwefelsäure-
von 200 bis 500 g/1 besonders als Träger eignen. monoester primärer Alkohole (z.B. aus Kokosfettalkoholen,
Die flüssigen bis pastösen Präparate werden bevorzugt Talgfettalkoholen oder Oleylalkohol) und diejenigen sekunderartig hergestellt, dass man das Tensidgemisch in dem flüs- 55 därer Alkohole. Weiterhin eignen sich sulfatierte Fettsäureal-sigen Träger löst, dann das co-Hydroxyalkancarboxamid hin- kanolamide sulfatierte Fettsäuremonoglyceride oder sulfa-zugibt und die Mischung durch Rühren und gegebenenfalls tierte Umsetzungsprodukte von 1 - 4 Mol Äthylenoxid mit Erwärmen homogenisiert, und gegebenenfalls vorgesehene den primären oder sekundären Fettalkoholen oder Alkyl-weitere Bestandteile einmischt. phenolen.
Bei den erfindungsgemäss verwendeten co-Hydroxyalkan- 60 Weitere geeignet anionische Tenside sind die Fettsäure-carboxamiden handelt es sich um bekannte Verbindungen. ester bzw. -amide von Hydroxy- oder Amino-carbonsäuren Typische Vertreter werden beispielsweise erhalten durch An- bzw. -sulfonsäuren, wie z.B. die Fettsäuresarcoside, -glyko-lagerung von N-Octyl-, bzw. N-Decyl-, bzw. N-Dodecyl-, late, -lactate, -tauride oder -isäthionate.
bzw. N-Tetradecyl-, bzw. N-Cocosalkyl-, bzw. N-Talgalkyl- Die anionischen Tenside können in Form ihrer Natrium-,
diaminoäthan, -diaminopropan und -dimainohexan an je- 65 Kalium- und Ammoniumsalze sowie als lösliche Salze organi-weils ß-Propiolacton, y-Butyrolacton, S-Valerolacton oder s- scher Basen, wie Mono-, Di- oder Triäthanolamin vorliegen. Caprolacton. Von besonderer Bedeutung wegen ihrer guten Als nichtionische Tenside sind Anlagerungsprodukte von
Zugänglichkeit sind die Anlagerungsprodukte an die N-(C8- 1 - 40, vorzugsweise 2-20 Mol Äthylenoxid an 1 Mol einer
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aliphatischen Verbindung mit im wesentlichen 10-20 Kohlenstoffatomen aus der Gruppe der Alkohole, Alkylphenole, Carbonsäuren, Fettamine, Carbonsäureamide oder Alkan-sulfonamide verwendbar. Besonders wichtig sind die Anlagerungsprodukte von 8-20 Mol Äthylenoxid an primäre Alkohole, wie z.B. an Kokos- oder Talgfettalkohole, an Oleylalko-hole, an Oxoalkohole, oder an sekundäre Alkohole mit 8 -18, vorzugsweise 12-18 C-Atomen, sowie an Mono- oder Dialkylphenole mit 6-14 C-Atomen in den Alkylresten. Neben diesen wasserlöslichen Nonionics sind aber auch nicht bzw. nicht vollständig wasserlösliche Polyglykoläther mit 2 -7 Äthylenglykolätherresten im Molekül von Interesse, insbesondere wenn sie zusammen mit wasserlöslichen nichtionischen oder anionischen Tensiden eingesetzt werden.
Weiterhin sind als nichtionische Tenside die wasserlöslichen 20-250 Äthylenglykoläthergruppen und 10-100 Pro-pylenglykoläthergruppen enthaltenden Anlagerungsprodukte von Äthylenoxid an Polypropylenglykol, Alkylendiamin-po-lypropylenglykol und an Alkylpolypropylenglykole mit 1 -10 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette brauchbar, in denen die Polypropylenglykolkette als hydrophober Rest fungiert. Auch nichtionische Tenside vom Typ der Aminoxide oder Sulfoxide sind verwendbar, beispielsweise die Verbindungen N-Kokosalkyl-N,N-dimethylaminoxid, N-Hexadecyl-N,N-bis(2,3-dihydroxypropyl)-aminoxid, N-Talgalkyl-N,N-di-hydroxy-äthylaminoxid.
Der Ausdruck «nichtionische Tenside (Nonionics)» um-fasst demnach nicht die erfindungsgemäss verwendeten N-substituierten co-Hydroxyalkancarboxamide.
Bei den zwitterionischen Tensiden handelt es sich bevorzugt um Derivate aliphatischer quartärer Ammoniumverbindungen, in denen einer der aliphatischen Reste aus einem C8-Qg-Rest besteht und ein weiterer eine anionische, wasserlöslichmachende Carboxy-, Sulfo- oder Sulfato-Gruppe enthält. Typische Vertreter derartiger oberflächenaktiver Betaine sind beispielsweise die Verbindungen 3-(N-Hexadecyl-N,N-dime-thylammonio)-propansulfonat; 3-(N-T algalkyl-N,N-dime-thylammonio)-2-hydroxypropansulfonat; 3-(N-Hexadecyl-N,N-bis(2-hydroxyäthyl)-ammonio)-2-hydroxy-propylsul-fat; 3-(N-Cocosalkyl-N,N-bis (2,3-dihydroxypropyl)-ammo-nio)-propansulfonat; N-T etradecyl-N,N-dimethyl-ammonio-acetat; N-Hexadecyl-N,N-bis (2,3-dihydroxypropyl)-ammo-nioacetat.
Das Schäumvermögen der Tenside lässt sich durch Kombination geeigneter Tensidtypen steigern oder verringern; eine Verringerung lässt sich ebenfalls durch Zusätze von nichttensidartigen organischen Substanzen erreichen. Ein verringertes Schäumvermögen, das beim Arbeiten in Maschinen erwünscht ist, erreicht man vielfach durch Kombination verschiedener Tensidtypen, z.B. von Sulfaten und/oder Sulfona-ten mit Nonionics und/oder mit Seifen. Die schaumdämp-fende Wirkung der Seifen steigt mit dem Sättigungsgrad und der C-Zahl des Fettsäurerestes an. Als schauminhibierende Seifen eignen sich daher solche Seifen natürlicher und synthetischer Herkunft, die einen hohen Anteil an C18-C22-Fettsäu-ren aufweisen, beispielsweise die Derivate hydrierter Fischtrane und Rapsöle. In der Praxis verwendet man meist Fettsäuregemische mit einer Kettenlängenverteilung von C]2 bis C22. Unter dem Ausdruck «Seifen von Fettsäuren mit im wesentlichen Ci8-C22-Kohlenstoffatomen» sollen hier solche Seifen verstanden werden, die zu wenigstens 50 Gew.-% aus C18- C22-Fettsäuresalzen bestehen. Die Kombination von schaumdämpfenden Seifen mit nichttensidartigen Schauminhibitoren eignet sich vor allem zur Regulierung des Schäumens in der Waschmaschine bei eigentlichen Waschen sowie beim Ausspülen der Waschlauge.
Bei den nichttensidartigen Schauminhibitoren handelt es sich im allgemeinen um wasserunlösliche, meist aliphatische
C8-C22-Kohlenstoffreste enthaltende Verbindungen. Geeignete nichttensidartige Schauminhibitoren sind z.B. die N-Al-kylamino-triazine, d.h. Umsetzungsprodukte von 1 Mol Cy-anurchlorid mit 2-3 Mol eines Mono- oder Dialkylamins 5 mit im wesentlichen 8-18 C-Atomen im Alkylrest. Geeignet sind auch propoxylierte und/oder butoxylierte Aminotri-azine, z.B. die Umsetzungsprodukte von 1 Mol Melamin mit 5-10 Mol Propylenoxid und zusätzlich 10-50 Mol Butylen-oxid sowie die aliphatischen Cjs-C^-Ketone, wie z.B. stea-lo ron, die Fettketone aus gehärteter Tranfettsäure oder Talgfettsäure usw. sowie ferner die Paraffine und Halogenparaffine mit Schmelzpunkten unterhalb 100 °C und Silikonöl-emulsionen auf Basis polymerer siliciumorganischer Verbindungen.
i5 Als organische und anorganische Gerüstsubstanzen eignen sich schwach sauer, neutral oder alkalisch reagierende Salze, insbesondere Alkalisalze, die Calciumionen auszufällen oder komplex zu binden vermögen. Von den anorganischen Salzen sind die wasserlöslichen Alkalimeta- oder Alka-20 lipolyphosphate, insbesondere das Pentanatriumtriphosphat, neben den Alkaliortho- und Alkalipyrophosphaten von besonderer Bedeutung. Diese Phosphate können ganz oder teilweise durch organische Komplexbildner für Calciumionen ersetzt sein. Dazu gehören Verbindungen vom Typ der Amino-25 polycarbonsäuren, wie z.B. Nitrilotriessigsäure, Äthylendi-amintetraessigsäure, Diäthylentriaminpentaessigsäure sowie höhere Homologe. Geeignete phosphorhaltige organische Komplexbildner sind die wasserlöslichen Salze der Alkanpo-lyphosphonsäuren, Amino- und Hydroxyalkanpolyphos-30 phonsäuren und Phosphonopolycarbonsäuren, wie z.B. die Verbindungen Methandiphosphonsäure, Dimethylamino-methan-1,1 -diphosphonsäure, Aminotrimethylentriphos-phonsäure, 1-Hydroxyäthan-1,1-diphosphonsäure, 1-Phos-phonoäthan-l,2-dicarbonsäure, 2-Phosphonobutan-l,2,4-tri-35 carbonsäure.
Unter den organischen Gerüstsubstanzen sind die N- und P-freien, mit Calciumionen Komplexsalze bildenden Polycarbonsäuren, wozu auch Carboxylgruppen enthaltende Polymerisate zählen, von besonderer Bedeutung. Geeignet sind 40 z.B. Citronensäure, Weinsäure, Benzolhexacarbonsäure und Tetrahydrofurantetracarbonsäure. Auch Äthergruppen enthaltende Polycarbonsäuren sind brauchbar, wie 2,2'-Oxydi-bernsteinsäure sowie mit Glykolsäure teilweise oder vollständig verätherte mehrwertige Alkohole oder Hydroxycarbon-45 säuren, beispielsweise Biscarboxymethyläthylenglykol, Carb-oxymethyloxybernsteinsäure, Carboxymethyltartronsäure und carboxymethylierte bzw. oxydierte Polysaccharide. Weiterhin eignen sich die polymeren Carbonsäuren mit einem Molekulargewicht von mindestens 350 in Form der wasser-50 löslichen Salze, wie z.B. Polycrylsäure, Poly-a-hydroxyacryl-säure, Polymaleinsäure, sowie die Copolymerisate der entsprechenden monomeren Carbonsäuren untereinander oder mit äthylenisch ungesättigten Verbindungen wie Äthylen, Propylen, Isobutylen, Vinylmethyläther oder Furan.
Als wasserunlösliche anorganische Gerüstsubstanzen eignen sich die in der DT-OS 24 12 837 als Phosphatsubstitute für Wasch- und Reinigungsmittel näher beschriebenen, feinverteilten, synthetisch hergestellten, wasserunlöslichen Silikate der allgemeinen Formel
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0,7 -1,5 Kat2 2/n O • Me20 -0,8-6 Si02,
in der Kat ein mit dem Calciumion austauschbares Kation «s der Wertigkeit n und Me Aluminium oder Bor bedeuten, die zusätzlich gebundenes Wasser enthalten und ein Calciumbin-devermögen von 50 - 200 mg CaO/g des wasserfreien Silikats aufweisen. Bevorzugt eingesetzt werden die Alkalialiimininm-
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Silikate dieser Zusammensetzung, insbesondere die kristallinen Natriumaluminiumsilikate der Zusammensetzung
0,7-1,1 NazO • A1203 • 1,3 - 3,3 Si02,
deren Calciumbindevermögen im Bereich von 100 - 200 mg/g des wasserfreien Aluminiumsilikats liegt, wobei die Teilchen-grössen dieser Aluminiumsilikate im allgemeinen unterhalb von 50 (x, im wesentlichen unterhalb von 40 (i und meist im Bereich von 20 - 0,1 n liegen.
Geeignete anorganische, nicht komplexbildende Salze sind die - auch als «Waschalkalien» bezeichneten - Bicarbonate, Carbonate, Borate, Sulfate oder Silikate der Alkalien; von den Alkalisilikaten sind vor allem die Natriumsilikate mit einem Verhältnis Na20: Si02 wie 1:1 bis 1:3,5 brauchbar.
Weitere Gerüstsubstanzen, die wegen ihrer hydrotropen Eigenschaften meist in flüssigen Mitteln eingesetzt werden, sind die Salze der nicht kapillaraktiven, 2-9 C-Atome enthaltenden Sulfonsäuren, Carbonsäuren und Sulfocarbonsäu-ren, beispielsweise die Alkalisalze der Alkan-, Benzol-, Tolu-ol-, Xylol- oder Cumolsulfonsäuren, der Sulfobenzoesäuren, Sulfophthalsäure, Sulfoessigsäure, Sulfobernsteinsäure sowie die Salze der Essigsäure oder Milchsäure. Als Lösungsvermittler sind auch Acetamid und Harnstoff geeignet.
In den Präparaten können auch Schmutzträger enthalten sein, die den von der Faser abgelösten Schmutz in der Flotte suspendiert halten und so das Vergrauen verhindern. Hierzu sind wasserlösliche Kolloide meist organischer Natur geeignet, wie beispielsweise die wasserlöslichen Salze polymerer Carbonsäuren, Leim, Gelatine, Salze von Äthercarbonsäuren oder Äthersulfonsäuren der Stärke oder der Cellulose oder Salze von sauren Schwefelsäureestern der Cellulose oder der Stärke. Auch wasserlösliche, saure Gruppen enthaltende Polyamide sind für diesen Zweck geeignet. Weiterhin lassen sich lösliche Stärkepräparate und andere als die oben genannten Stärkeprodukte verwenden, wie z.B. abgebaute Stärke, Aldehydstärken usw. Auch Poly vinylpyrrolidon ist brauchbar.
Unter den als Bleichmittel dienenden, in Wasser H202 liefernden Verbindungen haben das Natriumperborat-tetrahy-drat (NaB02 ■ H202 • 3 H20) und das -monohydrat (NaB02 • H202) besondere Bedeutung. Es sind aber auch andere H202 liefernde Borate brauchbar, z.B. der Perborax Na2B407 • 4 H202. Diese Verbindungen können teilweise oder vollständig durch andere Aktivsauerstoffträger, insbesondere durch Per-oxyhydrate, wie Peroxycarbonate (Na2C03 • 1,5 H202), Per-oxypyrophosphate, Citratperhydrate, Harnstoff-H202- oder Melamin-H2Ö2-Verbindungen sowie durch H202 liefernde persaure Salze, wie z.B. Caroate (KHSOs), Perbenzoate oder Peroxyphthalate ersetzt werden.
Es empfiehlt sich, übliche wasserlösliche und/oder wasserunlösliche Stabilisatoren für die Peroxyverbindungen zusammen mit diesen in Mengen von 0,25-10 Gew.-% einzuarbeiten. Als wasserunlösliche Stabilisatoren, die z.B. 1-8, vorzugsweise 2-7% vom Gewicht des gesamten Präparats ausmachen, eignen sich die meist durch Fällung aus wässrigen Lösungen erhaltenen Magnesiumsilikate Mg0:Si02=4:1 bis 1:4, vorzugsweise 2:1 bis 1:2 und insbesondere 1:1. An deren Stelle sind andere Erdalkalimetall- oder Zinnsilikate entsprechender Zusammensetzung brauchbar. Auch wasserhaltige Oxide des Zinns sind als Stabilisatoren geeignet. Wasserlösliche Stabilisatoren, die zusammen mit wasserunlöslichen vorhanden sein können, sind die organischen Schwermetallkomplexbildner, deren Menge 0,25-5, vorzugsweise 0,5-2,5% vom Gewicht des gesamten Präparats ausmachen kann.
Um beim Waschen bereits bei Temperaturen unterhalb 80 °C, insbesondere im Bereich von 40-60 °C eine befriedi640 879
gende Bleichwirkung zu erreichen, werden bevorzugt aktiva-torhaltige Bleichkomponenten in die Präparate eingearbeitet.
Als Aktivatoren für in Wasser H202 liefernde Perverbindungen dienen bestimmte, mit diesem H202 organische Persäuren bildende N-Acyl- bzw. O-Acyl-Verbindungen, insbesondere Acetyl-, Propionyl- oder Benzoylverbindungen, sowie Kohlensäure- bzw. Pyrokohlensäureester. Brauchbare Verbindungen sind unter anderen: N-diacylierte und N,N'-te-traacylierte Amine wie z.B. N,N,N',N'-Tetraacetyl-methylen-diamin bzw. -äthylendiamin, N,N-Diacetylanilin und N,N-Diacetyl-p-toluidin bzw. 1,3-diacylierteHydantoine, Alkyl-N-sulfonyl-carbonamide, z.B. N-Methyl-N-mesyl-acetamid, N-Methyl-N-mesyl-benzamid, N-Methyl-N-mesyl-p-nitro-benzamid, und N-Methyl-N-mesyl-p-methoxybenzamid, N-acylierte cyclische Hydrazide, acylierte Triazole oder Urazole wie z.B. das Monoacetylmaleinsäurehydrazid, 0,N,N-trisub-stituierte Hydroxylamine wie z.B. 0-Benzoyl-N,N-succinyl-hydroxylamin, 0-Acetyl-N,N-succinyl-hydroxylamin, O-p-Methoxybenzoyl-N,N-succinyl-hydroxylamin, O-p-Nitro-benzoyl-N,N-succinylhydroxylamin und 0,N,N-Triacetyl-hydroxylamin, N,N'-Diacyl-sulfurylamide, wie z.B. N,N'-Di-methyl-N,N'-diacetyl-sulfurylamid, und N,N'-Diäthyl-N,N'-dipropionyl-sulfurylamid, Triacylcyanurate, z.B. Triacetyl-oder Tribenzoylcyanurat, Carbonsäureanhydride, z.B. Benzoesäureanhydrid, m-Chlorbenzoesäureanhydrid, Phthalsäu-reanhydrid, 4-ChlorphthaIsäureanhydrid, Zuckerester, wie z.B. Glucosepentaacetat, I,3-Diacyl-4,5-diacyloxy-imidazoli-dine, beispielsweise die Verbindungen l,3-Diformyl-4,5-di-acetoxyimidazolidin, 1,3-Diacetyl-4,5-diacetoxy-imidazoli-din, l,3-Diacetyl-4,5-dipropionyloxy-imidazolidin, acylierte Glykolurile wie z.B. Tetrapropionylglykoluril oder Diacetyl-dibenzoyl-glykoluril, diacylierte 2,5-Diketopiperazine, wie z.B. l,4-Diacetyl-2,5-diketopiperazin, l,4-Dipropionyl-2,5-diketopiperazin, l,4-Dipropionyl-3,6-dimethyl-2,5-diketopi-perazin, Acetylierungs- bzw. Benzoylierungsprodukte von Propylendiharnstoff bzw. 2,2-Diemthyl-propylendiharnstoff (2,4,6,8-Tetraaza-bicyclo-(3,3,l)-nonan-3,7-dion bzw. dessen 9,9-Dimethylderivat), Natriumsalze der p-(Äthoxycarbonyl-oxy)-benzoesäure und p-(Propoxycarbonyloxy)-benzolsul-fonsäure.
Die Waschmittel können als optische Aufheller für Baumwolle insbesondere Derivate der Diaminostilbendisulfon-säure bzw. deren Alkalimetallsalze enthalten. Geeignet sind z.B. Salze der 4,4'-Bis(2-anilino-4-morpholino-l,3,5-triazin-6-yl-amino)-stilben-2,2'-disulfonsäure oder gleichartig aufgebaute Verbindungen, die anstelle der Morpholinogruppe eine Diäthanolaminogruppe, eine Methylaminogruppe oder eine 2-Methoxyäthylaminogruppe tragen. Als Aufheller für Polyamidfasern kommen solche vom Typ der l,3-Diaryl-2-pyra-zoline in Frage, beispielsweise die Verbindung l-(p-Sulfamo-ylphenyl)-3-(p-chlorpenyl)-2-pyrazolin sowie gleichartig aufgebaute Verbindungen, die anstelle der Sulfamoylgruppe z.B. die Methoxycarbonyl-, 2-Methoxy-äthoxycarbonyl-, die Ace-tylamino- oder die Vinylsulfonylgruppe tragen. Brauchbare Polyamidaufheller sind ferner die substituierten Aminocuma-rine, z.B. das 4-Methyl-7-dimethylamino- oder das 4-Methyl-7-diäthylaminocumarin. Weiterhin sind als Polyamidaufheller die Verbindungen l-(2-Benzimidazolyl)-2-(l-hydroxy-äthyl-2-benzimidazolyl)-äthylen und l-Äthyl-3-phenyl-7-di-äthylamino-carbostyril brauchbar. Als Aufheller für Polyester- und Polyamidfasern sind die Verbindungen 2,5-Di-(2-benzoxazolyl)-2-thiophen, 2-(2-Benzoxazolyl)-naphtho[2,3-b]-thiophen und l,2-Di-(5-methyl-2-beazoxazolyl)-äthylen geeignet. Weiterhin können Aufheller vom Typ des substituierten 4,4'-Distyryldiphenyls anwesend sein; z.B. die Verbindung 4,4'-Bis(4-chlor-3-sulfostyryl)-diphenyl. Auch Gemische der vorgenannten Aufheller können verwendet werden.
5
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
640 879
6
Als wasserlösliche organische Lösungsmittel eignen sich vor allem die niederen Alkohole, Ätheralkohole und Glykole mit 1-6 Kohlenstoffatomen, wie z.B. Methanol, Äthanol, Propanol, Isopropylalkohol, Äthylenglykol, Propylenglykol, Diäthylenglykol, Methylglykol, Äthylglykol, Butylglykol.
Beispiel
Die N-substituierten co-Hydroxyalkancarboxamide können nach der folgenden allgemeinen Arbeitsweise hergestellt werden:
Das Gemisch aus 1 Mol Amin und 1,2 Mol Lacton wurde 2 Std. auf 120° erhitzt und das beim Abkühlen erstarrende Produkt aus Äthanol oder Aceton umkristallisiert.
Nach dieser Vorschrift wurden beispielsweise die folgenden Verbindungen hergestellt:
1. das S-Hydroxyvaleramid des N-Decyl-diaminopro-pans; Fp 78-80 °C;
2. das 8-Hydroxyvaleramid des N-Dodecyl-diaminopro-pans;Fp 79-81 °C;
3. das y-Hydroxybutyramid des N-Decyl-diaminopro-pans; Fp 53-56 °C;
4. das y-Hydroxybutyramid des N-Dodecyl-diaminopro-pans; Fp 57- 61 °C;
5. das e-Hydroxycapronamid des N-Octyl-diaminopro-pans; Fp 65-70 °C;
6 .das y-Hydroxybutyramid des N-Cocosalkyl-diami-nopropans;
7. das ß-Hydroxypropionamid des N-Talgalkyl-diami-nopropans.
Die folgenden Beispiele beschreiben Zusammensetzung und Wirkung einiger erfindungsgemässer Waschmittel sowie die Durchführung des erfindungsgemässen Waschverfahrens. Als Wirkstoffe wurden die vorgenannten co-Hydroxyalkan-carboxamide eingesetzt.
Tabelle 1
Beispiel 1
Dieses Beispiel beschreibt die Zusammensetzung eines schaumgedämpften Kaltwaschmittels, das insbesondere für das maschinelle Waschen geeignet ist.
6,0 Gew.-% Natriumdodecylbenzolsulfonat;
1,0 Gew.-% Addukt aus 1 Mol Talgalkohol und 14 Mol Äthylenoxid;
1,0 Gew.-% Addukt aus 1 Mol Oleyl-/Cetylalkohol und 5 10 Mol Äthylenoxid;
1,0 Gew.-% N-substituiertes co-Hydroxyalkancarboxamid;
3,0 Gew.-% Seife (Na-Salz von im wesentlichen C18-C22-Fettsäuren);
i5 60,0 Gew.-% Natriumtriphosphat;
2,0 Gew.-% Wasserglas (Na2Ó+3,35 Si02);
0,2 Gew.-% Natriumäthylendiamintetraacetat;
1,2 Gew.-% Carboxymethylcellulose-Natriumsalz;
Rest Natriumsulfat und Wasser.
20
Zum Nachweis des Kaltwaschvermögens wurden Laun-derometer-Versuche mit den co-Hydroxyalkancarboxamiden unter den folgenden Bedingungen durchgeführt:
Waschtemperatur: 20 °C; Wasserhärte: 16°d; Waschmit-25 telkonzentration: 6,0 g/1; Flottenverhältnis: 1,30 mit unveredelter und veredelter Baumwolle und Polyester/Baumwolle-Gewebe; Waschdauer: 30 Minuten. Verglichen wurde mit einem Waschmittel, bei dem anstelle des ra-Hydroxyalkancar-boxamids 1 Gew.-% Natriumsulfat bzw. 1 Gew.-% Oleyl-/ so Cetylalkohol+5 ÄO zusätzlich enthalten waren. Aus den nachstehenden Zahlenwerten des an den Testgeweben gemessenen Aufhellungsgrads wird die markante Verbesserung des Waschvermögens bei der Verwendung des erfindungsgemässen Waschmittels deutlich.
35
% Remission
Waschmittel nach Beispiel 1 Baumwolle Baumwolle Baumwolle/
unveredelt veredelt Polyester ausgerüstet
1 a) mit 1 % 8-Hydroxyvaleramid des N-Dodecyl-diaminopropans 56,2 66,5 60,7
1 b)mit 1% S-Hydroxyvaleramid des N-Decyl-diaminopropans 59,0 69,5 63,2
1 c) mit 1 % 01eyl-/Cetyl-alkohol + 5 ÄO 53,8 65,8 54,8
1 d) miti % Natriumsulfat 53,2 64,1 55,1
Es folgt nun eine Tabelle mit weiteren Beispielen von er- «Seife»: eine aus einem gehärteten Gemisch gleicher Ge-
findungsgemässen Wasch- und Reinigungsmitteln. Die in den wichtsteile von Talg- und Rübölfettsäure hergestellte Seife
Beispielen genannten salzartigen Bestandteile der Wasch- (Jodzahl =1);
bzw. Reinigungsmittel - salzartige Tenside, andere organi- so «TA+x ÄO»; die Anlagerungsprodukte von Äthylenoxid sehe Salze sowie anorganische Salze - liegen als Natriumsalze (ÄO) an Talgfettalkohol (TA) (Jodzahl=0,5), wobei die Zah-
vor, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist. lenangaben für x die an 1 Mol Alkohol angelagerte molare
Die Bezeichnungen bzw. Abkürzungen in den Beispielen ha- Menge an Äthylenoxid kennzeichnen;
ben folgende Bedeutung: «Bleichaktivator»: die Verbindung Tetraacetylglykoluril;
«ABS»: das Salz einer durch Kondensieren von geradket- 55 «Perborat»: ein technisches Produkt der ungefähren Zu-
tigen Olefinen mit Benzol und Sulfonieren des so entstände- sammensetzung NaB02 • H?02 • 3 H20;
nen Alkylbenzols erhaltenen Alkylbenzolsulfonsäure mit «EDTA»: das Salz der Äthylendiamintetraessigsäure;
10-15, unwesentlichen 11-13 Kohlenstoffatomen in der Al- «NTA»: das Salz der Nitrilotriessigsäure;
kylkette; «CMC»: das Salz der Carboxymethylcellulose.
«Olefînsulfonat»: ein durch Sulfonieren von a-Olefinen 60 Bei den Beispielen der folgenden Tabelle handelt es sich mit 12-18 C-Atomen mit S03 und Hydrolysieren des Sulfo- im Falle der Beispiele 2,3 und 9 um pulverförmige Waschmit-
nierungsprodukts mit Natronlauge erhaltenes Gemisch von tel mit Bleichwirkung, bei den Beispielen 4 und 5 um pulver-
Hydroxyalkan-, Alkan- und Disulfonaten; förmige Vor- und Hauptwaschmittel ohne Bleichwirkung,
«Fs-estersulfonat»; ein aus hydriertem Palmkernfettsäure- während die Beispiele 6 bis 8 ein pulverförmiges Feinwasch-
methylester über die Sulfonierung mit S03 erhaltenes 65 mittel bzw. ein Flüssigwaschmittel bzw. ein pulverförmiges
Sulfonat; phosphatfreies Waschmittel darstellen.
«Alkansulfonat»: ein über die Sulfoxydation von C]2 _]8- Ersetzt man in den Beispielen der Tabelle 2 die dort verParaffinen erhaltenes Sulfonat; wendeten œ-Hydroxyalkancarboxamide durch die anderen
640879
genannten Verbindungen dieser Art, beispielsweise durch die y-Hydroxybutyramide des N-Decyl- bzw. des N-Dodecyl-di-aminopropans, so kommt man bei der Anwendung dieser Mittel zu vergleichbaren Resultaten. Dies ist der Fall, wenn man z.B. in den Rezepturen der Beispiele 2,6 und 9 den Anteil von 40 Gew.-% Natriumtriphosphat zur Hälfte durch ein kristallines Aluminiumsilikat der Zusammensetzung 0,96 Na20 • 1 A1203 • 1,96 Si02 • 4 H20, mittlerer Teilchendurchmesser 5,4 fi, Calciumbindevermögen 172 mg CaO/g, ersetzt. Zusätzlich zu ihrer waschkraftverstärkenden Wirkung besitzen die erfindungsgemäss verwendeten co-Hydroxyalkancarboxamide auch vergrauungsinhibierende Eigenschaften an Polyester- und Baumwolltextilien sowie an den entsprechenden Mischgeweben.
Die Bestandteile der erfindungsgemässen Waschmittel, 5 insbesondere die Gerüstsubstanzen sind so ausgewählt, dass die Präparate neutral bis deutlich alkalisch reagieren, so dass der pH-Wert einer l%igen Lösung des Präparates im Bereich von 7-12 liegt. Dabei haben Feinwaschmittel neutrale bis schwach alkalische Reaktion (pH-Wert=7-9,5), während io Einweich-, Vorwasch- und Kochwaschmittel stärker alkalisch (pH-Wert= 9,5-12, vorzugsweise 10-11,5 eingestellt sind.
Tabelle 2 Bestandteile
Waschmittelbestandteile in % für Beispiele
2
3
4
5
6
7
8
9
ABS
6,0
_
6,5
6,0
6,0
TA 14 ÄO
1,0
1,0
1,5
-
4,0
1,0
2,5
TA5ÄO
1,0
1,5
1,0
-
_
1,0
1,5
Fs-estersulfonat
-
-
3,0
6,0
-
-
-
Alkansulfonat
-
-
-
8,0
Olefînsulfonat
-
6,0
3,0
_
T algalkohol-3-ÄO-sulfat
-
-
-
4.0
_
Seife
3,5
3,5
2,5
2,0
0,5
2,0
2,0
Kalium-T oluolsulfonat
-
-
-
-
-
4,0
-
-
8-Hydroxyvaleramid des
1,0
_
1,5
1,5
_
1,5
N-Dodecyl-diaminopropans
8-Hydroxyvaleramid des
-
-
1-0
-
-
1,8
-
N-Decyl-diaminopropans
y-Hydroxybutyramid des
-
1,0
-
-
-
-
1.5
-
N-Cocosalkyl-diaminopropans
Na5 P3O10
40,0
30,0
60,0
55,0
40,0
_
40,0
NT A
5,0
-
5,0
-
-
k4p2o7
-
-
-
-
10,
-
EDTA
0.2
0,2
_
_
0.2
0,2
Perborat
15,0
15,0
-
20,0
25,0
Bleichaktivator
15,0
15,0
-
-
-
-
Wasserglas
3,0
3,0
4,0
5,0
3,5
-
15,0
2.0
Soda
-
3,0
3,0
-
-
6,0
Mg-silikat
2,0
2,0
-
-
2,0
2,0
CMC
1,5
1,8
1,5
1,4
1,2
1,5
Isopropylalkohol Rest: Na-sulfat, Enzyme, opt. Aufheller, Parfüm, Wasser
5,0 Rest Wasser
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