CH640915A5 - Roller blind housing for a window or a door - Google Patents

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Publication number
CH640915A5
CH640915A5 CH625379A CH625379A CH640915A5 CH 640915 A5 CH640915 A5 CH 640915A5 CH 625379 A CH625379 A CH 625379A CH 625379 A CH625379 A CH 625379A CH 640915 A5 CH640915 A5 CH 640915A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roller shutter
shutter box
wall
air
cavity
Prior art date
Application number
CH625379A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Frank
Original Assignee
Deutschmeister Bauelemente
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Filing date
Publication date
Application filed by Deutschmeister Bauelemente filed Critical Deutschmeister Bauelemente
Publication of CH640915A5 publication Critical patent/CH640915A5/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/17Parts or details of roller shutters, e.g. suspension devices, shutter boxes, wicket doors, ventilation openings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Rolladenkasten für ein Fenster oder eine Tür, bei dem für die Belüftung des Raumes die Luftführung durch den Hohlraum des Rolladenkastens erfolgt, wobei der Luftaustausch durch mindestens je eine Zu- und Abluftöffnung an der raumseitigen Innenwand und Öffnungen an der vertikalen Aussenwand sowie über einen in der Bodenplatte angeordneten Führungsschlitz für den im Hohlraum an den Stirnwänden gelagerten Rolladenpanzer erfolgt.
Ein derartiger Rolladenkasten ist aus der DE-OS 23 60 002 bekannt. Hierbei ist es nachteilig, dass der gesamte Luftaustausch, also sowohl das Zuführen der Frischluft als auch das Wegführen der verbrauchten Luft, ungetrennt durch den Hohlraum erfolgt, so dass in letzterem die Luftströme sich vermischen, wodurch die Frischlufterneuerung aufgrund der Anreicherung mit der verbrauchten Abluft verzögert wird.
Demgemäss besteht die Aufgabe der Erfindung darin, einen Rolladenkasten der eingangs beschriebenen Ausgestaltung zu schaffen, bei dem die Zufuhr der Frischluft und Wegführung der Abluft durch das Kasteninnere vermischungsfrei erfolgen soll. Gleichzeitig soll eine Führung der Luftströme erreicht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst,
dass im Hohlraum des Rolladenkastens eine Trennanordnung vorgesehen ist, die im Längsmittenbereich eine Stehwand besitzt, welche den im Hohlraum des Rolladenkastens abgetrennten Raum in zwei Kanäle unterteilt, dass am einen Kanal die Abluftöffnung und die aussenwandseitigen Öffnungen und am anderen Kanal die Zuluftöffnung angeschlossen sind und dass in der Trennanordnung dieses Kanals mindestens ein Durchbruch angeordnet ist.
Durch diese Anordnung wird eine Führung der beiden Luftströme erzielt, wodurch sich der Vorteil ergibt, dass die verbrauchte Abluft von der Abluftöffnung durch einen separaten Kanal durch den Rolladenkasten zu den aussenwandseitigen Öffnungen geführt wird, während die Frischluft durch den äusseren Führungsschlitz des Rolladenpanzers in den Hohlraum und durch den in der Trennanordnung angeordneten Durchbruch über den anderen Kanal zur Zuluftöffnung an der Innenwand gelangt. Somit ist gewährleistet, dass die Luftströme vermischungsfrei durch den Rolladenkasten geführt werden und die hereinströmende Frischluft nicht mit verbrauchter Abluft angereichert ist. Ein weiterer Vorteil ist dadurch gegeben, dass die Frischluft von unten durch den Führungsschlitz in den Rollraum eintritt, während die verbrauchte Abluft aus den Öffnungen an der vertikalen Aussenwand austritt, so dass die beiden Luftströme aussen am Rolladenkasten in verschiedene Richtungen weisen, wodurch eine Vermischung der Frischluft und der verbrauchten Abluft auch ausserhalb des Rolladenkastens vermieden ist.
Durch die den Luftstrom führenden Kanäle ergibt sich der Vorteil, dass der Weg der Luftströme verlängert wird, so dass eine gleichmässige und zugfreie Be- und Entlüftung durch den Rolladenkasten erfolgt. Gleichzeitig wird erreicht, dass die Luftströmung zwangsweise z.B. an einer innerhalb der Kanäle angeordneten Luftbehandlungseinrichtung vorbeigeführt werden, so dass gewährleistet ist, dass die Luftströme nicht unbehandelt zu. bzw. abgeführt werden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist es zweckmässig, dass die Trennanordnung an beiden Stirnwänden des Rolladenkastens abgestützt ist und eine Horizontal- und eine Vertikalplatte aufweist, die im Querschnitt winkelförmig zueinander angeordnet sind, wobei sich die Vertikalplatte zwischen Rolladenpanzer und Innenwand befindet, dass die Stehwand als Winkelstück an der Horizontal- und der Vertikalplatte angeordnet ist und dass der im einen Kanal angeordnete Durchbruch nahe der freien Schenkelkante der Horizontalplatte angeordnet ist. Durch diese Ausgestaltung wird in einfacher Weise eine Trennung des Ab- bzw. Frischluftstromes innerhalb des Rolladenkastens erreicht, die einfach und preiswert hergestellt werden kann. Ferner ergibt sich durch die Anordnung des Durchbruches in der Horizontalplatte der Trennanordnung nahe der freien Schenkelkante für die Frischluft ein direkter Weg in den mit der Zuluftöffnung verbundenen Kanal, da der Durchbruch direkt über dem Führungsschlitz der Bodenplatte sich befindet und somit der Luftstrom parallel zur Aussenwand innerhalb des Rolladenkastens geführt wird.
Für die Montage ist es zweckmässig, dass die Trennanordnung im Rolladenkasten in Nuten gelagert ist. Durch diese Lagerung wird der Vorteil erreicht, dass die Trennanordnung ohne zusätzliche Befestigungsmittel im Hohlraum des Rolladenkastens gehalten ist, wobei gleichzeitig eine gute Abdichtung an den Rändern der Trennanordnung gegeben ist.
Ferner ist es günstig, wenn in einem und/oder beiden Kanälen Auslegungen und/oder auswechselbare Einschübe aus schallschluckendem Material angeordnet sind. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass beim Be- und Entlüften des Raumes der von aussen in den Rolladenkasten eindringende
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Schall von dem schallschluckenden Material weitgehend absorbiert wird, so dass die Frischluft ohne nennenswerte Lärmbelästigung in den zu belüftenden Raum eintreten kann.
Damit die durch die Trennanordnung gebildeten Kanäle gereinigt und die auswechselbaren Einschübe ausgetauscht werden können, ist es zweckmässig, dass die raumseitige Innenwand des Rolladenkastens abnehmbar und/oder schwenkbar ausgebildet ist.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind der Zeichnung zu entnehmen, die in schematischer Darstellung eine bevorzugte Ausführungsform als Beispiel zeigt.
Der erfindungsgemässe Rolladenkasten 1 weist eine vertikale Aussenwand 2 mit schlitzartigen Öffnungen 3, eine Deckplatte 4, eine Bodenplatte 5 sowie zwei Stirnwände 6 und eine raumseitige Innenwand 7 auf, in der eine mit einer Filterplatte abgedeckte Zuluftöffnung 8 und eine durch ein schalldämmendes Ventilatorgehäuse 9 verdeckte Abluftöffnung 10 angeordnet ist. In dem Hohlraum 11 des Rolladenkastens 1 ist eine Trennanordnung 12 eingesetzt, die aus einer Horizontalplatte 13 und einer Vertikalplatte 13' besteht, die im Querschnitt winkelförmig zueinander angeordnet sind. Die Trennanordnung 12 erstreckt sich über die gesamte Länge des Rolladenkastens 1 und besitzt in der Längsmitte eine winkelförmige Stehwand 15. Die Trennanordnung 12 ist an beiden Stirnwänden 6, der Bodenplatte 5, der Aussenwand 2, der Deckplatte 4 und der Innenwand 7 in Nuten gehalten.
Durch die Stehwand 15 der Trennanordnung 12 werden zwei voneinander getrennte Kanäle 16,17 gebildet, wobei an dem Kanal 16 die Abluftöffnung 10 und die aussenwandseitigen Öffnungen 3 angeschlossen sind, wodurch die verbrauchte Abluft von der Rauminnenseite zur Aussenseite des s Rolladenkastens geführt wird. Die Frischluft gelangt von unten durch den in der Bodenplatte 5 befindlichen Führungsschlitz 19 in denjenigen Raum, der von der Horizontalplatte 13, der Vertikalplatte 13', der Bodenplatte 5, der Aussenwand 2 sowie den Stirnwänden 6 begrenzt wird und in dem io der Rolladenpanzer angeordnet ist, wird durch die Durchbrüche 18 in der Horizontalplatte 13 dem Kanal 17 zugeleitet und tritt an der dem Kanal 17 zugeordneten Zuluftöffnung 8 aus.
In dem Kanal 17 ist ein auswechselbarer, aus schallschluk-15 kendem Material bestehender Einschub 20 angeordnet, der den von aussen in den Rolladenkasten 1 eindringenden Schall weitgehend absorbiert.
Die Innenwand 7 ist mittels der Schrauben 22 abnehmbar, so dass die dahinterliegenden Kanäle 16,17 gereinigt sowie der Einschub 20 ausgetauscht werden kann.
Durch die vorbeschriebene Gestaltung des Rolladenkastens 1 ist eine einwandfreie Trennung der Luftströme gegeben, so dass insbesondere eine Anreicherung der einströmenden Frischluft mit verbrauchter Abluft vermieden ist. Ferner wird durch die winkelförmige Ausgestaltung der Trennanordnung 12 der Ab- bzw. Frischluftstrom durch den Rolladenkasten 1 getrennt geführt, so dass der jeweilige Luftstrom an der im Kanal 16,17 eingebauten Luftbehandlungseinrichtung 21 zwangsweise vorbeigeführt wird.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

640915 PATENTANSPRÜCHE
1. Rolladenkasten (1) für ein Fenster oder eine Tür, bei dem für die Belüftung des Raumes die Luftführung durch den Hohlraum (11) des Rolladenkastens (1) erfolgt, wobei der Luftaustausch durch mindestens je eine Zu- (8) und Abluftöffnung (10) an der raumseitigen Innenwand (7) und Öffnungen (3) an der vertikalen Aussenwand (2) sowie über einen in der Bodenplatte (5) angeordneten Führungsschlitz
( 19) für den im Hohlraum ( 11 ) an den Stirnwänden (6) gelagerten Rolladenpanzer erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass im Hohlraum (11) des Rolladenkastens (1) eine Trennanordnung (12) vorgesehen ist, die im Längsmittenbereich eine Stehwand (15) besitzt, welche den im Hohlraum (11) des Rollladenkastens (1) abgetrennten Raum in zwei Kanäle (16,17) unterteilt, dass am einen Kanal (16) die Abluftöffnung (10) und die aussenwandseitigen Öffnungen (3) und am anderen Kanal (17) die Zuluftöffnung (8) angeschlossen sind und dass in der Trennanordnung (12) dieses Kanals (17) mindestens ein Durchbruch (18) angeordnet ist.
2. Rolladenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennanordnung (12) an beiden Stirnwänden (6) des Rolladenkastens (1) abgestützt ist und eine Horizontal- (13) und eine Vertikalplatte (13') aufweist, die im Querschnitt winkelförmig zueinander angeordnet sind,
wobei sich die Vertikalplatte (13') zwischen Rolladenpanzer und Innenwand (7) befindet, dass die Stehwand (15) als Winkelstück an der Horizontal- (13) und der Vertikalplatte (13') angeordnet ist und dass der im einen Kanal (17) angeordnete Durchbruch (18) nahe der freien Schenkelkante der Horizontalplatte (13) angeordnet ist.
3. Rolladenkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennanordnung (12) im Rolladenkasten (1) in Nuten (14) gelagert ist.
4. Rolladenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einem und/oder beiden Kanälen (16,17) Auslegungen und/oder auswechselbare Einschübe (20) aus schallschluckendem Material angeordnet sind.
5. Rolladenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die raumseitige Innenwand (7) des Rolladenkastens (1) abnehmbar oder schwenkbar ausgebildet ist.
CH625379A 1978-07-06 1979-07-04 Roller blind housing for a window or a door CH640915A5 (en)

Applications Claiming Priority (1)

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DE19787820247 DE7820247U1 (de) 1978-07-06 1978-07-06 Rolladenkasten fuer ein fenster, eine tuer o.dgl.

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CH640915A5 true CH640915A5 (en) 1984-01-31

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CH625379A CH640915A5 (en) 1978-07-06 1979-07-04 Roller blind housing for a window or a door

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AT (1) AT378034B (de)
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DE (1) DE7820247U1 (de)
ES (1) ES244385Y (de)
FR (1) FR2430510B1 (de)

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ATA446979A (de) 1984-10-15
AT378034B (de) 1985-06-10
ES244385U (es) 1980-03-01
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FR2430510A1 (de) 1980-02-01
ES244385Y (es) 1980-09-01
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