CH641518A5 - Process for producing an anchoring used as a reinforced-concrete connection - Google Patents

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CH641518A5
CH641518A5 CH927779A CH927779A CH641518A5 CH 641518 A5 CH641518 A5 CH 641518A5 CH 927779 A CH927779 A CH 927779A CH 927779 A CH927779 A CH 927779A CH 641518 A5 CH641518 A5 CH 641518A5
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CH
Switzerland
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reinforcing steel
bent
film
steel bars
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Application number
CH927779A
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English (en)
Inventor
Heinz Witschi
Peter Fankhauser
Original Assignee
Hp System Ag
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00—Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/12—Mounting of reinforcing inserts; Prestressing
    • E04G21/125—Reinforcement continuity box

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer als Eisenbetonanschluss dienenden, aus mehreren Armierungsstahlstäben bestehenden Verankerung, in welchem jeder Armierungsstahlstab zunächst annähernd rechtwinklig gebogen wird, um einen in eine Hauptwand zu betonierenden Teil und einen nach der Betonierung auszubiegenden Teil zu bilden, wonach die auszubiegenden Teile der Armierungsstahlstäbe dicht aneinander und die zu betonierenden Teile der Armierungsstahlstäbe in den gewünschten Abständen voneinander gelegt werden.
Um einen Anschluss von Zwischenwänden aus Beton, Treppen aus Beton oder Zwischenböden aus Beton an eine Hauptbetonwand rationell ausführen zu können, ist nach dem CH-Patent Nr. 562 376 bekannt, die Armierungsstahlstäbe, die rechtwinklig gebogen wurden und deren der eine Teil einen in die Hauptwand zu betonierenden Bügel und der andere Teil zwei freiliegende, nach der Betonierung auszubiegende Schenkel bildet, mit ihren freiliegenden Schenkeln in eine rinnenartige Schale zu verlegen und sie mit Schaumstoff aus Polyurethan zu übergiessen. Der erstarrte Schaumstoff bildet dann eine die Schenkel haltende Masse.
Um die Schenkel aus dieser Masse nach der Betonierung der Bügel ausbiegen zu können, muss sie auskratzt werden, was mühsam und zeitraubend ist. Ausserdem sind die Herstellungskosten ziemlich hoch.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung einer als Eisenbetonanschluss dienenden, aus mehreren Armierungsstahlstäben bestehenden Verankerung vorzuschlagen, in welchem die auszubiegenden Teile der Armierungsstahlstäbe nach der vollendeten Betonierung der anderen Teile der Armierungsstahlstäbe einfach und ohne Zeitverlust ausgebogen werden können. Dabei sollen die Herstellungskosten einer solchen Verankerung gegenüber anderen bekannten Herstellungverfahren niedrig gehalten werden.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe aus solche Weise gelöst, dass die rechtwinklig abgebogenen Armierungsstahlstäbe zu einem Bündel festgehalten werden und das über die auszubiegenden Teile der im Bündel festgehaltenen Armierungsstahlstäbe von der den zu betonierenden Teilen gegenüberliegenden Seite eine thermisch verformbare Kunststofffolie angebracht und mit Wärme behandelt wird, bis sie an den auszubiegenden Teilen dicht anliegt und sie teilweise klippartig umschliesst, wonach die Folie einer schockartigen Abkühlung ausgesetzt wird.
Die auf diese Weise hergestellte Verankerung ist gut transportierbar.
Mit Vorteil erfolgt die Wärmebehandlung der Kunststofffolie durch auf die die auszubiegenden Teile der Armierungsstahlstäbe überdeckenden Abschnitte der Folie gezielt gerichteten Heissluftstrahlen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt eines an einer Magnetplatte angeordneten Bündels aus Armierungsstahlstäben mit einer an ihnen anliegenden Folie,
Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe,
Fig. 3 einen Querschnitt von auszubiegenden Teilen der Verankerungsstäbe, die miteinander punktgeschweisst wurden.
Die als Eisenbetonanschluss dienende Verankerung besteht aus mehreren Armierungsstahlstäben 5, die in etwa 90° gebogen wurden, um einen in die Hauptwand zu betonierenden Teil und einen nach der Betonierung der Verankerung auszubiegenden Teil zu bilden. Mit Vorteil wird jeder Armierungsstahlstab zu einem Bügel gebogen, wonach die beiden Bügelschenkel 5b im Abstand vom Bügelsteg 5a annähernd rechtwinklig gebogen werden. Es ist aber auch möglich, dass jeder Armierungsstahlstab 5 nur rechtwinklig gebogen wird, wobei kein Bügel gebildet wird; in diesem Falle werden zwei Reihen von Armierungsstahlstäben 5 verwendet.
Die Armierungsstahlstäbe 5 werden zu einem Bündel zusammengelegt, wobei die auszubiegenden Teile der Armierungsstahlstäbe dicht aneinanderliegen und die zu betonierenden Teile der Armierungsstahlstäbe in den gewünschten Abständen voneinander angeordnet sind. Um das aus Armierungsstahlstäben bestehende Bündel festzuhalten, werden die auszubiegenden Teile der Armierungsstahlstäbe 5 auf eine Magnetplatte 1 gelegt, die Schlitze 6 aufweist, in welche die zu betonierenden Teile der Armierungsstahlstäbe eingeführt werden. Dabei werden die auszubiegenden Teile der Armierungsstahlstäbe 5 dicht aneinandergereiht. Die Magnetplatte 1 wird unter Strom gesetzt, um die auszubiegenden Teile der Armierungsstahlstäbe 5 aneinander festzuhalten.
Um das aus den Armierungsstahlstäben gebildete Bündel festzuhalten, kann anstelle der Magnetplatte ein Schweissver-fahren angewandt werden, in welchem die dicht aneinander
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liegenden, auszubiegenden Teile der Armierungsstahlstäbe miteinander punktgeschweisst werden, um sie aneinander festzuhalten. Über die auszubiegenden Teile der auf diese Weise im Bündel festgehaltenen Armierungsstahlstäbe 5 wird dann von der zu den betonierenden Teilen der Armierungsstahlstäbe gegenüberliegenden Seite eine thermisch verformbare Kunststoffolie 3 angebracht. Die Kunststoffolie ist vorzugsweise eine PVC-Folie, die eine Dicke von höchstens 2 mm aufweist. Sie wird von der Oberfläche der auszubiegenden Teile der Armierungsstahlstäbe 5 im Abstand angeordnet oder direkt an die auszubiegenden Teile angelegt. Die Kunststoffolie 3 wird mit Wärme behandelt, bis sie an den auszubiegenden Teilen dicht anliegt und sie teilweise umschliesst. Bei der Teilumschliessung der auszubiegenden Teile durch die Folie 3 muss eine Klippswirkung entstehen, damit die Folie an den auszubiegenden Teilen der Armierungsstahlstäbe während des Transportes unbewegbar sitzt. Demnach wird die Folie 3 einer schockartigen Abkühlung ausgesetzt.
Die Wärmebehandlung der Folie 3 kann auf verschiedene Weise erfolgen. Am vorteilhaftesten geschieht dies durch auf die die auszubiegenden Teile überdeckenden Abschnitte der Folie 3 gezielt gerichteten Heissluftstrahlen. Das Anliegen der Folie 3 an die auszubiegenden Teile der Armierungsstahlstäbe 5 kann aber auch durch Wärmebestrahlung, z.B. durch Widerstandsheizelemente erfolgen. Dabei kann es sich um Infrarot-Strahlen handeln. Die Folie 3 kann während der Wärmebehandlung an die auszubiegenden Teile noch durch eine Gegendruckplatte 8 angepasstwerden.
Die Verfahrensstufen nach der Fig. 1 werden nun näher erläutert. Die Kunststoffolie 3 wird an ihren Rändern an eine unbewegliche 2 und eine bewegliche 2a Unterlage gelegt und mittels Niederhalter 4 festgehalten. Je nach der gewünschten Breite der Folie 3 kann die bewegliche Unterlage 2a in Richtung des Pfeiles A seitlich verschoben werden. Durch die gezielt gerichteten Heissluftstrahlen wird die Folie 3 zum
Anliegen an die auszubiegenden Teile der Armierungsstahlstäbe 5 gebracht. Je nach dem Abstand der Folie 3 von der Oberfläche der auszubiegenden Teile am Anfang der Wärmebehandlung entstehen verschiedentlich hohe Schenkel (siehe s die voll ausgezogene Linie der Folie), die beim Betonieren zum Anliegen an ein nicht dargestelltes Schalungsbrett kommen, so dass zwischen dem Schalungsbrett und der Verankerung ein Hohlraum entsteht. Wenn der Abstand der zwei Reihen der auszubiegenden Teile zu gross ist, kann zwischen io den beiden Reihen eine weitere Unterlage 7 vorgesehen werden, so dass sich die Folie 3 während der Wärmebehandlung an sie anlegt und dort eine in der Höhe der Schenkel geformte Abstützung entsteht.
Demnach wird die so angeformte Folie durch Kühlluft 15 schockartig abgekühlt, so dass sie in dieser Form erstarrt. Es ist durchaus möglich, dass an die andere Seite der Folie 3 von der Magnetplatte 1 her noch ein Vakuum einwirken kann.
Beiderseits der an die auszubiegenden Teile der Armie-20 rungsstahlstäbe 5 anzulegenden Abschnitte der Folie können Perforierungen angebracht werden. Anstelle der Perforierungen können an diesen Stellen Aufreissdrähte vorgesehen sein. Die Folie 3, die nach der Betonierung der zu betonierenden Teile der Armierungsstahlstäbe 5 von den auszubie-25 genden Teilen abgerissen wird, kann in den Perforierungen bzw. bei Verwendung der Aufreissdrähte besser und schneller von den auszubiegenden Teilen entfernt werden.
Die Herstellungskosten der in oben beschriebenen Verfahrensstufen hergestellten Verankerung sind viel kleiner als bei 30 der Herstellung der bekannten Verankerungen dieser Art. Das aus den Armierungsstahlstäben bestehende Bündel mit der darauf anliegenden Folie kann problemlos transportiert werden. Nach der vollendeten Betonierung kann die Folie durch einen einzigen Riss entlang der gesamten Länge des 35 einbetonierten Bündels abgerissen und von den auszubiegenden Teilen entfernt werden.
1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

641518 PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zur Herstellung einer als Eisenbeton-anschluss dienenden, aus mehreren Armierungsstahlstäben bestehenden Verankerung, bei welchem jeder Armierungsstahlstab zunächst annähernd rechtwinklig gebogen wird, um einen in eine Hauptwand zu betonierenden Teil und einen nach der Betonierung auszubiegenden Teil zu bilden, wonach die auszubiegenden Teile der Armierungsstahlstäbe dicht aneinander und die zu betonierenden Teile der Armierungsstahlstäbe in den gewünschten Abständen voneinander gelegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierungsstahlstäbe zu einem Bündel festgehalten werden und dass über die auszubiegenden Teile der im Bündel festgehaltenen Armierungsstahlstäbe von der den zu betonierenden Teilen gegenüberliegenden Seite eine thermisch verformbare Kunststofffolie angebracht und mit Wärme behandelt wird, bis sie an den auszubiegenden Teilen dicht anliegt und sie teilweise klippartig umschliesst, wonach die Folie einer schockartigen Abkühlung ausgesetzt wird.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dicht aneinander liegenden auszubiegenden Teile auf eine Magnetplatte gelegt werden, welche unter Strom gesetzt wird, um die auszubiegenden Teile aneinander festzuhalten.
3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dicht aneinander liegenden auszubiegenden Teile miteinander punktgeschweisst werden, um sie aneinander festzuhalten.
4. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmebehandlung der Folie durch auf die die auszubiegenden Teile überdeckenden Abschnitte der Folie gezielt gerichteten Heissluftstrahlen erfolgt.
5. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmebehandlung der Folie durch Wärmestrahlung erfolgt.
6. Verfahren nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmebehandlung der Folie durch Infrarotstrahlen erfolgt.
7. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie bei der Wärme- und Abkühlbehandlung an ihren Rändern oberhalb der Oberfläche der auszubiegenden Teile der Armierungsstahlstäbe ortsfest gehalten wird.
CH927779A 1979-10-15 1979-10-15 Process for producing an anchoring used as a reinforced-concrete connection CH641518A5 (en)

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DE19803037541 DE3037541A1 (de) 1979-10-15 1980-10-03 Verfahren zur herstellung einer als eisenbetonanschluss dienenden verankerung
FR8021416A FR2467271A1 (fr) 1979-10-15 1980-10-07 Procede pour realiser un ancrage pour le raccordement de deux elements en beton arme

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