CH641653A5 - Trennbarer reissverschluss. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen trennbaren Reissverschluss mit einem Schieber zum Öffnen und Schliessen des Reissverschlusses, zwei Tragbändern, deren jedes entlang seinem Längsrand eine Reihe von Kuppelgliedern trägt, wobei jedes Kuppelglied zwei voneinander entfernte Schenkel, die sich auf das eine Tragband stützen, und einen Kuppelkopf besitzt, der sich zwischen den Schenkeln erstreckt, wobei der Kuppelkopf zwei seitliche Vorsprünge aufweist, die sich entlang der Reihe der Kuppelglieder über die Breite der Schenkel erstrecken, um das Kuppeln der beiden Reihen der Kuppelglieder zu ermöglichen, und mit einer trennbaren Endeinheit, die einen trennbaren, am Ende des einen Tragbandes befestigten Stift, einen am Ende des anderen Tragbandes befestigten Haltestift und einen Haltebügel aufweist, der mit dem Haltestift einstückig und zur Aufnahme des trennbaren Stiftes bestimmt ist.
Viele trennbare Reissverschlüsse sind vorgeschlagen worden, die mit einer trennbaren Einheit versehen sind, welche
Einheit einen am Ende eines der aneinander liegenden Tragbänder befestigten trennbaren Stift, einen am Ende des anderen Tragbandes befestigten Haltestift und einen Haltebügel aufweist, der mit dem Haltestift einstückig ist und zur Aufnahme des trennbaren Stiftes bestimmt ist, um die beiden Tragbänder zu kuppeln. Bei solchen Reissverschlüssen ist es üblich, die gegenüberliegenden letzten Kuppelglieder in der trennbaren Endeinheit zu verankern, wodurch verhindert werden soll, dass die Kuppelglieder aus den Tragbändern herausfallen.
Ein unvermeidlicher Nachteil solcher Reissverschlüsse besteht aber darin, dass die Stifte der trennbaren Endeinheit, die an den Tragbändern in der Nähe der letzten Kuppelglieder befestigt oder im wesentlichen mit denselben einstückig sind, eine Tendenz haben, ein weiches Ein- oder Auseinandergreifen der letzten Kuppelglieder zu verhindern, wenn ein Schieber in Richtung zur oder von der trennbaren Endeinheit verschoben wird, um so den Reissverschluss zu öffnen oder zu schliessen. Manchmal wird der Schieber in einer Stellung in der unmittelbaren Nähe der trennbaren Endeinheit blockiert. Auch die anfangliche Verschiebung des Schiebers in Richtung zum Schliessen des Reissverschlusses wird verlangsamt oder manchmal ganz verunmöglicht. Dieses Problem wird dann noch lästiger, wenn sowohl die trennbare Endeinheit als auch die Kuppelglieder aus Kunststoffmaterial bestehen. Die letzten Kuppelglieder werden unter Hitze und Druck, die während des Zusammenfügens der trennbaren Endeinheit mit den letzten Kuppelgliedern angewandt werden, deformiert.
In der US-Patentschrift Nr. 3 162 918 ist eine in einem gewissen Grad erfolgreiche Verbesserung eines trennbaren Reissverschlusses mit einer Reihe von Kuppelwicklungen beschrieben. Ein solcher Reissverschluss enthält einen flexiblen Kunststoffmger, der mit einem Teil des Körpers der trennbaren Endeinheit in einem Stück abgeformt ist und sich entlang dem Rande des Tragbandes durch die Wicklungen erstreckt. Die resultierende Endeinheit stellt eine sichere, aber verhältnismässig flexible Verbindung mit dem unteren Teil der Kuppelglieder dar. Dies verlangt aber die Verwendung von sehr präzis hergestellten Formen, die an die Wicklungen der Kuppelelemente dicht angepasst sind. Des weiteren müssen die Formtemperatur und der Druck präzis kontrolliert werden, was zur Folge hat, dass das Verfahren kompliziert und kostspielig ist, wobei auch Material in grösserem Mass verbraucht wird.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen trennbaren Reissverschluss zu schaffen, bei welchem der Schieber stoss-frei in Richtung zu und von der trennbaren Endeinheit verschoben werden kann. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen trennbaren Reissverschluss zu schaffen, der einfach und unter minimalen Kosten hergestellt werden kann. Diese Aufgaben werden bei dem eingangs erwähnten trennbaren Reissverschluss auf solche Weise gelöst, dass die seitlichen Vorsprünge der letzten Kuppelglieder, die benachbart zu den erwähnten Stiften liegen, abgeschnitten sind, um das Entkuppeln der letzten Kuppelglieder voneinander zu ermöglichen, wenn der Reissverschluss geschlossen ist.
Der Erfindungsgegenstand wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt eine Teildraufsicht auf einen trennbaren Reissverschluss im grösseren Massstab.
Der in der Figur im grösserem Massstab dargestellte trennbare Reissverschluss ist mit 10 bezeichnet. Der Reissverschluss enthält zwei Tragbänder 11,12, deren jedes an und entlang seinem inneren Längsrand eine Reihe von Kuppelgliedern 13,14 trägt, die aus einem kontinuierlichen Kunststoffaden bestehen, der in schraubenförmige Wicklungen mit mehreren voneinander in Längsrichtung des Trag-
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bandes entfernten Windungen geformt ist. Jede Windung enthält zwei voneinander entfernte Schenkel 15 und einen Kuppelkopf 16, der sich zwischen den Schenkeln 15 erstreckt. Der Kuppelkopf 16 enthält zwei seitliche Vorsprünge 17, die sich in Längsrichtung der Reihe der Kuppelelemente 13,14 über die Breite der Schenkel 15 erstrecken, so dass die Reihen der Kuppelglieder gekuppelt werden können, wenn die seitlichen Vorsprünge der gegenüberliegenden Kuppelköpfe miteinander in Eingriff stehen. Jedes Kuppelglied 13, 14 weist weiter mehrere Verbindungsteile 18 auf, deren jedes sich zwischen den benachbarten Schenkeln 15 erstreckt.
Die gegenüberliegenden Reihen der Kuppelglieder 13,14 werden durch einen nichtdargestellten Schieber in Eingriff oder ausser Eingriff gebracht, um den Reissverschluss 10 in bekannter Weise zu öffnen oder zu schliessen.
Die trennbare Endeinheit 20 enthält einen trennbaren Stift 21, der am Ende eines der Tragbänder 11 befestigt ist, einen Haltestift 22, der am Ende des anderen Tragbandes 12 befestigt ist und einen Haltebügel 23, der mit dem Haltestift 22 einstückig ist und zur Aufnahme des trennbaren Stiftes 21 bestimmt ist.
Der trennbare Stift 21 weist entlang seinem inneren Längsrand einen Vorsprung 24 auf, der sich quer zu den Reihen der Kuppelglieder 13,14 erstreckt. Der Haltestift 22 weist eine Vertiefung 25 auf, die zur Aufnahme des Vorsprunges 24 bestimmt ist.
Die beiden letzten Kuppelglieder El, E2 sind mit der trennbaren Endeinheit 20 auf solche Weise einstückig zusammengefügt, dass das erste letzte Kuppelglied El an seinem Verbindungsteil 18 mit dem oberen Rand des Haltestiftes 22 und das zweite letzte Kuppelglied E2 an seinen Schenkeln 15 mit dem oberen Rand des trennbaren Stiftes 21 verbunden sind. Die ineinandergreifenden seitlichen Vorsprünge 17 der Kuppelköpfe 16 der gegenüberliegenden letzten Kuppelglieder El, E2, die sich benachbart den Stiften 21, 22 befinden, sind abgeschnitten, wodurch flache Kuppeloberflächen 26 gebildet sind, die es erlauben, dass die letzten Kuppelglieder El, E2 voneinander entkuppelt werden können, wenn der trennbare Reissverschluss 10 geschlossen ist. Die Schenkel 15 und der Kuppelkopf 16 des letzten Kuppelgliedes E2 sind teilweise abgeschnitten, wodurch eine abgeschnittene flache Oberfläche 27 entsteht, die einen sich quer zu den Reihen der Kuppelglieder 13,14 erstreckenden
Schlitz 30 begrenzt. Der Schlitz 30 ist mit Vorteil länger als der Abstand zwischen den ineinandergreifenden Kuppelköpfen.
Die Bildung der oben beschriebenen trennbaren Endein-5 heit 20 und der geschlitzten letzten Kuppelglieder E1, R2 wird vollendet durch Anbringung eines Streifens 28 aus thermoplastischem Material auf eine Oberfläche der Tragbänder 11, 12, welcher Streifen 28 die Gruppe der Kuppelglieder 13, 14 überlagert. Dann wird der Streifen 28 durch einen nicht-io dargestellten Ultraschall-Schweissapparat oder einen Hoch-frequenz-Heizapparat erwärmt und unter Druck gesetzt, um gleichzeitig den Streifen 28 mit den Tragbändern 11,12 und der Gruppe der Kuppelglieder 13, 14 zusammenzufügen und den trennbaren Stift 21 und den Haltestift 22 in die ge-15 wünschte Form zu formen. Gleichzeitig mit der Bildung der Stifte 21,22 wird auch der Schlitz 30 in den letzten Kuppelgliedern El, E2 gebildet. Der Vorsprung 24, die Vertiefung 25 und der Schlitz 30 werden gleichzeitig durch ein nichtdar-gestelltes Stanzwerkzeug hergestellt, so dass der Schlitz 30 20 mit der Vertiefung 25 zur Aufnahme des Vorsprunges 24 in Verbindung steht. Der schachtelähnliche Haltebügel 23 wird schlussendlich mit dem Haltestift 22 verschweisst oder verklebt.
Wenn der trennbare Reissverschluss 10 auf diese Weise 25 hergestellt wurde, wird ein nichtdargestellter Schieber gegen den Haltebügel 23 gebracht und der trennbare Stift 21 wird durch den Führungskanal im Schieber in den Haltebügel 23 eingeführt. Wenn der Schieber anfangt sich in Schliessrich-tung von der trennbaren Endeinheit 20 zu verschieben, fan-30 gen die Kuppelglieder El, E2 an, sich in Richtung des gegenseitigen Ineinandergreifens zu bewegen. In diesem Augenblick entfernt sich die flache Kuppelfäche 26 des ersten letzten Kuppelgliedes El aus dem Weg der abgeschnittenen flachen Fläche 27 des zweiten letzten Kuppelgliedes E2, so dass 35 der Schieber seine Bewegung in der Schliessrichtung stossfrei fortsetzen kann. Der Schieber wird zum Öffnen des Reissverschlusses in der Gegenrichtung verschoben. Während der Verschiebung des Schiebers in Richtung der trennbaren Endeinheit 20 wird durch den Schlitz 30 ermöglicht, dass 40 sich die letzten Kuppelglieder El, E2 ohne gegenseitige.Störung bewegen können.
Verschiedene Änderungen und Modifikationen der oben beschriebenen Vorrichtung sind im Rahmen der Erfindung durchaus möglich.
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I Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Trennbarer Reissverschluss mit einem Schieber zum Öffnen und Schliessen des Reissverschlusses, zwei Tragbändern (11,12), deren jedes entlang seinem Längsrand eine Reihe von Kuppelgliedern (13,14) trägt, wobei jedes Kuppelglied zwei voneinander entfernte Schenkel (15), die sich auf das eine Tragband stützen, und einen Kuppelkopf (16) besitzt, der sich zwischen den Schenkeln erstreckt, wobei der Kuppelkopf (16) zwei seitliche Vorsprünge (17) aufweist, die sich entlang der Reihe der Kuppelglieder (13, 14) über die Breite der Schenkel (15) erstrecken, um das Kuppeln der beiden Reihen der Kuppelglieder (13, 14) zu ermöglichen, und mit einer trennbaren Endeinheit (20), die einen trennbaren, am Ende des einen Tragbandes (11) befestigten Stift (21), einen am Ende des anderen Tragbandes (12) befestigten Haltestift (22) und einen Haltebügel (23) aufweist, der mit dem Haltestift (22) einstückig und zur Aufnahme des trennbaren Stiftes (21) bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Vorsprünge (17) der letzten Kuppelglieder (El, E2), die benachbart zu den erwähnten Stiften (21,22) liegen, abgeschnitten sind, um das Entkuppeln der letzten Kuppelglieder (El, E2) voneinander zu ermöglichen, wenn der Reissverschluss (10) geschlossen ist.
2. Reissverschluss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (15) und der Kuppelkopf (16) mindestens des einen der letzten Kuppelglieder (El, E2) teilweise abgeschnitten sind, um einen Schlitz (30) zu begrenzen, der sich quer zu den Reihen der Kuppelglieder (13,14) erstreckt.
3. Reissverschluss nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Schlitzes (30) grösser ist als der Abstand zwischen den gekuppelten Kuppelköpfen (16).
4. Reissverschluss nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der trennbare Stift (21) entlang seinem inneren Längsrand einen Vorsprung (24) aufweist, dass der Haltestift (22) eine Vertiefung (25) zur Aufnahme des Vorsprunges (24) aufweist, und dass sich der Vorsprung (24) quer zu den Reihen der Kuppelglieder (13,14) erstreckt und der Schlitz (30) in Verbindung mit der Vertiefung (25) steht.
5. Reissverschluss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die trennbare Endeinheit (20) und die Kuppelglieder (13,14) aus Kunststoffmaterial bestehen, und dass der trennbare Stift (21) und der Haltestift (22) mit den letzten Kuppelgliedern (El, E2) einstückig sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
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