CH642242A5 - Haarfaerbegeraet. - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Haarfärbegerät, bestehend aus einem hohlen Kammelement mit an dessen Innenraum angeschlossenen hohlen Zinken und aus einem mit dem Kammelement verbundenen, das Haarfärbemittel enthaltenden Behälter, in dem ein das Haarfärbemittel in das Kammelement fördernder Kolben beweglich geführt ist.
Ein solches Gerät ist durch die DE-PS 857 852 bekanntgeworden, welche zwei koaxial zueinander geführte Zylinder offenbart, von denen der aussenliegende Zylinder eine Kolbenstange trägt, die mit dem Kolben im innenliegenden Zylinder geführt ist, an dem das Kammelement angeschraubt ist. Durch eine manuelle Relativverschiebung der beiden Zylinder wird der Druck erzeugt, der das Haarfärbemittel durch das Kammelement in die hohlen Zinken eintreten lässt. Damit wird aber der Bedienungsperson zugemutet, zwei voneinander unabhängige Bewegungen manuell durchzuführen, nämlich einerseits das Kammelement in der richtigen Weise durch die zu färbenden Haarbüschel zu führen und anderseits gleichzeitig für die nötige Zufuhr des Haarfärbemittels in das Kammelement zu sorgen. Eine fachmännische Färbung ist mit einem solchen Gerät nicht möglich.
Durch die US-PS 2 603 233 ist ein Haarbehandlungsgerät bekannt, bei dem in komplizierter Weise ein mit einem federbelasteten Kolben versehenes, der Aufnahme einer Haarbehandlungsflüssigkeit dienendes Gehäuse mittels eines Handgriffes gegen die Wirkung einer Torsionsfeder in Drehung um seine Längsachse versetzt werden muss, um über diese Drehung ein Verschlussventil zu öffnen, damit die vom Kolben beaufschlagte Flüssigkeit in ein hohles Kammteil gefördert werden kann. Die Zinken des Kammteiles nehmen an der Rotation teil, ohne dass durch sie die Flüssigkeit geführt werden kann. Die Flüssigkeit gelangt vielmehr in Kissen bzw. sonstige saugfähige Streifen, die an der Aussenseite des Kammteiles befestigt sind. Durch die Rotation des Kammteiles will man offenbar die Haare durchkämmen und diese gleichzeitig über die Kissen mit der Flüssigkeit benetzen. Ein so umständliches Verfahren ist für die Praxis ebenfalls unbrauchbar.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Gestaltung eines Haarfärbegerätes so zu wählen, dass eine schnellere und hinsichtlich der gleichmässigen Beschichtung der Haare sichere Einfärbung bei wesentlich vereinfachter Handhabung des Gerätes möglich ist.
Die Lösung dieser Probleme ergibt sich aus den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Der Kolben kann vorteilhaft aus zwei in Richtung der Behälterachse hintereinander angeordneten Teilen gebildet sein, von denen mindestens der vordere, dem Kammelement zugeordnete Teil mehrere achsparallele Bohrungen aufweisen kann und mit einer Achse in der Kolbenstange des hinteren Teils relativ zu diesem bewegbar und arretierbar gelagert sein.
In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch und beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Haarfärbegerät, Fig. 2 eine Stirnansicht auf das Haarfärbegerät gemäss Fig. 1,
Fig. 3 und 4 Längsschnitte in vergrösserter Darstellung durch einzelne hohle Zinken,
Fig. 5 einen Querschnitt durch ein Kammelement des Haarfärbegerätes in stark vergrösserter Darstellung mit die Zinken umgreifenden Borsten,
Fig. 6 einen Längsschnitt durch ein Kammelement mit einer Variante eines Reduzierventils,
Fig. 7 einen Längsschnitt durch einen Behälter mit einer durch einen Querstift gebildeten Arretierung der Kolbenstange,
Fig. 8 eine Stirnansicht des Behälters mit der Arretierung gemäss Fig. 7,
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Fig. 9 einen Längsschnitt durch eine Weiterbildung des Haarfärbegerätes,
Fig. 10 einen Längsschnitt durch eine weitere Variante des Haarfarbegerätes und
Fig. 11 eine Draufsicht auf einen als Lochplatte ausgebildeten Teil des Kolbens.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 ist ein Kammelement 1, bestehend aus einem Rohr 2 mit daran angeschlossenen hohlen Zinken 3, über ein Zwischenstück 4 mit einem Behälter 6 verbunden, der Zylinderform aufweist und einen Hohlraum für die Aufnahme des Haarfarbemittels besitzt. In diesem Behälter 6 ist ein Kolben 8 verschiebbar geführt und mit Dichtungen 10 abgedichtet. Der Kolben 8 steht unter der Wirkung einer Druckfeder 9, die sich am Abschlussdeckel 12 abstützt. Zwischen dem Kammelement 1 und dem Behälter 6 befindet sich ein Druckreduzierventil 5, mit dessen Hilfe der Querschnitt der Bohrung 25 veränderbar ist, welche den Hohlraum des Behälters 6 mit dem Rohr 2 des Kammelementes 1 verbindet. An der Einfüllseite ist der Behälter 6 durch einen Abschlussdeckel 7 mit geeigneter Dichtung verschlossen, an den sich das Zwischenstück 4 an-schliesst, an dem sich das Druckreduzierventil 5 befindet.
Im Kolben 8 ist eine Stange 13 mit Hilfe des Gewindes 15 drehbar befestigt und mit Hilfe des Dichtungsringes 14 hinreichend abgedichtet. An dieser Stange 13 befindet sich aus-senseitig eine Öse 16, deren Aussendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser der Druckfeder 9 ist. Der Abschlussdeckel 12, an dem sich die Druckfeder 9 abstützt, weist eine Bohrung auf, die überwiegend im Durchmesser kleiner als der Durchmesser der Öse 16 ist. Dadurch wirkt der Abschlussdeckel 12 als Anschlag gegenüber der Öse 16, so dass diese Anschlagstellung verhindert, dass die Druckfeder 9 den Kolben 8 gegen den Anschlag 11 bewegt.
Wie aber Fig. 2 deutlicher zeigt, weist der Abschlussdek-kel 12 einen zusätzlichen Durchbruch 18 auf, der etwa dem Querschnitt der Öse 16 entspricht. Wenn man nämlich die Öse 16 aus der in Fig. 1 dargestellten Stellung etwa um 90° verdreht, bis die Randbereiche der Öse 16 zum Durchbruch 18 deckungsgleich liegen, dann kann die Druckfeder 9 den Kolben 8 gegen den Anschlag 11 bewegen, was zur Kompression des im Zylinderhohlraum befindlichen Haarfärbemittels führt. Je nach der Stellung des Druckreduzierventils 5 kann dann das Haarfarbemittel in das Rohr 2 und durch die Zinken 3 austreten.
Damit man die Stange 13 mit der Öse 16 wieder aus der entspannten Endstellung des Kolbens 8 herausziehen kann, empfiehlt es sich, mit der Öse 16 ein Zugglied 19, beispielsweise eine Kette zu verbinden, mit deren Hilfe man den Kolben und die Feder 9 wieder zur neuen Füllung des Zylinders spannen und arretieren kann.
Das Kammelement 1 weist eine Abschlusskappe 20 für das Rohr 2 auf, damit die Reinigung der hohlen Teile erleichtert wird. Es versteht sich von selbst, dass die einzelnen Teile miteinander so verbunden, beispielsweise durch Gewindeverbindung, sind, dass eine rasche Demontage zur Reinigung möglich ist.
In den Ausführungsbeispielen der Fig. 3 und 4 sind Längsschnitte durch die einzelnen Zinken 3 dargestellt, wobei in Fig. 3 eine Kugeldüse 21 gezeigt ist, welche die Zinke 3 stirnseitig abschliesst und düsenartige Bohrungen aufweist, die ein Durchtreten des Haarfärbemittels nach verschiedenen Richtungen ermöglichen.
Eine Variante hierzu ergibt sich aus Fig. 4, wonach der einzelne Zinken 3 nicht nur die axiale Bohrung, sondern auch seitliche Bohrungen 22 aufweist, deren Anzahl und Richtung nach den Gegebenheiten gewählt werden kann.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 5 ist in stark vergrösserter Darstellung eine mit dem Rohr 2 verbundene Zinke 3
dargestellt, die von Borstenbündeln 24 ringförmig umgriffen wird. Diese Borstenbündel 24 sind mit einem Träger 23 verbunden, der seinerseits auf das Rohr 2 aufgesetzt wird.
Wenn der Träger 23 aus elastischem Kunststoff besteht,
dann kann man ihn auf das Rohr 2 aufclipsen und nach Belieben wieder abnehmen. Die Borsten der Borstenbündel 24 überragen stirnseitig den Zinken 3, was dazu führt, dass das aus dem Zinken 3 austretende Haarfarbemittel über die feinen Borsten 24 noch besser auf das Haar verteilt wird.
Beim Gebrauch wird das erfindungsgemässe Haarfärbegerät wie folgt betätigt: Um im Zylinder 6 einen ausreichenden Hohlraum für das Einfüllen des Haarfärbemittels zu erhalten, wird der Abschlussdeckel 7 abgeschraubt und der Kolben 8 mit Hilfe der Stange 13 und Öse 16 in die Spannstellung bewegt und dort arretiert, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. In den in Fig. 1 nun dargestellten Hohlraum wird das Haarfärbemittel eingefüllt. Der Behälter 6 wird mit dem Abschlussdeckel 7 abgeschlossen, an dem sich das Kammelement 1 befindet. Das Druckreduzierventil 5 wird auf Schliessstellung oder geringe Öffnung eingestellt, damit verhindert wird, dass bei der Entarretierung der Kolben 8 eine Übermenge an Haarfarbemittel durch das Kammelement 1, 2 ausdrückt.
Nach Einstellung der gewünschten Austrittmenge wird das gescheitelte Haar von den Zinken 3 durchzogen, die ihrerseits das Haarfärbemittel austreten lassen. Wenn die An-färbung unterbrochen werden soll, genügt es, das Ventil 5 zu schliessen. Ist eine längere Pause gewünscht, kann man die Druckfeder 9 über die Stange 13 wieder spannen und über die Öse 16 arretieren. Bei Beendigung der Arbeit kann das Gerät leicht gereinigt werden, indem man die Abschlusskappe 20 entfernt und den Abschlüssdeckel 7 vom Behälter 6 abschraubt, wodurch das Kammelement 1 allseitig für das Einführen von Lösungsmittel oder dgl. zugänglich ist.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 6 besteht das Reduzierventil 5 aus einem Kolben 41, der in einem Gehäuse 42 quer zur Bohrung 25 gegen die Wirkung einer Feder 43 verschiebbar, aber drehschlüssig geführt ist. Im Kolben 41 befindet sich eine Durchgangsbohrung 44 oder eine umlaufende Ringnut, die dann mit der Bohrung 25 koaxial zu liegen kommt, wenn man den Betätigungskopf 45 gegen die Wirkung der Feder 43 niederdrückt. Dadurch kann die Färbeflüssigkeit aus dem Behälter 6 in das Kammelement 1 eintreten, wobei die Dosierung von der Intensität des Niederdrückens des Betätigungskopfes 45 abhängt.
Damit sich der Kolben 41 beim Betätigen nicht verdreht, ist dieser gegenüber dem Gehäuse 42 durch eine Drehsperre 46, beispielsweise in eine Nut eingreifende Feder, drehschlüssig arretiert.
Die Arretierung des Kolbens 8 lässt sich gemäss dem Ausführungsbeispiel der Fig. 7 und 8 auch durch einen Querstift 47 bewirken, der die Stange 13 mit einem Federstab 51 durchgreift und dem eine passende Aussparung 48 im Abschlussdeckel 12 zugeordnet ist. Wenn man die Stange 13 mit Hilfe der Griffplatte 49 aus dem Zylinder 6 vorzieht, läuft der Querstift 47 gegen die konische Bohrung 50 auf und wird in die Stange 13 federnd niedergedrückt. In einer Stellung ausserhalb des Abschlussdeckels 12 ragt der Querstift 47 unter Wirkung des Federstabes 51 wieder vor und dient als Anschlagsperre. In der Wand des Abschlussdeckels 12 befindet sich eine Aussparung 48, durch die sich der Querstift 47 wieder nach innen zurück bewegen lässt, wenn man die Stange 13 bzw. die Griffplatte 49 entsprechend gegenüber dem Zylinder 6 verdreht.
Der Kolben 8 weist bei diesem Ausführungsbeispiel eine Manschette 52 auf, die in einer nutartigen Führung des Kolbenteiles 53 gehalten ist.
Die Ausführungsbeispiele der Fig. 9 bis 12 zeigen, wie
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man das Haarfärbe- oder Haartönungsmittel für das Haarfärbegerät mischen kann, wenn es aus zwei oder mehreren Komponenten besteht.
Um das Haarfärbe- oder -tönungsmittel mischen zu können, wird der Kolben 8 gegen die Wirkung der Feder 9 bewegt und in seiner Endstellung arretiert. Dadurch befindet sich im Behälter 6 ein Hohlraum zur Einfüllung der Komponenten für das Färbe- oder -tönungsmittel.
Um auch eine gewisse Durchmischung des Haarfärbeoder Haartönungsmittels, wenn es aus zwei oder mehreren Komponenten besteht, zu erreichen, ist bei den Ausführungsformen gemäss Fig. 9 und 10 der Kolben aus zwei in Richtung der Behälterachse hintereinander liegend angeordneten, relativ zueinander bewegbaren und arretierbaren Teilen 26, 8' bzw. 36,37 zusammengesetzt, von denen im Beispiel der Fig. 9 der vordere, im Beispiel der Fig. 10 beide Teile als Lochplatte mit achsparallelen Bohrungen ausgebildet sind. Bei Bewegung des gelochten Kolbenteils relativ zum anderen kann eine Bewegung der Flüssigkeit und damit eine gewisse Durchmischung ihrer Komponenten erreicht werden, wodurch die Einfärbung des Haares verbessert wird. Besonders intensiv ist die Durchmischung, wenn der vordere, als Lochplatte ausgebildete Kolbenteil relativ zum anderen in axialer Richtung bewegt wird, wâhrçnd bei blosser Drehung nur eine geringe Bewegung der Flüssigkeit erreicht wird.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 9 ist eine den als Lochplatte ausgebildeter Kolbenteil 26 tragende und führende Stange 27 durch eine Bohrung der Kolbenstange 13 dichtend geführt. Die Kolbenstange 13 ist mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Arretierungssteg versehen, der durch eine entsprechende Nut 35 des Abschlussdeckels 12 hindurchgreift. In der Spannstellung des Kolbens kommt der Arretierungssteg 34 vom Deckel 12 frei, so dass man lediglich die Kolbenstange 13 gegenüber dem Deckel geringfügig zu verdrehen braucht, um eine Abstützung und Arretierung herbeizuführen. In dieser in Fig. 9 gezeigten Arretierstellung des Kolbens kann nun der Kolbenteil" 26 über einen Handgriff 30 gegen die Wirkung einer Feder 28 mittels der Stange 27 innerhalb des Behälters hin und her bewegt werden, während der hintere Kolbenteil 8' arretiert ist.
Fig. 11 zeigt eine Draufsicht auf eine Lochplatte 26 mit Kreisquerschnitt. Ihre Löcher 32 sind so verteilt, dass die dazwischen befindlichen Stege der Lochscheibe 26 noch eine ausreichende Festigkeit gegenüber dem Strömungsdruck gewährleisten. Auch ist es zweckmässig, die Abstände der Löcher 32 zueinander ungefähr gleich zu wählen, damit sich im Bereich jedes Loches eine gleichartige Durchströmung einstellt. Die Mischung des Haarfärbe- oder -tönungsmittels wird in einfacher Weise durch die Hin- und Herbewegung der Lochplatte 26 erreicht. Sie wirkt hierbei als Mischorgan innerhalb des geschlossenen und mit den Substanzen gefüllten Behälters. Bei dieser Verschiebebewegung wird die Sub-s stanz durch die Löcher der Lochplatte von der einen auf die andere Seite dieser Platte bewegt. Zufolge der Durchströmung der Löcher der Lochplatte erfolgt eine so innige und homogene Durchmischung der Substanzen, wie sie beim ersten Anschein zunächst für nicht möglich gehalten wird, io Da der Behälter während des Mischvorganges luftdicht abgeschlossen ist, können keine gasförmigen Substanzen aus der Mischung entweichen. Dies trifft insbesondere auf Salmiak zu, das häufig bei derartigen Haarfärbemitteln verwendet wird und bei herkömmlicher Mischart durch Verrühren 15 leicht entweicht und Geruchsbelästigungen hervorruft. Es versteht sich von selbst, dass beim erfindungsgem^ssen Mischen des Haarfärbe- oder -tönungsmittels auch keine unangenehmen Begleiterscheinungen, wie Verspritzen, Verschmutzen oder dgl. eintreten können. Es wird somit nicht 20 nur der Färbevorgang verbessert, sondern die ganze Handhabung beim Färben erleichtert.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 10 wird das Mischorgan durch den ganzen Kolben des Haarfärbegerätes gebildet. Sowohl der vordere wie auch der hintere Kolbenteil 25 36 und 37 weisen achsparallele Löcher 32 auf. Der Kolbenteil 37 ist mit der Kolbenstange 13 fest verbunden. Der Kolbenteil 36 sitzt an einer die Kolbenstange 13 durchsetzenden Stange 27, die ihrerseits mit dem Handgriff 30 versehen ist. Die Löcher 32 in den Kolben teilen 36, 37 sind so angeord-30 net, dass sie, wie die Fig. 10 zeigt, deckungsgleich gegenüberliegen. In dieser Stellung wirkt das Gerät gemäss Fig. 10 als Mischgerät, wobei die Einfüllung der Substanzen durch Abnahme des Deckels 7 erfolgt. Allerdings muss bei diesem Mischvorgang das Reduzierventil 5 geschlossen sein. Wenn 35 man nun den Griff 30 gegenüber dem Griff 33 der Kolbenstange 13 verdreht, soll erreicht werden, dass die Löcher 32 des einen Kolbenteiles 36 durch die zwischen den Löchern 32 des anderen Kolbenteiles 37 befindlichen Stege abgedeckt sind. In diesem Fall wirkt das Gerät gemäss Fig. 10 als 40 Haarfärbegerät. Um diese verdrehte Stellung der Teile 36, 37 zu sichern, ist zwischen den Handgriffen 33,30 eine Arretierung 38 üblicher Art vorgesehen, beispielsweise in Form einer gefederten Kugel, die in entsprechende Aussparungen zwischen den beiden Stellungen der Kolbenteile 36,37 ein-45 greift.
Bei einer solchen Ausführung kann die aus Fig. 9 ersichtliche Sperrung des Kolbens 8 gegenüber dem Deckel 12 nicht mehr verwendet werden. Statt dessen ist in der Kolbenstange 13 eine Nut 40 vorgesehen, in die ein Sperrorgan 39 eingreift.
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4 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Haarfärbegerät, bestehend aus einem hohlen Kammelement mit an dessen Innenraum angeschlossenen hohlen Zinken und aus einem mit dem Kammelement verbundenen, ein Haarfarbemittel enthaltenen Behälter, in dem ein das Haarfärbemittel in das Kammelement fördernder Kolben beweglich geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kammelement (1) und dem Behälter (6) ein Druckreduzierventil (5) angeordnet und ein von Federmittel (9) einseitig in Richtung zum Kammelement (1) bewegbaren Kolben (8) in einer zurückgezogenen, dem Einfüllen des Haarfärbemittels in den Behälter (6) dienenden, gespannten Stellung gegenüber dem Behälter (6) arretierbar ist.
2. Haarfärbegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Kolben (8) eine axial durch eine Feder (9) und einen Abschlussdeckel (12) des als Zylinder (6) ausgebildeten Behälters ragende Stange (13) drehbar gelagert ist, die an ihrem aus dem Zylinder (6) ragenden Ende ein beispielsweise als Öse (16) ausgebildetes Arretiermittel aufweist, wobei der Zylinderabschlussdeckel (12) einen dem Arretiermittel angepassten Durchbruch (18) aufweist.
3. Haarfärbegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckreduzierventil (5) an einem ein Kammrohr (2) des hohlen Kammelementes (1) haltenden Zwischenteil (4) angeordnet und dieses mit einem Abschlussdeckel (7) für die Einfüllöffnung des Behälters (6) verbunden ist.
4. Haarfärbegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kammrohr (2) stirnseitig mit einem abnehmbaren Verschluss (20) versehen ist.
5. Haarfärbegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hohlen Zinken (3) stirnseitig Austrittsöffnungen aufweisen (Fig. 3).
6. Haarfärbegerät nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (3) seitliche Bohrungen (22) und/oder stirnseitige Kugeldüsen (21) aufweisen (Fig. 4).
7. Haarfärbegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (3) von Borsten (24) umgriffen sind, welche die Zinken (3) stirnseitig überragen.
8. Haarfärbegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten (24) bündelweise an einem das Kammelement (1) überwiegend umgreifenden, beispielsweise schnappverschlussartig auf das Kammrohr (2) aufsetzbaren Träger (23) befestigt sind.
9. Haarfärbegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Kolben (8) verbundene und durch den Zylinderdeckel (12) geführte Stange (13) mit einem Querstift (47) versehen ist, der durch eine passende Aussparung (48) des Zylinderabschlussdeckels (12) hindurch-führbar und bei Verdrehen der Stange (13) an der Aussen-seite des Zylinderabschlussdeckels (12) abgestützt ist.
10. Haarfärbegerät nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckreduzierventil (5) als ein senkrecht zur Achse des Kammelementes (1) geführter, federbelasteter Kolben (41) ausgebildet ist, der eine Durchgangsbohrung (44) aufweist, die bei Verstellung des Kolbens (41) gegen die Wirkung der Feder (43) koaxial zur Achsbohrung (25) des Kammelementes (1) zu liegen kommt.
11. Haarfärbegerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (41) eine ausserhalb seines ihn führenden Gehäuses (42) einen pilzartigen Betätigungskopf (45) aufweist.
12. Haarfärbegerät nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (41) im Gehäuse (42) drehschlüssig geführt ist.
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