CH642284A5 - Einrichtung zur reinigung der oeffnungen von rotierenden sieben. - Google Patents

Einrichtung zur reinigung der oeffnungen von rotierenden sieben. Download PDF

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CH642284A5
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Uk Nii Mekh Elek Selsk Khoz
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Reinigung der Öffnungen von rotierenden Sieben. Sie kann in der Landwirtschaft bei der Getreideverarbeitung, in der chemischen Industrie und im Erzbergbau mit Erfolg angewendet werden.
Bekannt sind Einrichtungen zur Reinigung der Öffnungen von rotierenden Sieben, die eine Welle besitzen, an der ein Reinigungselement befestigt ist, das aus Borsten zusammengesetzt ist, deren freie Enden an der Oberfläche eines Rotationskörpers liegen (siehe z.B. den UdSSR-Urheberschein Nr. 485 784, Kl. B 07 b 1/26). Von den aus Borsten bestehenden Bürsten werden solche Teilchen nicht erfasst, die in den Öffnungen der Siebe unter Wirkung der Zentrifugalkraft fest hängenbleiben, da die auftretende Zentrifugalkraft die Schwerkraft der Teilchen um das Mehrfache übersteigen kann.
Bekannt sind auch Bürsten zur Reinigung von rotierenden Sieben, die eine Welle einschliessen, an welcher Reinigungselemente angebracht sind, von denen jedes einen Rotationskörper mit glatter Arbeitsfläche darstellt (siehe z.B. den UdSSR-Urheberschein Nr. 307 819, Kl. B 07b). Bei der Rotation des Siebes werden solche Bürsten an das Sieb mit einer bestimmten Anfangskraft angedrückt, rollen auf der Sieboberfläche ab und drücken aus den Sieböffnungen die steckengebliebenen Teilchen des abzuscheidenden Gutes aus.
Zur Gewährleistung einer wirksamen Reinigung der Öffnungen muss der Werkstoff der Reinigungselemente die erforderliche Steifigkeit aufweisen. Diese Steifigkeit muss so gewählt werden, dass beim Auftreffen der Bürste auf eine konvexe Unebenheit auf der Sieboberfläche (z.B. wenn ein Teilchen des abzuscheidenden Gutes zwischen die Oberflächen des Reinigungselementes und des Siebes gelangt), ein Ablösen der Bürste vom Sieb erfolgt, was die Güte der Reinigung der Öffnungen beträchtlich verschlechtert. Dies ist besonders für schnellaufende Siebe charakteristisch, die zugleich auch eine Schwingbewegung ausführen. Beim Auftreffen auf eine Ausbauchung oder auf ein Teilchen wird ein Schlag ausgelöst, der eine Spannungsanhäufung im Sieb und in den Reinigungselementen der Bürste hervorruft. Ausserdem kommt es bei einem nachfolgenden Auftreffen der Bürste auf das Sieb nach Ablösen derselben zu einem erneuten Schlag. Und da solche Schläge mit einer relativ hohen Fre-5 quenz aufeinanderfolgen, so entstehen im Sieb Ermüdungsbrüche, so dass die Gebrauchsdauer der Reinigungselemente abnimmt.
Die Ausführung der Reinigungselemente der Bürste aus einem elastischen Material gestattet es demnach, die obener-lo wähnten Faktoren abzuschwächen. Hierbei biegt sich jedoch die Arbeitsfläche der Reinigungselemente unter Einwirkung von in den Sieböffnungen fest steckengebliebenen Teilchen durch, so dass diese nicht gereinigt werden.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Reinigungs-15 Wirksamkeit der Öffnungen von rotierenden Sieben zu erhöhen und zugleich die Lebensdauer der Reinigungselemente und der durch diese zu reinigenden Siebe zu verlängern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Einrichtung zur Reinigung der Öffnungen von rotierenden 20 Sieben vorzuschlagen, die durch Änderung der Konstruktion der Reinigungselemente die dynamische Beanspruchung des Siebes und der Reinigungselemente beträchtlich vermindert.
Diese Aufgabe wird durch eine Einrichtung gelöst, wel-25 che die Merkmale nach dem unabhängigen Anspruch 1 aufweist.
Eine derartige Ausführung der Einrichtung bietet die Möglichkeit, die Wirksamkeit der Reinigung der Sieböffnungen zu erhöhen und die Betriebsdauer der Reinigungsele-30 mente der Bürste sowie die der Siebe selbst zu verlängern.
Es ist zweckmässig, wenn der äussere und der innere Teil der Reinigungselemente aus unterschiedlichen Materialien besteht.
Dies gewährleistet eine Senkung der Kosten der Reini-35 gungselemente, beispielsweise durch Anwendung eines billigeren Werkstoffes für den inneren Teil.
Es ist weiter in manchen Fällen zweckmässig, den inneren und den äusseren Teil der Reinigungselemente aus gleichem Material auszuführen, die Dicke des inneren Teils 40 aber um das Mehrfache geringer als die des äusseren Teils zu wählen.
Es ist ferner in einigen Fällen zweckmässig, den inneren und den äusseren Teil aus gleichem Material auszuführen, wobei jedoch die Dichte des inneren Teils um das Mehrfache 45 geringer sein soll als die Dichte des äusseren Teils.
Dadurch kann die Herstellungstechnologie der Reinigungselemente vereinfacht werden.
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung durch Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnungen erläutert. Es so zeigen:
Fig. 1 die schematische Darstellung der gegenseitigen Anordnung der vorgeschlagenen Einrichtung und eines rotierenden Zylindersiebes im Schnitt, die
Fig. 2a und 2b die schematische Darstellung eines Reini-55 gungselementes im Schnitt, in zwei Projektionen, wobei das Element aus zwei verschiedenen Materialien ausgeführt ist, und die
Fig. 3a und 3b eine schematische Darstellung in zwei Projektionen eines Reinigungselementes ebenfalls im 60 Schnitt, das aus gleichem Material ausgeführt ist.
Die vorgeschlagene Einrichtung weist eine Bürste 1 zur Reinigung der Öffnungen von rotierenden Sieben auf (Fig. 1), die eine Welle 2 besitzt, auf welcher Reinigungselemente 3 befestigt sind. Die Welle 2 findet beidenends in La-65 gern 4 gegenüber der Oberfläche eines rotierenden Siebes 5 Aufnahme. Hierbei soll die Aussenfläche der Reinigungselemente 3 an die Aussenfläche des Siebes 5 mit einer Umfangs-kraft angedrückt werden, die zum Ausstossen der Teilchen 6
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eines abzuscheidenden Gutes aus den Öffnungen 7 des Siebes 5 ausreichend ist. Ein Reinigungselement 3 besteht aus zwei konzentrisch angeordneten Teilen 8 und 9 (Fig. 2a), wobei der äussere Teil 8, der mit der Oberfläche des Siebes 5 (Fig. 1) in Berührung steht, eine um das Mehrfache grössere Steifigkeit aufweist als die Steifigkeit des an die Welle 2 angrenzenden inneren Teils 9.
Die Grösse der Steifigkeit des äusseren Teils 8 des Reinigungselementes 3 wird vorwiegend in Abhängigkeit von der Kraft gewählt, mit welcher die Teilchen 6 des abzuscheidenden Gutes in den Öffnungen 7 des Siebes 5 festgehalten werden und soll zur sicheren .Reinigung der Öffnungen 7 ausreichen.
Eine höhere Steifigkeit des äusseren Teils 8 (Fig. 2a) gegenüber der Steifigkeit des inneren Teils 9 des Reinigungselementes 3 kann durch Ausführung der Teile 8 und 9 aus verschiedenen Werkstoffen erreicht werden. Hierbei wird der äusserte Teil 8 aus einem Material ausgeführt, das um das Mehrfache steifer ist als der innere Teil 9. Dadurch können die Kosten des Reinigungselementes, beispielsweise durch Anwendung eines weniger teuren Materials zur Ausführung des inneren Teils 9, gesenkt werden. Beispielsweise kann der äussere Teil 8 (Fig. 2a) aus hartem verschleissfestem Polyurethan und der innere Teil 9 aus porösem Gummi bestehen.
Es ist auch möglich, den äusseren Teil 8 und den inneren Teil 9 aus gleichem Material auszuführen. In diesem Falle wird die Dicke «h» des inneren Teils 9 (Fig. 3a) um das Mehrfache kleiner gewählt als die Dicke «H» des äusseren Teils 8, so dass die beiden Teile wiederum verschiedene Steifigkeiten aufweisen. Ein ähnlicher Effekt lässt sich dadurch erzielen, dass dem inneren Teil 9 (Fig. 3a) eine Dichte verliehen wird, die um das Mehrfache die Dichte des äusseren Teils 8 unterschreitet. Beispielsweise kann der äussere Teil 8 (Fig. 3a) aus hartem Gummi und der innere Teil 9 aus porösem Gummi ausgeführt sein. Eine solche Ausführung der Reinigungselemente 3 (Fig. 1) vereinfacht die Technologie ihrer Herstellung.
Im Betriebszustand vollzieht das Sieb 5 (Fig. 1) eine drehende Bewegung um die eigene Achse. Die mit dem Sieb 5 in Berührung stehende Bürste 1 vollführt ebenfalls eine drehende Bewegung um die eigene Achse, da die Reinigungselemente 3 mit der Oberfläche des Siebes 5 in Friktionsverbindung stehen. Beim Auftreffen des Reinigungselementes 3 auf das in der Öffnung 7 festgehaltene Teilchen 6 drückt dessen steiferer äusserer Teil 8 das Teilchen 6 aus der Öffnung 7 ohne wesentliche Verformung des weniger steifen inneren Teils 9.
5 Es kommt periodisch vor, dass ein Reinigungselement 3 auf irgendeine steife konvexe Unebenheit .10 auf der Oberfläche des Siebes 5 trifft, beispielsweise auf ein durchgesiebtes Teilchen, welches zufällig zwischen dieses Reinigungselement 3 und die Oberfläche des Siebes 5 hingeraten ist. Hier-lo bei nimmt die Anpresskraft des Reinigungselementes 3 gegenüber dem Sieb 5 zu, und der äussere Teil 8 des Reinigungselementes 3 verschiebt sich von der Oberfläche des Siebes 5 um die Dicke der Unebenheit 10 infolge der elastischen Verformung des inneren Teils 9. Die übrigen Reinigungsele-i5 mente 3 der Bürste 1 bleiben in Kontakt mit der Oberfläche des Siebes 5, wodurch die Wirksamkeit der Reinigung seiner Öffnungen beträchtlich steigt.
Eine solche Bewegung vollziehen periodisch auch die anderen Reinigungselemente 3 der Bürste 1, jedoch ist ein 20 gleichzeitiges Ablösen sämtlicher Reinigungselemente von der Oberfläche des Siebes 5 wenig wahrscheinlich.
Die Masse des äusseren Teils 8 des Reinigungselementes 3 ist um ein Vielfaches geringer als die Masse der Bürste 1.
Die periodischen nicht gleichzeitig auftretenden Schläge 25 der Reinigungselemente 3 gegen die Oberfläche des Siebes 5 haben eine weniger intensive zerstörerische Wirkung als die Wirkung der bekannten Reiniger auf die Öffnungen von rotierenden Sieben. Zugleich werden die Reinigungselemente 3 der Bürste 1 weniger dem Verschleiss unterworfen.
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Die beschriebene Ausführung des Reinigungselementes 3 (Fig. 1) der Bürste 1 zur Reinigung der Öffnungen 7 der rotierenden Siebe 5 bietet die Möglichkeit, zu gleicher Zeit die Reinigungswirksamkeit der Öffnungen derartiger Siebe und 35 die Lebensdauer der Reinigungselemente beträchtlich zu erhöhen.
Die Verwendung der Bürste 1 zur Reinigung der Öffnungen 7 der rotierenden Siebe 5 in bekannten Maschinen, beispielsweise für die Abscheidung verschiedener Getreidemate-40 rialien, gestattet es, die Dynamik des Kontaktes der Bürste 1 und des Siebes 5 um das Mehrfache herabzusetzen, die Gebrauchsdauer des Siebes 5 zu verlängern und die Effektivität der Abscheidung von Getreidegut beträchtlich zu steigern.
1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

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1. Einrichtung zur Reinigung der Öffnungen von rotierenden Sieben, die eine Welle (2) enthält, an der ein oder mehrere Reinigungselemente (3) angebracht sind, von denen jedes einen Rotationskörper darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper aus zwei konzentrisch angeordneten Teilen (8, 9) besteht, von welchen der äussere Teil (8), der mit der Oberfläche des Siebes (5) in Berührung steht, eine um das Mehrfache grössere Steifigkeit als die Steifigkeit des an die Welle (2) angrenzenden inneren Teils (9) aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Teil (8) und der innere Teil (9) aus unterschiedlichen Materialien bestehen.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere (8) und der innere Teil (9) aus gleichem Material bestehen und der innere Teil (9) eine Dicke hat, die die Dicke des äusseren Teils (8) um das Mehrfache unterschreitet.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere (8) und der innere (9) Teil aus gleichem Material bestehen und der innere Teil (9) eine Dichte aufweist, die um das Mehrfache geringer als die Dichte des äusseren Teils (8) ist.
CH823379A 1978-11-28 1979-09-12 Einrichtung zur reinigung der oeffnungen von rotierenden sieben. CH642284A5 (de)

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