CH642286A5 - Herstellungsverfahren eines schiffchens fuer stick- oder steppmaschinen und nach diesem verfahren hergestelltes schiffchen. - Google Patents

Herstellungsverfahren eines schiffchens fuer stick- oder steppmaschinen und nach diesem verfahren hergestelltes schiffchen. Download PDF

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CH642286A5
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Viktor Principe
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Schmid Arthur Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/20Deep-drawing
    • B21D22/206Deep-drawing articles from a strip in several steps, the articles being coherent with the strip during the operation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21D35/00Combined processes according to or processes combined with methods covered by groups B21D1/00 - B21D31/00
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/18Shuttles ; Shuttle holders; Shuttle driving arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Herstellungsverfahren eines Schiffchens für Stick- oder Steppmaschinen aus Blech und auf das so hergestellte Schiffchen. Solche Schiffchen herkömmlicher Art hatten immer eine verstärkte Spitze, bei der das Material stärker war als bei der Wand des Schiffchens. Dies bedingt ein Herstellungsverfahren in vielen Arbeitsgängen. Die Schiffchen sind nämlich feinmechanische Werkstücke mit engen Masstoleranzen.
Nach der Herstellung der Rohform müssen sie kalibriert, entgratet, geschliffen und poliert werden. Ferner müssen Bohr-und Fräsarbeiten für das Fadenloch, die Scharnierachse und die Halterung des Deckels oder Bodens ausgeführt werden.
Die Rohform wurde bisher einzeln aus einem vorgestanzten Tiefzieh-Blechausschnitt in mehreren Zieh- und Kalibriervorgängen hergestellt. Insbesondere bedingte dabei die Materialverdickung an der Spitze einen gesonderten Form-Stauchvorgang. Man war der Meinung, dass diese Materialanhäufung oder Verstärkung bei der Spitze des Schiffchens unbedingt erforderlich sei. Es hat sich aber gezeigt, dass dies nicht der Fall ist, und diese Erkenntnis eröffnet neue Wege zu einer vereinfachten und billigeren Herstellung der Schiffchen-Grobform.
Die Erfindung stellt sich zur Aufgabe, ein Herstellungsverfahren für Schiffchen zu schaffen, das teilweise automatisiert ist und mit weniger Arbeitsgängen auskommt als bisher.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit einem Herstellungsverfahren, das sich dadurch auszeichnet, dass man in einem Folge-Tiefziehverfahren, in mehreren Stufen die Rohform des Schiffchens bildet, diese Rohform in mindestens einer Stufe kalibriert, danach ausstanzt und schliesslich fertig bearbeitet.
Dieses erfindungsgemässe Verfahren erlaubt, dass man statt Einzelausschnitte als Ausgangsmaterial ein Blechband oder einen Blechstreifen verwendet, der breiter ist als die Länge der daraus herzustellenden Schiffchen und diesen Streifen einem Mehrfachwerkzeug zuführt.
An Hand der Zeichnung ist das Verfahren erläutert und eine nach diesem Verfahren hergestellte Schiffchenrohform im Vergleich mit der bisherigen Form dargestellt:
Fig. 1 und 2 zeigen die verschiedenen Stufen während der Herstellung der Schiffchen-Rohform,
Fig. 3 die Rohform eines Schiffchens, hergestellt nach herkömmlicher Art,
Fig. 4 die Rohform eines Schiffchens, hergestellt nach dem erfindungsgemässen Verfahren.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Teil eines Blechstreifens dargestellt, wie er im Folge-Tiefziehverfahren bearbeitet wird, und zwar in Fig. 1 in Ansicht von oben, in Fig. 2 im Schnitt, etwa in der Mitte des Blechstreifens.
Ein Blechstreifen mit der Breite B, die grösser ist als die Länge L des Schiffchens, wird einem nicht dargestellten Mehrfachwerkzeug zugeführt. In einer ersten Stanzstufe ST! werden im Abstand x Schlitze 1 an beiden Seiten des Streifens oder Bandes ausgestanzt. Diese Schlitze erleichtern das Nachfliessen des Materials beim Tiefziehen.
In mehreren Tiefzieh-Folgestufen TZ2-TZ4 wird die Schiffchenrohform gebildet und anschliessend in den beiden Kaübrierstufen KS! und KS2 kalibriert. In einer letzten Stufe ST2 wird die so gebildete Rohform des Schiffchens aus dem Blechstreifen ausgestanzt.
Aus dem Werkzeug tritt ein Streifen mit den ausgestanzten Öffnungen 2 heraus, während die fertige Rohform 3 des Schiffchens aus dem Werkzeug fällt. In Fig. 2 ist ersichtlich, dass die Tiefe von Stufe zu Stufe grösser wird, bis bei der letzten Kalibrierstufe KS2 die Endtiefe H erreicht ist.
Die Kalibrierstufen KSX und KS2 unterscheiden sich von den Tiefziehstufen TZ dadurch, dass der Spalt zwischen Stempel und Matrize hier kleiner ist, da hier kein Material mehr nachzufliessen braucht, sondern nur die Form genau betreffs den Massen H, b und a geprägt wird. Im Gegensatz zu bisherigen Herstellungsverfahren fallt die Zwischenstufe, bei der das Material bei der Schiffchenspitze gestaucht wurde, hier in Wegfall. Erst dadurch ergibt sich auch die Möglichkeit, die Schiffchen-Rohform aus einem Blechstreifen oder Blechband in einem einzigen Durchgang durch ein Mehrfachwerkzeug in Folgestufen herzustellen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, erweitern sich die Schlitze 1 von Tiefziehstufe zu Tiefziehstufe, weil Material in die Matrize hineingezogen wird. Da aber die Abstände von einer Stufe zur nächsten Stufe gleich bleiben sollen und auch für die Seitenwände des Schiffchens Material in die Matrize hineingezogen wird, ist es unter Umständen von Vorteil, um zwischen den beidseitig angebrachten Schlitzen 1 zusätzliche Schwächungsstellen, wie beispielsweise eine Öffnung 11 bei Stufe STj auszustanzen. Dadurch kann das Material leichter fliessen, ohne den Blechstreifen oder das Blechband zu zer-reissen. Der Blechstreifen darf nämlich nicht zerreissen, weil er ja zum Vorschub von Stufe zu Stufe im Mehrfachwerkzeug gebraucht wird.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Schiffchen-Rohform in Ansicht von unten, und zwar in Fig. 3 ein Schiffchen herkömmlicher Art mit verstärkter Spitze und in Fig. 4 ein Schiffchen, hergestellt nach dem oben beschriebenen Verfahren. Beim letztgenannten Schiffchen ist die Wandstärke bei der Spitze mindestens annähernd gleich wie bei den Seitenwänden.
Der Vorteil des beschriebenen Herstellungsverfahrens ist offensichtlich. Während bisher die einzelnen Blechausschnitte von Hand von einem Tiefziehwerkzeug zum nachfolgenden Werkzeug gebracht werden mussten, wobei eine geson5
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derte Bearbeitungsstufe eingefügt war, bei der das Material bei der Schiffchenspitze gestaucht wurde, ist nun der Transport automatisiert und die Herstellung vereinfacht. Der Aus-gangs-Materialausschnitt war dabei so gewählt, dass nach dem letzten Kalibriervorgang möglichst wenig Materialüber-schuss am Rand übrig blieb. Trotzdem musste bei einer Nachbearbeitung mehr Material weggeschliffen werden als beim Schiffchen, hergestellt nach dem erfindungsgemässen Verfahren. Dazu kommt noch, dass beim Stauchen des Materials an der Schiffchenspitze an der Aussenseite des Schiffchens ein Grat entstand, der ebenfalls abgeschliffen werden musste.
Falls gewünscht wird, dass die Spitze des Schiffchens ver-5 stärkt ist, um gegebenenfalls die Spitze nachschleifen zu können, kann nachträglich zusätzliches Material angebracht werden. In Frage kommt hierfür beispielsweise ein Materialauftrag an der Innenseite der Spitze mittels Schutzgas-schweissung.
1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

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1. Verfahren zum Herstellen eines Schiffchens für Stickoder Steppmaschinen aus Blech, dadurch gekennzeichnet, dass man in einem Folge-Tiefziehverfahren in mehreren Stufen die Rohform des Schiffchens bildet, diese Rohform in mindestens einer Stufe kalibriert, danach ausstanzt und schliesslich fertig bearbeitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsmaterial einen Blechstreifen oder ein Blechband verwendet, dessen Breite (B) grösser ist als die Länge (L) des daraus herzustellenden Schiffchens, und diesen Streifen einem Mehrfachwerkzeug zuführt.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Mehrfachwerkzeug verwendet, das mehrere Tiefziehstufen (TZj-TZ^) mit Niederhaltern, Stempeln und Matrizen, mindestens eine Kalibrierstufe und mindestens einen Stanzstempel (ST2) enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die erste Stufe des Mehrfachwerkzeuges mit einem Stanzstempel (STj) ausrüstet, der beidseitig Schlitze (1) aus dem Rand des Blechstreifens oder Blechbandes ausstanzt, damit das Material leichter fliessen kann.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man im Blechstreifen oder Blechband, zwischen den beidseitig ausgestanzten Schlitzen, weitere Schwächungsstellen (11) ausstanzt.
6. Schiffchen, hergestellt gemäss dem Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Wandstärke bei der Spitze mindestens annähernd gleich ist wie bei den Seitenwänden (Fig. 4).
CH193080A 1980-03-12 1980-03-12 Herstellungsverfahren eines schiffchens fuer stick- oder steppmaschinen und nach diesem verfahren hergestelltes schiffchen. CH642286A5 (de)

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