CH642422A5 - Means for walking on roofs which are covered by roofing slabs - Google Patents

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CH642422A5
CH642422A5 CH757179A CH757179A CH642422A5 CH 642422 A5 CH642422 A5 CH 642422A5 CH 757179 A CH757179 A CH 757179A CH 757179 A CH757179 A CH 757179A CH 642422 A5 CH642422 A5 CH 642422A5
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CH
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bores
foot step
roof
circular arc
bore
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Application number
CH757179A
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English (en)
Inventor
Erich Haag
Original Assignee
Erich Haag
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/12—Devices or arrangements allowing walking on the roof or in the gutter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Begehen von mit Dacheindeckungsplatten eingedeckten Dächern, bestehend aus einem im Bereich einer Dachlatte mit zwei Auflagefüssen für eine Dacheindeckungsplatte sich abstützenden Fusstritt sowie aus einem daran anschliessenden Haltearm, der sich durch die nächsthöherliegende Überdeckungsfuge zwischen den Dacheindeckungsplatten in den Dachinnenraum erstreckt und dort an der Dachkonstruktion befestigt ist, wobei im Fusstritt und an den beiden Auflagefüssen in Reihen angeordnete Bohrungen vorgesehen sind, die diese Teile verstellbar miteinander verbindende Schrauben aufnehmen.
Vorrichtungen der vorstehend beschriebenen Gattung sind aus der DE-OS 2 515 507 bekannt. Dabei wird eine Ausführungsform beschrieben, die zur Anpassung an verschiedene Profile der Dacheindeckungsplatten im Fusstritt mehrere, eine erste Lochreihe bildende Bohrungen zum Befestigen der Auflagefüsse und in den Auflagefüssen im Abstand voneinander mehrere, eine zweite Lochreihe bildende Bohrungen besitzt, wobei die beiden Lochreihen senkrecht zueinander verlaufen, so dass der Abstand der Auflagefüsse und die Höhe des Fusstrittes veränderbar sind. Mit dieser bekannten Ausführungsform ist eine Anpassung der Vorrichtung an verschiedene Dachneigungen nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung zum Begehen von mit Dacheindeckungsplatten eingedeckten Dächern so zu verbessern, dass neben eine Anpassung an verschieden profilierte Dacheindeckungsplatten eine Verwendung der Vorrichtung bei verschiedenen Dachneigungen ermöglicht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, dass auf jeder Seite des Fusstrittes im Bereich seines firstseitigen Randes eine Bohrung und im Bereich seines traufseitigen Randes mehrere Bohrungen vorgesehen sind, die auf einem um die eine Bohrung geschlagenen Kreisbogen liegen und die den nach unten abstehenden Schenkel einer an der Unterseite des Fusstrittes angeordneten Stützkonsole durchdringen, und dass in jedem der beiden Auflagefüsse zwei Reihen von Bohrungen vorgesehen sind, von denen die der einen Reihe jeweils mit einer der auf dem Kreisbogen liegenden Bohrungen und die der anderen Reihe jeweils mit der den Mittelpunkt des Kreisbogens bildenden Bohrung zur Deckung gebracht werden können.
Bei einer erfindungsgemäss ausgebildeten Vorrichtung bilden die in den vorderen und hinteren Stegen, der U-förmiges Profil aufweisenden Stützkonsole im Abstand voneinander angeordneten Bohrungen einer Höhenlage jeweils ein zusammenhängendes Bohrungspaar, von dem die vordere Bohrung mit der Bohrung im Mittelpunkt des Kreisbogens und die hintere Bohrung nacheinander mit allen auf dem Kreisbogen liegenden Bohrungen zur Deckung gebracht werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, den Fusstritt durch Verschwenken der Auflagefüsse an verschiedene Dachneigungen und durch einen Wechsel der Bohrungspaare gleichzeitig auch an verschiedene Profilhöhen der Dacheindeckungsplatten anzupassen. Die Befestigung der Stützkonsole an dem Fusstritt erfolgt zweckmässig an beiden Seiten jeweils mit zwei Schrauben.
Zur Vergrösserung des einstellbaren Neigungsbereiches hat es sich als zweckmässig erwiesen, auf jeder Seite des Fusstritts eine Aufkantung vorzusehen und in dieser eine auf dem Kreisbogen liegende weitere Bohrung anzuordnen.
Wenn dann auf dem Kreisbogen der Neigungskonsole drei zusätzliche Bohrungen um einen Winkel von ca. 7° gegeneinander versetzt angeordnet sind, kann der Fusstritt durch Verstellung der Auflagefüsse auf die am häufigsten vorkommenden Dachneigungen im Bereich von 45° bis 24° stufenweise verstellt werden. Wenn der Abstand zwischen den Bohrungspaaren an den Auflagefüssen ca. 16 mm beträgt, ist es gleichzeitig möglich, Profilhöhen der Dacheindeckungsplatten zwischen 42 und 10 mm abzudecken.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform können die Bohrungen im vorderen Steg der Auflagefüsse über einen seitlich versetzten Schlitz miteinander in Verbindung stehen, so dass es zum Verstellen der Auflagefüsse auf verschiedene Profilhöhen der Dacheindeckungsplatten nicht notwendig ist, die im Mittelpunkt des Kreisbogens angeordnete Befestigungsschraube vollständig herauszudrehen. Dadurch werden die Manipulationen beim richtigen Einstellen der Auflagefüsse auf dem Dach vereinfacht.
Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnungen, beispielsweise näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Abschnitt einer mit Dacheindeckungsplatten belegten Dachkonstruktion mit einem montierten Fusstritt in der Seitenansicht;
Fig. 2 den Fusstritt nach Figur 1 in der Draufsicht;
Fig. 3 einen Ausschnitt des Fusstrittes in der Einstellung für die grösste Profilhöhe der Dacheindeckungsplatten und für einen Neigungswinkel von 45° in der Seitenansicht;
Fig. 4 denselben Ausschnitt in der Einstellung für einen Neigungswinkel von nur 24°;
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Fig. 5 denselben Ausschnitt in der Einstellung für eine mittlere Profilhöhe der Dacheindeckungsplatten und einen Neigungswinkel von 31 °;
Fig. 6 denselben Ausschnitt in der Einstellung für einen Neigungswinkel von 38°..
Auf einem Sparren 1 sind mehrere Dachlatten 2 befestigt, deren Abstand etwa der Länge der darauf verlegten Dacheindeckungsplatte 3 entspricht. Jede Dacheindeckungsplatte 3 ist mit einer Nase 4 an einer Dachlatte 2 eingehakt. Im Bereich der Dachlatte 2 überlappen sich die Dacheindek-kungsplatten 3.
Zwischen einer oberen und einer unteren Dacheindek-kungsplatte 3 ist ein Haltearm 5 eingeführt, der im Bereich des Dachinnenraumes ein Gelenk 5a besitzt, um eine stufenlose Anpassung des Abstandes zur Ebene der Sparren 1 zu ermöglichen. Am vorderen Ende des Haltearmes 5 ist eine Führungshülse 6 befestigt, die verschiebbar und mit einer Schraube 7 fixierbar an einer Hilfsstange 8 aufgehängt ist. Die Hilfsstange 8 ist wenigstens so lang, wie es dem Abstand zwischen zwei Sparren 1 entspricht, so dass sie mit klammerartigen Halterungen 9 auf den Sparren 1 befestigt werden kann. Beim Befestigen der klammerartigen Halterungen 9 mit einer Schraube 10 wird die Hilfsstange 8 festgeklemmt, so dass sie sich seitlich nicht mehr verschieben kann.
Mit dem äusseren Ende des Haltearmes 5 ist ein Fusstritt 11 verbunden, der mit zwei Auflagefüssen 12 im Bereich der Dachlatte 2 auf der Dacheindeckungsplatte 3 abgestützt ist, um die Gefahr eines Bruches zu vermeiden.
Zur weiteren Verringerung der Bruchgefahr sind die Auflagefüsse 12 mit elastischen Auflagen 13 aus Kunststoff oder Gummi versehen.
Der Fusstritt 11 ist aus der Fallirne leicht nach oben abgewinkelt und mit aus seiner Fläche herausgedrückten Querstegen 14 versehen, damit sich ein sicherer Stand für den Fuss ergibt. Die Stabilität des Fusstrittes 11 wird durch seitliche Aufkantungen 15 unterstützt. Oberhalb der Querstege 14 ist aus der Fläche des Fusstrittes 11 ein Handgriff 16 herausgestanzt und im spitzen Winkel zur Fallirne nach oben umgebogen.
Die beiden Auflagefüsse 12 sind mit je zwei Schrauben 17 und 18 an dem Fusstritt 11 lösbar befestigt. Zu diesem Zweck sind in den Aufkantungen 15 im Abstand voneinander zwei Bohrungen 19 und 20 vorgesehen.
Um die Höhe des Fusstrittes 11 verändern zu können, sind in einem hinteren Steg 21 und in einem vorderen Steg 22 Bohrungen 23 und 24 im Abstand a voneinander angeordnet.
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Die drei Bohrungen 24 im vorderen Steg 22 stehen über einen Schlitz 25 miteinander in Verbindung.
Unter dem Ende des Fusstrittes 11 ist eine Stützkonsole 26 befestigt, in der auf einem Kreisbogen liegende Bohrungen 27 um einen Winkel von 7° gegeneinander versetzt angeordnet sind. Mittelpunkt des Kreisbogens, auf dem ausser den Bohrungen 27 auch die Bohrungen 19 in den Aufkantungen 15 liegen, sind die vorderen Bohrungen 20 in den Aufkantungen 15.
Für eine Einstellung des Fusstrittes 11 auf die in den Figuren 3 bis 6 dargestellten Neigungswinkel von 45,38,31 und 24° wirken jeweils zwei in der gleichen Höhe liegende Bohrungen 23 und 24 als ein Bohrungspaar zusammen. Das obere Bohrungspaar 23 und 24 entspricht dabei gleichzeitig dem grösstmöglichen Abstand 2a + b des Fusstrittes 11 über der Dacheindeckungsplatte 3.
Das untere Bohrungspaar 23 und 24 entspricht dagegen dem kleinsten Abstand b des Fusstrittes 11 von der Dacheindeckungsplatte 3, die eine nur sehr geringe Profilhöhe besitzen darf. Zur Anpassung an den Neigungswinkel werden die Auflagefüsse 12 um den Mittelpunkt des Kreisbogens, auf dem die Bohrungen 19 und 27 liegen, also um die in der Bohrung 20 sitzende Schraube 18 geschwenkt. Dabei kann jeweils eine Bohrung 23 mit allen Bohrungen 19 und 27 zur Deckung gebracht werden, um die Schraube 17 eindrehen zu können.
In den Figuren 3 und 4 sind die Schrauben 17 und 18 in dem oberen Bohrungspäar der Bohrungen 23 und 24 angeordnet, wobei in der Figur 3 der grösste Neigungswinkel von 45° und in der Figur 4 der kleinste Neigungswinkel von 24° eingestellt worden ist.
Bei den in den Figuren 5 und 6 dargestellten Einstellungsbeispielen sind die Schrauben 17 und 18 in den Bohrungen 23 und 24 des mittleren Bohrungspaares angeordnet, wobei in der Figur 5 der mittlere Neigungswinkel von 31° und in der Figur 6 der mittlere Neigungswinkel von 38° eingestellt worden ist.
Der Winkel zwischen dem Haltearm 5 und dem Fusstritt 11 wird so gewählt, dass die Fläche des Fusstrittes 11 bei einem Neigungswinkel von 45° annähernd waagerecht verläuft.
Eine Anpassung bei Neigungswinkeln über 45° bis maximal 60° ist nicht erforderlich, weil die Fläche des Fusstrittes 11 nur so geringfügig nach unten geneigt ist, dass mit Hilfe der Querstege 14 immer noch ein sicherer Stand möglich ist. Bei Neigungswinkeln unter 45° fällt die Fläche des Fusstrittes 11 in Richtung auf das Dach, so dass der Übergang von einem Fusstritt zum anderen schwierig wird. Deswegen ist nur eine Anpassung an kleiner werdende Neigungswinkel notwendig.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

642 422 PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Begehen von mit Dacheindeckungsplatten (3) eingedeckten Dächern, bestehend aus einem im Bereich einer Dachlatte (2) mit zwei Auflagefüssen (12) auf einer Dacheindeckungsplatte sich abstützenden Fusstritt (11) sowie aus einem daran anschliessenden Haltearm (5), der sich durch die nächsthöherliegende Überdeckungsfuge zwischen den Dacheindeckungsplatten (3) in den Dachinnenraum erstreckt und dort an der Dachkonstruktion befestigt ist, wobei im Fusstritt (11) und in den beiden Auflagefüssen (12) in Reihen angeordnete Bohrungen (19,20,23,24,27) vorgesehen sind, die diese Teile verstellbar miteinander verbindende Schrauben (17,18) aufnehmen, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite des Fusstritts (11) im Bereich seines firstseitigen Randes eine Bohrung (20) und im Bereich seines traufseitigen Randes mehrere Bohrungen (27) vorgesehen sind, die auf einem um die eine Bohrung (20) geschlagenen Kreisbogen liegen und die den nach unten abstehenden Schenkel einer an der Unterseite des Fusstritts (11) angeordneten Stützkonsole (26) durchdringen, und dass in jedem der beiden Auflagefüsse (12) zwei Reihen von Bohrungen (23,24) vorgesehen sind, von denen die der einen Reihe jeweils mit einer der auf dem Kreisbogen liegenden Bohrungen (27) und die der anderen Reihe jeweils mit der den Mittelpunkt des Kreisbogens bildenden Bohrung (20) zur Deckung gebracht werden können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg der ein U-förmiges Profil aufweisenden Stützkonsole (26) an den beiden Seiten des Fusstritts (11) jeweils mit zwei Schrauben (17,18) befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite des Fusstritts (11) eine Aufkantung (15) vorgesehen ist und dass in dieser eine auf dem Kreisbogen liegende weitere Bohrung (19) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die im Bereich des firstseitigen Randes des Fusstritts (11) in jedem Auf lagefuss (12) in einer Reihe liegenden Bohrungen (24) durch einen seitlich versetzten Schlitz (25) miteinander verbunden sind.
CH757179A 1978-09-25 1979-08-17 Means for walking on roofs which are covered by roofing slabs CH642422A5 (en)

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