CH642441A5 - Heating boiler - Google Patents

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CH642441A5
CH642441A5 CH850779A CH850779A CH642441A5 CH 642441 A5 CH642441 A5 CH 642441A5 CH 850779 A CH850779 A CH 850779A CH 850779 A CH850779 A CH 850779A CH 642441 A5 CH642441 A5 CH 642441A5
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CH
Switzerland
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boiler
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water
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CH850779A
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English (en)
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August Lackner
Hermann Handlechner
Original Assignee
Windhager Ohg Anton
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/22Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating
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    • F24H9/1845Arrangement or mounting of combustion heating means, e.g. grates or burners using solid fuel

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Description

Die Erfindung betrifft einen Heizkessel mit einem Wassermantel und ortsfest im Rauchgasführungsraum angeordneten, mit dem Wassermantel kommunizierenden Wassertaschen mit stehenden Heizflächen, welche Wassertaschen den Rauchgas-führungsweg in annähernd parallele Züge unterteilen und einem den Feuerungsraum nach unten begrenzenden Rost.
Heizkessel dieser Bauart sind an und für sich wegen der Anordnung des Rostes für feste Brennstoffe konzipiert, können aber auch in Sonderformen für flüssige oder gasförmige Brennstoffe verwendbar sein bzw. verwendbar gemacht werden, wobei entweder eine Heizkesseltüre, z. B. die Aschenraumtüre, durch eine mit einem Brenner ausgestattete Türe ersetzt wird, in einem oberen Einsatz des Kessels ein Sturzbrenner vorgesehen wird oder nach einer besonders vorteilhaften Ausbildung für Kessel, bei denen die Art des verwendeten Brennstoffes häufig wechselt, neben dem Feuerungsraum eine eigene Brennkammer angeordnet ist, die mit einem Brenner für flüssige bzw. gasförmige Brennstoffe ausgestattet wird. Der Rost kann als wasserführender Rost zur Vergrösserung der Heizfläche oder auch als dann meist auswechselbarer Rost aus Gusseisen od. dgl. ausgebildet sein. Die Roststäbe werden zur Erleichterung der Reinigung fast ausschliesslich in Kessellängsrichtung vorgesehen.
Die erwähnten, Nachheizflächen aufweisenden Wassertaschen, werden vorzugsweise parallel zur Kesselrückwand angeordnet, wobei die vorderste Wassertasche bis ganz oder fast zur Kesseldecke reicht, so dass sie mit der Vorderwand des Wassermantels einen Vorratsraum für feste Brennstoffe einschliesst und die Brennstoffe bei unterem Abbrand verbrannt werden. Je nach Bauart und vorhandenem Zug kann die Rauchgasführung nur im Steigzug oder auch, wie dies z. B. im eigenen ÖP 334025 gezeigt ist, im Steigzug, dann in einem Übergangsbereich und schliesslich im Fallzug erfolgen.
Vor allem bei Kesseln für kleinere Leistungen, wie sie zur Beheizung einzelner Wohneinheiten, z. B. Einfamilienhäusern, als Etagenheizungen und zur Warmwasserbereitung für die jeweilige kleine Wohneinheit Verwendung finden, stellt die Leistungsregelung ein schwerwiegendes und insbesondere bei der Verwendung fester Brennstoffe, insbesondere von Abfallbrennstoffen , noch nicht zufriedenstellend gelöstes Problem dar. Die Heizleistung des Kessels (Maximalleistung) muss so gewählt sein, dass sie auch noch für sehr tiefe Aussentemperaturen ausreicht, wobei vielfach auch die Möglichkeit einzuplanen ist, bei etwaigen kleineren Zubauten an einem Einfamilienhaus die Beheizung dieser zusätzlichen Räume zu ermöglichen. Damit ergibt sich, dass in der sogenannten Übergangszeit und dann, wenn der Kessel vorwiegend für die Warmwasserbereitung allein eingesetzt wird, nur ein geringer Bruchteil der Maximalleistung des Kessels tatsächlich benötigt wird. Besonders beim Verbrennen minderwertiger Brennstoffe, wie Braunkohle und Abfall-holz, kommt es bei einem Betrieb mit verminderter Leistung, die z. B. über den Zugregler eingestellt wird, zu einem ungleichmäs-sig über dem Rostbereich verteilten Abbrand, und die Rauchgase kühlen an den für die momentane Heizleistung zu gross dimensionierten Nachheizflächen des Kessels zu stark ab, so dass der Taupunkt unterschritten wird. Aus der Praxis ergibt sich,
dass bei einem Teillastbetrieb unter einem Drittel der Nennleistung schon eine Kondensation der Rauchgase stattfindet, was zu einem Versotten der Kamine und zur Rostbildung im Kessel führt. Bei minderwertigen Holzbrennstoffen kommt es zusätzlich zu einem Verteeren des Kessels .Neben diesen zu Schäden an Kessel und Kamin führenden Nachteilen ergibt sich auch bei hochwertigen festen Brennstoffen wegen des schlechten Abbran-des eine gegenüber dem Vollastbetrieb stark verminderte Ausnützung des jeweiligen Heizwertes der Brennstoffe. Es sei erwähnt, dass es bei manchen Kesseln bekannt ist, in den Taschen Klappen vorzusehen, über die zwei benachbarte Züge kurzgeschlossen werden können, so dass sich der Rauchgasführungsweg verkürzt. Derartige Klappen werden vorwiegend zur Zugverbes-
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serung während des Anheizvorganges verwendet. Beim Teillast- Hinterrand in Höhe der unteren Einlässe der Züge angelenkte betrieb können trotzdem die Rauchgase den gesamten Zugbe- Verschlussklappe für einen Teil der Züge unmittelbar oder über reich ausfüllen, so dass es zu der erwähnten Rauchgaskondensa- einen Betätigungsfühler abgestützt ist. Es wird angestrebt, durch tion kommen kann. Es wurde ferner schon vorgeschlagen, die Betätigung der Verschlussklappe jeweils einen bestimmten Pro-
Nachheizflächen, also die im Rauchgasführungsweg Vorhände- 5 zentsatz des vorhandenen Zugquerschnittes abzuschalten. Sind nen Wassertaschen für den Teillastbetrieb mit isolierenden Ab- nur Steigzüge vorhanden, dann kann man eben einen Teil der deckungen zu versehen. Dies setzt einmal eine ausreichend Steigzüge verschliessen, wobei ein geringer Belüftungs- bzw.
grosse Zugänglichkeit des Rauchgasführungsweges für die Mon- Reinigungsspalt offenbleiben kann. Besitzt ein Kessel Steig- und tage der Abdeckungen voraus und macht es notwendig, vor dem Fallzüge, dann muss man möglichst in beiden eine entsprechende
Übergang auf den Vollastbetrieb die Abdeckungen aus dem io Querschnittsreduktion vornehmen, wobei durch Wassertaschen Kessel zu entfernen und zu verstauen, was selbstverständlich eine oder Leitbleche mehrere, je aus einem Steig- und Fallzug beste-
unangenehme, schmutzige Arbeit darstellt. Der ungleichmässige hende Abschnitte gebildet und immer ganze Abschnitte abge-
Abbrand auf dem für die Teillast zu grossen Rost, die unregel- schlössen werden können. Im Bedarfsfall kann man dafür im mässige Glutstockbildung und die zu geringe Feuerraumbela- Steig- und Fallzugbereich verschiedene, miteinander antriebs-
stung werden auch durch die erwähnten Massnahmen nicht 15 verbundene Verschlussklappen vorsehen.
verbessert. Die Schrägplatte und die Verschlussklappe können aus unter-
Bei einem gattungsmässig anderen Kessel, bei dem oben an einander gleichen Platten aus feuer- bzw. hitzebeständigem den Feuerungsraum ein an das Abzugsrohr gelegter Rauchgas- Material mit einem stumpfwinkelig abgekanteten Rand beste-
raum anschliesst und bei dem in dem gleichzeitig den Füllraum hen, wobei dieser Rand bei der Schrägplatte vom schräg anstei-
bildenden Feuerungsraum mit oberem Abbrand gearbeitet wird, 20 genden Plattenteil nach hinten-unten abfällt und bei der Ver-
hat man schon eine wasserführende Rückwand des Feuerungs- schlussklappe am Vorderrand nach unten weisend vorgesehen raumes parallel zu sich selbst verstellbar vorgesehen, um die freie ist, sodassdie Verschlussklappe mit ihm auf der z. B. über einen
Rostfläche und den vom Feuerungsraum bestimmten Füllraum Hakenzug verstellbaren Schrägplatte auf ruht und in der Arbeits-
an die jeweilige Leistung anzupassen. Dies ist nicht zielführend, Stellung hinter der Abkantung dieser Schrägplatte einrastet, so weil die Heizfläche bei verringerter Heizleistung gleich bleibt 25 dass eine selbsttätige Rückstellung von Verschlussklappe und oder sogar vergrössert wird, so dass Versottungen auftreten. Schrägplatte aus der die niedrige Kesselleistung bestimmenden
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Heizkessels der Lage verhindert wird.
genannten Art, der auch mit festen Brennstoffen, insbesondere Gerade die zuletzt beschriebene Konstruktion eignet sich Abfallbrennstoffen, im Teillastbereich einwandfrei betrieben besonders für einen Heizkessel, bei dem zwei parallele, von werden kann und eine stärkere Leistungsreduktion als die bisher 30 oberhalb des Rostes endenden Wassertaschen bestimmte Steigüblichen Heizkessel gestattet. züge vorgesehen sind, wobei der vordere Steigzug zwischen quer
Der Heizkessel nach der Erfindung ist dadurch gekennzeich- angeordneten, zur wasserführenden Rückwand des Kessels pa-
net, dass im Feuerungsraum eine aus einer Ruhelage in eine rallelen Wassertaschen liegt, deren vordere mit der Vorderwand einen Teil des Rostes abschirmende Lage verstellbare Abdek- des Wassermantels einen Vorratsraum für die festen Brennstoffe kung untergebracht ist und mit ihr ein Verschlussorgan für einen 35 bestimmen kann, und im hinteren von der Verschlussklappe
Teil der Züge im Sinne eines Abschliessens der ihr zugeordneten verschliessbaren Steigzug Längstaschen angeordnet sind, die von
Züge bei in der Arbeitsstellung befindlicher Abdeckung verstell- der die Rückwand des vorderen Steigzuges bildenden Wasserta-
bar ist, derart, dass gleichzeitig mit der Verkleinerung der freien sehe ausgehen, wobei die beiden Steigzüge oben über einen
Rostfläche auch die wirksame Heizfläche verkleinert wird. Übergangsbereich verbunden sind und im oberen Bereich des
Es wird von der Erkenntnis ausgegangen, dass es zwecklos ist, 40 hinteren Steigzuges noch im Höhenbereich von dessen Wasserta-bei der Leistungsreduktion des Kessels nur T eilmassnahmen zu sehen links und rechts so wie zur Kesselrückseite Anschlussmög-setzen. Für die Leistungsreduktion werden zwangsweise gemein- lichkeiten für ein Rauchgasabzugsrohr vorgesehen sind. Beim sam die freie Rostfläche und die Nachheizflächen proportional Vollastbetrieb führen die Längstaschen zu einer günstigen Aufverkleinert, so dass der Heizkessel beim Feststoffbetrieb wie ein teilung des Rauchgasstromes. Bei seitlichem Anschluss des von Haus aus für eine niedrigere Höchstleistung, z.B. die halbe 45 Rauchgasabzugsrohres wird die Rauchführung durch die im Höchstleistung, ausgelegter Kessel arbeitet, also bei der höchst- hinteren Steigzugbereich vorgesehenen Längstaschen verbessert möglichen Leistung mit reduzierter Rost- und Heizfläche hin- und gleichmässiger als dann, wenn nur Quertaschen vorgesehen sichtlich des Abbrandes, Glutstockes und der Rauchgastempera- wären.
tur am Kamin ein Vollastverhalten zeigt. Die Brennstoffe wer- Konstruktiv kann ein einfacher Aufbau des gesamten Kessels den also im Teillastbereich wesentlich besser ausgenützt als bei 50 vorgesehen werden. Bei Verwendung eines wasserführenden der entsprechenden Teilleistung des gleichen Kessels, wenn Rostes war es bisher üblich, zur Erzielung einer schrägen Rauch-Abdeckung und Verschlussklappe nicht in die Teillaststellung gasführung zu einem Steigzug und für einen einwandfreien verstellt werden. Praktisch kann der Kessel bei in der Arbeitsstel- Anschluss des Rostes den hinteren Wassermantelteil vom Unter-lung befindlicher Verschlussklappe und Abdeckung auf den rand des Steigzuges weg schräg einspringend anzubringen und gleichen Teillastbereich des nun wirksamen Kesselbruchteiles 55 mit dem Rost zu verbinden. Man kann aber einen wasserführen-herabgeregelt werden, wie sonst der Heizkessel, so dass bei- den Rost vorsehen, dessen Roststäbe über die gesamte Kesselspielsweise dann, wenn ein normaler Kessel beim Feststoffbe- länge durchgehen, so dass ihre vor der nun über die Höhe eben trieb auf 30 % seiner Heizleistung herabregelbar ist und durch durchgehenden Rückwand liegenden Enden ständig von der Verschlussklappe und Abdeckung eine Reduktion der Kessellei- Schrägplatte abgedeckt sind. Ein Kessel mit ebener Rückwand stung um 50 % erzielt wird, tatsächlich eine Leistungsverringe- 60 lässt sich, gleichgültig ob er geschweisst oder gegossen wird,
rung auf 15 % der Ausgangsleistung des Kessels ermöglicht wird. wesentlich einfacher als ein Kessel mit einspringender Rückwand
Verschlussklappe und Abdeckung können im Kessel bleiben, herstellen.
wodurch die Umstellung vereinfacht wird. Bei der Umstellung Mit der Verringerung der Grösse der freien Rostfläche und der von Teil- auf Vollast ist meist nicht einmal eine vorherige Grösse der Nachheizflächen kann man auch zwangsweise die
Reinigung des Kessels notwendig. 65 dem Kessel zuführbare Verbrennungsluft drosseln. Zu diesem
Die Abdeckung kann aus einer an Längsstäben des Rostes Zweck kann mit einem Betätigungsgestänge für die Abdeckung geführten, zu ihrem am Rost aufliegenden Vorderrand abfallen- zusätzlich ein bei in der Arbeitsstellung befindlicher Abdeckung den Schrägplatte bestehen, auf deren Oberseite eine an ihrem die Verbrennungsluftzufuhr begrenzender Regler für den Ver-
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brennungslufteinlass gekuppelt sein. Dabei kann man auf dem genannten Betätigungsgestänge einen mit ihm verstellbaren Anschlag vorsehen, der bei der der kleineren Heiz- bzw. Rostfläche entsprechenden Stellung des Gestänges die mögliche Öffnungsweite einer Einlassklappe für die Verbrennungsluft begrenzt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen jeweils in vereinfachter Darstellungsweise:
Fig. 1 einen Heizkessel im Längsschnitt und
Fig. 2 einen Teilhorizontalschnitt durch den Kessel nach Fig. 1.
Der dargestellte Kessel besitzt zumindest in der Grundform einen rechteckigen Grundriss. Der Kessel besitzt Seitenwände 1, eine Vorderwand 2 und eine Rückwand 3, die eben und parallel zur Vorderwand 2 vorgesehen ist. Die Wände l-3sind wenigstens bis zu einem unterhalb eines wasserführenden Rostes 4 liegenden Bereich doppelwandig als Wassermantel ausgeführt. Die Roststäbe 4 laufen über die gesamte Kessellänge von der Vorderwand 2 zur Rückwand 3 durch. Sowohl an der Rückwand als auch (nicht dargestellt) an den Seitenwänden sind Anschlussstutzen 5 vorhanden, die den Anschluss eines oder mehrerer Warmwasserkreisläufe ermöglichen. Die ebenfalls vorhandenen Füllungs- und Entleerungsanschlüsse für den Wassermantel und Muffen für Zugregler und Brennerthermostat wurden nicht dargestellt.
In der Vorderwand 2 sind durch Türen 6,7 verschliessbare Öffnungen 8,9,10 vorgesehen, wobei die Tür 6 die Heizungsbzw. Fülltür bildet und die Tür 7 eine kombinierte Aschen-, Reinigungs- und Zugregelungstüre ist. Der Aschenraum ist über die Öffnung 10 erreichbar.
Im Kessel sind zwei stehende Wassertaschen 11,12 quer angeordnet. Von der Wassertasche 12 gehen parallele Längstaschen 13 aus, die zur Kesselrückwand 3 weisen. Die Wassertasche 11 schliesst mit der Vorderwand 2 des Kessels einen Füllraum 14 ein, der über die Tür 6 oder eine Deckenklappe 15 mit festen Brennstoffen beschickt werden kann. Oberhalb der Tasche 11 ist ein Schwelgasabzug 16 vorhanden, der verhindert, dass beim Öffnen der Klappe 15 Schwelgase austreten.
Die Wassertaschen 11-13 enden mit Abstand oberhalb des Rostes 4. Zwischen den Wassertaschen 11 und 12 ist ein Steigzug 17 gebildet. Ein weiterer, durch die Taschen 13 in mehrere Abschnitte unterteilter Steigzug 18 befindet sich zwischen der Tasche 12 und der Rückwand 3. Die Steigzüge 17-18 sind oben durch einen Übergangsbereich 19 verbunden. Etwa in Höhe des oberen Randes der Taschen 13 sind links und rechts und in der Kesselrückwand 3 Anschlussöffnungen 20 für den Rauchgasabzug vorgesehen, der in Fig. 1 in Form eines Stutzens 21 in die Rückwandöffnung eingesetzt ist, wogegen für die Anschlüsse in den Seitenwänden Abdeckungen 22 vorgesehen werden.
Die Längsstäbe des Rostes 4 bilden eine Leitfläche bzw. Längsführung für eine Rostabdeckung 23, die beim Ausführungsbeispiel aus einer Schrägplatte 24 mit abgewinkeltem Hinterrand 25 und aus Stehblechen 26 besteht, die mit Flanschen 27 oben an den Roststäben 4 abgestützt werden und mit Hilfe von durch die Rostschlitze geführten Schrauben mit nicht dargestellten Querstücken verbunden sind, die zwar eine Verschiebung, aber kein Herausheben der Schrägplatte 24 zulassen. Oberhalb der Schrägplatte 24 ist eine Abdeckklappe 28 angeordnet, die aus einer mit der Schrägplatte 24 identischen Platte aus feuerbeständigem Material besteht und mit ihrem Hinterrand mit Hilfe einer Querachse 29 in Halterungen eingehängt ist. Die Platte 28 ruht mit ihrem abgekanteten Vorderrand 30 oben auf der Schrägplatte 24 auf. Eine nicht dargestellte, beispielsweise durch die Tür 7 herausgeführte oder bei geöffneter Tür 7 erreichbare Zugstange od. dgl. ermöglicht es, die Schrägplatte 24 aus der voll eingezeichneten Stellung nach Fig. 1, in der sie den hinteren Rostbereich abdeckt, in die strichpunktiert eingezeichnete Lage zu verstellen. Der untere vordere Rand der Schrägplatte 24 bestimmt jeweils die freie Rostfläche, und es ist also ersichtlich,
dass diese freie Rosfläche in der strichpunktiert eingezeichneten Lage auf etwa die Hälfte reduziert wird. In gleicher Weise wird auch der Feuerungsraum verringert. In der strichpunktierten Stellung rastet der abgekantete Rand 30 hinter der Abkantstelle am Randbereich 25 ein. Ein Zurückstellen der Schrägplatte ist daher nur nach Anheben der Platte 28 oder unter Ausübung einer bewussten, ruckartigen Bewegung möglich, so dass bei normalem Heizbetrieb ohne Gestängebetätigung die Teile in der strichpunktierten Lage bleiben. Die Klappe 28 schliesst den zweiten Steigzug 18 in ihrer strichpunktierten Lage weitgehend ab. Lediglich ein Reinigungsspalt bleibt offen. Damit sind gleichzeitig die freie Rostfläche, die Grösse des Feuerungsraumes und der zur Verfügung stehende Querschnitt des Steigzuges auf die eingestellte verringerte Kesselleistung abgestimmt.
Die Erfindung kann selbstverständlich auch bei Kesseln mit Steig- und Fallzug bzw. bei Kesseln, die ausschliesslich Längstaschen aufweisen, ebenso verwirklicht werden wie bei Kesseln mit einem Gussrost statt einem wasserführenden Rost.
Nach einer weiteren Ausführungsvariante kann man anstelle der Schrägplatte 24 und der Klappe 28 eine den Feuerungsraum quer abteilende, bis zum unteren Rand der Wassertaschen 13 reichende Trennwand vorsehen, die also praktisch die Abdek-kung und die Verschlussklappe in sich vereinigt. Diese Trennwand kann ohne weiteres so wie die dargestellte Schrägplatte 24 schräg verlaufen, wobei in der Ruhestellung ihr unterer Rand unter der Wassertasche 12 liegt, wogegen ihr oberer Rand am Hinterende der Taschen 13 zu liegen kommt. Bei der Verstellung nach vorne schliesst dieser obere Rand dann mit dem unteren Rand der Tasche 12 ab. Damit bei der beschriebenen Konstruktion ein Falschluftzutritt über den Aschenraum zu dem nun vor der Rauchgasführung abgeschalteten Teil 18 des Steigzuges vermieden wird, kann man am unteren Rand der erwähnten Trennwand eine Klappe vorsehen, die den Aschenraum unterhalb des Rostes 4 quer unterteilt. Diese Klappe bildet dann praktisch die Verschlussklappe für die abgeschalteten Züge. Ist die Klappe schwenkbar, dann ist trotzdem der hinter ihr liegende Raum für die Reinigung zugänglich. B ei starrer Anbringung wird man eine Reinigungsmöglichkeit des hinter der genannten Klappe liegenden Teiles des Aschenraumes über seitliche Putztüren vorsehen.
Für die erwähnte Verhinderung eines Falschluftzutrittes zu den stillgelegten Zugteilen kann man bei der Verwendung der genannten Querwand auch verschiedene andere Massnahmen vorsehen. Beispielsweise wird der unter dem Vorderrand der in der Ruhestellung befindlichen Querwand liegende, bis zum hinteren Mantelteil 3 reichende Teil des Rostes dauernd durch eine aufgelegte Abdeckplatte geschlossen, und man sieht an der schrägen Querwand eine in der Ruhestellung die genannte Abdeckplatte über- oder untergreifende Abdeckung vor, die mit der Schrägwand verstellt wird, so dass sie mit der feststehenden Abdeckplatte den gesamten hinter der Trennwand liegenden Teil des Rostes abschliesst und damit den Falschluftzutritt zu den stillgelegten Zügen verhindert.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

642 441 PATENTANSPRÜCHE
1. Heizkessel mit einem Wassermantel und ortsfest im Rauch-gasführungsraum angeordneten, mit dem Wassermantel kommunizierenden Wassertaschen mit stehenden Heizflächen, welche Wassertaschen den Rauchgasfiihrangswegin annähernd parallele Züge unterteilen, und einem den Feuerungsraum nach unten begrenzenden Rost, dadurch gekennzeichnet dass im Feuerungsraum eine aus einer Ruhelage in eine einen Teil des Rostes (4) abschirmende Lage verstellbare Abdeckung (23) untergebracht und mit ihr ein Verschlussorgan (28) für einen Teil (18) der Züge (17,18,19) im Sinne eines Abschliessens der ihr zugeordneten Züge bei in der Arbeitsstellung befindlicher Abdeckung verstellbar ist, derart, dass gleichzeitig mit der Verkleinerung der freien Rostfläche auch die wirksame Heizfläche verkleinert wird.
2. Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (23) aus einer an Längsstäben des Rostes (4) geführten, zu ihrem am Rost aufliegenden Vorderrand abfallenden Schrägplatte (24) besteht, auf deren Oberseite eine an ihrem Hinterrand in Höhe der unteren Einlässe der Züge (18) angelenkte Verschlussklappe (28) für einen Teil (18) der Züge (17,18, 19) abgestützt ist.
3. Heizkesselnach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägplatte (24) und die Verschlussklappe (28) aus untereinander gleichen Platten mit einem stumpfwinklig abgekanteten Rand (25,30) bestehen, wobei dieser Rand bei der Schrägplatte
(24) vom schräg ansteigenden Plattenteil nach hinten-unten schräg abfällt und bei der Verschlussklappe (28) nach unten weisend vorgesehen ist, so dass die Verschlussklappe mit ihm auf der verstellbaren Schrägplatte aufruht.
4. Heizkessel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der abgekantete Rand (30) der Verschlussklappe (28) in der vorderen, durch Anschläge bestimmten Endstellung der Schrägplatte (24) hinter der Abkantstelle auf deren abgekantetem Rand
(25) aufruht.
5. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei parallele, von oberhalb des Rostes (4) endenden Wassertaschen (11,12,13), bestimmte Steigzüge (17, 18) vorgesehen sind, wobei der vordere Steigzug (17) zwischen quer angeordneten, zur wasserführenden Rückwand (3) des Kessels parallelen Wassertaschen (11,12) liegt und im hinteren, von der Verschlussklappe (28) verschliessbaren Steigzug (18) Längstaschen (13) angeordnet sind, die von der die Rückwand (12) des vorderen Steigzuges (17) bildenden Wassertasche ausgehen, dass die beiden Steigzüge (17,18) oben über einen Übergangsbereich (19) verbunden sind und dass im oberen Bereich des hinteren Steigzuges (18) noch im Höhenbereich von dessen Wassertaschen (13) links und rechts sowie zur Kesselrückseite Anschlussmöglichkeiten (20) für ein Rauchgasabzugsrohr (21) vorgesehen sind.
6. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein wasserführender Rost (4) vorgesehen ist, dessen Roststäbe über die gesamte Kessellänge durchgehen.
7. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem Betätigungsgestänge für die Abdeckung (23) zusätzlich ein bei in der Arbeitsstellung befindlicher Abdeckung die Verbrennungsluftzufuhr begrenzend Regler für den Verbrennungslufteinlass gekuppelt ist.
8. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung als verstellbare, den Feuerungsraum vom Rost (4) bis zum Unterrand der abzuschliessen-den Züge (18) quer abteilende Trennwand ausgebildet ist.
9. Heizkessel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Trennwand eine den Falschluftzutritt über den Aschenraum verhindernde Klappe verbunden ist.
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