CH642677A5 - Bleich- und reinigungsmittel. - Google Patents

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CH642677A5
CH642677A5 CH869379A CH869379A CH642677A5 CH 642677 A5 CH642677 A5 CH 642677A5 CH 869379 A CH869379 A CH 869379A CH 869379 A CH869379 A CH 869379A CH 642677 A5 CH642677 A5 CH 642677A5
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bleaching
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cleaning agent
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CH869379A
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Arthur George Leigh
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Unilever Nv
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bleich- und Reini- Ein offensichtlicher Nachteil langsamer Persäurebildung gungsmittel, das eine Perverbindung einen organischen Akti- ist die Beschränkung, die diese der durchschnittlichen Persäu-vator für diese Perverbindung und mindestens eine weitere rekonzentration in der Waschlauge auferlegt. Ein weiterer Komponente enthält, durch die die Bleichwirkung erhöht und sehr erheblicher Nachteil besteht darin, dass die Persäure wird. 20 verbrauchende Nebenreaktionen verhältnismässig mehr Ge-
Es sind bereits Bleichmittel bekannt, die anorganische wicht erlangen lässt. Am schädlichsten unter den Nebenreak-Perverbindungen und organische Aktivatoren dafür enthal- tionen ist die zwischen Persäure und Perverbindung, z.B. Na-ten und gegebenenfalls als weitere Komponenten organische triumperborat oder Natriumpercarbonat, unter Bildung Detergentien mit Reinigungswirkung und Buildern enthalten, nutzloser Produkte, bzw. der entsprechenden Carbonsäure, Die in derartigen Bleich- und Reinigungsmitteln eingesetzten 25 molekularen Sauerstoffs und Wasser:
organischen Aktivatoren sind im allgemeinen Carbonsäurederivate, z.B. Ester (wie sie in der GB-PS 836 988 und 970 950 Persäure + Perverbindung -> (RCOOH, 02, HzO) (2) beschrieben sind), Amide (wie in den GB-Ps'en 907 356,
855 735 und 1 246 339 beschrieben), Acylazole (wie in der Diese Reaktion ist doppelt schädlich, da Persäure und
CA-PS 844 481 beschrieben), Acylimide (wie in der ZA-PS 30 Perverbinduög (die eine Quelle für Persäure ist oder, wenn im 68/6 344 beschrieben) und Triacylcyanurate (wie in der Überschuss zum Aktivator zugegen, bei höheren Temperatu-
US-PS 3 332 882) beschrieben), die mit der anorganischen ren zu zusätzlichem Bleichen führt), gleichzeitig zerstör wer-Perverbindung oder Wasserstoffperoxid bei verhältnismässig den. So eliminiert unter stoechiometrischen Bedingungen je-niederen Temperaturen zu organischen Persäuren reagieren, des Mol Perverbindung, z.B. Perborat, in Reaktion (2) aufge-die anders als die anorganischen Perverbindungen bei tieferen 35 braucht, wirksam 2 Mol Persäure aus dem System (eines di-Temperaturen bleichend wirken. rekt und eines indirekt).
Der Begriff «Perverbindung» soll hier solche Perverbin- Ziel der vorliegenden Erfindung war es, ein Bleich- und düngen angeben, die aktiven Sauerstoff in Lösung freisetzen, Reinigungsmittel zu entwickeln, das eine erhöhte Leistungsfa-z.B. die Alkalimetallperborate, -percarbonate, -persilikate higkeit der Persäurebildung und verstärkte Bleichleistung und -perphosphate. 40 aufweist. Überraschenderweise zeigte es sich, dass durch die
Die geringe Wirksamkeit der Persäurebildung und des Zugabe bestimmter in der Folge noch näher definierter VerBleichens bei vielen solcher Systeme aus organischem Aktiva- bindungen die oben beschriebenen schädlichen Nebenreaktor/Perverbindung ist lange als Problem angesehen worden, tionen unterdrückt werden können und dadurch die er-und die Forschung wird fortgesetzt, in dem Bemühen, Mittel wünschten Ziele erreicht werden können.
mit erhöhter Leistungsfähigkeit der Persäurebildung und ver- 45 Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein stärkter Bleichleistung zu schaffen. Bleich- und Reinigungsmittel, das dadurch gekennzeichnet
Eigene Laboruntersuchungen von Aktivator/Perverbin- ist, dass es eine Perverbindung, einen organischen Aktivator dung-Bleichsystemen haben gezeigt, dass ausser der primären für diese Perverbindung und eine Verbindung aus der Gruppe Reaktion zwischen dem organischen Aktivator und der die von Verbindungen der allgemeinen F ormeln
50
(P03X2)CH2V CH2(P03X2)
>N-CH2-CH2-(N-CH2-CH2)n-N< (I)
(popuch, iiwoÄ) ciwpoä)
worin n einen Wert von 1-4 besitzt, _ 60 worin
X ein Wasserstoffatom oder ein Äquivalent eines Alkali- n' einen Wert von 0-2 besitzt,
metallkations, Erdalkalimetallkations oder Ammoniumkat- Y ein Wasserstoffatom oder eine Gruppierung der Formel ions bedeutet, -CH2COOX oder -CH2 P03X2 bedeutet,
P(-j y Z ein Wasserstoffatom oder eine Gruppierung der Formel
I 3 2 y 65 -CH2COOX oder -CH2P03X2 ist und
CnH2ni+1—C -N<^ (II) X für ein Wasserstoffatom oder ein Äquivalent eines Al-
I Z kalimetallkations, eines Erdalkalimetallkations oder Ammo-
P03X2 niumkations steht, sowie
642 677
worin m 1,2 oder 3 ist und
X ein Wasserstoffatom, ein Äquivalent eines Alkalimetallkations, Erdalkalimetallkations oder Ammoniumkations ist, enthält.
Bevorzugte organische Aktivatoren für Perverbindungen, die in der erfindungsgemässen Bleich- und Reinigungsmitteln enthalten sind, sind Aktivatoren, die mindestens eine Gruppierung der Formel
RCON<
pro Molekül enthalten, wobei in dieser Säureamidgruppie-rung der Rest RCO ein von einer Carbonsäure abgeleiteter Acylrestist.
Die erfindungsgemässen Bleich- und Reinigungsmittel können auch andere Arten an organischen Aktivatoren enthalten, beispielsweise solche mit einer Carbonsäure-Acryl-gruppe. Es zeigte sich jedoch, dass zweckmässigerweise keine solchen organischen Aktivatoren in den Bleich- und Reinigungsmitteln enthalten sein sollen, die mit der Perverbindung in Lösung einer Persäure mit einer Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen in a, a'-Stellung zu den Carbonyl-gruppen des entsprechenden Anhydrid-Rings, wie Phthalsäu-
reanhydrid, aufweisen, und zwar im Hinblick auf ihre Instabilität.
Die in den erfindungsgemässen Bleich- und Reinigungsmitteln enthaltenen Verbindungen der Formeln I, II und III 5 sind als Chelatbildner bekannt und sie hemmen vermutüch die oben erwähnte Persäure/Perverbindung-Reaktion (2).
Eine wichtige Bedingung für eine wirksame Hemmung liegt darin, dass sie für die Reaktion (2) selektiv ist, da jeder Vorteil verloren geht, wenn der hemmende Effekt auf die Per-10 säure-Bildungsreaktion (1) und/oder die folgenden Bleichreaktionen ausgedehnt wird:
Persäure + Fleck -» gebleichter Fleck ^ (3a)
IS Perverbindung + Fleck -> gebleichter Fleck ^ (3b).
Es wurde nun gefunden, dass die in den erfindungsgemässen Bleich- und Reinigungsmitteln enthaltenen Verbindungen der Formeln I, II und III zu einer selektiven Hemmung der 20 störenden Nebenreaktion (2) führen und dadurch eine erhebliche Besserung der Bleichwirkung des Systems auf Basis von Perverbindung + Bleichaktivator erreicht wird.
Es zeigte sich, dass die Bleich- und Reinigungsmittel, die ziemlich geringe Konzentrationen an den Verbindungen der 25 Formeln I, II oder III enthalten, bereits die erwünschte verstärkte Bleichwirkung aufweisen. Vorzugsweise sollen die erfindungsgemässen Bleich- und Reinigungsmittel die Verbindungen der Formeln I, II oder III in einer Menge von 0,05-5,0 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels enthal-30 ten. Speziell bevorzugt sind dabei Mengen an den Verbindungen der Formeln I, II und III, die im Bereich von 0,1-2 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels liegen.
Bevorzugte Chelatbildner der allgemeinen Formel I sind 3s diejenigen, welche die folgende Formel Ia
(PO3X2) CH2v ,CH2(P03X'2)
>N-CH2-CHHN-CH2-CH2)n"-N< (Ia)
(P03X'2)CH2 I CH2(P03X'2)
v CH2(P03X'2) 2V 3
aufweisen, worin aufweisen, worin
X" ein Wasserstoffatom oder ein Äquivalent eines Alkali-n" 1 oder 2 ist und 45 metallkations ist.
X' ein Wasserstoffatom oder ein Äquivalent eines Alkali- Bevorzugte Chelatbildner der Formel III sind solche, wel-metallkations oder Erdalkalimetallkations bedeutet. che die folgende Formel lila
Beispiele für derartige Verbindungen sind die beiden fol-
genden: 50 H - N — CH2-CH2 — N - H
Diäthylentriaminpenta HC-COOX* HC-COOX*.1
(methylenphosphonsaure) - (Ia ), 1 1 (,ma;
^K-oh
Tnäthylentetraminhexa I Jj I |]
(methylenphosphonsäure) - (Ib).55 n;/
bevorzugte Chelatbildner der Formel II sind diejenigen,
welche die folgenden IIa und IIb aufweisen, in welcher pn v" X" ein Wasserstoffatom oder ein Äquivalent eines Alkali-
I 3 yCH2COOX" 60 metallkations ist.
H-C N\^ r (IIa) Im Gegensatz dazu sind andere Chelatbildner, die am
I ^ CH2COOX" meisten bekannt und auf dem Fachgebiet verwendet sind, von
P03X2 denen einige eine ähnliche oder analoge Struktur wie die er-
PO x " findungsgemäss verwendeten wirksamen Verbindungen besit-
I 3 2 .CH2COOX" 65 zen, z.B.
CH3-C —N<^ (IIb) - das Natriumsalz der Äthylendiamintetraessigsäure
Pn v " CH2COOX" (ÄDTA),
^u3a2 - das Natriumsalz der Nitrilotriessigsäure (NTA),
- das Natriumsalz der Äthan-1 -hydroxy-1,1 '-diphospho-säure (ÄHDP),
- das Natriumsalz der Amino-tri-(methylenphosphon-säure) (ATMP),
- das Natriumsalz der Diäthylentriaminpentaessigsäure, im wesentlichen unwirksam und liefern keine verbesserte Bleichwirkung, wenngleich ihre Gegenwart die Hemmwirkung der ausgewählten Chelatbildner der Formeln (I), (II), (III) auf die Persäure/Perverbindung-Reaktion nicht nachteilig beeinflusst. Das erfindungsgemässe Mittel kann daher je nach Wunsch irgendwelche anderen Chelatbildner zusätzlich zu den Chelatbildnern der Formeln (I), (II) und (III) enthalten.
Die Perverbindungen, die in Verbindung mit dem Aktivator erfindungsgemäss verwendet werden können, umfassen Wasserstoffperoxid und dessen Derivate, wie Alkalimetallperoxide und -Superoxide, Perborate, Persulfate, Persilikate, Percarbonate, Perpyrophosphate und Harnstoffperoxid. Die anorganischen Perverbindungen, insbesondere Perborate und Percarbonate, sind aufgrund ihrer kommerziellen Verfügbarkeit bevorzugt.
Die bevorzugten Aktivatoren, die wenigstens eine RCONC -Gruppe im Molekül enthalten, wobei RCO einen Carbonsäurerest bedeutet, sind auf dem Fachgebiet wohl bekannt (und in den oben erwähnten Patentschriften und Veröffentlichungen erörtert). Besonders geeignet sind solche Verbindungen, in denen die Acylgruppe Acetyl oder Benzoyl oder substituiertes Benzoyl ist, insbesondere Acetyl, z.B.: N,N,N',N'Tetraacetyläthylendiamin(TAÄD), Tetraacetylglycoluril (TAGU), Tetraacetylmethylendiamin (TAMD) und a-Acetoxy-(N,N') -diacetyl-malonamid.
Das Verhältnis zwischen Perverbindung und Aktivator kann breit variiert werden, und befriedigende Bleichleistung kann bei Molverhältnissen von Perverbindung zu Aktivator im Bereich von 0,5:1 bis zu etwa 35:1 erzielt werden.
Das erfindungsgemässe Bleich-und Reinigungsmittel kann ferner zusätzlich irgendwelche anderen Bestandteile und/oder Zusätze enthalten, die im allgemeinen in Bleich-und Reinigungsmittel eingearbeitet werden. Grenzflächenaktive Mittel, wie anionische, nichtionische, ampholytische und zwitterionische Detergentien, organische und anorganische Builder, Schaumunterdrücker und Schaumverstärker, Enzyme, Antiflockungsmittel, optische Aufheller, Farbstoffe und Parfums sind Beispiele der Bestandteile, die eingearbeitet werden können, von denen die meisten in unterschiedlichen Mengen in Bleich- und Wasch- bzw. Reinigungsmitteln verwendet werden.
Die erfindungsgemässen Bleich- und Reinigungsmittel können bis zu 50, vorzugsweise 5-30% organischer, waschaktiver Materialien enthalten. Geeignete waschaktive Materialien sind z.B. wasserlösliche anionische Seife und Nichtseifen-Detergentien, nichtionische synthetische Detergentien, zwitterionische synthetische Detergentien und ampholytische synthetische Detergentien. Gemische solcher Detergentien werden auch häufig verwendet.
Die anionischen Detergentien umfassen Seifen, die von natürlichen oder synthetischen Fettsäuren stammen können. Natürliche Fettsäuren sind häufig mehr oder weniger ungesättigt, können aber bis zu einer wohldefinierten Jodzahl hydriert sein, bevor sie in die wasserlöslichen Salze überführt werden. Gut bekannte Beispiele sind die Natrium-, Kalium-Ammonium- und Alkanolammoniumsalze höherer Fettsäuren, z.B. von C)0- C22-Fettsäuren, und insbesondere die Na-trium-und Kaliumseifen, die sich von Talg- und Kokosnuss-fettsäuren ableiten.
Als anionische synthetische Detergentien können z.B. die wasserlöslichen Salze organischer Schwefelsäurereaktions-
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Produkte mit einem Alkylrest mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen verwendet werden. Beispiele dafür sind die Natriumkylsul-fate, die sich von Talg oder Kokosnussöl ableiten, Natriumal-kylbenzolsulfonate, Natriumalkylglyceryläthersulfonate, 5 Natriumkokosnussölfettsäuremonoglyceridsulfonate und -sulfate, Natriumalkansulfonate mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette und Natriumsalze von Hydroxyal-kansulfonaten, Hydroxyalkensulfonaten und Alkensulfona-ten, wobei sich letztere von Olefinen, vorzugsweise mit 12 bis io 18 Kohlenstoffatomen in der Kohlenwasserstoffkette, durch Sulfonieren mit Schwefeltrioxid und anschliessende alkalische Hydrolyse der erhaltenen Sulfonierungsprodukte ableiten. Die Detergenssulfate, die sich aus Estern des Reaktionsprodukts von einem Mol eines höheren Fettalkohols mit 1 bis 6 i5 Mol Äthylenoxid ableiten, sind auch annehmbar. Weitere mögliche grenzflächenaktive Mittel sind z.B. die Alkalisalze von Alkyl- oder Alkylphenoläthylenoxid-äthersulfaten oder -sulfonaten mit 1 bis 10 Äthylenoxideinheiten pro Molekül, wobei der Alkylrest 8 bis 18 Kohlenstoffatome enthält, die 2o Reaktionsprodukte von Fettsäuren, mit Isethionsäure ver-estert und mit Natriumhydroxid neutralisiert, Natrium-oder Kaliumsalze von Fettsäureamin eines Methyltaurins.
Die nichtionischen synthetischen Detergentien, die wirksam eingesetzt werden können, zeichnen sich durch die Ge-25 genwart einer organischen, hydrophilen und einer organischen, hydrophoben Gruppe aus. Der hydrophile Charakter dieser Verbindungen beruht in erster Linie auf der Gegenwart von Alkylenoxidketten, Aminoxid-, Sulfoxid- und Phosphin-oxidresten. Typische hydrophobe Gruppen sind z.B. Kon-3o densationsprodukte von Propylenoxid mit Propylenglykol, Alkylphenole, Kondensationsprodukte von Propylenoxid und Äthylendiamin, aliphatische Alkohole mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen und Fettsäureamide.
Ein gut bekanntes nichtionisches Detergens ist im Handel 35 unter der Bezeichnung «PLURONICS» erhältlich. Es kann als Kondensationsprodukt von Äthylenoxid mit Propylengly-kolen dargestellt werden. Seine Wasserlöslichkeit kann in Abhängigkeit von dem Verhältnis dieser Verbindungen variiert werden.
40 Beispiele für andere nichtionische Verbindungen sind die Aminoxide, Phosphinoxide und Sulfoxide mit semipolaren Eigenschaften. Langkettige tertiäre Aminoxide, wie Dime-thyldodecylaminoxid, sind für diese Klassen repräsentativ. Geeignete Phosphinoxide sind in der US-PS 3 304 263 offen-45 bart und schliessen Dimethyldodecylphosphinoxid und Di-methyl-(2-hydroxydodecyl)-phosphinoxid ein. Die geeigneten langkettigen Sulfoxide entsprechen der Formel:
50
O
II
R1-S-R2
worin R] und R2 substituierte oder unsubstituierte Alkylreste sind, erstere mit 10 bis 28 Kohlenstoffatomen und R2 mit 1 55 bis 3 Kohlenstoffatomen. Spezielle Beispiele für diese Sulfoxide sind Dodecylmethylsulfoxid und 3-Hydroxytridecylme-thylsulfoxid.
Ampholytische und zwitterionische synthetische Detergentien können auch verwendet werden. Beispiele für ampho-6o lytische synthetische Detergentien sind Natrium-3-dodecyl-aminopropionat und Natrium-3-dodecyIaminopropansulfo-nat. Brauchbare zwitterionische synthetische Detergentien sind: 3-(N,N-Dimethyl-N-hexadecylammonium)propan-1 -sulfonat und 3-(N,N-Dimethyl-N-hexadecylammonium)-2-65 hydroxypropan-1-sulfonat.
Die alkalischen Waschmittlebuilder können auch in einer Menge bis zu etwa 80 Gewichtsprozent in den erfindungsgemässen Mitteln in einem Gewichtsverhältnis von organi-
642 677 6
schem Detergens zu alkalischem Builder im Bereich von 10:1 Gewichtsprozent bis 1:30, vorzugsweise von 5:1 bis 1:20, verwendet werden. Mittel (A)
Die Builder können anorganisch oder organisch sein und aus Natriumdodecylbenzolsulfonat 7.5
einer grossen Vielfalt bekannter Buildermaterialien ausge- C13-C15-Alkohol/7 Äthylenoxid 5.0
wählt werden. Brauchbare alkalische anorganische Builder 5 Talgseife 11.0
sind Alkalimetallcarbonate, -phosphate, -polyphosphate und Natriumtriphosphat 42.0
-Silikate. Spezielle Beispiele für solche Salze sind Natrium- Alkalisches Natriumsilikat 11.0
und Kaliumtriphosphat, -carbonate, -pyrophosphate, -ortho- Natriumcarboxymethylcellulose 0,75
phosphate und -hexamethaphosphate. Brauchbare alkalische Natriumäthylendiamintetraacetat organische Builder sind Alkalimetall-, Ammonium-und sub- io(ÄDTA) 0,15
stituierte Ammoniumpolycarboxylate, zum Beispiel Polyace- Natriumsulfat 10.6
tate, Citrate, Tartrate, Malate, Oxydiacetate, Alkenylsucci- Wasser 12.0
nate, Carboxymethyloxysuccinate, Oxydisuccinate und sulfo- 100.0 nierte Fettsäuresalze.
Die hier brauchbaren Polycarboxylat-Buildersalze beste- 15 Mittel (B)
hen aus wasserlöslichen Salzen polymerer aliphatischer Poly- Mittel (A) 75.0
carbonsäure des in der US-PS 3 308 067 beschriebenen Typs. Natriumsulfat 11.4
Beispiele sind die wasserlösüchen Salze von Polymeren der Natrimperborat 9.1
Itaconsäure, Maleinsäure, Fumarsäure und Mesaconsäure. N,N,N', N'-Tetraacetyläthylendiamin (TAÄD) 4.5
Die erfindungsgemässen Mittel können auch Enzyme ent- 20 100.0 halten, die die Reinigungs- und Schmutzentfernungsleistung der Mittel unterstützen und verstärken, und zwar aufgrund Gewichtsprozent ihrer Fähigkeit, den Schmutz zu hydrolysieren und damit löslicher zu machen. Aufgrund der spezifischen Aktivität eines Mittel (C) (C) Enzympräparats ist es vorzuziehen, Gemische verschiedener 25 Mittel (B) 99.8 99.5 Enzyme zuzusetzen, die wenigstens Proteasen und/oder Amy- Chelatbildner (Formel Ia) 0,2 0,5 lasen enthalten, wobei deren Verhältnis nach der erwarteten 100.0 100.0 Schmutzzusammensetzung variiert. Lipasen und andere schmutzhydrolysierende Enzyme können auch zugesetzt wer- Mittel (D) (D')
den. Gewöhnlich können 0,01 bis 5, vorzugsweise 0,2 bis 2 30 Mittel (B) 99.8 99.5
Gewichtsprozent Enzyme in die Bleich-und Reinigungsmittel ÄDTA 0,2 0,5
eingearbeitet sein. Es kann auch von Vorteil sein, einige Sta- 100.0 100.0 bilisierungsmittel für die Enzymaktivität während verlängerter Lagerung zuzusetzen. Die üblichen Aktivatoren für die Bleichtests wurden mit durch Tee verflecktem Standard-
Enzymaktivität können auch zugesetzt sein. 35 Testtuchmustern unter Verwendung der obigen Mittel in ei ner 60-min-Tergotometer-Heisswäsche bei 95 °C durchge-Die erfindungsgemässen Mittel können eine bestimmte führt. Jedes Mittel wurde mit einer Dosierung von 5 g/1 in 24° Menge Feuchtigkeit, Aufheller, Hydrotrope, Parfums, keim- hartem Wasser verwendet.
tötende Mittel, Farbstoffe und andere Zusätze in geringen Die Bleichergebnisse, als eine Funktion der Zeit/Tempe-
Mengen enthalten. 40 ratur in den Figuren 1 und 2 wiedergegeben, zeigen klar die
Ein Beispiel für eine speziellere erfindungsgemässe Zu- verbesserte Bleichwirkung der Mittel (C) und (C) gemäss der sammensetzung umfasst 5 bis 30 Gewichtsprozent einer Per- Erfindung. Keine verstärkte Bleichwirkung wurde mit Mitverbindung, 0,5 bis zu 15 Gewichtsprozent eines organischen teln (D) und (D') beobachtet, die eine Extramenge eines her-Aktivators und bis zu 2,0 Gewichtsprozent Chelatbildner der kömmlichen Chelatbildners, ÄDTA (vgl. Kurven D und D') Formeln (I), (II) oder (III), sowie alle oder einige der folgen- 45 enthielten.
den Mittel: bis zu 40 Gewichtsprozent eines grenzflächenaktiven Detergens oder eines Gemischs grenzflächenaktiver De- Beispiel 2
tergentien, bis zu 60 Gewichtsprozent eines Waschmittelbuil- In den folgenden Versuchen wurde das Mittel (B) des Bei-ders, wobei wenigstens ein Teil des Builder s alkalisch ist und spiels I verwendet, dem Chelatbildner der Formeln IIa und das Verhältnis des Detergens zum Builder im Bereich von 50 IIb in verschiedenen Mengen zugesetzt wurden.
10:1 bis 1:30 liegt, bis zu 5 Gewichtsprozent eines proteolyti- Die Wirkungen wurden bei einer 60-min-Wäsche mit Er sehen, lipolytischen oder amylolytischen Enzyms oder Gemi- hitzen auf 95 °C untersucht, durchgeführt in dem Tergotome-sche solcher Enzyme und bis zu 20 Gewichtsprozent an Min- ter an mit Tee verfleckten Standard-Testmustern. Jedes Mittel derzusätzen aus der Gruppe der schmutzsuspendierenden wurde in einer Dosierung von 5 g/1 in 24° Wasser verwendet. Mittel, Aufheller, Parfums, Farbstoffe und Antitrübungsmit- 55 Die Ergebnisse sind in den Figuren 3,4 und 5 wiedergegeben, tel und/oder Feuchtigkeit. Fig. 3 zeigt die Verbesserung der Bleichwirkung (ARd),
Beim obigen Mittel ist die Menge an grenzflächenaktivem die als Funktion des Chelatbildnergehalts im Mittel erzielt Detergens oder an einem Gemisch grenzflächenaktiver Deter- wurde (ARd = AR460(Testmittel) — AR460 (Mittel A, ohne gentien vorzugsweise 5-30 Gewichtsprozent, und die Menge Bleiche).
an vorhandenem Waschmittelbuilder ist vorzugsweise 20-50 60 Fig. 4 zeigt durchschnittliche Konzentration (1) von PerGewichtsprozent. säure, (2) von Perborat (3) gesamten Peroxids, ausgedrückt Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung. als Prozent des theoretischen Maximums über die gesamte
Waschperiode, aufgetragen gegen die Menge des Chelatbildners.
65 Fig. 5 zeigt die Bleichwirkung gegen die gesamte Peroxid-Beispiel 1 konzentration in Prozent über die gesamte Waschperiode,
Die folgenden Detergenspulverzusammensetzungen wur- wobei die Ergebnisse über die gesamte Waschperiode und aus den durch herkömmliches Sprühtrocknen hergestellt den verschiedenen geprüften Systemen genommen wurden.
7
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Eine glatte (nahezu lineare) Beziehung wurde erhalten, was bestätigt, dass die Hemmung direkt zu einem Bleicheffekt führt.
Beispiel 3 Folgendes Mittel wurde hergestellt:
Natriumdodecylbenzolsulfonat
Kokosnussfettsäureäthanolamid
Natriumtriphosphat
Alkalisches Natriumsilikat
Natriumcarboxymethylcellulose
Natriumäthylendiamintetraacetat
(ÄDTA)
N,N,N',N'-Tetraacetyläthylendiamin (TAÄD)
Natriumperborat Natriumsulfat Chelatbildner als Zusatz
Vergleiche wurden zwischen Mitteln mit folgenden Che-latbildnern als Zusatz durchgeführt:
-ohne
- Natriumsalz der Diäthylentriaminpentaessigsäure s (DÄTPA)
- Verbindung der Formel lila und zwar in einer 30-min-Wäsche bei 60 °C im Tergoto-Gewichtsprozent meter unter den folgenden Testbedingungen:
Dosierung: 4 g/1 15.0 io Wasserhärte: 24°.
2.0 Die Bleichwirkungen wurden auch nach Abschluss der 32.0 Wäsche gemessen.
8.0 Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 1 wieder-0,35 gegeben.
15
0,13 Tabelle 1
Durchschnittliche Persäure-, Perborat- und Gesamtper-4.5 oxidkonzentrationen, ausgedrückt in Mol/1 x 103, über die
9.1 gesamte Waschperiode, zusammen mit Bleichwirkung am 28.42 2o Ende der 30-min-Waschperiode (Die Zahlen in Klammem
0,5 zeigen Konzentrationen ausgedrückt als Prozent der theoreti-100.0 sehen Maxima).
Zusatz ohne DÄTPA Formel Illa durchschnittl. Persäurekon-zentration Mol/1 x 103
0,104(6.6) 0.136(8.6) 0.897(56.9)
durchschnittl. Perboratkon-zentration Mol/1 x 103
0.386(15.6) 0.471 (19.9) 1.087(46.0)
durchschn. Gesamt-Per-oxidkonzen-tration Mol/1 x 103
0.472(20.0) 0.607 (25.7) 1.984(84.0)
Bleichwirkung (ARd)
5.9 6.6 13.6
Aus den obigen Ergebnissen wird klar, dass die Verwen- 4Q Natriumsulfat 13.9 dung des Chelatbildners lila gemäss der Erfindung eine wirk- N,N,N',N'-Tetraacetyläthylendiamin same Bleichverbesserung bietet, wodurch eigentlich die ge- (TAÄD) 4.5
genseitige Persäure/Perborat-Zersetzung beseitigt wird, wäh- Natriumperborat 9.1
rend die Verwendung von DÄTPA wie seines niederen Ho- Wasser 12.5
mologen ÄDTA nahezu unwirksam ist. 100.0
Beispiel 4 Wasch/Bleichversuche wurden unter Verwendung des
Folgendes Mittel wurde durch herkömmliches Sprüh- obigen Mittels durchgeführt, dem 0% Estrazusatz, 1,5% trocknen und Trockenmischen der Bleichkomponenten her- ÄDTA; 0,35,0,70 und 1,10% Verbindung (Ib) zugesetzt wur-gestellt: so den. Diese Proben wurden in einer Wäsche mit Aufheizen auf
95 °C im Tergotometer bei einer Dosierung von 5 g/1 getestet. Gewichtsprozent Die Ergebnisse sind unten in Tabelle 2 wiedergegeben und zeigen durchschnittliche Persäure-, Perborat- und Gesamt-6.0 peroxid-Konzentrationen, bestimmt über die gesamte Wasch/ 7.0 55 Bleichperiode (Zahlen in Klammern zeigen durchschnittliche 41.0 Konzentrationen ausgedrückt als Prozent der theoretischen 4.8 Maxima) und auch die Bleichwirkungen (AR) am Ende der 1.0 Wäsche und die Bleichzunahme, die dem Zusatz zuzuschreiben ist, (A(AR) in der letzten Spalte.
Natriumdodecylbenzolsulfonat
C13-Q 5-Alkohol/7 Äthylenoxid
Ntriumtriphosphat
Alkalisches Natriumsilikat
Natriumcarboxymethylcellulose
Natriumäthylendiamintetraacetat
(ÄDTA)
642 677
8
Tabelle 2
Zusatz durchschnittl.
durchschnittl.
durchschn.
AR
A(A
Persäurekon-
Perboratkon-
Gesamt-Per-
zentration zentration oxidkonzen-
Mol/1 x io3
Mol/1 x 103
tration
Mol/1 x 103
_
0,481 (24.4)
0,355 (12.0)
0,836 (28.3)
13.4
1.5% ÄDTA
0,467(23.6)
0,391 (13.2)
0,858 (29.0)
13.4
0.0
0,35% (Ib)
0,556(28.3)
0,818 (27.7)
1.374(45.5)
17.3
3.9
0,70% (Ib)
0,569 (28.8)
1.083(36.7)
1.652(55.9)
20.4
7.0
1.10% (Ib)
0.567(28.7)
1.262(42.7)
1.829(61.9)
21.9
8.5
Die obigen Ergebnisse zeigen, dass die erfindungsgemäss i5 ganischen Aktivator TAÄD enthaltenden Mitteln verbessert verwendete Verbindung (Ib) die gegenseitige Persäure/Perbo- wird.
rat-Zersetzung hemmt, wodurch sowohl der Restbleichgehalt als auch die Bleichwirkung von Natriumperborat und den or-
Wieder wird die Unwirksamkeit des Chelatbildners ÄDTA als Inhibitor und/oder Bleichverstärker bestätigt.
C
4 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

  1. 642 677
    PATENTANSPRÜCHE 1. Bleich- und Reinigungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Perverbindung, einen organischen Aktivator für diese Perverbindung und eine Verbindung aus der Gruppe von Verbindungen der allgemeinen Formeln
    (P03X2)CH2\ _cH2_ch2_ (N -CHÎ-CH^-N^
    (PO3X2) ch2 ch2(po3x2)
    ch2(po3x2)
    ch2(P03x2)
    (I)
    worin n einen Wert von 1-4 besitzt,
    X ein Wasserstoffatom oder ein Äquivalent eines Alkalimetallkations, Erdalkalimetallkations oder Ammoniumkations bedeutet,
    po3x2 Tr
  2. Cn.H2n,+ I-C —N<f (II)
    I NZ
    po3x2
    worin n' einen Wert von 0-2 besitzt,
    Y ein WasserstofTatom oder eine Gruppierung der Formel -CH2COOX oder -CH2P03X2 bedeutet,
    Z ein Wasserstoffatom oder eine Gruppierung der Formel -CH2COOX oder-CH2 P03X2 ist und
    X für ein Wasserstoffatom oder ein Äquivalent eines Alkalimetallkations, eines Erdalkalimetallkations oder Ammoniumkations steht, sowie
    :o worin m 1,2 oder 3 ist und
    X ein Wasserstoffatom, ein Äquivalent eines Alkalime-tallkations, Erdalkalimetallkations oder Ammoniumkations ist, enthält
  3. 2. Bleich- und Reinigungsmittel nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als organischen Aktivator für die Perverbindung einen Aktivator mit mindestens einer 20 Gruppierung der Formel
    H—N
    HC-C00^
    6™
    CH2-CH2
    HC-CQOX
    ir
    RCONc pro Molekül enthält, wobei in dieser Säureamidgruppierung 25 der Rest RCO ein von einer Carbonsäure abgeleiteter Acyl-rest ist.
  4. 3. Bleich- und Reinigungsmittel nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Verbindung aus der Gruppe der Verbindungen der allgemeinen Formel
    30
    H
    (IH)
    35
    m
    (P03X'2)CH2\ /CH2(P03X'2)
    >N-CH2-CH2-(N-CH2-CH2)n"-N< (ia)
    (P03X'2)CH2 I NCH2(P03X'2)
    ' CH2(P03X'2) v ;
    worin n" 1 oder 2 ist und
    X' ein Wasserstoffatom oder ein Äquivalent eines Alkalimetallkations oder Erdalkalimetallkations bedeutet oder
    P03X"2
    H-C-
    -N<
    P03X"2
    CH2COOX" CH2COOX"
    PO3X"2 ch^coox«
    CH3-C—N\
    I \CH,COOX"
    P03X"2
    oder
    H - N -
    HC-C00Xu ch2-ch2
    thr
    OH
    - N - H
    HC-COOX"
    6"
    45
    wobei in den Formeln IIa, IIb und lila
    X" ein Wasserstoffatom oder ein Äquivalent eines Alkalimetallkations ist, enthält.
  5. 4. Bleich- und Reinigungsmittel nach Patentanspruch 1 so oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es Verbindungen der
    Formel I, II oder III in einer Menge von 0,05-5,0 Gew.-% be-(Ila) zogen auf das Gesamtgewicht des Mittels enthält.
  6. 5. Bleich- und Reinigungsmittel nach Patentanspruch 4, 55 dadurch gekennzeichnet, dass es die Verbindungen der Formeln I, II oder III in einer Menge von 0,1- 2 Gew.-%, bezo-
    (Ilb) gen auf das Gesamtgewicht des Mittels enthält.
  7. 6. Bleich- und Reinigungsmittel nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in ihm enthaltene
    60 Perverbindung eine anorganische Perverbindung aus der Gruppe der Alkalimetallperborate und der Alkalimetallper-carbonate und Gemischen dieser Verbindungen ist.
  8. 7. Bleich- und Reinigungsmittel nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es als organischen Aktivator
    (lila) 65 für die Perverbindung N,N,N', N'-Tetraacetyläthylendiamin enthält.
  9. 8. Bleich- und Reinigungsmittel nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es die Perverbindung
    oder III,
    3 642 677
    und den organischen Aktivator in einem Molverhältnis im Persäure bildenden Perverbindung Persäure verbrauchende
    Bereich von 0,5:1 bis 1:35 enthält. Nebenreaktionen in der Wasch- und/oder Bleichlösung ab-
  10. 9. Bleich- und Reinigungsmittel nach einem der Patent- laufen.
    anspräche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden Vermutlich liegt ein Grund für die geringere Wirksamkeit Komponenten in den folgenden Mengen, bezogen auf das 5 der Aktivator/ Perverbindung-Bleichsysteme im Vergleich
    Gesamtgewicht des Bleich- und Reinigungsmittels enthält: mit Persäuren als solchen in der relativen Trägheit der Pri-
    a) 5 bis 30 Gew.-% Perverbindung märreaktion:
    b) 0,5 bis 15 Gew.-% organischen Aktivator c) 0,1 bis 2 Gew.-% an Verbindungen der Formeln I, II Aktivator + Perverbindung -» Persäure (1)
    10
    d) 5 bis 30 Gew.-% grenzflächenaktives Detergens und Diese Erscheinung wird besonders im Falle des N,N,N',N'-
    e) 20 bis 50 Gew.-% Waschmittelbuilder. Tetraacetyläthylendiamins und einer Perverbindung, wie
    Natriumperborat, bei Verwendung in einem kaltgefüllten eu- ropäischen Maschinenzyklus beobachtet.
    15
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