CH643046A5 - Anti-shearing means for pipe connections - Google Patents

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CH643046A5
CH643046A5 CH875879A CH875879A CH643046A5 CH 643046 A5 CH643046 A5 CH 643046A5 CH 875879 A CH875879 A CH 875879A CH 875879 A CH875879 A CH 875879A CH 643046 A5 CH643046 A5 CH 643046A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
clamping ring
toothed
ring segments
tip end
clamping
Prior art date
Application number
CH875879A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudi Presser
Klaus Herre
Adelheid Anders
Original Assignee
Jaeckle & Co Immendinger Giess
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Filing date
Publication date
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Publication of CH643046A5 publication Critical patent/CH643046A5/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/06Joints with sleeve or socket with a divided sleeve or ring clamping around the pipe ends

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Schubsicherung zum Verbinden einer Muffe und eines in die Muffe eingeschobenen Spitzendes von gusseisernen oder duktilen Rohren, mit einem das Spitzende zu umfassen bestimmten Klemmring, der in wenigstens zwei Klemmringsegmente geteilt ist, welche je zwei Befestigungslaschen an ihren Enden aufweisen und an diesen Befestigungslaschen durch Schrauben zusammengespannt sind, und mit Halteteilen, welche mit den   Klemmringsegmenten    verbunden sind um einen Muffenteil der Muffe zu hintergreifen,

   wobei der Krümmungsradius der Klemmringinnenseite in ungespanntem Zustand der Schubsicherung grösser ist als der Krümmungsradius der Aussenseite des Spitzendes bei im Rahmen von zulässigen Toleranzen maximal zulässigen Rohraussendurchmesser und wobei sich die Klemmringinnenseite in   Umfangsrich-    tung aus mehreren mit der Oberfläche des Spitzendes zum Zusammenwirken bestimmten sektorförmigen und gezahnten Druckflächen zusammensetzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckflächen eine Mehrzahl von Zahnrippen (4) mit einem Sägezahnprofil, das in der Richtung gegen die Halteteile (2) hin schräg geneigt ist,

   aufweisen und dass die Zahnrippen jeweils einer Druckfläche mit ihren Enden bis an die Enden der Zahnrippen der benachbarten Druckflächen heranreichen und dabei gegenüber den Zahnrippen der benachbarten Druckflächen in Achsrichtung der Schubsicherung versetzt sind.



   2. Schubsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versetzung der Zahnrippen eine halbe Zahnteilung beträgt.



   3. Schubsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Befestigungslaschen (3) jedes Klemmringsegmentes (1) mit einer jeweils zwischen zwei Schraubenlöchern liegenden und bis über einen Teil des Klemmringsegmentumfanges sich erstreckenden Einschlitzung versehen sind.



   Die Erfindung betrifft eine Schubsicherung zum Verbinden einer Muffe und eines in die Muffe eingeschobenen Spitzendes von gusseisernen oder duktilen Rohren, mit einem das Spitzende zu umfassen bestimmten Klemmring, der in wenigstens zwei Klemmringsegmente geteilt ist, welche je zwei Befestigungslaschen an ihren Enden aufweisen und an diesen Befestigungslaschen durch Schrauben zusammengespannt sind, und mit Halteteilen, welche mit den Klemmringsegmenten verbunden sind um einen Muffenteil der Muffe zu hintergreifen,

   wobei der Krümmungsradius der Klemmringinnenseite in ungespanntem Zustand der Schubsicherung grösser ist als der Krümmungsradius der Aussenseite des Spitzendes bei im
Rahmen von zulässigen Toleranzen maximal zulässigem
Rohraussendurchmesser und wobei sich die Klemmringin nenseite in Umfangsrichtung aus mehreren mit der Oberflä che des Spitzendes zum Zusammenwirken bestimmten sektor förmigen und gezahnten Druckflächen zusammensetzt.



   Um die Klemmwirkung einer Schubsicherung und die
Reibung zwischen den Klemmringsegmenten und dem Spitz ende zu erhöhen, ist es bekannt und gebräuchlich, die
Klemmringsegmente auf ihrer Innenseite mit mehreren in
Achsrichtung der Schubsicherung nebeneinander liegenden und über den Umfang der Klemmringsegmente sich erstrek kenden, durchgehenden Zahnreihen zu versehen.

  Diese Zahn reihen wirken aber der angestrebten Fähigkeit der Klemm ringsegmente entgegen, sich beim Zusammenspannen so durch Biegung zu verformen, dass sie bei vorkommenden To leranzen von einem kleinsten bis zu einem grössten Rohraus sendurchmesser des Spitzendes oder bei Abweichungen der
Rohraussenform des Spitzendes vom genauen Kreisquerschnitt nicht nur oder überwiegend an ihrem Scheitel gegen die Oberfläche des Spitzendes angepresst werden, sondern möglichst vollständig und gleichmässig mit ihrer inneren Umfangsfläche an der Oberfläche des Spitzendes anliegen. Diesem Mangel begegnet die aus der deutschen Offenlegungsschrift 26 38 586 bekannte Schubsicherung der eingangs genannten Art.

  Bei dieser Schubsicherung sind die Klemmringsegmente auf ihrer Innenseite mit über den Umfang verteilten und in Achsrichtung der Schubsicherung gerichteten rinnenartigen Vertiefungen versehen, die inerseits bewusste Sollbiegestellen der Klemmringsegmente darstellen und andererseits die Klemmringinnenseite in mehrere mit der Oberfläche des Spitzendes zusammenwirkende sektorförmige Druckflächen unterteilen und die auf der Klemmringinnenseite angeordneten Zahnreihen an mehreren Stellen unterbrechen. Diese Vertiefungen beziehungsweise Unterbrechungen besitzen in Umfangsrichtung der Klemmringsegmente eine ausgeprägte Breite, so dass die Enden der Zahnabschnitte einer Druckfläche einen wesentlichen Abstand von den Enden der Zahnabschnitte der benachbarten Druckflächen aufweisen.

  Zwar können sich aufgrund dieses Abstandes zwischen den Enden der in Umfangsrichtung der Klemmringsegmente fluchtenden Zahnabschnitte die Klemmringsegmente beim Anziehen der Schrauben bewusst in den Sollbiegestellen biegen und Durch   messerschwankungen    des Spitzendes innerhalb der vorkommenden Toleranzgrenzen oder Unrundheiten der Oberflächenform des Spitzendes anpassen. Die Unterbrechung der über den Umfang der Klemmringinnenseite sich erstreckenden Zahnreihen durch die breiten Vertiefungen verringert allerdings die mit Zähnen belegte oder belegbare Gesamtdruckfläche der Klemmringsegmente, und im Bereich dieser Vertiefungen kann keine Klemmwirkung und Haltekraft auf das Spitzende übertragen werden.



   Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine Schubsicherung zu schaffen, die die Spannkraft der Schrauben noch wirkungsvoller ausnutzt und eine noch höhere Klemmwirkung und Haltekraft erbringt. Die erfindungsgemässe Ausbildung besteht in erster Linie darin, dass die Druckflächen eine Mehrzahl von Zahnrippen mit einem Sägezahnprofil das in der Richtung gegen die Halteteile hin schräg geneigt ist, aufweisen und dass die Zahnrippen jeweils einer Druckfläche mit ihren Enden bis an die Enden der Zahnrippen der benachbarten Druckflächen heranreichen und dabei gegenüber den Zahnrippen der benachbarten Druckflächen in Achsrichtung der Schubsicherung versetzt sind, vorzugsweise um die halbe Zahnteilung.

  Auf diese Weise wird erreicht, dass einerseits die gesamte Klemmringinnenseite mit Zähnen belegt ist und dass also die an der Oberfläche des Spitzendes angreifende gezahnte Umfangsfläche der bekannten Schubsicherung gleicher Klemmringgrösse, um denjenigen   Umfangsflächenteil    grösser ist, der bei der bekannten Schubsicherung von der Mehrzahl der rinnen- oder muldenförmigen Vertiefungen in Anspruch genommen wird, welche bei der bekannten Schubsicherung die gezahnten Druckflächen mit einem Umfangsabstand voneinander distanzieren.



   Andererseits können sich dennoch die Klemmringsegmente, weil die Enden der Zahnrippen nicht aneinanderstossen, sondern aufgrund der versetzten Anordnung das Ende jeweils einer Zahnrippe einer Druckfläche vor der Zahnlücke zwischen zwei Zahnrippen einer benachbarten Druckfläche steht, an den Umfangsstellen im Bereich der allein durch die versetzte Anordnung der Zahnrippen geschaffenen Unterbrechung zwischen den   Zahnrippenenden    bewusst in erhöhtem Ausmass beim Anziehen der Spannschrauben biegen und da durch vollständig und gleichmässig der Querschnittsform des
Spitzendes anpassen. Vor allem hat sich gezeigt, dass die ver setzte Anordnung der Zahnrippen einer Druckfläche gegen  über den Zahnrippen der benachbarten Druckflächen hin  



  sichtlich der Krafteinwirkung und Kraftübertragung der in den Werkstoff des Spitzendes eindringenden Zahnspitzen weit günstiger und wirkungsvoller ist als die in Umfangsrichtung fluchtende Anordnung der Zahnabschnitte bei der bekannten Schubsicherung und, unterstützt durch die entgegen der Zugrichtung in der Rohrverbindung schräggeneigte Sägezahnform der Zahnrippen, zu einer enormen Klemmwirkung und Haltekraft der Schubsicherung führt. Vergleichsmessungen mit Schubsicherungen für die gleiche Rohrnennweite haben ergeben, dass die erfindungsgemäss ausgebildete Schubsicherung eine erheblich grössere Reibung, Klemmwirkung und Haltekraft hat als die bekannte Schubsicherung.

  Da die Klemmringinnenseite nicht wie bei der bekannten Schubsicherung durch breite Lücken beziehungsweise   Unterbrechun-    gen in den Zahnreihen verursachende Vertiefungen, sondern ohne solche ungezahnten   Umfangsflächenteile    in sektorförmige Druckflächen beziehungsweise Zahnfelder unterteilt ist, kann ohne Einbusse an gezahnter Gesamtfläche eine Unterteilung in eine grössere Anzahl von Druckflächen beziehungsweise   Zahnfeldern    als bei der bekannten Schubsicherung vorgesehen werden, wodurch die Anpassungsfähigkeit der Klemmringsegmente an Unrundheiten oder Durchmesserschwankungen des Spitzendes verbessert wird.

  Dies wiederum erlaubt es, innerhalb der einzelnen sektorförmigen Druckflächen die Anzahl der an sich zu einer Erhöhung der Biegesteifigkeit der Klemmringsegmente führenden Zahnrippen zu erhöhen und damit die Haftreibung der Schubsicherung weiter zu steigern. Bei Klemmringsegmenten mit mehreren nebeneinander liegenden Schraubenlöchern an ihren Befestigungslaschen werden vorteilhafterweise gemäss einem fakultativen Merkmal der Erfindung eine oder beide Befestigungslaschen jedes Klemmringsegmentes mit einer jeweils zwischen zwei Schraubenlöchern liegenden und bis über einen Teil des Klemmringsegmentumfanges sich erstreckenden Einschlitzung versehen, wodurch die Spannkraft jeder Schraube mit voller Wirkung in die gezahnten Druckflächen eingeleitet wird und gerade bei breiten Klemmringsegmenten für grosse Rohrnennweiten eine weitere wesentliche Steigerung der Klemmwirkung erreicht wird.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Schubsicherung dargestellt, die in zwei Hälften geteilt ist, wobei die Figuren 1 und 3 eine Ansicht gegen die Innenseite einer Hälfte zeigen und die Figur 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Figur 1 zeigt.



   Die in Figur 1 dargestellte Hälfte der Schubsicherung besteht aus einem zum Umfassen des Spitzendes vorgesehenen Klemmringsegment 1 und einem zum Hintergreifen eines Muffenteils einer Muffe bestimmten haltenockenartigen   Hal    teteil 2. An seinen Enden besitzt das Klemmringsegment 1 zwei Befestigungslaschen 3, an denen das Klemmringsegment durch Schrauben mit einem gleichartigen zweiten Klemmringsegment zusammenspannbar ist. Diese Befestigungslaschen 3 dienen zugleich zum Verbinden des Klemmringsegmentes 1 mit dem Halteteil 2. Die Innenseite des Klemmringsegmentes 1 setzt sich, in Umfangsrichtung gesehen, aus mehreren mit der Oberfläche des nicht dargestellten Spitzendes zum Zusammenwirken bestimmten sektorförmigen und gezahnten Druckflächen zusammen.

  Jede Druckfläche besitzt eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung des Klemmringsegmentes 1 sich erstreckenden Zahnrippen 4, die ein entgegen der Zugrichtung in der Rohrverbindung Sägezahnprofil aufweisen, das wie in Figur 2 erkennen lässt, in der Richtung gegen die Halteteile hin schräggeneigt ist. Die Zahnrippen 4jeweils einer Druckfläche reichen mit ihren Enden bis an die Enden der Zahnrippen 4 der benachbarten Druckflächen heran und sind dabei gegenüber den Zahnrippen 4 der benachbarten Druckflächen in Achsrichtung der Schubsicherung um die halbe Zahnteilung versetzt, so dass beide Enden jeder Zahnrippe 4 einer Druckfläche jeweils vor einer Zahn lücke zwischen zwei Zahnrippen 4 einer benachbarten Druck fläche stehen.

  Mittels dieser versetzten Anordnung der anson sten nicht mit einem peripheren Abstand zwischen ihren Enden angeordneten Zahnrippen wird die Unterteilung der Innenseite des Klemmringsegmentes in die Mehrzahl von sektorförmigen Druckflächen und dementsprechend die Unterteilung des Klemmringsegmentes in eine der Anzahl der
Druckflächen entsprechende Anzahl von Umfangsabschnit   o ten    bewirkt.

  Weil die mit ihren Enden aneinanderreichenden Zahnrippen 4 der einzelnen Druckflächen nicht in Umfangs richtung des Klemmringsegmentes fluchten beziehungsweise in einer Linie liegen, sondern in Achsrichtung der Schubsicherung gegeneinander versetzt sind, kann sich das Klemmringsegment an den Umfangstellen im Bereich der durch die ver setzte Zahnordnung geschaffenen Unterbrechung zwischen den Zahnrippenenden derart biegen, dass es sich Unrundheiten oder Durchmesserschwankungen des Spitzendes anpassen kann und sich beispielsweise bei im Rahmen von Tole   wanzen    vorkommendem kleinsten Rohraussendurchmesser nicht nur an seinem Scheitel gegen das Spitzende anpresst, sondern sich möglichst vollständig und gleichmässig mit seinen einzelnen gezahnten Druckflächen respektive Umfangsabschnitten an die Oberfläche des Spitzendes anlegt.

  Zu diesem Zweck ist dann auch der Krümmungsradius der Innenseite des Klemmringsegmentes in ungespanntem Zustand der Schubsicherung grösser bemessen als derjenige Krümmungsradius, den die Aussenseite eines Spitzendes mit einem im Rahmen von zulässigen Toleranzen maximal zulässigen Rohraussendurchmesser hat.



   Eine hälftig geteilte Schubsicherung in der erfindungsgemässen Ausbildung für ein Spitzende mit einem Rohraussendurchmesser von beispielsweise 125 mm kann gegenüber einer hälftig geteilten gleich grossen Schubsicherung der bekannten Art, bei der zur Unterteilung der Klemmringinnenseite in mehrere Druckflächen und zur Bildung von sollbiegestellenartigen Unterbrechungen zwischen den fluchtend angeordneten Zahnrippen der einzelnen Druckflächen rinnenbzw. muldenförmigen Vertiefungen auf der Klemmringinnenseite angewendet werden, auf der Innenseite jedes Klemmringsegmentes beispielsweise mit zwölf gezahnten Druckflächen versehen sein gegenüber nur sechs gezahnten Druckflächen bei der bekannten Schubsicherung und   aufjeder    Druckfläche beispielsweise zwölf Zahnrippen aufweisen gegenüber nur neun Zahnrippen bei der bekannten Schubsicherung.

  Anstelle der gebräuchlichen und giesstechnisch einfachen geradlinigen Form der Zahnrippen können bei der erfindungsgemässen Schubsicherung auch in Umfangsrichtung wellenförmig verlaufende Zahnrippen vorgesehen werden, mit denen die Haftreibung an der Oberfläche des Spitzendes sich noch weiter steigern lässt.



   Wegen der Abhängigkeit der Klemmwirkung der Schubsicherung auch von der Breite der Klemmringsegmente ist es bei breiteren Klemmringen von Vorteil, die Befestigungslaschen gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch zwei oder ggf. mehr als zwei nebeneinander liegende Schrauben zusammenzuspannen. In weiterer Ausgestaltung kann wenigstens eine der beiden Befestigungslaschen 3 jedes Klemmringsegmentes 1 mit einer jeweils zwischen zwei Schraubenlöchern liegenden Einschlitzung 5 versehen werden, die sich vom Aussenrand der Befestigungslasche ausgehend in Umfangsrichtung des Klemmringsegmentes über die Breite der Befestigungslasche und über einen Teil des Klemm   ringsegmentumfanges    erstreckt.

   Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass die volle Spannkraft jeder Schraube erhalten bleibt und mit voller Wirkung in die gezahnten Druckflächen des Klemmringsegmentes eingeleitet wird. Hierdurch wird insbesondere bei breiten Klemmringen für grosse Rohrnenn  weiten eine weitere bedeutende Steigerung der Anpresskraft der Klemmringsegmente gegen das Spitzende und eine wesentliche Erhöhung der Haltekraft der Schubsicherung erreicht.

   Um die volle Spannkraft der Schrauben zu erhalten und dadurch eine Erhöhung der Haltekraft zu erzielen, ist die Massnahme der Einschlitzung der Befestigungslaschen und eines Teils des Klemmringsegmentumfanges im Bereich zwischen jeweils zwei nebeneinander liegenden Schraubenlöchern gleichermassen vorteilhaft auch bei Schubsicherungen mit anderer Zahnrippenanordnung- und ausbildung auf der Klemmringinnenseite anwendbar, deren Klemmringsegmente mit mehr als einer Schraube an jeweils zwei Befestigungslaschen zusammengeschraubt werden und bei denen beim Anziehen einer Schraube die benachbarte Schraube entlastet wird und dadurch ihre volle Spannkraft verliert. 

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Schubsicherung zum Verbinden einer Muffe und eines in die Muffe eingeschobenen Spitzendes von gusseisernen oder duktilen Rohren, mit einem das Spitzende zu umfassen bestimmten Klemmring, der in wenigstens zwei Klemmringsegmente geteilt ist, welche je zwei Befestigungslaschen an ihren Enden aufweisen und an diesen Befestigungslaschen durch Schrauben zusammengespannt sind, und mit Halteteilen, welche mit den Klemmringsegmenten verbunden sind um einen Muffenteil der Muffe zu hintergreifen,
    wobei der Krümmungsradius der Klemmringinnenseite in ungespanntem Zustand der Schubsicherung grösser ist als der Krümmungsradius der Aussenseite des Spitzendes bei im Rahmen von zulässigen Toleranzen maximal zulässigen Rohraussendurchmesser und wobei sich die Klemmringinnenseite in Umfangsrich- tung aus mehreren mit der Oberfläche des Spitzendes zum Zusammenwirken bestimmten sektorförmigen und gezahnten Druckflächen zusammensetzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckflächen eine Mehrzahl von Zahnrippen (4) mit einem Sägezahnprofil, das in der Richtung gegen die Halteteile (2) hin schräg geneigt ist,
    aufweisen und dass die Zahnrippen jeweils einer Druckfläche mit ihren Enden bis an die Enden der Zahnrippen der benachbarten Druckflächen heranreichen und dabei gegenüber den Zahnrippen der benachbarten Druckflächen in Achsrichtung der Schubsicherung versetzt sind.
  2. 2. Schubsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versetzung der Zahnrippen eine halbe Zahnteilung beträgt.
  3. 3. Schubsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Befestigungslaschen (3) jedes Klemmringsegmentes (1) mit einer jeweils zwischen zwei Schraubenlöchern liegenden und bis über einen Teil des Klemmringsegmentumfanges sich erstreckenden Einschlitzung versehen sind.
    Die Erfindung betrifft eine Schubsicherung zum Verbinden einer Muffe und eines in die Muffe eingeschobenen Spitzendes von gusseisernen oder duktilen Rohren, mit einem das Spitzende zu umfassen bestimmten Klemmring, der in wenigstens zwei Klemmringsegmente geteilt ist, welche je zwei Befestigungslaschen an ihren Enden aufweisen und an diesen Befestigungslaschen durch Schrauben zusammengespannt sind, und mit Halteteilen, welche mit den Klemmringsegmenten verbunden sind um einen Muffenteil der Muffe zu hintergreifen,
    wobei der Krümmungsradius der Klemmringinnenseite in ungespanntem Zustand der Schubsicherung grösser ist als der Krümmungsradius der Aussenseite des Spitzendes bei im Rahmen von zulässigen Toleranzen maximal zulässigem Rohraussendurchmesser und wobei sich die Klemmringin nenseite in Umfangsrichtung aus mehreren mit der Oberflä che des Spitzendes zum Zusammenwirken bestimmten sektor förmigen und gezahnten Druckflächen zusammensetzt.
    Um die Klemmwirkung einer Schubsicherung und die Reibung zwischen den Klemmringsegmenten und dem Spitz ende zu erhöhen, ist es bekannt und gebräuchlich, die Klemmringsegmente auf ihrer Innenseite mit mehreren in Achsrichtung der Schubsicherung nebeneinander liegenden und über den Umfang der Klemmringsegmente sich erstrek kenden, durchgehenden Zahnreihen zu versehen.
    Diese Zahn reihen wirken aber der angestrebten Fähigkeit der Klemm ringsegmente entgegen, sich beim Zusammenspannen so durch Biegung zu verformen, dass sie bei vorkommenden To leranzen von einem kleinsten bis zu einem grössten Rohraus sendurchmesser des Spitzendes oder bei Abweichungen der Rohraussenform des Spitzendes vom genauen Kreisquerschnitt nicht nur oder überwiegend an ihrem Scheitel gegen die Oberfläche des Spitzendes angepresst werden, sondern möglichst vollständig und gleichmässig mit ihrer inneren Umfangsfläche an der Oberfläche des Spitzendes anliegen. Diesem Mangel begegnet die aus der deutschen Offenlegungsschrift 26 38 586 bekannte Schubsicherung der eingangs genannten Art.
    Bei dieser Schubsicherung sind die Klemmringsegmente auf ihrer Innenseite mit über den Umfang verteilten und in Achsrichtung der Schubsicherung gerichteten rinnenartigen Vertiefungen versehen, die inerseits bewusste Sollbiegestellen der Klemmringsegmente darstellen und andererseits die Klemmringinnenseite in mehrere mit der Oberfläche des Spitzendes zusammenwirkende sektorförmige Druckflächen unterteilen und die auf der Klemmringinnenseite angeordneten Zahnreihen an mehreren Stellen unterbrechen. Diese Vertiefungen beziehungsweise Unterbrechungen besitzen in Umfangsrichtung der Klemmringsegmente eine ausgeprägte Breite, so dass die Enden der Zahnabschnitte einer Druckfläche einen wesentlichen Abstand von den Enden der Zahnabschnitte der benachbarten Druckflächen aufweisen.
    Zwar können sich aufgrund dieses Abstandes zwischen den Enden der in Umfangsrichtung der Klemmringsegmente fluchtenden Zahnabschnitte die Klemmringsegmente beim Anziehen der Schrauben bewusst in den Sollbiegestellen biegen und Durch messerschwankungen des Spitzendes innerhalb der vorkommenden Toleranzgrenzen oder Unrundheiten der Oberflächenform des Spitzendes anpassen. Die Unterbrechung der über den Umfang der Klemmringinnenseite sich erstreckenden Zahnreihen durch die breiten Vertiefungen verringert allerdings die mit Zähnen belegte oder belegbare Gesamtdruckfläche der Klemmringsegmente, und im Bereich dieser Vertiefungen kann keine Klemmwirkung und Haltekraft auf das Spitzende übertragen werden.
    Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine Schubsicherung zu schaffen, die die Spannkraft der Schrauben noch wirkungsvoller ausnutzt und eine noch höhere Klemmwirkung und Haltekraft erbringt. Die erfindungsgemässe Ausbildung besteht in erster Linie darin, dass die Druckflächen eine Mehrzahl von Zahnrippen mit einem Sägezahnprofil das in der Richtung gegen die Halteteile hin schräg geneigt ist, aufweisen und dass die Zahnrippen jeweils einer Druckfläche mit ihren Enden bis an die Enden der Zahnrippen der benachbarten Druckflächen heranreichen und dabei gegenüber den Zahnrippen der benachbarten Druckflächen in Achsrichtung der Schubsicherung versetzt sind, vorzugsweise um die halbe Zahnteilung.
    Auf diese Weise wird erreicht, dass einerseits die gesamte Klemmringinnenseite mit Zähnen belegt ist und dass also die an der Oberfläche des Spitzendes angreifende gezahnte Umfangsfläche der bekannten Schubsicherung gleicher Klemmringgrösse, um denjenigen Umfangsflächenteil grösser ist, der bei der bekannten Schubsicherung von der Mehrzahl der rinnen- oder muldenförmigen Vertiefungen in Anspruch genommen wird, welche bei der bekannten Schubsicherung die gezahnten Druckflächen mit einem Umfangsabstand voneinander distanzieren.
    Andererseits können sich dennoch die Klemmringsegmente, weil die Enden der Zahnrippen nicht aneinanderstossen, sondern aufgrund der versetzten Anordnung das Ende jeweils einer Zahnrippe einer Druckfläche vor der Zahnlücke zwischen zwei Zahnrippen einer benachbarten Druckfläche steht, an den Umfangsstellen im Bereich der allein durch die versetzte Anordnung der Zahnrippen geschaffenen Unterbrechung zwischen den Zahnrippenenden bewusst in erhöhtem Ausmass beim Anziehen der Spannschrauben biegen und da durch vollständig und gleichmässig der Querschnittsform des Spitzendes anpassen. Vor allem hat sich gezeigt, dass die ver setzte Anordnung der Zahnrippen einer Druckfläche gegen über den Zahnrippen der benachbarten Druckflächen hin **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH875879A 1978-10-05 1979-09-28 Anti-shearing means for pipe connections CH643046A5 (en)

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DE7829738U1 (de) 1980-03-13

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