CH643487A5 - Device for deflecting an impression cylinder in a rotary printing machine - Google Patents

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CH643487A5
CH643487A5 CH349880A CH349880A CH643487A5 CH 643487 A5 CH643487 A5 CH 643487A5 CH 349880 A CH349880 A CH 349880A CH 349880 A CH349880 A CH 349880A CH 643487 A5 CH643487 A5 CH 643487A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
axis
cylinder
pressure roller
roller
bearings
Prior art date
Application number
CH349880A
Other languages
English (en)
Inventor
August Pflaum
Hatto Dr Hechler
Hans-Ulrich Bieschke
Original Assignee
Roland Man Druckmasch
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/18Impression cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Durchbiegen einer parallel zu einem Zylinder einer Rotationsdruckmaschine angeordneten Druckwalze. In Druckmaschinen, insbesondere bei Tiefdruckmaschinen, werden bei dem Druckvorgang zwei Zylinder gegeneinander gepresst. Wenn man einen Zylinder, der an seinen Walzenenden in Lagern gelagert ist, gegen einen parallel zu diesem angeordneten zweiten Zylinder presst, biegen sich die Zylinder durch. Die Durchbiegung ist in der Mitte stärker als an den Enden. Das bewirkt, dass der Anpressdruck zwischen den Zylindern in der Mitte kleiner als an den Enden ist. Um ein gutes Druckresultat zu erhalten, ist es erwünscht, dass der Anpressdruck auf der ganzen Berührungslinie gleichmässig erfolgt.
Aus der CH-Patentschrift 456 649 ist bereits ein Gegendruckzylinder für Tiefdruckmaschinen bekannt, bei dem der Zylinder zweiteilig, d.h. aus einem Mantel und einem Walzenkern besteht. Zur Vermeidung des vorgenannten Problems der Durchbiegung berühren sich bei dem aus dieser Patentschrift bekannten Gegendruckzylinder Mantel und Walzenkern nur auf einer vorbestimmten Länge in der Walzenmitte. Des weiteren weisen bei diesem bekannten Zylinder die Mantelenden vom Mittelteil abweichende Profilierungen auf. Es versteht sich» dass ein derartig hergestellter
Zylinder teuer ist, und dass trotz dieser Ausbildung des Zylinders die Gefahr der Durchbiegung nicht vollständig zu vermeiden ist.
Eine weitere Vorrichtung ähnlich der der eingangs ge-5 nannten Art ist aus der DE-Auslegeschrift 2 033 515 bekannt. Bei dieser wird auf den Tiefdruckformzylinder einer Druckmaschine ein ihn verbiegendes Gegenmoment ausgeübt, wobei die Lage, die Länge und die Grösse der Biegung den jeweiligen Druckbildanforderungen angepasst wird. Da-lo bei wird das Biegemoment durch die Einwirkung einer auf die beiden über die Lagerung hinausragenden Lagerzapfen gerichteten Kraft erzeugt. Zur Erzeugung der Kraft dient jeweils ein über einem Lagerzapfen angeordneter strömungs-mittelbeaufschlagter Kolben. Da während des Druckvorgan-15 ges die Durchbiegung des Zylinders aufrechterhalten werden muss, ist es erforderlich, dass das Strömungsmittel permanent auf die beiden Kolben über den Lagerzapfen einwirkt. Eine derartige Vorrichtung zur Erzeugung des Biegemomentes ist aufwendig und erfordert naturgemäss hohe Be-20 triebskosten. Ausserdem werden die Lager des Zylinders dadurch zusätzlich belastet.
Aus der DE-Offenlegungsschrift 2 422 696 ist es zwar schon bekannt, mittels mechanischer Spannvorrichtungen, z.B. Spannschlösser, das für die Durchbiegung von Zylin-25 dem erforderliche Biegemoment zu erzeugen. Diese bekannte Zugvorrichtung ist jedoch nur bei einer Vier-Zylinderanordnung verwendbar, da die in dieser bekannter Vorrichtung verwendeten vier Spannelemente sich an den vier Achsen der Zylinder abstützen.
30 Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zinn Durchbiegen einer Druckwalze bzw. eines Zylinders aufzuzeigen, mit der mittels einer einfachen Spannvorrichtung eine einstellbare permanente und gleichmässige Zugspannung zur Erzeugung eines gewünschten Biege-35 moments möglich ist, wobei eine zusätzliche Belastung der Lager der Druckwalze vermieden werden soll.
Diese Aufgabe wird gemäss dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen 40 in Verbindung mit der Beschreibung und den Zeichnungen. Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass in Tiefdruckmaschinen die mit dem Formzylinder zusammenwirkende Druckwalze permanent so gegen den Formzylinder gepresst werden kann, dass über die gesamte Druckbreite ein 45 gleichmässiger Druck erzeugt werden kann, wobei sich die Verwendung eines die Druckwalze stützenden Stahlpresseurs erübrigt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass eine einfache und exakte Einstellung der Durchbiegung der Druckwalze entsprechend der Biegelinie eines in der Druckmaschine so gerade verwendeten Formzylinders möglich ist. Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben, wobei Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen genommen wird. In diesen zeigen:
Fig. 1 eine mit einem Formzylinder zusammenwirkende 55 Druckwalze mit einer Spannvorrichtung und Fig. 2 eine Halterung der Spann Vorrichtung.
In Fig. 1 ist ein Formzylinder 10 einer Tiefdruckmaschine gezeigt, der beidseitig jeweils in einer nicht gezeigten Wand der Druckmaschine drehbar gelagert ist. Parallel zu 6o dem Formzylinder 10 ist in einem geringen Abstand zu diesem eine Druckwalze 16 gezeigt. Die Druckwalze 16 wird häufig als Presseur bezeichnet und besteht aus einer feststehenden Achse 2 und einem drehbaren Mantel 1. Der Mantel 1 ist auf der feststehenden Achse 2 durch eine An-65 zahl Lager 6, die vorzugsweise Wälzlager sind, gelagert.
Die Achse 2 ist links und rechts mit ihren Zapfen jeweils in einem Lager 5 gelagert, das vorzugsweise ein Kalottenlager ist. Das Lager 5 befindet sich in einem Rahmen 9, der
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nur teilweise gezeigt ist. Der Rahmen 9 ist über herkömmliche allgemein bekannte Verschiebe- bzw. Verschwenkvor-richtungen in bezug auf den Formzylinder 10 in Richtung der Pfeile 15 verschiebbar, so dass der für den jeweiligen Be-druckstoff erforderliche Druck zwischen der Druckwalze 16 und dem Formzylinder 10 einstellbar ist.
An den beiden Enden der Achse 2 ist innerhalb des Rahmens 9 jeweils ein Bügel 3 mit seinem unteren Ende fest angeordnet. Die Bügel 3 sind so beschaffen, dass horizontal an ihren oberen Enden wirkende Kräfte voll auf die Achse 2 übertragen werden. Die oberen Enden der Bügel 3 sind mit einer parallel zu der Druckwalze 16 verlaufenden Spannvorrichtung 4 verbunden. In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel besteht die Spannvorrichtung 4 aus einem Stab, der an seinen beiden Enden jeweils ein Gewinde 7 bzw. 8 aufweist. Die Steigung der Gewinde 7 und 8 verlaufen in entgegengesetzter Richtung, d.h. das eine Gewinde ist ein Linksgewinde und das andere ein Rechtsgewinde. Die Enden der Spannvorrichtung 4 sind jeweils mit einer entsprechenden an dem oberen Ende eines jeden Bügels vorgesehenen Gewindemutter verbunden, so dass durch Drehen der Spannvorrichtung 4 in einer bestimmten Richtung die oberen Enden der Bügel 3 zusammengezogen werden. Das dadurch entstehende Moment wird über die Bügel 3 auf die Achse 2 übertragen. Da der Mantel 1 der Druckwalze 16 über Lager 6, die entlang der Achse 2 angeordnet sind, mit der Achse 2 verbunden ist, wird das durch Anziehen der Spannvorrichtung 4 erzeugte Biegemoment über die Bügel 3, die Achse 2 und die Lager 6 auf den Mantel 1 der Andruckwalze 16 übertragen. Dadurch wird sowohl die feststehende Achse 2 als auch der auf dieser angeordnete Mantel 1 durchgebogen.
Die Biegelinie für die Druckwalze 16 bzw. deren Mantel 1 ist bei 11 angedeutet. Das Mass der Durchbiegung ist einstellbar, indem die Spannvorrichtung 4 beispielsweise mittels eines herkömmlichen Maulschlüssels um ein bestimmtes Mass gedreht wird.
Die durch die Durchbiegung der Achse 2 auftretende Veränderung in deren Länge und horizontalen Lage macht die Verwendung eines besonderen Lagers erforderlich. Vorzugsweise werden an den Lagerstellen 5 deshalb Kalotten-s lager verwendet.
Mit der erfindungsgemässen Spannvorrichtung ist die zur Erzielung eines gleichmässigen Druckergebnisses erforderliche Durchbiegung 11 der Druckwalze 16'einstellbar, so dass die Durchbiegung 12 des Formzylinders kompensiert io werden kann, wodurch ein zwischen dem Formzylinder 10 und der Druckwalze 16 hindurchbewegter zu bedruckender Träger an jeder Stelle, d.h. auch in der Mitte des Formzylinders 10 bzw. der Druckwalze 16 den gleichen Druck erfährt. Somit ist eine wesentliche Voraussetzung an der Drucklinie i5 eines zu bedruckenden Trägers zwischen Druckwalze 16 und Formzylinder 10 zur Erzeugung eines gleichmässigen Druk-kes erfüllt.
In Fig. 2 ist eine vorteilhafte Ausgestaltung der in Fig. 1 verwendeten Bügel 3 gezeigt. Die in Fig. 1 gezeigten Bügel 3 20 können beispielsweise an ihren unteren Enden jeweils eine Bohrung aufweisen, in die die Achse 2 einsetzbar ist. In Fig. 2 ist gezeigt, wie das untere Ende eines Bügels 13, der anstelle eines in Fig. 1 gezeigten Bügels 3 verwendet werden kann, mit einem Haken 14 ausgebildet ist. Der Haken 14 25 umfasst die Achse 2 in der Weise, dass das gewünschte Moment über den Bügel 13 auf die Achse 2 zu deren Durchbiegung übertragen wird. Durch die Verwendung eines Hakens 14, der beispielsweise am unteren Ende des Bügels 13 angeschmiedet oder angeschweisst sein kann, ist es in einfa-30 eher Weise durch Aushängen der auf der Achse 2 angeordneten Bügel möglich, die Vorrichtung zur Erzeugung der Durchbiegung zu entfernen.
Anstelle einer mechanischen Zugvorrichtung kann auch im Rahmen der der Erfindung zugrundeliegenden Idee eine 35 hydraulisch oder pneumatisch arbeitende Vorrichtung verwendet werden.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

643487 PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Durchbiegen einer parallel zu einem Zylinder einer Rotationsdruckmaschine angeordneten, aus einer Achse und einem diese umhüllenden Mantel bestehenden Druckwalze, gekennzeichnet durch eine parallel zu der Druckwalze (16) angeordnete Zugvorrichtung (4), die über auf den Enden der stehenden Achse (2) der Druckwalze (16) angeordnete parallele Bügel (3) ein Biegemoment auf die Achse (2) ausübt, das durch im Inneren der Druckwalze (16) zwischen der Achse (2) und dem Mantel (1) der Druckwalze (16) angeordnete Lager (6) auf den Mantel (1) übertragen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwischen dem in einem gegen den Zylinder (10) bewegbaren Rahmen (9) angeordneten Lager (5) der Achse (2) und einem Ende des Mantels (1) ein Bügel (3) auf der Achse (2) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bügel (13) über einen Haken (14) auf einem Ende der Achse (2) angeordnet ist (Fig. 2).
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem Rahmen (9) angeordneten Lager (5) Kalottenlager sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen der Achse (2) und dem Mantel (1) angeordneten Lager (6) Wälzlager sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugvorrichtung (4) aus einem Spannstab besteht, der über Gewinde (7, 8) mit entgegengesetzten Steigungsrichtungen mit den Bügeln (3) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugvorrichtung eine pneumatische oder hydraulische Vorrichtung ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (10) der Formzylinder einer Tiefdruck-Rotationsmaschine ist.
CH349880A 1979-05-15 1980-05-05 Device for deflecting an impression cylinder in a rotary printing machine CH643487A5 (en)

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DE2919479A DE2919479C2 (de) 1979-05-15 1979-05-15 Vorrichtung zum Durchbiegen einer Druckwalze in Rotationsdruckmaschinen

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CH643487A5 true CH643487A5 (en) 1984-06-15

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ID=6070739

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CH349880A CH643487A5 (en) 1979-05-15 1980-05-05 Device for deflecting an impression cylinder in a rotary printing machine

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JP (1) JPS55154163A (de)
CH (1) CH643487A5 (de)
DE (1) DE2919479C2 (de)
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DE2919479B1 (de) 1980-10-30
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