CH643635A5 - Double-acting freewheel, in particular for children's vehicles - Google Patents

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CH643635A5
CH643635A5 CH870979A CH870979A CH643635A5 CH 643635 A5 CH643635 A5 CH 643635A5 CH 870979 A CH870979 A CH 870979A CH 870979 A CH870979 A CH 870979A CH 643635 A5 CH643635 A5 CH 643635A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
drive
double
flange
recesses
locking star
Prior art date
Application number
CH870979A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Arpert
Ulrich Thalmann
Original Assignee
Muehlhausen Kinderfahrzeuge
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Publication date
Application filed by Muehlhausen Kinderfahrzeuge filed Critical Muehlhausen Kinderfahrzeuge
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/12Freewheels or freewheel clutches with hinged pawl co-operating with teeth, cogs, or the like
    • F16D41/16Freewheels or freewheel clutches with hinged pawl co-operating with teeth, cogs, or the like the action being reversible

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen doppelt wirkenden Freilauf mit Klinkengesperre, welcher mittels eines Flansches an einem Antriebsrad oder an einer Antriebswelle fest angeordnet ist, insbesondere für Kinderfahrzeuge.
Es sind bereits vielfältige Formen von Freiläufen oder Freilaufbremsen mit Klinkengesperre bekannt, nach deren Funktionsprinzip Klinkengesperre zur Anordnung auf der Antriebswelle kommen, die jedoch nur in eine Richtung einen Bremsvorgang auslösen. Besonders nachteilig werden diese Freiläufe wenn sie entgegen der Antriebsrichtung gedreht werden; in diesem Fall wird ein ungewollter Bremsvorgang ausgelöst und eine weitere Rückwärtsbewegung verhindert.
Um diesen ungewollten Bremsvorgang zu verhindern, wurden die verschiedensten zusätzlichen Schaltelemente und Funktionsteile bekannt, welche in der Handhabung sehr kompliziert sind und erst durch manuelle Betätigung funktionstüchtig werden.
So sind beispielsweise handbetätigte Ratschenklauen bekannt, die in ein Klauengehäuse hineinbewegt werden und damit diesen Bremsvorgang verhindern.
Diese Lösung ist in der Handhabung unzureichend, da eine selbsttätige Ausschaltung nicht erfolgt und damit eine zusätzliche Betätigung nicht erforderlich ist.
Eine andere bekannte Vorrichtung für Leichtmotorräder weist einen Bremsarm auf, der mit einem Aussenrad verbunden ist, welches auf seiner Innenseite einen Sperrzahnkranz aufweist. Dieser umschliesst ein Innenrad mit zwei in Ausnehmungen angeordneten Sperrklinken, die je durch eine Feder nach aussen gegen den Sperrzahn gedrückt werden. Ferner ist eine Freilaufnabe mit Rücktrittbremse für Fahrräder bekannt, die in der Nabe des angetriebenen Rades des Fahrrades angeordnet ist.
Der aus Freilaufklinken und der Innenverzahnung der Nabe bestehende Sperrklinkenmechanismus lässt ein Rückwärtsdrehen des angetriebenen Rades ohne die Auslösung eines Bremsvorganges zu. Der beim normalen Fahren eingeklinkte Sperrklinkenmechanismus dient zur Ein- und Ausschaltung des Nabenantriebes des Rades.
Eine weitere bekannte Vorrichtung ist eine Freilaufbremse mit Klinkenanordnung, die auf der Antriebswelle eines Fahrrades oder eines motorisierten Zweirades mit Pedalen angeordnet ist und bei der in an sich bekannter Weise kein Bremsvorgang ausgelöst wird, wenn das Fahrrad rückwärts bewegt wird. Somit kann sich das von dem Kettenrad angetriebene Rad des Fahrzeuges nur drehen, wenn gleichzeitig auch die Antriebswelle in Umdrehung gehalten wird. Ein Freilauf im üblichen Sinn, bei dem das Fahrrad bei stillstehenden Pedalen weiterrollt, ist hier nicht gegeben. Keiner der bisher bekannten Lösungen ist für den Einsatz, insbesondere für Kinderfahrzeuge, geeignet, da sie kompliziert im Aufbau, aufwendig in der Fertigung und ohne die für Kinderfahrzeuge notwendige zuverlässige Anwendbarkeit ausgeführt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen doppelt wirkenden Freilauf mit Klinkengesperre, welcher mittels eines Flansches an einem Antriebsrad oder an einer Antriebswelle fest angeordnet ist, insbesondere für Kinderfahrzeuge, zu schaffen, der unkompliziert im Aufbau und einfach in der Herstellung und Benutzung ist.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass an dem Flansch ein Trägerflansch form- oder kraftschlüssig befestigt ist, an dem ein Ausnehmungen aufweisender Raststern angeordnet ist, auf dem eine Antriebsscheibe drehbar gelagert ist, wobei in der Antriebsscheibe in Aussparungen durch Druckfedern beaufschlagte Klinken entgegengesetzt gelagert sind und negen der Antriebsscheibe eine feststehende Bremsscheibe angeordnet ist und zwischen der Bremsscheibe und einer neben dem Raststern liegenden Distanzscheibe unter Vorspannung stehende, zwischen den Raststern und die Antriebsscheibe ragende seitliche Ansätze aufweisende Schaltfedern so angeordnet sind, dass jeweils nur eine der Klinken in die Ausnehmungen des Raststernes eingreifend vorgesehen ist. Vorteilhafterweise bildet der Trägerflansch mit dem Raststern der Distanzscheibe und einer Abdeckscheibe einen kompakten Körper. Zweckmässigerweise ist der Raststern, die Distanzscheibe sowie die Abdeckscheibe mittels Nieten oder einem anderen Verbindungselement fest mit dem Trägerflansch verbunden.
Der erfindungsgemässe doppeltwirkende Freilauf ist aufgrund seines konstruktiven einfachen Aufbaues mit geringem Material-, Kosten- und Montageauf wand herstellbar und zuverlässig im Einsatz, insbesondere an Kinderfahrzeugen. Eine besonders vorteilhafte Anwendung ist an Drei- und Vierradfahrzeugen gegeben, da infolge des wechselweisen Eingriffs der entgegengesetzt gelagerten Klinken ein komplikationsloser Wechsel der Drehrichtung sowie der Freilaufwirkung gewährleistet ist.
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht im Schnitt eines doppeltwirkenden Freilaufs;
Fig. 2: die Vorderansicht des doppeltwirkenden Freilaufs nach Fig. 1 im Schnitt.
Ein Flansch 1 ist mit dem Antriebsrad oder der Antriebswelle fest verbunden. An diesem Flansch 1 ist ein Trägerflansch " form-oder kraftschlüssig befestigt.
Mit dem Trägerflansch 2 ist ein Raststern 3, der mit Ausnehmungen 12 versehen ist, eine Anbtriebsscheibe 4 mit in Aussparungen 16 eingelagerten Klinken 5 und zugehörigen Druckfedern 6,
einer Distanzscheibe 7 sowie einer Abdeckscheibe 11 mittels Nieten 10 oder anderen Verbindungselementen zu einem kompakten Körper verbunden.
Neben dem Raststern 3 liegt die Distanzscheibe 7, welche zur Führung und Distanzgewährleistung der Bremsscheibe 8 und Schaltfedern 9 vorgesehen ist.
Die Schaltfedern 9 liegen unter Vorspannung in der Bremsscheibe 8 und weisen Ansätze 15 auf, die in die Aussparungen 16 der Antriebsscheibe 4 ragen. Die Bremsscheibe 8 ist unbeweglich. Die unter Vorspannung stehenden Schaltfedern 9 wirken bei der Drehbewegung als Schaltelemente. Bei Drehbewegung
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der Antriebsscheibe 4 schiebt sich eine der Klinken 5 so weit über Antriebsscheibe 4 werden die Schaltfedem 9 mitgenommen und einen Ansatz 15 der Schaltfedern 9, wie dieses die die Klinken 5 gleiten in der Bremsscheibe 8, während bei Freilaufwirkung die aufnehmenden Aussparungen 16 in der Antriebsscheibe 4 zulas- Stellung der Schaltfedern 9 wiederum durch die Bremsscheibe 8
sen. Dadurch wird je nach Drehbewegung eine Klinke 5 in die fixiert wird. Ändert sich die Drehrichtung der Antriebsscheibe 4, Antriebsscheibe 4 zurückgedrückt und bleibt wirkungslos, wäh- 5 so wird die Lage der Ansätze 15 der Schaltfedern 9 so verändert,
rend die andere Klinke 5 die Funktion des Freilaufes oder der dass durch eine der Druckfedern 6 eine der Klinken 5 wieder in
Kraftübertragung übernimmt. Bei weiterer Drehbewegung der eine der Ausnehmungen 12 des Raststernes 3 eingreift.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

643 635 PATENTANSPRÜCHE
1. Doppeltwirkender Freilauf mit Klinkengesperre, welcher mittels eines Flansches an einem Antriebsrad oder an einer Antriebswelle fest angeordnet ist, insbesondere für Kinderfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Flansch (1) ein Trägerflansch (2) form- oder kraftschlüssig befestigt ist, an dem ein Ausnehmungen (12) aufweisender Raststern (3) angeordnet ist, auf dem eine Antriebsscheibe (4) drehbar gelagert ist, wobei in der Antriebsscheibe (4) in Aussparungen (16) durch Druckfedern (6) beaufschlagte Klinken (5) entgegengesetzt gelagert sind und neben der Antriebsscheibe (4) eine feststehende Bremsscheibe (8) angeordnet ist und zwischen der Bremsscheibe (8) und einer neben dem Raststern (3) liegenden Distanzscheibe (7) unter Vorspannung stehende, zwischen den Raststern (3) und die Antriebsscheibe (4) ragende seitliche Ansätze (15) aufweisende Schaltfedern (9) so angeordnet sind, dass jeweils nur eine der Klinken (5) in die Ausnehmungen (12) des Raststernes (3) eingreifend vorgesehen ist.
2. Doppeltwirkender Freilauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass der Trägerflansch (2) mit dem Raststern (3) der Distanzscheibe (7) und einer Abdeckscheibe (11) einen kompakten Körper bildet.
3. Doppeltwirkender Freilauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Raststern (3), die Distanzscheibe (7) sowie die Abdeckscheibe (11) mittels Niete (10) oder eines anderen Verbindungselementes fest mit dem Trägerflansch (2) verbunden ist.
CH870979A 1978-10-04 1979-09-27 Double-acting freewheel, in particular for children's vehicles CH643635A5 (en)

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CS (1) CS235906B1 (de)
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DE (1) DE2932915A1 (de)
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