CH643740A5 - Mehrfaediges nahtmaterial mit gelhaltigem ueberzug sowie verfahren zu dessen herstellung. - Google Patents

Mehrfaediges nahtmaterial mit gelhaltigem ueberzug sowie verfahren zu dessen herstellung. Download PDF

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Description

Die Erfindung betrifft ein mehrfädiges Nahtmaterial mit Gleitüberzug, das im Vergleich zu bekanntem Nahtmaterial verbesserte Verknotungseigenschaften aufweist. Das genannte Nahtmaterial kann für chirurgische Zwecke verwendet werden.
Der erfindungsgemässe Nahtmaterial ist dadurch gekennzeichnet, dass es mit 1 bis 5 Gewichtsprozent einer Masse, die ein Salz einer Fettsäure mit 6 oder mehr Kohlenstoffatomen mit einem mehrwertigen Metallion enthält, überzogen ist.
Das genannte Material wird hergestellt, indem man das Nahtmaterial mit einer Masse, die ein Gel eines Salzes einer Fettsäure mit 6 oder mehr Kohlenstoffatomen mit einem mehrwertigen Metallion in einem flüchtigen organischen Lösungsmittel enthält, überzieht und das beschichtete Nahtmaterial trocknet, wodurch das organische Lösungsmittel aus dem Gel entfernt und auf dem Nahtmaterial 1 bis 5 Gewichtsprozent trockenes Fettsäuresalz niedergeschlagen wird.
Durch die Beschichtung des Nahtmaterials werden die Verknotungseigenschaften verbessert, wobei die Beschich-tungsmasse ein Gel eines Fettsäuresalzes enthält.
Nahtmaterial wird im allgemeinen in absorbierbares und s nichtabsorbierbares Nahtmaterial eingeteilt, wobei jede Art für bestimmte Anwendungszwecke bevorzugt wird. Absorbierbares Nahtmaterial wird für innere Nähte verwendet, bei denen das vernähte Gewebe nach Verheilung ohne Verstärkung durch das Nahtmaterial zusammenhält und bei denen io nichtabsorbiertes Nahtmaterial nach längerer Zeit eine Reizung des Gewebes oder andere nachteilige Körperreaktionen hervorrufen würde. Nahtmaterial wird als absorbierbar angesehen, wenn es innerhalb eines Jahres nach dem chirurgischen Eingriff verschwindet. Es gibt jedoch zahlreiche absor-i5 bierbare Nahtmaterialien, die innerhalb kürzerer Zeiträume verschwinden.
Die ersten erhältlichen absorbierbaren Nahtmaterialien waren Katgut und extrudierte Collagenmaterialien. In jüngerer Zeit wurden absorbierbare Nahtmaterialien auf der 20 Basis von synthetischen Polymerisaten entwickelt. Diese Nahtmaterialien zeichnen sich durch ihre Festigkeit, gleich-mässige Abmessungen und Lagerbeständigkeit in trockenem Zusand aus. Beispiele für derartige Polymerisate sind Lactid-homopolymerisate und Copolymerisate von Lactid und Gly-2s colid (vgl. US-PS 3 636 956) und Glycolidhomopolymerisate (vgl. US-PS 3 565 869).
Einfädiges, synthetisches, absorbierbares Nahtmaterial ist im allgemeinen steifer als Nahtmaterial aus Katgut oder Collagen. Aus diesem Grunde wird synthetisches, absorbier-30 bares Nahtmaterial im allgemeinen in einer mehrfadigen, geflochtenen Ausführungsform verwendet, um dem Nahtmaterial die gewünschte Weichheit und Flexibilität zu verleihen. Derartiges mehrfädiges Nahtmaterial zeigt hinsichtlich seiner Verknotungseigenschaften, d.h. die Eigenschaft, wie 35 leicht oder wie schwer ein Knoten am Nahtmaterial entlang bis zur Verknotungsstelle gezogen werden kann, ein gewisses Mass an unerwünschter Rauhheit oder unerwünschtem «Rupfen».
Mehrfädiges nichtabsorbierbares Nahtmaterial, wie ge-40 flochtenes Nahtmaterial aus Polyäthylenterephthalat, kann hinsichtlich seiner Verknotungseigenschaften verbessert werden, indem man feste Polytetrafluoräthylenteilchen und ein Bindemittelharz auf die äusseren Oberflächen des Nahtmaterials aufbringt; vgl. US-PS 3 527 650. Dieses Vorgehen 45 ist jedoch bei absorbierbarem Nahtmaterial unerwünscht, da Polytetrafluoräthylen nicht absorbiert wird und die damit beschichteten Nahtmaterialien einen Rückstand im vernähten Gewebe hinterlassen würden.
Mehrfädiges, nichtabsorbierbares Nahtmaterial kann 50 hinsichtlich seiner Verknotungseigenschaften auch verbessert werden, indem man es mit einem linearen Polyester beschichtet, der ein Molekulargewicht von etwa 1000 bis 15 000 und mindestens 2 Kohlenstoffatome zwischen den Esterbindungen in der Polymerisatkette aufweist; vgl. US-PS 55 3 942 532. In dieser Druckschrift ist auch angegeben, dass die vorerwähnten Polyester zum Beschichten von absorbierbarem, synthetischem Nahtmaterial verwendet werden können. Es ist jedoch nicht berücksichtigt, dass in dieser Weise beschichtetes Nahtmaterial nicht vollständig absorbiert wer-60 den kann.
In der US-PS 3 297 033 ist beschrieben, dass absorbierbares Nahtmaterial aus Polyglykolsäure mit herkömmlichen Beschichtungsmassen für Nahtmaterial, wie Silicon oder 65 Bienenwachs, überzogen werden kann, um die Handhabbarkeit oder Absorptionsgeschwindigkeit dieses Nahtmaterials zu modifizieren. Diese Beschichtungsmassen werden jedoch nicht leicht absorbiert, so dass nach erfolgter Absorption des
Nahtmaterials im Gewebe ein unerwünschter Rückstand verbleibt.
In der US-PS 4 027 676 ist eine absorbierbare, aus drei Komponenten bestehende Beschichtungsmasse für absorbierbares Nahtmaterial beschrieben. Diese Beschichtung besteht aus einer Kombination eines filmbildenden Polymerisats, wie einem Homo- oder Copolymerisat von Lactid oder Glycolid, einem Gleitmittel, vorzugsweise Polyalkylengly-kol, und einem hydrophoben Bestandteil, bei dem es sich vorzugsweise um eine höhere Fettsäure oder einen entsprechenden Ester handelt. Derartige Massen führen zwar zu guten Ergebnissen, der Nachteil besteht jedoch in der Tatsache, dass mehrere Komponenten erforderlich sind, was gegenüber einer aus einem Bestandteil bestehenden Beschichtungsmasse unzweckmässig ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine aus einer Komponente bestehende absorbierbare, gleitfähige machende Beschichtungsmasse für mehrfädiges Nahtmaterial von geflochtener, gezwirnter oder bedeckter bzw. umsponnener Struktur zur Verfügung zu stellen. Mit diesen Massen sollen sich die Verknotungseigenschaften von mehrfädigem Nahtmaterial verbessern lassen.
Erfindungsgemäss wird zum Beschichten von Nahtmaterial, insbesondere von synthetischem, absorbierbarem, mehrfädigem Nahtmaterial, eine absorbierbare Masse zur Verfügung gestellt, die ein Gel eines Salzes einer Fettsäure mit 6 oder mehr Kohlenstoffatomen mit einem mehrwertigen Metallion in einem flüchtigen, organischen Lösungsmittel enthält. Die Beschichtungsmasse wird vorzugsweise hergestellt, indem man eine Dispersion des Fettsäuresalzes im organischen Lösungsmittel unter Rückfluss erwärmt. Das Gel wird direkt auf das Nahtmaterial aufgebracht.
Nach dem Entfernen des Lösungsmittels durch Trocknen ergibt sich ein Überzug von 1 bis 5 Prozent trockenem Fettsäuresalz, bezogen auf das trockene Nahtmaterial.
Als Fettsäuresalz dient vorzugsweise ein Calciumsalz von Fettsäuren mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen. Als Lösungsmittel werden aromatische Kohlenwasserstoffe aus der Benzolreihe bevorzugt. Der Feststoffgehalt der gelierten Masse beträgt vorzugsweise 5 bis 10 Gewichtsprozent.
Der Überzug wird von tierischem Gewebe absorbiert. Das erfindungsgemässe Nahtmaterial bewirkt insbesondere eine Verbesserung der Verknotungseigenschaften (problemloses Ziehen eines Knotens zur Verknotungsstelle) von geflochtenem Nahtmaterial aus Poly-(p-dioxanon) oder anderen absorbierbaren Polymerisaten.
Die beschriebenen Beschichtungsmassen können auf beliebiges Nahtmaterial aufgebracht werden, das in bezug auf Gleitfähigkeit, Verknotungseigenschaften und ähnliche Eigenschaften verbessert werden soll. Der Überzug eignet sich besonders für synthetisches, absorbierbares, mehrfädiges Nahtmaterial, das aus Polylactid, Polyglycolid, Copolymeri-saten von Lactid und Glycolid, Poly-(p-dioxanon), Poly-(al-kylenoxalat) und Gemischen derartiger Polymerisate untereinander und mit anderen verträglichen, absorbierbaren Massen, beispielsweise den Massen der US-PS 4 052 988, 3 636 952 und 2 683 136, besteht.
Bei den genannten Beschichtungsmassen handelt es sich um Gele von Salzen höherer Fettsäuren, die bevorzugt hergestellt werden, indem man eine Dispersion des Salzes in einem flüchtigen, organischen Lösungsmittel unter Rückfluss erwärmt. Man setzt Salze von Fettsäuren mit 6 oder mehr Kohlenstoffatomen ein, insbesondere mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen, oder man kann auch Gemische derartiger Säuren mit mehrwertigen Metallionen verwenden. Beispiele für entsprechende Salze sind Calcium-, Magnesium-, Barium-, Aluminium- und Zinksalze von Stearinsäure, Palmitinsäure und Ölsäure. Besonders bevorzugt wird handelsübliches Cal-
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ciumstearat für Nahrungsmittelzwecke, das aus einem Gemisch von etwa 1/3 CIÖ-Fettsäuren und 2/3 CIg-Fettsäuren mit geringen Mengen an C14- und C22-Fettsäuren besteht.
Zur Herstellung der Gele der Fettsäuresalze geeignete flüchtige, organische Lösungsmittel sind vor allem Nicht-lösungsmittel für die Salze. Es kommen bevorzugt aromatische und aliphatische Kohlenwasserstoffe mit Siedepunkten von etwa 50 bis 180 °C in Frage. Beispiele für entsprechende aromatische Lösungsmittel sind Benzol, Toluol, Xylol und Mesitylen und Beispiele für aliphatische Lösungsmittel sind 1,1,2-Trichloräthan und Chloroform.
Das gelierte Fettsäuresalz wird gewöhnlich hergestellt, indem man eine Dispersion von etwa 1 bis 5 Prozent des Salzes oder Salzgemisches in einem Lösungsmittel unter Atmosphärendruck so lange unter Rückfluss erwärmt, bis eine vollständige Gelierung des Gemisches eingetreten ist. Das Fettsäuresalz wird vorzugsweise vor dem Vermischen mit dem Lösungsmittel zu einem feinen Pulver zerkleinert, um die Dispersion und anschliessende Gelbildung zu erleichtern. Das Gemisch wird in der Regel anschliessend zur Disper-gierung des Fettsäuresalzes gerührt und erwärmt. Eine anfängliche Gelbildung kann auch bei Temperaturen unterhalb der Rückflusstemperatur auftreten, jedoch wird vorzugsweise das Erwärmen unter rascher Bewegung bis zur Rückflusstemperatur fortgesetzt. Die Rückflusstemperatur wird im allgemeinen etwa 1 bis 5 Stunden aufrechterhalten. Anschliessend kann das Gel auf Raumtemperatur unter weiterem heftigem Rühren abgekühlt werden. Schliesslich zerbricht die Gelstruktur unter Bildung einer Dispersion von kleinen Gelteilchen in überschüssigem Lösungsmittel. Das Gel kann durch Dekantieren/Filtrieren vom überschüssigen Lösungsmittel abgetrennt werden. Man erhält eine kompakte, gelatinöse, durchscheinende Masse mit einem Feststoffgehalt von etwa 3 bis 10 Prozent.
Das gelierte Fettsäuresalz wird zwerkmässigerweise auf Nahtmaterial aufgebracht, indem man das Nahtmaterial durch einen das Gel enthaltenden Behälter führt und von dem den Behälter verlassenden Nahtmaterial überschüssiges Gel abstreift. Mit ebenfalls guten Ergebnissen können auch andere herkömmliche Verfahren zum Aufbringen von Überzügen oder Oberflächenbeschichtungen auf kontinuierliche Faserstränge verwendet werden. Das beschichtete Nahtmaterial kann an Luft und unter vermindertem Druck getrocknet werden, um das organische Lösungsmittel aus dem Gel zu entfernen. Dadurch erhält man das fertige, überzogene Produkt. Der Gelauftrag wird auf das Nahtmaterial so eingestellt, dass 1 bis 5 Prozent trockener Überzug, bezogen auf das Gewicht des Nahtmaterials, entstehen.
Das erfindungsgemässe, beschichtete Nahtmaterial zeichnet sich im Vergleich zu unbeschichtetem Nahtmaterial durch verbesserte Verknotungseigenschaften in nassem und trockenem Zustand aus.
Der Überzug haftet gut am Nahtmaterial und ist durchscheinend, so dass das Aussehen des Nahtmaterials durch die Beschichtung nicht wesentlich verändert wird und während der Verknotung der Überzug keiner merklichen Stauboder Flockenbildung unterliegt. Im Gegensatz hierzu wurde festgestellt, dass Nahtmaterial, das mit einer Dispersion von nichtgelierten Fettsäuresalzen in einem organischen Lösungsmittel überzogen ist, ein weissliches Aussehen aufweist und während der Verknotung eine merkliche Staub- oder Flockenbildung ergibt, so dass derartiges Nahtmaterial von vielen Chirurgen als unzufriedenstellend angesehen wird. Die hier verwendeten gelierten Fettsäuresalze sind somit den entsprechenden ungelierten Salzen als Überzugsmasse für Nahtmaterial vorzuziehen.
Bei der erfindungsgemässen Beschichtung von mehrfädigem Nahtmaterial mit einem gelierten Fettsäuresalz ist es
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nicht erforderlich, dass jeder Faden innerhalb des Nahtmaterials einzeln oder vollständig überzogen ist. In den meisten Fällen dringt die Beschichtung zumindest teilweise in die Zwischenräume des Nahtmaterials ein, wesentlich ist jedoch nur, dass die äussere Oberfläche gut bedeckt ist, um Reibungskräfte beim Verknoten und Verschieben des Knotens zu verringern.
Die Menge der auf die Fasern aufgebrachten Beschichtungsmasse hängt von der Faserstruktur, z. B. der Anzahl der Fäden und der Dichte der Flechtung oder Zwirnung, und von der Art des Beschichtungsmaterials, z. B. von der Viskosität und der Konsistenz des Gels, ab. Die Menge der auf ein geflochtenes Produkt aufgebrachten Beschichtungsmasse beträgt 1 bis 5 Gewichtsprozent der trockenen, beschichteten Faser. Aus praktischen und wirtschaftlichen Gründen wird eine möglichst geringe Menge an Beschichtungsmasse aufgebracht, die noch ein gutes Verknotungsver-halten gewährleistet. Diese Mindestmenge lässt sich leicht für beliebige Systeme aus Faser und Beschichtungsmasse experimentell bestimmen. Im allgemeinen liegt sie im Bereich von 2 bis 4 Gewichtsprozent.
Die Verbesserung des Verknotungsverhaltens, die beim synthetischen, absorbierharen Nahtmaterial erreicht wird, lässt sich halbquantitativ hestimmen, indem man den Griff der beschichteten und nichtbeschichteten Nahtmaterialien während des Verknotens bzw. Knotenanziehens einfach geschlungenen Knotens vergleicht. Dieser Vergleich wird sowohl an feuchtem als auch an trockenem Nahtmaterial durchgeführt, da viele Beschichtungen für Nahtmaterialien zu unterschiedlichen Verknotungseigenschaften führen, je nachdem oh die Untersuchung in feuchtem oder trockenem Zustand durchgeführt wird. Die Rauhigkeit des Nahtmaterials beim Knotenziehen wird mit einer von 0 bis 10 gehenden Skala bewertet, wobei die Bewertung 0 eine mit unbeschichtetem Nahtmaterial vergleichbare Rauhigkeit und die Bewertung 10 keine nachweisbare Rauhigkeit bedeutet.
Die Verknotungseigenschaften in trockenem Zustand werden ermittelt, nachdem das Nahtmaterial mindestens 2 Tage bei Raumtemperatur und einem absoluten Druck von 100 |i oder darunter konditioniert worden ist. Die Bewertung in feuchtem Zustand wird nach einer Eintauchzeit von 1 Minute in Wasser von 25 °C vorgenommen. Rauhigkeitswerte von mehr als 4 sind annehmbar, während Werte von 7 oder darüber der Rauhigkeit von herkömmlicher, siliconbeschichteter Seide entsprechen und voll zufriedenstellend sind.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1
24 g Calciumstearat (für Nahrungsmittelzwecke) und 1176 g Xylol (Isomerengemisch für Reagentienzwecke) werden in einem mit einem mechanischen Rührer, Rückflusskühler und Thermometer ausgerüstetem Rundkolben aufgeschlämmt. Unter raschem Rühren wird langsam erwärmt. Bei 100 C entsteht aus der Dispersion eine trübe, fast unbewegliche, gelatinöse Masse. Bei 115 °C erstarrt die Masse zu einem unbeweglichen, durchscheinenden Produkt. Sodann wird unter möglichst starkem Rühren bis zum Rückfluss-sieden bei 138 °C weiter erwärmt. Die Rückflussbedingungen werden 4 Stunden aufrechterhalten. Anschliessend lässt man die Masse unter fortdauerndem, heftigem Rühren langsam abkühlen. Bei 90 C klärt sich das Gel vollständig. Bei 80 °C beginnt eine Umwandlung von einem Gel zu einem Quasi-sol. Bei 75 C ist die Gelstruktur zu einer Dispersion von Gelteilchen in überschüssigem Lösungsmittel zerfallen. Das Gel wird durch Dekantieren und Filtrieren vom überschüssigen Lösungsmittel getrennt. Die Gelmasse ist durchscheinend und enthält etwa 10 Prozent Feststoffe.
Aus Poly-(p-dioxanon) bestehendes, absorbierbares, geflochtenes Nahtmaterial der Grösse 0 wird in einer Geschwindigkeit von etwa 3 Meter/min (10 ft/min) durch die Gelmasse geführt. Durche Falten von weichem Filz erhaltene Polster werden beim Austritt des geflochtenen Nahtmaterials aus der Gelmasse so angeordnet, dass sie das Nahtmaterial sachte umschliessen, wodurch überschüssige Beschichtungsmasse abgestreift und ein gleichmässiger Auftrag gewährleistet wird. Das beschichtete, geflochtene Nahtmaterial wird sodann mit rasch strömender, filtrierter Luft und anschliessend unter vermindertem Druck getrocknet. Der Restgehalt an Xylol liegt unter der Nachweisgrenze von 0,4 ppm. Die Menge der Beschichtung auf dem trockenen Nahtmaterial beträgt 2,26 Gewichsprozent. Das beschichtete Nahtmaterial wird sodann nach herkömmlichen Verfahren mit Äthylenoxid sterilisiert. Der erhaltene Nahtmaterialstrang weist ein klares, gleichmässiges Aussehen auf und ergibt beim Knotenziehen in feuchtem und trockenem Zustand die hervorragenden Bewertungen von 9 bis 10. Das Nahtmaterial zeigt beim Knotenziehen keine merkliche Staub- oder Flockenbildung.
Bei einer Wiederholung dieses Vorgehens unter Einhaltung von Beschichtungsmengen von 1,9 bis 2,9 Gewichtsprozent mit geflochtenem, aus Poly-(p-dioxanon) bestehendem Nahtmaterial der Grösse 2-0 erhält man ähnliche Ergebnisse.
Das eingangs erläuterte Vorgehen wird mit geflochtenem Nahtmaterial der Grösse 2-0 aus einem 90/10-Glycolid-Lac-tid-Copolymerisat wiederholt, wobei die Beschichtungsmen-ge 1,4 Gewichtsprozent beträgt. Es ergibt sich eine ähnliche Verbesserung in bezug auf die Verknotungseigenschaften in feuchtem und trockenem Zustand.
Beispiel 2
Das Calciumstearatgel von Beispiel 1 wird durch Zusatz von weiterem Xylol von einem Feststoffgehalt von 10 Prozent auf 6 Prozent verdünnt. Man erhält eine Masse an der Grenze der Fliessfähigkeit. Geflochtenes, aus 90/10-Glyco-lid/Lactid bestehendes Nahtmaterial wird gemäss Beispiel 1 mit diesem verdünnten Gel beschichtet. Es ergibt sich ein Be-schichtungsanteil von 1,6 Gewichtsprozent. Das beschichtete Nahtmaterial zeigt ähnlich wie das Produkt von Beipiel 1 verbesserte Verknotungseigenschaften in feuchtem und trok-kenem Zustand.
Beispiel 3
Gemäss dem allgemeinen Verfahren von Beispiel 1 werden unter Verwendung von Benzol, Toluol, o-Xylol, Mesity-len, 1,1,2-Trichloräthan und Chloroform als organischen Lösungsmitteln mit Calciumstearatgelen beschichtete, geflochtene Nahtmaterialien hergestellt. Die erhaltenen Produkte zeigen ähnliche verbesserte Verknotungseigenschaften in feuchtem und trockenem Zustand.
Beispiel 4
Gemäss dem Verfahren von Beispiel 1 wird unter Verwendung eines «im wesentlichen carbonatfreien» Calcium-stearats ein Calciumstearatgel hergestellt Das erhaltene Gel ist bei visueller Prüfung transparenter als das Gel von Beispiel 1, was zeigt, dass die normale durchscheinende Beschaffenheit des Gels zumindest teilweise auf die Anwesenheit von unlöslichen, nichtgelbildenden Carbonaten zurückzuführen ist. Ein mit diesem Gel beschichtetes, geflochtenes Nahtmaterial zeigt ein hervorragendes Aussehen und ähnliche verbesserte Verknotungseigenschaften in feuchtem und trockenem Zustand.
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Beispiel 5
Das geflochtene Nahtmaterial von Beispiel 1 wird mit einer Dispersion von 20 Prozent Calciumstearat in Xylol, die in einer Kugelmühle hergestellt worden ist, beschichtet. Das trockene, beschichtete Nahtmaterial zeigt wesentlich verbesserte Verknotungseigenschaften in feuchtem und trockenem Zustand, ergibt jedoch während des Verknotens eine starke Staubbildung.
Die vorstehenden Erläuterungen beziehen sich auf die Beschichtung von ahsorbierbaren, mehrfädigen, geflochtenen Nahtmaterialien. Eine entsprechende Beschichtung kann aber gegebenenfalls auch auf absorbierbares, einfädiges Nahtmaterial sowie auch auf nichtabsorbierbares, einfädiges oder mehrfädiges Nahtmaterial aufgebracht werden.
Nichtabsorbierbare Nahtmaterialien, wie Baumwolle, Leinen, Seide, Nylon, Polyäthylenterephthalat und Polyole-fine werden im allgemeinen mit nichtabsorbierbaren Massen überzogen.
Polyolefine weisen im allgemeinen eine einfädige Struktur auf, während Baumwolle, Leinen, Seide und Polyester im allgemeinen eine geflochtene oder gezwirnte, mehrfädige Struktur haben. Obgleich die Absorbierbarkeit bei Beschich-tungen auf derartigen Nahtmaterialien im allgemeinen nicht nowendig ist, können die erfindungsgemässen Massen trotzdem bei allen diesen Nahtmaterialien als gleitend machender Überzug verwendet werden.
Die Beschichtungsmassen können, abgesehen von den vorstehend erläuterten Bestandteilen, auch Bestandteile ent-s halten, die anderen Zwecken dienen, beispielsweise Farbstoffe, Antibiotika, Antiseptika, Anästhetika und entzündungshemmende Mittel.
Gemäss den vorstehenden Beispielen wird die Beschichtungsmasse auf den geflochtenen Nahtmaterialstrang aufge-io bracht, um eine im wesentlichen gleichmässige Beschichtung zumindest auf den nach aussen gerichteten Oberflächen der aussenliegenden Fäden im geflochtenen Strang zu erzielen. Gegebenenfalls kann der Überzug jedoch auch auf Einzelfäden vor ihrer Verarbeitung zu Strängen oder auf Einzel-15 stränge vor ihrer Verarbeitung zur endgültigen Nahtmaterialstruktur aufgebracht werden. Die vorstehenden Beispiele beziehen sich auf geflochtenes Nahtmaterial der Grösse 0 oder 2-0. Dies dient aber lediglich der Erläuterung und stellt keinerleit Beschränkung in bezug auf Grösse oder Struktur des Nahtmaterials dar. Beispielsweise können auch Nahtmaterialien der Grössen 10-0 und auch Produkte mit darüber hinausgehenden Grössen, die eine gezwirnte, bedeckte bzw. umsponnene oder eine andere mehrfädige Struktur aufweisen, nach dem erfindungsgemässen Verfahren beschichtet 25 werden.
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Claims (10)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Mehrfädiges Nahtmaterial mit Gleitüberzug, dadurch gekennzeichnet, dass es mit 1 bis 5 Gewichtsprozent einer Masse, die ein Salz einer Fettsäure mit 6 oder mehr Kohlenstoffatomen mit einem mehrwertigen Metallion enthält, überzogen ist.
  2. 2. Nahtmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich beim Fettsäuresalz um ein Calcium-, Magnesium-, Barium-, Aluminium- oder Zinksalz handelt.
  3. 3. Nahtmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Fettsäure um eine Säure mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen oder um ein Gemisch derartiger Säuren handelt.
  4. 4. Nahtmaterial nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um ein Calcium- oder Magnesiumsalz handelt.
  5. 5. Nahtmaterial nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Fettsäure um ein Gemisch aus Stearinsäure und Palmitinsäure handelt.
  6. 6. Nahtmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Fettsäuresalz um Calciumstearat handelt.
  7. 7. Nahtmaterial nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Calciumstearat im wesentlichen frei von Car-bonaten ist.
  8. 8. Verfahren zur Herstellung des mehrfadigen Nahtmaterials gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Nahtmaterial mit einer Masse, die ein Gel eines Salzes einer Fettsäure mit 6 oder mehr Kohlenstoffatomen mit einem mehrwertigen Metallion in einem flüchtigen organischen Lösungsmittel enthält, überzieht und das beschichtete Nahtmaterial trocknet, wodurch das organische Lösungsmittel aus dem Gel entfernt und auf dem Nahtmaterial 1 bis 5 Gewichtsprozent trockenes Fettsäuresalz niedergeschlagen werden.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es sich beim organischen Lösungsmittel um ein Lösungsmittel aus der Gruppe Benzol, Toluol, Xylol, Mesity-len, 1,1,2-Trichloräthan und Chloroform handelt.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gel 3 bis 10 Prozent Feststoffe enthält.
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