CH643986A5 - Bait tin with an attractant in the form of insecticide - Google Patents

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CH643986A5
CH643986A5 CH88180A CH88180A CH643986A5 CH 643986 A5 CH643986 A5 CH 643986A5 CH 88180 A CH88180 A CH 88180A CH 88180 A CH88180 A CH 88180A CH 643986 A5 CH643986 A5 CH 643986A5
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CH
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bait
bait box
insecticide
insects
side wall
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CH88180A
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Lothar Dr Benzing
Christian Boehm
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Freyberg Chem Fab Werner
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
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    • A01M1/2005Poisoning insects using bait stations
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Köderdose mit einem insektiziden Lockmittel für Insekten, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, insbesondere für solche Insekten, welche sich in feuchten und dunklen Räumen aufhalten.
Die Bekämpfung solcher Insekten erfolgte bisher mit verschiedenen Giften im wesentlichen durch Sprüh- und Spritzverfahren, z. B. mittels Aerosol-Spraydosen. Da die meisten der aufgesprühten Insektizide nicht Hydrolyse-beständig sind, wurden sie durch die Feuchtigkeit sehr rasch zersetzt und in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt. Ein weiterer Nachteil der bekannten Verfahren zur Bekämpfung von Insekten, die oft in feuchten Räumen leben und sich gerne in dunkle Ritzen zurückziehen, ist die Umweltgefährdung durch gesundheitsschädliche Insektizide. So ist das Spritzverfahren zur Anwendung in Schränken, welche gefüllt mit Kleidung, Büchern oder Geschirr u.dgl. sind, praktisch kaum durchführbar, ohne die Schränke zuvor auszuräumen, da sonst eine Kontaminierung der Gebrauchsgegenstände unvermeidbar ist.
Aber auch ein Verfahren zur Bekämpfung von Insekten, in dem man Gift, welches man in abgefüllten Beuteln im Handel erhält, auslegt, ist nicht immer einfach und hygienisch. Zur Anwendung müssen die Köder von den Beuteln in geeignete Gefässe umgefüllt und dann an entsprechenden, versteckten und schlecht zugänglichen Stellen aufgestellt werden; es gilt zu vermeiden, dass Kinder oder Haustiere mit dem Gift in Berührung kommen können. Bei der nachträglichen Entfernung etwaiger Giftreste ist es nicht immer einfach, aber notwendig, diese vollständig zu entfernen, da verstreute und zurückbleibende Reste eine Gefahrenquelle für Kind und Haustier darstellen können.
In der DE-OS 2 524 514 wird eine Köderdose zur Bekämpfung von Ungeziefer, welche durch Ineinanderstecken eines Hohlzylinders mit einer Bodenfläche und eines zweiten Hohlzylinders mit einer Deckelfläche gebildet wird, be-s schrieben, die jedoch nicht völlig zufriedenstellend ist. So ist in dieser Dose ein nicht Luft- bzw. Hydrolyse-beständiger Köder nicht unbegrenzt lagerfähig. Da insektizide Köder meist stark riechen, und der Geruch durch die nicht dichte Dose in die Umgebung entweicht, kommt es zu einer Ge-lo ruchsbelästigung, zudem verliert der Köder nach gewisser Lagerzeit seine Lockwirkung. Die Dose hat auch den Nachteil, dass sie von Kindern sehr leicht auseinandergenommen werden kann, so dass diese an den giftigen Köder gelangen. Die Dose muss daher immer an Stellen, die für Kinder nicht 15 zugänglich sind, aufgestellt werden.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Köderdose, die eine einfache, saubere und für die Umwelt ungefährliche Anwendung von Insektiziden auch an feuchten und schlecht zugänglichen Stellen ermöglicht.
20 Gegenstand der Erfindung ist eine Köderdose mit einem insektiziden Lockmittel für Insekten, bestehend aus einem Behälter mit einem Boden, einem darauf praktisch senkrecht stehenden Seitenwandteil, einer zwischen dem Boden und dem Seitenwandteil angeordneten Dichtung und einem den 25 Behälter verschliessenden Deckel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Seitenwandteil zumindest eine leicht zu durchstossende Stelle zur Herstellung einer Öffnung zum Zutritt der Insekten zum Insektizid aufweist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der 30 Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt eine perspektivische Ansicht der neuen Köderdose.
Die Dose gemäss der Zeichnung besteht aus einem Boden 1, der über einen Falzrand 5 und einer Gummidichtung 6 mit einem darauf praktisch senkrecht stehenden Seiten-35 wandteil 2 verbunden ist, und einem Deckel 4. Die erfin-dungsgemässe Köderdose ist vorzugsweise rund. Das Material der Dose ist kein Merkmal der vorliegenden Erfindung, bevorzugt werden jedoch Kunststoff oder Leichtmetall. Das Seitenwandteil 2 enthält eine oder mehrere leicht durchstoss-40 bare Stellen 3, die bei Dosen mit Leichtmetall-Seitenwand-teilen 2 zweckmässig als perforierte Schwachstelle(n) mit einem Durchmesser von 3 bis 6 mm ausgebildet sind.
Die Dose hat vorzugweise einen Rauminhalt von 40 bis 45 240 cm3 und enthält 2 bis 20 g einer Wirkstoffmischung aus dem Insektizid und dem Köder. Eine solche Mischung kann aus tierischen und pflanzlichen Stoffen bestehen, insbesondere aus 80 bis 99,9 Gew.-% eines Gemisches aus nicht-koaguliertem Eipulver und einem stärkehaltigen Pflanzen-50 produkt im Verhältnis 1 : 9 bis 2:1,0 bis 19,9 Gew.-% eines wasserlöslichen Kohlehydrates, 0,1 bis 2,0 Gew.-% eines Insektizides und 0 bis 1,0 Gew.-% eines Konservierungsmittels. Die Dose soll nicht voll mit der Wirkstoffmischung gefüllt sein, sondern vorzugsweise höchstens bis in Höhe der 55 Schwachstellen. Die Schwachstellen sind zweckmässig 5 bis 15 mm vom Boden angebracht und sind so gross, dass die Insekten, vorzugsweise Silberfischchen, leicht und ungehindert in das Innere der Dose hineinkriechen können. In der Köderdose ist die gegen Wasser und Licht oft wenig bestän-6o dige Wirkstoffmischung geschützt gegen äussere Einflüsse und sehr lange lagerfähig. Die Schwachstellen der Dose können z.B. mit einem spitzen Gegenstand am Aufstellungort leicht durchstossen werden, so dass der Anwender mit der gegebenenfalls auch für ihn giftigen Substanz praktisch nicht 65 in Berührung kommt. Die vorgesehenen Öffnungen sind vorzugsweise so klein, dass der granulatähnliche Köder nicht herausfallen kann. Kinder und Haustiere können daher keinesfalls mit dem giftigen Köder in Kontakt kommen.
3 643 986
Die Dose kann bedenkenlos an allen, z. B. mit Silber- zogen in die Dose und werden dort wirksam vernichtet,
fischchen, befallenen Stellen, wie Küchen, Schränken oder Eventuelle Köderreste können mühelos und mit der Dose
Bädern aufgestellt werden. Die Silberfischchen kriechen ger- wieder vollständig entfernt werden.
ne vom Lockstoff oder auch nur vom dunklen Raum ange-
s
1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

  1. 643 986
    2
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Köderdose mit einem insektiziden Lockmittel für Insekten, bestehend aus einem Behälter mit einem Boden (1), einem darauf praktisch senkrecht stehenden Seitenwandteil (2), einer zwischen dem Boden (1) und dem Seitenwandteil (2) angeordneten Dichtung (6) und einem den Behälter ver-schliessenden Deckel (4), dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenwandteil (2) zumindest eine leicht zu durchstossende Stelle (3) zur Herstellung einer Öffnung zum Zutritt der Insekten zum Insektizid aufweist.
  2. 2. Köderdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Leichtmetall besteht.
  3. 3. Köderdosenach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Kunststoff besteht.
  4. 4. Köderdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die leicht zu durchstossende(n) Stel-le(n) im Seitenwandteil (2) perforierte Schwachstelle(n) (3) ist (sind), welche einen Durchmesser von 3 bis 6 mm haben und einen Abstand von 5 bis 15 mm vom Boden aufweisen.
  5. 5. Köderdose nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie 2 bis 20 g Insektizid enthält.
  6. 6. Köderdose nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Rauminhalt von 40 bis
    240 cm3 aufweist.
  7. 7. Köderdose nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Insektizid ein Lockmittel und Silberfischchenbekämpfungsmittel ist.
  8. 8. Verwendung der Köderdose nach Anspruch 1 zur Bekämpfung von Insekten, dadurch gekennzeichnet, dass man nach dem Durchstossen der Schwachstelle(n) die Köderdose in dem von den Insekten befallenen Raum aufstellt.
CH88180A 1979-02-13 1980-02-04 Bait tin with an attractant in the form of insecticide CH643986A5 (en)

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DE19792905486 DE2905486A1 (de) 1979-02-13 1979-02-13 Insekten-koederdose

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CH643986A5 true CH643986A5 (en) 1984-07-13

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ID=6062824

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CH88180A CH643986A5 (en) 1979-02-13 1980-02-04 Bait tin with an attractant in the form of insecticide

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AT (1) AT391790B (de)
BE (1) BE881676A (de)
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DE (1) DE2905486A1 (de)
FR (1) FR2448855A1 (de)
IT (1) IT1140554B (de)
NL (1) NL8000661A (de)

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NL8000661A (nl) 1980-08-15
AT391790B (de) 1990-11-26
FR2448855A1 (fr) 1980-09-12
IT8019847A0 (it) 1980-02-12
ATA70280A (de) 1990-06-15
IT1140554B (it) 1986-10-01
BE881676A (fr) 1980-05-30
DE2905486A1 (de) 1980-08-28
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