CH644506A5 - Slide with running rollers for extensible furniture parts - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Auszug mit Laufrollen für ausziehbare Möbelteile, wie Schubladen oder Gestellbretter, mit mindestens zwei Profilschienen, von welchen die eine am ausziehbaren Möbelteil zu befestigen bestimmt ist und einen L- oder Z-förmigen Querschnitt aufweist und die andere Profilschiene an dem den ausziehbaren Möbelteil aufnehmenden Möbel zu befestigen bestimmt ist und einen U-förmigen Querschnitt besitzt, wobei die horizontalen Flansche der Profilschienen als Laufbahnen für die Laufrollen dienen und an einer Profilschiene mindestens ein scheibenartiger, in Seitensicht keilförmiger, verdrehbarer Justierkörper angeordnet ist, an welchem die andere Profilschiene anliegt.
Ein Auszug dieser Art ist bekannt, und er dient dazu, den Mindestabstand zwischen der am feststehenden Möbelteil und der am ausziehbaren Möbelteil befestigten Profilschienen einzustellen. Der scheibenartige, in Seitensicht keilförmige Justierkörper ist am Vertikalsteg der feststehenden Profilschiene gelagert, und die andere Profilschiene liegt mit der äusseren Kante ihres oberen horizontalen Flansches im unteren Bereich dieses Justierkörpers an. Um den Justierkörper an der Profilschiene befestigen zu können, muss daher der Steg derselben über Gebühr hoch ausgebildet werden, was eines zusätzlichen Materialaufwandes bedarf. Darüber s hinaus konnten solche Justierkörper bislang nur in Verbindung mit solchen Auszügen verwendet werden, die mit sogenannten Laufwagen gearbeitet haben.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, einen Auszug mit Laufrollen so auszubilden, dass er mit einer Justiereinrich-lo tung ähnlicher Art bestückt werden kann, ohne dass die bisher verwendeten Profilschienen solcher Auszüge wesentlich abgeändert werden müssen, was erfindungsgemäss dadurch gelingt, dass mindestens der Steg dieser anderen Profilschiene in seinem oberen oder unteren Randbereich eine ge-is gen den Justierkörper gerichtete, sich über die Länge dieser Profilschiene erstreckende Auskragung aufweist und dass diese Auskragung am Justierkörper anliegt und dass das Ausmass dieser Auskragung mindestens der Randhöhendifferenz am Umfang des Justierkörpers entspricht. 20 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Laufrolle eines zwei Profilschienen aufweisenden Auszuges; Fig. 2 den scheibenartigen Justierkörper in Seitensicht, teilweise geschnitten, und Fig. 3 in An-25 sieht.
Der Auszug nach Fig. 1 besitzt eine erste U-förmige Profilschiene 1 mit einem vertikalen Steg 2, der am feststehenden Möbelteil befestigt wird. Die zweite Profilschiene 3 wird mit dem ausziehbaren Möbelteil verbunden. Diese zweite 30 Profilschiene 3 besitzt einen Vertikalsteg 6 sowie in entgegengesetzte Richtungen weisende zwei Horizontalflansche 4 und 5, von welchen der obere Flansch 4 als Laufbahn dient. ' Der Vertikalsteg 6 ist hier in seinem oberen Randbereich, also dort, wo er in den horizontalen Steg 4 übergeht, durch 35 eine Auskragung 17 stufenartig abgesetzt, und diese Auskragung ist gegen die Laufrolle 8 bzw. die feststehende Profilschiene 1 gerichtet. Die Laufrolle 8 ist von Kugeln 9 getragen um den Achszapfen 7 drehbar, der seinerseits am Vertikalsteg 2 der ersten Profilschiene 1 befestigt ist. Dieser 40 Achszapfen 7 besitzt hier eine axiale Bohrung 18. Diese Bohrung 18 nimmt einen Zapfen 11 auf, der rückseitig an einer in Seitensicht keilförmigen Scheibe 10, nachstehend Keilscheibe genannt, angeordnet ist. Diese in Seitensicht keilförmige Scheibe 10 ragt seitlich gegenüber der Laufrolle 8 vor. 45 Das Ausmass der Randhöhendifferenz am Umfang s' dieser Keilscheibe 10 entspricht dem Ausmass der Auskragung s am Vertikalsteg 6 der zweiten Profilschiene 3. Damit beim Montieren der Keilscheibe 10 die Bohrung 18 entlüftet werden kann, besitzt der Zapfen 11 dieser Keilscheibe 10 eine so Bohrung 14. Ferner ist stirnseitig in dieser Keilscheibe 10 ein Schlitz 15 ausgespart, in welchem eine Schraubenzieherklinge eingesetzt werden kann, wenn die Keilscheibe 10 zu Justierzwecken um ihre Achse 16 verdreht werden muss. Bei der in Fig. 1 gezeigten Lage der Keilscheibe 10 sind die Press filschienen 1 und 3 einander am nächsten. Wird zu Justierzwecken die Keilscheibe 10 in der angegebenen Weise um ihre Achse 16 verdreht, so wird dadurch die zweite Profilschiene 3 nach links gedrängt. Ihre durch die Randhöhendifferenz &' der Keilscheibe 10 extreme linke Lage ist in Fig. 1 60 strichliert eingetragen. Das Ausmass der Randhöhendifferenz am Umfang s' der Keilscheibe 10 entspricht dem maximalen seitlichen Justier- und Verstellweg.
Bei einer anderen hier nicht gezeigten Ausführungsform kann anstelle der Keilscheibe 10 ein in Seitensicht keilför-65 miger Ring verwendet werden, der ebenfalls auf dem Achszapfen einer Laufrolle verdrehbar gelagert werden kann. In diesem Fall wird also ein Ring verwendet, dessen eine äussere Begrenzungsfläche schräg zu seiner Mittelachse steht. In
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diesem Ring können beispielsweise aussenseitig Kerben angeordnet werden, in welche zur Verstellung des Ringes ein Werkzeug eingesetzt werden kann.
Bei den beiden geschilderten Ausführungsformen der Erfindung sind Keilscheibe und Keilring jeweils auf dem Achszapfen einer Laufrolle angeordnet. Grundsätzlich wäre es auch möglich, einen solchen Justierkörper, sei er scheibenartig oder ringartig, als selbständigen Bauteil neben einer Laufrolle am Vertikalsteg 2 der feststehenden Profilschiene vorzusehen. Dies bedingt aber einen zusätzlichen Aufwand, vor allem deswegen, weil dadurch das Einsetzen und Montieren des Auszuges erschwert wird. Für diese Justierkörper werden reibungsarme und abriebfeste Kunststoffe mit Vorteil verwendet. Justierkörper der beschriebenen Art können entweder nur in einer oder aber auch in beiden Profilschienen vorgesehen werden. Auch bei Auszügen mit Laufrollen, die mehrteilig sind (Teleskopauszüge oder Differentialauszüge), kann die Erfindung mit Vorteil angewendet werden. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Laufrolle 8 an der feststehenden Profilschiene 1 befestigt. Der Justierkörper kann auch an der zweiten ausziehbaren Profilschiene angeordnet werden, wobei in diesem Falle der Steg der ersten Profilschiene die erwähnte längsverlaufende Auskragung besitzen muss. Bezüglich des Justierkörpers liegt diese Auskragung immer so, dass sie den Justierkörper in seinem oberen bzw. in seinem unteren Randbereich berührt, s wodurch der durch die Randhöhendifferenz s' am Umfang des Justierkörpers gegebene Verstellbereich in seinem vollen Ausmass genützt werden kann. Grundsätzlich ist es denkbar, dass der horizontale Flansch 5 der zweiten Profilschiene 3 wesentlich unterhalb des unteren Randes des Justierkör-lo pers 10 liegt. Es ist daher vorteilhaft, diese Auskragung 17 immer im oberen Rand oder Eckbereich des Vertikalsteges 6 vorzusehen.
In diesem Zusammenhang ist noch daraufhinzuweisen, dass Auszugschienen mit Laufrollen bekannt sind, wobei die 15 an den Schienen des Auszuges angeordneten Zapfen für die Laufrollen an ihrem freien Ende einen axial vorstehenden Teil aus abriebfestem Kunststoff tragen. Diese Teile sind scheibenförmig, jedoch mit plan parallelen Flächen, die keine Verstellung in vorstehendem Sinne ermöglichen. Diese 20 Teile haben nur die Aufgabe, das geräuschvolle Schleifen der Profilschienen aneinander zu verhindern.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Auszug mit Laufrollen für ausziehbare Möbelteile, wie Schubladen oder Gestellbretter, mit mindestens zwei Profilschienen, von welchen die eine am ausziehbaren Möbelteil zu befestigen bestimmt ist und einen L- oder Z-förmigen Querschnitt aufweist und die andere Profilschiene an dem den ausziehbaren Möbelteil aufnehmenden Möbel zu befestigen bestimmt ist und einen U-förmigen Querschnitt besitzt, wobei die horizontalen Flansche der Profilschienen als Laufbahnen für die Laufrollen dienen und an einer Profilschiene mindestens ein scheibenartiger, in Seitensicht keilförmiger, verdrehbarer Justierkörper angeordnet ist, an welchem die andere Profilschiene anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der Steg (6) dieser anderen Profilschiene (3) in seinem oberen oder unteren Randbereich eine gegen den Justierkörper (10) gerichtete, sich über die Länge dieser Profilschiene (3) erstreckende Auskragung (17) aufweist und dass diese Auskragung (17) am Justierkörper (10) anliegt und dass das Ausmass (s) dieser Auskragung (17) mindestens der Randhöhendifferenz (s') am Umfang des Justierkörpers (10) entspricht.
2. Auszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Justierkörper (10) als Scheibe ausgebildet ist und einen rückseitig angeordneten Zapfen (11) besitzt, der in eine dazu korrespondierende Bohrung (18) eines Achszapfens (7) einer Laufrolle (8) ragt und in dieser verdrehbar ist, und die Scheibe (10) gegenüber der Laufrolle (8) seitlich vorsteht.
3. Auszug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (11) des Justierkörpers (10) eine durchlaufende axiale Bohrung (14) besitzt.
4. Auszug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Justierkörper (10) an seiner Vorderseite eine schlitzartige Vertiefung (15) für den Ansatz eines Werkzeuges, beispielsweise einer Schraubenzieherklinge, besitzt.
5. Auszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Justierkörper (10) als Ring ausgebildet ist, der verdrehbar auf dem Achszapfen einer Laufrolle gelagert ist.
6. Auszug nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Justierkörper (10) zur Gänze unterhalb des oberen horizontalen Flansches (4) der am ausziehbaren Möbelteil zu befestigenden Profilschiene (3) liegt.
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