CH644594A5 - 4-Acetamidophenyl alpha-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)acetates - Google Patents
4-Acetamidophenyl alpha-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)acetates Download PDFInfo
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Description
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2
PATENTANSPRÜCHE
1.4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetat der allgemeinen Formel III:
umsetzt und die erhaltene Verbindung der Formel VIII, in welcher A, R, n,Xund Y dieselbe Bedeutung wie in Patentanspruch 1 aufweisen, mit 4-Acetamidophenol umsetzt.
5. Verfahren zur Herstellung eines 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetates der allgemeinen Formel III, dadurch gekennzeichnet, dass ein gemischtes Anhydrid der allgemeinen Formel
.nh-co — ch,
[iii]
in welcher
A eine 3=C.C1-. 5=-N-, 3=C.H- oder5= C-SO.CH3-Gruppe, R ein Fluoratom oder eine Methoxygruppe,
n 0 oder 1 bedeutet und entweder X ein Stockstoffatom und
Y eine -CO-Bindung oder X ein Kohlenstoffatom und Y eine =CH-Bindung darstellen und die gestrichelte Linie eine zweite C-C-Bindung bedeutet,
oder deren Säureadditionssalze.
2.4-Acetamidophenyl-l '-(para-chlorbenzoyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3 ' -yl-acetat, 4-Acetamidophenyl-1 '-isonicoti-noyl-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat,4-Acetamidophe-nyl-l'-(3-phenyl-acryloyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat und 4-Acetamidophenyl-l'-(para-methylsulfinyl-benzyIi-den)-2'-methyl-5'-fluor-inden-3'-yl-acetat als Verbindungen nach Patentanspruch 1.
3. Verfahren zur Herstellung eines 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetates der allgemeinen Formel III, dadurch gekennzeichnet, dass 4-Acetamidophenolmit einem substituierten Essigsäurechlorid der allgemeinen Formel VIII:
20
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ch2_c_ci
[VIII]
45
in welcher A, R, n, X und Y dieselbe Bedeutung wie in Patentanspruch 1 aufweisen, oder einem Säureadditionssalz davon umgesetzt wird, um das entsprechende 4-Acetamido-cc-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetat zu bilden.
4. Verfahren zur Herstellung eines 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetates der allgemeinen Formel III, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Lösung oder Suspension in einem wasserfreien inerten Lösungsmittel einer substituierten Essigsäure der allgemeinen Formel II:
ch2_c_oh
[ii]
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in welcher A, R, n, X und Y dieselbe Definition wie in Patentanspruch 1 aufweisen, oder eines Salzes davon mit Thionylchlorid
CH C 0_ Q [0] —Ayl n [ix]
in welcher A, R, n, X und Y dieselbe Definition wie in Patentanspruch 1 aufweisen, Ayl eine Alkylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, eine Alkarylgruppe mit7 bis 20 Kohlenstoffatomen oder eine Aralkylgruppe mit 7 bis 20 Kohlenstoffatomen, m 0 oder 1 und Q ein Kohlenstoffatom oder, wenn m gleich 0 ist, eine Sulfonylgruppe darstellen, mit 4-Acetamidophenol umgesetzt wird.
6. Verfahren zur Herstellung eines 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetates der allgemeinen Formel III, dadurch gekennzeichnet, dass man substituierte Essigsäure der allgemeinen Formel II, worin die Symbole die bereits in Patentansprach 4 angegebene Bedeutung besitzen, oder ein Salz davon mit einem reaktionsfähigen organischen Chlorid der allgemeinen Formel X:
35
Ayl [0]m— Q— Cl
[x]
40 in welcher Ayl, m und Q dieselbe Definition wie in Patentanspruch 5 aufweisen, in Gegenwart einer Base umsetzt und das erhaltene gemischte Anhydrid der Formel IX, in welcher die Symbole die in Patentanspruch 5 gegebene Bedeutung aufweisen, mit 4-Acetamidophenol umsetzt.
7. Verfahren zur Herstellung eines 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetates der allgemeinen Formel III, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel XI:
[xi]
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in welcher A, R, Y, X und n dieselbe Bedeutung wie in Patentanspruch 1 aufweisen, mit einem Acetylierungsmittel umsetzt.
8. Verfahren zur Herstellung eines 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetates der allgemeinen Formel III, dadurch gekennzeichnet, dass man eine para-Nitrophenolverbiii-dung der allgemeinen Formel XII:
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12. Mittel zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 7 in Form einer para-Aminophenylverbindung der allgemeinen Formel XI, in welcher die Symbole dieselbe Bedeutung wie in Patentanspruch 1 aufweisen.
5 13. Pharmazeutisches Präparat, dadurch gekennzeichnet, dass es als aktiven Bestandteil ein oder mehrere 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetate der allgemeinen Formel III gemäss Patentanspruch 1 zusammen mit einem pharmazeuti-[XII] sehen Vehikel enthält.
io
in welcher A, R, Y, X und n dieselbe Bedeutung wie in Patentanspruch 1 aufweisen, reduziert und die erhaltene Verbindung der Formel XI, in welcher die Symbole dieselbe Bedeutung wie in Patentanspruch 1 aufweisen, mit einem Acetylierungsmit- 15 tel umsetzt.
9. Verfahren zur Herstellung eines 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetates der allgemeinen Formel III, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der allgemeinen Formel II, in welcher die Symbole die in Patentanspruch 4 20
gegebene Bedeutung aufweisen, oder ein Salz davon, mit bis-(4-Nitrophenyl)-sulfit der Formel XIII:
Analgetika werden heute in weitem Masse verwendet und zahlreiche Verbindungen verschiedener Arten wurden vorgeschlagen und auf den Markt gebracht zu diesem Zwecke. Unter den wirksamsten und am schnellsten wirkenden gegenwärtig verwendeten Analgetika befindet sich 4-Acetamidophenol der Strukturformel:
CD
o=s
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[XIII]
umsetzt und die erhaltene Verbindung der Formel XII nach dem Verfahren gemäss Patentansprach 8 weiterverarbeitet.
10. Verfahren zur Herstellung von 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetat der Formel III, dadurch gekennzeichnet, dass 4-Acetamidophenol mit einer Lösung in einem mit Wasser nichtmischbaren Lösungsmittel eines symmetrischen a-(2-Methyl-ind-[en/ol]-3-yl-essigsäureanhydrides der allgemeinen Formel XIV:
35
Trotz seiner Wirksamkeit als Analgetikum wird 4-Acetamido-phenol jedoch im allgemeinen nicht für die Behandlung chronischer Zustände, wie z. B. Rheumatismus und Arthritis, verschrieben , mit Ausnahme vielleicht gelegentlich um den Schmerz zu mildern, weil es zusätzlich zu seiner analgetischen Wirksamkeit keinerlei entzündungsbekämpfende Wirkung ausübt.
Zur Erleichterung chronischer Arthritis, Rheumatismen und dergleichen, ist es daher gegenwärtig üblich, eines der bekannten entzündungshemmenden substituierten Essigsäure-Analgetika zu verwenden.
Eine Klasse bestehender entzündungswidriger Analgetika, welche gegenwärtig sehr stark gebraucht wird, sind die bekannten substituierten a-(2-Methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-essigsäuren der allgemeinen Formel
40
[XIV]
in welcher A, R, n, X und Y dieselbe Bedeutung wie in Patentanspruch 1 aufweisen, in Gegenwart einer starken wässerigen Base umgesetzt wird, so dass das Reaktionsgemisch ein Zweiphasensystem bildet, welches geschüttelt wird, um das gewünschte 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetat zu ergeben.
11. Verfahren zur Herstellung eines 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetates der allgemeinen Formel III, dadurch gekennzeichnet, dass man eine a-(2-Methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-essigsäure der allgemeinen Formel II, in welcher die Symbole die in Patentanspruch 4 gegebene Bedeutung aufweisen, mit einem Carbodiimid in Lösung in einem wasserfreien, hydroxylgruppenfreien und inerten organischen Lösungsmittel bei Zimmertemperatur umsetzt und das erhaltene Säureanhydrid der Formel XIV nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 10 weiter verarbeitet.
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60
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(II)
in welcher
A eine >C.C1-, S=N-, S=C.H- oder SsC.SO.CH3-Gruppe, R ein Fluoratom oder eine Methoxygruppe,
n 0 oder 1 darstellt und entweder X ein Stickstoffatom und
Y eine -CO-Bindung bedeutet, wobei die gestrichelte Linie keine Bedeutung hat, oder X ein Kohlenstoffatom, Y eine =CH-Gruppe und die gestrichelte Linie eine weitere C-C-Bindung bedeutet sowie deren normale pharmakologisch annehmbare Salze.
Die folgenden Verbindungen sind Beispiel dieser bekannten entzündungshemmenden Analgetika der allgemeinen Formel II:
l-(para-Methylsulfinyl-benzyliden)-2-methyl-5-fluoro-inden-3-yl-essigsäure;
l-(3-Phenyl-acryloyl)-2-methyl-5-methoxy-indol-3-yl-essig-säure, und l-Isonicotinyl-2-methyl-5-methoxy-indol-3-yl-essigsäure.
Leider werden jedoch die gewünschten entzündungshemmenden und analgetischen Eigenschaften dieser substituierten Essig
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säuren der allgemeinen Formel II beeinträchtigt durch ihre Tendenz, Störungen des Verdauungstraktes zu bewirken. Es wurde vermutet, dass dies der sauren Natur der Carboxyl-Funktion zuzuschreiben sei ; diese Erklärung ist jedoch nicht vollständig zutreffend, da wenig oder gar keine Herabminderung dieserTendenz auftritt, wenn diese entzündungshemmenden Analgetika in Form von Salzen verabreicht werden.
Es ist daher besonders überraschend, dass es nicht nur möglich war, eine Esterbindung zwischen der in der substituierten Essigsäure der allgemeinen Formel II vorhandenen Carboxylgruppe und der Hydroxygruppe von 4-Acetamidophenol zu bilden, sondern, dass die resultierenden Ester auch noch weitgehend oder praktisch vollständig frei sind von unerwünschten Nebenwirkungen auf den Darm, aber trotzdem vom Darm in grossem Mass oder vollständig unverändert in den Körper assimiliert werden, wobei sie sich als wirksame und aussergewöhnlich entzündungshemmende Analgetika erweisen.
Ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind neue Verbindungen mit entzündungshemmender und/oder analgetischer Wirksamkeit, nämlich 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ ol]-3-yl)-acetate der allgemeinen Formel:
x.
.CH
3
.NH-CO-CH.
in welcher A, R, n, X und Y dieselbe Bedeutung wie oben aufweisen, und deren Säureadditionssalze.
Spezifisch bevorzugte 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetate der vorliegenden Erfindung, welche unter die allgemeine Formel III fallen, sind zum Beispiel:
4-Acetamidophenyl-l'-(para-chlorbenzoyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat der Formel:
co.
.ei
N,
ch.
'3
NH-CO-CH.
CH,0
4-Acetamidophenyl-l'-isonicotinyl-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat der Formel:
co cu cn.-c-o.
■NIl-CO-CII
CI-I.0-
4-Acetamidophenyl-l'-(3-phenyl-acryloyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat der Formel:
CO-CII=CII.
,N,
CH
3
IH-CO-CH.
CH^O
(vi)
und
4-Acetamidophenyl-l'-(para-methyl-sulfinyl-benzyliden)-2'-methyl-5'-fluor-inden-3'-yl-acetat der Formel:
CH
CH
.CI!,-C-0-
•NH-CO-CH.
(vii)
Alle Säureadditionssalze der Verbindungen der Formel III sind nützlich für preparative Zwecke, doch sollten die Salze für pharmazeutische Anwendungen mit pharmakologisch annehmbaren Säuren gebildet werden. Es gibt eine grosse Anzahl pharmakologisch annehmbarer Säuren, mit welchen die Säureadditionssalze gebildet werden können. Diese können zum Beispiel Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Essigsäure, Methansul-fonsäure, Weinsäure, Bernsteinsäure, Phosphorsäure und Schwefelsäure umfassen.
Es wurde ferner gefunden, dass die 4-Acetmidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetate der allgemeinen Formel III auf bequeme Weise und in guten Ausbeuten hergestellt werden können durch Umsetzung von 4-Acetamidophenol mit dem entsprechenden substituierten Essigsäurechlorid.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung der 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetate der allgemeinen Formel III, in welchem 4-Acetamidophenol der allgemeinen Formel I mit einem substituierten Essigsäurechlorid der allgemeinen Formel:
Y-/CH=CII/
CH
X,
3
CH2— C —Cl in welcher A, R, n, Xund Y dieselbe Bedeutung wie oben aufweisen, oder einem Säureadditionssalz davon, umgesetzt wird, um das gewünschte entsprechende 4-Acetamidophenyl-cx-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetat der allgemeinen Formel III zu ergeben.
Die Reaktion zwischen 3-Acetamidophenol und dem Säurechlorid der allgemeinen Formel VIII wird mit Vorteil in einem wasserfreien inerten Lösungsmittel durchgefüht. Das inerte Lösungsmittel ist üblicherweise ein organisches Lösungsmittel und mit Vorteil ein substituierter aromatischer Kohlenwasserstoff, wie Toluol, eines der zahlreichen halogenierten aroma4
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tischen Lösungsmittel, ein aliphatischer Kohlenwasserstoff, ein halogenierter aliphatischer Kohlenwasserstoff, wie Chloroform, oder ein Äther, wie Diäthyläther.
Da die Reaktion ziemlich lebhaft verläuft, kann sie bei Zimmertemperatur ohne Erhitzen durchgeführt werden, oder, wenn die Reaktion sehr lebhaft ist, was gelegentlich vorkommt, sogar unter Kühlung.
Die Reaktion wird vorzugsweise in Gegenwart einer Base durchgeführt, insbesondere einer stickstoffhaltigen aromatischen heterocyclischen Verbindung, vorzugsweise Pyridin.
Das erfindungsgemässe Verfahren kann mit Vorteil die Vorstufe der Herstellung des substituierten Säurechlorid-Ausgangs-materials der allgemeinen Formel VIII durch Umsetzung einer Lösung und/oder Suspension einer substituierten Essigsäure der allgemeinen Formel II oder einem Salz davon, in einem wasserfreien inerten Lösungsmittel mit Thionylchlorid umfassen.
Wenn ein Salz der substituierten Essigsäure der allgemeinen Formel II verwendet wird, ist dies vorzugsweise das Pyridinsalz.
Die Reaktion mit Thionylchlorid kann bei jeder geeigneten Temperatur zwischen Zimmertemperatur und Rückflusstemperatur des Lösungsmittels durchgeführt werden; üblicherweise wird sie bei einer Temperatur im Bereich zwischen etwa 40° C und etwa 65° C durchgeführt.
Das bei der Reaktion verwendete Lösungsmittel ist mit Vorteil dasselbe wie dasjenige, welches in der oben beschriebenen, anschliessenden Stufe verwendet wird. Üblicherweise ist es ein organisches Lösungsmittel und vorzugsweise ein substituierter aromatischer Kohlenwasserstoff, wie Toluol, eines der vielen halogenierten aromatischen Lösungsmittel, ein aliphatischer Kohlenwasserstoff, ein halogenierter aliphatischer Kohlenwasserstoff, wie Chloroform oder Dichlormethan, oder ein Äther, wie Diäthyläther.
Vorzugsweise ist das verwendete Lösungsmittel wasserfreies Dichlormethan, und die Reaktion wird dann am besten unter Rückfluss bei einer Temperatur von etwa 41°C durchgeführt. Die Mengenverhältnisse der Reaktionsteilnehmer entsprechen vorzugsweise etwa 1 Mol Thionylchlorid pro Mol der substituierten Essigsäure der allgemeinen Formel II.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Reaktion zwischen der substituierten Essigsäure der allgemeinen Formel II und dem Thionylchlorid in Gegenwart einer katalytischen Menge von N,N-Dimethylformamid durchzuführen.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein weiteres Verfahren zur Herstellung der 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetate der allgemeinen Formel III, in welchem ein gemischtes Anhydrid der allgemeinen Formel:
x.
,CH
3
in welcher A, R, n, X und Y dieselbe Bedeutung wie oben aufweisen, Ayl eine Alkylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, eine Arylgruppe mit 6 bis 20 Kohlenstoffatomen, eine Alkarylgruppe mit 7 bis 20 Kohlenstoffatomen oder eine Aral-kylgruppe mit 7 bis 20 Kohlenstoffatomen, m 0 oder 1 und Q ein Kohlenstoffatom oder, wenn m gleich 0 ist, eine Sulfinylgruppe darstellen, mit 4-Acetamidophenol der Formel I umgesetzt wird, um das gewünschte entsprechende 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetat der allgemeinen Formel III zu bilden.
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Die Reaktion zwischen dem gemischten Anhydrid der allgemeinen Formel IX und 4-Acetamidophenol kann und sollte vorzugsweise in einem wässerigen inerten Lösungsmittel durchgeführt werden, und dieses Lösungsmittel ist vorzugsweise ein organisches Lösungsmittel, wie im Zusammenhang mit dem ersten Verfahren beschrieben.
Die Reaktion kann auch in Gegenwart einer Base durchgeführt werden, und vorzugsweise wird ein tertiäres Amin, wie Triäthylamin oder Pyridin als Base verwendet.
Das gemischte Anhydrid der allgemeinen Formel IX wird hergestellt durch Umsetzen einer substituierten Essigsäure der allgemeinen Formel II oder eines Salzes davon mit einem reaktionsfähigen organischen Chlorid der allgemeinen Formel:
0
r- II
Ayi-/oym-Q-ci cx)
in welcher Ayl, m und Q dieselbe Bedeutung wie oben aufweisen, in Gegenwart einer B ase, um das entsprechende gemischte Anhydrid der allgemeinen Formel IX zu ergeben.
Das reaktionsfähige organische Chlorid der allgemeinen Formel X kann beispielweise sein:
(a) ein Alkyl-, Aralkyl-, Aryl- oder Alkarylchlorformiat der allgemeinen Formel
0 —
II
AylO-C-Cl (xa)
(b) ein sterisch gehindertes Alkyl-, Aralkyl-, Aryl- oder Alka-rylsäurechlorid der allgemeinen Formel
0
Ayl-Ü-Cl (Xb)
oder
(c) ein Alkyl-, Aralkyl-, Aryl- oder Alkarylsulfonylchlorid der allgemeinen Formel
0. o
Ayl-S-Cl (Xc)
in welchen, wie in der allgemeinen Formel IX, Ayl eine Alkyl-, Aralkyl-, Aryl- oder Alkarylgruppe mit bis zu 20 Kohlenstoffato-men bedeutet.
Die Reaktion zwischen der substituierten Essigsäure der allgemeinen Formel II und dem reaktionsfähigen Chlorid der allgemeinen Formel X (oder Xa, b oder c) wird zweckmässig in einem wasserfreien Lösungsmittel durchgeführt, und dieses ist vorzugsweise ein organisches Lösungsmittel, wie oben im Zusammenhang mit der anschliessenden Stufe des Verfahrens beschrieben.
Die Reaktion muss in Gegenwart einer Base durchgeführt werden, welche mit Vorteil ein tertiäres Amin und vorzugsweise entweder Triäthylamin oder Pyridin ist.
Es ist unnötig, das gemischte Anhydrid der allgemeinen Formel IX aus dem Reaktionsgemisch, in welchem es anfällt, zu isolieren. Die erhaltene Lösung des gemischten Anhydrides, welche in der ersten Stufe des Verfahrens erhalten wird, kann mit Vorteil der zweiten Stufe des Verfahrens im selben Reaktionsgemisch ohne Eliminierung der Base und im selben Reaktionsge-fäss unterworfen werden.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist noch ein anderes Verfahren zur Herstellung der 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetate der allgemeinen Formel III, in welchem eine para-Aminophenylverbindung der allgemeinen Formel
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R^
(xi)
Y-£CU=CllJ
10
(XIV)
in welcher A, R, n, X und Y dieselbe Bedeutung wie oben aufweisen, mit einem Acetylierungsmittel umgesetzt wird, um das gewünschte 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind/en/ol-3-yl)-acetat der allgemeinen Formel III zu ergeben. 15
Diese Acetylierung kann mit jedem geeigneten Acetylierungsmittel erfolgen, z. B. mit Essigsäureanhydrid.
Die para-Aminophenyl-Verbindung der allgemeinen Formel XI kann zweckmässig hergestellt werden, indem man eine para-Nitrophenyl-Verbindung der allgemeinen Formel 20
Y-/CII-CII7n—^ A
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(XII)
in welcher A, R, n, X und Y die obigen Bedeutungen aufweisen, reduziert, um die entsprechende para-Aminophenyl-Verbin-dung der allgemeinen Formel XI zu erhalten.
Die Reduktion der para-Nitrophenyl-Verbindung der allgemeinen Formel XII kann am besten unter Verwendung von nascierendem Wasserstoff, z.B. erzeugt mittels Eisenpulver und einer Säure, durchgeführt werden. Die Säure ist mit Vorteil heisse Essigsäure.
Die para-Nitrophenyl-Verbindung der allgemeinen Formel XII kann ihrerseits hergestellt werden durch Umsetzen einer substituierten Essigsäure der allgemeinen Formel II oder einem Salz davon mit bis-(4-Nitrophenyl)-su!fit der Formel
35
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45
in welcher A, R, n, X und Y dieselbe Bedeutung wie oben aufweisen, in Gegenwart einer starken wässerigen Base, so dass das Reaktionsgemisch ein Zweiphasensystem bildet, welches geschüttelt wird, um das gewünschte 4-Alkyl-3,5-dioxo-pyrazoli-dinyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetat zu ergeben.
Die Reaktion zwischen 4-Acetamidophenol und dem Säureanhydrid der allgemeinen Formel XIV erzeugt die entsprechende a-(2-Methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-essigsäure als Nebenprodukt und muss daher in Gegenwart einer starken Base durchgeführt werden, welche eine organische Base, wie Triäthylamin, vorzugsweise jedoch wässeriges Natriumhydroxid sein kann, durchgeführt werden. Das Anhydrid ist etwas unstabil in Gegenwart von Wasser und wird daher in Lösung in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel und vorzugsweise einem wasserfreien inerten organischen Lösungsmittel, z. B. Benzol, Toluol, Chloroform, Dichlormethan oder Äther, wie Diäthyläther, zur Reaktion gebracht. Die Reaktion wird unter Rühren in einem Zwei-phasenreaktionssystem durchgeführt und dadurch j eder Zerfall des Anhydrides, bevor es an der beabsichtigten Reaktion teilgenommen hat, auf ein Minimum herabgesetzt. Diese Reaktion kann mit Vorteil bei Zimmertemperatur oder annähernd Zim- ' mertemperatur nicht über 30° C durchgeführt werden.
Dieses vierte Verfahren kann ausserdem mit Vorteil die weitere Vorstufe der Herstellung des Säureanhydrides der allgemeinen Formel XIV umfassen durch Umsetzen von a-(2-Methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-essigsäure der allgemeinen Formel II mit einem Carbodiimid in Lösung in einem wasserfreien, hydroxylgruppenfreien und auch anderweitig inerten organischem Lösungsmittel bei Zimmertemperatur oder nahezu Zimmertemperatur, üblicherweise nicht über 30° C.
Grundsätzlich kann jedes Carbodiimid verwendet werden, doch in der Praxis muss das verwendete Carbodiimid stabil sein und deshalb ist das geeigneteste Carbodiimid ein N,N'-Di-[alk/ ar]-yI-carbodiimid der allgemeinen Formel:
0=s
50
(XIII) 55
Die Reaktion zwischen der substituierten Essigsäure der allgemeinen Formel II und dem bis-(4-Nitrophenyl)-sulfit der Formel XIII wird mit Vorteil in Lösung in einem tertiären Amin, vorzugsweise Pyridin, und bei Zimmertemperatur oder annähernd Zimmertemperatur durchgeführt.
Noch ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein viertes Verfahren zur Herstellung der 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetate der allgemeinen Formel III, bei welchen 4-Acetamidophenol der Formel I mit einer Lösung in einem mit Wasser nichtmischbaren Lösungsmittel eines symmetrischen a-(2-Methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-essigsäureanhydrides der
-N II
C
Ii
■ N
(XV)
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allgemeinen Formel:
in welcher Z' und Z" jedes eine Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkaryl-, Aryl- oder Aralkylgruppe mit 6 bis 20 Kohlenstoffatomen darstellt. Ausserdem muss erwähnt werden, dass gegenwärtig das einzige, zumindest in Grossbritannien im Handel erhältliche Carbodiimid mit annehmbarem Preis N,N'-Dicyclohexyl-carbo~ diimid ist, welches daher bevorzugt in dieser Erfindung verwendet wird.
Das substituierte Essigsäurechlorid der allgemeinen Formel VIII, das gemischte Anhydrid der allgemeinen Formel IX und das symmetrische Anhydrid der allgemeinen Formel XIV sind im britischen Patentgesuch No. 23 260/77 beschrieben. Die para-Nitrophenyl-Verbindung der allgemeinen Formel XII und die para-Aminophenylverbindung der allgemeinen Formel XI sind neue Verbindungen, und die vorliegende Erfindung beschafft diese Verbindungen per se. Die Erfindung erstreckt sich auch auf die Endprodukte der allgemeinen Formel III, hergestellt nach • einem der hier beschriebenen Verfahren.
Die4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetate der allgemeinen Formel III und insbesondere die bevorzugten Verbindungen der Formeln IV bis VII scheinen eine ausgezeichnete antiinflammatorische und analgetische Wirksamkeit auszuüben, wenn sie nach allgemein anerkannten Tests für entzündungshemmende Heilmittel untersucht werden ; die Vorantersu-chungen lassen erkennen, dass diese Verbindungen, oral verabreicht, praktisch frei sind von Nebenwirkungen im Magen.
Für die Verwendung in der Human- und Veterinärmedizin als entzündungshemmende Analgetika sollten j edoch die 4-Acet-amidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetate der allgemeinen Formel III selbstverständlich zuerst zu entsprechenden pharmazeutischen Präparaten verarbeitet werden durch Kombination mit geeigneten pharmazeutischen Vehikeln.
Der Ausdruck «pharmazeutisch» wird hier verwendet, um jede Möglichkeit auszuschliessen, dass die Natur des Vehikels (betrachtet selbstverständlich unter Bezugnahme auf die Verabreichungsart) schädlich sein könnte. Die Auswahl eines geeigneten Vehikels für jede gewählte Verabreichungsart und Präsentationsform liegt in der Komponente des Fachmannes.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind pharmazeutische Präparate, welche als aktiven Bestandteil ein oder mehrere 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetate der allgemeinen Formel III zusammen mit einem pharmazeutischen Vehikel enthalten.
Obwohl die Präparate der vorliegenden Erfindung in erster Linie zur Verabreichung über den Verdauungstrakt bestimmt sind, einschliesslich der rektalen Verabreichung, können sie auch parenteral verabreicht werden. Die Präparate werden vorzugsweise oral verabreicht, wobei auch die perlinguale Verabreichung eingeschlossen ist. In bezug auf diese verschiedenen Arten der Präparate ist das pharmazeutische Vehikel vorzugsweise:
(a) der einnehmbare Excipient einerTablette, einer überzogenen Tablette, einer Sublingual-Tablette oder Pille; der einnehmbare Behälter einer Kapsel oder eines Cachets; der einnehmbare pulverförmige feste Träger eines Pulvers oder das einnehmbare flüssige Medium eines Sirups, einer Lösung, einer Suspension oder eines Elixiers;
(b) das feste oder flüssige Medium einer Paste, Lotion, Salbe, Balsams oder Crème oder das Treibmedium eines Aerosols;
(c) ein steriles injizierbares flüssiges Medium einer Lösung oder Suspension, oder
(c) die Grundlage eines Suppositoriums.
Die oben erwähnten Präsentationsformen stellen die am meisten verwendeten dar, doch erschöpfen sie nicht sämtliche Möglichkeiten.
Die entzündungshemmenden Analgetika der allgemeinen Formel III, gemäss der vorliegenden Erfindung, einschliesslich der bevorzugten Verbindungen der Formeln IV, V, VI und VII, werden am häufigsten in Form von Tabletten, Kapseln und anderen festen Dosierungsformen verabreicht.
Obwohl die Dosierung der entzündungshemmenden Analgetika der allgemeinen Formel III bis zu einem gewissen Grad vom Verabreichungsweg abhängt und selbstverständlich auch von der zu behandelnden Erkrankung, kann als allgemeiner Hinweis gesagt werden, dass die nützliche Dosis zwischen 30 mg bis 750 mg (in unterteilten Dosen) des aktiven Analgetikums pro Tag für einen Erwachsenen beträgt, wobei eine Einheitsdosis üblicherweise 10 bis 250 mg und vorzugsweise etwa 50 mg enthält.
Die folgenden Beispiele und Präparate erläutern einige Aspekte der vorliegenden Erfindung und insbesondere verschiedene Herstellungen und Rezepte für die neuen 4-Acetamido-phenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetate der Formeln IV, V, VI und VII.
Beispiel 1
Herstellung von 4-Acetamidophenyl-l '-(para-chlorbenzoyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat der Formel IV
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Stufe A:
Eine Lösung von 6,0 g Thionylchlorid in 10 ml Dichlormethan wurde langsam zu einer gerührten Lösung von 7,9 g l-(para-Chlorbenzoyl)-2-methyl-5-methoxy-indol-3-yl-essigsäureund 4,8 g Pyridin in 80 ml Dichlormethan zugesetzt. Die erhaltene rote Lösung wurde während 15 min am Rückfluss erhitzt und enthielt l-(para-Chlorbenzoyl)-2-methyl-5-methoxy-indol-3-yl-acetylchlorid, welches jedoch für den vorliegenden Zweck nicht isoliert wurde. Wenn diese Verbindung zwecks Charakterisierung isoliert wird, ergibt sich, dass das Säurechlorid einen Schmelzpunkt von 107 bis 109° C aufweist.
Stufe B:
Eine Suspension von 7,55 g 4-Acetamidophenol in 5,0 g Pyridin und 10 ml Dichlormethan wurde vorsichtig zu der zum Rückfluss erhitzten Lösung aus Stufe A zugesetzt. Dieses Gemisch wurde sodann während 10 min am Rückfluss erhitzt, gekühlt, zweimal mit 2M Salzsäure und einmal mit 20 %iger Natriumcarbonatlösung gewaschen und anschliessend über Magnesiumsulfat getrocknet.
Das Einengen der Dichlormethanlösung unter vermindertem Druck ergab einen gelben Feststoff, welcher aus wässerigem Aceton in Form cremefarbener Nadeln kristallisierte; Ausbeute 11,6 g, 48%; Schmelzpunkt 198 bis 199° C.
Beispiel 2
Herstellung von 4-Acetamidophenyl-l'-(para-chlorbenzoyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat der Formel IV über den para-Nitrophenylester
Stufe A:
Herstellung des para-Nitrophenylesters
Eine Lösung von 10 g bis-(4-Nitrophenyl)-sulfit in 60 ml Pyridin wurde zu einer Lösung von 4,0 g l-(para-Chlorbenzoyl)-2-methyl-5-methoxy-indol-3-yl-essigsäure in 50 ml Pyridin zugesetzt. Das Gemisch wurde bei Zimmertemperatur über Nacht unter einer Stickstoffatmosphäre stehen gelassen und anschliessend unter vermindertem Druck eingeengt.
Der Rückstand wurde mit 200 ml Äthylacetat verrieben und das Gemisch filtriert. Das Filtrat wurde mit 100 ml verdünnter Salzsäure, dann mit 50 ml gesättigter wässeriger Natriumcarbonatlösung und schliesslich mit Wasser gewaschen und anschliessend über Magnesiumsulfat getrocknet.
Das Einengen der Äthylacetatlösung ergab einen gelben Feststoff, welcher mit 50 ml Äther verrieben und filtriert wurde. Auf diese Weise wurde eine Ausbeute von 5,0 g (93 %) des para-Nitrophenylesters vom Schmelzpunkt 153 bis 154° C erhalten, welcher genügend rein war, um ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe verwendet zu werden.
Stufe B:
Herstellung des 4-Acetamidophenylesters
Eine Lösungvon 1,0 gpara-Nitro-phenyl-l'-(para-chlorben-zoyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat in 100 ml Äthylacetat wurde unter Wasserstoff bei zwei Atmosphären Druck mit 500 mg 5 %igem palladisierten Kohlekatalysator während 5 h geschüttelt.
Der Katalysator wurde durch ein Celite-Bett abfiltriert und die Äthylacetatlösung unter vermindertem Druck eingeengt. 2 ml Essigsäureanhydrid wurden zu dem verbleibenden Öl zugesetzt und nach beendigter exothermer Reaktion wurde Chloroform zugesetzt, bis der ganze Inhalt des Kolbens in Lösung war.
Das Chloroform wurde unter vermindertem Druck entfernt und das verbleibende Öl mit 50 ml Äther verrieben und rasch filtriert. Der Zusatz einer kleinen Menge von Petroläther (40 bis 60°) führte zur Kristallisierung von 4-Acetamidophenyl-l '-(para-
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chlorbenzoyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetatinForm cremefarbener Nadeln. Ausbeute: 0,75 g. Das Produkt erwies sich als identisch mit der über das Säurechlorid in Beispiel 1 erhaltenen Probe.
Beispiel 3 5
Herstellung von 4-Acetamidophenyl-l '-(para-chlorbenzoyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat der Formel IV
Ein Gemisch von 3,58 g l-(para-Chlorbenzoyl)-2-methyl-5-methoxy-indol-3-yl-essigsäure und 1,9 g para-Toluolsulfonyl- 10 chlorid in 20 ml Dichlormethan wurde gerührt und langsam mit 1,01g Triäthylamin in 5 ml Dichlormethan behandelt und während weiteren 10 min gerührt.
Eine Lösung von 1,51g 4-Acetamidophenol und 1,0 g Pyridin in 30 ml Dichlormethan wurde sodann zugesetzt und das 15
Gemisch während 10 min am Rückfluss erhitzt und anschliessend auf Zimmertemperatur gekühlt. Die Dichlormethanlösung wurde zuerst mit 2M Salzsäure, dann mit 20%iger Natriumcarbo-natlösung gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet.
Das Einengen der Dichlormethanlösung unter vermindertem 20 Druck ergab einen gelben Feststoff, welcher aus wässerigem Aceton in Form crèmefarbiger Nadeln kristallisierte. Ausbeute: 3,51 g, 71 %. Dieses Produkt erwies sich als identisch mit der über das Säurechlorid in Beispiel 1 erhaltenen Probe.
25
Beispiel 4
Herstellung von 4-Acetamidophenyl-l'-(para-methylsulfinyl-benzyliden)-2'-methyl-5'-fluorinden-3'-yl-acetat der Formel VII Ein Gemisch von 1,1g Triäthylamin und 10 ml Dichlormethan wurde langsam zu einem gerührten Gemisch von 3,56g l-(para-Methylsulfinyl-benzyliden)-2-methyl-5-fluor-inden-3-yl-essig-säure und 1,91 g para-Toluolsulfonylchlorid in 50 ml Dichlormethan zugesetzt. Nach 10min wurden 1,51 g4-AcetamidophenoI und 1,0 g Pyridin in Dichlormethan zugesetzt und das Gemisch 3S während 10 min am Rückfluss erhitzt und anschliessend gekühlt. Die Dichlormethanlösung wurde mit 50 ml 2M Salzsäure und zweimal mit 50 ml 20%iger wässeriger Natriumcarbonatlösung gewaschen und anschliessend über Magnesiumsulfat getrocknet. Das Einengen der Dichlormethanlösung unter vermindertem 40 Druck ergab ein Öl, welches nicht zur Kristallisation gebracht werden konnte. Die Dünnschichtchromatographie zeigte, dass das Öl die als Ausgangsmaterial verwendete substituierte Essigsäure, das gewünschte Produkt der Formel VII und drei Komponenten, welche gegen die Lösungsmittelfront liefen, enthielt. 4J Das Öl wurde über 110 g Silicagel chromatographiert und zuerst mit Chloroform und dann mit einem Gemisch von 95:5 Chloroform/Methanol eluiert. Das derart erhaltene Produkt der Formel VII war mit Ausgangssäure verunreinigt, doch konnte diese entfernt werden durch Wiederauflösen in Chloroform und Waschen mit20%igerwässriger Natriumcarbonatlösung. Das gewünschte Produkt wurde aus Aceton-Petroläther (40:60) in Form kleiner, limonenfarbiger Nadeln auskristallisiert; Ausbeute: 0,5 g; Schmelzpunkt: 230 bis 233°C.
Beispiel 5 55
Herstellung von 4-Acetamidophenyl-l'-(para-chlorbenzoyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3-yl-acetat (IV)
Stufe A: 60
Herstellung des symmetrischen Anhydrides von l-(para-Chlor-benzoyl)-2-methyl-5-methoxy-indol-3-yl-essigsäure
16,5 g (0,08 Mol) N,N'-Dicyclohexyl-carbodiimid wurden zu einer Lösung von 28,62 g (0,08 Mol) l-(para-Chlorbenzoyl)-2-methyl-5-methoxy-indol-3-yl-essigsäure in 150 ml Tetrahydro- 65 furan zugesetzt. Das erhaltene Gemisch wurde über Nacht bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Es wurde sodann filtriert und das Filtrat wurde zur Trockene verdampft und der Rückstand in Äthanol aufgenommen und umkristallisiert, wobei 6,5 g des gewünschten 2-Acetoxy-benzoesäureanhydrid erhalten wurden.
Stufe B:
Herstellung von 4-Acetamidophenyl-l '-(para-chlorbenzoyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3-yl-acetat
1,51 g (0,01 Mol) 4-Acetamidophenol wurden in 20 ml IN Natriumhydroxid gelöst. Zu dieser Lösung wurde eine Lösung von 6,98 g (0,01 Mol) des in Stufe A erhaltenen Anhydrids in 20 ml Benzol zugesetzt. Das Zweiphasengemisch wurde während 30 min kräftig geschüttelt und dann filtriert, wobei das gewünschte Produkt erhalten wurde.
Rezept I:
Präparat in Form von Tabletten Ein Tablettiergemisch wurde hergestellt durch inniges Vermischen der folgenden Bestandteile:
4-Acetamidophenyl-l'-(para-chlorbenzoyl)-2'-methyl-5'-
methoxy-indol-3'~yl-acetat 143 g sprühgetrocknete Lactose 286 g
Dicalciumphosphat 563 g
Magnesiumstearat 8 g lÖÖÖi
Das Gemisch wurde sodann in einer üblichen Tablettiermaschine zu 350 mg-Tabletten gepresst, von denen jede 50 mg 4-Acetamidophenyl-l'-(para-chlorbenzoyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat enthielt.
Rezept II:
Präparat in Form von Kapseln Ein Gemisch wurde hergestellt durch inniges Vermischen der folgenden Bestandteile:
4-Acetamidophenyl-l'-(para-chlorbenzoyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat 250 g
LactoseB.P. 360g
Maisstärke 375 g
Magnesiumstearat 15 g lÖÖÜg
Das Gemisch wurde sodann in Kapseln eingefüllt in einer Menge von 200 mg pro Kapsel, entsprechend 50 mg 4-Acetami-dophenyl-l'-(para-chlorbenzoyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat pro Kapsel.
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Rezept HI:
Präparat in Form von injizierbaren Suspensionen 4-Acetamidophenyl-l'-(para-chlorbenzoyI)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat 5,00% (Gew/Vol)
«Polysorbate 80» 0,15% (Gew/Vol)
Thiomersal 0,005% (Gew/Vol)
Natriumchlorid 0,33 % (Gew/V ol)
Natriumphosphat 1,00% (Gew/Vol)
Phosphorsäure . qs bis pH 6,0 bis 7,0
Wasser für Injektionen auf 100 % (Gew/Vol)
Das isotonische Injektionsvehikel wurde unter Verwendung von 90 % Wassergehalt zubereitet. Das 4-Acetamidophenyl-l '-(para-chlorbenzoyl)-2 ' -methyl-5 ' -methoxy-indol-3 ' -yl-acetat wurde im Vehikel dispergiert und, falls notwendig, das pH unter Verwendung von Phosphorsäure eingestellt. Die Suspension wurde auf das Endvolumen aufgefüllt.
Der Ansatz wurde als ganzes im Autoklaven sterilisiert. Nach dem Sterilisieren wurde das Produkt mittels aseptischem Übergang in vorsterilisierte Multidosenampullen abgefüllt.
Rezept IV:
Präparat in Form von Suppositorien 4-Acetamidophenyl-l '-(para-chlorbenzoyl)-2 '-methyl-5 '-methoxy-indol-3'-yl-acetat 250 g
Suppositoriengrundlage 777,5 g
1027,5 g
Die Suppositoriengrundlage wurde in einer mit Mantel versehenen Pfanne geschmolzen. Das 4-Acetamidophenyl-l '-(para-chlorbenzoyl)-2 ' -methyl-5 ' -methoxy-indol-3 ' -yl-acetat wurde zu der geschmolzenen Grundlage in fein verteilter Form zugesetzt und das Gemisch gerührt, bis der Ester gleichmässig dispergiert war. Das Gemisch wurde sodann in 2 g-Formen gegossen, verfestigen gelassen und anschliessend aus der Form genommen.
Die 2 g-Suppositorien enthielten 500 mg 4-Acetamidophenyl-r-(para-chlorbenzoyl)-2'-methyI-5'-methoxy-indol-3'-yI-acetat und 1555 mg der Grundlage.
Schliesslich werden im folgenden gewisse Untersuchungen beschrieben, unter Bezugnahme auf ein bevorzugtes 4-Acetami-dophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetat der vorliegenden Erfindung, aus welchen die Abwesenheit unerwünschter Nebenwirkungen bei den erfindungsgemässen Verbindungen ersichtlich ist, ebenso wie ihre ausgezeichnete entzündungshemmende und/oder analgetische Wirksamkeit.
Untersuchung der Stabilität der Verbindungen Um die Stabilität der 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetate der vorliegenden Erfindung im Magen-Darm-Trakt zu untersuchen, wurden simulierte Magen- und Darmflüssigkeiten wie folgt zubereitet:
Herstellung von simulierter Magenflüssigkeit 2 g Natriumchlorid wurden mit 7,0 ml konzentrierter Salzsäure gemischt und das Gemisch sodann mit destilliertem Wasser auf ein Volumen von 1000 ml gebracht, was eine simulierte Magenflüssigkeit mit einem pH-Wert von etwa 1,2 ergab.
Herstellung von simulierter Darmflüssigkeit 6,8 g monobasisches Kaliumphosphat wurden in 250 ml Wasser gelöst und ein Gemisch von 190 ml 0,2M Natriumhydroxidlösung und 400 ml Wasser zu dieser Lösung zugesetzt. Das pH der erhaltenen Lösung wurde mit 0,2M Natriumhydroxid auf 7,5 eingestellt und die Lösung sodann mit destilliertem Wasser auf 1000 ml gebracht, was eine simulierte Darmflüssigkeit ergab.
Untersuchungsmethoden 100 mg des untersuchten 4-Acetamidophenyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetates wurden in je 5 ml der simulierten Flüssigkeiten suspendiert und während 16 h bei 37° C geschüttelt. Anschliessend wurde das Gemisch stehen gelassen und die überstehende Flüssigkeit auf Siliciumdioxid-Dünnschichtchro-matographieplatten verbracht und in 90:10 Chloroform/Methanol entwickelt. Das Gemisch wurde sodann mit 5 ml Chloroform extrahiert und das chloroformhaltige Gemisch durch phasentrennende Papiere filtriert, welche nur den Durchgang der Chloroformlösung zulassen. Die Chloroformlösung wurde ebenfalls auf Siliciumdioxid-Dünnschichtchromatographieplatten verbracht und in 90:10 Chloroform/Methanol entwickelt.
Die Resultate dieses Verfahrens, ausgeführt für sowohl die simulierten Magen- wie die simulierten Darmflüssigkeiten, zeigen , dass vernachlässigbare Zersetzungen in beiden Flüssigkei644 594
ten auftreten. Dies weist daraufhin, dass alle 4-Acetamidophe-nyl-a-(2-methyl-ind-[en/ol]-3-yl)-acetate, welche untersucht wurden, weitgehend oder vollständig frei von störenden Einflüssen im Magen-Darm-Trakt sind, wenn sie per os verabreicht werden.
Untersuchung der gastrischen Toleranz bei Ratten
Da die gastrische Intoleranz das grösste Problem bei der oralen Verabreichung der Klasse von Verbindungen, welche analgetische und entzündungshemmende Eigenschaften aufweisen, darstellt, wird der therapeutische Index (oder Faktor) derartiger Verbindungen am besten über den gastrischen Toleranztest bei Ratten demonstriert.
Entsprechend wurde eine der bevorzugten und im wesentlichen typischen Verbindungen der vorliegenden Erfindung, nämlich 4-Acetamidophenyl-l'-(para-chlorbenzoyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat (Verbindung IV) auf ihre akute (4 h) gastrische Toleranz bei Ratten im Anschluss an die orale Verabreichung in zwei verschiedenen Dosis-Bereichen untersucht,
wobei sie gleichzeitig mit einer geringeren (aber äquimolaren)
Menge der beiden sehr stark den Magen-Darm-Trakt reizenden entzündungshemmenden Heilmittel verglichen wurde, welche die Teilstücke des hier untersuchten analgetischen Esters bilden.
Damit die Versuche unter Bedingungen durchgeführt werden konnten, welche erlauben, die Unterschiede zwischen den neuen
Verbindungen und den bekannten Verbindungen als Vergleichs-
standard reproduzierbar und unmissverständlich zu beobachten,
wurde die Wirkung der Referenzheilmittel in Abhängigkeit von ihrer Dosis ebenfalls in einer Serie von Vorversuchen ermittelt,
welche geeignete Dosierungen aufzustellen ermöglichte, bevor die Untersuchung der erfindungsgemässen Verbindungen begann.
Testverfahren
Gruppen von 10 männlichen Ratten (Charles River, 180 bis 250 g Körpergewicht) wurden über Nacht und bis zu ihrer Tötung (etwa 21 h) fasten gelassen. Die Heilmittel wurden oral verabreicht in Form einer Suspension in 1 % Gummi-Tragacanth. 4 h nach der Verabreichung wurden die Tiere getötet durch Schnitt in den Hals und Ausblutenlassen; dann wurden die Mägen entfernt, geöffnet, vorsichtig mit Kochsalzlösung gewaschen und auf einem Brett flach aufgenagelt zur Untersuchung.
Bei der Untersuchung wurden oberflächliche Mucosal-Blutun-gen in der Reihenfolge zunehmender Schwere klassifiziert gemäss ihrer Grösse und Anzahl wie folgt: Nadelspitzen, Flecken oder grössere Zonen. Blutende Verletzungen, welche die Schleimhaut durchdringen (submucosale Läsionen) wurden als Ulcera betrachtet und ebenfalls gemäss ihrer Grösse und Anzahl bezüglich der Ernsthaftigkeit wie folgt unterteilt: Flecken (1 bis 2 mm Grösse) und Spalten (mit einer longitudinalen Dimension). Perforationen wurden üblicherweise nicht beobachtet.
Die Tiere wurden sodann gemäss den jeweils schwersten sichtbaren Symptomen eingeordnet, wobei die Ulcera (submucosale Läsionen) im allgemeinen als schwerer betrachtet wurden als Schleimhautblutungen (oberflächlich). Kontrolltiere wiesen regelmässig einen gewissen Grad an «Hyperämie» auf, welcher tatsächlich einem congestiven Zustand der Gefässe im Moment der Tötung entspricht und nicht einer bestehenden funktionellen Hyperämie. Es wurde daher nicht als Zeichen einer Magenreizung betrachtet.
Statistische Vergleiche zwischen spezifischen Gruppen wurden durchgeführt nach dem U-Test von Mann und Whitney, basierend auf den abgestuften Ernste-Graden der Beobachtungen. Die Resultate, als Prozentsatz der Ratten, welche entweder mucosale (oberflächliche) Blutungen allein oder submucosale (durchdringende) Läsionen (Ulcera) im allgemeinen zusammen mit mucosalen Blutungen aufwiesen, zusammengestellt, sind in vereinfachter Form aus Tabelle I ersichtlich.
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10
Tabelle I
Substanz
Dosis mg/kg
Anzahl verwendeter
Ratten
Anzahl normaler
Mägen
Anzahl Ratten mit Magenläsionen
Blutung* Ulcer* Läsionen (Schleim- (submucos) total haut)
U-Test Kontrollgruppe
U-Test versus Verbindung B
Kontrollgruppe Verbindung B Verbindung IV
7
9,6
8 8 8
8 1 6
3+3 2
1
0% 87% 25%
P<0,003 NS
P<0,007
Kontrollgruppe Verbindung B Verbindung IV
10 13,7
8 8 8
7 5
1
2+1+1 2+1
4
12% 100% 37%
P<0,001 MS
P=0,001
Verbindung B = l-(para-Chorbenzoyl)-2-methyl-5-methoxy-indol-3-yl-essigsäure
Verbindung IV = 4-Acetamidophenyl-l'-(para-chlorbenzoyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat
* Die Position der Zahlen von links nach rechts in den Kolonnen «Blutungen», «Ulcer» bezieht sich auf die zunehmende Stärke der spezifizierten Symptome.
Die in Tabelle I zusammengestellten Resultate zeigen, dass die Verbindung IV, d. h. 4-Acetamidophenyl-l'-(para-chlorben-zoyl)-2'-methyl-5'-methoxy-indol-3'-yl-acetat, im Vergleichzu 25 l-(para-Chlorbenzoyl)-2-methyl-5-methoxy-indol-3-yl-essig-säure eine wesentlich verbesserte Toleranz durch die Magenschleimhäute aufweist. Ein Vergleich mit dem gastrischen Effekt von 5 mg/kg l-(para-Chlorbenzoyl)-2-methyl-5-methoxy-indol-3-yl-essigsäure liegt nahe, dass die gastrische Toleranz, auf 30 molarer Basis, mehr als verdoppelt ist.
Untersuchung der gewünschten pharmakologischen Wirkungen
Drei Tests werden üblicherweise verwendet, um die Wirksamkeit analgetischer und entzündungshemmender Arzneimittel zu 35 prüfen und alle drei wurden verwendet bei der Untersuchung der Verbindung IV und l-(para-Chlorbenzoyl)-2-methyl-5-methoxy-indol-3-yl-essigsäure (VerbindungB). In allen diesenTests,
welche unten näher beschrieben sind, bestanden die verwendeten Gruppen von Ratten aus je 10 Tieren. 40
1) Adjuvans-Arthritis-Test (geneigtes Sieb, Inclined Screen) bei
Ratten
Adjuvans-Erkrankungen wurden bei verschiedenen Gruppen von Ratten induziert. 45
Wenn Adjuvans-Arthritis bei Ratten erzeugt wird (normalerweise mit mycobakteriellen Adjuvans), erzeugt das Adjuvans entzündete Läsionen an Körperstellen, welche von der Injektionsstelle entfernt sind, nach einer Frist von 10 bis 15 Tagen; die Entzündung begann jedoch am dreissigsten Tag abzuflauen.
Eine Gruppe wurde unbehandelt als Kontrolltiere belassen; andere Gruppen wurden durch orale Verabreichung, einmal täglich während 18 Tagen, mit verschiedenen Mengen der Stammverbindung, nämlich Verbindung B, welche als Ver-gleichs-Standard verwendet wurde, sowie der zu untersuchenden 55 Verbindung, nämlich der Verbindung IV, behandelt. Die Verbindung wurde in jedem Fall den Ratten in Lösung in 1 Teil Polyoxyäthylen-oleinsäureglycerid, welche mit 1 %iger wässeriger Gummi-Tragacanth-Lösung auf 5 Teile aufgefüllt wurde, zu welchen 1 % Äthanol zugesetzt wurden, falls notwendig, um die 60 Lösung zu bewerkstelligen, verabreicht. Die Menge an diesem verabreichten Lösungsmittelvehikel betrug üblicherweise 5 ml pro kg Ratte. Dasselbe Vehikel (jedoch ohne den aktiven Bestandteil) wurde auch der Kontrollgruppe der Ratten verabreicht.
Die Behandlung wurde während 18 Tagen fortgesetzt, während welcher Zeit die Ratten in Abständen mit Hilfe des üblichen «Inclined Screen-Tests» untersucht wurden. DieserTest beur50
65
teilt die Griff-Fähigkeit der Ratte, indem man sie auf ein Drahtsieb verbringt, welches sodann bis zu einem Winkel von 90° von der Horizontalen zur Vertikalen geneigt wird, und falls notwendig, sogar wesentlich darüber. Der Winkel, bei welchem die untersuchte Ratte den Griff verliert und vom Sieb fällt, wird aufgezeichnet. Wenn alle übrigen Bedingungen gleich sind, kann daraus geschlossen werden, dass je grösser der Neigungswinkel ist, bei welchem die Ratte von dem Sieb fällt, umso stärker ihr Griff darauf ist, und daher ihre Greiffähigkeit durch die arthritisähnliche Adjuvans-Erkrankung umso weniger in Mitleidenschaft gezogen wurde; oder vielleicht etwas genauer, umso grösser ist die Schmerzdämpfung der Erkrankung durch die untersuchte Verbindung.
Eine Gruppe von Ratten, welche als Kontrolle diente, erhielt nur das Vehikel in geeigneter Menge pro Tag vom Tag 0 bis 18 (17 Dosen). Eine zweite Gruppe von Ratten erhielt 1 mg/kg pro Tag der Verbindung B während 18 Tagen. Eine dritte Gruppe erhielt 2mg/kgpro Tag der Verbindung B. Eine vierte Gruppe von Ratten erhielt 2,7 mg/kg der Verbindung IV. Das molare Äquivalent einer Dosierung von 2,7 mg/kg der Verbindung IV ist eine Dosierung von etwa 2 mg/kg Verbindung B ; soweit die erstere sich besser als die zweite erweist, ist daher ihre Verwendung angezeigt.
Die derart erhaltenen Resultate sind graphisch in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung dargestellt, worin die Linie der progressiven Zerstörung der Kreisfunktion ausgedrückt durch den Neigungswinkel des Siebes gegen die Zeit für j ede der verschiedenen untersuchten Verbindungen und für die Kontrollen dargestellt ist. Es istzu beachten, dass die Beobachtungennach dem achtzehnten Tag fortgesetzt wurden.
Aus Fig. 1 kann geschlossen werden, dass die Verbindung IV, wenn sie in einer Menge von 2,7 mg/kg untersucht wird, praktisch gleich aktiv, aber vielleicht etwas schlechter als die Hälfte der molaren Menge der Verbindung B im Greiffunktionstest ist. Es traten keine Todesfälle bei den behandelten Ratten auf.
2) Adjuvans-Arthritis-Test (Körpergewicht) bei Ratten
Die experimentelle Feststellung von unbekannten Nebenwirkungen ist schwieriger als die Feststellung von Magenentzündungen ; ihr Vorhandensein kann jedoch infolge der Abnahme des Körpergewichtes angenommen werden. Um sicherzustellen,
dass die im «Inclined Screen-Test» erhaltenen Resultate nicht durch andere Nebenwirkungen der untersuchten Verbindung beeinträchtigt werden, wurden die Körpergewichte der Ratten, welche an der experimentell erzeugten Adjuvans-Erkrankung • litten, täglich bestimmt, und die Durchschnittsgewichte von
11 644 594
jeder Rattengruppe wurde in Fig. 2 der beiliegenden Zeichnun- dung IV gleich aktiv wie Vi der molaren Menge der Verbin-
gen aufgezeichnet. dung B.
Aus Fig. 2 kann entnommen werden, dass die Verbindung IV in ihren systemischen Wirkungen auf das Körpergewicht gleich 4) Randall-Selitto-Test bei Ratten aktiv ist der Hälfte der molaren Menge (oder etwas weniger) der 5 Unter Verwendung der üblichen Techniken wurden die verVerbindung B. schiedenen untersuchten Verbindungen, wie unten identifiziert,
oral den Ratten in jeder Gruppe verabreicht, mit Ausnahme
3) Antipyretischer Test gegen Hefe induzierte Hyperthermie bei einer Kontrollgruppe, welche nur das Vehikel erhielt, und 30 min
Ratten später jeder der Ratten Hefe in eine Hinterpfote injiziert. Unter Verwendung des üblichen Verfahrens wurden Gruppen 10 Um die Wirkung der Behandlung auf die Schmerzschwelle zu von Ratten mit Hefe beimpft. Unmittelbar nach der Injektion überprüfen wurde Druck auf die injizierte Hinterpfote und die wurden verschiedene Dosierungen an Verbindung IV und Ver- andere, nicht-injizierte Hinterpfote ausgeübt. Die Schmerzbindung B oral an verschiedene Gruppen von Ratten ausser der schwelle wurde als derjenige Druck aufgezeichnet, bei welchem Kontrollgruppe, welche nur das Vehikel erhielt, verabreicht. die Ratte zuckte; die Ablesungen, von jeder Ratte, wurden als
Die Körpertemperatur aller Ratten wurde sorgfältig über- 15 Prozentsatz des Schmerzschwellendruckes für die injizierte Hinwacht während 8 h nach der oralen Verabreichung der untersuch- terpfote gegenüber dem Schmerzschwellendruck für die nicht-
ten Verbindung. Die Resultate sind graphisch in Fig. 3 der injizierte Hinterpfote ausgedrückt.
beiliegenden Zeichnung dargestellt. Die Verbindung IV wurde Diese Schmerzschwellenprozentsätze wurden in Intervallen mit 5,5 mg/kg getestet. Die Verbindung B wurde mit ihrer von 3 h, 5 h, 7 h und 24 h nach der Injektion bestimmt. Die molaren Menge von 4 mg/kg und der halbmolaren Menge von 2 20 Resultate dieses und der anderen Tests sind in der Tabelle II
mg/kg getestet. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist Verbin- unten zusammengestellt.
Tabelle II
Randall-Selitto-Test der Ratten (<î 150 bis 170 g)
Schmerzschwelle: Prozentsatz der nicht-entzündeten anderen Pfote Statistika: T-Test versus Kontrollgruppe
Zeit nach der Verabreichung von Hefe, bzw. nach Verabreichung der Testverbindung
Substanz und Dosis 3 h
(3/2 h)
Kontrollgruppe: 49±2,1 Gummi-Tragacanth
Verbindung B: 58 ±4,0 2 mg/kg
V erbindung B : 64 ± 3,6
4 mg/kg P<0,01
Verbindung IV: 65±5,0
5,5 mg/kg P<0,05
Aus Tabelle II ist ersichtlich, dass die Verbindung IV mit 5,5 mg/kg pro T ag untersucht und mit V erbindung Bmit4mg/kg pro Tag verglichen wurde. Aufgrund der derart erhaltenen Resultate scheint sie dieselbe analgetische Wirkung wie Verbindung B in diesen molaren Äquivalentdosen in diesem Test zu besitzen.
5 h 7 h 24 h (5/2 h) (TA h)
50±3,7 46±3,4 48±4,5
61±5,8 74±3,4 52±3,3 P<0,001
60+4,7 65±5,8 60±3,6 P<0,02
71±4,7 63±5,4 49±3,7 PCO,01 PCO,02
Bestimmung des therapeutischen Index Aus den relativen gastrischen Toleranzen, welche aus Tabelle I ersichtlich sind, und den relativen entzündungswidrigen Aktivitäten, die sich aus Fig. 1 ableiten lassen, es ist möglich, die relative Trennung der entzündungswidrigen Wirksamkeit und der gastrischen Toxizität der Verbindung IV im Vergleich zur Verbindung B wie in Tabelle III dargestellt, abzuleiten.
Tabelle III
Substanz Referenz-Präparat, Relative Relative gastrische Relativer Gewinn an Unschädlichkeit mit welchem die Substanz entzündungshemmende Toxizität (b) gegenüber dem Referenzpräparat relative verglichen wird Wirksamkeit (a) Aktivität relativer gastrischer Toxizität
Verbindung IV Verbindung B <'A molar <'A molar ~1
(a) Ratten-Adjuvans-Arthritis: 17 tägliche orale Dosen
(b) Akute (4 h, einzelne orale Dosis) gastrische Toleranz bei Ratten
Es ist daher ersichtlich, dass die Verbindung IV mindestens so Wirkung (verglichen auf einer molaren Basis), dass sie jedoch gut ist wie die Verbindung B in bezug auf ihre analgetische nur einen Viertel der Aktivität auf molarer Basis als Antipyreti-
644 594 12
kum und nur die Hälfte der Aktivität auf molarer Basis als Die übrigen Verbindungen der vorliegenden Erfindung wur-
entzündungshemmende Verbindung aufweist. Der wichtige den bisher nicht derart im Detail untersucht, doch zeigen phar-
Punkt ist jedoch das Fehlen der gastrischen Toxizität. Obwohl ihr makologische Voruntersuchungen, dass qualitativ ähnliche analgetischer Effekt vielleicht nur so gut ist wie derjenige der Resultate mit den anderen Verbindungen wie diejenigen, welche
Verbindung B, weist die Verbindung IV eine gastrische Toleranz 5 oben für 4-Acetamidophenyl-r-(para-chlorbenzoyl)-2'-methyl-
auf, welche grösser ist als zweimal die molare Menge der 5'-methoxy-indol-3 '-yl-acetat berichtet, erzielt wurden. Verbindung B.
M
2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB23320/77A GB1587070A (en) | 1977-06-02 | 1977-06-02 | Pharmacologically-active 4-acetamidophenyl a-(2-methyl-ind(en/ol)-3-yl)-acetates processes for their preparation and pharmaceutical composition incorporating them |
Publications (1)
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|---|---|
| CH644594A5 true CH644594A5 (en) | 1984-08-15 |
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Family Applications (1)
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