CH644618A5 - Zusammensetzung auf der basis von polyaethylenterephthalat -homo- oder -copolymeren. - Google Patents

Zusammensetzung auf der basis von polyaethylenterephthalat -homo- oder -copolymeren. Download PDF

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CH644618A5
CH644618A5 CH192879A CH192879A CH644618A5 CH 644618 A5 CH644618 A5 CH 644618A5 CH 192879 A CH192879 A CH 192879A CH 192879 A CH192879 A CH 192879A CH 644618 A5 CH644618 A5 CH 644618A5
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Description

Diese Erfindung betrifft Zusammensetzungen auf der Basis von Polyäthylenterephthalat-Homo- oder -Copolymerisat.
Es ist günstig die Festigkeit von aus Polyäthylentereph-thalatharz geformten Gegenständen durch Anwendung von Verstärkungsmaterialien wie Glas-, Asbestfasern oder anderen faserartigen Mineral-Materialien mit einem Kupplungsmittel in dem Harz zu erhöhen. Darüberhinaus reicht es manchmal aus, den Modul durch Anwendung eines Füllstoffs, wie Perlen oder Kügelchen oder eines Minerals mit geringem Abmessungs- bzw. Seitenverhältnis in dem Harz zu erhöhen. Bisher war es jedoch notwendig, sehr hohe Formtemperaturen in der Grössenordnung von 130°C zu verwenden, um aus derartigen verstärkten oder Füllstoffe enthaltenden Harzen Formgegenstände mit glänzender bzw. glatter Oberfläche zu erhalten, die keine rauhe Textur aufwiesen. Wurden diese hohe Formtemperaturen nicht verwendet, so wiesen die Gegenstände eine rauhe Oberfläche mit geringem Glanz auf. Man nimmt an, dass die Kristallisationsgeschwindigkeit von Polyäthylenterephthalat unter etwa 130°C zu gering ist, um zu einem Formkörper mit guten Oberflächencharakteristika zu führen. Zwar können bei Formungstemperaturen von 130°C oder darüber gute Oberflächencharakteristika erzielt werden, jedoch ist die Anwendung derartiger Temperaturen auf dem Formungsgebiet nicht durchführbar, da die meisten Formen mit Wasser erwärmt werden und Temperaturen von nur etwa 85 bis 110°C erreichen.
Einige wenige Formungsvorrichtungen bedienen sich Heizeinrichtungen, wie Öl, zur Erzielung von Temperaturen über 85 bis 110°C, jedoch ist deren Anwendung im allgemeinen umständlich und darüberhinaus erreichen auch sie nicht allgemein derartige Temperaturen oder erreichen sie durch unzulängliche Kernbildung in ungleichmässiger Weise.
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Wegen dieser Erhitzungsprobleme hat es sich praktisch als ungünstig erwiesen, diese Hochtemperatur-Formungsvorrich-tungen für verstärkte oder mit Füllstoffen versehene Poly-äthylenterephthalatharze zu verwenden.
Es besteht daher ein Bedürfnis nach einer verstärkten und/oder Füllstoffe enthaltenden Zusammensetzung auf der Basis von Polyäthylenterephthalatharz, die bei Formtemperaturen unterhalb 110°C unter Bildung eines Formkörpers mit einer glatten und glänzenden Oberfläche geformt werden kann. Die erfindungsgemässen verstärkten und/oder füll-stoffhaltigen Zusammensetzungen auf der Basis von Polyäthylenterephthalatharz befriedigen dieses Bedürfnis.
Die erfindungsgemässe Zusammensetzung ist im vorangehenden Patentanspruch 1, die Verwendung der Zusammensetzung im Patentanspruch 13 charakterisiert.
Bei dem in der erfindungsgemässen Zusammensetzung enthaltenen Polyäthylenterephthalat handelt es sich um eines mit einer inhärenten Viskosität von mindestens 0,4. Das Polyäthylenterephthalat weist vorzugsweise eine obere Grenze für die inhärente Viskosität von etwa 1,2 auf. Die inhärente Viskosität misst man in einem 3 : 1 Volumenverhältnis von Methylenchlorid und Trifluoressigsäure bei 30°C. Die Konzentration des zur Bestimmung der inhärenten Viskosität verwendeten Polyäthylenterephthalats beträgt 0,5 g pro 100 cm3 Flüssigkeit. Die Messung erfolgt nach ASTM D-2857. Das Polyäthylenterephthalat kann geringere Mengen anderer Comonomerer enthalten, wie Diäthylengly-kol oder Glutarsäure.
Die verwendeten Verstärkungs- und/oder Füllstoffmaterialien umfassen insbesondere Glasfasern, Glasperlen, Aluminiumsilikat, Asbest, Glimmer und dergleichen oder Kombinationen davon wie z.B. ein Gemisch von Glimmer und Glasfasern.
Materialien, die in einer ausreichenden Menge vorhanden sind, um den erfindungsgemässen Zusammensetzungen ein H|[/.\ H,, Verhältnis von unter 0,25 zu verleihen (vorstehend definierte Komponente C) umfassen die Natriumoder Kaliumsalze von Kohlenwasserstoff-Carbonsäuren, die 7 bis 25, vorzugsweise über 12 Kohlenstoffatome enthalten. Beispiele für diese Säuren (bei denen es sich um Fettsäuren handelt) sind Stearinsäure, Perlargonsäure und Behensäure. Diese Materialien schliessen auch die Natrium- oder Kaliumsalze von Carboxyl-Gruppen enthaltenden organischen Polymeren ein, wie Copolymeren beispielsweise von Olefinen und Acryl- oder Methacrylsäuren oder Copolymere von aromatischen Olefinen und Maleinsäurenanhydrid. Vorzugsweise umfassen diese Materialien das Natrium- oder Ka-liumsalz von Stearinsäure; das Natrium- oder Kaliumsalz von Äthylen/Methacrylsäure-Copolymeren (einschliesslich gänzlich oder teilweise neutralisierter Salze, z.B. mindestens etwa 30% neutralisiert), das Natriumsalz von Styrol/Malein-säureanhydrid-Copolymeren (einschliesslich von gänzlich oder teilweise neutralisierten Salzen, z.B. mindestens etwa 30% neutralisiert) und Natriumversatat. In den vorstehend aufgeführten Copolymeren beträgt der Rest des Olefins oder aromatischen Olefins gewöhnlich 50 bis 98 Gew.-% des Copolymeren und vorzugsweise 80 bis 98%. Ein besonders bevorzugtes Material ist das Natriumsalz des Äthylen/Meth-acrylsäure-CopoIymeren. Die Copolymeren können mittels einer üblichen Hochdruckpolymerisations-Technik hergestellt werden.
Bevorzugte organische Ester des vorstehend erwähnten Bestandteils D sind solche, in denen die aromatischen Car-bonsäuren Kohlcnwasserstoffsäuren sind, die 1 bis 3 Carboxyl-Gruppen enthalten und in denen die Alkohole aliphatisch sind. Mit anderen Worten sind die Gruppen R in den Alkoholen je nach der speziellen Gruppe R Alkyl oder Alkylen. Wenn die Carbonsäuren 2 oder mehrere Carboxyl-
Gruppen enthalten, so sind vorzugsweise alle Carboxyl-Gruppen unter Bildung von Ester-Bindungen (COO) umgesetzt, d.h. in dem Ester liegen keine freien Carboxyl-Gruppen vor. Vorzugsweise sind auch alle Hydroxyl-Gruppen der Alkohole unter Bildung von Esterbindungen. (COO) umgesetzt, d.h. in dem Ester liegen keine freien Hydroxyl-Grup-pen vor.
In einer bevorzugten Esterklasse ist die Säure Benzoesäure und der Alkohol (HOCH2)2-R', worin R' Alkylen mit 4 bis 6 Kohlensstoffatomen ist (vorzugsweise Neopentyl-glykol) oder H0(R"0)-yH worin R" Äthylen oder Propylen ist und y die Bedeutung von 2 oder 3 hat.
Bevorzugte Ketone, Sulfone, Sulfoxide, Nitrile und Amide sind solche, worin die Gruppen R in den vorstehend für diese organischen Verbindungen angegebenen Formeln Aryl-Gruppen mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen oder Alkyl-Gruppen mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen sind.
Spezielle Verbindungen, die unter diese Definitionen fallen, sind im folgenden aufgeführt (Die Zahl in Klammern nach jeder Verbindung stellt die Anzahl der Zentigrade dar, um die ein Gewichtsprozent der bezogen auf das Polyäthylenterephthalat vorhandenen Verbindung in dem verstärkten oder gefüllten Polyäthylenterephthalat den Tpk verringert): Neopentyl-glykol-dibenzoat (2,0), Triäthylen-glykol-dibenzoat (3,0), Diäthylen-glykol-dibenzoat (3,2), Dipropylen-glykol-dibenzoat (3,0), Tris-2-äthyl-hexyl-trimellithat (2,5), Phenyl-benzoat (3,0), Trimethyloläthantribenzoat (1,53), Dioctyl-phthalat (1,3), Diisodecylphthalat (8,0), Benzophenon (2,5), 4-Fluorbenzophenon (1,9), Diphenylsulfon (2 8), N-Äthyl -o,p-toluol-sulfonamid (2,3), Tolyl-sulfoxid (2,6), Laurylni-tril (2,9) und Erucylnitril (2,3).
Die Bestandteile C und D in den erfindungsgemässen Zusammensetzungen ermöglichen die Erzielung von Formgegenständen mit grossem Oberflächenglanz bei Formungstemperaturen unter 110°C, insbesondere unter 100°C, dadurch dass sie die Kristallisationsgeschwindigkeit des Polyäthylenterephthalats erhöhen. Man nimmt an, dass der Bestandteil C vorwiegend dazu beiträgt, die Kristallisationsgeschwindigkeit zu erhöhen, wohingegen angenommen wird, dass der Bestandteil D in erster Linie die Mobilität des Polyäthylenterephthalats im unterkühlten Zustand durch Verringerung der Viskosität in diesem Zustand verbessert. Beides ist notwendig, um bei den aus der Zusammensetzung geformten Gegenständen einen hohen Glanz zu erzielen.
Bei der Menge des Bestandteils C in den erfindungsgemässen Zusammensetzungen handelt es sich um eine Menge, die zu einem A H,,/ \ H,. Verhältnis der Zusammensetzung von weniger als 0,25 führt. Um das <\ Hh/A H,. Verhältnis zu ermitteln, wird Polyäthylenterephthalat bei 70°C zu Stäben von 0,16 cm (1 /16 inch) Dicke geformt. Die Stäbe werden erwärmt und bei einer Temperatur zwischen 95 und 120°C wird eine Exotherme (bezeichnet als A Hn) auf einer Differential-Abtast-Calormeterzelle (DSC) festgestellt, die sich an einer Vorrichtung zur thermischen Differentialanalyse (DTA) (Du Pont 900) befindet. Der Stab wird auf 290°C erwärmt (die Temperatur liegt über dem Schmelzpunkt) und die geschmolzene Probe wird mit 10°C/Min. gekühlt. Eine weitere Exotherme bei etwa 200-220°C (bezeichnet als \ H,.) stellt die Exotherme dar, die man beim Einfrieren der Probe erhält. Es wurde gefunden, dass das \ H,,/ \ H,. Verhältnis eine zweckmässige Messmethode für den Kristallisationsgrad darstellt.
Der Tpk Wert der erfindungsgemässen Zusammensetzung stellt die Temperatur dar, bei der sich während des im vorstehenden Absatz genannten Erwärmungscyclus am raschesten Wärme entwickelt. Wie vorstehend festgestellt, handelt es sich bei der Menge des Bestandteils D in der erfindungsgemässen Zusammensetzung um eine Menge, die
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den Tpk Wert der Zusammensetzung um mindestens 4°C im Vergleich mit dem einer identischen Zusammensetzung, die den Bestandteil D nicht enthält, verringert.
Die oberen Grenzen der Mengen der Bestandteile C und D sind nicht kritisch. Jedoch können mit zunehmenden Mengen die physikalischen Eigenschaften nachteilig beein-flusst werden. Im allgemeinen liegt die obere Menge die für einen beliebigen Bestandteil verwendet wird, bei etwa 12 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Polyäthylentereph-thalats, wohingegen die untere Grenze bei etwa 1 % liegt. Für die bevorzugte Komponente C, die Salze von Äthylen/ Methacrylsäure-Copolymeren, liegt die obere Grenze der vorh. Menge bei etwa 12 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Polyäthylenterephthalats, wohingegen die untere Grenze bei etwa 0,5% liegt, jedoch wird vorzugsweise eine Menge von 1 bis 5 % verwendet.
Zusätzlich zu den vorstehend diskutierten Bestandteilen können die erfindungsgemässen Zusammensetzungen Zusätze enthalten, die üblicherweise bei Polyesterharzen verwendet werden, wie Farbstoffe bzw. Färbemittel, Entfor-mungsmittel, Antioxidantien, Ultraviolettlichtstabilisatoren, flammhemmende bzw. flammverzögernde Mittel und dgl. Zusätze, die die physikalischen Eigenschaften verbessern, wie die Zugfestigkeit und die Dehnung, können ebenfalls verwendet werden; derartige Zusätze umfassen insbesondere Epoxyverbindungen (z.B. eine Epoxyverbindung, gebildet aus Bisphenol-A und Epichlorhydrin), die im allgemeinen in Mengen von 0,1 bis 1,5 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung vorliegen.
Die erfindungsgemässen Zusammensetzungen stellt man her durch Vermischen der Bestandteile miteinander, in jeglicher zweckmässigen Weise. Weder die Temperatur noch der Druck sind kritisch. Beispielsweise kann das Polyäthylenterephthalat trocken in jeder geeigneten Mischvorrichtung oder Trommel mit den Bestandteilen B, C und D vermischt werden und das Gemisch wird schmelzextrudiert. Das Extradât kann geschnitten bzw. zerstückelt werden und mit dem Verstärkungsmittel vermischt werden, worauf dieses Gemisch schmelzextrudiert wird. Zweckmässiger können alle Bestandteile trocken in jedem geeigneten Mischer oder jeder geeigneten Trommel vermischt, und das Gemisch dann schmelzextrudiert werden.
Die folgenden Beispiele beschreiben die beste Durchführungsform der Erfindung. Das Verhältnis \ HIT/A Hr. und der Tpk Wert wurden wie vorstehend bestimmt, während der Glanz der geschmolzenen Probe mittels eines Gardner Multi Angle Gloss (Modell GG-9095) gemessen wurde, der auf einen in den Beispielen angegebenen Winkelgrad eingestellt wurde.
Beispiel 1
Eine trockene Mischung von 92,57 Gew.-% trockenem Polyäthylenterephthalat, mit einer inhärenten Viskosität von etwa 0,5 bis 0,6, 1 Gew.-% Natriumstearat, 5 Gew.-% Benzophenon und 1,43 Gew.-% N-Stearyl-eracamid (ein Entformungszusatz) wurden durch eine Doppelschraubenstrangpresse von 28 mm bei einer Schmelztemperatur von 264°C extrudiert. Die aus der stranggepressten Schmelze geschnittenen Stränge wurden bei etwa 110°C während 16 Stunden in einem Vakuumofen getrocknet. Die getrockneten zerschnittenen Stränge wurden trocken mit ausreichend OCF 419AA Glasfaser (zerschnitten auf 0 48 cm bzw. 3/16 inch) vermischt, so dass man 30% Glasfasern bezogen auf das Gewicht erhielt und wurden durch eine zweistufige Einschraubenstrangpresse bei einer Schmelztemperatur von etwa 264°C extrudiert. Das Verhältnis \ H,,/A H. betrug 0, 06 und der Tpk Wert lag um 12° niedriger, als bei der gleichen Zusammensetzung, jedoch ohne Benzophenon. Die stranggepressten Stränge wurden gekühlt und zerschnitten und anschliessend bei etwa 110°C während 16 Stunden in einem Vakuumofen getrocknet. Die getrockneten zerschnittenen Stränge wurden in einer Spritzgussmaschine von 170 g (6 oz) bei etwa 290°C mit raschem Kolben, 20 Sekunden Spritzvor-triebszeit und 20 Sekunden Formschliesszeit und einer Hohlraumtemperatur von 95 °C geformt. Der Glanz der geformten Gegenstände war sehr gut. Bestimmt mit einem Gardner Multi Angle Gloss Meter (Modell GG-9095), eingestellt auf einen Winkelgrad von 20, wurde ein Glanz von 23 festgestellt. Bei einer Hohlraumtemperatur von 70°C ergab sich für den in gleicher Weise gemessenen Glanz der Wert 5.
Beispiele 2 bis 15 und Vergleichsversuche A bis F In den folgenden Beispielen und Vergleichsversuchen wurde folgende Arbeitsweise zur Herstellung der erfindungsgemässen Zusammensetzungen allgemein angewendet:
Trockenes Polyäthylenterephthalat mit einer Eigenviskosität von etwa 0,5 bis 0,65 wurde manuell mit Glasfasern wie in den nachstehenden Tabellen angegeben und mit Äthy-len/Methacrylsäure-Copolymerem (85/15, bezogen auf das Gewicht), das zu 60% mit Natrium neutralisiert worden war (das den hier angegebenen Bestandteil C darstellt) in der in den nachstehenden Tabellen angegebenen Menge und mit dem in den Tabellen angegebenen Bestandteil D vermischt. Andere Zusätze können vorhanden sein, um die Festigkeit der Formkörper zu verbessern oder die Entfor-mungseigenschaften zu verbessern. Falls derartige Zusätze vorhanden sind, sind sie in den Tabellen angegeben.
Das resultierende Gemisch wurde anschliessend durch eine 5,08 cm (2 inch) zweistufige Einschraubenstrangpresse bei einer Schmelztemperatur von 285°C und einem Vakuum von 71,1 cm (28 inch. extrudiert. Der extrudierte Strang wurde geschnitten und die resultierenden Harzpellets wurden in einem Vakuumofen während etwa 16 Stunden bei 110°C getrocknet. Die Harzpellets wurden anschliessend zu Trinkgläsern geformt, die 9,2 ml hoch waren, am oberen Ende einen Durchmesser von 7,5 cm, am Boden einen Durchmesser von 5,5 cm aufwiesen und eine Wandstärke von 0,19 cm hatten. Die Schmelztemperatur in der Formungsmaschine betrag 295°C, wohingegen die Oberflächentemperatur der Form 85°C betrug. Cycluszeiten und Öffnungsdrücke sind in den Tabellen angegeben.
Der Glanz wurde bei einem Winkel von 60° mit dem Gardner Multi Angle Gloss Meter (Modell GG-9095) mehrfach für jede Probe gemessen. Der Glanz wurde entlang dem Umfang des Trinkglases ein Drittel wegab vom oberen Ende gemessen. Es wurde auch der Druck gemessen, der zur Freisetzung des Trinkbechers benötigt wurde, durch Aufzeichnung des Luftdruckes, der zur Bewegung des Ejektors benötigt wurde. Die Tabellen zeigen die höchsten und niedrigsten Glanzwerte an, die bei allen an der Probe durchgeführten Glanzuntersuchungen erzielt wurden. Die Tabellen geben auch das visuelle Aussehen der geformten Trinkbecher wieder.
In den Tabellen basieren die prozentualen Mengen der Bestandteile C und D auf dem Gewicht des verwendeten Polyäthylenterephthalats. Die prozentuale Menge an Füllstoff oder Verstärkungsmittel und anderer Zusätze basieren auf dem Gewicht des zu extrudierenden Gemischs.
In den Tabellen wird der Bestandteil C durch einen einzigen Buchstaben bezeichnet. Diese Buchsstaben stellen folgende spezielle Bestandteile D dar:
A — Neopentyl-glykol-dibenzoat
B — Laurylnitril
C — Dipropylen-glykol-dibenzoat
D — Erucyl-nitril
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E — Benzophenon
F — Trioctyl-trimellithat
G — Diphenyl-sulfon
H — N-Äthyl-o,p-toIuol-sulfonamid
I — Diäthylen-glykol-dibenzoat. 5
Das verwendete Verstärkungs- oder Füllstoffmaterial wird in den Tabellen durch zwei Buchstaben bezeichnet. Die Buchstaben geben folgende spezielle Materialien an:
10
AA — OCF 277B Glasfaser
BB — Glimmer (Suzorite A60) Plättchen
CC — OCF 419AA Glasfaser.
Die anderen Zusätze werden durch folgende Buchstaben bezeichnet:
X — Epoxy, gebildet aus Bisphenol A und Epichlor-hydrin
Y — Tetrakis-[methyIen-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxy-hydrocinnamat)]-methan.
TABELLE I
Beispiel Menge des Bestandteil D Füllstoff Andere
Bestandteils C und Menge und Menge vorhandene Zusätze
% % % %
2
5,8
A (5,7)
AA
(25)
X (0,6) Y (0,3)
3
5,8
A (5,4)
AA
(35)
X (0,55) Y (0,25)
4
5,9
A (5,4)
AA
(55)
X (0,5) Y (0,18)
5
5,7
A (5,3)
BB
(30)
keine
6
5,8
A (5,6)
CC
(25)
keine
7
6,1
A (11,6)
CC
(25)
keine
8
5,6
B (2,8)
CC
(25)
keine
9
5,8
C (5,7)
AA
(25)
X (0,6) Y (0,3)
10
5,8
D (4,3)
CC
(25)
gleich
11
2,1
E (5,1)
CC
(25)
keine
12
5,7
F (3,7)
CC
(25)
keine
13
5,8
G (5,3)
CC
(25)
keine
14
5,8
H (5,3)
CC
(25)
keine
15
5,7
I (3,7)
CC
(25)
keine
TABELLE 2
Beispiele
A H„/ AHC
A TpK
Cyclus-zeit
Entformungs-druck bar (psi)
Glanz nach der Formung (niedrigster/ höchster Wert)
Aussehen der geformten Oberfläche
2
0,16
-11
10/15
63,4
920
61/67
sehr glatt
3
0,16
-10
10/10
64,8
940
52/60
sehr glatt
4
0,16
-10
10/13
4,8
70
24/42
sehr glatt
5
0,16
-10
10/30
25,5
370
27/32
sehr glatt
6
0,16
-11
10/15
73,1
1060
62/69
sehr glatt
7
0,16
-24
10/15
74,5
1080
58/62
insgesamt glatt
8
0,16
- 8,1
10/15
49,6
720
63/67
insgesamt glatt
9
0,16
-17
10/10
66,9
920
55/65
sehr glatt
10
0,16
-10
10/15
30,3
440
51/54
sehr glatt
11
0,16
-13
10/15
119,3
1730
56/63
sehr glatt
12
0,16
- 9,3
10/15
79,3
1150
14/40
glatt
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6
TABELLE 2 (Fortsetzung)
Beispiele
A H„/ AH,
A TpK
Cyclus-zeit
Entformungs-
druck bar (psi)
Glanz nach der Formung (niedrigster/ höchster Wert)
Aussehen der geformten Oberfläche
13
0,16
-15
10/20
84,8 1230
24/58
sehr glatt
14
0,16
-12
10/25
88,9 1290
20/40
glatt
15
0,16
-13
10/15
98,6 1430
64/70
insgesamt sehr glatt
In den folgenden Vergleichsversuchen wurde die gleiche allgemeine Arbeitsweise angewendet wie in den vorstehenden Beispielen und in den nachstehenden Tabellen sind die gleichen Bewertungen aufgeführt wie in den vorstehenden Tabellen. Der Bestandteil C wurde in den Vergleichsversuchen variiert und ist für jeden Vergleich aufgeführt.
TABELLE 3
Vergleichs
Bestandteil C
Bestandteil D
Füllstoff
Andere Zusätze versuch
(%)
(%)
(%)
A
keiner
A (5,4)
AA (25)
X (0,6)
Y (0,3)
Talkum (0,7)
B
in den Beispielen 2-15 verwen keiner
CC (25)
N-Stearyl-Erucamid
detes Material (5,5)
Entformungsmittel (0,9)
C
keiner
E (10)
CC (25)
keine
D
Natriumstearat (0,5)
keiner
CC (25)
Methylstearat (0,53)
E
in den Beispielen 2-15 verwen
A (1,4)*
CC. (25)
keine
detes Material (5,5)
F
in den Beispielen 2-15 verwen
E (5,0)
CC (25)
keine
detes Material (0,35)
*
* die Menge ist zu gering
TABELLE 3 (Fortsetzung)
A Hh/A Hc
A Tpk
Cyclus-
Entformungs-
Glanz
Aussehen der
zeit druck niedrigster/
geformten Oberfläche
bar (psi)
höchster
A etwa 0,4
nicht
10/15
148,2 2150
29/38
sehr rauh
gemessen
B nicht gemessen
0
10/30
99,3 1440
13/23
mässig rauhe Oberfläche
C etwa 0,5
nicht
10/30
Form musste
36/47
rauhe Oberfläche
gemessen
gesprüht werden
D nicht gemessen nicht
10/25
109,6 1590
16/23
sehr rauhe Oberfläche
gemessen
E 0,16
-3
10/30
123,4 1790
9/18
glatt bis mässig rauh
F etwa 0,45
nicht klebrig/gesprüht
5/8
sehr rauh
gemessen kein Entformungscyclus
durchführbar
Zwar sind die Glanzwerte für einige der in der Tabelle 3 es Rauheit der Oberfläche in den Vergleichsversuchen nicht angegebenen Versuche im Bereich der Glanzwerte, die sich brauchbar.
für einige Beispiele der Tabelle 2 ergeben, jedoch ist die

Claims (13)

  1. 644618
    2
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Zusammensetzung, enthaltend:
    A) Polyäthylenterephthalat-Homo- oder -Copolymerisat mit einer nach ASTM D-2857 bestimmten, inhärenten Viskosität von mindestens 0,4;
    B) 10 bis 60 Gew.-%, bezogen auf die Zusammensetzung, Verstärkungs- und/oder Füllstoffmaterial;
    C) ein Material in einer Menge, um der Zusammensetzung aus A, B und C ein A Hh/A Hc-Verhältnis von kleiner 0,25 zu verleihen, wobei das genannte Material Na- oder K-Salze einer Kohlenwasserstoff-Carbonsäure mit 7 bis 25 C-Atomen oder teilweise oder ganz neutralisierte Na- oder K-Salze eines organischen Homo- oder Copolymer mit Carboxyl-Seitengruppen umfasst und
    D) eine Verbindung, die in einer ausreichenden Menge vorhanden ist, um einen Tpk-Wert eines Gemischs der Bestandteile A, B und C zu ergeben, wobei diese Verbindung ausgewählt ist aus a) organischen Estern, ausgewählt aus dem Produkt einer aromatischen Carbonsäure mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen,' enthaltend mindestens eine Carboxyl-Gruppe pro aromatischen Kern und einem Alkohol, ausgewählt aus den Alkoholen der Formel (HOCH2)-xR' worin x 1, 2 oder 3 bedeutet und R' ein Kohlenwasserstoffrest mit 2 bis 15 Kohlenstoffatomen ist, oder solchen der Formel H0-(R"0)-vR"', worin y eine ganze Zahl von 1 bis 15 darstellt, R" ein Kohlenwasserstoffrest mit 2 bis 15 Kohlenstoffatomen und R'" -H oder ein Kohlenwasserstoff-rest mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen ist,
    O
    II
    b) organischen Ketonen der Formel RCR
    c) organischen Sulfonen der Formel RSOOR,
    d) organischen Sulfoxiden der Formel R2SO,
    e) organischen Nitrilen der Formel RCN oder f) organischen Amiden der Formel
    O O
    II II
    RCNR'R oder RSONR'R;
    wobei in den Formeln der Verbindungsgruppen b) bis f)
    jeder Rest R gleich sein kann oder unterschiedlich von jeglichen anderen Resten R und ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 25 Kohlenstoffatomen ist, wohingegen in den Formeln der Verbindungsgruppe f) R Wasserstoff oder eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 25 Kohlenstoffatomen ist.
  2. 2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, in der der Bestandteil C das Natrium- oder Kaliumsalz eines organischen Polymeren ist, das Carboxyl-Seitengruppen enthält.
  3. 3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, in der der Bestandteil C das Natrium- oder Kaliumsalz eines Copolyme-ren eines Olefins und von Acrylsäure oder Methacrylsäure ist.
  4. 4. Zusammensetzung nach Anspruch 1, in der der Bestandteil C das Natriumsalz eines Copolymeren von Äthylen und Methacrylsäure ist, worin mindestens 30% der Carboxyl-Gruppen durch Natrium neutralisiert sind.
  5. 5. Zusammensetzung nach Anspruch 1, in der der Bestandteil D ein organischer Ester ist, ausgewählt aus den in Anspruch 1 definierten organischen Estern.
  6. 6. Zusammensetzung nach Ansprach 2, 3 oder 4, in der der Bestandteil D ein organischer Ester ist, ausgewählt aus dem Produkt einer aromatischen Kohlenwasserstoffcarbonsäure mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen, enthaltend 1 bis 3 Carboxyl-Gruppen pro aromatischen Kern und eines Alkohols, ausgewählt aus denen der Formel (HOCH2)-xR', worin x die Bedeutung von 1, 2 oder 3 hat und R' Alkyl mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen bedeutet, wenn x 1 ist und R' Alky-len mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen bedeutet, wenn x 2 oder
    3 ist oder solchen der Formel H0-(R"0)-yR"'. worin y eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist, R" Alkylen mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen bedeutet und R'" -H ist.
  7. 7. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, worin der Bestandteil D ein Ester ist, ausgewählt aus dem Produkt von Benzoesäure und einem Alkohol der Formel (HOCH2)-2R\ worin R' Alkylen mit 4 bis 6 Kohlenstoffatomen ist oder H0(R"0)-yH, worin R" Äthylen oder Propylen ist und y 2 oder 3 bedeutet.
  8. 8. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 5 in der der Bestandteil B eine Glasfaser ist.
  9. 9. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 5, in der der Bestandteil B eine Glasfaser ist, die 0,1 bis 1,5 Gew.-% einer Epoxyverbindung enthält.
  10. 10. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 5, in der der Bestandteil B Glimmer ist.
  11. 11. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 5, in der der Bestandteil B ein Gemisch aus Glasfasern und Glimmer ist.
  12. 12. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie weitere Zusätze enthält wie Farbstoffe bzw. Färbmittel, Entformungsmittel, Antioxydantien, Ultraviolettlichtstabilisatoren, flammhemmende bzw. flammverzögernde Mittel sowie Zusätze, die die physikalischen Eigenschaften der Zusammensetzung verbessern, wie Epoxy-verbindungen in einer Menge von 0,1 bis 1,5 Gew.-%, bezogen auf die Zusammensetzung.
  13. 13. Verwendung der Zusammensetzung nach Patentanspruch 1 in Formungsverfahren, bei denen die Zusammensetzung erschmolzen und in eine Form gegeben wird, welche eine Formtemperatur von unter 110°C aufweist.
CH192879A 1978-02-28 1979-02-27 Zusammensetzung auf der basis von polyaethylenterephthalat -homo- oder -copolymeren. CH644618A5 (de)

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