CH644839A5 - Process for the preparation of 1-(2-allyloxyphenoxy)-3-isopropylamino-2-propanol - Google Patents

Process for the preparation of 1-(2-allyloxyphenoxy)-3-isopropylamino-2-propanol Download PDF

Info

Publication number
CH644839A5
CH644839A5 CH821780A CH821780A CH644839A5 CH 644839 A5 CH644839 A5 CH 644839A5 CH 821780 A CH821780 A CH 821780A CH 821780 A CH821780 A CH 821780A CH 644839 A5 CH644839 A5 CH 644839A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
acid
allyl
reaction
salt
Prior art date
Application number
CH821780A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dr Ostermayer
Dieter Dr Beck
Original Assignee
Ciba Geigy Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy Ag filed Critical Ciba Geigy Ag
Publication of CH644839A5 publication Critical patent/CH644839A5/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   1. Verfahren zur Herstellung des 1-(2-Allyloxyphenoxy)-3   isopropylamino-2-propanol    der Formel
EMI1.1     
 oder Salzen davon, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbindung der Formel
EMI1.2     
 mit einem reaktionsfähigen Ester des Allylalkohols umsetzt, und, wenn erwünscht, die erhaltene freie Verbindung in ein Salz oder ein erhaltenes Salz in die freie Verbindung oder ein anderes Salz überführt.



   2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als reaktionsfähigen Ester des Allylalkohols den mit einer starken anorganischen oder organischen Säure veresterten Allylalkohol verwendet.



   3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man Allylbromid oder Allyljodid, Methansulfonsäureallylester oder p-Toluolsulfonsäureallylester verwendet.



   4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in einem polaren Lösungsmittel durchführt.



   5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart eines weiteren Lösungsmittels unpolaren Charakters vornimmt.



   Die Erfindung betrifft ein neues und technisch fortschrittliches Verfahren zur Herstellung des   l-(2-Allyloxyphenoxy)-3-isopropyl-    amino-2-propanol der Formel
EMI1.3     
 und Salzen davon, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man die
EMI1.4     


<tb> Verbindung <SEP> der <SEP> Formel <SEP> ca
<tb>  <SEP> O <SEP> - <SEP> CE20112 <SEP> - <SEP> CHOH <SEP> - <SEP> 0112 <SEP> - <SEP> Nil <SEP> - <SEP> CII <SEP> (II)
<tb> \¯/
<tb>  <SEP> 3H <SEP> CH3
<tb>  mit einem reaktionsfähigen Ester des Allylalkohols umsetzt, und, wenn erwünscht, die erhaltene freie Verbindung in ein Salz oder ein erhaltenes Salz in die freie Verbindung oder ein anderes Salz überführt.



   Ein reaktionsfähiger Ester des Allylalkohols ist insbesondere der mit einer starken anorganischen oder organischen Säure, vor allem einer Halogenwasserstoffsäure, wie Chlor- Brom- oder Jodwasserstoffsäure, ferner Schwefelsäure oder einer starken organischen Sul   fonsäure,    wie beispielsweise Benzolsulfonsäure oder Methansulfonsäure veresterte Allylalkohol. Dementsprechend werden als reak   tionsfähige    Ester des Allylalkohols Allylchlorid, insbesondere aber Allylbromid oder Allyljodid, ferner der Methansulfonsäureallylester oder der p-Toluolsulfonsäureallylester genannt.



   Salze der Verbindung der Formel I sind in erster Linie Säureadditionssalze, und insbesondere pharmazeutisch verwendbare, nichttoxische Säureadditionssalze mit geeigneten organischen oder anorganischen Säuren. Als solche Säuren seien beispielsweise genannt: Halogenwasserstoff-, Schwefel-, Phosphor-, Salpeter-, Perchlorsäure, aliphatische, alicyclische, aromatische oder heterocyclische Carbon- oder Sulfonsäuren, wie Ameisen-, Essig-, Propion-, Bernstein-, Glykol-, Milch-, Apfel-, Wein-, Zitronen-, Ascorbin-, Malein-, Hydroxymalein- oder   Bren:ztraubensäure;    Phenylessig-, Benzoe-, p-Aminobenzoe-, Anthranil-, p-Hydroxybenzoe-, Salicyl- oder p-Aminosalicyl-, Embon-, Methansulfon-, Äthansulfon-, Hydroxyäthansulfon-, Äthylensulfonsäure; Halogenbenzolsulfon-, Toluolsulfon-, Naphthalinsulfon- oder Sulfanilsäure; Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin.



   Zweckmässigerweise führt man die Umsetzung in einem Lösungsmittel durch. Als solche kommen polare Verbindungen, z.B.



  aliphatische oder cycloaliphatische Niederalkanone mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen, wie Aceton oder Cyclohexanon, ferner Niederalkanole mit bis zu 7 Kohlenstoffatomen wie Äthanol oder Isopropanol, ferner Sulfolan, oder N-niederalkylierte Fettsäureamide, wobei der Fettsäurerest und der Niederalkylrest jeweils bis zu 4 Kohlenstoffatome haben, wie z.B. Dimethylform-, N-Methylacet- oder N,Ndimethylacetamid, oder Gemische solcher Lösungsmittel in Betracht.



   Gegebenenfalls kann man ein weiteres Lösungsmittel, z.B. ein solches unpolaren, wie etwa aromatischen Charakters, z.B. Benzol oder Chlorbenzol, zufügen.



   Sulfonsäureester des Allylalkohols, z.B. solche der angegebenen Art, sind an sich bekannt. Sofern solche Verbindungen neu sind, können sie nach üblichen Methoden, wie z.B. für den Methan- bzw.



  p-Toluolsulfonsäureester aus   ,,J.    Amer. Chem. Soc.", 47, 521 (1925) bzw. 79, 3474-5 (1957) bekannt ist, erhalten werden.



   Gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren wird die Verbindung der Formel I in Ausbeuten von mehr als 70% d. Th. und in vorzüglicher Reinheit erhalten. Ausserdem sind die benötigten Ausgangsmaterialien in verhältnismässig einfacher Weise zugänglich und werden in guter, teilweise hervorragender Ausbeute und Reinheit erhalten.



   In "Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft", 13, 246
50 (1880) wird die Umsetzung von o-Aminophenol mit Methyljodid beschrieben, welche nach abwechselnder Zugabe von Methyljodid und Kalilauge schliesslich zum quaternären Methylammoniumsalz des o-Aminophenols führt. Hieraus ist zu folgern, dass nur die primäre Aminogruppe alkyliert, z.B. also in erster Stufe zum sekundären Amin und dieses dann bei weiterer Zugabe von Methyljodid zum tertiären Amin umgesetzt wird, während die phenolische Hydroxygruppe an der Umsetzung nicht beteiligt ist. Aus der D-PS Nr. 233069 ist die Umsetzung von Hydroxy-ss-phenyläthylaminen, z.B. des p-, aber auch des   o-Hydroxy-ss-phenyläthylamins    mit Methyljodid bekannt.

  Nach abwechselnder Zugabe von Methyljodid und Natriumäthylat wird schliesslich das quaternäre o-Methylammoniumsalz des p- bzw.   o-Hydroxy-ss-phenyläthylamins    erhalten.



  Auch hier findet eine Methylierung lediglich am Stickstoffatom, d.h.



  zum Beispiel auch die Umsetzung des sekundären Amins mit Methyljodid zum tertiären Amin etc. statt, während die phenolische Hydroxygruppe nicht angegriffen wird. Es wird ferner angegeben, dass ähnlich wie Methylgruppen sich auch andere Radikale in die Aminogruppe des   Hydroxy-ss-phenyläthylamins    einführen lassen.



   In der US-PS Nr. 2286678 wird die Umsetzung von p-Aminophenol mit Allylbromid beschrieben. Als Reaktionsprodukte werden sowohl N-Allyl-p-aminophenol als auch N,N-Diallyl-p-aminophenol erhalten, woraus deutlich wird, dass das gebildete N-Allyl-p aminophenyl als sekundäres Amin mit weiterem Allylbromid zur
N,N-Diallylverbindung, nicht dagegen zu einer an der phenolischen
Hydroxygruppe allylierten Verbindung umgesetzt wird.  



   Es ist deshalb überraschend, dass nach dem erfindungsgemässen Verfahren ein reaktionsfähiger Ester des Allylalkohols, z.B. Allylbromid, mit der phenolischen Hydroxygruppe der Verbindung der Formel II unter Bildung der Verbindung der Formel I umgesetzt wird. Dieses Ergebnis konnte nach dem erläuterten Stand der Technik nicht erwartet werden und stellt daher, insbesondere aber auch im Hinblick auf die bereits dargelegten guten Ausbeuten, einen überraschenden Befund dar.



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



  Beispiel 1:
Eine Lösung von 2,25 g (0,01 M) 1-(2-Hydroxyphenoxy)-3-isopropylamino-2-propanol in 20 ml wasserfreiem Dimethylformamid wird unter Rühren portionenweise mit 0,50 g (0,011 M) Natriumhydridsuspension (55%) versetzt, wobei die Temperatur bis   35    steigt. Nach weiterem Rühren während 30 min werden 0,95 ml (0,011 M) Allylbromid zugetropft und das Reaktionsgemisch eine weitere Stunde bei ca.   25    gerührt. Das Reaktionsgemisch wird auf 50 ml Eiswasser gegossen und zweimal mit je 40 ml Äther extrahiert.



  Die vereinigten Ätherlösungen werden nacheinander mit 5 ml konz.



  Natronlauge und 20 ml wässeriger gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und unter reduziertem Druck eingedampft. Der verbleibende kristalline Rückstand wird aus Ätherpetroläther umkristallisiert und ergibt reines 1-(2-Allyloxyphenoxy)-3-isopropylamino-2-propanol vom Smp.   77-79";    Ausbeute   71%    d. Th. Das Hydrochlorid schmilzt bei   107-109 .   



   Der Ausgangsstoff kann auf folgende Weise hergestellt werden: a) 300 g Benzkatechinmonobenzyläther werden mit 565 g Epichlorhydrin und 3 ml Piperidin 2 h unter Rückfluss gekocht. Nach dem Eindampfen unter vermindertem Druck erhält man das 1-(2 Benzyloxyphenoxy)-3-chlor-2-propanol als braunes Öl, welches als solches weiterverarbeitet wird.



   b) Eine Lösung von 550 g rohem 1-(2-Benzyloxyphenoxy)-3chlor-2-propanol in 1200 ml Methanol wird mit 450 g Isopropylamin versetzt. Nach Abklingen der exothermen Reaktion wird die Lösung während 24 h unter   Rückfiuss    gekocht. Nach Eindampfen des Reaktionsgemisches, erschöpfendem Extrahieren des Rückstandes mit Äther, Extrahieren der Ätherlösung mit   2-n-Salzsäure,    Versetzen des sauren Extraktes mit konz. Natronlauge bis zur bleibenden alkalischen Reaktion, Extrahieren der Lösung mit Äther, Waschen der Ätherlösung mit Wasser, Trocknen über Magnesiumsulfat und Abdampfen des Äthers erhält man rohes 1-(2-Benzyloxyphenoxy)-3-isopropylamino-2-propanol, welches aus Cyclohexan umkristallisiert wird; Smp.   85-87 ;    Ausbeute 63,5% d. Th.



   c) Die Lösung von 302 g   l-(2-Benzyloxyphenoxy)-3-isopropyl-    amino-2-propanol in 3000 ml Methanol wird nach Zugabe von 15 g Palladium-auf-Kohle im Katalysator unter Normalbedingungen hydriert. Nach Aufnahme der berechneten Wasserstoffmenge wird vom Katalysator abfiltriert, das Filtrat zur Trockne verdampft und der Rückstand aus Benzolpetroläther umkristallisiert, wonach man reines   1 -(2-Hydroxyphenoxy)-3-isopropylamino-2-propanol    vom Smp.   102-104    erhält; Ausbeute 93% d. Th.

 

  Beispiel 2:
13,6 g Methansulfonsäureallylester werden entsprechend der Arbeitsweise des Beispiels 1 mit 22,5 g l-(2-Hydroxyphenoxy)-3isopropylamino-2-propanol umgesetzt. Nach dem Aufarbeiten erhält man   1 -(2-Allyloxyphenoxy)-3-isopropylamino-2-propanol    als langsam kristallisierendes Öl vom Smp.   75-79 ;    Ausbeute 71% d.



  Th.



  Beispiel 3:
21,2 g   p-Toluolsullonsäureallylester    werden entsprechend Beispiel 1 mit 22,5 g   1-(2-Hydroxyphenoxy)-3-isopropylamino-2-    propanol umgesetzt. Nach dem Aufarbeiten erhält man 1-(2-Allyloxyphenoxy)-3-isopropylamino-2-propanol, welches langsam kristallisiert; Ausbeute 75% d. Th. 

Claims (5)

1. Verfahren zur Herstellung des 1-(2-Allyloxyphenoxy)-3 isopropylamino-2-propanol der Formel EMI1.1 oder Salzen davon, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbindung der Formel EMI1.2 mit einem reaktionsfähigen Ester des Allylalkohols umsetzt, und, wenn erwünscht, die erhaltene freie Verbindung in ein Salz oder ein erhaltenes Salz in die freie Verbindung oder ein anderes Salz überführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als reaktionsfähigen Ester des Allylalkohols den mit einer starken anorganischen oder organischen Säure veresterten Allylalkohol verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man Allylbromid oder Allyljodid, Methansulfonsäureallylester oder p-Toluolsulfonsäureallylester verwendet.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in einem polaren Lösungsmittel durchführt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart eines weiteren Lösungsmittels unpolaren Charakters vornimmt.
Die Erfindung betrifft ein neues und technisch fortschrittliches Verfahren zur Herstellung des l-(2-Allyloxyphenoxy)-3-isopropyl- amino-2-propanol der Formel EMI1.3 und Salzen davon, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man die EMI1.4 <tb> Verbindung <SEP> der <SEP> Formel <SEP> ca <tb> <SEP> O <SEP> - <SEP> CE20112 <SEP> - <SEP> CHOH <SEP> - <SEP> 0112 <SEP> - <SEP> Nil <SEP> - <SEP> CII <SEP> (II) <tb> \¯/ <tb> <SEP> 3H <SEP> CH3 <tb> mit einem reaktionsfähigen Ester des Allylalkohols umsetzt, und, wenn erwünscht, die erhaltene freie Verbindung in ein Salz oder ein erhaltenes Salz in die freie Verbindung oder ein anderes Salz überführt.
Ein reaktionsfähiger Ester des Allylalkohols ist insbesondere der mit einer starken anorganischen oder organischen Säure, vor allem einer Halogenwasserstoffsäure, wie Chlor- Brom- oder Jodwasserstoffsäure, ferner Schwefelsäure oder einer starken organischen Sul fonsäure, wie beispielsweise Benzolsulfonsäure oder Methansulfonsäure veresterte Allylalkohol. Dementsprechend werden als reak tionsfähige Ester des Allylalkohols Allylchlorid, insbesondere aber Allylbromid oder Allyljodid, ferner der Methansulfonsäureallylester oder der p-Toluolsulfonsäureallylester genannt.
Salze der Verbindung der Formel I sind in erster Linie Säureadditionssalze, und insbesondere pharmazeutisch verwendbare, nichttoxische Säureadditionssalze mit geeigneten organischen oder anorganischen Säuren. Als solche Säuren seien beispielsweise genannt: Halogenwasserstoff-, Schwefel-, Phosphor-, Salpeter-, Perchlorsäure, aliphatische, alicyclische, aromatische oder heterocyclische Carbon- oder Sulfonsäuren, wie Ameisen-, Essig-, Propion-, Bernstein-, Glykol-, Milch-, Apfel-, Wein-, Zitronen-, Ascorbin-, Malein-, Hydroxymalein- oder Bren:ztraubensäure; Phenylessig-, Benzoe-, p-Aminobenzoe-, Anthranil-, p-Hydroxybenzoe-, Salicyl- oder p-Aminosalicyl-, Embon-, Methansulfon-, Äthansulfon-, Hydroxyäthansulfon-, Äthylensulfonsäure; Halogenbenzolsulfon-, Toluolsulfon-, Naphthalinsulfon- oder Sulfanilsäure; Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin.
Zweckmässigerweise führt man die Umsetzung in einem Lösungsmittel durch. Als solche kommen polare Verbindungen, z.B.
aliphatische oder cycloaliphatische Niederalkanone mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen, wie Aceton oder Cyclohexanon, ferner Niederalkanole mit bis zu 7 Kohlenstoffatomen wie Äthanol oder Isopropanol, ferner Sulfolan, oder N-niederalkylierte Fettsäureamide, wobei der Fettsäurerest und der Niederalkylrest jeweils bis zu 4 Kohlenstoffatome haben, wie z.B. Dimethylform-, N-Methylacet- oder N,Ndimethylacetamid, oder Gemische solcher Lösungsmittel in Betracht.
Gegebenenfalls kann man ein weiteres Lösungsmittel, z.B. ein solches unpolaren, wie etwa aromatischen Charakters, z.B. Benzol oder Chlorbenzol, zufügen.
Sulfonsäureester des Allylalkohols, z.B. solche der angegebenen Art, sind an sich bekannt. Sofern solche Verbindungen neu sind, können sie nach üblichen Methoden, wie z.B. für den Methan- bzw.
p-Toluolsulfonsäureester aus ,,J. Amer. Chem. Soc.", 47, 521 (1925) bzw. 79, 3474-5 (1957) bekannt ist, erhalten werden.
Gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren wird die Verbindung der Formel I in Ausbeuten von mehr als 70% d. Th. und in vorzüglicher Reinheit erhalten. Ausserdem sind die benötigten Ausgangsmaterialien in verhältnismässig einfacher Weise zugänglich und werden in guter, teilweise hervorragender Ausbeute und Reinheit erhalten.
In "Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft", 13, 246 50 (1880) wird die Umsetzung von o-Aminophenol mit Methyljodid beschrieben, welche nach abwechselnder Zugabe von Methyljodid und Kalilauge schliesslich zum quaternären Methylammoniumsalz des o-Aminophenols führt. Hieraus ist zu folgern, dass nur die primäre Aminogruppe alkyliert, z.B. also in erster Stufe zum sekundären Amin und dieses dann bei weiterer Zugabe von Methyljodid zum tertiären Amin umgesetzt wird, während die phenolische Hydroxygruppe an der Umsetzung nicht beteiligt ist. Aus der D-PS Nr. 233069 ist die Umsetzung von Hydroxy-ss-phenyläthylaminen, z.B. des p-, aber auch des o-Hydroxy-ss-phenyläthylamins mit Methyljodid bekannt.
Nach abwechselnder Zugabe von Methyljodid und Natriumäthylat wird schliesslich das quaternäre o-Methylammoniumsalz des p- bzw. o-Hydroxy-ss-phenyläthylamins erhalten.
Auch hier findet eine Methylierung lediglich am Stickstoffatom, d.h.
zum Beispiel auch die Umsetzung des sekundären Amins mit Methyljodid zum tertiären Amin etc. statt, während die phenolische Hydroxygruppe nicht angegriffen wird. Es wird ferner angegeben, dass ähnlich wie Methylgruppen sich auch andere Radikale in die Aminogruppe des Hydroxy-ss-phenyläthylamins einführen lassen.
In der US-PS Nr. 2286678 wird die Umsetzung von p-Aminophenol mit Allylbromid beschrieben. Als Reaktionsprodukte werden sowohl N-Allyl-p-aminophenol als auch N,N-Diallyl-p-aminophenol erhalten, woraus deutlich wird, dass das gebildete N-Allyl-p aminophenyl als sekundäres Amin mit weiterem Allylbromid zur N,N-Diallylverbindung, nicht dagegen zu einer an der phenolischen Hydroxygruppe allylierten Verbindung umgesetzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH821780A 1980-11-05 1980-11-05 Process for the preparation of 1-(2-allyloxyphenoxy)-3-isopropylamino-2-propanol CH644839A5 (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0543580A AT367735B (de) 1980-11-05 1980-11-05 Verfahren zur herstellung des 1-(2-allyloxy -phenoxy)3-isopropylamino-2-propanols oder salzen davon

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH644839A5 true CH644839A5 (en) 1984-08-31

Family

ID=3575771

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH821780A CH644839A5 (en) 1980-11-05 1980-11-05 Process for the preparation of 1-(2-allyloxyphenoxy)-3-isopropylamino-2-propanol

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT367735B (de)
CH (1) CH644839A5 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT367735B (de) 1982-07-26
ATA543580A (de) 1981-12-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH644839A5 (en) Process for the preparation of 1-(2-allyloxyphenoxy)-3-isopropylamino-2-propanol
DE1104965B (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten des Urazols
AT202152B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Dimethylaminopropylidenthiaxanthenen.
DE887816C (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Nitrophenyl-2-amino-propan-1, 3-diolderivaten
CH460773A (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten 3-(3-Hydroxyphenyl)-1-phenacyl-piperidinen
AT200579B (de) Verfahren zur Herstellung der neuen 5-Dibenzo[b,f]azepine
DE2644789A1 (de) Alkylen-di-phenylalk(en)ylcarbonsaeuren und ihre herstellung und verwendung
AT254189B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten 3-(3-Hydroxyphenyl)-1-phenacylpiperidinen
AT297695B (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Cinnamoyl-3-indolylessigsäurederivaten
AT233008B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Carbostyrilderivaten
AT204041B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phenthiazinderivaten
AT219604B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Iminodibenzylderivaten und deren Salzen
AT201594B (de) Verfahren zur Herstellung von reinen Phenthiazinderivaten
DE2926828A1 (de) Verfahren zur herstellung von n,n&#39;- disubstituierten 2-naphthalinaethanimidamiden und ihren salzen und 2-nphthylimidoessigsaeureestersalze
AT344687B (de) Verfahren zur herstellung von neuen aldehydolactonen
AT204554B (de) Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl-α-piperidincarbonsäureaniliden
AT214582B (de) Verfahren zur Herstellung von 3β-Hydroxy- oder 3β-Acyloxy-6-methyl-25D-spirost-5-en
AT330779B (de) Verfahren zur herstellung von neuen chinolinessigsaurederivaten und ihren salzen
CH643810A5 (en) Process for the preparation of 1-(2-allyloxyphenoxy)-3-isopropyl- amino-2-propanol
AT226709B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen kondensierten Dihydropyrazinonen-(2) oder von deren Salzen bzw. quaternären Ammoniumsalzen
AT242139B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Piperidinderivaten
CH402844A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide
DE2731460A1 (de) Verfahren zur herstellung von 3-methoxy-4-carbamoylmethoxyphenylessigsaeureestern
CH385184A (de) Verfahren zur Herstellung von Aldehyden
CH643812A5 (en) Process for the preparation of 1-(2-allyloxyphenoxy)-3-isopropyl- amino-2-propanol

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased