CH644921A5 - Panel for an insulating roof substructure - Google Patents

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CH644921A5
CH644921A5 CH138780A CH138780A CH644921A5 CH 644921 A5 CH644921 A5 CH 644921A5 CH 138780 A CH138780 A CH 138780A CH 138780 A CH138780 A CH 138780A CH 644921 A5 CH644921 A5 CH 644921A5
Authority
CH
Switzerland
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insulation layer
sub
ribs
hardboard
roof panel
Prior art date
Application number
CH138780A
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English (en)
Inventor
Erwin Fehr
Original Assignee
Keller Ziegeleien
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/20Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded
    • E04B7/22Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded the slabs having insulating properties, e.g. laminated with layers of insulating material
    • E04B7/225Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded the slabs having insulating properties, e.g. laminated with layers of insulating material the slabs having non-structural supports for roofing materials
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/16Insulating devices or arrangements in so far as the roof covering is concerned, e.g. characterised by the material or composition of the roof insulating material or its integration in the roof structure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Unterdachplatte für ein Isolationsunterdach, mit einem rechteckigen, plattenförmigen Träger, an dessen Unterseite eine Isolationsschicht aus   einem Wärmedämmstoff und ein in die    Isolationsschicht eingebetteter Verstärkungskörper befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungskörper (4) durch sich kreuzende, vom Träger (2) abstehende Rippen (5, 6) gebildet ist.



   2. Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungskörper (4) durch die Rippen (5, 6) gebildete Zellen (7) aufweist, die mit dem Wärmedämmstoff ausgefüllt sind.



   3. Unterdachplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (5, 6) gruppenweise jeweils parallel zueinander verlaufen.



   4. Unterdachplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (5, 6) parallel zu den Seiten (2', 2") des rechteckigen Trägers (2) verlaufen.



   5. Unterdachplatte nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (D) der Isolationsschicht (3) grösser ist als die Höhe (H) der Rippen (5, 6).



   6. Unterdachplatte nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (5, 6) in einem Abstand (a, b) vor den Stirnseiten (3a, 3b) der Isolationsschicht (3) enden.



   7. Unterdachplatte nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass jede Rippe (5, 6) an den Kreuzungsstellen (8) Ausnutungen (9,10) aufweist, in die die kreuzenden Rippen (5, 6) eingreifen.



   8. Unterdachplatte nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolationsschicht (3) an ihrer dem Träger (2) abgekehrten Seite mit einer Dampfsperre bzw.



  Dampfbremse (11) versehen ist.



   9. Unterdachplatte nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (2) eine Hartfaserplatte ist.



   10.   Unterdachplattenach    einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolationsschicht (3) aus Mineralfasern, z. B. aus Glas- oder Gesteinsfasern, gebildet ist.



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine   Unterdachplatte lür    ein Isolationsunterdach gemäss Oberbegriff des Anspruches 1.



   Bei einer bekannten Unterdachplatte dieser Art trägt die Unterseite einer Hartfaserplatte eine Mineralwollplatte, in die eine an der Hartfaserplatte befestigte Verstärkungsleiste eingebettet ist (CH-PS 601598). Diese Verstärkungsleiste verläuft in der Mitte der Isolationsschicht und quer zur Fallinie des Daches.



  Diese Verstärkungsleiste bringt wohl eine gewisse örtliche Erhöhung der Tragfähigkeit der Unterdachplatte, doch ist beim fertigen Isolationsunterdach der Abstand zwischen den Verstärkungsleisten benachbarter Unterdachplatten zu gross, um über die ganze Unterdachfläche eine etwa gleiche und genügend grosse Tragfähigkeit zu gewährleisten und um bei Belastung überall ein zu starkes Zusammendrücken der Isolationsschicht zu verhindern. Zudem besteht bei der Handhabung die Gefahr des Aus- bzw. Abbrechens der lockeren Isolationsschicht.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Nachteile zu beseitigen. Es stellt sich somit die Aufgabe, eine Unterdachplatte der eingangs genannten Art zu schaffen, welche über den ganzen Bereich der Isolationsschicht eine etwa gleiche Belastbarkeit aufweist und bei der ein die Isolierfähigkeit der Isolationsschicht herabsetzendes Zusammendrücken dieser Isolationsschicht vermieden und ein Zusammenhalten der Isolationsschicht gewährleistet ist.



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.



   Die sich kreuzenden, die Isolationsschicht in verschiedenen Richtungen durchziehenden Rippen verhindern bei Belastung der Platte, dass die Isolationsschicht an gewissen Stellen zu stark zusammengedrückt wird. Zudem erfährt der plattenförmige Träger durch diese Rippen eine Erhöhung der Belastbarkeit, die über die ganze Ausdehnung der Isolationsschicht etwa gleich ist.



  Im weitern wird die Isolationsschicht durch den vorzugsweise zellenförmig aufgebauten   Verstärkungskörper zusammengehal-    ten, wodurch die Gefahr eines Aus- bzw. Abbrechens der Isolationsschicht weitgehend vermieden wird.



   Vorteilhafterweise enden die Rippen in einem Abstand vor den Stirnseiten der Isolationsschicht. Dadurch kann beim Zusammenfügen der Unterdachplatten ein Verfilzen der Isolationsschichten aneinanderstossender Unterdachplatten erfolgen, so dass an den Stossstellen der Unterdachplatte eine praktisch fugenlose Verbindung erzielt werden kann.



   Im folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Es zeigen schematisch:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Unterseite einer Unterdachplatte;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Unterdachplatte gemäss Fig. 1 in Richtung gegen deren Längsseite;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Unterdachplatte gemäss Fig. 1 in Richtung gegen deren Schmalseite;
Fig. 4 perspektivisch und in vergrössertem Massstab den Bereich eines Kreuzungspunktes zwischen den Rippen, und
Fig. 5 im Schnitt längs eines Sparrens einen Teil eines Daches.



   In den Fig. 1-3 ist in verschiedenen Ansichten eine Unterdachplatte 1 gezeigt. Diese Unterdachplatte 1 weist eine als Träger dienende Hartfaserplatte 2, z. B. eine  Pavatex -Platte auf.



  Diese Hartfaserplatte 2 ist von rechteckiger oder quadratischer Form. Die Längsseite derHartfaserplatte 2 ist mit 2' und deren Schmalseite mit 2" bezeichnet. Auf der Unterseite der Hartfaserplatte 2 ist mittels eines Kunststoffklebers eine Isolationsschicht 3 befestigt. Diese Isolationsschicht ist ebenfalls rechteckig und mit einer Längsseite 3a mit einer Längsseite 2' der Hartfaserplatte 2 und mit einer Schmalseite 3b mit einer Schmalseite 2' der Hartfaserplatte 2 bündig. An der andern Längsseite 3a und der andern Schmalseite 3b der Isolationsschicht 3 steht die Hartfaserplatte 2 über die Isolationsschicht 3 vor. Diese vorstehenden Abschnitte der Hartfaserplatte 2 sind mit 2a und 2b bezeichnet.



  Der Überstand dieser Abschnitte 2a, 2b der Hartfaserplatte 2 über die Isolationsschicht 3 beträgt mindestens 6 cm.



   Die Isolationsschicht 3 besteht aus einem   Wännedämmstoff,    vorzugsweise aus Mineralfasern, z. B. Glas- oder Gesteinsfasern.



  Die Isolationsschicht 3 kann beispielsweise aus einer Glasfaserplatte oder einer Mineralwollplatte bestehen, wie sie z. B . unter dem Namen  Vetroflex  bzw.  Flumroc  im Handel sind.



   In die Isolationsschicht 3 ist ein allgemein mit 4 bezeichneter Verstärkungskörper eingebettet, der ebenfalls mittels eines Kunststoffklebers an der Unterseite der Hartfaserplatte 2 befestigt ist. Dieser Verstärkungskörper 4 wird durch zueinander und zur Längsseite 2' der Hartfaserplatte 2 parallel verlaufende Längsrippen 5 und durch Querrippen 6 gebildet, die zueinander und zur Schmalseite 2' der Hartfaserplatte 2 parallel verlaufen.

 

  Die Rippen   5,6    stehen von der Hartfaserplatte 2 nach unten ab, wie das aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht und bestehen vorzugsweise ebenfalls aus   Hartfasermaterial.    Durch die sich kreuzenden Längs- und Querrippen   5,6    erhält der Verstärkungskörper 4 einen zellenartigen Aufbau. Diese Zellen 7 dieses Verstärkungskörpers 4 sind mit der Isolationsschicht 3 gefüllt.



   Um eine gute Verbindung der Rippen   5,6    zu erhalten, weisen diese Rippen an den Kreuzungspunkten 8 Ausnutungen 9, bzw.



   10 auf (Fig. 4). Die Tiefe dieser Ausnutungen   9,10    beträgt die Hälfte der Höhe H der Rippen. An den Kreuzungspunkten 8 greift jeweils die eine Rippe in die Ausnutung der andern Rippe ein. Auf diese Weise wird dem Verstärkungskörper 4 eine beträchtliche Stabilität verliehen.  



   Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, ist die Dicke D der Isolations



  schicht 3 grösser als die Höhe H der Rippen 5, 6. Somit sind die Rippen   5,6    gegen unten in die Isolationsschicht 3 eingebettet, wodurch die Bildung von Kältebrücken entlang dieser Rippen vermieden wird. Sowohl die Längsrippen 5 wie auch die Querrippen 6 durchziehen die Isolationsschicht 3 im wesentlichen über deren ganzen   Länge    bzw. Breite. Um nun beim Zusammenfügen der Unterdachplatten 1 eine gute Verfilzung zwischen den aneinanderstossenden Unterdachplatten zu gewährleisten, enden sowohl die Längs- wie auch die Querrippen   5,6    in einem Abstand abzw. b vor der Längs- bzw. Schmalseite 3a bzw. 3b der Isolationsschicht 3. Infolge dieser Verfilzung lassen sich die Unterdachplatten 1 praktisch fugenlos aneinanderreihen, so dass zwischen den aneinanderstossenden Unterdachplatten 1 eine dichte Verbindung besteht.



   Durch den Verstärkungskörper 4 wird nun die Tragfähigkeit der Hartfaserplatte 2 erhöht. Da sich der Verstärkungskörper 4 praktisch über die gesamte Ausdehnung der Isolationsschicht 3 ausbreitet, wird eine praktisch über den ganzen Bereich gleichbleibende Belastbarkeit bewirkt. Im weitern wird durch die zellenförmige Ausbildung des Verstärkungskörpers 4 vermieden, dass bei einer Belastung der Unterdachplatte 1 die weiche Isolationsschicht 3 zusammengedrückt werden kann, was einen Verlust an Isolierfähigkeit mit sich bringen würde. Der Verstärkungskörper hat noch den weitern Vorteil, dass er die lockere Isolationsschicht 3 zusammenhält, so dass bei der Handhabung der Unterdachplatte 1 ein Ab- bzw. Ausbrechen der Isolationsschicht 3 weitgehend vermieden wird.



   Auf ihrer der Hartfaserplatte 8 abgekehrten Seite ist die Isolationsschicht 3 mit einer Dampfsperre oder Dampfbremse 11 versehen. Diese Dampfsperre bzw. Dampfbremse kann beispielsweise durch eine Alumininmfolie, durch   Alu-Kraftpapir,    durch Kraftpapier oder dergleichen, gebildet werden. Diese Dampfsperre bzw. Dampfbremse 11 kann jedoch in gewissen Fällen entfallen.    ¯¯¯ ¯¯ ¯ ¯ ¯   
In Fig. 5 ist im Schnitt längs eines   Sparren    12 ein   Aussclmitt    eines Daches dargestellt, das ein Isolationsunterdach,   bestelhelid    aus Unterdachplatten la,   lb,    1c,   ld,    le,   lf,    aufweist.

  Diese Unterdachplatten la-lf, welche im Aufbau der Unterdachplatte 1 gemäss den Fig. 1-3 entsprechen, werden auf bekannte Weise auf Dachsparren 12 verlegt. Bei der Verlegung werden die Unterdachplatten mit der Längsseite 3a bzw. Schmalseite 3b der Isolationsschicht 3 aneinanderstossend zusammengeschoben.



  Dabei überdecken die   vorstehenden    Randabschnitte 2a, 2b der Hartfaserplatte 2 die seitlich und unten anstossende Unterdachplatte. Die Stossstellen zwischen den Isolierschichten 3 benachbarter Unterdachplatten 1 werden somit durch diese vorstehenden Randabschnitte 2a, 2b überdeckt. Auf den vorliegenden Unterdachplatten werden Konterlatten 13 aufgenagelt, auf die die Dachlattung 14 aufgenagelt wird. Diese Dachlattung 14 trägt die Dacheindeckung 15, die beispielsweise durch Dachziegel oder Asbestzementplatten ( Eternit -Platten) gebildet werden kann.

 

   Da die Unterdachplatten 1 eine hohe Eigenfestigkeit aufweisen und biegefest sind, kann das mit solchen Unterdachplatten hergstellte Isolations-Unterdach ohne Bruch   derUnterdachplat-      ten begangen werden.    Zudem ist es möglich, Plattenstösse auch dort vorzusehen, wo keine Unterstützung durch einen Sparren 12 vorhanden ist. 

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Unterdachplatte für ein Isolationsunterdach, mit einem rechteckigen, plattenförmigen Träger, an dessen Unterseite eine Isolationsschicht aus einem Wärmedämmstoff und ein in die Isolationsschicht eingebetteter Verstärkungskörper befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungskörper (4) durch sich kreuzende, vom Träger (2) abstehende Rippen (5, 6) gebildet ist.
  2. 2. Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungskörper (4) durch die Rippen (5, 6) gebildete Zellen (7) aufweist, die mit dem Wärmedämmstoff ausgefüllt sind.
  3. 3. Unterdachplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (5, 6) gruppenweise jeweils parallel zueinander verlaufen.
  4. 4. Unterdachplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (5, 6) parallel zu den Seiten (2', 2") des rechteckigen Trägers (2) verlaufen.
  5. 5. Unterdachplatte nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (D) der Isolationsschicht (3) grösser ist als die Höhe (H) der Rippen (5, 6).
  6. 6. Unterdachplatte nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (5, 6) in einem Abstand (a, b) vor den Stirnseiten (3a, 3b) der Isolationsschicht (3) enden.
  7. 7. Unterdachplatte nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass jede Rippe (5, 6) an den Kreuzungsstellen (8) Ausnutungen (9,10) aufweist, in die die kreuzenden Rippen (5, 6) eingreifen.
  8. 8. Unterdachplatte nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolationsschicht (3) an ihrer dem Träger (2) abgekehrten Seite mit einer Dampfsperre bzw.
    Dampfbremse (11) versehen ist.
  9. 9. Unterdachplatte nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (2) eine Hartfaserplatte ist.
  10. 10. Unterdachplattenach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolationsschicht (3) aus Mineralfasern, z. B. aus Glas- oder Gesteinsfasern, gebildet ist.
    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Unterdachplatte lür ein Isolationsunterdach gemäss Oberbegriff des Anspruches 1.
    Bei einer bekannten Unterdachplatte dieser Art trägt die Unterseite einer Hartfaserplatte eine Mineralwollplatte, in die eine an der Hartfaserplatte befestigte Verstärkungsleiste eingebettet ist (CH-PS 601598). Diese Verstärkungsleiste verläuft in der Mitte der Isolationsschicht und quer zur Fallinie des Daches.
    Diese Verstärkungsleiste bringt wohl eine gewisse örtliche Erhöhung der Tragfähigkeit der Unterdachplatte, doch ist beim fertigen Isolationsunterdach der Abstand zwischen den Verstärkungsleisten benachbarter Unterdachplatten zu gross, um über die ganze Unterdachfläche eine etwa gleiche und genügend grosse Tragfähigkeit zu gewährleisten und um bei Belastung überall ein zu starkes Zusammendrücken der Isolationsschicht zu verhindern. Zudem besteht bei der Handhabung die Gefahr des Aus- bzw. Abbrechens der lockeren Isolationsschicht.
    Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Nachteile zu beseitigen. Es stellt sich somit die Aufgabe, eine Unterdachplatte der eingangs genannten Art zu schaffen, welche über den ganzen Bereich der Isolationsschicht eine etwa gleiche Belastbarkeit aufweist und bei der ein die Isolierfähigkeit der Isolationsschicht herabsetzendes Zusammendrücken dieser Isolationsschicht vermieden und ein Zusammenhalten der Isolationsschicht gewährleistet ist.
    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
    Die sich kreuzenden, die Isolationsschicht in verschiedenen Richtungen durchziehenden Rippen verhindern bei Belastung der Platte, dass die Isolationsschicht an gewissen Stellen zu stark zusammengedrückt wird. Zudem erfährt der plattenförmige Träger durch diese Rippen eine Erhöhung der Belastbarkeit, die über die ganze Ausdehnung der Isolationsschicht etwa gleich ist.
    Im weitern wird die Isolationsschicht durch den vorzugsweise zellenförmig aufgebauten Verstärkungskörper zusammengehal- ten, wodurch die Gefahr eines Aus- bzw. Abbrechens der Isolationsschicht weitgehend vermieden wird.
    Vorteilhafterweise enden die Rippen in einem Abstand vor den Stirnseiten der Isolationsschicht. Dadurch kann beim Zusammenfügen der Unterdachplatten ein Verfilzen der Isolationsschichten aneinanderstossender Unterdachplatten erfolgen, so dass an den Stossstellen der Unterdachplatte eine praktisch fugenlose Verbindung erzielt werden kann.
    Im folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Es zeigen schematisch: Fig. 1 eine Draufsicht auf die Unterseite einer Unterdachplatte; Fig. 2 eine Seitenansicht der Unterdachplatte gemäss Fig. 1 in Richtung gegen deren Längsseite; Fig. 3 eine Seitenansicht der Unterdachplatte gemäss Fig. 1 in Richtung gegen deren Schmalseite; Fig. 4 perspektivisch und in vergrössertem Massstab den Bereich eines Kreuzungspunktes zwischen den Rippen, und Fig. 5 im Schnitt längs eines Sparrens einen Teil eines Daches.
    In den Fig. 1-3 ist in verschiedenen Ansichten eine Unterdachplatte 1 gezeigt. Diese Unterdachplatte 1 weist eine als Träger dienende Hartfaserplatte 2, z. B. eine Pavatex -Platte auf.
    Diese Hartfaserplatte 2 ist von rechteckiger oder quadratischer Form. Die Längsseite derHartfaserplatte 2 ist mit 2' und deren Schmalseite mit 2" bezeichnet. Auf der Unterseite der Hartfaserplatte 2 ist mittels eines Kunststoffklebers eine Isolationsschicht 3 befestigt. Diese Isolationsschicht ist ebenfalls rechteckig und mit einer Längsseite 3a mit einer Längsseite 2' der Hartfaserplatte 2 und mit einer Schmalseite 3b mit einer Schmalseite 2' der Hartfaserplatte 2 bündig. An der andern Längsseite 3a und der andern Schmalseite 3b der Isolationsschicht 3 steht die Hartfaserplatte 2 über die Isolationsschicht 3 vor. Diese vorstehenden Abschnitte der Hartfaserplatte 2 sind mit 2a und 2b bezeichnet.
    Der Überstand dieser Abschnitte 2a, 2b der Hartfaserplatte 2 über die Isolationsschicht 3 beträgt mindestens 6 cm.
    Die Isolationsschicht 3 besteht aus einem Wännedämmstoff, vorzugsweise aus Mineralfasern, z. B. Glas- oder Gesteinsfasern.
    Die Isolationsschicht 3 kann beispielsweise aus einer Glasfaserplatte oder einer Mineralwollplatte bestehen, wie sie z. B . unter dem Namen Vetroflex bzw. Flumroc im Handel sind.
    In die Isolationsschicht 3 ist ein allgemein mit 4 bezeichneter Verstärkungskörper eingebettet, der ebenfalls mittels eines Kunststoffklebers an der Unterseite der Hartfaserplatte 2 befestigt ist. Dieser Verstärkungskörper 4 wird durch zueinander und zur Längsseite 2' der Hartfaserplatte 2 parallel verlaufende Längsrippen 5 und durch Querrippen 6 gebildet, die zueinander und zur Schmalseite 2' der Hartfaserplatte 2 parallel verlaufen.
    Die Rippen 5,6 stehen von der Hartfaserplatte 2 nach unten ab, wie das aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht und bestehen vorzugsweise ebenfalls aus Hartfasermaterial. Durch die sich kreuzenden Längs- und Querrippen 5,6 erhält der Verstärkungskörper 4 einen zellenartigen Aufbau. Diese Zellen 7 dieses Verstärkungskörpers 4 sind mit der Isolationsschicht 3 gefüllt.
    Um eine gute Verbindung der Rippen 5,6 zu erhalten, weisen diese Rippen an den Kreuzungspunkten 8 Ausnutungen 9, bzw.
    10 auf (Fig. 4). Die Tiefe dieser Ausnutungen 9,10 beträgt die Hälfte der Höhe H der Rippen. An den Kreuzungspunkten 8 greift jeweils die eine Rippe in die Ausnutung der andern Rippe ein. Auf diese Weise wird dem Verstärkungskörper 4 eine beträchtliche Stabilität verliehen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3509514A1 (de) * 1985-01-30 1986-07-31 Sarna Kunststoff AG, Sarnen Unterdachelement
EP2273024A2 (de) 2009-07-09 2011-01-12 Unilin BVBA Bauelement und Dachkonstruktion

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3509514A1 (de) * 1985-01-30 1986-07-31 Sarna Kunststoff AG, Sarnen Unterdachelement
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