CH645140A5 - Aufloesevorrichtung fuer offenend-spinnmaschinen. - Google Patents

Aufloesevorrichtung fuer offenend-spinnmaschinen. Download PDF

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CH645140A5
CH645140A5 CH598280A CH598280A CH645140A5 CH 645140 A5 CH645140 A5 CH 645140A5 CH 598280 A CH598280 A CH 598280A CH 598280 A CH598280 A CH 598280A CH 645140 A5 CH645140 A5 CH 645140A5
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CH598280A
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Hollingsworth Gmbh
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/30Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls
    • D01H4/32Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls using opening rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Auflösevorrichtung für Offenend-Spinnmaschinen, mit einer mit Sägezahndraht garnierten Auflösewalze, mit einem Gehäuse, das diese in geringem Abstand über einen Teil ihres Umfanges umgibt, mit einem Zuführungsschlitz in dem Gehäuse, mit einem in Drehrichtung der Auflösewalze dahinterliegenden Faserleitkanal zur Entnahme der Fasern, und mit einem zwischen dem Zuführungsschlitz und dem Faserleitkanal liegenden, unter Unterdruck stehenden Schmutzabscheidekanal.
Bei einer bekannten derartigen Auflösevorrichtung werden eventuell in den Fasern enthaltene Schmutzteilchen durch Fliehkraftwirkung in den Schmutzabscheidekanal geschleudert und können somit nicht mehr in die Spinnturbine gelangen. Da jedoch im Bereich des Schmutzabscheidekanals die von der Auflösewalze mitgenommenen Fasern keinen Halt mehr haben, besteht die Gefahr, dass sie sich durch die Fliehkraftwirkung und den im Schmutzabscheidekanal herrschenden geringen Unterdruck von der Auflösewalze abheben, wodurch die Garnqualität beeinträchtigt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Auflösevorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der der ungünstige Einfluss des Schmutzabscheidekanals vermieden ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ist darin zu sehen, dass mindestens auf einer Seite des Schmutzabscheidekanals ein aus Sägezahndrahtabschnitten gebildetes Parallelisiersegment in die zur Auflösewalze hinweisende Wand des Gehäuses eingesetzt ist. Es hat sich gezeigt, dass durch ein derartiges Parallelisiersegment der Anteil der in Umfangsrichtung der Auflösewalze geradlinig gestreckten Fasern erhöht wird, und dass dadurch das Garn gleichmässiger wird.
Vorzugsweise ist zu beiden Seiten des Schmutzabscheidekanals jeweils ein Parallelisiersegment angeordnet.
Dabei können die Parallelisiersegmente einen einheitlichen Segmentblock bilden, der in eine Ausnehmung des Gehäuses hineinpasst.
Gemäss einer besonderen Ausführungsform weist jeder Segmentblock einen im Querschnitt trapezförmigen Fuss auf, und das Gehäuse hat mindestens eine entsprechend dem Fuss geformte Schwalbenschwanznut.
Es ist günstig, wenn die Zahnteilung der Sägezahndrahtabschnitte im Bereich von 1,2 bis 2,5 mm liegt und wenn die Sägezahndrahtabschnitte einen Abstand von 1 bis 3 mm voneinander haben.
Vorzugsweise sind die Segmentblöcke austauschbar ausgebildet.
Eine andere Weiterbildung ist darin zu sehen, dass der Abstand der Sägezahndrahtabschnitte von der Auflösewalze einstellbar ist.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel ergänzend beschrieben:
Fig. 1 ist ein Querschnitt durch eine Auflösevorrichtung nach der Erfindung
Fig. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung einen Segmentblock.
Die in den Figuren dargestellte Auflösevorrichtung umfasst ein Gehäuse 1, welches mit einer kreiszylindrischen Ausnehmung versehen ist, in die eine mit Sägezahndraht 3 garnierte Auflösewalze 2 drehbar eingesetzt ist. Der Abstand der Spitzen des Sägezahndrahtes 3 von der Innenwand 4 des Gehäuses beträgt weniger als 1 mm und im allgemeinen 0,2 bis 0,3 mm.
In die kreiszylindrische Ausnehmung mündet ein Zuführungsschlitz 5, dem das zu verarbeitende Faserband 19 zugeführt wird. Der Zuführungsschlitz ist einerseits durch eine Ausnehmung des Gehäuses gebildet und andererseits durch eine schwenkbar gelagerte Klemmplatte 6, deren der Auflösewalze 2 benachbartes Ende durch eine nicht dargestellte Vorrichtung gegen eine Riffelwalze 7 gedrückt ist, welche in einem Gehäuseausschnitt mit geringer Geschwindigkeit drehbar gelagert ist, wie durch einen Pfeil angegeben ist.
In Drehrichtung der Auflösewalze 2 hinter dem Zuführungsschlitz 5 liegt ein Schmutzabscheidekanal 8, der an eine Unterdruckquelle mit geringem Unterdruck anschliessbar ist.
In Drehrichtung der Auflösewalze hinter dem Schmutzabscheidekanal 8 befindet sich der Faserleitkanal 9, der unter einem höheren Unterdruch steht als der Schmutzabscheidekanal 8 und von dem aus die Fasern in eine nicht dargestellte Spinnturbine gelangen.
Ausgehend von der Innenwand 4 des Gehäuses 1 sind eine schwalbenschwanzförmige Nut 10 in dem Bereich zwischen dem Zuführungsschlitz 5 und dem Schmutzabscheidekanal 8 sowie eine weitere schwalbenschanzförmige Nut 11 in dem Bereich zwischen dem Schmutzabscheidekanal 8 und dem
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Faserleitkanal 9 vorgesehen. Diese Nuten dienen zur Aufnahme je eines Segmentblockes 13, der in Figur 2 in Einzelheiten dargestellt ist.
Der Segmentblock 13 umfasst einen Haltekörper 14 von trapezförmigem Querschnitt, dessen kleinere Basisfläche einen im Querschnitt U-förmigen, flachen Ausschnitt aufweist, in den Sägezahndrahtabschnitte 15 nebeneinander liegend angeordnet und beispielsweise durch Verkleben mit dem Haltekörper 14 befestigt sind. Die Spitzen der Sägezahndrahtabschnitte sind auf an sich bekannte Weise so justiert bzw. geschliffen, dass die Zahnspitzen in einer Ebene oder auf einer zylindermantelförmig gewölbte Fläche liegen.
Wie aus Figur 1 zu entnehmen ist, ist in jede schwalben-schwanzförmige Nut 10 und 11 ein Segmentblock 13 als Parallelisiersegment 12,12 a eingesetzt, wobei zum Einstellen des gewünschten Abstandes zwischen den Zahnspitzen der Parallelisiersegmente und denen der Garnitur der Auflösewalze 2 je ein Beilagplättchen 16 bzw. 17 zwischen eine Trapezfläche jedes Segmentblocks 13 und die angrenzende Fläche der schwalbenschwanzförmigen Nut eingeschoben ist. Druckfedern 18, die in vom Grunde der schwalbenschwanzförmigen Nuten aus sich erstreckende Sacklöcher eingesetzt sind, drücken die Segmentblöcke 13 radial nach innen, so dass die Trapezflächen der Segmentblöcke 13 direkt bzw. unter Vermittlung der Beilagplättchen 16 bzw. 17 an den Trapzeflächen der schwalbenschwanzförmigen Nut 10 bzw. 11 unter Druck anliegen. Auf diese Weise lässt sich je nach der Dicke.der Bielagplättchen ein mehr oder weniger grosser Abstand der Parallelisiersegmente 12,12a von der Auflösewalze 2 einstellen. Es können natürlich auch andere Justiermöglichkeiten für die Segmentblöcke vorgesehen sein.
Im Betrieb der Auflösevorrichtung wird ein Faserband 19 in den Zuführungsschlitz 5 geleitet und von der Riffelwalze 7 s in Verbindung mit der Klemmplatte 6 bis in die Nähe der Auflösewalze 2 transportiert, wo das Faserband von den Sägezähnen der Garnitur der Auflösewalze im Gegenuhrzeigersinn mitgenommen wird. Dabei gelangt das Faserband in den Bereich zwischen das erste Parallelisiersegment 12 und io die Auflösewalze, wobei die einzelnen Fäden in diesem Bereich zusätzlich parallelisiert werden. Darüber hinaus werden eventuelle Schmutzteilchen, die sich noch zwischen den Fasern befinden, unter Umständen verkleinert. Die Fasern gelangen dann in den Bereich des Schmutzabscheide-15 kanals 8, wo die Schmutzteilchen 20 durch Fliehkraftwirkung und mit Unterstützung des in dem Schmutzabscheidekanal herrschenden Unterdrucks von den Fasern freikommen. Die an diesem Bereich radial aussen fehlende Führung der Fasern kann eine Störung des Faserverlaufs herbeiführen, die um so 20 grösser ist, je grösser die Ausdehnung des Schmutzabscheidekanals 8 in Umfangsrichtung der Auflösewalze ist.
Auf ihrer weiteren Bahn gelangen die Fasern an dem Parallelisiersegment 12a vorbei und werden dort nochmals parallelisiert, so dass der störende Einfluss des Schmutzabscheide-25 kanals 8 wieder behoben wird. In den Faserleitkanal 9 gelangen auf diese Weise praktisch einzelne gestreckte Fasern, die eine bessere Garnqualität ergeben als bei üblichen Auflösevorrichtungen, bei denen keine Parallelisiersegmente vorhanden sind.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

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1. Auflösevorrichtung für Offenend-Spinnmaschinen, mit einer mit Sägezahndraht garnierten Auflösewalze, mit einem Gehäuse, das diese mit einem geringeren Abstand als 1 mm über einen Teil ihres Umfanges umgibt, mit einem Zuführungsschlitz in dem Gehäuse, mit einem in Drehrichtung der Auflösewalze dahinterliegenden Faserleitkanal zur Entnahme der Fasern, und mit einem zwischen dem Zuführungs-schlitz und dem Faserleitkanal liegenden, unter Unterdrück stehenden Schmutzabscheidekanal, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens auf einer Seite des Schmutzabscheidekanals (8) ein aus Sägezahndrahtabschnitten (15) gebildetes Paralle-lisiersegment (12,12a) in die zur Auflösewalze (2) hinweisende Wand (4) des Gehäuses (1) eingesetzt ist.
2. Auflösevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten des Schmutzabscheidekanals (8) ein Parallelisiersegment(12,12a) angeordnet ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Auflösevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Parallelisiersegment einen einheitlichen Segmentblock (13) bildet, der in eine Ausnehmung des Gehäuses (1) hineinpasst.
4. Auflösevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Segmentblock (13) einen im Querschnitt trapezförmigen Fuss aufweist und dass das Gehäuse mindestens eine entsprechend dem Fuss geformte Schwalbenschwanznut aufweist.
5. Auflösevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnteilung der Sägezahndrahtabschnitte kleiner als 1,5 mm ist.
6. Auflösevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Spitzen der Sägezahndrahtabschnitte von den Spitzen der Sägezahndrahtgarnitur der Auflösewalze kleiner als 0,5 mm ist.
7. Auflösevorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmentblöcke (13) austauschbar sind.
8. Auflösevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sägezahndrahtabschnitte einen Abstand von 1 bis 3 mm voneinander haben.
9. Auflösevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Sägezahndrahtabschnitte (15) von der Auflösewalze (2) einstellbar ist.
CH598280A 1979-08-10 1980-08-07 Aufloesevorrichtung fuer offenend-spinnmaschinen. CH645140A5 (de)

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JP (1) JPS5631023A (de)
CH (1) CH645140A5 (de)
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DE (1) DE2932562C2 (de)
FR (1) FR2463210A1 (de)
GB (1) GB2055916B (de)
HK (1) HK60783A (de)
IN (1) IN156000B (de)
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