CH645154A5 - Federscharnier als verdeckt angeordnetes moebelscharnier. - Google Patents

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CH645154A5
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Theodor Vitt
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Praemeta
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    • E05D11/10—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts
    • E05D11/1014—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts for maintaining the hinge in only one position, e.g. closed
    • E05D11/1021—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts for maintaining the hinge in only one position, e.g. closed the hinge having two or more pins and being specially adapted for cabinets or furniture
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
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    • E05Y2900/20—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for furniture, e.g. cabinets

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Federscharnier als verdeckt angeordnetes Möbelscharnier, bei dem das Rahmenscharnierteil und das Flügelscharnierteil durch mit je zwei Achsen versehene Lenker verbunden sind und das Rahmenscharnierteil eine Grundplatte und eine Gelenkträgerplatte aufweist und die Gelenkträgerplatte zu der Grundplatte in Längsebene verschiebbar ist und senkrecht zur Verschiebungsebene verstellt und arretiert werden kann, sowie bei dem die Scharnierteile zueinander unter Federwirkung stehen und das Flügelscharnierteil durch eine Federrast in der geschlossenen Stellung des Scharniers gehalten wird.
Bei Federscharnieren der vorstehend genannten Art ist es bekannt, einen Lenker an seinem in das Rahmenscharnierteil ragenden Ende mit einer Verlängerung zu versehen, die mit einem an dem Rahmenscharnierteil angelenkten, unter Federwirkung stehenden Hebel bzw. einer an dem Hebel angebrachten Rolle zusammenwirkt. Bei einer Ausführungsform eines Federscharniers sind als Federn für die Hebel Schraubendruckfedern verwendet. Da im allgemeinen an der Gelenkträgerplatte wenig Platz vorhanden ist, können die Schraubendruckfedern nur verhältnismässig wenig Windungen aufweisen, wodurch sich eine harte Federung ergibt. Bei einer weiteren bekannten Ausführungsform sind lange Schenlcelfedern vorgesehen, die sich über die ganze Länge der Gelenkträgerplatte erstrecken. Dazwischen Gelenlc-trägerplatte und Grundplatte vielfach Verstell- und Feststellschrauben angeordnet sind, bedingt die lange Schenkelfeder eine verhältnismässig breite Gelenkträgerplatte, damit die Schenkel der Feder in der U-Form der Gelenkträgerplatte untergebracht werden können. Im ganzen erhält man eine Gelenkträgerplatte von relativ grosser Baulänge und Breite. Trotzdem ist die Federkraft der Feder nicht sehr gross. Bei einer weiteren Bauform ist als Feder eine Schrauben-Tor-sionsfeder angeordnet, deren Schenkel sich einerseits am Schwenkteil und andererseits am feststehenden Scharnierteil abstützen. Die Montage einer solchen Schrauben-Torsionsfeder ist verhältnismässig schwierig. Ausserdem erfordert die Schrauben-Torsionsfeder eine verhältnismässig grosse Höhe des Rahmenscharnierteils bzw. der Gelenkträgerplatte, wenn die Federschenkel nicht überbeansprucht werden sollen. In allen Fällen ist die Ausbildung, Anordnung und Unterbringung der Feder für den Hebel in der Gelenkträgerplatte nicht zufriedenstellend.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Federscharnier der anfangs genannten Art zu schaffen, bei dem eine Feder verwendet wird, die eine raumsparende Montage ermöglicht, eine hohe Schliesslcraft aufweist und dabei zugleich sehr elastisch ist. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass an der von der Gelenkträgerplatte abgekehrten Seite des Hebels eine Blattfeder angeordnet ist, die mit ihrem einen Ende an dem freien Ende des Hebels und mit dem anderen Ende an der Innenfläche der Gelenkträgerplatte angreift und zwischen den Enden auf einem quer zum Rahmenscharnierteil verlaufenden ortsfesten Ansatz aufliegt.
Eine in vorstehender Weise vorgesehene Blattfeder ermöglicht eine äusserst platzsparende Anordnung und Unterbringung. Die Bauhöhe der Gelenkträgerplatte kann hierbei vergleichsweise verhältnismässig gering gehalten werden. Die Montage ist einfach und schnell vorzunehmen. Die Blattfeder ist toleranzunabhängig und vermittelt eine hohe Schliesskraft und ist dauerhaft. Die Blattfeder ergibt weiterhin eine hohe Elastizität.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist die Blattfeder als Doppelblattfeder ausgebildet, wobei die freien Enden der Blatteile dem Hebel zugekehrt sind. Hierbei können die Blatteile unterschiedliche Länge aufweisen. Vorteilhaft sind die Blatteile der Doppelblattfeder an dem an der Gelenkträgerplatte sich abstützenden Ende miteinander verbunden. Bei einer solchen doppelten Blattfeder lässt sich die elastische Wirkung noch wesentlich erhöhen. Ferner ergibt sich eine höhere Federkraft. Ausserdem hat man es auf einfache Weise in der Hand, bei einer Doppelblattfeder die Federwerte innerhalb verhältnismässig grosser Grenzen variieren zu können.
Die Festlegung der Blattfeder an der Gelenkträgerplatte erfolgt zweckmässig in der Weise, dass die Blattfeder eine Lochung aufweist, die einen Augenansatz der Gelenkträgerplatte übergreift. Ein solcher Augenansatz kann hierbei zugleich die Versteilschraube für die Gelenkträgerplatte aufnehmen. Dadurch wird der Einbau der Federung in der Gelenkträgerplatte äusserst gedrungen.
Zweckmässig wird ein im Querschnitt U-förmiger Hebel verwendet, wobei die Rollen aussen an den Hebelwangen angeordnet sein können. Hierbei ergibt sich bei dem raums
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sparenden Einbau ein unmittelbares Nebeneinanderliegen der Lenker und des Hebels innerhalb der Breite der Gelenkträgerplatte. Für die Auflage der Blattfeder dient zweckmässig ein Ansatz an dem Quersteg des Hebels. Der Hebel bzw. die Rollen desselben können mit der Winkelkante der Verlängerung des Lenkers zusammengreifen, wobei die Winkelkante einen vorstehenden Nocken aufweisen kann, wodurch die Raststellungen der Scharnierteile in der Schliessstellung und in der geöffneten Stellung wirksamer zum Ausdruck kommen. Zweckmässig befindet sich die Verlängerung an dem tiefer in den Scharniertopf eingreifenden Lenker des Gelenkgestänges.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels nachstehend erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Federscharniers gemäss der Erfindung im Längsschnitt und im Schema bei geschlossenem Türflügel.
Fig. 2 und 3 stellen die Blattfeder gemäss der Erfindung in Seitenansicht und Draufsicht schematisch dar.
Fig. 4 und 5 veranschaulichen den Hebel im Längsschnitt und in Draufsicht sowie im Schema.
Das Federscharnier 1 als verdeckt angeordnetes Scharnier für aufliegende Türflügel weist ein Rahmenscharnierteil 2 und ein Flügelscharnierteil 3 auf, die mit dem Rahmen 4 bzw. dem Flügel 5 verbunden sind. Das Flügelscharnierteil 3 besitzt eine an sich bekannte Topfform, während das Rahmenscharnierteil 2 sich aus einer Grundplatte 6 und einer Gelenkträgerplatte 7 zusammensetzt. Die Gelenkträgerplatte 7 ist mit dem topfförmigen Flügelscharnierteil 3 durch ein Gelenkgestänge verbunden, das aus den Lenkern 10 und 11 besteht, die mittels der Achsen 12 und 13 bei dem Lenker 10 und der Achsen 14 und 15 bei dem Lenker 11 an den Scharnierteilen angelenkt sind. Die Grundplatte 6 ist mittels der Schrauben 16 und 17 an dem Rahmen 4 befestigt. Mit 18 ist die Verstellschraube für die Gelenkträgerplatte 7 und mit 19 eine Arretierschraube bezeichnet.
Der Lenker 10, der in der geschlossenen Stellung der Scharnierteile am weitesten in den Flügelscharniertopf 3 greift, ist mit einer Verlängerung 20 versehen, die mit einem Hebel 21 zusammengreift. Der Hebel 21 ist um die ortsfeste Achse 22 verschwenkbar und kann an seinem freien Ende 2la
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mit der Verlängerung 20 zusammengreifen. Er kann im Querschnitt U-Form aufweisen und aus den Wangen 23 und 24 und dem Quersteg 25 bestehen, der mit einem Ansatz 26 versehen sein kann. Auf der Achse,27 können Rollen 28 gelagert sein, die zweckmässig an der Aussenseite der Wangen 23 und 24 vorgesehen sind. Die Verlängerung 20 kann an der Winkelkante, die dem Hebel 21 zugekehrt ist, einen vorstehenden Nocken 29 aufweisen, durch den die Raststellungen in der geschlossenen und in der geöffneten Stellung des Scharniers gesichert sind. Die Verlängerung 20 kann auch unmittelbar mit den abgerundeten Enden 21 a des Hebels 21 zusammengreifen.
Der Hebel 21 steht unter der Wirkung einer Blattfeder 30, die an der von der Gelenkträgerplatte 7 abgekehrten Seite des Hebels angeordnet ist. Die Blattfeder 30 stützt sich mit dem freien Ende 31 an dem Hebel 21 und mit dem anderen Ende 32 an der Gelenkträgerplatte 7 ab. Zwischen den Enden 31 und 32 liegt die Feder 30 auf einem querverlaufenden ortsfesten Ansatz 33 auf, der vorteilhaft als Stift ausgebildet ist und in dem Schenkel 34 der U-förmigen Gelenkträgerplatte 7 gelagert ist.
Die Blattfeder 30 ist zweckmässig als Doppelblattfeder ausgebildet und weist die Blatteile 35 und 36 auf, wobei die freien Enden 31 und 31 a der Doppelblattfeder in Richtung zu dem Hebel 21 liegen. Am anderen Ende sind die Blattfederteile 35,36 bei 37 miteinander verbunden. Die Blattfeder 30 ist an dem rückwärtigen Teil mit einer Lochung 38 versehen, die einen Augenansatz 39 übergreift und dadurch gegen Verschieben in Längsrichtung gesichert ist. Die hinteren Teile 32 der Blattfeder 30 können zu dem sonstigen Verlauf der Blattfeder abgewinkelt sein, wie dies aus Fig. 2 zu entnehmen ist. Der Augenansatz 39 kann als Gewindehülse für die Verstellschraube 18 dienen. Die Federblatteile 35,36 sind um 180° zueinander gefaltet. In dem Blatteil 36 kann sich an die Bohrung 38 eine Ausnehmung 40 bis zum hinteren Ende anschliessen.
Fig. 1 zeigt die Stellung der Teile unter der Wirkung der Blattfeder 30 bei geschlossenem Flügelscharnierteil 3 mit dem Flügel 5. In der geöffneten Stellung des Flügels mit dem Scharnierteil 3 greift das freie Ende des Hebels 21 mit der Stirnfläche der Verlängerung 20 des Lenkers 10 zusammen. Der Nocken 29 der Verlängerung 20 bildet hierbei einen Druckpunktscheitel.
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1. Federscharnier als verdeckt angeordnetes Möbelscharnier, bei dem das Rahmenscharnierteil und das Flügelscharnierteil durch mit je zwei Achsen versehene Lenker verbunden sind und das Rahmenscharnierteil eine Grundplatte und eine Gelenkträgerplatte aufweist und die Gelenkträgerplatte zu der Grundplatte in Längsebene verschiebbar ist und senkrecht zur Verschiebungsebene verstellt und arretiert werden kann, und bei dem die Scharnierteile zueinander unter Federwirkung stehen und das Flügelscharnierteil durch eine Federrast in der geschlossenen Stellung des Scharniers gehalten wird, wobei ein Lenker an seinem in das Rahmenscharnierteil ragenden Ende eine als Steuerkurve ausgebildete Verlängerung aufweist, die mit einem an einem Rahmenscharnierteil angelenkten, unter Federwirkung stehenden Hebel bzw. einer an dem Hebel angebrachten Rolle zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass an der von der Gelenkträgerplatte (7) abgekehrten Seite des Hebels (21) eine Blattfeder (30) angeordnet ist, die mit dem einen Ende
(31 ) an dem freien Ende des Hebels (21) und mit dem anderen Ende an der Innenfläche der Gelenkträgerplatte (7) angreift und zwischen den Enden auf einem quer zum Rahmenscharnierteil (7) verlaufenden ortsfesten Ansatz (33) aufliegt.
2. Federscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder (30) als Doppelblattfeder ausgebildet ist, und dass die freien Enden (31,31a) der Blatteile (35,36) dem Hebel (21) zugekehrt sind, wobei die Blattfederteile verschiedene Längen aufweisen können.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Federscharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blatteile (35,36) der Doppelblattfeder an dem an der Gelenkträgerplatte (7) sich abstützenden Ende (37) miteinander verbunden sind.
4. Federscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder (30) eine Lochung (38) aufweist, die einen Augenansatz (39) der Gelenkträgerplatte (7) übergreift, wobei der Augenansatz (39) die Versteilschraube (18) für die Gelenkträgerplatte (7) aufnimmt.
5. Federscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (21) im Querschnitt U-Form aufweist und Rollen (28) an der Aussenseite der Hebelwandungen (23,24) trägt, wobei ein Ansatz (26) an dem Quersteg (25) des Hebels (21) vorgesehen ist.
6. Federscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (21) bzw. die Rollen (28) mit einer Winkelkante der Verlängerung (20) des Lenkers (10) zusammengreifen, und dass die Winkelkante einen vorstehenden Nocken (29) aufweist.
CH308480A 1979-05-09 1980-04-22 Federscharnier als verdeckt angeordnetes moebelscharnier. CH645154A5 (de)

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