CH645312A5 - Verfahren und vorrichtung zur handhabung von saecken, insbesondere papiersaecken. - Google Patents

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CH645312A5
CH645312A5 CH1095979A CH1095979A CH645312A5 CH 645312 A5 CH645312 A5 CH 645312A5 CH 1095979 A CH1095979 A CH 1095979A CH 1095979 A CH1095979 A CH 1095979A CH 645312 A5 CH645312 A5 CH 645312A5
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CH
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sack
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stiffening strip
lifting device
width
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CH1095979A
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Inventor
Leif Gahlin
Original Assignee
Stroemsnaes Bruk Ab
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    • G01—MEASURING; TESTING
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    • G01L19/00—Details of, or accessories for, apparatus for measuring steady or quasi-steady pressure of a fluent medium insofar as such details or accessories are not special to particular types of pressure gauges
    • G01L19/0061—Electrical connection means
    • G01L19/0084—Electrical connection means to the outside of the housing
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D33/00—Details of, or accessories for, sacks or bags
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
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Description

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches Verfahren und eine einfache Vorrichtung zur Handhabung von Säcken, insbesondere Papiersäcken, zu schaffen, wodurch die Gefahr einer Rissbildung im Sackmaterial weitgehend beseitigt wird und sich die volle Belastbarkeit der Säk-ke besser ausnutzen lässt.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren und eine Vorrichtung gelöst, welche in den Ansprüchen 1 und 4 angegeben sind und wobei der Sack mit einem die Handhabung erleichternden Mittel versehen und mittels eines Hebezeuges gehandhabt wird. Bei der erfindungsgemässen Handhabung der Säcke, also in erster Linie bei der Handhabung von Papiersäcken, wird die straffgezogene Öffnung des gefüllten Sackes so oft um einen als Handhabungsmittel dienenden Versteifungsstreifen mit einer etwa der Breite des gefüllten Sackes entsprechenden Länge gewickelt, dass der Versteifungsstreifen und die um diesen gewickelte Sacköffnung beim Einführen in eine aufwärts gerichtete Rille des Hebezeuges diese in ihrer Breite ausfüllt.
Dadurch, dass die Breite der aufwärtsgerichteten Rille nur ganz wenig grösser als die gesamte Dicke des Verstei-5 fungsstreifens und der darum gewickelten Sacköffnung ist, wird diese Öffnung beim Heben des Sackes mittels des Hebezeuges in der Rille verriegelt. Gemäss der Erfindung werden somit die Beanspruchungen des Sackmaterials über eine grössere Breite des Sackmaterials verteilt, so dass die Belo Iastbarkeit des Sacks beträchtlich gesteigert wird, in gewissen Fällen um einen Faktor von drei und mehr.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht einen gefüllten Sack 15 mit straffgezogener Öffnung,
Fig. 2 vom einen Ende gesehen die traffgezogene und um einen Versteifungsstreifen gewickelte Sacköffnung,
Fig. 3 die aufgewickelte Sacköffnung in perspektivischer Ansicht,
20 Fig. 4 in perspektivischer Ansicht den oberen Teil eines Sackes, nachdem die versiegelte Sacköffnung längs der Sackseiten hinuntergefaltet worden ist,
Fig. 5 in perspektivischer Ansicht ein Hebezeug der erfindungsgemässen Vorrichtung,
2s Fig- 6 in perspektivischer Ansicht die Erfassung des gefüllten Sackes von dem Hebezeug und
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6. Wie Fig. 1 zeigt, wird die Öffnung 11 des gefüllten Sacks 10, beispielsweise eines Papiersacks, straffgezogen, 30 wonach längs der Öffnimg ein aus einer Holzfaserplatte gefertigter Versteifungsstreifen 12 gelegt wird. Nach dem Straffziehen wird die Sacköffnung 11 zumindest anderhalb mal um den Versteifungsstreifen 12 gewickelt, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Auf Fig. 3 ist ersichtlich, wie die um 35 den Versteifungsstreifen 12 gewickelte Sacköffnung 11 im aufgewickelten Zustand mit Hilfe von Heftklammern 13 fixiert werden kann. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind diese Heftklammern ausserhalb des Versteifungsstreifens angebracht, obgleich sie auch durch diesen hindurchgeführt 40 werden können.
Aus Fig. 1 geht hervor, dass der Versteifungsstreifen 12 nur eine etwa der Breite des gefüllten Sacks entsprechende Länge hat. Hierdurch können die Aussenenden der Sacköffnung in der in Fig. 4 gezeigten Weise längs der Sackseiten 45 nach unten gefaltet und dort befestigt werden, beispielsweise mittels Klebestreifen 14.
Fig. 5 zeigt ein bei der erfindungsgemässen Vorrichtung verwendetes Hebezeug 15, das im dargestellten Ausführungsbeispiel die Form eines U-Profils 16 mit einer aufwärts-50 gerichteten Rille 17 hat. Am einen Schenkel des U-Profils ist eine Hebeöse 18 angeordnet. Die Rille 17 hat vorzugsweise eine Tiefe, welche etwas geringer ist als die Breite des Versteifungsstreifens 12. Hierdurch werden nämlich der Versteifungsstreifen und die um ihn gewickelte Sacköffnung 11 55 in die Rille 17 hineingezogen und in dieser Lage verriegelt, wenn das Hebezeug 15 in der in Fig. 6 und 7 gezeigten Weise zum Heben des Sacks benutzt wird. Wenn der Sack mittels des Hebezeuges gehoben werden soll, wird die um den Versteifungsstreifen 12 gewickelte Sacköffnung 11 6o in die aufwärtsgerichtete Rille 17 eingeführt, wobei der Öffnungswulst in die Rille hinuntergezogen und während des Anhebens darin fixiert gehalten wird. Um eine wirksame Verriegelung zu ermöglichen, hat die Rille 17 eine Breite, die nur wenig grösser ist als die gesamte Dicke des Verstei-65 fungsstreifens 12 und der darum gewickelten Sacköffnung 11. Versuche haben gezeigt, dass die Sackwand eines in herkömmlicher Weise am Knoten der Verschlussschnur gehobenen Papiersacks schon bei einer Belastung von 2000 N auf
riss, während das Verfahren und die Vorrichtung gemäss der Erfindung eine Belastung derselben Sackwand mit 6000 N ermöglichten. Dies bedeutet eine dreimal höhere Belastbarkeit der Sackwand.
Die erfindungsgemässe Hebeeinrichtung ist äusserst bil-
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lig, leicht zu handhaben und besitzt ausserdem eine niedrige Bauhöhe, da sie eigentlich nicht höher als das U-Profil zu sein braucht. Die bei der Erfindung benutzten Versteifungsstreifen sind ebenfalls billig, da sie aus herkömmlichen 5 Holzfaser- oder Kunststoffplatten gefertigt werden können.
v
2 Blätter Zeichnugen

Claims (6)

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1. Verfahren zur Handhabung von Säcken, insbesondere Papiersäcken, wobei der gefüllte Sack (10) nach Straffziehen und Aufwickeln seiner Öffnung (11) von einem Hebezeug (15) erfasst wird, das eine aufwärtsgerichtete Rille (17) aufweist, in welche die aufgewickelte Öffnung des Sak-kes eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (11) des gefüllten Sackes (10) so oft um einen als Handhabungshilfsmittel dienenden Versteifungsstreifen (12) mit einer etwa der Breite des gefüllten Sackes entsprechenden Länge gewickelt wird, dass der Versteifungsstreifen und die um diesen gewickelte Sacköffnung beim Einführen in die aufwärts gerichtete Rille (17) des Hebezeuges (15) diese in ihrer Breite ausfüllt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Hebezeug (15) als U-Profil (16) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein U-Profil (16) mit etwa gleicher Länge wie der Versteifungsstreifen (12) verwendet wird.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Versteifungsstreifen (12) mit etwas grösserer Breite als die Tiefe der im Hebezeug (15) ausgebildeten Rille (17) verwendet wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach PA 1 mit einem Handhabungshilfsmittel (12) zur Anbringung am Sack (10) und einem beweglichen Hebezeug (15) für den Sack, wobei das Hebezeug eine aufwärts gerichtete Rille (10) zur Aufnahme der straffgezogenen und aufgewickelten Öffnung (11) des Sackes bei dessen Handhabung mittels des Hebezeuges aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das H,andhabungshilfsmittel aus einem in die straffgezogene Öffnung (11) des gefüllten Sackes (10) einrollbaren Versteifungsstreifen (12) besteht, dessen Länge etwa gleich der Breite des gefüllten Sackes entspricht und dessen Dicke zusammen mit der Dicke der um den Versteifungsstreifen gewickelten Öffnung des Sackes im wesentlichen der Breite der aufwärts gerichteten Rille (10) des Hebezeuges entspricht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei das Hebezeug (15) die Form eines U-Profiles (16) hat, dadurch gekennzeichnet, dass das U-Profil (16) etwa dieselbe Länge wie der Versteifungsstreifen (12) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungsstreifen (12) etwas breiter ist als die Tiefe der Rille (17) des Hebezeuges (15).
Bei der Handhabung von Säcken, insbesondere von sog. Grosssäcken aus Papier, besteht die Gefahr, dass beim Heben der Säcke Risse im Sackmaterial entstehen, vor allem, wenn man den Sack durch Zusammenschnüren der Sacköffnung verschliesst und den Sack dann am Knoten hebt.
CH1095979A 1979-02-05 1979-12-11 Verfahren und vorrichtung zur handhabung von saecken, insbesondere papiersaecken. CH645312A5 (de)

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SE7900983A SE7900983L (sv) 1979-02-05 1979-02-05 Sett och anordning for hantering av seckar, serskilt pappersseckar

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CH645312A5 true CH645312A5 (de) 1984-09-28

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CH1095979A CH645312A5 (de) 1979-02-05 1979-12-11 Verfahren und vorrichtung zur handhabung von saecken, insbesondere papiersaecken.

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