CH645681A5 - Verfahren und vorrichtung zum anspinnen eines umwindegarnes. - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum anspinnen eines umwindegarnes. Download PDF

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CH645681A5
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Peter Artzt
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Hans Rottmayr
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    • DTEXTILES; PAPER
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anspinnen eines Umwindegarnes, das aus einem von einem Lieferwalzenpaar eines Streckwerkes gelieferten Spinnfaserbündel und einem von einer Bindefaden-Spule ablaufenden Bindefaden mittels einer Hohlspindel hergestellt, aus dieser abgezogen und zu einer Garnspule aufgewickelt wird, sowie eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens.
Für das Anspinnen bei der Umwindegarn-Herstellung wurde bereits vorgeschlagen, das aus dem Lieferwalzenpaar des Streckwerkes ungedreht austretende Spinnfaserbündel mit Hilfe einer Druckluftpistole mit Saugrohr in die Hohlspindel zu saugen, wobei sich der Bindefaden um das Spinnfaserbündel winden und es verfestigen soll (DE-OS 2 428 483). Nach einem weiteren bekannten Vorschlag soll das Spinnfaserbündel mit Hilfe eines mit Druckluft gespeisten Zuführrohres vom Lieferwalzenpaar aus in die Einlauföffnung der Hohlspindel eingeführt werden (DE-OS 1 685 881).
Beiden Vorschlägen gemeinsam ist der Nachteil, dass für das Anspinnen das gegen Bruch empfindliche Spinnfaserbündel herangezogen wird, dessen angestrebte Verfestigung auf dem Wege von den Lieferwalzen zur Hohlspindel ausserdem nicht gewährleistet ist. So kann bei dem erstgenannten Verfahren der Fall eintreten, dass die Geschwindigkeit der Saugluft in der Pistole so hoch ist, dass das Spinnfaserbündel nicht vom Bindefaden eingebunden wird, oder dass andererseits der in der Hohlspindel erzeugte Unterdruck zu niedrig ist, so dass der Bindefaden nicht von seiner Spule abgezogen wird. Auch bei der Verwendung eines mit Druckluft gespeisten Zuführrohres ergeben sich Schwierigkeiten hinsichtlich der Verfestigung des Spinnfaserbündels und der Einführung in die Hohlspindel, die den Erfolg des Anspin-nens in Frage stellen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, die das Anspinnen auf einfache und zuverlässige Weise ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst,
dass nach dem Stillsetzen der Hohlspindel und/oder der Bindefaden-Spule und Unterbrechen des Garnabzuges ein durch die Hohlspindel hindurchgeführter Anspinnfaden oberhalb des Lieferwalzenpaares gleitfähig geklemmt wird, und dass dann der Anspinnfaden in die Klemmlinie des Lieferwalzenpaares eingeführt wird und sich dabei mit dem Spinnfaserbündel verbindet, indem die Hohlspindel und/oder die Bin-defaden-Spule in Betrieb genommen und der Anspinnfaden unter Überwindung des auf ihn ausgeübten Klemmdruckes aus der Hohlspindel abgezogen wird.
Zweckmässig wird als Anspinnfaden das erzeugte Umwindegarn und/oder der Bindefaden verwendet. Um durch das Anspinnen verursachte Dickstellen im fertiggestellten Umwindegarn zu vermeiden, wird der aus der Hohlspindel abgezogene Anspinnfaden abgesaugt.
Die Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens mit einem eine angetriebene Unterwalze und eine Druckwalze enthaltenden Lieferwalzenpaar, dem eine Hohlspindel mit einer auf dieser angeordneten Bindefaden-Spule, ein Abzugswalzenpaar und eine Aufwickeleinrichtung nachgeordnet sind, ist dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Druckwalze eine Fadenklemme und ein sich an der freien Stirnseite der Druckwalze in Richtung zur Klemmlinie des Lieferwalzenpaares erstreckender Fadenleitbügel angeordnet sind.
Um den Anspinnfaden vorübergehend einen besseren Halt auf dem Fadenleitbügel zu geben, ist dem Fadenleitbügel eine Rückhaltefeder für den Anspinnfaden zugeordnet. Ein Absaugen des Anspinnfadens wird durch eine der Hohlspindel nachgeordneten Saugleitung ermöglicht.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der beigefügten Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Herstellen eines Umwindegarnes mit an der Spinnstelle ausgelegtem Anspinnfaden in Seitenansicht;
Fig. 2 das Lieferwalzenpaar des Streckwerkes mit dem ausgelegten Anspinnfaden in der Draufsicht;
Fig. 3 das Abzugswalzenpaar mit ausgelegtem Anspinnfaden von vorn gesehen;
Fig. 4 eine weitere Vorrichtung zum Herstellen eines Umwindegarnes mit dem Bindefaden als Anspinnfaden, in Seitenansicht.
Gemäss Fig. 1 ist einem Streckwerk, von dem nur das Lieferwalzenpaar mit der angetriebenen Unterwalze 1 und der Druckwalze 2 gezeigt ist, eine Hohlspindel 3 nachgeordnet, die im Maschinengestell drehbar gelagert und kontinuierlich angetrieben wird, beispielsweise durch einen Tan-gentialriemen 31. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist die Druckwalze 2 in üblicher Weise auf einer Achse 20 angeordnet, deren anderes Ende eine nicht gezeigte zweite Druckwalze trägt, die der benachbarten Spinnstelle zugeordnet ist. Die Achse 20 ist mittig in einem Druckarm (nicht gezeigt) gelagert. Die Reinigung der Druckwalze 2 von anhaftenden Fasern erfolgt durch eine Abstreiflippe 21, die in einer ober5
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halb der Druckwalze 2 am Maschinengestell befestigten Halterung 22 gehalten ist. Dem Lieferwalzenpaar ist ein Absaugrohr 11 zugeordnet.
Auf der Hohlspindel befindet sich eine Spule, die einen Bindefaden B enthält und im folgenden als Bindefaden-Spule 4 bezeichnet wird. Die Bindefaden-Spule 4 ist mit der Hohlspindel 3 drehfest verbunden. Sie kann jedoch auch drehbar auf der Hohlspindel 3 gelagert sein und während des laufenden Betriebes an einer Drehung mit der Hohlspindel gehindert werden. Auf die Hohlspindel folgt ein Abzugs walzenpaar 5,50 und eine Aufwickeleinrichtung für das fertiggestellte Umwindegarn. Die Abzugswalzen 50 sind paarweise in einem Trag- und Belastungsarm 52 (Fig. 3) gelagert und werden von diesem gegen die angetriebene Abzugswalze 5 gepresst. Die Aufwickeleinrichtung enthält eine Nuttrommel 6, von der die in einem Spulenhalter 60 gehaltene und beispielsweise durch Federkraft gegen die Nuttrommel 6 gedrückte Garnspule SP durch Reibung angetrieben wird.
Für das Anspinnen ist auf der der Lagerstelle der Achse 20 abgewandten Stirnseite der Druckwalze 2 ein Fadenleitbügel 7 angeordnet, dessen eines Ende zweckmässig an der Halterung 22 der Abstreiflippe 21 befestigt ist und dessen anderes, freies Ende sich in Nähe der durch die Unterwalze 1 und die Druckwalze 2 gebildeten Klemmlinie befindet. Dem Fadenleitbügel 7 ist zweckmässig eine Rückhaltefeder 71 für den Anspinnfaden zugeordnet, die, ebenso wie eine als Fadenklemme 8 dienende Blattfeder 81, an der Halterung 22 befestigt ist. Die Rückhaltefeder 71, die vorübergehend ein Abgleiten des Anspinnfadens am Fadenleitbügel verhindern soll, erstreckt sich von ihrem Befestigungspunkt weg in Richtung zum Fadenleitbügel 7 und kreuzt diesen.
Die Herstellung des Umwindegarnes erfolgt in der Weise, dass das aus dem Lieferwalzenpaar des Streckwerkes austretende Spinnfaserbündel S und der von der Bindefaden-Spule 4 ablaufende Bindefaden B (Fadenlauf B') die rotierende Hohlspindel 3 durchlaufen, wobei sich der Bindefaden B schraubenförmig um das Spinnfaserbündel S legt. Dabei kann das aus dem Lieferwalzenpaar austretende Spinnfaserbündel S ungedreht bleiben oder eine Falschdrehung erhalten, indem es beispielsweise in Reibungskontakt mit der Hohlspindel 3 gebracht wird. Das erzeugte Umwindegarn wird durch das Abzugswalzenpaar 5, 50 aus der Hohlspindel 3 abgezogen und als Garnspule SP aufgewickelt.
Wenn das Spinnfaserbündel S infolge einer Störung bricht, so dass nur noch der Bindefaden B aus der Hohlspindel 3 abgezogen wird, wird die Antriebsverbindung des Tangen-tialriemens 31 mit der Hohlspindel 3 unterbrochen und letztere bis zum Stillstand abgebremst. Das weiterhin kontinuierlich aus dem Lieferwalzenpaar 1,2 des Streckwerkes austretende Spinnfaserbündel S wird von dem in das Absaugrohr 11 fliessenden Saugluftstrom erfasst und abgesaugt. Um den weiteren Abzug des Bindefadens B aus der Hohlspindel 3 zu unterbinden, wird der Bindefaden mittels einer Fadenklemme 51 zwischen der Hohlspindel 3 und dem Abzugswalzenpaar 5,50 geklemmt und festgehalten. Danach wird der Bindefaden zwischen der Hohlspindel 3 und der Fadenklemme 51 abgetrennt, und die Garnspule SP von der sie antreibenden Nuttrommel 6 abgehoben. Zweckmässig werden das Stillsetzen der Hohlspindel 3, das Klemmen des Bindefadens und das Abheben der Garnspule SP durch einen Fadenwächter 32 ausgelöst.
Für das Anspinnen wird ein Anspinnfaden benötigt, der an der Spinnstelle ausgelegt wird. Im vorliegenden Fall wird das auf der Garnspule SP aufgewickelte Umwindegarn zusammen mit dem Bindefaden B als Anspinnfaden verwendet. Das Umwindegarn wird in einer für das Anspinnen ausreichenden Länge von der Garnspule SP abgewickelt, an den sich weiterhin drehenden Abzugswalzen 5,50 vorbeigeführt und durch die Hohlspindel 3 hindurchgezogen, wobei es den noch in der Hohlspindel 3 befindlichen Bindefaden B mitnimmt. Das Umwindegarn und der Bindefaden B werden dann in Form einer Schleife um den Fadenleitbügel 7 und die über ihn hinausragende Rückhaltefeder 71 sowie einen Umlenkstift 72 herumgeführt und in die Fadenklemme 8 eingelegt (Fig. 2). Dabei ist es erforderlich, dass - in Richtung zu dem Lieferwalzenpaar gesehen - vor der Fadenklemme 8 ein der Liefergeschwindigkeit des Lieferwalzenpaares 1,3 entsprechend langes freies Fadenende vorhanden ist.
Die Hohlspindel 3 wird nun wieder in Betrieb genommen, wodurch ein Falschdraht erzeugt und der Bindefaden B um das Umwindegarn gewunden wird. Durch das nachfolgende Aufsetzen der Garnspule SP auf die Nuttrommel 6 beginnt der Fadenabzug aus der Hohlspindel 3. Da die Fadenklemme 8 eine Bremskraft auf den Anspinnfaden ausübt, wird dieser gespannt und ist dadurch in der Lage, die Rückhaltekraft der Rückhaltefeder 71 zu überwinden. Die Rückhaltefeder 71 bewegt sich infolge der Fadenspannung, wie durch den Pfeil in Fig. 2 angedeutet, in Richtung des Druckrollers 2 und gibt den Anspinnfaden frei, so dass er am Fadenleitbügel 7 entlanggleiten kann und dann in die Klemmlinie zwischen dem Druckroller 2 und der Unterwalze 1 einläuft, wo er sich mit dem Spinnfaserbündel S vereinigt. Die erzeugte Fadenspannung bewirkt ausserdem, dass sich der Anspinnfaden in die Klemmlinie zwischen den Abzugswalzen 5,50 bewegt.
Bei dem beschriebenen Anspinnverfahren sind Abwandlungen möglich. So kann beispielsweise die Garnspule SP gewechselt werden, nachdem der Anspinnfaden in der oben erläuterten Weise an der Spinnstelle ausgelegt und in der Fadenklemme 8 gleitfähig geklemmt wurde. Hierzu wird der Anspinnfaden zwischen dem Abzugswalzenpaar 5,50 und der Garnspule SP abgeschnitten und das Fadenende nach dem Austausch der Garnspule SP gegen eine leere Hülse und Inbetriebnahme der Hohlspindel 3 manuell in die Klemmlinie der Abzugswalzen 5,50 oder gemäss Fig. 1 und 2 zunächst in eine Saugleitung 9 eingeführt. Die in der Ruhestellung an einer Halterung aufgehängte und zu verschiedenen Spinnstellen bewegbare Saugleitung 9 ermöglicht es, eine beim Anspinnen sich bildende Dickstelle abzusaugen, so dass auf eine spätere Garnreinigung verzichtet werden kann.
Die Saugleitung 9 wird in Richtung des Pfeiles in Fig. 3 bewegt, wodurch der Anspinnfaden in die Klemmlinie der Abzugswalzen 5,50 gelangt, die ihn unter Anspannung aus der Hohlspindel 3 abziehen, so dass er, wie oben beschrieben, in die Klemmlinie des Lieferwalzenpaares 1,2 einläuft und sich dort mit dem Spinnfaserbündel S verbindet. Wenn die durch das Anspinnen entstandene Dickstelle abgesaugt ist, wird das aus den Abzugswalzen 5,50 austretende Umwindegarn auf die von der Nuttrommel 6 angetriebene Hülse überführt. Selbstverständlich kann das Absaugen des Anspinnfadens auch erfolgen, wenn die Garnspule SP nicht ausgewechselt wird.
Das in Fig. 4 gezeigte Anspinn verfahren unterscheidet sich von dem anhand der Fig. 1 bis 3 beschriebenen lediglich dadurch, dass nur der Bindefaden B als Anspinnfaden verwendet wird. Der nach einem Bruch des Spinnfaserbündels S in der Fadenklemme 51 festgehaltene Bindefaden B wird, wie durch den Pfeil angedeutet, in Richtung zu den Lieferwalzen 1, 2 gezogen, wobei er sich von der Bindefadenspule 4 abwik-kelt und eine Fadenschlaufe bildet, die um den in Fig. 2 gezeigten Fadenleitbügel 7, die Rückhaltefeder 71 und den Umlenkstift 72 herumgeführt und in die Fadenklemme 8 eingelegt wird. Auch hier muss das freie Fadenende vor der Fadenklemme 8 eine der Liefergeschwindigkeit der Lieferwalzen 1,2 entsprechende Länge haben. Das Anspinnen s
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erfolgt in der oben beschriebenen Weise, wobei zweckmässig ebenfalls eine Absaugung des Anspinnfadens vorgesehen wird.
In einer weiteren Abwandlung des Anspinnverfahrens wird als Anspinnfaden ein Hilfsfaden von abgepasster Länge verwendet, der in Richtung zum Abzugswalzenpaar 5,50 oder in Richtung zum Lieferwalzenpar 1,2 durch die Hohlspindel 3 gezogen wird. Das eine Ende des Hilfsfadens wird dann in der oben erläuterten Weise in die Fadenklemme 8 oberhalb des Lieferwalzenpaares 1,2 eingelegt und das andere Ende in die Saugleitung 9 eingeführt. Die Hilfsfaden-
stücke können in einem Behälter bereitgestellt werden.
Die Erfindung wurde in Verbindung mit einer Umwindevorrichtung mit einer rotierenden Hohlspindel beschrieben. Sie ist aber auch bei einer Umwindevorrichtung anwendbar, s bei der die Hohlspindel drehfest im Maschinengestell befestigt und die drehbar auf der Hohlspindel gelagerte Bindefaden-Spule angetrieben ist. In diesem Fall wird entsprechend den obigen Darlegungen bei einem Fadenbruch die Antriebsverbindung mit der Bindefaden-Spule unterbrochen io und letztere nach dem Auslegen des Anspinnfadens wieder in Betrieb genommen.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

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1. Verfahren zum Anspinnen eines Umwindegarnes, das aus einem von einem Lieferwalzenpaar eines Streckwerkes gelieferten Spinnfaserbündel und einem von einer Binde-faden-Spule ablaufenden Bindefaden mittels einer Hohlspindel hergestellt, aus dieser abgezogen und zu einer Garnspule aufgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Stillsetzen der Hohlspindel und/oder der Bindefaden-Spule und Unterbrechen des Garnabzuges ein durch die Hohlspindel hindurchgeführter Anspinnfaden oberhalb des Lieferwalzenpaares gleitfähig geklemmt wird und dass dann der Anspinnfaden in die Klemmlinie des Lieferwalzenpaares eingeführt wird und sich dabei mit dem Spinnfaserbündel verbindet, indem die Hohlspindel und/oder die Bindefaden-Spule in Betrieb genommen und der Anspinnfaden unter Überwindung des auf ihn ausgeübten Klemmdruckes aus der Hohlspindel abgezogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenzeichnet, dass als Anspinnfaden das erzeugte Umwindegarn und/oder der Bindefaden verwendet wird.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der aus der Hohlspindel abgezogene Anspinnfaden abgesaugt wird.
4. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit einem eine angetriebene Unterwalze und eine Druckwalze enthaltenden Lieferwalzenpaar, dem eine Hohlspindel mit einer auf dieser angeordneten Bindefaden-Spule, ein Abzugswalzenpaar und eine Aufwickeleinrichtung nachgeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Druckwalze (2) eine Fadenklemme (8) und ein sich an der freien Stirnseite der Druckwalze (2) in Richtung zur Klemmlinie des Lieferwalzenpaares (1,2) erstreckender Fadenleitbügel (7) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Fadenleitbügel (7) eine Rückhaltefeder (71) für den Anspinnfaden zugeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch eine der Hohlspindel (3) nachgeordnete Saugleitung (9).
CH570380A 1979-07-28 1980-07-25 Verfahren und vorrichtung zum anspinnen eines umwindegarnes. CH645681A5 (de)

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