CH645741A5 - Aufzeichnungsmaterialzufuhrvorrichtung. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen des am Rand gelochten Materials und besonders eine Auf-
zeichnungsmaterialzufuhrvorrichtung für einen Drucker mit einer Druckwalze und mit Druckwalzenantriebseinrichtung zum Drehen der Druckwalze um ihre Längsachse.
Bei einem Vorschub eines am Rande gelochten Aufzeich-5 nungsmaterials, wie Computerformularpapier, ist es im allgemeinen notwendig, eine von den konventionellen Druckwalzenrolleneinrichtungen verschiedene Zufuhrvorrichtung zu verwenden, was durch die Dicke des Mehrfachkopienpapiers und die Verwendung von periodischen Perforationen zum io Abreissen bedingt ist. Die zwei meist bekannten Zufuhrvorrichtungen für solches Aufzeichnungsmaterial sind die Stiftzufuhrvorrichtung und die Vorschubzufuhrvorrichtung. Ein Beispiel der Stiftzufuhrvorrichtung ist in US-PS 4 033 493 und ein Beispiel der Vorschubzufuhrvorrichtung in US-PS 15 4 042 091 offenbart. In beiden, in der Stiftzufuhrvorrichtung und in der Vorschubzufuhrvorrichtung, müssen die Druckwalzenrollen unbedingt während des Vorschubes voneinander abgekoppelt sein. In der US-PS 4 042 091 ist eine Neuerung offenbart, in der dies automatisch durch eine Bewegung 20 einer in der Zufuhrvorrichtung vorhandenen Führungszahnstange erfolgen kann.
Gerade neulich ist es notwendig geworden, eine Aufzeich-nungsmaterialzufuhrvorrichtung mit einer Zweirichtungszu-fuhrmöglichkeit zu verschaffen. Dies ist besonders notwen-25 dig, wenn das Computerformularpapier zum Drücken von graphischen Daten und dergleichen verwendet wird. Eine Stiftzufuhrvorrichtung mit einer Zweirichtungszufuhrmög-lichkeit ist in US-PS 4 033 493 offenbart worden. Ein Problem der Stiftzufuhrvorrichtungen ist aber, dass die Stifträder 30 gewöhnlich an den gegenüberliegenden Seiten der Walze an der Walzenantriebswelle befestigt sind. Dadurch ist die Grösse des Aufzeichnungsmaterials normalerweise auf eine Breite eingeschränkt, die mit der Länge der Walze im wesentlichen übereinstimmt.
35 Die in ÜS-PS 4 042 091 offenbarte Vorschubzufuhrvorrichtung meidet das oben erwähnte Problem durch die Verwendung eines Paares der Vorschubzufuhreinheiten, die verschiebbar an einem Paar an die Walze anliegenden Achsen angeordnet sind. Die Verschiebbarkeit dieser Einheiten er-4o laubt die Verwendung einer beliebigen Breite des Aufzeichnungsmaterials bis zu der Länge der Walze selber. Die Vorschubzufuhrvorrichtung verwendet übliche Vorschubzufuhreinheiten des oben erwähnten Typs, wobei jede der Einheiten ein durchgehendes Band aufweist, das über, aus der Band-45 Oberfläche herausstehenden, Stifte angetrieben wird. Das Band wird durch ein einziges Kettenzahnrad angetrieben, das auf einer der Achsen befestigt ist, auf welche Achsen die Vorschubzufuhreinheit verschiebbar angeordnet ist.
Bei der bekannten, in zwei Richtungen arbeitenden Vor-50 schubzufuhrvorrichtung, die solche Vorschubzufuhreinheiten verwendet, wird eine flach verlaufende Bandseite zum Ziehen des Aufzeichnungsmaterials durch den Drucker in einer Richtung und die andere Seite des gleichen Bandes zum Ziehen in die umgekehrte Richtung verwendet. Das Einlegen des Auf-55 Zeichnungsmaterials in solche Vorrichtung ist im allgemeinen ungünstig und resultiert oft im Zerreissen der am Rande des Aufzeichnungsmaterials angeordneten Löchern. Gewöhnlich wird auch ein blindes Einlegen des Papiers oder die Schwenkung der gesamten Vorrichtung verlangt, um an die untere 6o Seite des Bandes das Papier einlegen zu können. Dazu fällt das Aufzeichnungsmaterial aus der hinteren Seite der Vorschubzufuhreinheit manchmal während dem Betrieb heraus, wenn es nicht richtig gestützt wurde. Ein anderer Nachteil ist, weil das Band jeder Vorschubeinheit kontentionell mittels ei-65 nes einzigen Kettenzahnrades, über eine einzige Achse und mittels eines Paares Antriebsräder angetrieben wird, dass jedes freie Spiel in diesem Mechanismus in einer Druckstellenabweichung zwischen gedruckter Information vor und nach
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Antriebsbewegung in zwei verschiedene Richtungen re- griffen, bilden mit dem Hauptzwischenzahnrad eine geschlos-sultiert. sene Schleife, in der alle, ausser einem, verbleibende Zahnrä-Es wäre deswegen wünschenswert, eine in zwei Richtun- der fixiert sind. Das nicht fixierte, verbleibende Zahnrad ist in gen arbeitende Vorschubzufuhrvorrichtung zu schaffen, in einer rechtwinkligen Richtung zu den Achsen solcher Zahnrä-die das Aufzeichnungsmaterial ohne eine Drehung der gesam- 5 der und des Hauptzwischenzahnrades einstellbar angeordnet, ten Vorrichtung einfach eingelegt und deren Vorschubrich- Auf diese Weise, nach dem das Hauptzwischenrad relativ zu tung ohne eine nachteilige Beeinflussung des Druckstellenver- dem Druckwalzenantriebsrad eingestellt ist, um einen Leersatzes geändert werden kann. Es wäre weiterhin wünschens- gang, d.h. Spiel zu vermeiden, braucht nur noch das nicht fi-wert, dass die Vorrichtung die Breite des einzulegenden Auf- xierte Zahnrad eingestellt zu werden, um den verbleibenden Zeichnungsmaterials nicht beeinträchtigt, wie es der Fall bei 10 Leergang im gesamten Getriebe tatsächlich aufzuheben, wo-einer bereits bekannten Vorschubzufuhrvorrichtung ist. mit ein zuverlässig ausgerichteter Druck auf dem in zwei
Erfindungsgemäss wird eine Aufzeichnungsmaterialzu- Richtungen bewegbaren Aufzeichnungsmaterial ermöglicht fuhrvorrichtung geschaffen, für einen Drucker mit einer wird.
Druckwalze und mit einer Druckwalzenantriebseinrichtung Im folgenden werden anhand der beiliegenden Zeichnun-
zum Drehen der Druckwalze um ihre Längsachse, gekenn- 15 gen diese und andere Ausführungsformen und Vorteile der zeichnet durch einen Rahmen, der neben der Druckwalze an Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
den Drucker ansetzbar ist, eine erste und zweite Antriebs- Fig. 1 eine perspektivische Vorderansicht eines Druckers,
welle, die drehbar am Rahmen montiert sind, eine erste und mit dem eine erfmdungsgemässe Aufzeichnungsmaterialzu-
zweite Antriebseinrichtung, die an der ersten und zweiten An- fuhrvorrichtung verwendet werden kann;
triebswelle montiert sind und jeweils ein Element, um darauf 20 Fig. 2 eine teilweise unterbrochene Draufsicht einer erfin-
aufliegendes, am Rand gelochtes, Aufzeichnungsmaterial zu dungsgemässen Aufzeichnungsmaterialzufuhrvorrichtung:
erfassen und ein Organ aufweisen, um das Aufzeichnungsma- Fig. 3 einen Schnitt der Aufzeichnungsmaterialzufuhrvor-
terial in Abhängigkeit der Drehung der entsprechenden An- richtung aus Fig. 2 entlang der Linie 3-3 in Fig. 2;
triebswelle zuzuführen, und eine dritte Antriebseinrichtung, Fig. 4 einen anderen Schnitt der Aufzeichnungsmaterial-die am Rahmen montiert ist und einen Teil, der mit der 25 zufuhrvorrichtung aus Fig. 2 entlang der Linie 4-4 in Fig. 2; Druckwalzenantriebseinrichtung in Eingriff ist, sowie ein Fig. 5 eine vergrösserte Ansicht der linken Seite der AufMittel enthält, das auf einen solchen Eingriff und den Betrieb zeichnungsmaterialzufuhrvorrichtung aus Fig. 2, wobei be-der Druckwalzenantriebseinrichtung anspricht, um die erste stimmte Elemente zum besseren Verständnis ausgelassen und zweite Antriebswelle in entgegengesetzten Richtungen zu sind;
drehen, so dass die erste und zweite Antriebseinrichtung das 30 Fig. 6 eine vergrösserte Seitenansicht einer der Ketten-
am Rand gelochte Aufzeichnungsmaterial in entgegengesetz- zahnradantriebseinheiten, die in der Aufzeichnungsmaterial-
ten Richtungen fördern. Entsprechend einer vorteilhaften zufuhrvorrichtung aus Fig. 2 verwendet werden;
Ausführung der Erfindung, weist die erste Antriebseinrich- . Fig. 7 eine vergrösserte Vorderansicht der Kettenzahnrad-
tung eine konventionelle Vorschubzufuhreinheit mit einem antriebseinheit aus Fig. 6; und herausstehende Stifte aufweisenden Band auf, wobei das 35 Fig. 8 den Papierverlauf relativ zu den Kettenzahnradan-
Band mit Hilfe eines an die erste Antriebswelle befestigten triebseinheiten, den Vorschubzufuhreinheiten und der
Kettenzahnrades angetrieben wird. Vorzugsweise sind zwei Druckwalze.
solche Vorschubzufuhreinheiten vorgesehen, die an der ersten In Fig. 1 ist ein typisches Beispiel eines Druckers 10 geAntriebswelle und an einer ortsfesten, an den Rahmen befe- zeigt, mit dem eine Aufzeichnungsmaterialzufuhrvorrichtung stigten Welle verschiebbar angeordnet sind. Das Paar der 40 12 Fig. 2-8) der vorliegenden Erfindung verwendet werden Vorschubzufuhreinheiten ist primär zum Vorschub des Auf- kann. Der Drucker 10 weist vorzugsweise eine konventionelle Zeichnungsmaterials in eine Vorwärtsrichtung vorgesehen Walzenvorschubeinheit 14 mit einer Druckwalze 16 auf, die (aufwärts relativ zu der Druckstelle an der Druckwalzen- an eine rotierbare Welle 18 zum Drehen mit der gleichen befe-fläche). stigt ist. An jedem Ende der Welle 18 sind Griffe 20 und 22
Auch entsprechend einer vorteilhaften Ausführung der 45 angeordnet, um die manuelle Drehung der Welle 18 und der Erfindung weist die zweite Antriebseinrichtung ein Ketten- Walze 16 zu erlauben. Wie bei den konventionellen Vorrich-zahnrad auf, das an der zweiten Antriebswelle befestigt ist tungen, ist der Griff 20 relativ an die Welle befestigt und der und in Abständen angeordnete Stifte aufweist, die zum Ein- Griff 22 axial an der Welle zwischen einer ersten und einer greifen in die am Rand gestanzten Löcher des Aufzeichnungs- zweiten Stellung verschiebbar angeordnet. Wenn der Griff 22 materials über den Umfang des Kettenrades herausstehen. so sich in der ersten Stellung befindet, wird eine an der Welle 18 Wie bei den Vorschubzufuhreinheiten sind vorzugsweise zwei und dem Griff 22 anliegende Zahnradantriebseinrichtung 24 solche Kettenräder an der zweiten Antriebswelle verschiebbar mit der Welle in Eingriff gebracht, so dass eine Motorzahn-angeordnet. Das Paar der Kettenräder ist sowohl zu einem er- radanordnung 26 (nur teilweise gezeigt), die mit der Zahnradleichterten Einlegen des Aufzeichnungsmaterials in den antriebseinrichtung 24 gekoppelt ist, die automatische Dre-Drucker und um die Druckwalze als auch zum Vorschub des 55 hung der Welle 18 steuert. In der zweiten Stellung entkoppelt eingelegten Aufzeichnungsmaterials in eine Rückwärtsrich- der Griff 22 die Zahnradantriebseinrichtung 24 von der tung vorgesehen (abwärts relativ zu der Druckstelle an der Welle, so dass eine manuelle Drehung der Griffe 20 und 22 Druckwalzenfläche). eine entsprechende Drehung der Welle 18 und der Walze 16
Entsprechend einer noch weiteren, vorteilhaften Ausfüh- verursacht.
rung der Erfindung weist die dritte Antriebseinrichtung ein eo Die Druckwalzeneinheit 14 weist auch eine Mehrzahl von
Getriebe auf, das ein in Angriff mit einem Zahnrad der Andruckrollen 28 auf, die an einer oder mehreren, unteren
Druckwalzenantriebseinrichtung bringbares Hauptzwischen- Bügelstangen 30 angeordnet sind. In diesem Beispiel werden zahnrad und ein Paar jeweils an die erste und zweite Antriebs- vier Bügelstangen 30 verwendet (nur zwei in Fig. 1 gezeigt),
welle angeschlossene Zahnräder aufweist. Das Zwischen- wobei jede Bügelstange drei an ihr rotierbar angeordnete Rol-
zahnrad, wie ein konventionelles, ist in der Richtung entlang 65 len 28 aufweist. Wie bei den konventionellen, üblichen einer Linie zwischen seinem Mittelpunkt und dem des Druck- Druckern und Schreibmaschinen ist ein Spannhebel 32 im walzenantriebsrades verstellbar angeordnet. Die verbleiben- Drucker 10 zur manuellen Bewegung zwischen einer ersten den Zahnräder des Getriebes, das vorher erwähnte Paar inbe- oder Rückwärtsstellung und einer zweiten oder Vorwärtsstel-
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lung vorgesehen. Eine konventionelle Kupplungseinrichtung (nicht gezeigt) ist zwischen dem Hebel 32 und den Bügelstangen 30 gekoppelt und arbeitet mit konventionellen Spannfedern (nicht gezeigt) zusammen, um die Rollen 28 im Druckeingriff mit der Druckwalze instand zu halten, wenn sich der Hebel in seiner ersten Stellung befindet, und die Rollen 28 in einem vorbestimmten Abstand von der Walze zu halten,
wenn der Hebel sich in seiner zweiten Stellung befindet.
Die Druckwalzeneinheit 14 weist weiter eine obere Bügelstange 34 mit einer Mehrzahl, z.B. drei, an ihr rotierbar angeordneten Folgerollen 36 auf. Diese Rollen, wenn sie mit der Walze 16 im Eingriff sind, dienen zum Halten des Aufzeichnungsmaterials an der Walze, so dass es aus dem Drucker 10 in einer allgemeinen Rückwärtsrichtung, wie gewöhnlich, verläuft. Konventionelle Spannhebel 38 sind mit dem Drucker 10 und mit der Bügelstange 34 verbunden, um die Rollen 36 in Druckeingriff mit der Druckwalze 16 zu halten, wenn die Hebel 38 in einer ersten oder Rückwärtsstellung sind, und um die Bügelstange 34 und damit die Rollen 36 in einen vorbestimmten Abstand vor die Walze 16 zu bringen und zu halten, wenn der Hebel 38 zu einer zweiten oder Vorwärtsstellung bewegt wird.
Die Druckwalzeneinheit 14 weist vorzugsweise einen an den Drucker 10 angeschlossen Hebel 40 auf, der an einer Mehrzahl von verschiedenen Stellungen manuell eingestellt werden kann, die dem gewünschten Abstand der Walze 16 von einem in der Nähe der Walze angeordneten Druckerteil 42 entsprechen. Dementsprechend ist eine gewöhnliche Kupplungs- und Befestigungseinrichtung (nicht gezeigt) zwischen dem Hebel 40 und der Walze 16 gekoppelt, die die gewünschte Verschiebung der Walze als Antwort auf die Bewegung des Hebels 40 ermöglicht.
Die Druckwalzeneinheit weist zusätzlich eine Zahnradeinheit 44 auf, die an der Welle 18 und vorzugsweise in der Nähe des Griffes 20 angeordnet ist. Die Zahnradeinheit 44 ist dadurch mit der Achse 18 rotierbar und, wie es später genauer beschrieben wird, koppelt den auf die Welle 18 angelegten Motorantrieb durch die Motorzahnradeinrichtung 26 und die Zahnradantriebseinheit 24 an die Aufzeichnungsmaterialzu-fuhrvorrichtung 12, die an den Drucker 10 in einer später beschriebenen Weise befestigt ist.
Weitere Einzelheiten der Druckwalzeneinheit 14 und des im Beispiel gezeigten Druckers 10 können aus der Beschreibung des Druckers HyType II erhalten werden, der von Diablo Systems, Inc. (Xerox Company) of Hayward, California, hergestellt wird.
Die Aufzeichnungsmaterialzufuhrvorrichtung 12 der vorliegenden Erfindung wird nun mit Hilfe der Fig. 2-8 beschrieben. Die gezeigte Vorrichtung 12 weist einen Hauptrahmen auf, der primär aus einem Paar gegenüberliegender, paralleler, in einem vorbestimmten Abstand beabstandeter Platten 46 und 48 besteht. Zwischen den Platten 46 und 48 ist ein Paar Antriebswellen 50 und 52 rotierbar angeordnet. Die Enden der Antriebswellen 50 und 52 sind durch geeignete Lagerteile 54 (Fig. 4) befestigt, die an den jeweiligen Öffnungen 56 in jeder Platte 46 und 48 angeordnet sind (nur die in den Öffnungen 56 der Platte 46 angeordneten Lagerteile 54 sind in Fig. 4 gezeigt, wobei gleiche Lagerteile 54 und Öffnungen 56 in der Platte 48 vorgesehen sind). Die Weise in der die Antriebswellen 50 und 52 rotiert werden, wird später beschrieben. Eine dritte Welle ist zwischen den Platten 46 und 48 angeordnet. Diese Welle ist in ihrer Stellung fixiert und kann nicht drehen. Ein Paar Antriebseinrichtungen 60 und 62 ist an den Wellen 52 und 58 verschiebbar angeordnet. Die Antriebseinrichtungen 60 und 62 werden vorzugsweise aus einer linken und einer rechten Handvorschubeinheit gebildet, die aus bekannten Einheiten bestehen können, wie aus solchen, die in US-PS 4 042 091 offenbart sind.
Wie es in Fig. 8 am besten gezeigt ist, weist jede Vorschubzufuhreinheit 60 und 62 eine Mehrzahl von Stiften 64 auf, die an einem durchgehenden, geschlossenen Antriebsband 66 angeordnet und von ihm getragen sind. Wie gewöhnlich wird jedes Band von einem Paar Naben (nicht gezeigt) getragen.
Eine der Naben ist eine an der Welle 52 montierte Antriebsnabe und die andere eine an der festen Welle 58 montierte Zwischennabe. Jede Vorschubzufuhreinheit 60 und 62 weist weiter eine gewöhnliche Klemmeinrichtung 68 auf, um den Vorschubzufuhreinheiten eine entlang den Wellen 52 und 58 ausgewählte Stellung zu erlauben, die von der Breite des von der Vorrichtung zu führenden Aufzeichnungsmaterial abhängig ist. Jede Vorschubzufuhreinheit 60 und 62 weist eine gespannte Flügeltür auf, links aufgehängte Flügeltür 72 in der Einheit 60 und eine rechts aufgehängte Flügeltür 74 in der Einheit 62. Jede Flügeltür 72 und 74 ist von einer gezeigten, geschlossenen Stellung zu einer offenen Stellung (nicht gezeigt) drehbar angeordnet. In der offenen SteEungkann ein am Rand gelochtes Aufzeichnungsmaterial 70 (Fig. 8) in die Vorschubzufuhreinheiten 60 und 62 eingeführt werden, wobei die am Rand gestanzten Löcher mit den Stiften 64 in einer bekannten Weise in Eingriff gebracht werden.
Ein prinzipieller Zweck der Vorschubzufuhreinheiten 60 und 62 ist, ihre Stifte 64 mit den am Rande gestanzten Löchern des Aufzeichnungsmaterials 70 in Eingriff zu bringen, wie eines Computerformatpapiers, und das Aufzeichnungsmaterial in eine Vorwärtsrichtung zu treiben, das heisst, aufwärts relativ zu einer Druckstelle 65 an der Druckwalze 16, wie in Fig. 8 gezeigt. Wenn das Aufzeichnungsmaterial 70 in einer Rückwärtsrichtung in einer später beschriebenen Weise befördert wird, dienen die Vorschubzufuhreinheiten 60 und 62 dazu, um das Aufzeichnungsmaterial 70 zu führen und gespannt zu halten.
An den Wellen 52 und 58 ist ein Paar gleiche Aufzeich-nungsmaterialführungsbügel 76 verschiebbar angeordnet. Die Bügel 76 sind entlang der Länge der Wellen 52 und 58 verstellbar und dienen zur Vorbeugung vor einem Verbiegen des Aufzeichnungsmaterials oder vor einer Einfangung zwischen die Wellen 52 und 58.
Entsprechend einer Einheitsgestaltung der Erfindung ist ein anderes Paar Antriebseinheiten 78 und 80 an einer anderen Antriebswelle 50 verschiebbar angeordnet. Die Antriebseinheiten bestehen aus einem Paar Kettenzahnrad- oder Stift-radeinheiten. Jede Stiftradeinheit 78 und 80 weist ein Stiftrad 82 und 83 jeweils auf, wobei jedes Stiftrad eine Mehrzahl auf seinem Umfang beanstandeten Stifte 84 aufweist. Jedes Stiftrad 82 und 83 ist an der Welle 50 durch eine geeignete Ladevorrichtung 86 befestigt. Ein Befestigungsbügel 88 ist durch eine geeignete Einrichtung zwischen der Stiftradeinheit 78 und der Vorschubzufuhreinheit 60 zum Halten der Stifte 84 der Stiftradeinheit 80 in einer geraden Linienstrecke mit den Stiften 64 der Vorschubzufuhreinheit 60 angeordnet. Ein ähnlicher Befestigungsbügel 90 ist durch eine geeignete Einrichtung zwischen Stiftradeinheit 80 und Vorschubzufuhreinheit 62 zum Halten der jeweiligen Stifte 84 und 64 in einer geraden Linienstrecke angeordnet. Mit dem Ausdruck «in einer geraden Linienstrecke» ist gemeint, dass die Stifte 84 und 64 der anliegenden Stiftrad- und Vorschubzufuhreinheiten in einer zu den Achsen der Wellen 50,52 und 58 rechtwinklig verlaufenden Ebene liegen (Fig. 2).
In den Fig. 2,6 und 7 weist jede Stiftradeinheit 78 und 80 eine Federbügeleinheit 92 und 94 auf. Jede Federbügeleinheit ist über einem in den jeweiligen Befestigungsbügel 88 und 90 vorhandenen Stift 96 drehbar angeordnet. Eine Feder 98 ist an jeden Befestigungsbügel 88 und 90 befestigt, wobei ihre Enden an einem an den Befestigungsbügel gebildeten Paar Stifte 100 und 102 gesichert sind. Auf diese Weise wird jede Federbügeleinheit 92 und 94 in einer geschlossenen Stellung
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gespannt, um die Einheit geschlossen zu halten (wie es in den Fig. 2,6 und 7 gezeigt ist), und kann durch die Betätigung einer Überlaufkante 99 jeder Einheit 92 und 94 manuell geöffnet werden, so dass die Federbügeleinheit über den Stift 96 gedreht wird. Wenn die Federbügeleinheit geöffnet ist, haltet sie die Feder 98 geöffnet. Diese Federn und Federbügeleinheiten sind bereits bekannt.
Ein primärer Zweck der Stiftradeinheiten 78 und 80 ist das Einlegen des am Rande gelochten Aufzeichnungsmaterials in den Drucker und in die Vorschubzufuhreinheiten 60 und 62 wesentlich zu vereinfachen. Besonders, wenn die Auf-zeichnungsmaterialzufuhrvorrichtung 12 an den Drucker 10 in einer unten beschriebenen Weise angebracht wird, wird das am Rande gelochte Aufzeichnungsmaterial 70 zuerst an die Stifte 84 der Stiftradeinheiten durch die Öffnung der Federbügeleinheiten 92 und 94 eingelegt, und dann, nachdem die Einheiten 92 und 94 geschlossen sind, wird das Aufzeichnungsmaterial in einer Vorwärtsrichtung um die Druckwalze 16 und aufwärts in die Vorschubzufuhreinheiten 60 und 62 geschoben, deren Flügeltüren 72 und 74 dann zum Einlegen des Aufzeichnungsmaterials an die Stifte 64 geöffnet werden (Fig. 8).
Ein anderer Zweck der Stiftradeinheiten 78 und 80 ist, das Aufzeichnungsmaterial 70 in einer Vorwärtsrichtung zu treiben, wie es in Fig. 8 gezeigt ist. Zusätzlich, währenddem dem Einlegen folgenden Vorwärtsvorschub, dienen die Stiftradeinheiten sowohl zur Führung des Aufzeichnungsmaterials in den Drucker 10 als auch um ihn gespannt zu halten.
Ein Paar gleicher Führungsräder 104 Fig. 2) ist auch an der Welle 50 durch eine geeignete Einrichtung (nicht gezeigt) verschiebbar angeordnet. Die Führungsräder 104 werden von einer Umdrehungsbewegung relativ zu der Welle 50 abgehalten und sind entlang der Welle 50 verstellbar angeordnet. Die Führungswellen 104 dienen dazu, das Aufzeichnungsmaterial vor einer Verknickung oder Einfangung zwischen den verschiedenen Wellen zu schützen.
Vor der Beschreibung einer vorteilhaften Einrichtung zum Antrieb der Antriebswellen 50 und 52 werden andere Eigenschaften der Aufzeichnungsmaterialzufuhrvorrichtung 12 erwähnt. In den Fig. 2 und 3 ist an die Aussenflächen jeder Platte 46 und 48 des Hauptrahmens eine Einspanneinrichtung 106 und 108 angeschlossen. Wie es am besten in Fig. 3 gezeigt ist, weist jede Einspanneinrichtung ein im allgemeinen L-för-miges Drehlager 110 auf, das in der Nähe seines Zentrums auf einem Lagerzapfen 112 befestigt ist. Jedes Drehlager 110 weist an seinem unteren Ende einen Haken 114 auf, der eine Öffnung 116 mit einer Ausnehmung 118 bildet, welche Ausnehmung in einem abwärts abstehenden Flanschteil 120 der entsprechenden Platte 46 oder 48 gebildet ist, wenn sich das Drehlager 110 in einer in Fig. 3 gezeigten, ersten Stellung befindet. Die Drehlager 110 werden gewöhnlich in ihrer ersten Stellung durch an ihnen befestigte Federn 122 gehalten. Ein Druckbügel 124, der ein Teil jedes Drehlagers 110 bildet,
steht leicht über die Oberfläche der entsprechenden Platte 46 oder 48 heraus (Fig. 3). Jeder Druckbügel 124 kann gedrückt werden, um das jeweilige Drehlager 110 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, und um den Haken 114 zur Leerung der Öffnung 116 zu bewegen. Durch diese Betätigung kann die Aufzeichnungsmaterialzufuhrvorrich-tung 12 an dem Drucker 10 befestigt werden, in dem die Welle 18 (Fig. 1) in die Öffnungen 116 jeder Rahmenplatte 46 und 48 in Eingriff gebracht wird und die Druckbügel 124 losgelassen werden, um den Haken 114 in die in Fig. 3 gezeigte Stellung zu bringen, wobei die Platten 46 und 48 über die an der Welle 18 befestigten Lager 126 und 128 eingerastet werden (Fig. 1). Natürlich wird eine solche Einrastung nicht die freie Drehung der Welle 18 aufheben.
Die Stellung entlang der Welle 18, an der die Aufzeich-
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nungsmaterialzufuhrvorrichtung 12 befestigt ist, ist durch die Stellung der Lager 126 und 128 bestimmt. Auf diese Weise wird die Druckplattenantriebszahnradeinheit 44 mit einem Hauptzwischenrad 130 (Fig. 3 und 5) in Eingriff gebracht, welches Hauptzwischenrad einen Teil einer Antriebseinrichtung der Aufzeichnungsmaterialzufuhrvorrichtung 12 bildet und unten beschrieben wird.
An jeder Platte 46 und 48 des Hauptrahmens sind ergänzende Gehäuse 132 und 134 (Fig. 2) befestigt. Diese Gehäuse dienen hauptsächlich sowohl zur Abschirmung der an den Aussenflächen der jeweiligen Platten 46 und 48 befestigten, verschiedenen Einrichtungen als auch zur Erhöhung der ästhetischen Erscheinung der Aufzeichnungsmaterialzufuhr-vorrichtung 12.
In den Fig. 2 und 4 ist ein in der US-PS 4 042 091 offenbarter Führungsrahmen 136 zwischen den Rahmenplatten 46 und 48 drehbar gelagert. In der in Fig. 4 gezeigten Stellung dient der Rahmen zur Führung des Austrittes des Aufzeichnungsmaterials aus dem Drucker 10. In dieser Stellung arbeitet der Führungsrahmen mit einem Verriegelungsteil 138 zusammen, um die Stellung des Hebels 32 des Druckers 10 (Fig. 1) zu steuern und die Rollen 28 der Bügelstangen 30 von der Druckwalze 16 zu entkoppeln, wobei eine ungehinderte Verwendung der Aufzeichnungsmaterialzufuhrvorrichtung 12 erlaubt wird. Der Führungsrahmen 136 kann aufgestellt sein, um das Einlegen des Aufzeichnungsmaterials in den Drucker 10 zu erlauben. In dieser Stellung, die in US-PS 4 042 091 beschrieben ist, wird der Verriegelungsteil 138 gedreht, um den Hebel 32 in eine Stellung zu bewegen, in der die Rollen 28 der Bügelstangen 30 in den Eingriff mit der Druckwalze 16 zurückgebracht werden.
Hinweisend auf die Fig. 3 und 5 wird nun eine vorteilhafte Ausführung der Antriebseinheit der Antriebswellen 50 und 52 beschrieben. Die gezeigte Antriebseinheit wird vorzugsweise durch ein sechs Zahnräder 130,140,142,144,146 und 148 aufweisendes Getriebe gebildet, wobei die Zahnräder 130, 142,144 und 148 an den äusseren Flächen der Rahmenplatten 46 rotierbar angeordnet und die Zahnräder 140 und 146 jeweils an die linken Enden der Antriebswellen 52 und 50 angeschlossen sind. Die Zahnräder 130 und 148 sind vorzugsweise zu einem später beschriebenen Zweck verstellbar angeordnet. Das oben erwähnte Hauptzwischenrad 130 ist mit dem Druckwalzenantriebszahnrad 44 in Eingriff gebracht, wenn die Aufzeichnungsmaterialzufuhrvorrichtung 12 an den Drucker 10 angeschlossen ist. Das Hauptzwischenrad 130 ist auf eine bekannte Weise durch eine geeignete Einrichtung (nicht gezeigt) an der Platte 46 befestigt, die sowohl eine freie Bewegung des Rades um seine Achse als auch eine Verstellung entlang der Linie zwischen den Mittelpunkten der Räder 44 und 130 erlaubt. Mit dem Begriff «Linie zwischen den Mittelpunkten», ist eine zu den Drehachsen der Räder rechtwinklig verlaufende Linie gemeint. Der Zweck dieser Verstellung ist die Aufhebung eines zwischen den Rädern 44 und 130 bestehenden Leergangs (Spiels).
Die Zahnräder 140 und 148 des Getriebes sind mit dem Hauptzwischenrad 130 zur Drehung in einer umgekehrten Richtung in Eingriff gebracht. Das Zahnrad 140 ist ein Antriebsrad und ist an das linke Ende der Antriebswelle 52 zum Antrieb der Vorschubzufuhreinheiten 60 und 62 angebracht. Das Zahnrad 148 ist ein Zwischenrad, das an die Platte 46 drehbar befestigt und vorzugsweise verstellbar ist, um einen Leergang auf eine unten beschriebene Weise aufzuheben.
Mit dem Antriebsrad 140 ist ein Zahnrad 142 in Eingriff gebracht, das über ein Zwischenrad und durch eine geeignete Einrichtung an der Platte 46 drehbar befestigt ist. Mit dem Zwischenrad 142 ist ein Zahnrad 144 in Eingriff gebracht, das über ein anderes Zwischenrad auch an der Platte 46 drehbar befestigt ist. Das Zahnrad 146, das ein Antriebsrad ist, ist an
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das linke Ende der Antriebswelle 50 angebracht, um die Stift-zufuhreinheiten 78 und 80 in einer entgegengesetzten Richtung zu der Richtung der durch das Antriebsrad 140 angetriebenen Vorschubzufuhreinheiten 60 und 62 anzutreiben. Das Zwischenrad 148 ist sowohl mit dem Antriebsrad 146 als auch mit dem Hauptzwischenrad 130 in Eingriff gebracht.
In Fig. 5 ist gezeigt, dass die Zahnräder 146,148 und 130 ihre Mittelpunkte auf einer Linie haben, d.h., dass eine imaginäre Linie 150 rechtwinklig zu und durchschneidend die Achsen der Drehung dieser Zahnräder gezogen werden kann. Entsprechend der vorliegenden, vorteilhaften Ausführung ist nur das Zwischenrad 148 der Gruppe von fünf Zahnrädern 140,142,144,146 und 148 verstellbar angeordnet, um den Leergang zu vermeiden. Die anderen vier dieser Zahnräder sind fixiert. Das Zahnrad 148 ist in einer etwa rechtwinkligen Richtung an die imaginäre «Linie der Mittelpunkte» 150 verschiebbar, um den Leergang zu beseitigen. Vorzugsweise wird das Zahnrad um einen Betrag verstellt, der dem halben, zu eliminierenden Leergang gleich ist. Weil diese Bewegung sehr klein ist, wird der Zahneingriff zwischen den Zahnrädern 146, 148 und 130 nicht beeinträchtigt. Die Verstellung des Zahnrades 148 kann bei einer voll zusammengebauten Aufzeich-nungsmaterialzufuhrvorrichtung 12 durchgeführt werden.
Bei der Massenherstellung wird gewöhnlich das ganze Getriebe (Zahnräder 130 und 140 bis 148) mit einem ziemlich grosszügigen Leergang zwischen den anüegenden Zahnräderpaaren hergestellt. Erfindungsgemäss wird deswegen zuerst das Hauptzwischenrad 130 relativ zu dem Druckwalzenantriebsrad 44 verstellt, um jeden Leergang aufzuheben. Danach kann im wesentlichen der verbleibende, im ganzen Getriebe vorhandene Leergang eliminiert werden, indem einfach ein Zahnrad eines solchen Getriebes, vorzugsweise das Zwischenrad 148 in der vorher beschriebenen Weise, verstellt wird. Dies wird dadurch ermöglicht, weil die sechs Zahnräder des Getriebes eine geschlossene Schleife bilden. Es muss nochmals erwähnt werden, dass die gewünschte Richtung der Verstellung des Zahnrades 148 aufwärts ist, wie es in Fig. 5 gezeigt ist^
Beim Betrieb kann das Aufzeichnungsmaterial 70 (Fig. 8) schnell in die Aufzeichnungsmaterialzufuhrvorrichtung 12 und in den Drucker 10 eingelegt werden, ohne dabei die gesamte Vorrichtung drehen zu müssen. Dies kann folgender-massen erfolgen. Zuerst werden die Hebel 38 nach vorne gezogen, um die Rollen 36 der Bügelstange 34 von der Druckwalze 16 zu entkoppeln. Zweitens werden die Federbügeleinheiten 92 und 94 an ihren Überlaufkanten 99 gedrückt, wobei sie herumgedreht werden und die darunterliegenden Stifte 84 freilegen. Drittens wird das Aufzeichnungsmaterial an diese Stifte gelegt und die Federbügeleinheiten geschlossen. Viertens wird der Führungsrahmen 136 nach vorne und aufwärts gedreht, um das Einlegen des Aufzeichnungsmaterials in den Drucker 10 zu erlauben und die Rollen 28 der Bügelstangen 30 gegen die Druckwalze in Eingriff zu bringen. Fünftens wird das Aufzeichnungsmaterial durch eine manuelle Bewegung der Druckwalze 16 im Schlitz zwischen den Bügelstangenrollen 28 und der Druckwalze vorwärts bewegt. Sechstens, wenn das Aufzeichnungsmaterial um die Frontseite der Druckwalze und aufwärts herauskommt, wird der Führungsrahmen in seine in Fig. 4 gezeichnete Führungsstellung zurückgelegt, wobei die Bügelstangenrollen 28 von der Druckwalze 16 entkoppelt werden. Siebtens werden die Flügeltüren 72 und 76 der Vorschubzufuhreinheiten 60 und 62 geöffnet und das Aufzeichnungsmaterial 70 an ihren Stiften eingelegt. Achtens werden die Flügeltüre 72 und 76 geschlossen. Neuntens wird der Führungsrahmen 136 an seine ursprüngliche Stellung zurückgelegt, was die Rollen 28 von der Druckwalze 16 entkoppelt. Zehntens werden die Hebel 38 in ihre ursprüngliche Stellung zurückgeschoben, um das Aufzeichnungsmaterial gegen die Druckwalze 16 zu stützen. Die Auf-zeichnungsmaterialzufuhrvorrichtung 12 ist dann für einen automatischen Zweirichtungsvorschub des in ihr wie oben beschrieben, eingelegten Aufzeichnungsmaterial 70 vorbereitet, wobei die Vorschubzufuhreinheiten 60 und 62 primär zum Vorwärtsvorschub und die Stiftradeinheiten 78 und 80 primär zum Rückwärtsschub vorgesehen sind.
Die schlussendliche Leergangeinstellung mit dem Zahnrad 148 ist nur als ein Beispiel aufgeführt. Wenn gewünscht wird, kann auch eines der zwei Zwischenräder, d.h., Zahnräder 142 und 144, einstellbar gemacht werden. In dieser Hinsicht ist es wichtig, dass ein anderes als das Hauptzwischenrad 130 und nur eines der verbleibenden Zwischenräder zu einer schlussendlichen Entfernung des Leergangs verstellbar werden soll. Das einstellbare Zwischenrad sollte vorzugsweise in einer Linie der anliegenden Mittelpunkte des Hauptzwischenrades 130 und eines zu verbindenden Zahnrades angeordnet werden. Wenn z.B. das Zahnrad 142 zur Aufhebung des Leergangs einstellbar werden soll und die Zahnräder 140,144, 146,148 alle fixiert sind, dann sollte das Zahnrad 142 auf der Linie der Mittelpunkte mit den Zahnrädern 140 und 130 angeordnet sein (eine Bedingung, die in Fig. 5 nicht gezeichnet ist). Dann wird die vorteilhafte Einstellung des Zahnrades 142 aufwärts und rechtwinklig zu einer solchen Linie der Mittelpunkte erfolgen. Dazu, ganz gleich welches der Zahnräder 148,142 und 144 als einstellbares Zahnrad verwendet wird, kann das Zahnrad in die geeignete Richtung (148 aufwärts, 142 aufwärts und 144 abwärts) gedrängt werden, um den Leergang durch eine Feder (nicht gezeigt) aufzuheben. Der Zweck dieser Stützungsrichtungen ist den kürzest möglichen Weg der Kraftübertragung zu ermöglichen. Die Verwendung einer Feder, um eine solche Stützung zu erreichen, ergibt als zusätzliche Vorteile sowohl ein Minimalisieren des den Exzentrizitäten im Getriebe entsprechenden Leergangs als auch ein konstantes Spiel der Zahnräder. Die Wahl eines bestimmten Zahnrades zu einem einstellbaren Zahnrad wird vorzugsweise nicht ein in der Vorwärtsvorschubzahnradkraftübertra-gung oder in der Rückwärtsvorschubzahnradkraftübertra-gung laufendes Rad betreffen, nämlich weder das Zahnrad 142 oder das Zahnrad 144 in der Ausführung in Fig. 3 und 5.
Die Verwendung eines Paares Stiftradeinheiten zum Antrieb der Welle 50 und eines Paares der Vorschubzufuhreinheiten zum Antrieb der Welle 52, auch wenn momentan vorteilhaft, ist nicht wesentlich. Als eine Alternative kann ein zweites Paar der Vorschubzufuhreinheiten zum Antrieb der Welle 50 oder ein zweites Paar der Stiftradeinheiten zum Antrieb der Welle 52 verwendet werden, oder die Wellen 50 und 52 können jeweils durch ein Paar von Vorschubzufuhreinheiten und ein Paar Stiftradeinheiten angetrieben werden. Im weiteren kann der entlang der Vorschubzufuhreinheit definierte Kraftfluss in einem Raum anstatt in einer Ebene, wie es in Fig. 8 gezeigt ist, liegen.
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3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Aufzeichnungsmaterialzufuhrvorrichtung für einen Drucker (10) mit einer Druckwalze (16) und mit einer Druck-walzenantriebseinrichtung (24,26) zum Drehen der Druckwalze um ihre Längsachse, gekennzeichnet durch einen Rahmen (46,48), der neben der Druckwalze (16) an den Drucker (10) ansetzbar ist, eine erste und zweite Antriebswelle (50,52), die drehbar am Rahmen (46,48) montiert sind, eine erste und zweite Antriebseinrichtung (78,80 bzw. 60,62), die an der ersten und zweiten Antriebswelle (50 bzw. 52) montiert sind und jeweils ein Element (82,83; 72,74) um darauf aufliegendes, am Rand gelochtes Aufzeichnungsmaterial (70) zu erfassen, und ein Organ (84; 64) aufweisen, um das Aufzeichnungsmaterial in Abhängigkeit der Drehung der entsprechenden Antriebswelle zuzuführen, und eine dritte Antriebseinrichtung (130,140,142,144,146,148), die am Rahmen montiert ist und einen Teil (130), der mit der Druckwalzenan-triebseinrichtung in Eingriff ist, sowie ein Mittel (44) enthält, das auf einen solchen Eingriff und den Betrieb der Druckwal-zenantriebseinrichtung anspricht, um die erste und zweite Antriebswelle in entgegengesetzten Richtungen zu drehen, so dass die erste und zweite Antriebseinrichtung das am Rand gelochte Aufzeichnungsmaterial in entgegengesetzten Richtungen fördern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Antriebseinrichtung ein Stiftrad aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Antriebseinrichtung (78,80) ein Paar Stifträder (82,83) aufweist, die in Längsrichtung der ersten Antriebswelle (50) verstellbar montiert sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Antriebseinrichtung (60,62) eine Vorschubzufuhreinheit aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Antriebseinrichtung (60,62) ein Paar Vorschubzufuhreinheiten aufweist, die in Längsrichtung der zweiten Antriebswelle (52) verstellbar montiert sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Antriebseinrichtung ein Getriebe aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe eine Mehrzahl von Zahnrädern aufweist, die in einer geschlossenen Schleife angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zahnrad so angeordnet ist, dass es bezüglich der Druckantriebseinrichtung verstellbar und in Eingriff mit dieser bringbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Zahnrad so angeordnet ist, dass es mit der Druckantriebseinrichtung in Eingriff bringbar ist, dass ein zweites Zahnrad auf der ersten Antriebswelle montiert ist, um die Antriebswelle anzutreiben, und dass ein drittes Zahnrad auf der zweiten Antriebswelle montiert ist, um die Antriebswelle anzutreiben, wobei das zweite und dritte Zahnrad in entgegengesetzten Richtungen angetrieben wird, um die erste und zweite Antriebswelle in entgegengesetzten Richtungen zu drehen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Antriebseinrichtung (78,80) ein Paar Stifträder (82,83) aufweist, die jeweils an den Enden in Längsrichtung der ersten Antriebswelle (50) angeordnet sind, und dass die zweite Antriebseinrichtung (60,62) ein Paar Vorschubszufuhreinheiten aufweist, die jeweils an den Enden in Längsrichtung der zweiten Antriebswelle (52) einstellbar angeordnet sind.
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