CH646003A5 - Vorrichtung zum sauberhalten des reflektors einer lichtreflexionseinrichtung fuer strassenverkehrszeichen, insbesondere fuer strassenleitpfaehle. - Google Patents
Vorrichtung zum sauberhalten des reflektors einer lichtreflexionseinrichtung fuer strassenverkehrszeichen, insbesondere fuer strassenleitpfaehle. Download PDFInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sauberhalten des Reflektors einer Lichtreflexionseinrichtung für Strassenverkehrszeichen, insbesondere für Strassenleitpfähle.
Solche Reflexionsflächen verschmutzen oberflächlich und io müssen von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Das kann von Hand oder mit einer auf einem Fahrzeug montierten Reinigungsvorrichtung geschehen, was jedoch aufwendig ist, weil dabei die weitläufig auf den Strassen verteilten Einrichtungen abgefahren werden müssen. In der Deutschen Offenlegungs-15 schrift 222 53 07 ist eine selbsttätige Reinigungsvorrichtung beschrieben, bei der ein endloses Band aus durchsichtiger Folie als Schutzfilm, angetrieben durch einen Federmotor, vor der Reflexionsfläche vorbeigezogen und anschliessend im Rücklauf durch ein Reinigungsbad gezogen wird, um dann 20 wieder gereinigt an die Reflektorfläche zu gelangen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung der eingangs genannten Art einfach, wartungsarm und betriebssicher auszugestalten.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Stapel 25 von Reflektorplatten vorgesehen ist mit einer Wechselvorrichtung, durch die die Reflektorplatten selbsttätig einzeln nacheinander in Funktionsstellung als Reflektor gebracht werden.
In Funktionsstellung befindet sich eine Reflektorplatte so, 30 dass sie mit ihrer Reflektorschicht zum Beispiel in einer Aussparung oder hinter einem Fenster des Strassenverkehrszeichen freiliegt und den Reflektor bildet. Die in Funktionsstellung befindliche Reflektorplatte, die der Verschmutzung ausgesetzt ist, wird durch einen Wechselvorgang gegen die 35 nächstfolgende saubere Reflektorplatte aus dem Stapel ausgewechselt. Erst wenn alle Reflektorplatten aus dem Stapel aufgebraucht sind, muss das Wartungspersonal eingreifen und die verschmutzten Reflektorplatten einsetzen und die Wechselvorrichtung gegebenenfalls wieder in ihre Ausgangsstel-40 lung zurückschalten.
Der Wechselvorgang soll ausgelöst werden, rechtzeitig bevor die in Funktionsstellung befindliche Reflektorplatte durch Verschmutzung nicht mehr hinreichend reflektiert. Die Auslösung des Wechselvorgangs kann von Hand geschehen 45 durch einen Arbeiter, der zu diesem Zweck keine besonderen Einrichtungen benötigt, aber immerhin die Strassenzüge abgehen oder abfahren muss. Die Auslösung kann auch durch einen auf die in Funktionsstellung befindliche Reflektorplatte gerichteten Verschmutzungstaster ausgelöst werden. Einfa-5o eher und im Sinne der eingangs genannten Aufgabenstellung bevorzugt, ist jedoch für die Auslösung eine Zeitsteuerung, durch die ein Wechselvorgang zu vorbestimmten Zeiten ausgelöst wird, also nach einem einmal voreingestellten Zeitprogramm. Welches Zeitprogramm im Einzelfall optimal ist, 55 hängt von den äusseren Einflüssen ab, denen die Lichtreflexionseinrichtung im praktischen Betrieb an der betreffenden Einsatzstelle ausgesetzt ist und man wird es gegebenenfalls durch Probieren herausfinden.
Damit der Wechselvorgang selbsttätig durchgeführt wer-60 den kann, benötigt die Wechselvorrichtung einen Antrieb, der zum Beispiel ein beim Einsetzen eines neuen Reflektorplattenstapels mit aufzuziehendem Federmotor sein kann. Ein batteriebetriebener Motor ist als Antrieb geeignet. Bevorzugt wird jedoch als Antrieb ein durch äussere Luftdruckschwankungen 65 betätigte Manometerdose oder ein durch äussere Temperaturschwankungen betätigter Bimetallthermofühler.
Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung beispielsweise erläutert.
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In der Zeichnung zeigt: richtung 29 wieder zurück in seine zurückgezogene Ausgangs-
Figur 1 perspektivisch einen Strassenleitpfahl mit einer läge gedrückt, die in Figur 2 strichpunktiert angedeutet ist. Vorrichtung zum Sauberhalten des Reflektors, Wenn die Reflektorplatten, wie für die Reflektorplatte 15
Figur 2 den die Vorrichtung nach der Erfindung enthalte- gezeichnet, ihre Reflexionsschicht vorn aufweist, dann befin-nen Abschnitt eines Strassenleitpfahls im Längsschnitt, 5 det sich die Reflektorplatte 31 in Funktionsstellung und re
Figur 3 den Schnitt III-III aus Figur 2, flektiert in der oberen Hälfte des Durchbruchs 11 einfallendes
Figur 4 Teile des Ausführungsbeispiels aus Figur 2 und 3, Licht. Statt dessen können die Reflexionsplatten auch auf der Figur 5 ein zweites Ausführungsbeispiel in der Schnittdar- anderen Seite, also der dem Beschauer von Figur 4 abgekehr-stellung entsprechend Figur 2 gemäss den Pfeilen V-V aus Fi- ten Seite, eine Reflexionsschicht aufweisen, dann befindet sich gur 6, io die Reflektorplatte 8 in Funktionsstellung und reflektiert das
Figur 6 den Schnitt VI-VI aus Figur 5, in der unteren Hälfte des Durchbruchs 11 einfallende Licht.
Figur 7 ausschnittsweise in der Darstellung entsprechend Es können auch beide Seiten der Reflektorplatten mit einer Figur 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel, Reflexionsschicht beschichtet sein, dann befinden sich jeweils
Figur 8 im Blockschaltbild einen Antrieb mit einer Mano- zwei Reflexionsplatten, gemäss Figur 2 also die Reflexionsmeterdose und 15 platten 31 und 8, in Funktionsstellung, und zwar die Reflek-Figur 9 im Blockschaltbild einen Antrieb mit einem Bime- torplatte 31 mit ihrer vorderen Reflexionsschicht und die Re-tallthermofühler. flektorplatte 8 mit ihrer rückwärtigen Reflexionsschicht.
Der gemäss Figur 1 allgemein mit 1 bezeichnete Strassen- Gemäss Figur 5 und 6 ist der Strassenleitpfahl mit 40 be-
leitpfahl hat ein rohrförmiges, oben geschlossenes Gehäuse zeichnet und die Wechselvorrichtung allgemein mit 41 be-aus Kunststoff mit etwa dreieckigem Querschnitt. Dieser 20 zeichnet. Die Wechselvorrichtung 41 ist mit zwei Stapeln 42 Strassenleitpfahl ist neben der Fahrbahn an einer Strasse auf- und 43 von sauberern Reflektorplatten beschickt. Die jeweils recht montiert mit der dem Beschauer von Figur 1 zugekehr- vorderste Reflektorplatte 44 des Stapels 42 befindet sich in ten Seite der Strasse zugekehrt. Gegen die Fahrtrichtung Funktionsstellung hinter dem rechteckigen Durchbruch 48.
weist, Rechtsverkehr vorausgesetzt,ein rechteckiger Reflektor Die Durchbrüche 45,46 entsprechen etwa den Durchbrüchen 2, der hinter einem rechteckigen Durchbruch 3 angeordnet ist, 25 6 und 7 aus Figur 1 und der Durchbruch 48 entspricht dem während in Fahrtrichtung zwei weitere übereinander ange- Durchbruch 3 aus Figur 1. Die Reflektorplatten weisen fluchordnete kreisrunde Reflektoren 4 und 5 weisen, die hinter ent- tende Gewindelöcher auf und sind mit diesen stapelweise auf sprechenden kreisrunden Durchbrüchen 6 und 7 angeordnet je eine mit horizontaler Achse angeordnete Gewindewelle 50, sind. Die Reflektoren 2,4 und 5 werden durch die Reflexions- 51 geschraubt. Die beiden Gewindewellen sind fliegend in ei-fläche von Reflektorplatten gebildet, die selbsttätig durch 30 nem am Pfahl befestigten Lagerteil 52 drehbar gelagert und eine im Innern des Pfahls 1 in Figur 1 nicht sichtbare Wech- werden über Kegelräder 53, 54 und ein gemeinsames Kegel-selvorrichtung bei Verschmutzung ausgewechselt werden. rad 55 von einem innerhalb des Gehäuses 56 angeordneten
Antrieb gedreht und zwar mit einem Drehsinn derart, dass be-Gemäss Figur 2 und 3 ist der rohrförmig, oben geschlos- dingt durch die Gewindeverschraubung die Reflektorplatten sen ausgebildete Strassenleitpfahl 10 nur mit einem Abschnitt 35 nach vorn auf die Durchbrüche 45 beziehungsweise 46 zu bedargestellt, in dem ein Durchbruch 11 für den Reflektor vor- wegen. Die Reflektorplatten liegen seitlich an einer als Vergesehen ist. Im Innern des Pfahls befindet sich die allgemein drehungssicherung dienenden, am Strassenleitpfahl 40 befe-mit 12 bezeichnete Wechselvorrichtung, die mit einem Stapel stigten Gleitwand 34 beziehungsweise 35 an.
13 sauberer Reflektorplatten beladen ist und bereits aufge- Die jeweils vorderste in Funktionsstellung befindliche Re brauchte Reflektorplatten in einem zweiten Stapel 14 gesam- 40 flektorplatte 44 beziehungsweise 47 gelangt dann bei weite-melt hat. Die Reflektorplatten sind wie für die Reflektor- rem Vorschub über das Ende der Gewindewelle hinaus in eine platte 15 in Figur 4 angedeutet steife rechteckige Platten mit Abwurfstellung, in der sie wie für die Reflektorplatte 58 ge-zwei Löchern 16,17 in der Nähe des unteren Randes. Mit die- zeichnet nach unten unter Schwerkraftwirkung abrutschen sen Löchern sind die sauberen Reflektorplatten des Stapels 13 kann und über einen Abweiser 59 in einem im unteren Teil des auf die jeweils oberen Schienen 18,19 von Bügeln 20,21 auf- « Pfahls befindlichen Sammelbehälter 60 geleitet wird. Die Regesteckt. Die Bügel enthalten je zwei horizontale Schienen. flexionsschicht der Reflektorplatten sind auf der jeweils den Die unteren Schienen sind mit 22 und 23 bezeichnet und mit Durchbrüchen zugekehrten Seite der Platten angeordnet. Die den oberen durch vordere Schienenbogen 24,25 verbunden. Stirnseiten der Gewindewellen 50, 51 können mit einer Re-Die beiden Bügel sind in ein innen am Pfahl befestigtes Ge- flexionsschicht beschichtet sein oder aber man kann in Abän-häuse 26 der Wechselvorrichtung 12 eingesteckt und können so derung des Ausführungsbeispiels die Gewindewellen 50 und von Hand herausgezogen werden. Bei herausgezogenen Bü- 51 so anordnen, dass sie nicht hinter den Durchbrüchen liegen geln wird ein Stapel 13 sauberer Reflektorplatten auf die obe- und die Reflektorplatten entsprechend grösser ausbilden, ren Schienen 18,19 gesteckt und der zweite Stapel 24 der ver- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 5 und 6 ist die im schmutzten Reflektorplatten wird abgezogen und dann wer- Stapel 42 beziehungsweise 43 zu vorderst gelegene Reflektor-den die Bügel wie dargestellt eingesteckt. An der Rückseite 55 platte in Funktionsstellung und reflektiert. In Abänderung der hintersten Reflektorplatte 27 des Stapels 13 ist ein Stem- kann man, wie nun anhand von Figur 7 erläutert wird, die je-pel 28 angesetzt, der in dem Gehäuse 26 in Pfeilrichtung 29 weils vorderste Reflektorplatte funktionslos lassen und abfal-und in Gegenrichtung verschieblich gelagert ist. In Pfeilrich- len lassen in eine Funktionsstellung, in der sie aufgefangen tung 29 wird der Stempel durch einen im Gehäuse 26 unterge- wird. In Figur 7 ist der Pfahl mit 66 bezeichnet, der einen brachten Antrieb schrittweise vorgeschoben, so dass in vorbe- 60 Durchbruch 61 aufweist, hinter dem sich die in Funktionsstel-stimmten Zeitabständen oder nach einem anderen Programm lung befindliche Reflektorplatte 62 mit ihrer Reflexions-die jeweils vorderste Reflektorplatte 31 des Stapels 13 nach Schicht nach aussen weisend befindet. Die Reflektorplatte 62 vorn geschoben wird, so weit, dass sie die Rückstellkraft eines stützt sich auf einem beweglichen Halteelement 63 ab, das zur ihren oberen Rand von vorn hinterfassenden, elastischen Hai- Wechselvorrichtung gehört und mit einem Funktionsarm 64 ters 32 überwindet und wie für die Reflektorplatte 33 darge- 65 an die in Figur 7 nicht dargestellte, in einem, dem Gehäuse 56 stellt unter Schwerkraft herunterklappen kann, um sich an entsprechenden Gehäuse untergebrachten Wechselvorrich-den zweiten Stapel 14 anzuschliessen. Beim Einsetzen eines tung angeschlossen ist. Am Funktionsarm 64 ist ausserdem neuen Stapels wird der Stempel 28 von Hand gegen die Pfeil- noch eine nach oben zurückgewinkelte Blattfeder 65 gelagert,
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die die Reflektorplatte 62 von hinten gegen die Ränder des Luftdruckschwankungen, in Richtung des Doppelpfeils 81 Durchbruchs 61 drückt. Beim Wechselvorgang wird das Hai- hin- und herbewegt. Die dadurch hervorgerufenen Pumpbeteelement 63 zurückgezogen, so dass die Reflektorplatte 62 wegungen der Stange 82 ziehen einen Federmotor 83 auf, abfallen kann und entsprechend wie nach Figur 5 in einen etwa nach den gleichen Prinzipien, wie ein Federmotor einer dem Sammelbehälter 60 entsprechenden Sammelbehälter ge- 5 automatischen Armbanduhr von einem mechanisch bewegten langt. Gleichzeitig wird aus dem darüber befindlichen Stapel, Schwinganker aufgezogen wird. Der Federmotor 83 treibt ein der entsprechend wie der Stapel 42 aus Figur 5 ausgebildet ist Uhrwerk 84, das nach Ablauf einer jeweils vorbestimmten und bewegt wird, die zuvorderst gelegene Reflektorplatte frei- Zeitspanne, den Federmotor ansteuert, die Wechselvorrich-gegeben, fallt nach unten und wird dort in der Funktionsstel- tung 12 beziehungsweise 41 für einen Wechselvorgang zu be-lung durch das inzwischen wieder vorbewegte Halteelement 10 tätigen.
63 aufgefangen. Die den Durchbrüchen 45 und 46 entspre- Das Ausführungsbeispiel nach Figur 9 unterscheidet sich chenden Durchbrüche auf der Höhe des Stapels sind bei dem von dem nach Figur 8 nur dadurch, dass anstelle der Mano-Ausführungsbeispiel nach Figur 7 nicht vorgesehen, dafür ist meterdose 80 ein Bimetallthermofühler 90 vorgesehen ist, der der Durchbruch 61 vorgesehen. Das Ausführungsbeispiel ge- am einen Ende stationär montiert ist und mit seinem anderen, mäss Figur 7 kann mit einem Stapel oder aber mit zwei Sta- 15 freien Ende auf eine, der Betätigungsstange 82 entsprechende peln, entsprechend wie in Figur 5 und 6, ausgebildet sein. Betätigungsstange 91 einwirkt, so dass diese, abhängig von Dann ist für den zweiten, nicht dargestellten Stapel die gleiche den äusseren Temperaturschwankungen, Pumpbewegungen Vorkehrung getroffen, dahingehend, dass die jeweils vorder- entsprechend dem Doppelpfeil 92 ausübt, die den Federmoste Reflektorplatte aus dem Stapel abgeworfen wird, in Funk- tor 93 antreiben, der mit einem Uhrwerk 94, entsprechend tionsstellung gelangt, dort gehalten wird und erst dann in den 20 dem Uhrwerk 84, zusammenwirkt und in voreingestellten Sammelbehälter gelangt. Zeitabschnitten die Wechselvorrichtung 12 beziehungsweise
Die Wechselvorrichtungen 12 beziehungsweise 41 und die 41 für einen Wechselvorgang auslöst.
nicht dargestellte Wechselvorrichtung aus Figur 7 sind mit In Abänderung der Ausführungsbeispiele nach Figur 8
Antrieben ausgestattet. Dabei kann es sich um batteriebetrie- und 9 kann die Manometerdose beziehungsweise der Bime-
bene Elektromotoren, von Hand aufziehbare Federmotoren 2s tallthermofühler unmittelbar, zum Beispiel über eine Klinke und dergleichen handeln. Bevorzugt jedoch sind Antriebe, die in eine Verzahnung eingreift, den Stempel 28 vorschieben wie sie nun anhand der Figuren 8 und 9 erläutert werden. beziehungsweise das Kegelrad 55 drehen; indem bei jedem
Gemäss Figur 8 ist mit 80 eine Manometerdose bezeichnet Hub der Manometerdose beziehungsweise des Bimetallfüh-
- das ist eine evakuierte, luftdicht verschlossene, im übrigen lers der eine vorbestimmte Amplitude überschreitet die hohle Dose - die an ihrer Unterseite fest montiert ist und an 30 Verzahnung um einen Schritt vorgeschoben wird. Dieser Vor-
ihrer Oberseite, entsprechend dem Doppelpfeil 81, äusseren schub, der in sehr kleinen Schritten erfolgen kann, dann über
Luftdruckschwankungen nachgibt. An diese Oberseite ist eine ein Umsetzungsgetriebe den Stempel 28 beziehungsweise das
Betätigungsstange 82 befestigt, die sich, abhängig von den Kegelrad 55 antreiben.
C
2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Sauberhalten des Reflektors einer Lichtreflexionseinrichtung für Strassenverkehrszeichen, insbesondere für Strassenleitpfähle, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stapel (13,42,14,43) von Reflektorplatten (15,44, 47,62) vorgesehen ist mit einer Wechselvorrichtung (12,41), durch die die Reflektorplatten selbsttätig einzeln nacheinander in Funktionsstellung als Reflektor gebracht werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils vorderste Reflektorplatte (31,44) des Stapels (13,42) bei Vorschub des ganzen Stapels durch die Wechselvorrichtung (12,41) in eine Abwurfstellung gelangt, in der sie ihre Unterstützung (18,19,40) verliert und durch Schwerkraft vom Stapel (13,42) abfällt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die jeweils vorderste Reflektorplatte (15) des Stapels (13) in Funktionsstellung befindet.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Wechselvorrichtung (12) ein zweiter Stapel (14) aus den abgeworfenen Reflektorplatten gebildet wird, und dass die jeweils zuletzt abgeworfene Reflektorplatte (8) des zweiten Stapels sich in Funktionsstellung befindet.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein bewegliches Halteelement (63) der Wechselvorrichtung in der Bahn der abgeworfenen Reflektorplatte (62) vorgesehen ist, durch das diese aufgefangen und in Funktionsstellung gehalten wird und freigegeben wird, kurz bevor die nächste Reflektorplatte vom ersten Stapel abgeworfen wird, und dass die vom Halteelement (63) freigegebene Reflektorplatte (62) durch Schwerkraft nach unten abfällt in einen Sammelbehälter.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Bügel (20,21) mit je zwei übereinander horizontal angeordneten Schienen (18,22,19,23) vorgesehen sind, dass die Reflektorplatten (15) je zwei Löcher aufweisen, durch die die Bügel gesteckt sind, und dass der Stapel stehend auf den beiden oberen Schienen (18,19) der Bügel durch einen von hinten angesetzten Stempel (28) der Wechselvorrichtung vorgeschoben wird und die jeweils vorderste Reflektorplatte durch einen ihren oberen Rand von vorn hinterfassenden Halter (32) zurückgehalten wird bis der Halter (32) ausser Eingriff gerät, wenn die betreffende Reflektorplatte in Abwurfstellung gelangt.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflektorplatten des Stapels mit passend bemessenen Gewindelöchern auf eine mit horizontaler Achse angeordnete Gewindewelle (50) aufgeschraubt sind und durch seitliche Führungen (34) gegen Verdrehen gesichert sind, und dass die Gewindewelle (50) durch die Wechselvorrichtung (41) in Vorschubrichtung gedreht wird und unmittelbar vor der vordersten Reflektorplatte des Stapels endet, so dass die vorderste Reflektorplatte, sobald sie über das Ende der Gewindewelle hinausgelangt, zum Abfallen freigegeben ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zeitsteuerung (84,94) für die Wechselvorrichtung (12,41) vorgesehen ist, durch die ein Wechselvorgang, bei dem eine neue Reflektorplatte in Funktionsstellung gerät, zu vorbestimmten Zeiten ausgelöst wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsenergie für die Wechselvorrichtung von (12,41) einer durch äussere Luftdruckschwankungen betätigte Manometerdose (80) geliefert wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsenergie für die Wechselvorrichtung von (12,41) einem durch äussere Temperaturschwankungen betätigten Bimetallthermofühler (90) geliefert wird.
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