CH646205A5 - Verfahren und vorrichtung zum anspinnen eines garns in einer offen-end-spinnmaschine. - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum anspinnen eines garns in einer offen-end-spinnmaschine. Download PDF

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CH646205A5
CH646205A5 CH225180A CH225180A CH646205A5 CH 646205 A5 CH646205 A5 CH 646205A5 CH 225180 A CH225180 A CH 225180A CH 225180 A CH225180 A CH 225180A CH 646205 A5 CH646205 A5 CH 646205A5
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spinning rotor
spinning
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piecing
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CH225180A
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Yoshiaki Yoshida
Osamu Suzuki
Keiji Onoue
Kazuo Seiki
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Toyoda Automatic Loom Works
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/42Control of driving or stopping
    • D01H4/44Control of driving or stopping in rotor spinning

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Anspinnen eines Garns in einer Offen-End-Spinnmaschine, bei dem mit einer gegenüber der Betriebsgeschwindigkeit niedrigeren Anspinngeschwindigkeit des Spinnrotors angesponnen wird.
In einer Offen-End-Spinnmaschine, wie sie beispielsweise aus der US-Patentschrift 3 354 626 bekannt ist, weist jede Spinneinheit Mittel zum Zuführen von einzeln geöffneten Fasern in einen Spinnrotor auf, in dem durch Rotation desselben Unterdruck erzeugt wird. Die geöffneten Fasern werden im Spinnrotor zu einem Garn geformt. Das Garn wird durch Abzugmittel mit einem Garnabzugrohr und Garnabzugrollen vom Spinnrotor abtransportiert und mit Spulmitteln auf eine Spule aufgewickelt. Bei der bekannten Ausführungsform dieser Offen-End-Spinn-maschine sind die Faserzuführungsmittel, die Abzugmittel und die Garnspulmittel auf je einer getrennten Antriebswelle montiert und ein einziger Motor treibt diese Antriebswellen über ein aus einer Anzahl Zahnräder bestehenden Übertragungsgetriebe an. Der Motor treibt auch einen endlosen Riemen, derin Reibverbindung mit Spindeln der Spinnrotoren steht und diese rotiert.
Wenn die Spinnmaschine angehalten wird, werden die Zuführmittel , die Abzugmittel, die Spulmittel und der endlose Riemen gleichzeitig angehalten, was gleichzeitig den Bruch des Garns in allen Spinnrotoren bewirkt. In diesem Zeitpunkt bleibt das Garnende in dem Garnabzugrohr, d.h. in demjenigen Bereich, welcher einem Unterdruck ausgesetzt ist, der beim Betrieb der Spinnmaschine erzeugt wird, und die Fasern bleiben im Spinnrotor.
Beim Start der Spinnmaschine beginnt die Drehung aller Spinnrotoren gleichzeitig, worauf die Abzugwalzen reversiert werden und die Garnenden aus den Abzugrohren in die Spinnrotoren stossen, wobei die verbleibenden Fasern in Fasersammelnuten in den Spinnrotoren gesammelt und an die Garnenden angesponnen werden. Auf diese Weise wird in jedem Spinnrotor das Garnende behandelt. Um die Bildung des Garns durch Vergrösserung der Zeitspanne für eine genaue Einstellung der Umkehrung des Garnendes in Bezug auf die Zufuhr neuer Fasern zu erleichtern, wird die Bildung des Garnes dann durchgeführt, während die Geschwindigkeit des Spinnrotors noch auf einem niedrigeren Niveau ist, bei welchem die Geschwindigkeit niedriger als die stationäre Geschwindigkeit des Spinnrotors während des normalen Spinnbetriebs ist. Mit diesem Anfahrverfahrenwerden die im Spinnrotor verbleibenden Fasern wegen der niedrigeren Geschwindigkeit des Spinnrotors während der Bildung des Garnendes nicht befriedigend gesammelt und deshalb kann das Garnende nicht sauber mit den gesammelten Fasern verbunden werden, was zu einer geringeren Erfolgsrate beim Anspinnen und zur Herstellung von unregelmässigem Garn führt. Besonders in dem Fall, wo der Spinnrotor vom Luft-Selbstableitungstyp ist, bei welchem Luft vom Inneren des Spinnrotors durch im Boden gebildete Öffnungen zur Erzeugung eines Unterdrucks im Spinnrotor abgeleitet wird, wird die von letzterem abgeleitete Luft während der Drehung des Spinnrotors bei niederer Geschwindigkeit erheblich verringert, so dass das Garnende in dem mit dem Spinnrotor in Verbindung stehenden Abzugrohr nicht genügend ausgestreckt werden kann, um Schleifen und Kräuselungen im Garnende zu verhindern. Diese haben einen ungünstigen Einfluss auf das Reversieren des Garnendes, was zu einer geringeren Bildung des Garnendes führt.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art so auszugestalten, dass die erwähnten Nachteile vermieden werden.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung gelöst durch die Schritte
-Anfahren des Spinnrotors auf eine über der Anspinngeschwindigkeit liegende höhere Anfahrgeschwindigkeit,
- Verringern der Geschwindigkeit des Spinnrotors auf die Anspinngeschwindigkeit und
- Erhöhen der Geschwindigkeit des Spinnrotors auf die über der Anfahrgeschwindigkeit liegende, stationäre Betriebsgeschwindigkeit.
Eine zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete, erfin-dungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet, durch
- Mittel zur Verringerung der Anfahrgeschwindigkeit des Spinnrotors auf die Anspinngeschwindigkeit, wenn die Geschwindigkeit des durch einen Antriebsmotor angetriebenen Spinnrotors die Anfahrgeschwindigkeit erreicht,
- Mittel zur Erzeugung eines Signals, das die Geschwindigkeitsverringerung des Spinnrotors auf die Anspinngeschwindigkeit anzeigt, und
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-Mittel zum Empfangen des Signals und zur Erhöhung der Geschwindigkeit des Spinnrotors auf die stationäre Betriebsgeschwindigkeit.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise dargestellte schematische Ansicht eines Teils einer bekannten Spinnmaschine, auf welche die Erfindung anwendbar ist,
Fig. 2 ein Diagramm, mit dem Drehzahlverlauf über der Zeit, für einen nach dem erfindungsgemässen Verfahren betriebenen Spinnrotor und
Fig. 3 ein Schaltschema einer elektrischen Schaltung für den Betrieb einer erfindungsgemässen Vorrichtung.
In Fig. 1 ist ein Antrieb einer bekannten Offen-End-Spinnmaschine dargestellt, die derjenigen nach der US-Patentschrift 3 354 626 ähnlich ist und auf die die Erfindung anwendbar ist. Obwohl nur eine Spinneinheit in Fig. 1 dargestellt ist, weist die Spinnmaschine gewöhnlich eine grössere Zahl Spinneinheiten auf, die auf jeder Seite der Spinnmaschine angeordnet sind und in denen die Bildung des Garnendes gleichzeitig ausgeführt wird.
Jede Spinneinheit umfasst einen Spinnrotor 1, in den geöffnete Fasern geleitet und zu einem Garn 9 gebildet werden, Mittel zur Zuführung eines Faserbandes 35 aus einer Kanne 34, Mittel zum Öffnen des Faserbandes 35 in Einzelfasern und zum Einführen in den Spinnrotor 1, Mittel zum Abziehen des Garns 9 und eine Aufwickel walze 4 zum Aufwickeln des Garns 9 auf eine Spule 11. Die Zuführmittel umfassen untere und obere Zuführwalzen 2,7, die eine Berührungsstelle bilden, durch welche das Faserband 35 zugeführt wird. Die Fasernöffnungs- und Zuführmittel umfassen eine Kämmwalze 5 bekannter Art. Die Abzugmittel 3 weisen eine untere Abzugwalze und eine von der untern Walze angetriebene obere Walze auf. Der Spinnrotor kann entweder vom Selbstableitungstyp sein, bei dem Luft durch nicht dargestellte, im Boden des Spinnrotors angeordnete Öffnungen aus dem Innern des Spinnrotors 1 abgeleitet wird, oder vom Zwangsableitungstyp , bei dem Luft aus dem Innern des Rotors durch ein nicht dargestelltes, ausserhalb des Spinnrotors angeordnetes Absaugsystem abgeleitet wird. In jedem Fall wird ein Unterdruck im Innern des Spinnrotors 1 während seiner Drehung erzeugt und die durch die Kämmwalze 5 geöffneten Fasern werden in das Innere des Spinnrotors 1 gezogen.
Die Abzugmittel umfassen ein Garnabzugrohr 1', das zwischen der Abzugwalze 3 und dem Spinnrotor 1 angeordnet ist, so dass es mit dem letzteren in Verbindung steht. Die einzelnen Fasern werden im Spinnrotor 1 zum Garnende gewickelt und das entstehende Garn wird aus dem Spinnrotor 1 mittels der Abzugwalzen 3 durch das Abzugrohr ' hindurch abgezogen. Obwohl nur ein Paar Abzugwalzen dargestellt ist, werden alle unteren Abzugwalzen entsprechend der Zahl der Spinneinheiten auf einer gemeinsamen, in einem nicht dargestellten Rahmen der Spinnmaschine gelagerten Welle 10 angeordnet. Die mit Kreuznuten versehene Aufwickelwalze 4 ist in Antriebsverbindung mit der Spule 11 und wickelt auf dieser eine Garnpackung in Kreuzspulart. Alle Auf wickelwalzen 4 der Spinneinheiten sind auf einer, drehbar im Rahmen der Spinnmaschine gelagerten Antriebswelle 12 angeordenet.
Die Antriebswelle 12 wird über Zahnräder 13,14,15 durch die Antriebswelle 10 mit gleicher Drehrichtung wie die Welle 10 rotiert. In gleicherweise sind alle Zuführwalzen 7 an einer gemeinsamen Antriebswelle angeordnet, die über eine elektromagnetische Kupplung MC3, nachstehend als «Zuführkupplung» bezeichnet, mit einer ein Zahnrad 16 tragenden Welle 16' verbunden ist; letzteres wird über Zahnräder 17,18,19,20 durch einen Elektromotor M angetrieben. Die Welle 10 zum Antrieb der Abzugwalzen 3 ist über eine elektromagnetische Kupplung MCI mit einer, ein Zahnrad 17 tragenden Welle 17' verbunden. Die Kupplung MCI wird nachstehend als «Umkehrkupplung» bezeichnet, da das Garn 9 reversiert wird, wenn die Kupplung
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MCI im Eingriff ist. Um die Welle 10 vorwärts anzutreiben, wird das auf der Welle 18' gelagerte Zahnrad 18 über eine elektromagnetische Kupplung MC2 und Zahnräder 23,24,25 mit der Welle 10 verbunden. Das Zahnrad 23 ist so auf der Welle 10 angeordnet, dass es zwischen der Umkehrkupplung MCI und dem Zahnrad 15 liegt. Das Zahnrad 23 kämmt mit dem Zwischenrad 24, das seinerseits mit dem Zahnrad 25 auf der Welle 26 kämmt. Die Welle 26 ist mit einem Antriebsglied der Kupplung MC2 verbunden. Die Kupplung MC2 ist nachstehend als «Vorwärts-kupplung» bezeichnet, da das Garn bei ihrer Einschaltung in Vorwärtsrichtung geführt wird.
Auf einem Riemenräderpaar 30,31 läuft ein endloser Riemen 29, der mit allen Spinnrotoren 1 in Antriebsverbindung steht, so dass alle Spinnrotoren gleichzeitig in der gleichen Richtung rotiert werden. Das Riemenrad 30 ist über Zahnräder 32,32', 33, 20 durch den Motor M angetrieben.
Dementsprechend sind in dieser Ausführungsform alle Spinneinheiten durch einen einzelnen Motor M angetrieben und ihr Betrieb wird durch Steuerung des Motors M, der Vorwärtskupplung MC2, der Umkehrkupplung MCI und der Zuführkupplung MC3 mit einem Steuergerät 21 gesteuert. Das Schaltschema des Steuergeräts 21 ist in Fig. 3 dargestellt. Erfindungsgemäss ist das Steuergerät 21 zur Steuerung der Elemente M und MCI - MC3 so ausgeführt, dass jeder Spinnrotor mit einem in Fig. 2 über der Zeit dargestellten Drehzahlverlauf anläuft. Dies ist der Fall, wenn es erforderlich ist, die Bildung des Garnendes in jedem Spinnrotor beim Start der Spinnmaschine vorzunehmen. Hierbei läuft der Motor bei ausgerückter Umkehrkupplung MCI, Vorwärtskupplung MC2 und Zuführkupplung MC3 an und bewirkt nur den Anlauf der Spinnrotoren 1. Die Geschwindigkeit jedes Spinnrotors steigt und erreicht einen bestimmten höheren Wert N2 einer Anfahrgeschwindigkeit der verhältnismässig nahe beim Wert N0 der stationären Betriebsgeschwindigkeit liegt, bei dem der Spinnrotor 1 im normalen Spinnbetrieb läuft. Bis der Spinnrotor 1 den Drehzahlwert der Anfahrgeschwindigkeit N2 erreicht, wird das Garnende im Abzugrohr 1' genügend ausgestreckt, um das Garnende am Kräuseln zu verhindern, und die restlichen Fasern im Spinnrotor 1 werden in günstigem Zustand gesammelt. Dann wird die Stromzufuhr zum Motor M zeitweilig unterbrochen, damit die Drehzahl des Spinnrotors 1 von der Anfahrgeschwindigkeit N2 auf einen niederen Wert Ni sinkt, welcher Wert ausreichend ist, um die Bildung des Garnendes auszuführen = Anspinngeschwindigkeit. Wenn die Geschwindigkeitabnahme bis zur Anspinngeschwindigkeit Nj erreicht ist, wird der Motor M wieder eingeschaltet und die Umkehrkupplung MCI eingerückt, um das Garnende rückwärts in den Spinnrotor 1 zuzuführen, in welchem das Garnende mit den gesammelten Restfasern verbunden wird. Dann wird die Umkehrkupplung MCI ausgerückt und die Vorwärtskupplung MC2 und die Zuführkupplung MC3 werden eingerückt, um den normalen Spinnbetrieb in jeder Spinneinheit zu beginnen.
Der Betrieb des Steuergeräts 21 wird in Verbindung mit dem Schaltschema nach Fig. 3 beschrieben.
Zwischen dem mit einem (+) und einem (—) zur Bezeichnung der positiven und negativen Seite einer Stromquelle bezeichneten vertikalen Linien sind das Steuergerät 21 darstellende Elemente gemäss Fig. 3 angeordnet. Ein zwischen einem gewöhnlich geschlossenen Schalter S2 und einem Steuerrelais CRI liegender Startschalter S1 wird zum Anlauf der Spinnmaschine durch einen Bedienungsmann eingeschaltet. Dann fliesst Strom über den Stopschalter S2 und den Startschalter S1 zum Relais CRI und zu einem parallel zum Relais CRI geschalteten Zeitverzögerungsrelais TRI, und über normalerweise geschlossene Kontakte TRla des Zeitverzögerungsrelais TRI zu einem parallel mit dem Zeitverzögerungsrelais TRI geschalteten Motorschalterrelais MS. Dementsprechend werden die gewöhnlich offenen Kontakte des Relais CRI geschlossen und dadurch die Relais CRI und TRI erregt. Dadurch startet das Zeitverzögerungsrelais TRI und
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zählt eine festgelegte Zeit t2 (Fig. 2), in welchem Zeitpunkt die melten Fasern in ihren aufgelösten Zustand zurückgeführt wer-
Geschwindigkeit des Spinnrotors 1 den festgelegten höheren den. Auf diese Weise kann das Garnende glatt in den Spinnrotor
Wert der Anfahrgeschwindigkeit N2 erreicht. Gleichzeitig mit eingefügt und vorteilhaft mit den zurückbleibenden Fasern ver-
dem Start des Relais TRI wird das Relais MS erregt und schliesst bunden werden, die zuerst und ausreichend im Spinnrotor 1 bei
Kontakte, wobei das Drehen des Motors M beginnt. Dem Motor 5 der Anfahrgeschwindigkeit N2 gesammelt wurden.
M ist ein Drehzahlgeber TG mit den Anschlüssen T1 und T2 Gleichzeitig mit dem Wiederanlaufen des Motors M werden zugeordnet, mit denen ein Gerät SR zur Bestimmung der Dreh- die Zeitverzögerungsrelais TR2 und TR3 durch die geschlosse-geschwindigkeit des Motors M verbunden ist. Das Gerät SR ist nen Kontakte des Relais CR2 erregt. Die eingestellten Betriebsderart ausgelegt, dass es einschaltet, wenn die Motordrehzahl Zeiten, die durch die Verzögerungsrelais TR2 und TR3 gesteuert über einen Wert ansteigt, bei welchem die Drehzahl des Spinnro- io werden, sind so gewählt, dass das Aufnehmen des Garns vom tors 1 den unteren Wert der Anspinngeschwindigkeit Nt erreicht, Innern des Spinnrotors leicht durch einen Fachmann mit dem und ausschaltet, wenn die Motordrehzahl unter den erwähnten Einführen neuer Fasern in den Spinnrotor ausgeführt werden Wert sinkt. Das Gerät SR wird jedoch gleichzeitig mit dem kann. Wenn das ZeitverzögerungsrelaisTR3 die eingestellte Zeit Einschalten des Startschalters S1 betriebsfähig. erreicht, wird die Zuführkupplung MC3 erregt. Dadurch wird,
Wenn die Zeit t2 nach dem Start des Motors M verstrichen ist 15 siehe Fig. 1, die Drehung des Motors M über die Vorwärtskupp-
und entsprechend die Drehzahl des Spinnrotors 1 die vorbe- lung MC2 und die Zahnräder25,24,23 auf die Welle 10 und dann stimmte Anfahrgeschwindigkeit N2 erreicht, bewirkt das Zeitre- ■ über die Zahnräder 15,14,13 auf die Welle 12 übertragen,
lais TRI das Öffnen der normalerweise geschlossenen Kontakte wodurch die Abzugwalzen 3 und die Aufwickelwalzen 4in
TRlaund das Schliessen der normalerweise offenen Kontakte Vorwärtsrichtung gedreht werden, d.h. in Richtung Garnauf-
TRlb. Dadurch wird das Relais MS entregt und öffnet die 20 Wicklung. Die Drehung des Motors M wird auch über die
Kontakte, wodurch der Stromanschluss zum Motor M zeitweise Zufuhrkupplung MC3 auf die Welle 8 übertragen, wodurch die unterbrochen wird. Bis zu diesem Unterbruch kann das Garn- Zuführwalzen 7 gedreht werden, und geöffnete Fasern in den ende im Abzugrohr 1' (Fig. 1) in ausgestrecktem Zustand durch Spinnrotor 1 einführen.
den Unterdruck gehalten werden, der in dem mit der Anfahrge- Obwohl nur eine einzige Ausführungsform vorstehend schwindigkeit N2 drehenden Spinnrotor 1 erzeugt wird, welcher 25 beschrieben ist, ist es klar, dass die Erfindung auch bei anderen Unterdruck ausreicht, um das Kräuseln des Garns nach dem Offen-End-Spinnmaschinen unterschiedlicher Konstruktion Abschalten des Motors M zu vermeiden. Auch können die im anwendbar ist. Zum Beispiel kann die Spinnmaschine eine Spinnrotor 1 verbleibenden Fasern in einem durch die Wirkung einzige elektromagnetische Kupplung anstelle der beiden Kuppeiner grösseren Zentrifugalkraft bewirkten günstigeren Zustand lungen MCI und MC2 aufweisen. Auch können die Spinnrotoren gesammelt werden, der sich aus der Drehzahl des Spinnrotors mit30 durch einen separaten Motor unabhängig vom Motor M angetrie-dem Wert der Anfahrgeschwindigkeit N2 ergibt. ben werden und das Zuführen des Garnendes kann auch durch
Der zeitweise Stromunterbruch zum Motor M bewirkt die Speichern einer zusätzlichen Garnlänge zwischen den Abzugwal-Verringerung der Drehzahl des Spinnrotors 1 auf die Anspinnge- zen 3 und dem Abzugrohr 1 ausgeführt werden, wenn die schwindigkeit Ni, welche für das Anspinnen des Garnendes Spinnmaschine angehalten wird und das gespeicherte Garn freigünstig ist, da genügend Zeit für das Verbinden des Garnendes 35 gelassen wird, wenn es notwendig ist, das Garnende in entgegen-mit den zurückbleibenden Fasern verfügbar ist. In diesem Zeit- gesetzter Richtung einzuführen, worauf das freigegebene Garn punkt bewirkt die Vorrichtung SR, dass der Schalter zwischen durch den im Spinnrotor erzeugten Unterdruck angesaugt wird, einem Steuerrelais CR2 und den gewöhnlich offenen Kontakten Es sei noch erwähnt, dass die Drehzahl des Spinnrotors bei TRlb des Zeitschalters TRI eingeschaltet wird. Dadurch wird normalem Spinnbetrieb z.B etwa 60000 Touren beträgt. Das das Relais MS wieder erregt und der Motor M läuft wieder an. In 40 Anspinnen des Garnendes wird gewöhnlich bei einer Drehzahl diesem Zeitpunkt wird die Umkehrkupplung MCI über gewöhn- des Spinnrotors von etwa 30 000-40 000 Umdrehungen pro lieh geschlossene Kontakte eines Zeitverzögerungsrelais TR2 Minute ausgeführt. In diesem Fall ist eine Anfahrgeschwindig-zum Einstellen einer Zeit erregt, bei welchem die Vorwärtskupp- keit N2 von etwa45000-55 000 Umdrehungen pro Minute für das lung MC2 erregt wird. Ist die Umkehrkupplung MCI eingeschal- vorausgehende Sammeln der Einzelfasern ausreichend. Ist die tet, siehe Fig 1, wird die Drehung des Motors M über die 45 normale Drehzahl des Spinnrotors etwa 80000 Umdrehungen Umkehrkupplung MCI zur Welle 10 und dann über die Zahnrä- pro Minute, wird das Anspinnen des Garnendes gewöhnlich bei der 15,14,13 zur Welle 12 übertragen, wobei die Abzugwalzen 3 einer Drehzahl von 55 000-60000 pro Minute durchgeführt. In und die Aufwickehvalzen 4 in entgegengesetzter Richtung rotie- diesem Fall ist eine Anfahrgeschwindigkeit N2 von etwa 60 000 -ren, in welcher das Garnende in den Spinnrotor 1 geführt wird. 70000 Umdrehungen pro Minute genügend.
Der Zeitabschnitt (ti-t2), während welcher die Drehzahl des 50 Wenn in der Offen-End-Spinnmaschine nach Fig. 1 ein Garn-
Spinnrotors 1 von der Anfahrgeschwindigkeit N2 auf die bruch während des Spinnbetriebes in einer Spinnoperation auf-
Anspinngeschwindigkeit Nt sinkt, ist verhältnismässig kurz, tritt, muss das Anspinnen eines Garnendes im zugehörigen gewöhnlich in der Grössenordnung einiger Sekunden (höchstens Spinnrotor vorgenommen werden. In diesem Fall ist es möglich,
etwa 5 Sekunden), so dass nicht befürchtet werden muss, dass die Wiederaufnahme des Betriebs des Spinnrotors nach dem während dieser Zeit das Garnende sich kräuselt und die gesam- 55 beschriebenen Verfahren vorzunehmen.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zum Anspinnen eines Garns in einer Offen-End-Spinnmaschine, bei dem mit einer gegenüber der Betriebsgeschwindigkeit niedrigeren Anspinnunggeschwindigkeit des Spinnrotors angesponnen wird, gekennzeichnet durch die Schritte
    - Anfahren des Spinnrotors auf eine über der Anspinnge-schwindigkeit liegende höhere Anfahrgeschwindigkeit,
    - Verringern der Geschwindigkeit des Spinnrotors auf die Anspinngeschwindigkeit und
    -Erhöhen der Geschwindigkeit des Spinnrotors auf die über der Anfahrgeschwindigkeit liegende stationäre Betriebsgeschwindigkeit.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch
    - Mittel zur Verringerung der Anfahrgeschwindigkeit (N2) des Spinnrotors (1) auf die Anspinngeschwindigkeit (N1), wenn die Geschwindigkeit des durch einen Antriebsmotor (M) angetriebenen Spinnrotors (1) die Anfahrgeschwindigkeit (N2) erreicht,
    - Mittel zur Erzeugung eines Signals, das die Geschwindig-keitsverringerungdes Spinnrotors (1) auf die Anspinngeschwindigkeit (Nj) anzeigt und
    - Mittel zum Empfangen des Signals und zur Erhöhung der Geschwindigkeit des Spinnrotors (1) auf die stationäre Betriebsgeschwindigkeit (N0).
  3. 3. Vorrichtungnach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Mittel zur Verringerung der Anfahrgeschwindigkeit des Spinnrotors Mittel (TRI, MS) für eine zeitweilige Unterbrechung der Stromzufuhr zum Antriebsmotor (M) aufweisen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Mittel für eine zeitweilige Unterbrechung der Stromzufuhr ein Zeitverzögerungsrelais (TRI) aufweisen, das erregt wird, um den Antriebsmotor (M) von der Stromzufuhr zu trennen, wenn die Geschwindigkeit des Spinnrotors die Anfahrgeschwindigkeit (N2) erreicht.
  5. 5. Vorrichtungnach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Empfangen des Signals und zur Erhöhung der Geschwindigkeit ein Gerät (SR) zum Feststellen der Geschwindigkeit des Spinnrotors (1) aufweisen, welches Gerät mit den Anschlüssen (TI, T2) eines, dem Antriebsmotor (M) zugeordneten Drehzahlgebers (TG) verbunden ist, der ein Signal erzeugt, wenn der Antriebsmotor (M) die Geschwindigkeit des Spinnrotors (1) auf die Anspinngeschwindigkeit senkt.
  6. 6. Vorrichtungnach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Mittel zum Empfangen des Signals und zur Erhöhung der Geschwindigkeit ein Steuerrelais (CR2) aufweisen, das durch das vom Gerät (SR) empfangene Signal erregt wird und hierbei den Antriebsmotor (M) mit der Stromzufuhr verbindet.
CH225180A 1979-03-22 1980-03-21 Verfahren und vorrichtung zum anspinnen eines garns in einer offen-end-spinnmaschine. CH646205A5 (de)

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