CH646502A5 - Drehschieberventilanordnung. - Google Patents

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CH646502A5
CH646502A5 CH894379A CH894379A CH646502A5 CH 646502 A5 CH646502 A5 CH 646502A5 CH 894379 A CH894379 A CH 894379A CH 894379 A CH894379 A CH 894379A CH 646502 A5 CH646502 A5 CH 646502A5
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valve housing
housing
valve seat
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CH894379A
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Willy Orszullok
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Grohe Armaturen Friedrich
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    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/04Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with pivoted closure members
    • F16K3/06Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with pivoted closure members in the form of closure plates arranged between supply and discharge passages
    • F16K3/08Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with pivoted closure members in the form of closure plates arranged between supply and discharge passages with circular plates rotatable around their centres
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Description

Die Erfindung betrifft eine Drehschieberventilanordnung mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Ein in dieser Anordnung vorhandener Drehschieber ist aus der DE-OS 2349131 bekannt. Bei dieser als Drehschieber ausgebildeten Ventilvorrichtung sind die Ventilsitzscheiben mit ihrer Betätigungseinrichtung in einem Drehschiebergehäuse angeordnet, das in ein Armaturenventilgehäuse (im nachfolgenden auch als Ventil-Unterteil bezeichnet) derart einsetzbar ist, dass der die Ventilsitzscheiben tragende Bereich des Drehschiebergehäuses innerhalb des Ventilgehäuses liegt. Dadurch ist der Raum für die Ventilsitzscheiben aber begrenzt und diese können nicht optimal ausgelegt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Drehschieber der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art derart zu verbessern, dass eine optimale Auslegung der Ventilsitzscheiben ermöglicht ist und der Drehschieber dabei auch in bereits vorhandenen Armaturen, z. B. bei Armaturen mit einem axial im Ventiloberteil bewegbaren Schliess- bzw. Regelelement, z.B. einem Dichtkegel, nachträglich eingesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass das Drehschiebergehäuse mit einem aus dem Ventilgehäuse vorstehenden, im Querschnitt erheblich vergrös-serten Bereich ausgestattet werden kann, in dem in optimaler Weise die Drehschieberorgane angeordnet werden können, wobei grosse Durchflussmengen bei günstigem Strömungsver-halten erzielbar sind. Jener Bereich des Drehschiebergehäuses, welcher die An- und Abflussleitungen aufnimmt, kann in seiner Umfangsabmessung entsprechend dem Schraubgehäuse von Normoberteilen mit axial bewegbarem Schliesselement ausgebildet werden.
Bei direkt in der Armatur montierten Drehschiebern ist es aus der DE-PS 337 603 bekannt, die Regulierscheibe mit einem diagonalen Überströmkanal zu versehen, mit dem die im Boden angeordneten Zu- und Abflussöffnungen verbindbar sind.
Auch ist es bereits durch die Druckschrift DE-GM7521450 bekannt, das Gehäuse des Drehschiebers so auszubilden, dass es nachträglich in vorhandene Armaturengehäuse einbaubar und in der der Einbaulage dichtend auf dem vorhandenen Ventilsitz der Armatur aufsetzbar ist. Dabei erfolgt die dichte Fixierung des Drehschiebergehäuses durch eine Kontermutter und einen Dichtring.
Schliesslich ist es bei Mischventilen (DE-AS 1949318) bekannt, auf einem die Zu- und Abflussleitungen enthaltenden Armaturenkörper ein separates Gehäuse für die Ventilelemente aufzusetzen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung in schematischer Weise dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Zapfventil mit der erfindungsgemässen Anordnung im Schnitt;
Fig. 2 einen Teilschnitt in der Ebene A-B der Fig. 1;
Fig. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel eines Zapfventils im Schnitt;
Fig. 4 einen Teilschnitt in der Ebene C-D der Fig. 3;
Fig. 5 eine Druntersicht einer Ventilsitzscheibe.
Der Einfachheit halber sind bei den verschiedenen Ausführungsbeispielen in der Zeichnung gleiche oder entsprechende Elemente mit jeweils gleichen Bezugszeichen versehen.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Zapfventil besteht aus einem Zapfventilgehäuse 1 mit einem Befestigungs- und
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Anschlussstutzen 101, einer Einlauf-und einer Auslaufleitung 100 bzw. 102. Das Gebäude 1 ist dabei auch für den Betrieb mit einem Ventiloberteil (Normoberteil) mit axial bewegbarem Schliess- bzw. Regelelement, z. B. einem Ventilkegel (nicht gezeichnet), ausgelegt. In dem Gehäuse 1 ist daher ein Gewinde 15 sowie ein Ventilsitz 5, vorgesehen (beim erwähnten «Ventilsitz» handelt es sich um das Ende 5 der Einlaufleitung 100, welches so ausgebildet ist, dass es als Ventilsitz für die oben erwähnte Alternative eines Ventiloberteils - ein sogenannter Normoberteil - mit axial bewegbarem Schliesselement dient).
In dem Gehäuse 1 ist ein den Drehschieber enthaltendes Drehschiebergehäuse 2 eingeschraubt und mit einer Kontermutter 23 und einem Dichtring 24 in seiner erforderlichen Lage gedichtet fixiert. Hierbei ist eine koaxial ausgebildete Zuflussleitung 3 in eine zentrale Bohrung des Einlaufleitungs-Endes 5 eingeführt und gegen diese mit einem O-Ring 20 gedichtet.
Das Drehschiebergehäuse 2 hat etwa in der Mitte einen Boden 6 mit einer zentralen Zulauföffnung 7, die über die Zuflussleitung 3 mit dem Ende 5 der Einlaufleitung 100 verbunden ist. Diametral zur Zulauföffnung 7 sind zwei Ablauföffnungen 8 in dem Boden vorgesehen. An der der Zuflussleitung 3 abgewandten Seite des Bodens 6 sind zwei konzentrisch angeordnete Dichtungen 103 eingelassen, aufweichen eine drehfeste Ventilsitzscheibe
9 mit entsprechenden Zu- und Ablauföffnungen gedichtet anliegt. Die freie Stirnfläche der drehfesten Ventilsitzscheibe 9 wirkt zusammen mit einer aufgedrückten, mittels einer Spindel 11 drehbaren Ventilsitzscheibe 13, in der ein an der Oberfläche eingelassener, diametraler Überströmkanal 10 (Fig. 5) vorgesehen ist, mit dem je nach Drehstellung der drehbaren Ventilsitzscheibe, die Ablauföffnungen 8 verschlossen oder mehr oder weniger geöffnet werden können. Die gegenseitige Anpressung der Ventilsitzscheiben erfolgt dabei mit einer mittels Gewinde befestigten, einen Teil des Drehschiebergehäuses 2 bildenden Gehäuseglocke 12, in der auch die Spindel 11 gelagert ist. Am äusseren Ende der Spindel 11 ist ein Betätigungsgriff 22 befestigt, welcher vorteilhaft becherförmig ausgebildet ist und den aus dem Ventilgehäuse 1 herausragenden Teil des Drehschiebergehäuses 2 umfasst. Hierbei wird von der im wesentlichen zylindrisch ausgebildeten äusseren Oberfläche der Kontermutter 23 ein weiteres Drehlager 25 für den Betätigungsgriff 22 gebildet.
Wird nun der Befestigungs- und Anschlussstutzen 101 an eine Versorgungsleitung angeschlossen, so strömt das Medium in Richtung der in der Zeichnung angegebenen Pfeile in das Drehschiebergehäuse 2, gelangt über die drehfeste Ventilsitzscheibe 9 in den quer zur Anströmrichtung verlaufenden Überströmkanal
10 und wird, bei einem Überdecken von Überströmkanal 10 und
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Ablauföffnungen 8, durch die Ablauföffnungen 8 zurückgeführt in eine von einem Rohrstutzen 14 begrenzte Ablaufleitung 4 und gelangt von hier in die Auslauf leitung 102 des Gehäuses 1. Wird nun mit Hilfe des Betätigungsgriffs 22 die drehbare Ventilsitzscheibe 13 in bezug auf die drehfeste Ventilsitzscheibe 9 verdreht, so werden die Durchflussquerschnitte entsprechend verringert oder vergrössert, bis in der jeweiligen Endlage der Drehschieber entweder voll geöffnet oder voll gesperrt ist. Hierbei kann vorteilhaft die Drehbewegung mit Hilfe eines Anschlages auf den Bereich «voll geöffnet» bis «voll geschlossen» begrenzt werden.
Die Drehschiebereinheit kann nach dem Absperren der Versorgungsleitung durch einfaches Lösen der Kontermutter 23 und einem Herausschrauben des Rohrstutzens 14 aus dem Gehäuse 1 demontiert werden. Hiernach ist es möglich, auch ein konventionelles Ventiloberteil mit einem axial bewegbaren Schliesselement in das Zapfventilgehäuse 1 einzuschrauben und damit zu betreiben.
In den Fig. 3 und 4 ist ein weiteres praktisches Ausführungsbeispiel dargestellt, das sich im wesentlichen nur durch die Ausbildung der Zuflussleitung 3 und der Anordnung von Dichtungen zwischen dem Boden 6 und der drehfesten Ventilsitzscheibe 9 von dem vorstehenden Ausführungsbeispiel unterscheidet.
Die Zuflussleitung 3 ist an dem vom Boden 6 abgekehrten Ende mit einer tellerförmig ausgebildeten Dichtscheibe 21 versehen, wobei beim Anschluss die Dichtscheibe 21 an der Stirnoberfläche des Ventilsitzes 5 mit Hilfe des Gewindes 15 dicht aufge-presstwird.
Um die Anpresskraft der beiden aufeinanderliegenden Ventilsitzscheiben dem Druck des zufliessenden Mediums anpassen zu können, sind im Boden 6 konzentrisch um die Ablauföffnungen 8 Ringnuten 16 sowie eine weitere konzentrisch um die Zulauföffnung 7 angeordnete, jedoch alle Öffnungen im Boden 6 umfassende Ringnut 17 eingelassen, in denen Dichtungen 18 zur Abdichtung zwischen Boden 6 und der drehfesten Ventilsitzscheibe 9 vorgesehen sind. Mit dieser Massnahme wird ein zwischen Boden 6 und Ventilsitzscheibe 9 gebildeter Druckraum geschaffen, in dem der Druck des zufliessenden Mediums zur Wirkung gelangt, wobei die an der drehfesten Ventilsitzscheibe 9 wirksame Druckfläche 19 gegenüber der wirksamen Druckfläche an der drehbaren Ventilsitzscheibe 13 grösser ausgelegt ist. Hierdurch wird erzielt, dass in Abhängigkeit vom Druck in der Versorgungsleitung die drehfeste Ventilsitzscheibe 9 immer gegen die drehbare Ventilsitzscheibe 13 gepresst wird.
Die Funktionsweise dieses Ausführungsbeispiels entspricht im übrigen dem Vorbeschriebenen.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

646 502 PATENTANSPRÜCHE
1. Drehschieberventilanordnung, insbesondere für Sanitäranlagen, zur Verwendung als Ersatz für ein ein axial bewegbares Schliesselement aufweisendes Ventil-Oberteil eines Zapfventils, zum Einschrauben in das Zapfventilgehäuse (1), das eine Ein-lauf- (100) und eine Auslaufleitung (102) aufweist; mit einem nach aussen abgedichtet einschraubbaren Drehschiebergehäuse (2), das über eine Zuflussleitung (3), die in eine Zulauföffnung (7) in einem Boden (6) des Drehschiebergehäuses (2) mündet, mit dem als Sitz für das bewegbare Schliesselement des zu ersetzenden Ventil-Oberteils ausgebildeten Ende (5) der Einlaufleitung (100) dicht und über eine in mindestens eine Ablauföffnung (8) mündende Abflussleitung (4) mit der Auslaufleitung (102) des Zapfventilgehäuses (1) verbindbar ist und wobei das Drehschiebergehäuse (2) Durchtrittsöffnungen aufweisende ebene Ventilsitzscheiben (9,13), welche als Drehschieber wirken, trägt, von denen die eine abdichtend, durch eine aus dem Drehschiebergehäuse (2) herausgeführte Spindel (11) drehbar (13) an der anderen anliegt, die drehfest (9), abgedichtet und die Zulauföffnung (7) freigebend am Boden (6) gehaltert ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der die Ventilsitzscheiben (9,13) tragende Boden des Drehschiebergehäuses (2) aus dem Ventilgehäuse (1) vorzustehen bestimmt ist, dass in dem Boden (6) des Drehschiebergehäuses (2) neben der Zulauföffnung (7) mindestens eine der Ablauföffnungen (8) mit entsprechender Weiterführung in der drehfesten Ventilsitzscheibe (9) angeordnet ist, und dass in der drehbaren Ventilsitzscheibe (13) die Durchtrittsöffnung als diametraler Überströmkanal (10) ausgebildet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, mit zwei Ablauföffnungen (8) im Drehschiebergehäuse (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Ablauf leitung (4) im Drehschiebergehäuse (2) von einem die Ablauföffnungen (8) umfassenden, konzentrisch zur Zuflussleitung (3) in der Länge zu dieser verkürzten Rohrstutzen ( 14) gebildet ist, an dessen Aussenmantel ein Gewinde (15) zur Anpassung und Halterung des Drehschiebergehäuses (2) in dem Zapfventilgehäuse (1) vorgesehen ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden (6) um jede der beiden Ablauföffnungen (8) eine Ringnut (16) und eine weitere, beide Ablauföffnungen (8) umfassende Ringnut (17) zur Aufnahme von Dichtungen (18) zwischen Boden (6) und drehfester Ventilsitzscheibe (9) vorgesehen sind, wobei die vom Medium beaufschlagte Druckfläche (19) zwischen Boden (6) und drehfester Ventilsitzscheibe (9) grösser ist als die wirksame Druckfläche zwischen den Ventilsitzscheiben (9,13).
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuflussleitung (3) des Drehschiebergehäuses (2) mit einer tellerförmigen Dichtscheibe (21) versehen ist, die am Einlaufleitungs-Ende (5) dichtend aufzusitzen bestimmt ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der ausserhalb des Zapfventilgehäuses (1) anzuordnende Bereich des Drehschiebergehäuses (2) mit einer die Spindel (11) der drehbaren Ventilsitzscheibe (13) lagernden Gehäuseglocke (12) versehen und von einem Betätigungsgriff (22) umfasstist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur dichten Fixierung des Drehschiebergehäuses (2) eine Kontermutter (23) und ein Dichtring (24) vorgesehen sind.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontermutter (23) eine zylindrische Oberfläche hat, an der der Betätigungsgriff (22) geführt ist.
CH894379A 1978-10-05 1979-10-04 Drehschieberventilanordnung. CH646502A5 (de)

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