CH646667A5 - Shielded arbor for automatic balling machines - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schirmdorn für Knäuelwik-kelautomaten mit gelenkig untereinander verbundenen Längs- und Querstreben, die in Verbindung mit Betätigungsmitteln einen zwischen einer Offenstellung mit grösserem Durchmesser und einer Schliessstellung mit kleinerem Durchmesser verfahrbaren Dorn zum Aufwickeln von Garn bilden, und mit einer Fadenfangvorrichtung am Vorderende des Dorns zum Halten und Einziehen des mittels eines Fadenführers über das Vorderende des Dorns gebrachten und abgetrennten Fadens in das Knäuelinnere beim Abziehen des Knäuels vom Dorn.
Ein Schirmdorn für Knäuelwickelautomaten gemäss dem Gattungsbegriff wird in der DE-OS 25 13 144 beschrieben. Dieser besteht aus gelenkig untereinander verbundenen, den äusseren Umfang bildenden Längsstreben und aus Querstreben, deren Aufgabe darin besteht, die Längsstreben zwischen einer Offenstellung mit grösserem Durchmesser und einer Schliessstellung mit kleinerem Durchmesser zu verfahren. Hierzu befinden sich die unteren Querstreben in einem stationären Aufnahmeteil, während die mittleren sowie die oberen Querstreben mit einer in dem Aufnahmeteil axial bewegbaren Betätigungsstange in Verbindung stehen.
Da bekanntlich ein sich ausserhalb am Knäuel befindendes Fadenende für nachfolgende Arbeitsgänge hinderlich ist, wurde der Schirmdorn mit einer Fadeneinziehvorrichtung ausgestattet, die ein Einbringen des nach Beendigung des Wickel vorgangs zum Vorderende des Schirmdorns gebrachten und abgetrennten Fadens vollzieht. Zur Fixierung des Fadenendes am Kopf des Dorns befindet sich in einer einseitigen Hülse, konzentrisch um die Schirmdornmittelachse verteilt, eine Anzahl von Haken, die gekoppelt mit der Schliess- und Offenstellung des Dorns auf- und abbewegbar sind. Zum Fangen des Fadens ragen diese Haken aus der Hülse heraus und der Faden wird mittels eines Fadenführers über das Vorderende des Dorns verbracht, worauf die Haken zur Freigabe des Knäuels durch Abzug vom Wickeldorn in der Hülse versenkt werden und dabei den Faden halten.
Gemäss einer anderen Fadeneinzieheinrichtung in derselben Anmeldung findet eine hohl ausgebildete Betätigungsstange Verwendung, die mit einer Luftansaugvorrichtung in Wirkverbindung steht. Um das Abrutschen des Fadens vom Vorderende des Dorns zu verhindern, wurden um die Lufteintrittsöffnung herum Stifte vorgesehen. Der herangeführte Faden kann somit zwischen die Stifte gelegt und das Fadenende durch die Luftöffnung in die Betätigungsstange gezogen werden.
Beide in der DE-OS 25 13 144 dargestellten Einzieheinrichtungen sind in ihrem Aufbau recht kompliziert und verursachen somit hohe Fertigungskosten und auch, was die mittels Saugluft betriebene Einzieheinrichtung angeht, zusätzliche Betriebskosten.
Der von den Längsstreben mit einer Vielzahl angelenkter Querstreben gebildete zylindrische Dorn bietet nicht selten Anlass zu Betriebsstörungen, bedingt durch auf den zum Knäuelabzug geschlossenen Dorn festhängende Knäuel, was besonders bei unelastischen Garnen auftritt.
Besondere Probleme beim Fadeneinziehen werfen stark elastische Garne auf, bei denen nicht verhindert werden kann, dass sie aufgrund ihres unkontrollierten Verhaltens nach dem Abtrennen nach oben aus der Fangkrone wieder herausspringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schirmdorn der eingangs genannten Gattung mit Fadeneinziehvorrichtung zu schaffen, der eine funktionssichere Arbeitsweise sicherstellt, einfacher in der Konstruktion und somit billiger herzustellen ist. Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Vorderende des Dorns als Krone mit spitz auslaufenden Zacken ausgestaltet ist, die derart am Umfang angeordnet sind, dass jeweils ein Zacken einer Zackenlücke gegenüberliegt, und dass sich von den Spitzen der Zacken aus abwärts gerichtete, über den Faden in seiner Endlage zwischen zwei Zackenlücken hinausreichende Fanghaken erstrecken.
In vorteilhafter Ausgestaltung bildet die Krone den vorderen Teil einer sich nach oben hin verjüngenden Traghülse, die mit Schlitzen zur Aufnahme bzw. zum Hindurchführen der Streben des Schirmdorns versehen ist, wobei obere Querstreben ortsfest in der Traghülse gelagert und mittlere sowie untere Querstreben an einer in der Traghülse verfahrbaren Betätigungsstange angelenkt sind.
Mit der vorliegenden Erfindung wurde ein Schirmdorn mit Fadeneinziehvorrichtung entwickelt, der ohne spezielle Bauteile zum Vollziehen einer axialen Einzugsbewegung des
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Fadenendes in den Schirmdorn auskommt. Die Verwendung der erfindungsgemässen Ausstattung des Vorderendes des Dorns in Form einer Krone in Verbindung mit den Fanghaken gewährleistet ein sicheres Fangen und Halten des Fadenendes zum Einbringen in das Knäuelinnere. Durch Abgleiten des vor das Vorderende des Schirmdorns verbrachten Fadens an den Flanken der Krone wir der Faden automatisch aus der Mitte gelenkt und gelangt somit zwangsläufig unter die Fanghaken.
Besonders vorteilhaft wirkt sich zudem die geschützte Lage der Fanghaken im Inneren der Krone sowie auch die Lage der Streben selbst in der Hülse bei Schliessstellung in Hinblick auf eine funktionssichere Arbeitsweise aus, ein Hängenbleiben beim Bezug des Knäuels vom Wickeldorn, was bislang ein häufig auftretender Störfaktor war, wird sicher verhindert.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung greifen die mittleren Querstreben bogenförmig verlaufend an den Längsstreben an. Auch hierdurch lassen sich Störungen im Produktionsablauf, wie sie bislang durch Einklemmen des Fadens in den von den Längsstreben und Querstreben spitz zulaufenden Winkel auftraten, völlig eleminieren.
Um insbesondere stark elastische Garne sicher zu fangen und zu halten, wurde desweiteren in Vorschlag gebracht, das als Krone mit Fanghaken ausgestaltete Vorderende des Schirmdorns mit einem den Durchlass zwischen den Fanghaken verschliessenden aus einer Stange mit Spitze bestehendes Bauteil zu gestalten, das in zeitlicher Abstimmung mit dem Wickelvorgang zwischen einer den Durchlass sperrenden und freigebenden Stellung verfahrbar ist.
In vorteilhafter Weiterbildung ist die Stange durch das Zentrum der Krone geführt, und die Spitze der Stange besitzt wenigstens annähernd tropfenförmige Gestalt.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Stange in einer Lagerung des Schirmdorns verschiebbar geführt und auf dem freien Ende der Stange ist ein Klemmstück sowie zwischen diesem und der Lagerung eine Druckfeder zum Halten der Spitze auf den Fanghaken vorgesehen. Die Spitze ist von der auf das Klemmstück einwirkenden Betätigungsstange entgegen der Kraft der Feder in eine von den Fanghaken abständige Position verfahrbar.
Die nach der Erfindung ausgebildete Krone ermöglicht zunächst ein funktionssicheres Einlegen des Fadens in die Zackenkücke, indem der Faden an der Spitze entlanggeleitet und unter die Fanghaken gelenkt wird. Durch anschliessendes Sperren des Durchlasses wird insbesondere bei stark elastischen Garnen ein seitliches Ausweichen des vom Garnvorrat abgetrennten Fadens und somit ein Herausspringen aus der Krone sicher verhindert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht des Schirmdorns in geöffneter Stellung, und
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des vorderen, die Fadeneinziehvorrichtung darstellenden Teils des Schirmdorns.
Der in dem Ausführungsbeispiel veranschaulichte Schirmdorn weist eine sich nach oben hin verjüngende Traghülse 1 als tragendes Teil auf mit einem unteren Ansatz 2 zum Drehantrieb des Dorns. Die Traghülse besitzt eine Vielzahl gleich-mässig am Umfang verteilter Schlitze la, durch die hindurch obere 3 und mittlere 4 sowie untere Querstreben 5 geführt werden, die über Längsstreben 6 in bekannter Weise gelenkig untereinander verbunden sind.
Die Darstellung gemäss der Fig. 1 zeigt den Schirmdorn in geöffneter Stellung; in Schliessstellung hingegen werden die Streben 3 bis 6 in die Traghülse 1 zurückgefahren, wodurch ein störungsfreier Abzug des Knäuels vom Dorn sichergestellt ist.
Die Steuerung der Bewegung aus der geöffneten in die geschlossene Stellung und umgekehrt übernimmt eine in der Traghülse gelagerte Betätigungsstange 7, auf deren im Schirminneren befindlichen Endteil sich eine Aufnahmebuchse 7a befindet, an der die mittleren 4 und unteren Querstreben 5 angelenkt sind, während sich die oberen Querstreben 3 ortsfest in einer Spreizhülse 9 im Vorderende der Hülse gelagert befinden.
Zum Festlegen dieser Spreizhülse in der Traghülse 1 dient eine Klemmbuchse 10 mit einem kegelförmigen Ansatz, die in eine entsprechend dazu ausgestaltete Senkung der Spreizhülse eingreift und mittels einer von oben durch die Spreizhülse geführten Senkschraube 11 gehalten wird.
Um nach Beendigung eines jeden Wickel vorgangs den zum Vorderende des Schirmdorns geführten und danach abgetrennten Faden beim Abziehen des Knäuels vom geschlossenen Dorn in das Knäuelinnere zu verbringen, wurde der Schirmdorn mit einer Fadeneinziehvorrichtung versehen. Diese besteht aus einer endseitig der Hülse angeformten Krone 8 mit spitz auslaufenden Zacken 8a, die derart am Umfang verteilt angeordnet sind, dass jeweils ein Zacken einer Zackenlücke gegenüberliegt. Vorteilhafterweise besitzt die Krone drei Zacken; sie könnte ebenso als fünfzackige oder siebenzackige Krone ausgebildet sein. Von den Spitzen dieser Zacken aus sind einwärts nach unten gerichtete Fanghaken 8b installiert, die bis annähernd zur Mitte hin reichen und dabei den in seiner Endlage zwischen zwei Zackenlücken sich befindenden Faden überbrücken.
Das derart ausgestaltete Vorderende des Schirmdorns ermöglicht ein funktionssicheres Fangen des herangeführten Fadens, da dieser durch Abgleiten an den Zackenflanken aus der Mitte gelenkt wird und somit stets unter einen Fanghaken gelangt.
Besondere Probleme beim Fadeneinziehen jedoch werfen stark elastische Garne àuf, die aufgrund ihres unkontrollierten Verhaltens nach dem Abtrennen nach oben aus der Fangkrone wieder herausspringen können.
Um nun auch bei diesen Garnen ein sicheres Fangen zu gewährleisten, wurde die Fangkrone erfindungsgemäss mit einer den mittigen Durchlass zwischen den Fanghaken nach erfolgtem Einbringen des Fadens sperrenden Einrichtung ausgestattet. Diese besteht aus einer tropfenförmigen Spitze 12 an einer Stange 13, die in einer Durchgangsbohrung der Senkschraube 11 verschiebbar gelagert ist. Auf der der Spitze gegenüberliegenden Seite der Stange 13 befindet sich ein Klemmstück 14 sowie zwischen diesem und der Senkschraube 11 eine Druckfeder 15 mit der Aufgabe, die tropfenförmige Spitze 12 für die Sperrstellung auf den Fanghaken 8b zu halten.
Das Freigeben des Durchlasses zum Einlegen eines Fadens vollzieht sich gleichzeitig mit der Öffnungsstellung des Schirmdorns, indem die Betätigungsstange 7 gegen das Klemmstück 14 fährt und dabei die Stange 13 in Axialrichtung verschiebt.
Eine derartige ausgestaltete Fadenfangvorrichtung hat sich nicht nur bei stark elastischen Garnen als besonders vorteilhaft erwiesen, insofern als das seitliche Ausweichen des vom Garnvorrat abgetrennten Fadens und somit das Herausspringen aus der Krone sicher verhindert wird, vielmehr hat sich bei dieser Vorrichtung gezeigt, dass die Funktionssicherheit generell weiter verbessert wurde, was darauf zurückzuführen ist, dass der Faden von der tropfenförmigen Spitze gelenkt zwangsläufig unter die Fanghaken verbracht wird.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Schirmdorn für Knäuelwickelautomaten mit gelenkig untereinander verbundenen Längs- und Querstreben, die in Verbindung mit Betätigungsmitteln einen zwischen einer Offenstellung mit grösserem Durchmesser und einer Schliess-stellung mit kleinerem Durchmesser verfahrbaren Dorn zum Aufwickeln von Garn bilden, und mit einer Fadenfangvorrichtung am Vorderende des Dorns zum Halten und Einziehen des mittels eines Fadenführers über das Vorderende des Dorns gebrachten und abgetrennten Fadens in das Knäuelinnere beim Abziehen des Knäuels vom Dorn, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorderende des Dorns als Krone (8) mit spitz auslaufenden Zacken (8a) ausgestaltet ist, die derart am Umfang angeordnet sind, dass jeweils ein Zacken einer Zackenlücke gegenüberliegt, und dass sich von den Spitzen der Zacken aus abwärts gerichtete, über den Faden in seiner Endlage zwischen zwei Zackenlücken hinausreichende Fanghaken (8b) erstrecken.
2. Schirmdorn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Krone den vorderen Teil einer sich nach oben hin verjüngenden Traghülse (1) bildet, die mit Schlitzen (la) zur Aufnahme bzw. zum Hindurchführen der Streben (3-6) des Schirmdorns versehen ist, und dass obere Querstreben (3) ortsfest in der Traghülse gelagert und mittlere (4) sowie untere Querstreben (5) an einer in der Traghülse verfahrbaren Betätigungsstange (7) angelenkt sind.
3. Schirmdorn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mittleren Querstreben (4) bogenförmig verlaufend an den Längsstreben (6) angreifen.
4. Schirmdorn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das als Krone (8) mit Fanghaken (8b) ausgestaltete Vorderende des Schirmdorns ein den Durchlass zwischen den Fanghaken (8b) verschliessendes aus einer Stange (13) mit Spitze (12) bestehendes Bauteil ist, das in zeitlicher Abstimmung mit dem Wickelvorgang zwischen einer den Durchlass sperrenden und freigebenden Stellung verfahrbar ist.
5. Schirmdorn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (13) durch das Zentrum der Krone (8) geführt ist, und die Spitze (12) der Stange, wenigstens angenähert tropfenförmige Gestalt besitzt.
6. Schirmdorn nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (13) in einer Lagerung (9,11) des Schirmdorns verschiebbar geführt ist und auf dem freien Ende der Stange ein Klemmstück (14) sowie zwischen diesem und der Lagerung eine Druckfeder (15) zum Halten der Spitze (12) auf den Fanghaken vorgesehen ist, und dass die Spitze (12) von der auf das Klemmstück (14) einwirkenden Betätigungsstange (7) entgegen der Kraft der Feder ( 15) in eine von den Fanghaken (8b) abständige Position verfahrbar ist.
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