CH646741A5 - Steuereinrichtung fuer strickmaschinen. - Google Patents

Steuereinrichtung fuer strickmaschinen. Download PDF

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CH646741A5
CH646741A5 CH518680A CH518680A CH646741A5 CH 646741 A5 CH646741 A5 CH 646741A5 CH 518680 A CH518680 A CH 518680A CH 518680 A CH518680 A CH 518680A CH 646741 A5 CH646741 A5 CH 646741A5
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Gerhard Groezinger
Hartmut Schindler
Franz Schmid
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Sipra Patent Beteiligung
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    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements

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Description

Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für Strickmaschinen mit elektromagnetischen Schaltgliedern, denen Schaltsignale entsprechend einem Schaltprogramm in Abhängigkeit von der Drehzahl der Strickmaschine entweder im Maschinentakt oder dem Maschinentakt voreilend geliefert werden, mit einem mit der Strickmaschine drehstarr gekoppelten Impulsgenerator und einer logischen Ausgangsschaltung.
Steuereinrichtungen der vorstehend genannten Art sind bereits durch die DE-AS 1 463 031 und die DE-AS 2 055 100 bekannt. In beiden Fällen handelt es sich um Analogsignal-Schaltungsanordnungen. Hierbei werden den elektromagnetischen Nadelauswahlorganen die Schaltimpulse ab einer bestimmten Umdrehungszahl der Maschine gegenüber dem Maschinentakt voreilend geliefert, um dadurch die Schaltträgheit der Schaltorgane zu berücksichtigen. Im erstgenannten Falle ist der ganze Drehzahlbereich der Maschine in drei Schaltstufen aufgeteilt, wobei in der untersten Drehzahlstufe keine Signalvoreilung und in den beiden oberen Drehzahlstufen jeweils gleiche, aber unterschiedlich starke Phasenvoreilungen der Schaltsignale bewirkt werden. Im zweiten Anwendungsfall wird ab einer bestimmten Drehzahl eine sich mit der Drehzahl kontinuierlich steigende Phasenvoreilung der Schaltsignale bewirkt. Beiden vorbekannten Schaltungsanordnungen ist, bedingt durch die Analogsignalsteuerung, eigen, dass sie keine exakte Einjustierung der voreilenden Schaltimpulse auf den Beginn des nachfolgenden Maschinentaktsignals erlauben. Die Phasenvoreilung in einer oberen Drehzahlstufe ist nur an einem Punkt zeitlich exakt gegeben. Bei Annäherung zur folgenden Drehzahlstufe entsteht ein wachsender zeitlicher Fehler. Auch lässt sich eine Anpassung der Voreilung an unterschiedliche Schaltorgane nur ungenau vornehmen. Bei Analogsignalsteuerungen kann sich das Langzeitverhalten (und Temperaturverhalten) der zeitbestimmenden Kapazität negativ auswirken und ist schlechter als bei einem Quarzoszillator als Zeitgeber.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuereinrichtung der eingangs genannten Art für Strickmaschinen so auszubilden, dass die Voreilung der Schaltimpulse über den gesamten interessierenden Drehzahlbereich der Maschine sehr genau einstellbar und leicht an unterschiedliche Schaltorgane mit entsprechend unterschiedlichen Schaltverzögerungen anpassbar ist.
Die gestellte Aufgabe wird mit einer Steuereinrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass sie einen Festspeicher mit einer vorgegebenen Zahl von ablesbaren, jeweils mit einer Zählstufe eines rückstellbaren Vorwärtszählers und mit einer Zählstufe eines Rückwärtszählers verbundenen Speicherstellen aufweist, die entsprechend
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dem gewünschten Voreilungsverlauf der Schaltimpulse programmiert sind, deren Zahl der Zahl der Zählstufen der beiden Zähler entspricht und zu denen die Zählstufen des Vorwärtszählers die Adressen bilden, dass Eingänge des Vorwärtszählers und des Rückwärtszählers in Abhängigkeit vom drehzahlabhängigen Impulsgenerator mit einem drehzahlunabhängigen Taktimpulsgeber, verbindbar sind, und dass ein Ausgang des Rückwärtszählers mit der logischen Ausgangsschaltung verbunden ist.
Die erfindungsgemäss ausgebildete Steuereinrichtung arbeitet also digital, indem die zwischen zwei Impulsen des drehzahlabhängigen Impulsgenerators auftretenden Impulse eines drehzahlunabhängigen Taktimpulsgebers aufaddiert werden. Die Phasenvoreilung wird entsprechend dem eine Adresse für den Festspeicher bildenden Zählwert des Zählers durch den an der entsprechenden Speicherstelle einprogrammierten Wert gesteuert. Die Steuereinrichtung benötigt nur einen einzigen drehstarr mit der Strickmaschine gekoppelten Impulsgenerator. Dieser eine einzige Impulsfolge liefernde drehzahlabhängige Impulsgenerator ist mit einer Impulsbildungsstufe verbunden, die erfindungsgemäss auf zwei Ausgängen jeweils gleiche Impulsfolgen liefert, die gegeneinander geringfügig phasenverschoben sind und jeweils auf einen von zwei Eingängen einer ersten Flip-Flop-Schaltung gelegt sind, deren Ausgang mit dem einen Eingang eines UND-Gliedes verbunden ist, an dessen anderen Eingang der drehzahlunabhängige Taktimpulsgeber gelegt ist und dessen Ausgang mit einem Eingang des Vorwärtszählers verbunden ist. Dabei kann der eine Ausgang der Impulsbildungsstufe ausserdem direkt mit der logischen Ausgangsschaltung verbunden sein, die von einer nachgeordneten UND-Schaltung des Vorwärtszählers abhängig ist. Über die zuletztgenannte Verbindung kann auch bei der erfindungsgemäss ausgebildeten Steuereinrichtung eine Steuerung der elektromagnetischen Schaltglieder im Maschinentakt bei niederen Drehzahlen vorgenommen werden. Die Drehzahlgrenze, ab welcher eine Voreilung der Schaltimpulse einsetzt, kann durch die Kapazität der beiden Zähler in Verbindung mit der Frequenz der Impulsfolge des drehzahlunabhängigen Taktimpulsgebers bestimmt werden. Übersteigt bei niederen Drehzahlen die Zahl der zwischen zwei Maschinentaktim-pulsen auftretenden Impulse des maschinenunabhängigen Taktimpulsgebers die Kapazität des Vorwärtszählers, spricht die dem Vorwärtszähler nachgeordnete UND-Schaltung an und bereitet die logische Ausgangsschaltung für einen Durchgang von Schaltimpulsen im Maschinentakt vor.
Bei der erfindungsgemäss ausgebildeten Steuereinrichtung kann die logische Ausgangsschaltung eine ODER-Schaltung aufweisen, deren Ausgang zu den elektromagnetischen Schaltgliedern führt und deren zwei Eingänge jeweils mit dem Ausgang von einer von zwei UND-Schaltungen verbunden sind, wobei der eine Eingang der einen UND-Schaltung mit dem einen Impulsausgang der Impulsbildungsstufe, der andere Eingang mit dem Ausgang der gemeinsamen UND-Schaltung der Zählerausgänge und der eine Eingang der anderen UND-Schaltung mit dem Ausgang einer dem Rückwärtszähler nachgeschalteten monostabilen Kippstufe und der andere Eingang über einen Inverter mit dem Ausgang der gemeinsamen UND-Schaltung der Zählerausgänge verbunden sind.
Der Impulsbildungsstufe kann eine zweite Flip-Flop-Schaltung nachgeordnet sein, deren Eingang mit dem zweiten Ausgang der Impulsbildungsstufe und deren zweiter Eingang mit dem Ausgang der monostabilen Kippstufe verbunden ist und deren Ausgang an den einen Eingang eines zweiten UND-Gliedes gelegt ist, dessen anderer Eingang mit dem drehzahlunabhängigen Taktimpulsgeber und dessen Ausgang mit dem Eingang des Rückwärtszählers verbunden
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sind. Durch die Flip-Flop-Schaltungen werden Beginn und Ende der Messzeit, wird also das Schalten des Vorwärtszählers und des Rückwärtszählers exakt gesteuert.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus den in weiteren Unteransprüchen aufgeführten Merkmalen. Der Festspeicher kann als ROM-Speicher oder als PROM-Speicher ausgebildet sein.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäss ausgebildeten Steuereinrichtung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Steuereinrichtung;
Fig. 2 ein Diagramm der auf der Eingangsleitung und auf der Ausgangsleitung der Steuereinrichtung bei niederen Drehzahlen auftretenden Impulse;
Fig. 3 ein der Fig. 2 entsprechendes Impulsdiagramm bei höheren Drehzahlen mit einer Voreilung der Ausgangsimpulse gegenüber den Eingangsimpulsen;
Fig. 4 ein Impulsdiagramm mit verschiedenen, bei höheren Drehzahlen an unterschiedlichen Stellen der Steuereinrichtung auftretenden Impulsen mit gleichem Zeitmasstab.
Im Blockschaltbild der Fig. 1 sind die Leitungen, über welche ein eigentlicher Fluss von Informationen, die aus-gangsseitig der Steuereinrichtung verwertet werden, mit stärkeren Linien dargestellt als die übrigen Verbindungsleitungen. Die Steuereinrichtung weist eine Eingangsleitung 10 auf, die eine Verbindungsleitung von einem mit der nicht dargestellten Strickmaschine drehstarr gekoppelten Impulsgenerator 11 bildet. Die Eingangsleitung 10 führt zu einer Impulsbildungsstufe 12 mit zwei Impulsausgängen 13 und 14. Die Impulsbildungsstufe 12 weist ausserdem einen Aufsynchronisiereingang 15 auf, der mit einem von der Drehzahl der Strickmaschine unabhängig arbeitenden Taktimpulsgeber 16 verbunden ist.
Der Impulsbildungsstufe 12 sind zwei Flip-Flop-Schal-tungen 17 und 18 mit jeweils zwei Eingängen, 17.1,17.2 bzw. 18.1,18.2 und jeweils einem Ausgang 17.3 bzw. 18.3 nachgeschaltet. Der erste Impulsausgang 13 der Impulsbildungsstufe 12 ist mit dem ersten Eingang 17.1 der Flip-Flop-Schal-tung 17 verbunden. Der zweite Impulsausgang 14 der Impulsbildungsstufe 12 ist mit dem zweiten Eingang 17.2 der Flip-Flop-Schaltung 17 und mit dem ersten Eingang 18.1 der Flip-Flop-Schaltung 18 verbunden.
Jeder Flip-Flop-Schaltung 17 und 18 ist ein UND-Glied 19 oder 20 nachgeschaltet, deren eine Eingänge mit dem Ausgang 17.3 bzw. 18.3 der Flip-Flop-Schaltung 17 oder 18 und deren andere Eingänge jeweils mit dem Taktimpulsgeber 16 verbunden sind. Der Ausgang des UND-Gliedes 19 führt zum einen Eingang eines weiteren UND-Gliedes 21, dessen Ausgang mit einem Eingang 22.1 eines rückstellbaren Vorwärtszählers 22 verbunden ist. Der Ausgang des UND-Gliedes 20 führt zu einem Eingang 23.1 eines Rückwärtszählers 23.
Der Vorwärtszähler 22 und der Rückwärtszähler 23 haben eine gleiche Anzahl von Zählstufen, beispielsweise 256 Zählstufen, die jeweils mit einer Speicherstelle eines Festspeichers 24 verbunden sind, dergestalt, dass die Zählstufen des Vorwärtszählers 22 die Adressenstellen für die gleichzahligen Speicherstellen des Festspeichers 24 bilden. Alle mit einer Speicherstelle des Festspeichers 24 verbundenen Ausgänge des Vorwärtszählers 22 sind ausserdem mit jeweils einem Eingang einer dem Zähler zugeordneten UND-Schaltung 25 verbunden, dessen Ausgang mit einem ersten UND-Glied 27 einer logischen Ausgangsschaltung 26 direkt und mit einem zweiten UND-Glied 28 dieser logischen Ausgangsschaltung 26 über einen Inverter 29 verbunden ist.
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Die logische Ausgangsschaltung 26 weist ein den beiden UND-Gliedern 27 und 28 nachgeschaltetes ODER-Glied 30 auf, dessen Ausgang den Signalausgang 31 der Steuereinrichtung bildet, der zu den nicht dargestellten elektromagnetischen Schaltgliedern einer Strickmaschine führt. Der andere Eingang des ersten UND-Gliedes 27 der logischen Ausgangsschaltung 26 ist mit dem ersten Impulsausgang 13 der Impulsbildungsstufe 12 über eine Informationsflussleitung 32 verbunden. Es besteht ausserdem eine Verbindung von der Informationsflussleitung 32 zu einem zweiten Eingang 23.2 des Rückwärtszählers, während ein zweiter Eingang 22.2 des Vorwärtszählers 22 mit dem zweiten Impulsausgang 14 der Impulsbildungsstufe 12 verbunden ist. Der Rückwärtszähler 23 weist einen Ausgang 23.3 auf, über welchen eine aus dem Festspeicher 24 abgelesene Information auf eine monostabile Kippstufe 33 gegeben wird, deren Ausgang mit dem zweiten Eingang des zweiten UND-Gliedes 28 der logischen Ausgangsstufe 26 verbunden ist. Dieser zweite Eingang des UND-Gliedes 28 ist ausserdem über eine Verbindungsleitung 34 mit dem zweiten Eingang 18.2 der Flip-Flop-Schaltung 18 verbunden.
Fig. 2 zeigt die bei einer langsamen Drehzahl auf der Eingangsleitung 10 auftretenden, von dem mit der Strickmaschine phasenstarr gekoppelten Impulsgenerator 11 gelieferten Impulse und die auf der Ausgangsleitung 31 erzeugten Schaltimpulse. Mit tN ist die für die nicht dargestellten Schaltglieder zur Verfügung stehende Zeit eingetragen, in welcher sie eine Schaltung durchführen müssen. tN ist die Durchlaufzeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nadeln der Strickmaschine. Fig. 2 zeigt, dass bei langsamen Drehzahlen die kurzen Ausgangsimpulse auf der Leitung 31 phasengleich mit den Eingangsimpulsen auf der Eingangsleitung 10 auftreten.
Fig. 3 zeigt den Zustand bei schneller laufender Strickmaschine. Die auf der Eingangsleitung 10 ankommenden Impulse sind kürzer. Entsprechend ist auch die den Schaltgliedern für eine Schaltung zur Verfügung stehende Zeit tN kürzer. Die auf der Ausgangsleitung 31 auftretenden kurzen Schaltimpulse sind jetzt nicht mehr phasengleich zu den Impulsen der Leitung 10, sondern eilen um die Zeit ti den Eingangsimpulsen vor. In Fig. 3 ist noch die Zeit tz = tN-ti eingezeichnet. Diese Zeit tz lässt sich für jede Drehzahl der Strickmaschine berechnen und wird bei der Steuereinrichtung im Festspeicher 24 abgespeichert. Dabei kann diese Abspeicherung kontinuierlich oder stufenweise erfolgen, d.h. dass jede Speicherstelle einen anderen Speicherwert oder mehrere aufeinanderfolgende Speicherstellen den gleichen Speicherwert haben.
Die Wirkungsweise der Steuereinrichtung im einzelnen wird nachfolgend anhand von Fig. 1 und Fig. 4 beschrieben: In der Impulsbildungsstufe 12 werden aus der ankommenden, vom Impulsgenerator 11 gelieferten drehzahlabhängigen Impulsfolge auf die Ausgänge 13 und 14 zwei Impulsfolgen abgeleitet, die gemäss Fig. 4 geringfügig gegeneinander phasenverschoben sind. Der drehzahlunabhängige, mit einer festen vorgegebenen Frequenz von beispielsweise 100 kHz arbeitende Taktimpulsgeber 16 ist an der Bildung der auf den Ausgängen 13 und 14 erscheinenden Impulse nicht beteiligt. Über den Eingang 15 erfolgt lediglich ein Aufsynchronisieren der an den Ausgängen 13 und 14 erscheinenden Impulse auf den Takt der Taktimpulse. Wie Fig. 4 erkennen lässt, sind die Impulse der ersten Impulsfolge am Ausgang 13 jeweils die vollen ersten mit der Taktgeberfolge erscheinenden Impulse nach der ansteigenden Kante der auf der Leitung 10 drehzahlabhängig ankommenden Eingangsimpulse. Die Phasenverschiebung zwischen den Impulsen der ersten Impulsfolge am Ausgang 13 und den Impulsen der zweiten Impulsfolge am Ausgang 14 ist auf einen festen Wert eingestellt, weil der Impuls am Ausgang 14 der zweite volle
Impuls nach der ansteigenden Kante des Eingangsimpulses ist.
Die Flip-Flop-Schaltung 17 wird mit einem Impuls von Ausgang 14 der Impulsbildungsstufe gesetzt und mit dem nächstfolgenden Impuls vom Ausgang 13 wieder zurückgesetzt, wie das Impulsdiagramm der Fig. 4 zeigt. Während die Flip-Flop-Schaltung 17 gesetzt ist, ist das nachgeschaltete UND-Glied 19 vorbereitet, so dass die vom Taktimpulsgeber 16 ankommenden Impulse über das UND-Glied 19 und das folgende UND-Glied 21 auf den Vorwärtszähler 22 gelangen können und diesen Vorwärtszähler hochzählen. Die Anzahl der während der Setzzeit der Flip-Flop-Schaltung 17 im Vorwärtszähler 22 hochgezählten Impulse entspricht einer Adresse des Festspeichers 24, der als ROM- oder PROM-Speicher ausgebildet sein kann. Dieser Festspeicher kann beispielsweise 256 Speicherstellen zu 8 Bit aufweisen. Er hat also die gleiche Speicherstellenzahl wie die Zahl der Zählstufen der beiden Zähler 22 und 23. Das Diagramm der Fig. 4 zeigt die am Eingang 22.1 des Vorwärtszählers 22 eintreffenden Taktimpulse.
Bei langsam laufender Maschine, beispielsweise bei einer Drehzahl unter 8 Umdrehungen, ist die von der Flip-Flop-Schaltung gegebene Messzeit so gross, dass die zu zählenden Taktimpulse die Zahl 256 überschreiten. Bei 255 Impulsen ist aber die UND-Bedingung der dem Vorwärtszähler 22 zugeordneten UND-Schaltung 25 erfüllt, die nunmehr den Takteingang der UND-Stufe 21 sperrt und ausserdem das erste UND-Glied 27 der logischen Ausgangsschaltung 26 vorbereitet, die zweite UND-Stufe 28 über den Inverter 29 aber sperrt. Dies bedeutet, dass bei langsam laufender Maschine die am Ausgang 13 der Impulsbildungsstufe 12 auftretenden Impulse über die Informationsflussleitung 32 über die logische Ausgangsschaltung 26 direkt auf die Ausgangsleitung 31 gelangen können und dort phasengleich mit den Eingangsimpulsen auf der Leitung 10 erscheinen, wie Fig. 2 zeigt.
Bei schneilaufender Maschine erreicht der Vorwärtszähler 22 nur eine Zahl unter 255 Impulsen. Dadurch bleiben die UND-Schaltung 25 und folglich auch das erste UND-Glied 27 der logischen Ausgangsschaltung 26 gesperrt, während das zweite UND-Glied 28 der logischen Ausgangsschaltung 26 vorbereitet ist. Die im Vorwärtszähler 22 aufgezählte Impuls-zahl gelangt als Adresse in den Festspeicher 24, wo der dort dieser Adresse zugeordnete Wert in den Rückwärtszähler 23 eingegeben wird. Die Eingebung wird über die Leitung 32 am Eingang 23.2 des Rückwärtszählers 23 durch einen Impuls der am Ausgang 13 der Impulsbildungsstufe 12 auftretenden ersten Impulsfolge ausgelöst. Durch einen Impuls der am Ausgang 14 der Impulsbildungsstufe 12 auftretenden zweiten Impulsfolge wird der Vorwärtszähler 22 über seinen Eingang 22.2 auf Null zurückgesetzt. Dieser Impuls vom Ausgang 14 setzt auch die zweite Flip-Flop-Schaltung 18, wie das Impulsdiagramm der Fig. 4 erkennen lässt, und das UND-Glied 20 wird vorbereitet. Damit gelangen die Taktimpulse des Taktimpulsgebers 16 an den Eingang 23.1 des Rückwärtszählers 23, der den ihm vom Festspeicher 24 eingegebenen Wert rückwärtszählt.
Sobald der Rückwärtszähler 23 auf Null kommt, wird am Ausgang 23.3 des Rückwärtszählers ein Impuls erzeugt, der in der monostabilen Kippstufe 33 in einen kurzen Impuls umgesetzt wird. Dieser kurze Impuls bewirkt über die Leitung 34 eine Rückstellung der Flip-Flop-Schaltung 18. Ausserdem gelangt er über das vorbereitete UND-Glied 28 der logischen Ausgangsschaltung 26 und das nachgeschaltete ODER-Glied 30 auf die Ausgangsleitung 31. Die Voreilung dieses auf der Leitung 31 erscheinenden und aus Fig. 3 und 4 ersichtlichen Ausgangsimpulses gegenüber den Eingangsimpulsen der Lei-
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tung 10 wird dadurch erreicht, dass die Festspeicher 24 einprogrammierte Zahl immer kleiner ist als der zugeordnete Adressenwert des Vorwärtszählers 22, also kleiner ist als die Zahl der im Vorwärtszähler 22 aufgezählten Impulse. Die Vorverlegung der Ausgangsimpulse um die Zeitspanne ti ist also durch die Programmierung des Festspeichers 24 beliebig wählbar und durch ein Umprogrammieren des Festspeichers
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24 auch jederzeit änderbar. Wie bereits erwähnt, kann diese Vorverlegung stufenlos oder in einzelnen Stufen erfolgen.
Das Impulsdiagramm der Fig. 4 zeigt die Impulsverhältnisse bei schneilaufender Maschine. Dementsprechend sind s darin für den Ausgang 25.1 der UND-Schaltung 25 keine Impulse ersichtlich, weil in diesem Falle die Direktstrecke über die Leitung 32 gesperrt ist.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

646 741 PATENTANSPRÜCHE
1. Steuereinrichtung für Strickmaschinen mit elektromagnetischen Schaltgliedern, denen Schaltsignale entsprechend einem Schaltprogramm in Abhängigkeit von der Drehzahl der Strickmaschine entweder im Maschinentakt oder dem Maschinentakt voreilend geliefert werden, mit einem mit der Strickmaschine drehstarr gekoppelten Impulsgenerator und einer logischen Ausgangsschaltung, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Festspeicher (24) mit einer vorgegebenen Zahl von ablesbaren, jeweils mit einer Zählstufe eines rückstellbaren Vorwärtszählers (22) und mit einer Zählstufe eines Rückwärtszählers (23) verbundenen Speicherstellen aufweist, die entsprechend dem gewünschten Voreilungsverlauf der Schaltimpulse auf einer Ausgangsleitung (31) programmiert sind, deren Zahl der Zahl der Zählstufen der beiden Zähler (22,23) entspricht und zu denen die Zählstufen des Vorwärtszählers (22) die Adressen bilden, und dass Eingänge (22.1, 23.1) des Vorwärtszählers (22) und des Rückwärtszählers (23) in Abhängigkeit vom drehzahlabhängigen Impulsgenerator (11) mit einem drehzahlunabhängigen Taktimpulsgeber(16) verbindbar sind, und dass ein Ausgang (23.3) des Rückwärtszählers (23) mit der logischen Ausgangsschaltung (26) verbunden ist.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgänge des Vorwärtszählers (22) mit jeweils einem der Eingänge einer gemeinsamen UND-Schaltung (25) verbunden sind, deren Ausgang (25.1) mit der logischen Ausgangsschaltung (26) verbunden ist.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der drehzahlabhängige Impulsgenerator (11) eine einzige Impulsfolge an einem Eingang (10) auf eine Impulsbildungsstufe (12) liefert, die auf zwei Ausgängen (13,14) jeweils gleiche Impulsfolgen liefert, die gegeneinander geringfügig phasen verschoben sind und jeweils auf einen von zwei Eingängen (17.1,17.2) einer ersten Flip-Flop-Schaltung (17) gelegt sind, deren Ausgang (17.3) mit dem einen Eingang eines UND-Gliedes (19) verbunden ist, an dessen anderen Eingang der drehzahlunabhängige Taktimpulsgeber (16) gelegt ist und dessen Ausgang mit einem Eingang (22.1) des Vorwärtszählers (22) verbunden ist.
4. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Ausgang (13) der Impulsbildungsstufe (12) zusätzlich über eine direkte Leitung (32) mit der logischen Ausgangsschaltung (26) verbunden ist und dort an den einen Eingang eines ersten UND-Gliedes (27) gelegt ist, dessen anderer Eingang mit dem Ausgang (25.1) der dem Vorwärtszähler (22) zugeordneten UND-Schaltung (25) verbunden ist.
5. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsbildungsstufe (12) eine zweite Flip-Flop-Schaltung (18) nachgeordnet ist, deren einer Eingang (18.1) mit dem zweiten Ausgang (14) der Impulsbildungsstufe (12) und deren zweiter Eingang (18.2) mit dem Ausgang (23.3) des Rückwärtszählers (22) verbunden ist und deren Ausgang (18.3) an den einen Eingang eines zweiten UND-Gliedes (20) gelegt ist, dessen anderer Eingang mit dem drehzahlunabhängigen Taktimpulsgeber (16) und dessen Ausgang mit einem Eingang (23.1) des Rückwärtszählers (23) verbunden sind.
6. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Ausgang (23.3) des Rückwärtszählers (23) und die logische Ausgangsschaltung (26) und den zweiten Eingang (18.2) der zweiten Flip-Flop-Schaltung (18) eine monostabile Kippstufe (33) geschaltet ist.
7. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang (Ausgangsleitung 31) der logischen Ausgangsschaltung (26) der Ausgang eines
ODER-Gliedes (30) ist, dessen beide Eingänge mit den Ausgängen des ersten und des zweiten UND-Gliedes (27,28) dieser Schaltung verbunden sind, und dass der eine Eingang des zweiten UND-Gliedes (28) mit der monostabilen Kippstufe (33) und der andere Eingang über einen Inverter (29) mit dem Ausgang (25.1) der dem Vorwärtszähler (22) zugeordneten UND-Schaltung (25) verbunden sind.
8. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulsbildungsstufe (12) mit einem zusätzlichen Eingang (15) mit dem drehzahlunabhängigen Taktimpulsgeber (16) zwecks Aufsynchronisierung verbunden ist.
9. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Taktimpulsgeber (16) ein Quarzoszillator vorgesehen ist.
CH518680A 1979-07-12 1980-07-07 Steuereinrichtung fuer strickmaschinen. CH646741A5 (de)

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