CH646856A5 - Supply boxes which can be stacked one above the other and/or adjacently - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J47/00—Kitchen containers, stands or the like, not provided for in other groups of this subclass; Cutting-boards, e.g. for bread
- A47J47/02—Closed containers for foodstuffs
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf über- und/oder nebeneinander stapelbare Vorratsboxen mit in Einschiebeöffnungen eingeschobenen herausziehbaren Küchenschütten.
Bekannt sind Küchenschütten an sich, und zwar als selbständige Gegenstände aus z.B. Steingut, Porzellan oder auch Kunststoff. Bekannt sind ferner auch kastenförmige Vorratsboxen aus Holz, die zum Einsetzen einer Vielzahl gleichartiger Küchenschütten, z.B. aus Kunststoff, bestimmt sind und die mit rückseitigen Aufhängern an einer Wand angehängt werden können. Derartige Vorratsboxen sind jedoch unhandlich. Sie lassen sich nicht, je nach Wunsch, z. B. im Schrank unterbringen, da die Vorratsboxen, bestimmt für die Aufnahme einer Vielzahl von nebeneinander sitzenden Küchenschütten, dafür zu lang sind. Man ist gezwungen, die horizontal sehr weit ausladende Anordnung beizubehalten. Dafür aber fehlt im Haushalt häufig der Platz. Im übrigen entspricht es nicht jedermanns Wunsch, solche Vorratsboxen nun wandschrankähnlich separat an einer Wand aufzuhängen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen und Vorratsboxen der eingangs genannten Art zu schaffen, die dem einzelnen Benutzer vielfaltige, freie Möglichkeiten für die Anordnung, auch bei Bedarf mehrerer Küchenschütten, lässt und dies bei möglichst optimaler Anpassung an die verschiedensten Platz- und Raumverhältnisse. Darüber hinaus sollen die Vorratsboxen standfest und auch auf Dauer gebrauchstüchtig sein, bei allem einen ansprechenden Gesamteindruck vermitteln und natürlich vom Aufwand her möglichst einfach und billig sein.
Die Aufgabe ist bei Vorratsboxen gattungsgemässer Art erfindungsgemäss gelöst durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1.
Dank dieser erfindungsgemässen Gestaltung ergeben sich formschöne, relativ leichte, dabei auf Dauer standfeste und gebrauchstüchtige Vorratsboxen mit Küchenschütten, die zudem den verschiedensten Wünschen hinsichtlich der Anordnung gerecht werden und eine Anpassung an die verschiedenen Platz- und Raumverhältnisse ermöglichen. Die quadratische Gestaltung der Einschiebeöffnungen und der inneren Aufnahmen und in entsprechender Zuordnung der Küchenschütten macht es möglich, die Küchenschütten, relativ zur Raumlage der Vorratsbox, in den verschiedensten Stellungen einzubringen. Die Vorratsboxen können z.B. als Standbehälter auf einer Stützfläche, z. B. einem Tisch, aufgestellt werden, und dies entweder mit einer der beiden Breitflächen, also mit ihrem Boden oder mit ihrer Decke, wobei dann die inneren Aufnahmen nebeneinander liegen, oder aber auch hochkant gestellt mit der einen oder anderen Seitenwand, wobei dann die inneren Aufnahmen übereinander stehen. In allen Positionen lassen sich die Küchenschütten, betrachtet relativ zur Vorratsbox, in der Raumlage einschieben, die der jeweiligen Gebrauchslage entspricht, also in der Regel so, dass die Einfüllöffnung bzw. Ausschüttöffnung der Küchenschütte jeweils nach oben weist. Diese verschiedenartigen Möglichkeiten für die Benutzungsform allein als Standbehältnis erleichtern die den jeweiligen Bedürfnissen und Platzverhältnissen entsprechende Unterbringung im Haushalt, sei es innerhalb von Schränken oder auch ausserhalb dieser als frei aufgestellte Behältnisse. Besteht der Bedarf nach mehreren Küchenschütten, so lassen sich mehrere Doppelboxen zu einem Vertikalstapel übereinander und/ oder zu einem Horizontalstapel nebeneinander gruppieren, und dies entweder so, dass die Einschiebeöffnungen aller Doppelboxen auf der gleichen Seite liegen oder statt dessen gegensinnig und gegeneinander gerichtet sind. Auch bei dieser Multiplizierung kann den Bedürfnissen und dem vorhandenen Raum oder Platz, um die Vorratsboxen unterzubringen, individuell Rechnung getragen werden. Der Benutzer kann sich die einzelnen Doppelboxen räumlich so ausrichten und so zusammenstellen, wie es der vorhandene Platz möglich macht. Bei allem sind die Vorratsboxen mit Küchenschütten einfach und billig und ferner vom Gewicht her leicht, gleichwohl aber in sich standfest und steif, so dass unliebsame Verformungen ausgeschlossen sind.
Eine vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich aus Anspruch 2. Dadurch wird die Gestaltung noch weiter vereinfacht, was nicht nur der Form und dem Gewicht zugute kommt, sondern zu weiterer Kostensenkung beiträgt.
Vorteilhaft können ferner die Massnahmen nach Anspruch 3 sein. Der Trennsteg kann je nach Art der Herstellung diese besonders vereinfachen, weil z.B. der hergestellte Korpus der Doppelbox leichter entformt werden kann. Die nachträgliche Einbringung, bedarfsweise unverlierbare Befestigung, des Trennsteges führt einerseits zu einer wirksamen Abstützung zwischen Decke und Boden der Doppelbox und grenzt andererseits im vorderen Bereich die jeweiligen Einschiebeöffnungen ab. Es versteht sich aber, dass eine derartige Abgrenzung und Passung zwischen innerer Aufnahme einerseits und Küchenschütte andererseits allein schon durch die jeweilige Quadratform vorgegeben ist, und dies besonders dann, wenn die Quadratecken deutlich und relativ stark mit jeweils möglichst gleichen Radien abgerundet sind. Diese abgerundeten, sich in Einschiebrichtung bzw. Ausschiebrichtung erstreckenden Wandteile im Eckbereich bilden Führungsflächen für die einzuschiebenden und auszuziehenden Küchenschütten und gewährleisten zugleich deren sicheren Halt im Inneren jeder Aufnahme, da sich ja dann die Küchenschütten relativ zur Doppelbox nicht mehr schwenken lassen.
Von besonderem Vorteil können die Merkmale nach Anspruch 4 und/oder Anspruch 5 sein. Die Merkmale gemäss Anspruch 4 sichern für den Fall, dass mehr als zwei Küchenschütten benötigt und damit zwei oder mehrere Doppelboxen zusammengestapelt werden, z. B. zu einem Vertikalstapel oder auch Horizontalstapel, ein formschlüssiges Verbinden der einzelnen übereinander gestapelten Doppelboxen so,
dass der Zusammenhalt im Stapel gewährleistet ist, das heisst selbst bei angreifenden Querkräften keine Relativverschiebungen der in Vertikalrichtung übereinander gestapelten Doppelboxen möglich sind. Auf diese Weise lassen sich also auch freistehend mehrere Doppelboxen zu einem Vertikalstapel übereinanderstellen, ohne dass man befürchten muss, durch unachtsames Anstossen o. dgl. eine Verschiebung und eine Zerstörung des Stapels herbeizuführen. Es versteht sich, dass die gleichen Mittel zur formschlüssig verrastenden Stapelung auch an den Stellen jeder einzelnen Doppelbox vorgesehen sein können, an denen bei Bildung eines horizontalen Stapels, also bei Nebeneinanderanordnung mehrerer Doppelboxen, diese Wand an Wand aneinander liegen.
Die Massnahmen nach Anspruch 5 erweitern das Anwendungsfeld für diese Vorratsboxen wesentlich. Letztere lassen sich, einzeln oder auch vertikal oder horizontal gestapelt, mithin auch rückwandseitig an einer Fläche befestigen und/oder hängend unterhalb von Brettern, Hängeschränken oder sonstigen Gegenständen anbringen. Die Anbringung kann je nach Wahl der Befestigungsmittel so geschehen, dass die Doppelbox entweder bleibend fixiert ist oder aber leicht und schnell von der Befestigung abgelöst werden kann.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen 6-10.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. la eine schema tische, perspektivische Darstellung einer Vorratsbox mit zwei Küchenschütten, von denen eine herausgezogen ist,
Fig. lb—1 e jeweils schematische Vorderansichten von in vertikaler Richtung bzw. horizontaler Richtung gestapelten Vorratsboxen bzw. hängend bzw. rückwandseitig befestigter Vorratsbox,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorratsbox, ohne eingeschobene Küchenschütte, in grösserem Massstab,
Fig. 3 eine Draufsicht eines Teiles der Vorratsbox in Pfeilrichtung III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 2, Fig. 5 eine Ansicht eines Teiles der Vorratsbox in Pfeilrichtung V in Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt der Vorratsbox entlang der Linie VI-VI in Fig. 2 mit gestrichelt bzw. strichpunktiert angedeuteten weiteren Vorratsboxen zur Stapelung,
Fig. 7 eine Vorderansicht einer Küchenschütte der Vorratsbox in grösserem Massstab,
Fig. 8 eine Draufsicht der Küchenschütte in Fig. 7, Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie IX-IX in Fig. 8.
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Die in den Zeichnungen gezeigte Vorratsbox ist als einstückige Doppelbox 10 ausgebildet, die im Inneren zwei Küchenschütten 11 und 12 aufnimmt, die jeweils aus- und einschiebbar sind. Sowohl die Doppelbox 10 als auch die beiden Küchenschütten 11 und 12 sind als Kunststoffspritzgiessteile ausgebildet.
Die Doppelbox 10 enthält zwei nebeneinander gruppierte, innere Aufnahmen 13 und 14 mit zugeordneten Einschiebeöffnungen 15 bzw. 16, die jeweils zumindest in etwa Quadratform besitzen, und zwar mit deutlich abgerundeten Ek-ken, wie man insbesondere aus Fig. 2 ersieht.
Jede Küchenschütte 11,12 weist eine zumindest in etwa quadratische, eine Einschiebeöffnung 15 bzw. 16 wie eine Wand völlig abdeckende Vorderblende 17 bzw. 18 mit Griffstück 19 bzw. 20 auf. Bei jeder Vorderblende 17, 18 ist deren Rand ringsum als Einschiebeanschlag ausgebildet, mit dem die in die Doppelbox 10 eingeschobene Küchenschütte 11 bzw. 12 am Begrenzungsrand der Einschiebeöffnung 15 bzw.
16 zur Begrenzung der Einschiebtiefe anschlägt. Die Aussen-kante am Rand jeder Vorderblende 17 bzw. 18 schliesst im wesentlichen bündig mit den Rändern jeder Einschiebeöffnung 15 bzw. 16 der Doppelbox 10 ab, so dass bei eingeschobenen Küchenschütten 11, 12 deren jeweilige Vorderblende
17 bzw. 18 die vordere Einschiebeöffnung 15 bzw. 16 der Doppelbox 10 abdeckt, ohne dass sich randseitig ein merklicher Überstand ergibt.
Wie insbesondere aus Fig. 2-6 ersichtlich ist, erstrecken sich die Rückwand 21, ferner der Boden 22 und die Decke 23 der Doppelbox 10 jeweils durchgehend über beide innere Aufnahmen 13 und 14. Sie bilden also ein Stück und begrenzen diese Aufnahmen 13 und 14. Im Grenzbereich beider aneinandergrenzender innerer Aufnahmen 13 und 14 in Fig. 2 also im Bereich der Symmetrieebene, ist lediglich ein vorderer Trennsteg 24 aus Kunststoff angeordnet, der sich trennwandartig über einen nahe den Einschiebeöffnungen 15,16 gelegenen Tiefenbereich der Doppelbox 10 erstreckt. Der Trennsteg 24 fungiert als Trennwand oder sonstige Abteilung und ist zugleich als Abstützung zwischen dem Boden 22 und der Decke 23 der Doppelbox 10 ausgebildet. Er steift mithin die Doppelbox 10 bei geringem Materialeinsatz aus. Der Trennsteg 24 ist im Bereich des Bodens 22 und der Dek-ke 23 in dortigen Nuten 25 bzw. 26 gehalten, die an den einander zugewandten Innenseiten des Bodens 22 und der Dek-ke 23 bei der Herstellung mit eingeformt sind. Die Nuten 25, 26 sind in der Richtung, die zur Einschieberichtung entgegengesetzt ist, geöffnet und divergieren in dieser Richtung zumindest schwach, wie Fig. 5 zeigt. Der Trennsteg 24 wird in Pfeilrichtung 27 (Fig. 5) in die Nuten 25 und 26 eingeschoben, wobei er durch die keilförmig in Pfeilrichtung 27 zustrebenden Wände mit zunehmender Klemmkraft verankert wird.
Die Doppelbox 10 kann in vielfältiger Weise benutzt oder gehandhabt werden. Sie kann zum einen als Standbehälter auf einer Stützfläche, z. B. Tischfläche, benutzt werden, auf der die Doppelbox 10 entweder mit ihrem Boden 22 oder, in umgekehrter Lage, mit ihrer Decke 23 steht. Ferner lässt sich die Doppelbox 10 auch hochkant stellen (Fig. lc), wobei dann die Doppelbox 10 mit einer Seitenwand 28 oder 29 auf der Stützfläche ruht. Entsprechend dieser Gebrauchslage werden die Küchenschütten 11,12 eingeschoben, und zwar entweder in einer Lage nebeneinander (Fig. la, lb)
oder in einer Lage lotrecht übereinander (Fig. lc). Mehrere gleichartig gestaltete Doppelboxen sind in vertikaler Richtung zu Vertikalstapeln übereinander stapelbar, wie in Fig. lb hinsichtlich der Doppelboxen 10a und 10b angedeutet ist. Auch in horizontaler Richtung lassen sich weitere Doppelboxen anstellen, wie in Fig. lb mit 10c angedeutet ist. Ist die Doppelbox 10 hochkant gestellt, wie in Fig. lc angedeutet ist, so kann auch dann ein Vertikalstapel oder, wie mit lOd angedeutet ist, ein Horizontalstapel gebildet werden. Überdies kann die Doppelbox 10 auch hängend unter einem Brett oder sonstigen Teil 30 eines Möbels befestigt werden, wie Fig. ld zeigt oder in Fig. 6 gestrichelt schematisch angedeutet ist. Statt dessen kann die Doppelbox 10 auch rückwandseitig an einer Wand 31 (Fig. le) befestigt werden.
Die Doppelbox 10 weist zum einen Mittel zur miteinander formschlüssig verrastenden Stapelung mehrerer gleichartiger Doppelboxen 10,10a, 10b, 10c, 1 Od in übereinander liegender Anordnung (Fig. lb) zu einem Vertikalstapel und dabei mit entweder auf gleicher Seite liegenden oder mit gegensinnig zueinander gerichteten Einschiebeöffnungen und/oder in nebeneinander stehender Anordnung zu einem gleichartigen Horizontalstapel (Fig. lb, Fig. 2c) auf. Bei jeder Stapelung, z.B. zu einem Vertikalstapel gemäss Fig. lb, können die Einschiebeöffnungen 15,16 der einen Doppelbox 10 zur einen Seite weisen, während die Einschiebeöffnungen der darüber gestapelten Doppelbox 10a gegensinnig dazu weisen, also etwa in Höhe der Rückwand 21 liegen. Dann werden in die untere Doppelbox 10 die Küchenschütten 11,12 von vorn her eingeschoben, während in die obere Doppelbox 10a das Einschieben von der Rückseite her geschieht. Zusätzlich zu den Mitteln, die nachfolgend erläutert werden, welche eine formschlüssige Verrastung der Stapelstellung ermöglichen, weist die Doppelbox 10 ferner Mittel zur vertikal hängenden Befestigung gemäss Fig. ld und/oder zur rück-wandseitigen Wandhalterunggemäss Fig. le auf. Diese letztgenannten Mittel werden nachfolgend als erste näher erläutert.
Die Rückwand 21 der Doppelbox 10 ist mit bereits ausgesparten oder aber entlang von Sollbruchstellen aufbrechbaren Wanddurchbrüchen versehen, die beim gezeigten Ausführungsbeispiel aus zwei Löchern 32, 33 in der Rückwand 21 bestehen. Die Löcher 32, 33 sind in Querabstand voneinander und ferner in Abstand unterhalb der Decke 23 angeordnet und für den Durchgriff von Befestigungsschrauben 34 bzw. 35 gemäss Fig. le sowie Fig. 6 oder von Wandhaken oder dergleichen rückwandseitigen Wandhaltern bestimmt. Dadurch ist eine rückwandseitige Befestigung an einer Wand 31 ermöglicht, bei nach wie vor möglicher Stapelung in Vertikalrichtung und/oder Horizontalrichtung.
Für die hängende Befestigung unterhalb eines Brettes oder Teiles 30 eines Möbels, z.B. eines Küchenmöbels, gemäss Fig. ld ist die Decke 23 der Doppelbox 10 mit bereits ausgesparten und/oder entlang von Sollbruchstellen nachträglich aufbrechbaren Durchbrüchen versehen. Letzteres bestehen zum einen aus zwei Löchern 36, 37 im den vorderen Einschiebeöffnungen 15, 16 nahen Bereich. Diese vorderen Löcher 36,37 dienen, wie in Fig. 6 gestrichelt angedeutet ist, für den Durchgriff von Befestigungsschrauben 38 bzw. 39 oder dergleichen Befestigungsmitteln, die eine hängende Anbringung ermöglichen. Andererseits bestehen diese entlang von Sollbruchstellen aufbrechbaren Durchbrüche im rückwandnahen Bereich aus Schlitzen 40,41 in der Decke 23, welche zur Rückwand 21 hin und durch diese hindurch geführt sind. Die Schlitze 40,41 besitzen den gleichen Querabstand voneinander und den gleichen Abstand von der Rückwand 21 und den beiden Seitenwänden 28,29, wie die vorderen Löcher 36, 37 in der Decke 23. Das linke Loch 36 fluchtet also, parallel zur Seitenwand 28 gesehen, mit dem Schlitz 40, während das andere Loch 37 in gleicher Weise mit dem Schlitz 41 fluchtet, wobei der Abstand des Schlitzgrundes beider Schlitze 40,41 von der Rückwand 21 genauso gross ist, wie vorn der Abstand der Löcher 36,37 von der Ebene der Einschiebeöffnungen 15,16. Wie Fig. 2,3 und 6 zeigen, weist die Rückwand 21 im übrigen auf Höhe jedes Schlitzes 40 und 41 eine etwa halbkreisförmige, entweder bereits aus5
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gesparte oder entlang von Sollbruchstellen aufbrechbare Ausnehmung 42 bzw. 43 auf, die bei Aufschieben der Doppelbox 10 (Fig. 6) auf beidseitige, in das Brett oder Teil 30 schon eingeschraubte rückseitige Befestigungsschrauben 44, Haken o. dgl. einen Durchgriff des Kopfes für die Hängehal-terung gewährleisten. Wird die Doppelbox 10 in Fig. 6 nach links geschoben, dann durchgreift der Kopf der Befestigungsschraube 44 die etwa halbkreisförmige Ausnehmung 43 in der Rückwand 21, so dass bei weiterem Aufschieben dann der Kopf der Befestigungsschraube 44 sich unterhalb der Decke 23 befindet und der Schraubenschaft den Schlitz 41 durchsetzt.
Die Mittel zur verrastenden Verbindung mehrerer vertikal übereinander gestapelter Doppelboxen 10,10a, 10b (Fig. lb) bestehen aus Stapelvorsprüngen 45,46 in Form z. B. von angeformten Nocken, Stiften o. dgl., die über die Unterseite des Bodens 22 nach unten hin zumindest geringfügig überstehen. Diese Stapelvorsprünge 45,46 sind im den vorderen Einschiebeöffnungen 15, 16 nahen Bereich und dabei lotrecht unterhalb der dortigen in der Decke 23 ausgesparten Löchern 36, 37 angeordnet, so dass letztere als Sta-pelausnehmungen wirksam sind, in die die Stapelvorsprünge 45,46 verrastend eingreifen.
Einzelheiten dieser verrastenden Funktion beim Überein-anderstapeln sind in Fig. 6 schematisch gestrichelt bzw. strichpunktiert angedeutet. Wird die gestrichelt angedeutete Doppelbox 10a auf die Doppelbox 10 aufgesetzt, dann greift der untere Stapelvorsprung 46a der Doppelbox 10a verrastend von oben her in Pfeilrichtung ein in das Loch 37 der Decke 23 der Doppelbox 10.
Wird die Doppelbox 10 hinsichtlich der Einschiebeöffnungen gegensinnig von oben her auf die in Fig. 6 strichpunktiert dargestellte untere Doppelbox 10b aufgesetzt,
dann greift der untere Stapelvorsprung 46 der Doppelbox 10 von oben her in Pfeilrichtung ein in den rückwandnahen Schlitz 41b der unteren Doppelbox 10b.
Die Doppelbox 10 weist ferner über die Unterseite ihres Bodens 22 überstehende Standvorsprünge 47, insbesondere Fussrippen, auf. Letztere erstrecken sich im etwa gleichen Abstand von der jeweiligen Seitenwand 29 bzw. 28 wie die dortigen Stapelvorsprünge 46 bzw. 45 und verlaufen dabei etwa parallel zur jeweiligen Seiten wand. Wie man aus Fig. 4 und 6 ersieht, nehmen die rippenartigen Standvorsprünge 47 vorzugsweise in Richtung zur Rückwand 21 hin bezüglich ihres Uberstandes stetig zu, dabei aber höchstens bis auf das Überstandsmass der Stapelvorsprünge 45, 46.
Einzelheiten der Küchenschütten 11,12 sind nachfolgend am Beispiel der Küchenschütte 11 in Fig. 7-9 erläutert. Das Griffstück 19 an der Vorderblende 17 der Küchenschütte 11 ist etwa hohlkastenförmig mit zur Unterseite, d.h. in Fig. 7 nach unten hin, gerichteter Öffnung des Hohlkastens ausgebildet. Wie man sieht, erstreckt sich dabei dieser Hohlkasten vom oberen Rand der Vorderblende 17 ausgehend etwa über ein Drittel bis die Hälfte der Höhe der Vorderblende 17 und dabei im Querschnitt vom in Fig. 7 linken Seitenrand bis hin zum rechten Seitenrand. Zumindest ein Teil 48 der vorderen Wandung 49 dieses hohlkastenförmigen Griffstückes 19 ist in bezug auf die Ebene der Vorderblende 17 schräg gestellt, wie insbesondere aus Fig. 9 ersichtlich ist. Dieser schräg gestellte Teil 48 der vorderen Wandung 49 weist ein eingetieftes oder statt dessen auch ausgeprägtes oder gerahmtes Sichtfeld zum Beschriften, Aufkleben von Beschriftungsetiketten o.dgl. auf, wobei dieses Sichtfeld etwa wie ein grosses Langloch gerahmt ist.
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Claims (10)
1. Über- und/oder nebeneinander stapelbare Vorratsboxen mit in Einschiebeöffnungen eingeschobenen herausziehbaren Kiichenschütten, dadurch gekennzeichnet, dass jede dieser Boxen als separat verwendbare einstückige Doppelbox (10, 10a, 10b, 10c, 1 Od) mit zwei nebeneinander gruppierten, inneren Aufnahmeräumen (13,14) ausgebildet und mit Einschiebeöffnungen (15, 16) versehen ist, die jeweils zumindest im wesentlichen Quadratform besitzen, und dass jede zugeordnete Küchenschütte (11,12) eine zumindest im wesentlichen quadratische, eine Einschiebeöffnung (15 bzw. 16) abdeckende Vorderblende (17 bzw. 18) mit Griffstück (19 bzw. 20) aufweist, deren Rand ringsum als Einschiebeanschlag ausgebildet ist und mit seiner Aussenkante im wesentlichen bündig mit den Rändern einer Einschiebeöffnung (15 bzw. 16) abschliesst.
2. Vorratsboxen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (21), der Boden (22) und die Decke (23) der Doppelbox (10) sich jeweils durchgehend über beide innere Aufnahmeräume (13,14) erstrecken und diese begrenzen und dass im Grenzbereich beider aneinandergrenzender innerer Aufnahmeräume (13,14) eine Trennwand (24) oder Trennstege angeordnet sind, die zugleich als Abstützungen zwischen dem Boden (22) und der Decke (23) der Doppelbox (10) ausgebildet sind.
3. Vorratsboxen nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen vorderen Trennsteg (24), der sich trennwandartig über einen nahe den Einschiebeöffnungen (15,16) gelegenen Tiefenbereich der Doppelbox (10) erstreckt und der vorzugsweise in Rinnen oder Nuten (25,26) an den einander zugewandten Innenseiten des Bodens (22) und der Decke (23) insbesondere lösbar gehalten ist, wobei vorzugsweise die Rinnen bzw. Nuten (25,26) in zur Einschieberichtung entgegengesetzter Richtung geöffnet sind und in dieser Richtung zumindest schwach divergieren (Fig. 5).
4. Vorratsboxen nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppelbox (10) Mittel (36-46) zur miteinander formschlüssig verrastenden Stapelung mehrerer gleichartiger Doppelboxen (10, 10a, 10b, 10c, 10d)in übereinander liegender Anordnung (Fig. lb, Fig. 6) zu einem Vertikalstapel und dabei mit entweder auf gleicher Seite Hegenden oder mit gegensinnig zueinander gerichteten Einschiebeöffnungen und/oder in nebeneinander stehender Anordnung (Fig. lb, lc) zu einem gleichartigen Horizontalstapel aufweist.
5. Vorratsboxen nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppelbox (10) Mittel (36-44 bzw. 32-35) zur vertikal hängenden Befestigung (Fig. ld) und/ oder rückwandseitigen Wandhaiterung (Fig. le) aufweist, insbesondere bereits ausgesparte oder entlang Sollbruchstellen aufbrechbare Wanddurchbrüche (32, 33), insbesondere zwei in Querabstand voneinander und in Abstand unterhalb der Decke 23 angeordnete Löcher (32, 33), in der Rückwand (21) für den Durchgriff von Befestigungsschrauben (34, 35) oder Wandhaken, und vorzugsweise dass die Decke (23) bereits ausgesparte und/oder entlang von Sollbruchstellen aufbrechbare Durchbrüche (40-43 und -36, 37), insbesondere im rückwandnahen Bereich sowie den vorderen Einschiebeöffnungen (15,16) nahen Bereich jeweils zwei in Querabstand voneinander angeordnete Löcher (40,41 bzw. 36, 37), für den Durchgriff von Befestigungsschrauben (38, 39,44) aufweist.
6. Vorratsboxen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgesparten oder aufbrechbaren Durchbrüche (40,41) im rückwandnahen Bereich den gleichen Querabstand voneinander und den gleichen Abstand von der Rückwand (21) und den beiden Seitenwänden (28, 29) der Doppelbox (10) besitzen wie die Durchbrüche (36, 37) im den
Einschiebeöffnungen (15,16) nahen Bereich und vorzugsweise jeweils als Schlitze (40,41) in der Decke (23) ausgebildet sind, die zur Rückwand (21) hin und durch diese hindurch geführt sind, und dass die Rückwand (21) auf Höhe der Schlitze (40,41) eine etwa halbkreisförmige, bereits ausgesparte oder entlang von Sollbruchstellen aufbrechbare Ausnehmung (42, bzw. 43) aufweist, die bei Aufschieben der Doppelbox (10) auf beidseitige Befestigungsschrauben (44, Fig. 6) zur Hängehalterung einen Durchgriff des Schraubenkopfes erlauben.
7. Vorratsboxen nach einem der Ansprüche 4-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppelbox (10) über die Unterseite des Bodens (22) überstehende Stapelvorsprünge (45,46), wie insbesondere Nocken oder Stifte, aufweist, die beim Über-einanderstapeln oder Nebeneinanderstapeln in Stapelaus-nehmungen (36, 37 oder auch 40,41) an zugeordneter Stelle der Decke (23) eingreifen.
8. Vorratsboxen nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch über die Unterseite des Bodens (22) überstehende Standvorsprünge (47), insbesondere Fussrippen, die sich im annähernd gleichen Abstand von der jeweiligen Seitenwand (28, 29) wie die Stapelvorsprünge (45,46) erstrecken und vorzugsweise in Richtung zur Rückwand (21) hin bezüglich ihres Überstandes stetig und dabei höchstens bis auf ein vorbestimmtes Überstandsmass der Stapelvorsprünge (45,46) zunehmen.
9. Vorratsboxen nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffstück (19,20) an der Vorderblende (17 bzw. 18) jeder Küchenschütte (11, bzw. 12) annähernd hohlkastenförmig mit zur Unterseite der Küchenschütte gerichteter Kastenöffnung ausgebildet ist, wobei sich der Hohlkasten vorzugsweise vom oberen Rand der Vorderblende (17) ausgehend annähernd über ein Drittel bis die Hälfte der Blendenhöhe und dabei in Querrichtung vom einen Seitenrand bis zum anderen erstreckt und vorzugsweise zumindest ein Teil (48) der vorderen Wandung (49) des Hohlkastens in bezug auf die Ebene der Vorderblende (17) schräg gestellt ist.
10. Vorratsboxen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der schräg gestellte Teil (48) der vorderen Wandung (49) ein ausgeprägtes, gerahmtes oder eingetieftes Sichtfeld, insbesondere ein solches zum Beschriften, aufweist.
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH835780A CH646856A5 (en) | 1980-02-15 | 1980-11-11 | Supply boxes which can be stacked one above the other and/or adjacently |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH646856A5 (de) |
| DE (1) | DE8004028U1 (de) |
| FR (1) | FR2476028A3 (de) |
| IT (1) | IT8023637V0 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN107397468A (zh) * | 2016-05-18 | 2017-11-28 | 宁波欧琳厨房电器有限公司 | 应用于调味料添加辅助设备的功能模块 |
| CN110575088A (zh) * | 2019-09-26 | 2019-12-17 | 深圳市南博万设备开发有限公司 | 食材容器 |
-
1980
- 1980-02-15 DE DE19808004028 patent/DE8004028U1/de not_active Expired
- 1980-11-11 CH CH835780A patent/CH646856A5/de not_active IP Right Cessation
- 1980-12-05 FR FR8025885A patent/FR2476028A3/fr active Granted
- 1980-12-15 IT IT2363780U patent/IT8023637V0/it unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN107397468A (zh) * | 2016-05-18 | 2017-11-28 | 宁波欧琳厨房电器有限公司 | 应用于调味料添加辅助设备的功能模块 |
| CN110575088A (zh) * | 2019-09-26 | 2019-12-17 | 深圳市南博万设备开发有限公司 | 食材容器 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2476028B3 (de) | 1981-12-04 |
| FR2476028A3 (fr) | 1981-08-21 |
| DE8004028U1 (de) | 1980-05-14 |
| IT8023637V0 (it) | 1980-12-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
| PL | Patent ceased |