CH646909A5 - Device for displacing end papers - Google Patents

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CH646909A5
CH646909A5 CH579480A CH579480A CH646909A5 CH 646909 A5 CH646909 A5 CH 646909A5 CH 579480 A CH579480 A CH 579480A CH 579480 A CH579480 A CH 579480A CH 646909 A5 CH646909 A5 CH 646909A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
book block
book
sheets
sheet
adhesive
Prior art date
Application number
CH579480A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Nitzsche
Gerhard Klamke
Henry Marx
Original Assignee
Polygraph Leipzig
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Polygraph Leipzig filed Critical Polygraph Leipzig
Publication of CH646909A5 publication Critical patent/CH646909A5/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C11/00Casing-in
    • B42C11/04Machines or equipment for casing-in or applying covers to books

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Versetzen von Vorsatzbogen bei der Bearbeitung von Buchblocks in einer Klebebindemaschine, in der die Buchblocks, mit dem Rücken nach unten gerichtet transportiert, zum Klebebinden vorbereitet und klebegebunden werden.
Ein klebegebundenes Buch erhält neben einer festen Verbindung zwischen dem Buchdeckel und dem Buchblock auch ein gutes ästhetisches Aussehen, wenn die Vorsatzbogen, die jeweils am ersten und letzten Blatt des Buchblockes sowie am Buchumschlag angeklebt sind, nicht mit den übrigen Teilen des Buchblocks am Rücken aufgeschnitten sind. Es wurden deshalb mehrere Lösungen gefunden, bei denen Vorsatzbogen mit unversehrtem Rückenfalz mit den Buchblocks verbunden werden können. So ist es gemäss DD-PS 54 335 bekannt, die auf dem Rücken stehenden Buchblocks zwischen Klemmbacken auf unterschiedlichen Ebenen zu transportieren. Zunächst befinden sich Buchblock und Vorsatzbogen mit ihrem Rücken in einer Ebene zwischen Klemmbacken. Vor der Frässtation werden die Vorsatzbogen mittels in den Klemmbacken stationierter Sauglufteinrichtungen an die Klemmbacken angesaugt, die Klemmung wird gelöst, so dass der nunmehr ungeklemmte Buchblock durch vorgesehene Mitnehmer weiterbefördert wird und in eine etwas tiefer liegende zweite Ebene abstürzen kann. Die Klemmbacken erfassen danach den Buchblock wieder und halten ihn gemeinsam mit den Vorsatzbogen fest. Die Saugluft wird abgeschaltet und der Buchblockrücken kann gefräst werden. Die Vorsatzbogen werden dabei in der Höhe der ersten Ebene gehalten und ihr Rückenfalz bleibt bei dem Fräsvorgang unversehrt.
Hierbei ist es besonders nachteilig, dass sämtliche Klemmbacken der Klebebindemaschine mit Sauglufteinrichtungen versehen sein müssen.
Es ist weiterhin gemäss CH-PS 523 788 bekannt, die Vorsatzbogen im Leporelloverfahren, also z-förmig, zu falzen, wobei auf der Rückenseite des Vorsatzbogens ein Uberfalz vorgesehen ist. Die Länge des Überfalzes entspricht etwa der vorgesehenen Schnittiefe, um die der Buchblockrücken in der Frässtation beschnitten wird. Dadurch bleibt der Rük-kenfalz der Vorsatzbogen unversehrt. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, dass für die Vorsatzbogen 50 Prozent mehr Papier benötigt wird, das sich als zusätzliches leeres Blatt jeweils vorn und hinten im Buchblock befindet. In einer weiteren Lösung wird der Buchblock durchgängig in einer Ebene befördert und die angelegten Vorsatzbogen werden während des Buchblocktransportes an der vorderen unteren Kante des Buchblockes kurzzeitig von ihm weggesaugt, so dass sie während des Weiterlaufens auf eine schräge Ebene auflaufen können und durch sie sowie vorgesehenen Rollen gegenüber dem Buchblock angehoben werden. Nach dem Durchlaufen dieser Station befinden sich die Vorsatzbogen um das zum Abfräsen des Buchblockrückens erforderliche Mass höher, so dass der Rückenfalz der Vorsatzbogen ebenfalls unverletzt bleibt.
Der Nachteil dieser Lösung ist darin zu sehen, dass die s Vorsatzbogen beim Anheben während des Laufes zu einer Schrägstellung gegenüber dem Buchblock kommen können und dadurch Ungenauigkeiten im fertigen Buch auftreten bzw. ein grösseres Toleranzmass zum Fertigschneiden des Buchblockes vorgesehen sein muss.
10 Es ist weiterhin bekannt, in einem Klebebindeverfahren, in dem Buchblocks in einer Ebene weiterbefördert werden, die Vorsatzbogen während des Laufes des Buchblockes erst nachträglich von oben fast senkrecht herabfallend zuzuführen und in einer Tasche seitlich des Buchblocks in der Höhe 15 am Buchblock aufzuhalten, die etwa der Schnittiefe an der Frässtation entspricht. Auch hier wird der Rückenfalz der Vorsatzbogen nicht beschädigt.
Als Nachteil ist hier zu sehen, dass eine zusätzliche Einrichtung zum Zuführen der Vorsatzbogen zwischen Zusam-mentrag- und Klebebindemaschine vorzusehen ist, die eine Bedienung von beiden Seiten der Klebebindemaschine erforderlich macht.
Zusätzlich haben die genannten Einrichtungen den Nachteil, dass sie nur für einen bestimmten Maschinentyp
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von Klebebindemaschinen konzipiert sind.
Ziel der Erfindung ist es, eine an verschiedenen Typen von Klebebindemaschinen einsetzbare Einrichtung zum Versetzen von Vorsatzbogen zu schaffen, die ohne zusätzlichen 30 Platzbedarf unmittelbar vor dem Klemmen des kompletten Buchblocks angeordnet und einfach im Aufbau ist, wartungsfrei arbeitet und nur einen geringen Einstellaufwand erfordert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrich-35 tung zum Versetzen des Vorsatzes bei der Bearbeitung der Buchblocks in einer Klebebindemaschine zu schaffen, die einen geringen Platzbedarf benötigt und bei Einsatz einfacher Mittel rotierende Teile und komplizierte Luftleitungen aus-schliesst.
40 Inhaltsbogen und Vorsatz, die den kompletten Buchblock bilden, sollen, gemeinsam von der Zusammentragmaschine kommend, der Frässtation der Klebebindemaschine zugeführt werden, ohne dass dies von Übergabeeinrichtungen beeinflusst wird.
45 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass feststehende Saugelemente mit gesteuerter Luft unmittelbar vor mit Nuten versehenen Führungsschienen angeordnet sind. Diese Nuten weisen zweckmässigerweise in ihrem Einführungsbereich einen bogenförmigen Einlauf für den so Vorsatz auf.
Die Erfindung soll nachstehend anhand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 die Zuführbahn einer Klebebindemaschine 55 Fig. 2 die einzelnen Phasen des Absenkens des Buchblocks gegenüber den Vorsatzbogen
Fig. 3 Saugeinrichtung und Führungsschienen für den Vorsatz in der Draufsicht.
Im Einführungsbereich eines Klebebinders ist eine Zu-6o führbahn angeordnet, die aus einer Auflageschiene 1 und aus an einer Förderkette 2 befestigten vorderen und hinteren Klemmbacken 3; 4 besteht. Am Ende der Auflageschiene 1 sind beiderseits Saugelemente 5; 6 angeordnet, die in bekannter Weise mit gesteuerter Saugluft beaufschlagt werden. 65 Den Saugelementen 5; 6 schliesst sich eine horizontal einstellbare Auflageschiene 7 an. Beiderseits sind über der Auflageschiene 7 Führungsschienen 8; 9 angeordnet, die mit Nuten 10; II versehen sind.
Ein von einer Zusammentragmaschine der Klebebindemaschine durch nicht dargestellte Mitnehmer zugeführter, aus Inhaltsbogen 12 und Vorsatz 13 bestehender Buchblock wird auf die Auflageschiene 1 abgelegt und durch an den Klemmbacken 3; 4 angebrachte Mitnehmer 14 bei noch geöffneten Klemmbacken 3; 4 weiter transportiert. Auf der Führungsschiene 1 liegen Inhaltsbogen 12 und Vorsatz 13 in der gleichen Ebene. Gelangt die Vorderkante des Buchblocks 12; 13 in den Bereich der Saugelemente 5; 6, wird von
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letzteren das Vorsatz 13 von den Inhaltsbogen 12 abgelenkt und in die, die gleiche Ebene wie die Führungsschiene 1 aufweisende Nut 10; 11 der Führungsschienen 8; 9 eingeführt. Beim Weiterfördern fallen die Inhaltsbogen 12 auf die Auflageschiene 7, die entsprechend des abzufräsenden Buchrük-kens gegenüber dem Vorsatz 13 tiefer liegt. Danach schlies-sen sich die Klemmbacken 3; 4 und der komplette Buchblock mit Inhaltsbogen 12 und versetztem Vorsatz 13 wird einer nicht dargestellten Frässtation zugeführt.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

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1. Einrichtung zum Versetzen von Vorsatzbogen bei der Bearbeitung von Buchblocks in einer Klebebindemaschine, in der die Buchblocks mit dem Rücken nach unten transportiert, zum Klebebinden vorbereitet und klebegebunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass feststehende Saugelemente (5; 6) mit gesteuerter Luft unmittelbar vor mit Nuten (10;
11) versehenen Führungsschienen (8; 9) angeordnet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (10; 11) in ihrem Einführungsbereich einen bogenförmigen Einlauf aufweisen.
CH579480A 1979-07-30 1980-07-29 Device for displacing end papers CH646909A5 (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD21468679A DD145247A1 (de) 1979-07-30 1979-07-30 Einrichtung zum versetzen von vorsatzbogen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH646909A5 true CH646909A5 (en) 1984-12-28

Family

ID=5519470

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH579480A CH646909A5 (en) 1979-07-30 1980-07-29 Device for displacing end papers

Country Status (3)

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CH (1) CH646909A5 (de)
DD (1) DD145247A1 (de)
DE (1) DE3019101A1 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
DE3019101A1 (de) 1981-02-19
DE3019101C2 (de) 1988-12-01
DD145247A1 (de) 1980-12-03

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