CH647003A5 - Verfahren zum erzeugen eines korrosionsschutzes bei litzen aus hochfesten stahldraehten. - Google Patents
Verfahren zum erzeugen eines korrosionsschutzes bei litzen aus hochfesten stahldraehten. Download PDFInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen eines Korrosionsschutzes bei Litzen aus hochfesten Stahldrähten, vornehmlich zur Verwendung als Zugglieder für nachspannbare Erd- oder Felsanker, bei dem jede Litze nach Behandlung mit einer Korrosionsschutzmasse mit einem Hüllrohr versehen wird.
Bei allen nicht nur vorübergehend eingesetzten Erd- und Felsankern müssen die Stahlzugglieder dauerhaft gegen Korrosion geschützt werden. Während warmgewalzte Stahlstäbe nicht nur von der Legierung, sondern auch vom Querschnitt her weniger anfällig gegen Korrosion sind, sich aber auch verhältnismässig leicht gegen Korrosion schützen lassen, ist ein dauerhafter Korrosionsschutz bei Litzen aus Stahldrähten ebenso notwendig, wie schwer zu bewerkstelligen.
Unter Litzen versteht man im allgemeinen ein Bündel aus meist sieben Stahldrähten, einem Zentraldraht und sechs radial dazu angeordneten Aussendrähten, die jeweils kreisförmigen Querschnitt haben und durch Verdrillen in einer solchen Weise plastisch verformt sind, dass sie ihre dicht gedrängte Lage beibehalten.
Es ist bekannt, Litzen aus Stahldrähten unmittelbar anschliessend an die Herstellung in einem kontinuierlichen Verfahren an der Oberfläche mit einer Korrosionsschutz- ' masse, zum Beispiel einem Fett, zu beschichten und die so beschichtete Litze zur Gewährleistung eines mechanischen Schutzes in ein Hüllrohr einzuführen oder einen Hüllschlauch durch Extrudieren aufzubringen.
Dieses Verfahren kann angewendet werden, wenn der Korrosionsschutz auf der gesamten Länge der Litze benötigt wird. Bei Erd- und Felsankern muss jedoch die Verankerungsstrecke, die einen nicht unbeträchtlichen Teil der Gesamtlänge des Zuggliedes ausmacht, von jeglichem Fett frei sein, da dieses den Verbund zum Zementmörtel, über den die Ankerkraft übertragen wird, verhindert. Werden in dieser Weise gegen Korrosion geschützte Litzen verwendet, so muss im Bereich der Verankerung durch verhältnismässig aufwendige Massnahmen, wie Abkochen, Dampfstrahlen oder dergleichen das Fett entfernt werden. Abgesehen davon, dass bei unachtsamer Arbeit der Erfolg nicht immer lückenlos ist, entsteht beim Abnehmen der Schutzhülle und Entfernen des Fettes viel Abfall und Schmutz.
Unbeschadet dessen besteht aber beim Aufbringen von Korosionsschutzmasse auf Litzen ganz allgemein das Problem, dass beim blossen Beschichten der Oberfläche der Litze zum einen der Zentraldraht im Inneren einer zum Beispiel siebendrähtigen Litze nicht von der Korrosionsschutzmasse berührt wird und dass zum anderen beim Einführen der beschichteten Litze in ein Hüllrohr bzw. beim Aufextrudieren eines Hüllrohrs nicht gewährleistet werden kann,
dass der Ringraum zwischen Litze und Hüllrohr satt verfüllt ist. Die Unmöglichkeit der Behandlung des Zentraldrahts im Inneren der Litze hat nicht nur zur Folge, dass dieser Draht nicht geschützt ist, sondern dass die um diesen Zentraldraht herum vorhandenen feinen Kanäle nicht ausgefüllt sind, so dass diese in Längsrichtung des Ankers bei entsprechenden Voraussetzungen Wasser von der einen zur anderen Seite eines Bauwerks kanalisieren können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, um nicht nur den Zentraldraht gegen Korrosion zu schützen, sondern auch eine satte Verfüllung des Ringraumes zwischen Litze und Hüllrohr zu erreichen.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass in einem ersten Arbeitsgang die Hohlräume zwischen den einzelnen Drähten der Litze und in einem unmittelbar anschliessenden zweiten Arbeitsgang beim Einführen der Litze in das Hüllrohr der ringförmige Hohlraum zwischen der Litze und dem Hüllrohr satt mit Korrosionsschutzmasse ausgefüllt werden.
Zweckmässigerweise wird die Korrosionsschutzmasse
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zum Ausfüllen der Hohlräume in einen Zustand niedriger Viskosität gebracht, zum Beispiel verflüssigt, und während des Ausfüllens der Hohlräume darin gehalten, während sie danach in einen Zustand hoher Viskosität übergeht, zum Beispiel erstarrt.
Die Korrosionsschutzmasse kann durch Erwärmen verflüssigt werden; sie kann aber auch thixotrope Eigenschaften aufweisen und durch Bewegen verflüssigt werden.
Zum Ausfüllen der Hohlräume zwischen den einzelnen Drähten werden die Litzen zweckmässig durch ein Bad mit verflüssigter Korrosionsschutzmasse geführt, das sie vorteilhaft nach einer Seillinie durchhängend durchlaufen.
Es kann aber auch jedes Hüllrohr vor dem Einführen der Litze mit Korrosionsschutzmasse angefüllt und im Zuge des Einführens der Litze die vom Volumen der Litze entsprechende Menge Korrosionsschutzmasse am gegenüberliegenden Ende aus dem Hüllrohr verdrängt werden.
Schliesslich ist es möglich, die Korrosionsschutzmasse unter Druck in die Hohlräume zwischen den einzelnen Drähten der Litze einzupressen.
Zum Ausfüllen des ringförmigen Hohlraumes zwischen Litze und Hüllrohr kann dieses vor dem Einführen der Litze zumindest teilweise mit Korrosionsschutzmasse gefüllt werden, während ein eventueller Überschuss an Korrosionsschutzmasse beim Einführen der Litze am gegenüberliegenden Ende austritt.
Zweckmässig wird der ringförmige Hohlraum zwischen Litze und Hüllrohr zugleich mit dem Einführen der Litze unter Druck mit Korrosionsschutzmasse ausgefüllt. Dabei kann das Hüllrohr auf einen Teil seiner Länge vollständig mit Korrosionsschutzmasse ausgefüllt werden, die beim Einführen der Litze über die gesamte Länge verteilt wird.
Es kam aber auch vor dem Einführen der Litze in das Hüllrohr entlang des inneren Hüllrohrumfangs eine Schicht Korrosionsschutzmasse aufgetragen werden.
Wesentlich für das erfindungsgemässe Verfahren ist,
dass einerseits durch besondere Massnahmen die Füllung der Zentralkanäle und somit die Behandlung des Zentraldrahtes erreicht und dass andererseits auch der Ringraum zwischen Litze und Hüllrohr in einem eigenen Arbeitsgang mit Korrosionsschutzmasse gefüllt wird.
Als Korrosionsschutzmasse werden im allgemeinen Fette, Wachse oder dergleichen verwendet. Diese Substanzen haben in kaltem Zustand eine hohe Viskosität, d.h. eine hohe innere Reibung. Die Viskosität lässt sich durch Erwärmen erniedrigen und damit die innere Reibung verringern, so dass die Korrosionsschutzmasse von selbst in die feinen Zentralkanäle eindringt, wenn die Litze durch ein Bad geführt wird. Dieser Effekt wird durch die aus dem Durchgang der Litze folgende fortlaufende Verformung begünstigt.
Bei derart verflüssigter Korrosionsschutzmasse ist es weiterhin durch eine einfache Pumpe möglich, das Hüllrohr vor dem Einführen der Litze zu füllen und die überschüssige Korrosionsschutzmasse beim Einführen der Litze am gegenüberliegenden Hüllrohrende zu verdrängen und wiederzugewinnen. Die innere Reibung der durch Erwärmen verflüssigten Korrosionsschutzmasse ist so gering, dass auf diese Weise auch sehr lange Litzen ohne Schwierigkeiten in Hüllrohre eingeführt werden können. Damit gelingt eine satte Verfüllung auch des Ringraumes mit Korrosionsschutzmasse, die nach dem Abkühlen die hohe Viskosität eines Fettes wieder annimmt.
Die anwendungstechnischen Vorteile, die eine Korrosionsschutzmasse mit geringer Virkosität bietet, können auch dadurch erreicht werden, dass die innere Reibung durch Druckanwendung herabgesetzt wird. So ist es nach der Erfindung auch möglich, das Korrosionsschutzmittel unter
Druck in die Hohlräume zwischen den einzelnen Drähten der Litze sowie in den ringförmigen Hohlraum einzubringen.
In jedem Fall ist es nach der Erfindung in einem kontinuierlichen Verfahren möglich, den Korrosionsschutz nicht durchgehend auf die gesamte Litzenlänge, sondern nur ouf Teilbereiche aufzubringen, so dass es nicht notwendig ist, den Korrosionsschutz im Bereich der Verankerungsstrecken von Ankerzuggliedern wieder zu entfernen.
Weitere Merkmale der Erfindung und durch sie erzielte Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine nach der Erfindung mit Korrosionsschutz versehene Litze im einbaufertigen Zustand,
Fig. 2 in schematischer Darstellung eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung mit durch Erwärmen verflüssigter Korrosionsschutzmasse,
Fig. 3 in schematischer Darstellung eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung unter Druckanwendung und
Fig. 4 in schematischer Darstellung eine Variante zu der Anlage nach Fig. 3.
In Fig. 1 ist ein Querschnitt durch eine Litze dargestellt, die nach der Erfindung mit vollem Korrosionsschutz versehen und in dieser Form zum Beispiel als Zugglied 1 für einen Erd- oder Felsanker geeignet ist. Die Litze 2 selbst besteht aus einem Zentraldraht 3, um den sich insgesamt sechs Aussendrähte 4 gruppieren. Die Durchmesser der Aus-sendrähte 4 sind etwas geringer als der Durchmesser des Zentraldrahts 3, so dass zwischen den einzelnen Aussen-drähten 4 schmale Zwischenräume 5 verbleiben, die zu zwik-kelförmigen Kanäle 6, den sogennanten Zentralkanälen, führen. Die Zentralkanäle 6, wie auch der ringförmige,
durch Zwickel erweiterte, Hohlraum 7 zwischen der Litze 2 und einem diese umgebenden Hüllrohr 8 sind mit einer Korrosionsschutzmasse 9 ausgefüllt. Nach der Erfindung zu behandelnde Litzen können selbstverständlich eine beliebige, von der dargestellten Anordnung abweichende Anzahl von Drähten aufweisen.
In Fig. 2 ist schematisch eine Anlage dargestellt, mit der die Zentralkanäle 6 und der ringförmige Hohlräume 7 vollständig mit Korrosionsschutzmasse 9 gefüllt werden können. Die zu behandelnde Litze 2 wird darin von einen Bund 10 abgerollt, das in einem Gestell 11 gelagert ist, und durch ein Einschiebegerät geführt, das nur schematisch durch seine Antriebsrollen 12 dargestellt ist. Durch die sich in Richtung der Pfeile 13 drehenden Rollen 12 wird eine in Richtung des Pfeiles 14 wirkende Schubkraft auf die Litze 2 aufgebracht.
Die Litze 2 passiert sodann ein Schneidgerät 15, mit dem entsprechend den jeweiligen Anforderungen einzelne Stücke abgeschnitten werden können.
Danach durchläuft die Litze 2 einen Behälter 16, in dem sich das durch die Wirkung zum Beispiel einer Gasflammenheizung 17 zu einem Bad 18 verflüssigte Korrosionschutzmittel befindet. Die Litze 2 durchläuft das Bad 18 frei durchhängend und wird mittels — nicht dargestellter — Führungen unmittelbar nach Verlassen des Bades, in dem die Zentralkanäle 6 zwischen den einzelnen Litzendrähten 3 bzw. 4 satt ausgefüllt werden, in das Hüllrohr 8 eingeführt. Das Hüllrohr 8 liegt auf einer — nicht dargestellten — Unterlage auf und ist zumindest an der Stirnseite durch eine Halterung 19 festgehalten. Gegebenenfalls können auch entlang seiner Länge weitere Zwischen-halterungen vorgesehn sein.
Schon beim Einführen der Litze 2 in das Hüllrohr 8 ist dieses mit flüssigem Korrosionsschutzmittel angefüllt. Das
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Korrosionsschutzmittel wird in einem ebenfalls zum Beispiel mittels einer Heizung 17 beheizbaren Mischer 20, dem es aus einem ebenfalls beheizbaren Fass 21 über eine Leitung 22 zugeführt wird, vorrätig gehalten und mittels einer Pumpe 23 über eine — nicht dargestellte — Leitung in das Hüllrohr 8 gepumpt. Beim Einführen der Litze 2 in das Hüllrohr 8 gleitet diese, durch das flüssige Korrosionsschutzmittel geschmiert, hindurch, wobei das dem Volumen der Litze entsprechende überschüssige Korrosionsschutzmittel am Ende des Hüllrohrs 8 in einem Behälter 24 aufgefangen wird.
Bei der in Fig. 3 schematisch dargestellten Anlage wird die Litze 2 nach Passieren der Rollen 12 eines Einschiebegerätes, das wiederum einen Schub in Richtung des Pfeiles 14 erzeugt, durch eine Druckdüse 25 geführt, in die durch einen Rohrstutzen 26 in Richtung des Pfeiles 27 Korrosionsschutzmittel 28 eingepresst wird. Der Einpressdruck muss so hoch sein, dass beim Durchlauf der Litze 2 durch die Druckdüse 25 die Zentralkanäle 6 sicher mit Korrosionsschutzmasse gefüllt werden.
Unmittelbar im Anschluss an das Passieren der Druckdüse 25 wird die Litze 2 in das Hüllrohr 8 eingeschoben. In das Hüllrohr 8, das wieder in einer Festhaltevorrichtung 19 gehalten ist, reicht ein Druckrohr 29 hinein, das über einen Druckschlauch 30 mit einer Pumpe 31 verbunden ist, durch die Korrosionsschutzmasse mit hohem Druck gefördert werden kann. Am vorderen Ende ist das Druckrohr 30 mit Öffnungen 32 versehen, durch die Korrosionsschutzmasse in das Hüllrohr 8 austreten kann. Durch Nocken 33 wird das Druckrohr 30 im Hüllrohr 8 zentriert; durch eine Dichtung 34 wird der Ringraum zwischen Druckrohr und Hüllrohr nach rückwärts abgedichtet.
Vor dem Einführen der Litze 2 in das Hüllrohr 8 wird von der gegenüberliegenden Seite aus das Druckrohr 30 5 eingeführt und Korosionsschutzmasse eingepresst. Die aus den Öffnungen 32 austretende Korrosionsschutzmasse füllt den Ringraum zwischen Druckrohr und Hüllrohr und auch den — engeren — Ringraum zwischen Litze 2 und Hüllrohr 8 aus, wenn diese in Richtung des Pfeils 14 in das Hüll-io rohr 8 eingeschoben wird und dabei das Druckrohr 29 in Richtung des Pfeils 35 herausdrückt. Etwa überschiessende Korrosionsschutzmasse wird dabei am gegenüberliegenden Ende des Hüllrohrs herausgedrückt.
Eine Variante dieser Anlage ist in Fig. 4 angedeutet. is Während die Anlage zum Ausfüllen der Hohlräume zwischen den einzelnen Drähten der Litze derjenigen entspricht, die im Zusammenhang mit Fig. 3 beschrieben wurde, ist, um den Ringraum zwischen der Litze 2 und dem Hüllrohr 8 satt auszufüllen, das Hüllrohr 8 hier im Bereich des Ein-20 trittsendes auf eine bestimmte Länge mit Korrosionsschutzmasse 25 gefüllt, die gewissermassen einen Propfen bildet. Die durch das Einschiebegerät ausgeübte Schubkraft muss so gross sein, dass der Propfen beim Einschieben der Litze 2 vor dieser hergeschoben wird. Die Menge an Korrosions-25 schutzmasse, also die Länge des Propfens, muss so gross sein, dass auf die gesamte Länge des Hüllrohrs 8 der Ring-raum satt ausgefüllt wird, was dadurch kontrolliert werden kann, dass am gegenüberliegenden — nicht dargestellten — Hüllrohrende eine gewisse Menge an Korrosionsschutzmasse 30 austritt.
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2 Blätter Zeichnungen
Claims (12)
1. Verfahren zum Erzeugen eines Korrosionsschutzes bei Litzen aus hochfesten Stahldrähten, vornehmlich zur Verwendung als Zugglieder für nachspannbare Erd- oder Felsanker, bei dem jede Litze nach Behandlung mit einer Korrosionsschutzmasse mit einem Hüllrohr versehen wird, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Arbeitsgang die Hohlräume (6) zwischen den einzelnen Drähten (3 bzw. 4) der Litze (2) und in einem unmittelbar anschliessenden zweiten Arbeitsgang beim Einführen der Litze in das Hüllrohr der ringförmige Hohlraum (7) zwischen der Litze (2) und dem Hüllrohr (8) satt mit Korrosionsschutzmasse (9) ausgefüllt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrosionsschutzmasse zum Ausfüllen der Hohlräume in einen Zustand niedriger Viskosität gebracht,
zum Beispiel verflüssigt, und während des Ausfüllens der Hohlräume darin gehalten wird, während sie danach in einen Zustand hoher Viskosität übergeht, zum Beispiel erstarrt.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrosionsschutzmasse durch Erwärmen verflüssigt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrosionsschutzmasse thixotrope Eigenschaften aufweist und durch Bewegen verflüssigt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzen (2) zum Ausfüllen der Hohlräume zwischen den einzelnen Drähten durch ein Bad mit verflüssigter Korrosionsschutzmasse geführt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzen (2) nach einer Seillinie durchhängend durch das Bad geführt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Hüllrohr (8) vor dem Einführen der Litze (2) mit Korrosionsschutzmasse angefüllt und im Zuge des Einführens der Litze die dem Volumen der Litze entsprechende Menge Korrosionsschutzmasse am gegenüberliegenden Ende aus dem Hüllrohr (8) verdrängt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrosionsschutzmasse unter Druck in die Hohlräume (6) zwischen den einzelnen Drähten (3 bzw. 4) der Litze (2) eingepresst wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ausfüllen des ringförmigen Hohlraumes (7) zwischen Litze (2) und Hüllrohr (8) dieses vor dem Einführen der Litze (2) zumindest teilweise mit Korrosions-schutzmasse gefüllt wird, während ein eventueller Über-schuss an Korrosionsschutzmasse beim Einführen der Litze am gegenüberliegenden Ende des Hüllrohrs austritt.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Hohlraum (7) zwischen Litze (2) und Hüllrohr (8) zugleich mit dem Einführen der Litze (2) unter Druck mit Korrosionsschutzmasse ausgefüllt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Hüllrohr (8) auf einen Teil seiner Länge vollständig mit Korrosionsschutzmasse ausgefüllt wird, die beim Einführen der Litze (2) über die gesamte Länge verteilt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einführen der Litze (2) in das Hüll-rohr (8) entlang des inneren Hüllrohrumfangs eine Schicht Korrosionsschutzmasse aufgetragen wird.
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