CH647019A5 - Shuttle emboidering machine - Google Patents

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Publication number
CH647019A5
CH647019A5 CH489480A CH489480A CH647019A5 CH 647019 A5 CH647019 A5 CH 647019A5 CH 489480 A CH489480 A CH 489480A CH 489480 A CH489480 A CH 489480A CH 647019 A5 CH647019 A5 CH 647019A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shuttle
ruler
needle
embroidery
longitudinal direction
Prior art date
Application number
CH489480A
Other languages
English (en)
Inventor
August Heinzle
Original Assignee
August Heinzle
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by August Heinzle filed Critical August Heinzle
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/16Arrangements for repeating thread patterns or for changing threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schiffchenstickmaschine mit einer Färb- und Rapportwechseleinrichtung, einem Nadellineal sowie einem Schiffchenlineal mit parallel zueinander spitzwinklig zur Vertikalen verlaufenden Schiffchenbahnen und einem in Richtung der Schiffchenbahnen verschiebbaren Treiberlineal, wobei das Schiffchenlineal in dessen Längsrichtung verstellbar ist.
Es ist bereits eine Schiffchenstickmaschine bekannt, bei welcher unverstellbare und verstellbare Stickorgane vorgesehen sind. Es sind dabei jeweils zwei Nadellineale und zwei Schiffchenlineale vorgesehen, wobei an diesen beiden Teilen jeweils jede zweite Nadel bzw. jede zweite Schiffchenbahn befestigt sind. Es ist dadurch möglich, jede zweite Nadel bzw. jedes zweite dazu gehörige Schiffchen der Höhe nach zu verstellen, um dadurch zwei gleiche Muster rapportmässig und höhenmässig versetzt gleichzeitig zu sticken. Ferner ist eine horizontale Verstellbarkeit der verstellbaren Stickorgane möglich, um dadurch eine geringfügige Korrektur vornehmen zu können. Bei dieser Ausführung müssen dann sowohl die Schiffchenbahn als auch der entsprechende Nadelträger gleichlaufend miteinander verstellt werden, um wiederum ein einwandfreies Sticken zu ermöglichen. Bei dieser Ausgestaltung ist immer dasselbe Schiffchen derselben Nadel zugeordnet.
Gerade bei einer Mehrfarbenstickerei kommt es zu einer Vielzahl von Fäden an der schiffchenseitigen Rückseite des Stoffgrundes, da je nach der Verwendung einer bestimmten Stickfarbe das der entsprechenden Nadel, zugeordnete Schiffchen zum Einsatz kommt. Die Bereiche des Unterfadens, welche von den anderen, zu diesem Zeitpunkt nicht im Einsatz befindlichen Schiffchen herrühren und mit der Stickbahn noch verbunden sind, behindern einerseits den Stickvorgang und sind später teilweise nur sehr schwer zu entfernen, da diese oft auch von der Rückseite her mitgestickt werden.
Ausserdem ist es als sehr wesentlicher Zeitaufwand zu betrachten, wenn auch bei Mehrfarbenstickerei sämtliche Schiffchen im Einsatz sein müssen, obwohl jeweils nur ein Teil der Nadeln, eben diejenigen Nadeln mit den entsprechenden Farben, im Einsatz sind.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Möglichkeit bei einer Stickmaschine mit Färb- und Rapportwechseleinrichtung zu schaffen, mit der die Probleme mit den verschiedenen Unterfäden von den zahlreichen Schiffchen vermieden werden können und mit der eine Mehrfarbenstickerei herstellbar ist mit einer wesentlich geringeren Anzahl von Schiffchen gegenüber der Anzahl der Nadeln.
Erfindungsgemäss gelingt dies dadurch, dass das Schiffchenlineal und das Treiberlineal in deren Längsrichtung gegenüber dem in Längsrichtung unverschiebbaren Nadellineal verstellbar sind zur wahl weisen Zuordnung verschiedener Schiffchenbahnen zu entsprechenden Nadelträgern.
Mit der erfindungsgemässen Ausgestaltung ist es möglich, dass einer Nadel eine gewünschte Schiffchenbahn und somit ein entsprechendes Schiffchen zugeordnet wird. Eine solche Massnahme ist besonders bei einer Mehrfarbenstickerei von wesentlichem Vorteil, da nur einzelne Schiffchenbahnen mit einem Schiffchen gefüllt werden müssen. Beispielsweise bei einer Vierfarbenstickerei muss nur in jede vierte Schiffchenbahn ein Schiffchen eingesetzt werden.
Bei den bisher bekannten Ausgestaltungen war der Verbrauch der Unterfäden von den einzelnen Schiffchen recht unterschiedlich, je nach dem, welche Nadel nun mehr oder weniger im Einsatz war. Es sind dadurch der Reihe nach immer wieder verschiedene Schiffchen nachzufüllen.
Bei einem Einsatz der erfindungsgemässen Massnahmen werden alle hier noch verwendeten Schiffchen im gleichen Masse zum Einsatz gebracht, so dass praktisch in allen Schiffchen zur gleichen Zeit der Faden ausgeht. Es ist dann in einfacher Weise in einem Arbeitsgang ein Nachfüllen möglich.
In diesem Zusammenhang ist es auch möglich, dass vor Beginn der Stickarbeiten sämtliche Schiffchen gefüllt werden, wobei nach dem Entleeren der entsprechenden Schiffchen das nächste Schiffchen jeweils der zum Einsatz kommenden Nadel zugeordnet wird. Es könnten dann der Reihe nach alle vorhandenen Schiffchen geleert werden, so dass über einen grossen Abschnitt kein Nachfüllen der Schiffchen erforderlich ist.
Weitere Vorteile werden in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schiffchenlineal in einem Horizontalschnitt mit den zugeordneten Sticknadeln, wobei diese Teile lediglich schematisch dargestellt sind;
Fig. 2 eine Ansicht des Schiffchenlineals von hinten mit einer schematischen Darstellung der Arretier- und Zentrierelemente.
In der Zeichnung wurden selbstverständlich die die vorliegende Erfindung nicht betreffenden Merkmale einer Stickmaschine der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt. Es geht hier also um eine Schiffchenstickmaschine mit einer Färb- und Rapportwechseleinrichtung einer üblichen Bauart, wobei also je nach der gewünschten zum Einsatz kommenden Farbe der eine oder andere Nadelstössel 1 mit einer Sticknadel 2 zum Einsatz gebracht wird. In dem Schiffchenlineal 3 sind in schräg zur Vertikalen verlaufenden Schiffchenbahnen 4 die Schiffchen 5 untergebracht. Das Treiberlineal, durch dessen in die Schiffchenbahnen eingreifende Zapfen die Schiffchen in Längsrichtung der Schiffchenbahnen verschiebbar sind, wurde der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt. Zwischen dem Schiffchenline'al 3 und den Sticknadeln 2 ist der Stickgrund 6 gespannt.
Das wesentliche Merkmal der vorliegenden Erfindung liegt nun darin, dass das Schiffchenlineal 3 und das Treiberlineal in deren Längsrichtung (in den Pfeilrichtungen 7) verschiebbar ausgeführt sind. Ferner ist das Schiffchenlineal in diesen verschiedenen Einsatzstellungen arretierbar. Dadurch ist jeweils ein bestimmtes Schiffchen der gerade im Einsatz befindlichen Nadel 2 zugeordnet. Bei einer Vierfarbenstik-
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kerei ist daher beispielsweise jede vierte Schiffchenbahn mit einem Schiffchen gefüllt, wobei zugleich mit dem Farbwechsel auch ein Verschieben des Schiffchenlineals erfolgt und ein Arretieren an der neuen Einsatzstellung, so dass der jeweils im Einsatz befindlichen Nadel 2 das betreffende Schiffchen 5 zugeordnet ist.
Selbstverständlich gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Verstellung dieses Schiffchenlineals, wobei diese Verstellung stufenlos und stufenweise in Schiffchenbahnabstand erfolgen kann. Die Verstellung kann entweder mechanisch, elektrisch oder pneumatisch erfolgen. Bei einer elektrischen Regelung wäre insbesondere die Anwendung eines Linearmotors von besonderem Vorteil.
Nachdem ein Treiberlineal in das Schiffchenlineal eingreift, bestehen zwei Möglichkeiten, diese Bewegungen aufeinander abzustimmen. Eine konstruktiv sehr einfache Variante liegt darin, dass das Treiberlineal zusammen mit dem Schiffchenlineal verschoben wird, so dass die Zapfen des Treiberlineals stets in die gleiche Schiffchenbahn eingreifen und somit in der neuen Einsatzstellung wiederum gleich betriebsbereit sind. Eine Ausführungsvariante liegt darin, dass bei einem Verschieben des Schiffchenlineals 3 vorerst das Treiberlineal in horizontaler Richtung zurückgezogen wird, worauf nach dem Verschieben des Schiffchenlineals das Treiberlineal wiederum in seine Einsatzstellung zurückgeführt wird.
Um das Schiffchenlineal in der entsprechenden Einsatzstellung sicher arretieren zu können, sind über die Länge des Schiffchenlineals gesehen mehrere Arretier- und Zentrierelemente vorgesehen. In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel dafür aufgezeigt. Im Schiffchenlineal 3 sind keilförmige Vertiefungen 8 angeordnet, in welche ein Arretierbolzen 9 eingreift. Je nach der Einsatzstellung des Schiffchenlineals greift dieser Arretierbolzen in die eine oder andere Vertiefung 8 ein.
Um Wärmedehnungen des Schiffchenlineals 3 auszugleichen, ist dieses vorteilhafterweise in wenigstens zwei mit einem Ausdehnungsabstand aufeinanderfolgende Abschnitte geteilt. Je nach der Arbeitslänge des Schiffchenlineals können auch mehrere Abschnitte aufeinander folgen. Beim
Verschieben des Schiffchenlineals können sich diese Abschnitte geringfügig in einem bestimmten Spiel gegeneinander bewegen, wobei in der gewünschten Einsatzstellung eine Arretierung mittels der Arretierbolzen 9 erfolgt. Es ist s dann immer wieder in der neuen Einsatzstellung eine exakte Zentrierung trotz der Ausbildung mehrerer Abschnitte möglich.
Eine exakte Zentrierung zwischen Schiffchen und Nadel ist aber eines der notwendigsten Merkmale für einen ord-lo nungsgemässen Betrieb der Stickmaschine. Um eine Arretierung und Zentrierung der einzelnen Abschnitte zu gewährleisten, ist je Abschnitt des Schiffchenlineals wenigstens ein Arretier- und Zentrierelement vorgesehen.
Die Steuerung für das Verschieben des Schiffchenlineals kann selbstverständlich in mannigfacher Weise erfolgen, und somit auch direkt von einer die Stickmaschine steuernden Lochkarte aus bewirkt werden. Zweckmässigerweise wird die Bewegung des Schiffchenlineals in Abhängigkeit von einem Farbwechsel bzw. einem Nadelwechsel bei Mehrfarbenstik-kerei ausgelöst.
Die konstruktiven Massnahmen zur Durchführung der Verschiebbarkeit des Schiffchenlineals sind mit keinem besonderen Aufwand verbunden. Durch entsprechende Führungselemente ist eine exakte Verschiebung des Schiffchenli-neals gewährleistet, durch die Arretierung- und Zentrierelemente, welche beispielsweise elektrisch, pneumatisch oder mechanisch betätigt werden können, ist eine exakte Fixierung an der entsprechenden Einsatzstellung gegeben.
In diesem Zusammenhang ist es selbstverständlich auch möglich, das Schiffchenlineal entsprechend umzubauen, so dass beispielsweise für Stickmaschinen, mit denen praktisch nur Mehrfarbenstickereien ausgeführt werden, die Schiffchen grösser ausgeführt werden könnten, was ja ohne weiteres konstruktiv sich durchführen lässt, zumal dazwischenliegende Schiffchenbahnen dann gar nicht benötigt würden. Es könnten dann in entsprechendem Abstand Schiffchenbahnen angeordnet werden, welche eine entsprechende Grösse aufweisen.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

647 019 PATENTANSPRÜCHE
1. Schiffchenstickmaschine mit einer Färb- und Rapportwechseleinrichtung, einem Nadellineal sowie einem Schiffchenlineal mit parallel zueinander spitzwinklig zur Vertikalen verlaufenden Schiffchenbahnen und einem in Richtung der Schiffchenbahnen verschiebbaren Treiberlineal, wobei das Schiffchenlineal in dessen Längsrichtung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Schiffchenli-neal und das Treiberlineal in deren Längsrichtung gegenüber dem in Längsrichtung unverschiebbaren Nadellineal verstellbar sind zur wahlweisen Zuordnung verschiedener Schiffchenbahnen zu entsprechenden Nadelträgern.
2. Schiffchenstickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schiffchenlineal (3) stufenweise in Schiffchenbahnabstand verstellbar ist.
3. Schiffchenstickmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schiffchenlineal (3) in wenigstens zwei mit einem Ausdehnungsabstand aufeinanderfolgende Abschnitte geteilt ist, wobei je Abschnitt des Schiffchenlineals (3) wenigstens ein Arretier- und Zentrierelement (8,9) vorgesehen ist.
CH489480A 1979-06-29 1980-06-26 Shuttle emboidering machine CH647019A5 (en)

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DE3133333C2 (de) * 1981-08-22 1986-08-14 Aktiengesellschaft Adolph Saurer, Arbon Schiffchenstickmaschine

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IT1128823B (it) 1986-06-04
IT8068007A0 (it) 1980-06-27
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IT8053343V0 (it) 1980-06-27
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