CH647144A5 - Empfaengnisverhuetungsmittel fuer frauen. - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Empfängnisverhütungsmittel für Frauen.
Das am meisten bekannte Empfängnisverhütungsmittel für Frauen ist das Diaphragma. Ein solches Diaphragma ist gewöhnlich aus dünnem, flexiblem Material hergestellt und wird in die Vaginalhöhlung eingesetzt, um den Eingang zum Gebärmutterhals zu verschliessen, damit eine Befruchtung während des Geschlechtsverkehrs verhindert wird. Im allgemeinen weisen solche Diaphragmen eine lose hängende Tasche aus einem Elastomer, wie z.B. Gummi, auf und sind mit einem aus einem Stück bestehenden, kräftigen, federnden Rand versehen, der dazu bestimmt ist, mit den Wänden der Vaginalhölung zusammenzuwirken. Um das Eindringen von Samenzellen oder krankheitserregenden Organismen in den Gebärmutterhals zu verhindern, wird das Diaphragma meistens in Kombination mit einer samentötenden Creme verwendet. Diese Kombination von Diaphragma und samentötender Creme ergibt in der Regel ein schwer zu handhabendes und unbequemes Empfängnisverhütungsmittel.
Über die Jahre ist eine Anzahl von verbesserten Empfängnisverhütungsmitteln vorgeschlagen worden. In diesem Zusammenhang wird beispielsweise auf die folgenden US-PSen verwiesen: 2,463,356; 2,540,932; 2,638,896; 2,529,363; 2,538,478; 3,117,573; 2,625,154; 2,832,669; 3,036,570; 2,249,316 und 3,545,439. Alle diese genannten Patentschriften schlagen Lösungen mit einem federbelasteten Diaphragmarand vor, um das Diaphragma federnd zusammenlegen zu können, damit dieses leicht eingeführt und anschliessend fest an den Wänden der Vaginalhöhlung anliegt.
Der Nachteil dieser Mittel ist der, dass der prophylaktische Effekt durch die Dichtwirkung des Diaphragmas an den Wänden der Vaginalhöhlung bewirkt wird. Druck kann unter gewissen Umständen zu einem Unbehagen führen.
Eine ungenügende Druckwirkung kann als Resultat entweder eine Befruchtung und/oder ein Eindringen von Krankheitserregern in den Gebärmutterhals mit sich bringen.
Eine andere Lösung wurde in der US-PS 2,522,822 vorgeschlagen, welche ein wegwerfbares Vaginaldiaphragma oder Pessar zum Gegenstand hat. In dieser Patentschrift wird insbesondere die Verwendung eines weichen und faltbaren Empfängnisverhütungsmittels vorgeschlagen. Es besteht jedoch die Annahme, dass eine solche Einrichtung nicht mit Sicherheit an ihrem Platz in der Vaginalhöhlung gehalten werden kann, was zu grossen Schwierigkeiten und einer möglichen Lageverschiebung während des Geschlechtsverkehrs führen kann.
Es sind auch schon Schwämme oder schwammähnliche Einrichtungen in der Form von Pessaren vorgeschlagen worden, beispielsweise in den US-PSen 3,216,422; 3,128,762 und 2,020,107. Bei der in der US-PS 3,216,422 beschriebenen Einrichtung hängt der Schwamm lose an einem undurchlässigen Film. Die andern schwammähnlichen Einrichtungen sind so ausgebildet, dass sie den Gebärmutterhals hand-schuh- oder becherartig umfassen und in ihrer Gestalt den bekannten Diaphragmen ähneln. Der Abstand von der Öffnung des Gebärmutterhalses erhöht bei becherähnlichen Einrichtungen die Möglichkeit einer Befruchtung oder einer Infektion. Die handschuhähnlichen Einrichtungen sind schwierig einzusetzen und müssen den einzelnen Trägerinnen entsprechend speziell angepasst werden. Diese Einrichtungen weisen daher dieselben Nachteile auf wie die andern mittels eines Randes festgehaltenen Diaphragmaeinrichtungen.
Die vorstehend erwähnten Einrichtungen sind für eine Mannigfaltigkeit von Konstruktionen repräsentativ. Alle diese Konstruktionen haben gemeinsam, dass entweder der Rand des Diaphragmas federbelastet ist, um einen bestimmten Kontakt herzustellen, so dass die Abdichteigenschaften durch den Rand gegeben sind, oder dass ein schwammartiges Material verwendet wird, das als solches lose gefaltet ist und mit dem Nachteil behaftet ist, dass es in eingesetztem Zustand in seiner Lage leicht verschoben werden kann.
In Anbetracht des vorstehend Gesagten ist es ein Zweck der vorliegenden Erfindung, ein Diaphragma zu schaffen, welches für die Prophylaxe nicht von den Abdichteigenschaften des Randes abhängt.
Es ist ein weiterer Zweck dieser Erfindung, ein Empfängnisverhütungsmittel für Frauen zu schaffen, das weggeworfen werden kann.
Im weiteren bezweckt diese Erfindung, Mittel zum Plazieren eines Organes über den Eingang zum Gebärmutterhals zu schaffen, um dadurch letzteren zu verschliessen.
Es ist ein weiterer Zweck dieser Einrichtung, ein Empfängnisverhütungsmittel zu schaffen, das von einfacher Konstruktion, wirtschaftlich in der Herstellung und bequem im Gebrauch ist.
In Übereinstimmung mit der Lehre dieser Erfindung wird ein Empfängnisverhütungsmittel mit Sperrwirkung geschaffen, das zum Einführen in die Vaginalhöhlung bestimmt ist. Das Empfängnisverhütungsmittel weist ein erstes Organ auf, das sich durch gegenüberliegende vordere und hintere Abschnitte zum Ausrichten auf entsprechende vordere und hintere Abschnitte der Vaginalhöhlung auszeichnet. Ein zweites Organ ist mit dem ersten Organ im wesentlichen an dessen hinterm Abschnitt gekoppelt, um nach dem Ein5
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führen in die Vaginalhöhlung an der Öffnung des Gebärmutterhalses anzuliegen und diese zu verschliessen. Das zweite Organ ist nach dem Einführen zwischen dem ersten und dem Gebärmutterhals angeordnet.
Unter einem weitern Aspekt dieser Erfindung wird ein Empfängnisverhütungsmittel mit Sperrwirkung geschaffen, das dazu bestimmt ist, in die Vaginalhöhlung eingesetzt zu werden. Dieses Empfängnisverhütungsmittel weist einen am Gebärmutterhals angreifenden Teil auf. Federnde und flexible Mittel sind vorgesehen, um diesen Teil in der Höhlung zu positionieren und festzuhalten und um diesen Teil in Berührung mit dem Eingang zum Gebärmutterhals zu halten, wodurch eine undurchlässige Sperre zum Gebärmutterhals gebildet wird.
Unter einem weitern Aspekt dieser Erfindung wird ein Empfängnisverhütungsmittel durch Vorsehen eines Organes gebildet, das derart dimensioniert ist, dass es an der Wand einer Vaginalhöhlung angreift. Das erste Organ ist wenigstens durch einen hintern und einen diesem diametral gegenüberliegenden vordem Abschnitt definiert. Es wird weiter ein zweites Organ vorgesehen. Dieses zweite Organ wird am hintern Abschnitt des ersten Organes positioniert und wenigstens im wesentlichen entlang des hintern Abschnittes mit dem ersten Organ verbunden, so dass nach dem Einführen des Empfängnisverhütungsmittels in die Vaginalhöhlung das zweite Organ in engen Kontakt mit dem Eingang des Gebärmutterhalses kommt, um diesen abzuschliessen, und das erste Organ an der Wand der Vaginalhöhlung angreift, um das Empfängnisverhütungsmittel in seiner Lage zu halten.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in Draufsicht ein Empfängnisverhütungsmittel gemäss der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 in Draufsicht einen gemäss der Lehre der vorhegenden Erfindung ausgebildeten Rand eines ersten Organs eines Empfängnisverhütungsmittels,
Fig. 3 den Rand gemäss Fig. 2 in Seitenansicht,
Fig. 4 das in einer Packung untergebrachte Empfängnisverhütungsmittel gemäss Fig. 1 in Seitenansicht, und
Fig. 5 in Seitenansicht das erfindungsgemässe Empfängnisverhütungsmittel mit für das Einführen gefalteten Seitenteilen.
Bei dem in den Fig. 1-5 gezeigten Empfängnisverhütungsmittel 120 wird das «Gedächtnis» eines Kunststoffmaterials ausgenutzt. Dieses Empfängnisverhütungsmittel 120 hat im wesentlichen die Form eines «Schneemannes». Der äussere Rand 121 des Empfängnisverhütungsmittels 120 legt zwei zusammengefügte, scheibenförmige Organe 122 und 124 fest, die entlang einer gemeinsamen Sehne 126 miteinander verbunden sind. Die Verbindungslinie 126 legt den hintern Teil 126 des grössern scheibenförmigen Organs 122 fest.
Das grössere Organ 122 dient dazu, an der Vaginalhöhlung anzuliegen. Innerhalb dieses Organs 122 ist ein Rand 128 (Fig. 2 und 3) angeordnet. Der Rand 128 kann ganz allgemein als im wesentlichen ringförmig bezeichnet werden und wird im speziellen durch zwei zusammengefügte stumpfe Segmente 130 und 132 gebildet. Die Abschnitte 131 und 133 des Randes 128 bzw. Segmente 130 und 132 legen Teil des Umfanges eines Kreises fest. Die Segmente 130 und 132 stos-sen entlang einer gedachten Linie 134 aneinander an. Durch das Aneinanderfügen der zwei Segmente 130 und 132 werden sich gegenüberliegende spitze Winkel 136 und 138 gebildet. Die Scheitel 140 und 142 dieser spitzen Winkel 136 bzw. 138 liegen auf der Linie 134 und sind in einem Abstand voneinander angeordnet. Der Rand 128 kann überdeckt oder in eine scheibenförmige Umhüllung, vorgängig mit 122 bezeichnet, eingeschlossen werden. Diese Umhüllung 122 kann aus Polyäthylenschaum hergestellt sein. Der Rand 128 kann aus irgend einem geeigneten Kunststoffmaterial bestehen, das in der Lage ist, dem Rand ein federndes, flexibles Gedächtnis zu verleihen.
Vorzugsweise wird der Rand aus einem Kunststoff mit einer Dicke von 2,7 mm hergestellt. Der Rand kann jedoch irgendwelche Dicke im Bereich von 2,3-3,0 mm aufweisen. Der äussere Umfang 131 und 133 der Segmente 130 und 132 kann einen Kreis bilden, der einen Durchmesser im Bereich von 60-85 mm, vorzugsweise jedoch 68 mm, aufweist. Die den Punkt zwischen den spitzen Winkeln 136 und 138 festlegenden Sehnen 139 und 141 können eine Länge haben, die zwischen 25 mm und 40 mm, vorzugsweise jedoch 30 mm, beträgt. Die Krümmung der Scheitel 140 und 142 kann ungefähr 5 mm betragen.
Vorzugsweise werden die Scheitel 140 und 142 des Randes 128 über die Ebene angehoben, die durch diejenigen Abschnitte 131 und 133 des Randes 128 festgelegt wird, welche die Segmente 130 und 132 bestimmen. Vorzugsweise erstrek-ken sich die Scheitel 140 und 142 vom Kreis, der durch die Segmente 130 und 132 festgelegt wird, um einen Betrag im Bereich von 15 mm-25 mm, vorzugsweise jedoch 20 mm, nach innen. Die Scheitel 140 und 142 erstrecken sich von dieser Ebene um einen Betrag im Bereich von 6,0-10,0 mm, vorzugsweise jedoch 8,5 mm, nach oben (Fig. 3).
Wie erwähnt, kann der Rand 128 durch eine Umhüllung oder Abdeckung aus Polyäthylen oder einem ähnlichen Schaumkunststoff abgedickt werden. Vorzugsweise werden zwei Polyäthylenscheiben in der Form eines Schneemannes (Fig. 1) verwendet. Der Rand 128 kann sandwichartig zwischen den zwei Polyäthylenscheiben angeordnet und auf bekannte Weise heissverklebt sein. Diese Polyäthylenscheiben haben vorzugsweise eine Dicke von 2,4-3,2 mm.
Bei einer andern Lösung wird der Rand 128 auf einer einzigen Polyäthylenscheibe in der Form eines Schneemannes angeordnet, worauf eine kreisförmige Polyäthylenscheibe (nicht dargestellt) auf den Rand 128 aufgelegt wird, und diesen Rand 128 im untern Teil, d.h. im ersten Organ 122, des Diaphragmas 120 einschliesst. In diesem Falle wird für den Schneemannteil ein Polyäthylenschaumstück mit einer Dicke von etwa 4,8-6,4 mm und eine kreisförmige Abdeckscheibe aus Polyäthylen mit einer Dicke von 2,4-3,2 mm verwendet.
Die oben angegebenen Dicken der Polyäthylenscheibe sind so gewählt, dass das Diaphragma bequem in die Vaginalhöhlung der Benützerin eingeführt werden kann.
Wie das anhand der bekannten Lösungen bereits erläutert worden ist, kann der schmalere scheibenförmige, am Gebärmutterhals anzuliegen bestimmte Teil, d.h. das zweite Organ 124, mit einem Schmiermittel, vorzugsweise mit einem adhäsiven Gel, versehen werden. Zum leichtern Einführen kann der untere Teil 122, der an der Vaginalhöhlung zur Anlage kommt, mit einem Silikonschmiermittel versehen werden.
Es sei daraufhingewiesen, dass der Rand 128 im untern Teil 122 so orientiert ist, dass die Scheitel 140 und 142 mit dem Durchmesser 134 ausgerichtet sind, welcher sich vom hintern Abschnitt 126 zum vordem Abschnitt 144 erstreckt. Die angehobenen Abschnitte der Scheitel 140 und 142 schaffen ein Diaphragma 120 mit einem untern, gewölbten Teil 122, um das Einführen zu erleichtern, wie das noch zu beschreiben sein wird.
Das Diaphragma 120 kann in eine Zellophanverpackung 146 eingepackt werden, die auf bekannte Weise heissverklebt ist. Zwischen die beiden Teile 122 und 124 kann eine zweite undurchlässige Zellophanfolie 128 eingelegt werden, um zu vermeiden, dass Haftmittel im obern Teil 124 nicht mit dem mit einem Schmiermittel versehenen untern Teil 122 in Berührung kommt.
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Beim Gebrauch wird der untere Teil 122 längs des Durchmessers 134 gefaltet. Diese Faltung bewirkt, dass der obere Teil 124 die Neigung hat, sich nach oben und weg von der Ebene zu bewegen, die durch das scheibenförmige Organ 122 festgelegt wird, so dass beim Einführen der Teil 124 sich nach oben bewegt, um sich an den Gebärmutterhals anzulegen, während das Diaphragma 120 in den Vorderteil der Vaginalhöhlung eintritt.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel hat den Vorteil, dass beim Öffnen der Seiten 131 und 133 des Diaphragmas in die Vaginalhöhlung der Teil 122 an den Seiten der Vaginalhöhlung zur Anlage kommt. Aus diesem Grund ist es nicht mehr nötig, Diaphragmas verschiedener Grösse vorzusehen, da das Ausmass, um das sich der Teil 122 öffnet, von der Elastizität des Randes 128 und der Wandung der Vaginalhöhlung, an der dieser Rand zur Anlage kommt, abhängig ist. Daraus ergibt sich, dass die Randseiten 131 und 133 der Segmente 130 bzw. 132 an der Seitenwand der Vaginalhöhlung anliegen, um so das Diaphragma in seiner Lage im Innern der Vaginalhöhlung zu halten. Die vorzugsweise gewölbte Konstruktion hüft im weitern der Benützerin, das Diaphragma beim Einführen richtig zu falten. Es ist jedoch nicht zwingend notwendig, dass das Diaphragma entlang des Durchmessers 134 gewölbt wird.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (23)
- 647 144PATENTANSPRÜCHE1. Empfängnisverhütungsmittel mit Sperrwirkung zum Einsetzen in eine Vaginalhöhlung, gekennzeichnet durch ein erstes Organ mit sich gegenüberliegenden vordem und hintern Abschnitten sowie seitlichen Abschnitten zum entfernbaren und elastischen Anliegen an seitlichen Bereichen der Vaginalhöhlung und durch ein zweites Organ, das im wesentlichen im hintern Abschnitt des ersten Organes mit letzterem derart verbunden ist, dass beim Einsetzen des Empfängnisverhütungsmittels in die Vaginalhöhlung das zwischen dem ersten Organ und dem Gebärmutterhals liegende zweite Organ in eine Lage bringbar ist, in der es die Öffnung des Gebärmutterhalses abschliesst, wobei die seitlichen Abschnitte des ersten Organes an den seitlichen Bereichen der Vaginalhöhlung zur Anlage kommen.
- 2. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das erste wie auch das zweite Organ eine im wesentlichen scheibenförmige Ausbildung aufweist, wobei das zweite Organ eine kleinere Scheibenoberfläche hat als das erste Organ.
- 3. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Organ ein schwammartiges Material aufweist, das zur Aufnahme eines Schmiermittels geeignet ist.
- 4. Empfängnisverhütungsmittel nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Organ für eine Wegbewegung vom ersten Organ elastisch mit dem ersten Organ verbunden ist, um die Öffnung des Gebärmutterhalses nachgiebig zu berühren und zu verschliessen.
- 5. Empfängnisverhütungsmittel nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Organ einen kontinuierlichen ringförmigen Rand aufweist.
- 6. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Rand den Umfang eines Kreises und weiter sich diametral gegenüberliegende, im wesentlichen stumpfe Teilsegmente festlegt, wobei der die Verbindungsstelle der Teilsegmente schneidende Durchmesser im wesentlichen die vordem und hintem Abschnitte des ersten Organes schneidet.
- 7. Empfängnisverhütungsmitttel nach Anspruch 5 oder6, gekennzeichnet durch ein weiches, faltbares, schwammartiges Kunststoffmaterial, das den Rand umhüllt und der Ringform entspricht.
- 8. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Organ das Kunststoffmaterial aufweist und mit der Umhüllung ununterbrochen ist.
- 9. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite Organ im wesentlichen durch einen Sandwich des Kunststoffmaterials festgelegt sind, dass der Rand im ersten Organ eingeschlossen ist, dass der Rand einen Aussendurchmesser zwischen 60-85 mm aufweist, dass die stumpfen Segmente durch eine Sehne mit einer Länge im Bereich von 20-40 mm voneinander getrennt sind, dass die Teilsegmente sich vom Umfang des Randes um den Betrag von 15-25 mm nach innen erstrecken, dass der Scheitel der am weitesten innen liegenden Erstreckung im Bereich von 15-25 mm liegt, dass der Rand einen Durchmesser im Bereich von 2,3-3,0 mm aufweist,dass die am weitesten innen liegenden Punkte des Randes sich um 6-10 mm über dem ringförmigen Abschnitt befinden und einen Krümmmungsradius von etwa 5 mm aufweisen, und dass das zweite Organ einen Durchmesser von etwa40 mm aufweist.
- 10. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 6 oder7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Teilsegmente vom äussern Umfang des Randes für einen Teil der Radien des Ringes nach innen erstrecken, wobei die Scheitel der sich nach innen erstreckenden Teile unter einem spitzen Winkel über der Ebene angeordnet sind, die durch die ringförmigen Abschnitte der stumpfen Segmente gebildet ist, um so ein gewölbtes Organ zu bilden.
- 11. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Organ undurchlässig und mit einem Schmiermittel versehen ist, um das Abschlies-sen des Gebärmutterhalses zu unterstützen.
- 12. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmiermittel haftende Eigenschaften aufweist, um das Anhaften des zweiten Organes beim Anlegen an den Gebärmutterhals zu unterstützen.
- 13. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 8 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Organ geschmiert ist.
- 14. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen und flexiblen seitlichen Abschnitte des ersten Organs einen ringförmigen Rand aufweisen, der sich diametral gegenüberliegende, im wesentlichen stumpfe Teilsegmente eines Kreises festlegt, dass der Durchmesser, der die Verbindungsstellen der Teilsegmente schneidet, im wesentlichen die vordem und hintern Abschnitte des ersten Organes schneidet, und dass das zweite, zur Anlage an den Gebärmutterhals kommende Organ ein im wesentlichen scheibenförmiges, schwammartiges Element aufweist, das mit dem ersten Organ einstückig ausgebildet ist.
- 15. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand vordere und hintere Abschnitte aufweist, die dazu bestimmt sind, mit den entsprechenden vordem und hintern Bereichen der Vaginalhöhlung in Ausrichtung zu kommen, dass der Rand weiter seitliche Abschnitte zum elastischen und entfembaren Anliegen an entsprechenden seitlichen Wänden der Vaginalhöhlung aufweist, und dass sich die Teilsegmente vom äussern Umfang des Randes für einen Teil der Radien des Ringes nach innen erstrecken, wobei die Scheitel der sich nach innen erstreckenden Teile unter einem spitzen Winkel über der Ebene angeordnet sind, die durch die ringförmigen Abschnitte der stumpfen Segmente gebildet sind, um so ein gewölbtes Organ zu bilden.
- 16. Empfängnisverhütungsmittel nach einem der Ansprüche 1,6 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Organ gelenkig mit dem ersten Organ verbunden ist, und dass das erste Organ entlang einer Linie, die vom vordem zum hintern Bereich verläuft, elastisch faltbar ist, um so das zweite Organ in Eingriff mit dem Gebärmutterhals zu bringen, wobei sich das erste Organ von der faltbaren Position entlang der Linie öffnet, um mit der Seitenwand der Vaginalhöhlung in Eingriff zu kommen.
- 17. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Organ elastisch und flexibel entlang eines Durchmessers desselben faltbar ist, um zum Positionieren des Empfängnisverhütungsmittels mit der Vaginalhöhlung in Eingriff zu kommen, wobei die Flexibilität und Elastizität es dem ersten Organ erlauben, in Vaginalhöhlungen unterschiedlicher Querschnittsabmessungen aufgenommen und untergebracht zu werden.
- 18. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Organ ein ununterbrochenes Element aufweist, das wenigstens zwei stumpfe Teilsegmente eines Kreises festlegt, die entlang des genannten Durchmessers zusammengefügt und mit einem weichen Material überdeckt sind.
- 19. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die durch das erste Organ festgelegten Teilsegmente zwischen sich im wesentlichen gleiche spitze Winkel festlegen, die sich diametral gegenüberliegen251015202530354045505560653647 144und deren Scheitel mit dem genannten Durchmesser fluchten.
- 20. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Überdeckung des ersten Organs im wesentlichen ein erster Scheibenkörper ist und die sich gegenüberliegenden spitzen Winkel so angeordnet sind, dass sie mit den vordem bzw. hintern Bereichen der Vaginalhöhlung in Ausrichtung kommen.
- 21. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Organ im wesentlichen ein zweiter Scheibenkörper ist, mit der Überdeckung des ersten Organs einstückig ausgebildet und mit dieser am hintern Abschnitt desselben gelenkig verbunden und zurückgefaltet ist, um im wesentlichen in einer Ebene zu liegen, die zum ersten Scheibenkörper parallel ist und um von dieser Ebene gelenkig wegbewegt zu werden, wenn das erste Organ entlang des genannten Durchmessers gefaltet wird, so dass es dem zweiten Organ ermöglicht wird, sich an den Gebärmutterhals anzulegen.
- 22. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Organ im wesentlichen in einer Ebene verläuft und längs einer Linie, die sich vom vordem zum hintern Abschnitt erstreckt, und in dieser Ebene liegt, elastisch faltbar ist, wobei durch Falten des ersten Organes das zweite Organ in Berührung mit der Öffnung des Gebärmutterhalses gebracht wird.
- 23. Empfängnisverhütungsmittel nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das erste wie auch das zweite Organ im wesentlichen scheibenförmig ausgebildet ist, dass das erste Organ einen Rand aufweist, der durch zwei zusammengefügte stumpfe Teilsegmente gebildet ist, die entlang dieser Linie zusammengefügt sind und zwischen sich spitze Winkel bilden; deren Scheitel in einem Abstand voneinander und bezüglich dieser Ebene unter einem spitzen Winkel angeordnet sind, und eine gewölbte Ausgestaltung schaffen, und dass der Rand durch einen weichen schwammartigen Scheibenkörper überdeckt ist.
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