CH647212A5 - Temperierbarer tankcontainer. - Google Patents

Temperierbarer tankcontainer. Download PDF

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CH647212A5
CH647212A5 CH3199/80A CH319980A CH647212A5 CH 647212 A5 CH647212 A5 CH 647212A5 CH 3199/80 A CH3199/80 A CH 3199/80A CH 319980 A CH319980 A CH 319980A CH 647212 A5 CH647212 A5 CH 647212A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
tank
thermal insulation
container according
cooling
tank container
Prior art date
Application number
CH3199/80A
Other languages
English (en)
Inventor
Wulf-Dieter Dr Greverath
Karl-Wilhelm Kundt
Original Assignee
Ceman Special Container Gmbh
Gruenzweig & Hartmann Montage
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Publication date
Application filed by Ceman Special Container Gmbh, Gruenzweig & Hartmann Montage filed Critical Ceman Special Container Gmbh
Publication of CH647212A5 publication Critical patent/CH647212A5/de

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/74Large containers having means for heating, cooling, aerating or other conditioning of contents
    • B65D88/748Large containers having means for heating, cooling, aerating or other conditioning of contents for tank containers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65D88/74Large containers having means for heating, cooling, aerating or other conditioning of contents
    • B65D88/745Large containers having means for heating, cooling, aerating or other conditioning of contents blowing or injecting heating, cooling or other conditioning fluid inside the container

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Description

Die Erfindung betrifft einen temperierbaren Tankcontainer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Tankcontainer ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 7 120 959 bekannt. Der hierbei vorgesehene Wärmedämmantel dient zur Beheizung des Tanks etwa für den Transport auf Schiffen an Deck bei niedrigen Aussen-temperaturen, und soll die bislang dafür üblichen elektrisch beheizten Matten ersetzen, mit denen die Tankcontainer zur Beheizung eingeschlagen wurden. Hierzu ist der Wärmedämmmantel zylinderförmig um den Mittelteil des zylindrischen Tanks herum angeordnet und bildet zur Tankwand hin einen Spalt, durch den das Heizmedium unter Beaufschlagung der Tankwand als Wärmetauschfläche im Zwangsumlauf strömen kann. Der Zwangsumlauf wird durch einen Lüfter mit einem nachgeschalteten elektrischen Heizregister aufrechterhalten, der in einem der keilförmigen Spalte zwischen dem zylindrischen Aussenumfang des Tanks und dem Stützrahmen im Bereich seiner Längskanten angeordnet ist.
Mit einem solchen Tankcontainer ist es zwar möglich, etwa bei geringen Aussentemperaturen an Deck dem Containerinhalt ausreichend Wärme zuzuführen, dass eine gewisse Mindesttemperatur nicht unterschritten wird. Jedoch kann eine exakte Konstanthaltung der Temperatur des Tankinhalts unabhängig von Änderungen der Aussentempera-tur nicht erzielt werden, da bei in Betrieb befindlicher Heizung sich automatisch erhebliche Temperaturunterschiede im Tankinhalt ergeben; denn der Wärmezufuhr im Mittelbereich des Tanks steht eine Wärmeabfuhr im Bereich der Stirnflächen und auch der Armaturen gegenüber, so dass sich zwangsläufig erhebliche Temperaturunterschiede des Tankinhalts ergeben. Selbst bei abgeschalteter Heizung ergeben sich solche Temperaturunterschiede dadurch, dass der Mittelteil des Tanks wärmegedämmt ist durch die Stirnseiten nicht. Daher eignet sich ein solcher Tankcontainer nicht für einen Transport von temperaturempfindlichem Gut, welches insgesamt auf einer exakt einzuregelnden Temperatur gehalten werden muss.
Ein Beispiel hierfür ist der Transport von Fruchtsaftkonzentrat in mit Folien ausgekleideten Einwegfässern. Diese Fässer aus Eisen mit einem Fassungsvermögen von etwa 200 Litern müssen aus Kostengründen in unmittelbarer Nähe des Fruchtsafterzeugers hergestellt und von diesem befüllt werden, wonach eine Kühlung und eine Zwischenlagerung in Tiefkühlhäusern bei etwa —7° bis — 18°C erfolgt. Bis zur Ankunft im Verbraucherland darf die Kühlkette nicht unterbrochen werden. Die Fässer werden daher z.B. in Kühlcontainern oder Kühlwägen zum Hafen transportiert, müssen dort gekühlt zwischengelagert und verladen werden, wonach der Transport auf einem Kühlschiff erfolgt und umgekehrt die Entladung und eine erneute Zwischenkühlung sowie ein gekühlter Weitertransport an Land erfolgen. Erst einige Tage vor der ersten Verarbeitung werden die Fässer aus der Kühlatmosphäre herausgebracht und sodann entleert, wobei in der Regel nach einer Zwischenverarbeitung, bei der unterschiedliche Erntegebiete zu bestimmten Ge5
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schmacksrichtungen abgestimmt werden, eine Rückkiihlung, eine erneute Füllung der Fässer, eine Zwischenlagerung und ein weiterer Kühltransport nötig sind, um die gekühlten Fässer zum Flaschenabfüller als Endverarbeiter zu transportieren. Da ein Transport der Fässer als Leergut unrentabel ist, müssen diese anschliessend mit weiteren Kosten beseitigt werden, während im Herstellerland des Fruchtsaftkonzentrats, welches meist über keine leistungsfähige metallerzeugende und metallverarbeitende Industrie verfügt, die Herstellung erfolgen muss und häufig die benötigten Feinbleche importiert werden müssen. Abgesehen von dem erheblichen Aufwand der dauernden Herstellung und Beseitigung einer sehr grossen Anzahl derartiger Fässer ist ihre Handhabung in der gekühlten Atmosphäre auf dem Transportweg selbst bei einer Verwendung von Kühlcontainern, die jeweils beispielsweise 67 Einzelfässer fassen, enorm hoch und liegt bei etwa einem halbstündigen Arbeitsaufwand für jedes Fasse der Erstabfüllung bis zur ersten Entleerung. Darüber hinaus bringt auch noch die Entleerung der Vielzahl der Einzelfässer mit grosser Behälterfläche für ein gegebenes Volumen des Fruchtsaftkonzentrates hohe Produktverluste bei der Entleerung, wobei nicht nur die Produktverluste als solche, sondern auch die erforderlichen Reinigungsarbeiten und Abwasserreinigungskosten durch erhöhten Anteil gelöster faulfähiger Substanzen im Abwasser zu Buche schlagen.
Alle diese Nachteile und insbesondere ganz erheblichen Kosten wurden jedoch bislang in Kauf genommen, da nur bei Abfüllung in derartigen Blechfässern eine ausreichend genaue Temperatursteuerung des Fruchtsaftes in Kühlwägen, Kühlcontainern und Kühlschiffen erzielt werden konnte. Durch Lagerung zylindrischer Fässer in zumeist im Schnitt rechteckförmigen Kühlräumen oder Kühl-Trockencontainern entsteht zwar relativ hoher Raumverlust, jedoch erfolgt eine Kühlung über eine grosse, dem Kühlmedium ausgesetzte Oberfläche und unter Verwendung der hohen und gut regelbaren Kühlkapazität üblicher Kühlräume, so dass die Temperatur ausreichend exakt kontrolliert werden kann, jedenfalls sofern Zwischentransporte mit Gabelstaplern od. dgl. etwa in den Häfen zeitlich entsprechend kurz gehalten werden.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Tankcontainer der im Oberbegriff des Anspruchs 1 umrissenen Gattung zu schaffen, mit dem temperaturempfindliches Gut wie etwa Fruchtsaftkonzentrat ohne Tankentleerung von einem Lieferanten auf dem Land- und Seeweg zu einem Abnehmer transportiert und dabei exakt temperaturgesteuert werden kann. Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Überraschend hat sich gezeigt, dass trotz des im Vergleich zur Oberfläche grossen Volumens eines Tanks mit einem Fassungsvermögen von über 20 Tonnen im Innenraum eines beispielsweise 20-Fuss-Containers eine ausreichend leistungsfähige und insbesondere ausreichend homogene Kühlung des Tankinhalts dann erzielbar ist, wenn das Kiihlmedium durch diese Massnahmen die gesamte Aussen-fläche der Tankwand umspült, mit Ausnahme lediglich der notwendigen, im wesentlichen linienförmigen Tankabstüt-zungen, und wenn der Wärmedämmantel den gesamten Tank samt Kühlmedium einhüllt. Selbstverständlich gilt gleiches für eine entsprechende Erwärmung des Tankinhalts mit einem Heizmedium. Durch die Anordnung der Schichtung Tank-Kühl- oder Heizmedium-Wärmedämmung an praktisch jeder Stelle der Aussenfläche des Tanks kann eine einmal erreichte Temperatur des Tankinhalts praktisch beliebig lange unverändert und homogen aufrechterhalten werden, und zwar mit einer Regelgenauigkeit von Bruchteilen eines Grad Kelvin. Dadurch, dass auch sämtliche Armaturen des Tanks, soweit dies ihre Funktionsfähigkeit nicht beeinträchtig, zumindest von der Wärmedämmung erfasst, wenn nicht auch vom Heiz- oder Kühlmedium umspült werden, ergeben sich auch in deren Bereich keine schädlichen Temperaturschwankungen in Bereiche ausserhalb eines vorgeschriebenen, engen Temperaturbereichs. Weiterhin lassen sich durch Änderung der Temperatur des Heiz- oder Kühlmediums genau gesteuerte Temperaturänderungen herbeiführen, im Falle von Fruchtsaft auch eine erwünschte Anhe-bung der Temperatur in Vorbereitung der Entleerung, oder wann immer dies aus sonstigen Gründen erwünscht ist.
Besondere Vorteile ergeben sich dann, wenn nicht für jeden Tankcontainer eine Individualversorgung mit Heizoder Kühlmedium mittels eines Einzelaggregats erfolgt, also mit einer sogenannten «integrated unit», sondern vielmehr insbesondere an einer Stirnseite des Tankcontainers Ein-und Auslassstutzen für einen Anschluss an eine stationäre oder schiffseitige Umwälzeinrichtung für das Heiz- oder Kühlmedium vorgesehen sind. Derartige Einrichtungen sind in Benutzung und beispielsweise aus der deutschen Auslegeschrift 22 12 638 bekannt. Hierbei werden übereinander-gestapelte Container bis zu einer Stapelhöhe von neun Containern mit stirnseitigen Ein- und Auslassstutzen über Kupplungen an Kühlsäulen oder Kühlstäbe angeschlossen, welche die Versorgung mit Kühlmedium und bei Bedarf natürlich auch Heizmedium übernehmen. Ein Beispiel für derartige Container und Möglichkeiten ihrer Anordnung ist beispielsweise der deutschen Auslegeschrift 15 36 368 zu entnehmen, während die deutsche Offenlegungsschrift 26 57 503 beispielhafte Kupplungen für den Anschluss der Container an die zentrale Versorgungsanlage zeigt. Auf dieses vorhandene System, welches eine Reihe wesentlicher Vorteile aufweist, könnte zurückgegriffen werden, um Kühloder Heizanschlüsse für die Container auf ihrem Weg vom Lieferanten zum Abnehmer sowohl and Land als auch schiffseitig zur Verfügung zu stellen, wobei gegebenenfalls sogar auf bereits vorhandene Anlagen zurückgegriffen werden kann. In jedem Falle kann vorteilhaft auf die insoweit bereits voll durchentwickelte Anlagetechnik und das entsprechende Equipment zurückgegriffen werden, da eine Handhabung der erfindungsgemässen Tankcontainer genauso erfolgen könnten wie diejenige üblicher Kühlcontainer mit entsprechenden Anschlüssen; es ergeben sich praktisch keinerlei neue Anforderungen, zumal ein erfindungsgemäs-ser Tankcontainer sich äusserlich kaum von einem üblichen Kühlcontainer unterscheiden muss.
Die abhängigen Patentansprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsformen anhand der Zeichnung.
Es zeigt
Fig. 1 eine Ausbildung eines erfindungsgemässen Tankcontainers in einer schaubildlichen Ansicht,
Fig. 2 den Tankcontainer gemäss Fig. 1 von der Seite her gesehen in einem Schnitt gemäss Linie II-II in Fig. 3,
Fig. 3 den Tankcontainer gemäss Fig. 1 von oben gesehen in einem Schnitt gemäss Linie III-III in Fig. 2, jedoch ohne Strömungsumlenkorgane,
Fig. 4 den Tankcontainer gemäss Fig. 1 von einer Stirnseite her gesehen in einem Schnitt gemäss Linien IV-IV in Fig. 2 und 3,
Fig. 5 die Luftführung um den Tank des Tankcontainers nach Fig. 1 in einer schematischen, schaubildlichen Ansicht,
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Fig. 6 eine andere Ausbildungsform eines erfindungsgemässen Tankcontainers in einer schematischen, schaubildlichen Ansicht und
Fig. 7 in vergrösserter Darstellung einen Abschnitt des Tankcontainers gemäss Fig. 1 im Bereich eines Vertikalholms gemäss Kreis VII in Fig. 3, jedoch in einer weiter abgewandelten Ausführungsform.
Der in Fig. 1 veranschaulichte Tankcontainer 1 weist einen fachwerkartigen Stützrahmen 30 auf, in dem der nicht sichtbare eigentliche Tank angeordnet ist. Zwischen vier bo-denseitigen Eckbeschlägen 26, 27, 28 und 29 sind Längsholme 11 und 13 sowie Querholme 7 und 9 (vgl. auch Fig. 2 bis 4) angeordnet. Auf den bodenseitigen Eckbeschlägen 26, 27, 28 und 29 stützen sich Vertikalholme 3, 4, 5 und 6 ab, deren obere Eckbeschläge 26a, 27a, 28a und 29a mittels Querholmen 8 und 10 sowie Längsholmen 12 und 14 miteinander verbunden sind. In der Deckenwand 33 und der Bodenwand 34 sind zwischen den Längsholmen 12 und 14 bzw. 11 und 13 Querstreben 24 und 25 angeordnet. An den Stirnwänden 35 und 36 sind Diagonalstreben 22 und 23 nach Art eines Andreas-Kreuzes angeordnet. An den Seitenwänden 31 uund 32 sind zwischen den oberen und unteren Längsholmen 13 und 14 bzw. 11 und 12 Vertikalstreben 16 und 17 vorgesehen, die mittels Diagonalstreben 18, 19, 20 und 21 mit den Vertikalholmen 3, 4, 5 und 6 und den Längsholmen 11, 12, 13 und 14 verbunden sind. Zwischen den Vertikalstreben 16 und 17 ist jeweils etwa in halber Höhe eine Längsstrebe 15 angeordnet. Die Anordnung zur Abstützung der vom Tank 50 (vgl. Fig. 2 bis 4) auf den Stützrahmen 30 wirkenden Kräfte ist dabei entsprechend den Prinzipien gemäss der DE-OS 28 16 845 getroffen, auf die wegen weiterer Einzelheiten insoweit ausdrücklich Bezug genommen wird.
Der in dem Stützrahmen 30 angeordnete Tank 50 ist mit einem Wärmedämmantel 40 umgeben, der im Beispielsfalle aus in dem fachwerkartigen Stützrahmen 30 angeordneten Ausfachungen mit Wärmedämmaterial 70 besteht. Wie insbesondere" die Fig. 2 bis 4 verdeutlichen, weist der Tank an seiner Oberseite Armaturen in Form eines Tankdomes 41 uund eines Mannlochdeckels 42 auf, die ebenfalls in dem von dem Wärmedämmantel 40 umschlossenen Innenraum angeordnet sind. In der Deckenwand 33 sind Zutrittsöffnungen 41a und 42a zum Tankdom 41 und zum Mannlochdeckel 42 vorgesehen, die je mit einem in der Struktur der Deckenwand 33 entsprechenden Deckel ver-schliessbar sind, der in geeigneter Weise etwa über einen plombierbaren Kniehebelverschluss zollverschlusssicher gesperrt werden kann, was jedoch nicht näher veranschaulicht ist.
An der Stirnwand 35 sind im Beispielsfalle vertikal übereinander ein Einlassstutzen 38 und ein Auslaussstutzen 39 für Kühl- oder Heizmedium vorgesehen, die mittels eines Schnellverschlusses in nicht näher dargestellter Weise ver-schliessbar ausgebildet sein können, wie dies an sich bekannt ist. Ferner ist an der Stirnwand 35 eine Schalttafel 60 veranschaulicht, mit Bedienungselementen für eine Regeleinrichtung zur Aufrechterhaltung der Temperatur im Innenraum des Wärmedämmantels 40.
Wie insbesondere aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich ist,
sind zwischen dem durch die Verfüllung der Wandflächen des Stützrahmens 30 mit Wärmedämmaterial 70 gebildeten Wärmedämmantel 40 und der äusseren Tankwand 50a des Tanks 50 in Höhe der Längsmittelachse 50b des Tanks 50 seitliche Trennstege 47 und 51 vorgesehen. Die seitlichen Trennstege 47 und 51 sind im Schnitt gemäss Fig. 4 gewis-sermassen in der Äquatorebene des kreiszylindrischen Tanks 50 angebracht und unterteilen den Innenraum zwischen der Tankwand 50a und dem Wärmedämmantel 40 in einen unteren Kanal 65 und einen oberen Kanal 65a. Dabei können die Trennstege 47 und 51 wärmeleitend mit der Tankwand 50a verbunden sein und so in gewissem Umfang als zusätzliche Wärmetauschflächen wirken; selbstverständlich kann auch im übrigen die Aussenseite der Tankwand 50a im Sinne einer Verbesserung des Wärmeübergangs aus den Kanälen 65 und 65a auf dem Tank 50 ausgebildet und bei-spelsweise mit Rippen od. dgl. versehen sein, wenn im Einzelfall eine Intensivierung des Wärmeübergangs im Bereich der Tankwand 50a angestrebt wird.
Anstelle der seitlichen Trennstege 47 und 51 kann auch jede gewünschte sonstige Ausbildung einer Unterteilung zwischen den Kanälen 65 und 65a über die Länge des Tanks
50 gewählt werden. Auch kann die Breite des Tanks 50 so gewählt werden, dass zu beiden Seiten Linienberührung mit der Innenseite des Wärmedämmantels 40 bzw. der Seitenwände 31 und 32 erfolgt und sich die gewünschte Unterteilung auf diese Weise ergibt, was auch die Lagesicherung des Tanks 50 im Stützrahmen 30 erleichtert.
Der im Beispielsfalle untere Kanal 65 ist mit dem Einlassstutzen 38 verbunden, während der obere Kanal 65a mit dem Auslassstutzen 39 verbunden ist, wie dies insbesondere aus den Fig. 2 und 5 ersichtlich ist.
Zur Ausbildung einer Strömungsumlenkzone 67 sind in einem gemeinsamen Abschnitt 48 der Trennstege 47 und
51 im Bereich der den Ein- und Auslassstutzen 38 und 39 gegenüberliegenden Stirnwand 36 Öffnungen 49 ausgebildet, durch die Kühl- oder Heizmedium von dem Kanal
65 in den Kanal 65a übertreten kann. Anstelle eines gemeinsamen Stegabschnittes 48 mit Öffnungen 49 kann auch jeder seitliche Trennsteg 47 und 51 in entsprechendem Abstand vor dem Wärmedämmantel im Bereich der Stirnwand 36 enden und so durch den Abstand zwischen der Tankwand 50a und dem Wärmedämmantel 40 auch im Bereich der Stirnwand 36 einen Übertrittskanal 47a bilden, wie dies in Fig. 3 gestrichelt und in Fig. 7 mit ausgezogenen Linien veranschaulicht ist.
Der Tank 50 benötigt in jedem Falle irgendeine Abstützeinrichtung zu seiner Lagesicherung im Stützrahmen 30, wobei im Falle eines Tanks 50 mit formstabiler Tankwand 50a insbesondere Sättel 43, 43a und 44, 44a in Frage kommen, deren Lage insbesondere aus den Fig. 2 und 5 ersichtlich ist. Die Abstützeinrichtung beispielsweise in Form der Sättel 43, 43a, 44 und 44a muss dann in geeigneter Form Öffnungen 45, 45a, 46 und 46a aufweisen, die bei der dargestellten Ausführungsform als Durchbrechungen der Sättel 43, 43a, 44 und 44a ausgebildet sind, um eine Strömung des Kühl- bzw. Heizmediums parallel zur Längsmittelachse 50b des Tanks 50 im unteren Kanal 65 zu ermöglichen. Im Falle einer nicht linienförmigen Abstützung durch Sättel 43, 43a, 44, 44a, also etwa einer flächigen Abstützung bei nicht formstabiler Tankwand 50a können entsprechende Perforationen in der Abstützung vorgesehen werden, damit die Tankwand 50a vom Kühl- oder Heizmedium beaufschlagt werden kann.
Der sich ergebende Strömungsverlauf des Kühl- oder Heizmediums bei einem Tankcontainer 1 gemäss den Fig. 1 bis 4 ist aus Fig. 5 ersichtlich. Das Medium wie beispielsweise Kühlluft strömt durch den Einlassstutzen 38 ein und umspült beim Durchströmen des Kanals 65 den unteren Teil der Tankwand 50a. Im Bereich der Strömungsumlenkzone 67 wird die Kühlluft dann nach oben um 180° umgelenkt und umspült den oberen Teil der Tankwand 50a im Kanal 65a, wonach der Austritt durch den Auslassstutzen 39 erfolgt. Selbstverständlich kann dabei die Strömung durch geeignete, übliche Lenkmittel bei Bedarf in einzelnen Bereichen besonders geführt werden. So kann auch etwa dem
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Einlassstutzen 38 bzw. dem Auslassstutzen 39 jeweils ein nicht näher dargestellter Sammelkanal zugeordnet Werden, um eine vergleichmässigte Strömung über den Querschnitt der Kanäle 65 und 65a zu erzielen. Eine merkliche Kurzschlussströmung entlang der Innenseite der Stirnwand 35 des Stützrahmens 30 kann entweder durch in Fig. 2 bei 54 angedeutete Strömungslenkorgane minimiert werden, welche die Strömung vom Einlassstutzen 38 aus nach unten lenken sowie eine Strömung aus dem oberen Kanal 65a zum Austrittsstutzen 39 hin begünstigen, oder es kann eine Trennwand 48a zwischen dem Einlassstutzen 38 und dem Auslassstutzen 39 etwa in Verlängerung der seitlichen Trennstege 47 und 51 vorgesehen werden, welche eine Kurzschlussströmung vollständig unterbinden kann. Die Anordnung einer solchen Trennwand 48a ergibt den zusätzlichen Vorteil, dass hierin eine Bypassöffnung 63 vorgesehen werden kann, die in geeigneter Weise drosselbar ist. Hierzu kann eine eigene Drosseleinrichtung 63a der Bypassöffnung 63 zugeordnet werden, es kann jedoch auch mittels Einstellung der Strömungslenkorgane 54 ein variabler Teil der Strömung durch die Bypassöffnung 63 geleitet werden, wobei die Drosseleinrichtung 63a und/oder die Strömungslenkorgane 54 von der Regeleinrichtung aus in Abhängigkeit von der Temperatur im Innenraum des Wärmedämmantels 40 derart eingestellt werden können, dass ein mehr oder weniger grosser Anteil des über den Einlassstutzen 38 angelieferten Kühl- oder Heizmediums ohne Umströmung des Hauptkörpers des Tanks 50 durch die Bypassöffnung 63 nach Art einer Kurzschlussströmung unmittelbar wieder dem Auslasstutzen 39 zugeleitet wird.
Es hat sich gezeigt, dass mit der getroffenen Anordnung trotz des grossen Volumens des im Beispielsfalle einzigen Tanks 50 innerhalb des Wärmedämmantels 40 eine ausgezeichnete Konstanthaltung der Temperatur des Gutes im Tank 50, beispielsweise Fruchtsaftkonzentrat, jedoch auch sonstige Flüssigkeiten, Granulate od. dgl., erzielt wird, wobei eine Empfindlichkeit der Temperaturregelung von etwa 0,1 °K ohne weiteres erzielbar ist. Dies überrascht, da der Tank 50 bei Abmessungen des Stützrahmens 30 gemäss einem 20-Fuss-Container bei einem Gewicht von etwa 241 eine vergleichsweise geringe Wärmeaustauschfläche in Form der Tankwand 50a von nur etwa 42 m2 besitzt. Es lassen sich jedoch insbesondere bei Anschluss an eine externe Versorgungsanlage über den Einlassstutzen 38 und den Auslassstutzen 39 hohe Luftwechsel bei einem vergleichsweise grossen Luftvolumen zwischen der Tankwand 50a und dem Wärmedämmantel 40 erzielen, beispielsweise 80 Luftwechsel pro Stunde, so dass die gewünschte Temperatureinstellung und -konstanthaltung durch eine derartige dauernde ganzflächige Umspülung mit einer reichlich bemessenen Luftmenge von genau steuerbarer Temperatur erzielt werden kann. Grundsätzlich wäre allerdings auch die Verwendung einer sogenannten «integrated unit» anstelle des Anschlusses an eine externe Versorgungsanlage möglich, jedoch würde sich hierdurch der Nachteil ergeben, dass der Tank 50 zur Bereitstellung von Raum etwa füi ein Kühlaggregat verkleinert werden müsse, so dass die Transportkapazität sinken würde. Ausserdem weisen die verhältnismässig teuren Kühlaggregate relativ hohes Eigengewicht auf, so dass auch von der Gewichtsbelastung her eine Verringerung der Nutzlast die Folge wäre.
Als Wärmedämmaterial 70 kommt Mineralfasermaterial, etwa Glaswolle, oder Schaumstoff wie etwa Polyurethan-Hartschaum in Frage. Wie insbesondere aus Fig. 7 ersichtlich ist, kann das Wärmedämmaterial 70 in Ausfachungen in den Wandflächen des Stützrahmens 30 untergebracht werden, wobei nach aussen hin vorteilhaft eine Abdeckung mit einer Blechwand 30a oder auch einer Wand 30a aus wasserfestem Sperrholz erfolgen kann, etwa von einer solchen Art, wie sie bei üblichen Containern verwendet wird, so dass sich von aussen her kaum Unterschiede im Aussehen ergeben. Sofern auch eine innere Abdeckung des Wärmedämmaterials 70 mit einer inneren Blechwand 30b erfolgt, also die Wandflächen doppelwandig ausgeführt werden, können auch jegliche nichtselbsttragende Wärme-dämmaterialien 70 problemlos verwendet werden, auch Kunststoffgranulate od. dgl. Bevorzugt ist jedoch auch in diesem Falle Wärmedämmaterial 70 auf Mineralfaserbasis in Form von Platten oder Bahnen. Eine erhöhte Dämmdik-ke kann bei Bedarf dadurch erzielt werden, dass an der Innenseite einer ersten Lage aus Wärmedämmaterial 70 bzw. an der Innenseite der Blechwand 30b eine zweite Lage 70a aus Wärmedämmaterial aufgebracht wird, welches andere Konsistenz als das Wärmedämmaterial 70 der ersten Lage besitzen kann. Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 7 beispielsweise kann eine zusätzliche Anbringung von Mineralfaserplatten zur Bildung der Lage 70a an der Innenseite der Blechwand 30b erfolgen.
Eine alternative Ausführungsform eines Tankcontainers la ist in Fig. 6 schematisch veranschaulicht, wobei für gleiche bzw. einander unmittelbar entsprechende Bauteile gleiche Bezugszeichen gewählt sind. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von derjenigen gemäss den Fig. 1 bis 5 im wesentlichen dadurch, dass zusätzlich zu den setlichen Trennstegen 47 und 51 vertikale Trennstege 52 und 53 vorgesehen sind, welche den unteren Kanal 65 in zwei nebeneinanderliegende Teil-Kanäle 66 und 66a sowie den oberen Kanal 65a in entsprechende Teilkanäle 66b und 66c unterteilen. Das Kühl- oder Heizmedium gelangt durch den Einlassstutzen 38 über ein Strömungsführungsorgan 38a in den Kanal 66 und wird im Bereich der gegenüberliegenden Stirnwand 36 des Tankcontainers la in einer Strömungsumlenkzone 68 in einer im wesentlichen horizontalen Ebene um 180° umgelenkt in den Kanal 66a, wobei zwischen dem Kanal 66 und dem Kanal 66a eine Öffnung 51b für den Übertritt vorgesehen ist, die sich zwischen der Innenseite der Stirnwand 36 und der benachbarten, zurückgenommenen Kante 51a des vertikalen Trennsteges 52 ergibt. Im Kanal 66a strömt das Kühl- oder Heizmedium in Gegenrichtung zum Kanal 66 wieder zurück in den Bereich der Stirnwand 35 des Tankcontainers la, wo in einer Strömungsumlenkzone 68a in einer Vertikalebene eine Strö-mungsumlenkung wiederum um 180° in den Kanal 66b erfolgt. Hierzu ist entsprechend die benachbarte Kante 52a des Trennsteges 51 zurückgenommen, so dass sich zwischen der Kante 52a und der Innenseite der Stirnwand 35 des Tankcontainers la eine entsprechende, etwa schlitzförmige Überstrittsöffnung 52b die Strömungsumlenkzone 68a ergibt. Im oberen Kanal 66b strömt das Kühl- oder Heizmedium wiederum in Gegenrichtung zum Kanal 66a zurück zum Bereich der Stirnwand 36, wo, gewissermassen in einer Ebene oberhalb der Strömungsumlenkzone 68 eine erneute Umlenkung um 180° im Bereich einer Strömungsumlenkzone 68b in den Kanal 66c erfolgt. Die rückwärtige Kante 53a des Trennsteges 53 fluchtet mit der Kante 51a des Trennsteges 52, so dass sich im Bereich der Strömungsumlenkzone 68b eine entsprechende Öffnung 53b für den Übertritt ergibt. Aus dem Kanal 66c gelangt das Kühloder Heizmedium über Strömungsführungsorgane 39a wiederum zum Auslassstutzen 39.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 6 verdoppelt sich die Weglänge der Strömung im Innenraum des Wärmedämmmantels 40, so dass durch erhöhte Strömungsgeschwindigkeit und erhöhte Turbulenzen des Kühl- oder Heizmediums ein verbesserter Wärmeübergang zur Tankwand 50a hin erfolgt.
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Sofern besonders hohe Luftwechsel gewünscht werden, kann es von Vorteil sein, im Innenraum des Wärmedämmmantels 40 parallel zur Mittellängsachse 50b des Tanks 50 verlaufende Rohr- oder Schlauchleitungen mit Auslassdüsen bzw. Einlassöffnungen anzuordnen, die mit dem Einlassstutzen 38 bzw. dem Auslassstutzen 39 verbunden sind und so angeordnet sind, dass sich eine möglichst umfassende und intensive Umspülung der Tankwand 50a ergibt. Durch entsprechende Ausbildung der Tankwand 50a im Sinne einer globalen oder lokalen Beeinflussung des Wärmeübergangs lassen sich alle gewünschten Anpassungen an die Erfordernisse eines Einzelfalles erzielen. Dabei müssen auch am Umfang der Tankwand 50a angebrachte Trennstege nicht geradlinig verlaufen, sondern können auch spiralförmig oder in sonstiger Weise geeignet angeordnet werden. Durch die Verwendung einer drosselbaren Bypassöffnung 63 (vgl. Fig. 2 bis 4) kann mittels einer geeigneten Regeleinrichtung überdies eine Individualanpassung einzelner, in einem Stapel stehender Tankcontainer 1 oder la an gewünschte Temperaturverhältnisse durchgeführt werden,
also trotz gemeinsamer externer Versorgung mit Kühl- oder Heizmedium für jeden Tank 50 individuell die exakt gewünschte Temperatur eingestellt weren. Hierzu sind an geeigneten Stellen im Innenraum des Wärmedämmantels 40 Temperaturfühler 61 angeordnet, wie dies in den Fig. 2 und 6 schematisch veranschaulicht ist, und kann selbstverständlich bei Bedarf auch eine unmittelbare Überwachung der Temperatur des Inhalts des Tanks 50 zur Beeinflussung der Regelautomatik erfolgen.
Dadurch, dass der Wärmedämmantel 40 den Tank 50 vollständig umgibt und einhüllt, ergibt sich darüber hinaus der besondere Vorteil, dass der Raum zwischen der Innenseite des Wärmedämmantels 40 und der Tankwand 50a als Kontrollraum genutzt werden kann und somit zusätzliche
Sicherheit gibt. Hierzu kann an der Innenseite der Bodenwand 34 ein entsprechender, nicht näher dargestellter Fühler angebracht werden, der bei einem Leck des Tanks anspricht, wobei hierzu gegebenenfalls auch ein entsprechend 5 ausgebildeter Temperaturfühler 61 herangezogen werden kann. Damit lässt sich ein Leckwerden des Tanks 50 sofort feststellen, und können entsprechende Gegenmassnah-men eingeleitet werden, bevor der Bereich ausserhalb des Kontrollraums bzw. des Wärmedämmantels 40 oder des io Stützrahmens 30 von der Leckage in Mitleidenschaft gezogen wird.
Dadurch, dass auch sämtliche Armaturen wie Tankdom 41, Mannlochdeckel 42 und ein entsprechender Auslassstutzen 37 (vgl. Fig. 2) vom Wärmedämmantel 40 umgeben 15 bzw. vom Heiz- oder Kühlmedium umspült sind, sind Transportschäden ausgeschlossen, die darauf zurückzuführen sind, dass zwar der weit überwiegende Teil des Transportgutes auf der richtigen Temperatur gehalten wird, ein kleiner Teil etwa im Bereich von Armaturen hingegen nicht, so dass 20 eine dortige Zersetzung od. dgl. den restlichen Tankinhalt infiziert bzw. bei Beheizung des restlichen Tankinhalts dort ein Eisstopfen auftritt od. dgl.
Im Bereich der Öffnung 41a am Tankdom 41 sind nicht näher dargestellte Massnahmen getroffen, um bei Fül-25 lung des Tanks 50 zu vermeiden, dass Füllflüssigkeit oder dgl. in den Zwischenraum zwischen der Tankwand 50a und dem Wärmedämmantel 40 eindringt. Weiterhin ist bevorzugt eine Mehrzahl von Zollrevisionsöffnungen 40' (vgl. Fig. 1) im Wärmedämmantel 40 vorgesehen, durch welche 30 hindurch der Innenraum des Wärmedämmantels 40 von aussen her zu Inspektionszwecken zugänglich gehalten ist. Die Zollrevisionsöffnungen 40' sind in nicht näher dargestellter Weise mit herausnehmbaren und zollverschlusssicher absperrbaren Deckeln versehen.
v
4 Blätter Zeichnungen

Claims (13)

647212
1. Temperierbarer Tankcontainer mit einem Stützrah-men (30) mit genormten Aussenabmessungen eines Containers zur Abstützung eines inneren Tanks (50), der im Bereich seiner Aussenseite einen Wärmedämmantel aufweist, wobei zwischen Tankwand und Wärmedämmantel Kanäle (65, 65a) zur Führung eines Kühl- oder Heizmediums entlang der als Wärmetauschfläche dienenden Tankwand im Zwangsumlauf vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
dass der Wärmedämmantel (40) den Tank (50) allseitig umgibt und auch an Stirnwänden (35, 36) des Stützrahmens (30) einen kanalbildenden Abstand zur Tankwand (50a) aufweist, derart, dass das Kühl- oder Heizmedium die gesamte freie Aussenfläche der Tankwand (50a) umspülen kann.
2. Tankcontainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an vorzugsweise einer Stirnwand (35) des Tankcontainers (1; la) den Wärmedämmantel (40) durchsetzende Ein- und Auslassstutzen (38, 39) für einen An-schluss an eine externe Versorgungseinrichtung für Kühloder Heizmedium vorgesehen sind.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Tankcontainer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmedämmantel (40) am Stützrahmen (30) befestigt ist.
4. Tankcontainer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmedämmantel (40) wenigstens annähernd parallel zu den durch die Holme (3-14) des Stützrahmens (30) definierten Ebenen angeordnet ist.
5. Tankcontainer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmedämmantel (40) an der Innenseite der genannten Ebenen angeordnet ist.
6. Tankcontainer nach Ansprach 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmedämmantel (40) zumindest an seiner Aussenseite durch formstabile Wände (30a) aus einem wasserfesten Werkstoff, wie Blech, vorzugsweise Stahlblech, oder wasserfestes Sperrholz, abgedeckt ist, die in der Position von Wänden genormter Container angeordnet sind.
7. Tankcontainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen dem Wärmedämmmantel (40) und der Tankwand (50a) wenigstens in einer Horizontalebene über die gesamte Tanklänge unterteilt ist, und dass unterhalb der Längsmittelachse (50b) des Tanks (50) wenigstens ein Kanal (65) für eine Strömung des Kühloder Heizmediums in der einen Richtung und oberhalb der Längsmittelachse (50b) des Tanks (50) wenigstens ein anderer Kanal (65a) für eine Strömung des Kühl- oder Heizmediums in der Gegenrichtung vorgesehen ist.
8. Tankcontainer nach den Ansprüchen 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens an derjenigen Seite des Tanks (50), welche den Einlass- und Auslassstutzen (38, 39) gegenüberliegt, eine Strömungsumlenkzone (67, 68, 68b) für einen Übertritt des Kühl- oder Heizmediums zwischen in Gegenrichtung durchflossenen Kanälen (65, 65a; 66, 66a bzw. 66b, 66c) vorgesehen ist.
9. Tankcontainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er zur Abstützung des Tanks (50) Sättel (43, 43a, 44, 44a) mit Öffnungen (45, 46) für einen Durchtritt des Kühl- oder Heizmediums aufweist.
10. Tankcontainer nach Anspruch 2 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung einer Kurzschluss-Strömungsverbindung zwischen dem Einlassstutzen (38) und dem Auslassstutzen (39) eine Trennwand (48a) vorgesehen ist, die wenigstens eine drosselbare Bypassöffnung (63) aufweist.
11. Tankcontainer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselstellung der Bypassöffnung (63)
mittels einer containereigenen, programmierbaren Regeleinrichtung einstellbar ist.
12. Tankcontainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmedämmantel (40) die Wand eines den Tank (50) umgebenden Kontrollraums bildet.
13. Tankcontainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine zollverschlusssicher absperrbare Zollrevisionsöffnung (40') vorgesehen ist, durch welche hindurch der Zwischenraum zwischen Tankwand (50a) und Wärmedämmantel (40) von aussen her zugänglich ist.
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