CH647319A5 - Dosiervorrichtung zum keimfreien abmessen und abfuellen von fluessigem gut. - Google Patents

Dosiervorrichtung zum keimfreien abmessen und abfuellen von fluessigem gut. Download PDF

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CH647319A5
CH647319A5 CH3538/80A CH353880A CH647319A5 CH 647319 A5 CH647319 A5 CH 647319A5 CH 3538/80 A CH3538/80 A CH 3538/80A CH 353880 A CH353880 A CH 353880A CH 647319 A5 CH647319 A5 CH 647319A5
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Helmut Kuemmerer
Theo Moser
Adolf Genstorfer
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Bosch Gmbh Robert
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    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/28Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
    • G01F11/36Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rectilinearly-moved slide type
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Description

647319
PATENTANSPRÜCHE
1. Dosiervorrichtung zum keimfreien Abmessen und Abfüllen von flüssigem Gut, bestehend aus einem in einem Dosierraum auf- und abbewegbaren Kolben und einem Steuerventil mit parallel und senkrecht verlaufenden Achsen, wobei das Steuerventil teilweise in den Flüssigkeitsvorratsraum hineinragend angeordnet und ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein in einer Hülse (5) geführter Steuerschieber (2) vorgesehen ist, der eine nutenförmige Ausnehmung (6) aufweist, die je nach Stellung des Steuerschiebers (2) zur Verbindung des Flüssigkeitsvorratsraumes (4) mit dem Dosierraum (3) oder des Dosierraumes (3) mit dem zu füllenden Behältnis dient.
2. Dosiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der im Steuerschieber (2) vorgesehenen längs verlaufenden Ausnehmung (6) im unteren, d.h. im Ausströmbereich der Flüssigkeit eine quer verlaufende nutenförmige Ausnehmung (7) zugeordnet ist, deren untere Begrenzungsfläche (8) geneigt ausgeführt ist.
3. Dosiervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Steuerschieber (2) führende Hülse (5) von unten in den Flüssigkeitsvorratsraum (4) einsetzbar befestigt ist.
4. Dosiervorrichtung nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber (2) exzentrisch in der Hülse (5) gelagert ist.
5. Dosiervorrichtung nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer Mehrfachdosiereinrichtung eine Vielzahl von aus je einem Dosierkolben (1) und einem Steuerschieberventil (2,5) bestehenden Einheiten neben- und hintereinander angeordnet sind.
Zum Abmessen und Abfüllen von Flüssigkeiten sind verschiedene Dosiersysteme bekannt geworden. Das Abmessen der jeweils abzufüllenden Flüssigkeitsmenge erfolgt dabei beispielsweise durch einen in einem Dosierraum auf- und abbewegbaren Kolben. Diesem Kolben sind nun entweder selbsttätig arbeitende Kugel- bzw. Kegelventile oder zwangsgesteuerte Ventile z.B. in Form eines dreh- oder hin und her bewegbaren Schiebers zugeordnet. Während zum Abfüllen von homogenen Flüssigkeiten vorzugsweise selbsttätig arbeitende Kugel- bzw. Kegelventile Verwendung finden, ist es beim Abfüllen von Flüssigkeiten, die feste oder halbfeste Bestandteile enthalten, z.B. Joghurt mit Erdbeeren, Kirschen, Ananasstücken oder dgl., erforderlich, zwangsbewegte Steuerventile einzusetzen. Soll nun eine Vielzahl von Behältnissen gleichzeitig gefüllt werden, die verhältnismässig dicht neben- und hintereinander angeordnet sind, wie dies beispielsweise bei Behältnissen der Fall ist, die durch Tiefziehen oder dgl. einer Bahn erzeugt wurden und sich noch im Verband befinden, müssen die Abfüllorgane ebenfalls sehr dicht neben- und hintereinander angeordnet sein. In diesen Fällen hat es sich als zweckmässig erwiesen, eine Dosiereinrichtung einzusetzen, bei der die Achsen des Dosierkolbens und des Steuerschiebers parallel und senkrecht zueinander verlaufen.
Eine derartige Vorrichtung, bei der die Achsen des Dosier-kolbens und des Steuerschiebers senkrecht und parallel zueinander verlaufen, ist mit der DE-AS 23 21 205 bekannt geworden. Durch die besondere Gestaltung des Steuerschiebers dieser bekannten Vorrichtung ergibt sich jedoch eine verhältnismässig grossvolumige Bauweise, so dass diese Einrichtung ein dichtes Neben- und Hintereinanderanordnen mehrerer aus Dosierkolben und Steuerschieber bestehenden Einheiten nicht gestattet. Darüber hinaus ergibt sich durch die komplizierte Gestaltung des Steuerschiebers ein ebenso komplizierter Steuerraum. Für beide Teile ist daher ein verhältnismässig hoher Herstellungsaufwand erforderlich. Mit der US-PS 19 46 025 ist eine weitere Dosiervorrichtung bekannt geworden, die einen im Aufbau einfachen Steuerschieber aufweist. Hierbei ist jedoch eine verhältnismässig grosse Ausnehmung im Steuerschieber vorgesehen, die zur Verbindung des Flüssigkeitsvorratsraumes mit dem Dosierraum dient. Durch die sehr grosse Ausnehmung ergibt sich eine starke Schwächung des Steuerschiebers. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, dass zum Abfüllen der dosierten Flüssigkeit in das jeweilige Behältnis der Steuerschieber ganz nach oben bewegt werden muss, was einmal sehr grosse Steuerbewegungen erfordert und zum anderen nur ein einfaches Auslaufen der Flüssigkeit in den jeweils zu füllenden Behälter ermöglicht.
Erstrebenswert ist eine Dosiervorrichtung, die sich durch einen sehr einfachen Aufbau auszeichnet und bei der ferner ein sehr dichtes Neben- und Hintereinanderanordnen einer Vielzahl von Abfüllstellen möglich ist.
Die erfindungsgemässe Dosiervorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 hat gegenüber den bekannten Vorrichtungen den Vorteil, dass das Überleiten der Flüssigkeit sowohl vom Flüssigkeitsvorratsraum in den Dosierraum als auch vom Dosierraum in das zu füllende Behältnis mit ein und derselben im Steuerschieber vorgesehenen nutenförmigen Ausnehmung erfolgt. Durch eine derartige Ausgestaltung des Steuerschiebers ergeben sich neben geraden Flüssigkeitsführungen nur kurze Steuerwege für den Schieber. Ein weiterer Vorteil ist in der langen Führung des Steuerschiebers zu sehen, so dass sich nur eine kleine Flächenpressung ergibt und dadurch nur geringer Verschleiss eintritt. Die sehr geringe Tiefe der nutenförmigen Ausnehmung im Steuerschieber ermöglicht eine steife Schiebergestaltung. Durch die Möglichkeit des vertikalen Verstellens des Steuerschiebers ergibt sich ein weiterer Vorteil insofern, als hierdurch eine individuelle Auslaufgestaltung - abgestimmt auf das jeweils abzufüllende Medium - gegeben ist.
Die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Massnahmen ermöglichen vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im unabhängigen Anspruch angegebenen Merkmale.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine aus Dosierkolben und Steuerschieber bestehende Einheit, Fig. 2 eine Vorderansicht der nutenförmigen Ausnehmung des Steuerschiebers im Auslaufbereich, Fig. 3 das Neben- und Hintereinanderanordnen einer Vielzahl von aus Dosierkolben und Steuerschieber bestehenden Einheiten, Fig. 4 eine exzentrische Lagerung der den Steuerschieber führenden Hülse zur Einstellung des Steuerschiebers auf verschiedene Rastermasse.
Wie Fig. 1 erkennen lässt, besteht die erfindungsgemässe Dosiervorrichtung im wesentlichen aus einem Dosierkolben 1 und einem Steuerschieber 2, deren Achsen parallel und senkrecht zueinander verlaufen. Der Dosierkolben 1 ist als Verdrängerkolben ausgebildet und bewegt sich in einem Dosierraum 3. Neben dem Dosierraum 3 ist ein Raum 4 vorgesehen, der einen Teilbereich des Flüssigkeitsvorratsraumes darstellt. Dieser Raum 4 ist als Bohrung ausgeführt, in der sich im unteren Bereich eine Hülse 5 befindet. Die Hülse 5 dient zur Führung des Steuerschiebers 2. Dieser Steuerschieber 2 weist eine nutenförmige Ausnehmung 6 auf, deren Länge so bemessen ist, dass je nach Stellung des Steuerschiebers 2 eine Verbindung zwischen Flüssigkeitsvorratsraum 4 und Dosierraum 3 oder zwischen Dosierraum 3 und einem
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nicht dargestellten zu füllenden Behältnis besteht. Wie Fig. 2 zeigt, schliesst sich der längs verlaufenden nutenförmigen Ausnehmung 6 im unteren Bereich eine quer verlaufende nutenförmige Ausnehmung 7 an. Die untere Begrenzungsfläche 8 dieser quer verlaufenden nutenförmigen Ausnehmung 7 ist dabei geneigt angeordnet, wie insbesondere Fig. 1 zu entnehmen ist. Weiterhin lässt Fig. 1 erkennen, dass die den Steuerschieber 2 führende Hülse 5 eine Durchbrechung 9 aufweist, die mit einer Öffnung 10 in der Wand 11 des Dosierraumes 3 korrespondiert. Sowohl der Dosierkolben 1 als auch der Steuerschieber 2 werden durch nicht dargestellte Mittel von oben gesteuert. Durch vertikales Verstellen des Steuerschiebers 2 lässt sich der Ausströmbereich A zwischen der Kante 12, der Fläche 8 und der Kante 13 der Hülse 5 verändern und damit der jeweiligen Beschaffenheit des abzufüllenden flüssigen Gutes anpassen.
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt einer aus einer Vielzahl von Einheiten der erfindungsgemässen Dosiervorrichtung aufge-5 bauten Mehrfachpumpe. Durch die einfache Gestaltung des Steuerschiebers 2 ist es möglich, die einzelnen Abfüllstellen sehr dicht neben- bzw. hintereinander anzuordnen, so dass eine Vielzahl von Behältnissen mit einem verhältnismässig kleinen Rastermass gleichzeitig gefüllt werden können, io Eine Anpassung an bestimmte Rastermasse ist durch die mit Fig. 4 gezeigte exzentrische Ausbildung und Anordnung der Hülse 5 gegeben. Durch eine derartige Anordnung und Ausführung können mindestens für jeweils zwei Reihen von Behältnissen extrem geringe Abstände erzielt werden.
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2 Blatt Zeichnungen
CH3538/80A 1979-05-25 1980-05-07 Dosiervorrichtung zum keimfreien abmessen und abfuellen von fluessigem gut. CH647319A5 (de)

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