CH647878A5 - Coded switching device for switching a security system on and off - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Geheimschaltvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist eine ähnliche Geheimschaltvorrichtung zum Ein-und Ausschalten einer Alarmanlage bekannt. Diese Vorrichtung weist mehrere Dekaden-Drehschalter zum Festlegen eines Codewortes, einen Dekaden-Drehschalter und einen Druckschalter zum Eingeben des Codewortes und eine Auswerteschaltung mit mehreren Flip-Flop, die das festgelegte Codewort mit dem eingegebenen Codewort vergleichen und bei Übereinstimmung derselben die Alarmanlage unwirksam machen, auf.
Die Dekaden-Drehschalter zum Festlegen des Codewortes sind mit den Flip-Flop verbunden, welche derart miteinander und mit einem Quittungs-Flip-Flop geschaltet sind, dass nach dem Eingeben des Codewortes das Quittungs-Flip-
Flop einen mit ihm verbundenen Transistor leitend macht, welcher das Ausschalten der Alarmanlage bewirkt.
Die bekannte Vorrichtung weist mehrere Nachteile auf. Das Gehäuse dieser Vorrichtung muss geöffnet werden, um 5 das Codewort mittels der Dekaden-Drehschalter festzulegen. Die Anzahl der Ziffern des Codewortes ist auf drei beschränkt, weil sie von der Anzahl der vorhandenen Dekaden-Drehschalter zum Festlegen des Codewortes abhängig ist und bei einer höheren Anzahl Ziffern der Aufwand zu gross wird. 10 Ferner erlaubt diese bekannte Vorrichtung keine speziellen Wünsche eines Kunden ohne vermehrte Kosten zu erfüllen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung der eingangs erwähnten Art so zu verbessern, dass die Festlegung des Codewortes mittels eines Eingabeteiles ohne 15 Öffnung des Gehäuses der Vorrichtung stattfinden kann. Die Anzahl der Ziffern des Codewortes soll z.B. auf zehn beschränkt sein, wobei sie auch höher sein könnte, wodurch die Sicherheit erhöht wird. Ferner soll die erfindungsgemässe Vorrichtung erlauben, spezielle Wünsche eines Kunden ohne 20 erhebliche Mehrkosten zu erfüllen, sie soll also eine gewisse Flexibilität aufweisen.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe bei einer gattungs-gemässen Geheimschaltvorrichtung durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Die Erfindung wird nunmehr anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen im einzelnen beschrieben.
In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 ein Blockschema der Geheimschaltung,
Fig. 2 ein Flussdiagramm der Start- und Unterbrechungsprogramms,
Fig. 3 ein Flussdiagramm der erstmaligen Speicherung des Codewortes,
Fig. 4 ein Flussdiagramm der Änderung des gespeicherten 35 Codewortes,
Fig. 5 ein Flussdiagramm des Setzens des Codes,
Fig. 6 ein Flussdiagramm des Verwerfens des Codes. In Fig. 1 ist mit 1 die Zentraleinheit eines Mikrocomputers bezeichnet, welcher einen Schreib-Lese-Speicher 2, einen 40 programmierbaren Nur-Lese-Speicher 3 und eine Schnittstelle 4 aufweist. Die Schnittstelle ist mit der Zentraleinheit und den Speichern 2,3 über einen Daten-Bus, einen Adress-Bus und einen Steuer-Bus verbunden. Die Speisung findet über eine Einheit 5 zur Ein- und Ausschaltung der Speisespannung 45 statt. Diese Einheit weist einen Zeitschalter auf, welcher durch ein monostabiles Flip-Flop gebildet ist. Damit der Stromverbrauch der Geheimschaltvorrichtung minimal gehalten werden kann, ist der Mikrocomputer nur während der Durchführung einer mit dem Code zusammenhängenden so Funktion an die Spannung angeschlossen. Eine Ausschaltung erfolgt aber immer nach ca. 40 Sekunden, auch wenn eine Funktion, wie z.B. Speicherung des Codewortes, Setzen des Codes und Verwerfen des Codes noch nicht beendet ist. Ein Eingabe-Teil 14 weist folgende Mittel auf: einen Dekaden-55 Dreh- und Druckschalter 18, welcher zur Eingabe des Codewortes dient, indem man die Codeziffern durch Drehen bestimmt und durch Drücken eingibt, einen Schlüsselschalter 17, welcher zur Abgabe eines Schlüssel-Signals dient, dessen Vorhandensein der Vorrichtung bestimmte mit dem Code zu-60 sammenhängende Funktionen angibt. Ferner weist der Ein-gabe-Teil eine Leuchtdiode 15 auf, welche leuchtet, wenn das Codewort gespeichert ist und eine Leuchtdiode 20, welche leuchtet, wenn die Vorrichtung eingeschaltet ist. Eine Leuchtdiode 16, welche im Dreh- und Druckschalter 18 angeordnet 65 ist, leuchtet, wenn der Code gesetzt ist. Bei Betätigung des Dreh- und Druckschalters 18 wird über eine Eingabe-Aus-wertungseinheit 11 ein Unterbrechungs-Signal erzeugt und der Schnittstelle 4 zugeführt. Auch das Schlüssel-Signal wird
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der Schnittstelle 4 über eine Schlüssel-Signal-Auswertungs- eher befindender Falsch-Eingabe-Zähler inkrementiert.
einheit 8 zugeführt. Eine nicht gezeigte Sicherheitsanlage mit Gleichzeitig wird die weitere Eingabe für die nächsten ca. 30
einer Detektoren-Schleife ist mit einer Auswertungseinheit 10 Sekunden blockiert und die Speisung des Mikrocomputers des Zustandes der Schleife und einer Einheit 9 zur Blockie- ausgeschaltet. Bei jeder Inkrementierung des Falsch-Eingabe-
rung aller Funktionen der Vorrichtung verbunden, wobei das 5 Zählers wird überprüft, ob er den höchsten zulässigen Stand
Blockierungssignal von der Sicherheitsanlage geliefert wird. erreicht hat. Ist dem so, dann wird ein Ausgangssignal
Die Eingabe-Auswertungseinheit 11 ist mit einer Eingabe- «Alarm» aktiviert. Dadurch wird das Herausfinden des Co-
Blockierungseinheit 13 verbunden, welche verursacht, dass dewortes verunmöglicht.
nach der Eingabe einer falschen Ziffer des Codewortes ein Der Code wird durch die Eingabe einer beliebigen Ziffer monostabiles Flip-Flop gesetzt und die weitere Eingabe für io verworfen.
eine bestimmte Zeit verhindert wird. Gleichzeitig wird die Die Änderung des gespeicherten Codewortes findet wie
Speisespannung des Mikrocomputers 1 bis 4 ausgeschaltet. folgt statt. Der Schlüssel wird in den Schlüsselschalter 17 ein-
Ein BCD-Schalter 12, welcher an die Eingabe-Auswertungs- gesteckt und gedreht. Dann wird der alte Code gesetzt. Die einheit 11 angeschlossen ist, dient zur festen Bestimmung der Leuchtdiode 15 «Codewort gespeichert» löscht, wenn der Co-
Länge des Codewortes, wenn eine Steckverbindung 19 ent- 15 de richtig gesetzt wurde. Nun muss der neue Code eingegeben fernt wird. Der auf ihm eingestellte Wert der Länge des Code- werden. Wenn das Schlüsselsignal während der Eingabe des
Wortes wird während der Eingabe der ersten Ziffer im neuen Codewortes durch das Entfernen des Schlüssels aufge-Schreib-Lese-Speicher 2 gespeichert, wobei die Betätigung des hoben wird, kehrt die Vorrichtung in die Ausgangslage zu-
Druckschalters 18 nur ein Unterbrechungs-Signal verursacht rück und das alte gespeicherte Codewort bleibt wirksam,
und die eingestellte erste Ziffer, welche sonst die Länge des 20 Die Funktionen der Geheimschaltvorrichtung werden
Codewortes bestimmt, bleibt ohne Auswirkung. von einem im programmierten Nur-Lese-Speicher 3 gespei-
Die Ausgangsschaltung der Vorrichtung besteht aus ei- cherten Programm gesteuert. Dieses Programm ist in fünf nem Speicher 6 und einem Treiber 7, welcher mit der Sicher- Teile unterteilt, die den einzelnen Funktionen der Vorrich-
heitsanlage verbunden ist. Der Speicher 6 ist ständig an die tung entsprechen. Es sind dies:
Speisespannung angeschlossen und er übernimmt die Aus- 25 Start- und Unterbrechungsprogramm gangs-Signale vom Mikrocomputer und steuert mit diesen Erstmalige Speicherang des Codewortes den Treiber 7. Somit bleibt gewährleistet, dass der jeweilige Änderung des gespeicherten Codewortes
Zustand der Vorrichtung auch nach der Ausschaltung der Setzen des Codes
Speisung erhalten bleibt und der Sicherheitsanlage signalisiert Verwerfen des Codes.
wird. 30 Die in den Fig. 2 bis 6 dargestellten Flussdiagramme sind
In der Zentraleinheit 1 ist der Schreib-Lese-Speicher 2 in- gemäss diesen Funktionen aufgestellt. Der Programmablauf tegriert, welcher 130 Bytes speichern kann. 30 Bytes davon ist verständlich in den einzelnen graphischen Sinnbildern of-
bleiben dank einer nicht gezeigten Hilfsspannung erhalten, fenbart. Im oberen Teil des Flussdiagramms gemäss Fig. 2 ist auch wenn die Speisung entfernt wird, damit ein in diesem die Folge der Operationen während des Startes angegeben.
Speicher gespeichertes Codewort erhalten bleibt. Der pro- 35 Das Betätigen des Dreh- und Druckschalters 18 im Eingabe-
grammierbare Nur-Lese-Speicher 3 beinhaltet das für die Teil (ET) während einer neu angefangenen Funktion, oder ei-
Funktion der Vorrichtung notwendige Programm. ne Zustandsänderung einer Detektoren-Schleife in der Sicher-
Die Schnittstelle 4 sichert die Datenbewegungen zwischen heitsanlage hat das Einschalten der Speisung zur Folge. Ca.
der Zentraleinheit, dem programmierbaren Nur-Lese-Spei- 10 ms nachdem die Speisung eingeschaltet wurde, wird ein eher 3 und der Peripherie 6 bis 14 des Mikrocomputers. 40 «Wiederanlauf-Unterbrechungssignal» erzeugt, das einen be-
Die erstmalige Speicherung des Codewortes im Schreib- stimmten Start des Programms einleitet. Das so gestartete
Lese-Speicher 2 findet wie folgt statt. Bei der Betätigung des Programm initialisiert die Schnittstelle 4, setzt alle Register,
Dreh- und Druckschalters 18 blinkt die Leuchtdiode 15 und stellt die Zähler des Mikrocomputers zurück und speichert die signalisiert, dass kein Codewort gespeichert ist. Somit kann für die Rückkehr aus dem Unterbrechungsprogramm benö-
keine mit dem Code zusammenhängende Funktion stattfin- 45 tigte Adresse in einem Stapelspeicher der Zentraleinheit 1.
den. Die beabsichtigte Speicherung eines Codewortes wird Der Mikrocomputer wartet nun auf ein neues Unterbre-
durch das Einstecken und Drehen eines Schlüssels im Schlüs- chungs-Signal, welches durch eine neue Betätigung des Dreh-
selschalter 17 signalisiert. Die erste eingegebene Ziffer ent- und Druckschalters 18 erzeugt wird. Dieses Unterbrechungs-
spricht der Anzahl der Ziffern des Codewortes und sie be- Signal startet das Unterbrechungs-Programm, welches sich stimmt diese Anzahl, wenn die Steckverbindung 19 einge- so wiederholt bis die gewählte Funktion beendet ist, oder bis die steckt ist. Die folgenden eingegebenen Ziffern bestimmen das Speisung automatisch nach ca. 40 Sekunden ausgeschaltet
Codewort. Nach beendeter Eingabe des Codewortes mittels wird.
des Dreh- und Druckschalters 18 leuchtet die Leuchtdiode 15. Im Zusammenhang mit dem Unterbrechungs-Programm Wenn während der Speicherung des Codewortes das Schlüs- ist zu bemerken, dass die Ausführung einer Funktion haupt-sel-Signal durch das Entfernen des Schlüssels aufgehoben 55 sächlich von der Eingabe der Codeziffern abhängig ist. Der wird, kehrt die Geheimschalvorrichtung in den Ausgangszu- Ablauf des Unterbrechungs-Programms ist vom Zustand des stand zurück. Somit ist es möglich, ein teilweise gespeichertes Mikrocomputers und der soeben durchgeführten Funktion Codewort zu löschen und die Eingabe des Codewortes neu abhängig. In der Phase des Starts des Unterbrechungs-Pro-durchzuführen. gramms wird geprüft, ob das Codewort nicht gespeichert und Der Code wird gesetzt, indem man die Codeziffern des so das Schlüsselsignal nicht vorhanden, dann blinkt die Leucht-Codewortes nacheinander mittels des Dreh- und Druckschal- diode 15 «Codewort gespeichert» und signalisiert, dass kein ters 18 eingibt. Zusätzlich zum Codewort muss immer am En- Codewort gespeichert ist. Wenn das Schlüsselsignal Vorhände der Eingabe des Codewortes eine Null eingegeben werden, den ist, zweigt das Programm bei «B» zum Programmteil damit richtiges Setzen des Codes durch die im Schalter 18 an- «Erstmalige Speicherung des Codewortes» ab (Fig. 3). Wenn geordnete Leuchtdiode 16 angezeigt wird. 65 das Codewort bereits gespeichert ist, wird überprüft, ob die Bei Nichtübereinstimmung von mindestens einer eingege- Detektoren-Schleife im Ruhezustand ist. Ist diese im Alarm-benen Ziffer des Codewortes mit dem im Schreib-Lese-Spei- zustand und ist der Code verworfen, dann wird ein Alarm eher 2 gespeicherten Codewort wird ein sich in diesem Spei- ausgelöst.
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In Fig. 3 ist das Flussdiagramm der erstmaligen Speiche- wobei die Folge der entsprechenden Instruktionen derjenigen rung des Codewortes dargestellt. Damit die erstmalige Spei- ' in Fig. 3 ähnlich ist.
cherung des Codewortes stattfinden kann, müssen gewisse Ist das Register «Codewort gespeichert» gesetzt, dann Bedingungen erfüllt sein. Die elektronischen Bauteile der zweigt das Programm bei «E» (Fig. 3) zum Programmfeil geVorrichtung, im Flussdiagramm «Codeelektronik» genannt, 5 mäss dem in Fig. 5 dargestellten Flussdiagramm des Setzens dürfen nicht blockiert sein, das Register «Änderung des ge- des Codes ab. Damit das Setzen des Codes stattfinden kann, speicherten Codewortes» darf nicht gesetzt sein und das Co- müssen gewisse Bedingungen erfüllt sein. Der Code und das dewort darf nicht gespeichert sein. Ferner muss der Dreh- und Register «Änderung des gespeicherten Codewortes» dürfen Druckschalter 18 betätigt werden. Die erste eingegebene Co- nicht gesetzt sein und der Dreh- und Druckschalter 18 muss deziffer bestimmt die Länge des Codewortes, die folgenden 10 betätigt werden. Ein Zähler in der Zentraleinheit 1 zählt die eingegebenen Codeziffern werden im Schreib-Lese-Speicher 2 Anzahl der eingegebenen Codeziffern, sein Endstand entais Codewort gespeichert. Erfolgt die Eingabe aller Codezif- spricht der Anzahl der Ziffern des Codewortes +1 und er si-fern bei vorhandenem Schlüsselsignal, dann wird der Aus- gnaüsiert das Ende der Eingabe. Die letzte zusätzlich, zum Co-gang «Codewort gespeichert» aktiviert. Wird das Schlüsselsi- dewort eingegebene Ziffer «0» verursacht, dass der Dreh- und gnal vor der Eingabe aller Codeziffern aufgehoben, dann 15 Druckschalter 18 nach beendeter Eingabe sich in der Position wird das Register «Länge des Codewortes» gelöscht und die befindet, in der die Leuchtdiode 16 «Code gesetzt» leuchtet. Speisung ausgeschaltet. Die so erreichte Ausgangslage ermög- Bei Übereinstimmung der eingegebenen Codeziffern mit licht es, die Speicherung des Codewortes rückgängig zu ma- dem gespeicherten Codewort und nicht vorhandenem Schlüs-chen (Pfeil C). Ferner ist es möglich, gemäss der Anzahl der selsignal ist der Code nach beendeter Eingabe gesetzt. Gleich-Ziffern des Codewortes eine entsprechende höchste Anzahl 20 zeitig wird der Falscheingabezähler rückgestellt. Wenn jedoch der Falscheingaben zu bestimmen, bei der z.B. ein Alarm aus- das Schlüsselsignal vorhanden ist, wird das Register «Ände-gelöst wird. Dafür muss ein erster Puffer des Schreib-Lese- rung des gespeicherten Codewortes» gesetzt und das ProSpeichers 2 für die Speicherung des Codewortes gelöscht wer- gramm zweigt bei «D» (Fig. 3) zur Funktion «Änderung des den. Dann stellt der Mikrocomputer fest, dass die eingegebe- gespeicherten Codewortes» (Fig. 4) ab. Das Löschen der ne erste Ziffer die Länge des Codewortes bestimmt. Die hoch- 2s Leuchtdiode 15 «Codewort gespeichert» signalisiert diesen ste Anzahl der Falscheingaben, die z.B. einen Alarm auslöst, Zustand. Gleichzeitig wird ein Index-Register der Zentralein-wird dann gemäss der Länge des Codewortes im Schreib-Le- heit 1 auf den zweiten Puffer des Schreib-Lese-Speichers 2 ge-se-Speicher 2 gespeichert. setzt. Wenn die eingegebenenen Codeziffern mit dem gespeicherten Codewort nicht übereinstimmen, wird der Falschein-
Ist das Register «Änderung des gespeicherten Codewor- 30 gabezähler inkrementiert und die Eingabeblockierung akti-
tes» gesetzt, dann zweigt das Programm bei «D» zum Pro- viert. Wenn dabei der Falscheingabezähler den höchsten Wert grammteil gemäss dem in Fig. 4 dargestellten Flussdiagramm der Falscheingaben erreicht, wird zusätzlich der Ausgang der Änderung des gespeicherten Codewortes ab. Damit diese «Code-Alarm» aktiviert.
Änderung stattfinden kann, müssen gewisse Bedingungen er- Ist der Code gesetzt, dann zweigt das Programm bei «F» füllt sein. Die «Codeelektronik» darf nicht blockiert sein und 35 (Fig. 5) zum Programmteil gemäss dem in Fig. 6 dargestellten der Dreh- und Druckschalter 18 muss betätigt werden. Das Flussdiagramm des Verwerfens des Codes. Damit das Vereingegebene neue Codewort und die Länge des neuen Code- werfen des Codes stattfinden kann, müssen gewisse Bedin-wortes werden in einem zweiten Puffer des Schreib-Lese-Spei- gungen erfüllt sein. Die «Codeelektronik» darf nicht blockiert chers 2 gespeichert. Wenn das Schlüsselsignal vorhanden und sein, das Register «Änderung des gespeicherten Codewortes» die Eingabe beendet ist, wird der Inhalt des zweiten Puffers in 4<> darf nicht gesetzt sein, das Codewort muss gespeichert sein den ersten Puffer verschoben. Das neue Codewort ist gültig und der Dreh- und Druckschalter 18 muss betätigt werden, und die Leuchtdiode 15 «Codewort gespeichert» leuchtet. Die Eingabe einer beliebigen Ziffer verursacht das Verwerfen • Wenn das Schlüsselsignal aufgehoben wird bevor das ganze des Codes. Die Stellung eines nicht gezeigten Schalters be-Codewort eingegeben ist, wird das Register «Änderung des stimmt dabei, ob die Verwerfung des Codes auch erfolgt, gespeicherten Codewortes» rückgestellt und das alte Code- « wenn die Detektoren-Schleife im Alarmzustand ist.
wort bleibt gültig. Ferner ist es möglich die höchste Anzahl Die beschriebene Geheimschaltvorrichtung erlaubt spe-
der Falscheingaben gemäss der Anzahl der Ziffern des Code- zielle Wünsche eines Kunden ohne erhebliche Mehrkosten
Wortes zu bestimmen bei der z.B. ein Alarm ausgelöst wird, durch die Änderung des Programmes zu erfüllen.
C
6 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
- 647878PATENTANSPRÜCHE1. Gehehnschaltvorrichtung zum Ein- und Ausschalten einer Sicherheitsanlage mit einem Dekaden-Dreh- und Druckschalter zum Eingeben eines Codewortes und einer Auswerteschaltung, die das festgelegte Codewort mit dem eingegebenen Codewort vergleicht und bei Übereinstimmung derselben die Sicherheitsanlage unwirksam macht, gekennzeichnet durch einen Microcomputer (1 bis 4) und Peripheriegeräte (6 bis 11,14), welche über eine Schnittstelle (4) mit der Zentraleinheit (1) und den Speichern (2,3) verbunden sind, wobei ein Eingabeteil (14) vorgesehen ist, welcher den Dekaden-Dreh-und Druckschalter (18), einen Schlüsselschalter (17) zur Abgabe eines Schlüsselsignales, eine erste Leuchtdiode (15) zur Signalisierung des gespeicherten Codewortes, eine zweite Leuchtdiode (16) zur Signalisierung des gesetzten Codewortes und eine dritte Leuchtdiode (20) zur Signalisierung der Einschaltung der Vorrichtung aufweist.
- 2. Geheimschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach jeder falschen Eingabe einer Codeziffer die weitere Eingabe für die nächsten ca. 30 Sekunden über eine Eingabe-Blockierungseinheit (13) blockiert und die Speisung des Microcomputers ausgeschaltet wird.
- 3. Geheimschaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausgangsschaltung einen Speicher (6) und einen Treiber (7) aufweist, dass der Speicher (6) ständig an die Speisespannung angeschlossen ist, und dass der Treiber (7) mit einer Sicherheitsanlage verbunden ist.
- 4. Geheimschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüsselschalter (17) mit der Schnittstelle (4) über eine Schlüssel-Signal-Auswertungsein-heit (8) verbunden ist, und dass der Dekaden-Dreh- und Druckschalter (18) mit der Schnittstelle (4) über eine Eingabe-Auswertungseinheit (11) verbunden ist, und dass eine Einheit (9) zur Blockierung aller Funktionen der Vorrichtung und eine Einheit (10) zur Auswertung der von einer Sicherheitsanlage ankommenden und sich auf den Zustand dieser Sicherheitsanlage beziehenden Signale vorgesehen sind.
- 5. Geheimschaltvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein BCD-Schalter an die Eingabe-Aus-wertungseinheit (11) angeschlossen ist, welcher derart ausgebildet ist, dass es zur festen Bestimmung der Länge des Codewortes dient.
- 6. Geheimschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stromversorgungseinheit (5) einen Zeitschalter aufweist, welcher derart ausgebildet ist, dass er die Stromversorgung nur während der Druchführung einer mit dem Code zusammengehörenden Funktion während ca. 40 Sekunden einschaltet und den Strom nach dieser Zeit unterbricht, auch wenn die genannte Funktion noch nicht beendet ist.2530
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