CH648082A5 - Process and apparatus for producing roof elements - Google Patents

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CH648082A5
CH648082A5 CH1647/80A CH164780A CH648082A5 CH 648082 A5 CH648082 A5 CH 648082A5 CH 1647/80 A CH1647/80 A CH 1647/80A CH 164780 A CH164780 A CH 164780A CH 648082 A5 CH648082 A5 CH 648082A5
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CH
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roof
elements
transport path
section
upper plate
Prior art date
Application number
CH1647/80A
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English (en)
Inventor
Lars Sandberg
Original Assignee
A Betong Ab
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/20Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded
    • E04B7/22Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded the slabs having insulating properties, e.g. laminated with layers of insulating material

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  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.
PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von Dachelementen, die in der Gebrauchslage eine im wesentlichen ebene obere Platte mit wenigstens einem an ihrer Unterseite befestigten zugaufnehmenden, kastenähnlichen Gurt und von einer unteren Platte abgedeckte Isolierelemente aufweisen, wobei die obere Platte zusammen mit dem Gurt bzw. den Gurten ein tragendes Gerüst des Dachelementes bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Platte (1) mit ihrer in der Gebrauchslage unteren Seite nach oben gekehrt auf eine Transportbahn (13, 20) aufgelegt wird, dass auf der unteren Seite der oberen Platte (I ) jeder mit Isolierelementen (7) versehene Gurt (4) angebracht wird, wonach neben jedem Gurt (4) auf der unteren Seite der oberen Platte (1) die übrigen Isolierelemente (9, 10, 1 1) angeordnet und mit einem Überzug (12) bedeckt werden, worauf die untere Platte (8) auf dem Gurt bzw. den Gurten angebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Anbringen des Gurtes (4) bzw. der Gurte (4) auf der oberen Platte (1) wenigstens zwei dieser Platten mit zueinander parallelen Gurten (4) sowie aneinanderstossend angeordnet und miteinander verbunden werden, wonach die übrigen Isolierelemente (9, 10, 11) unter Überdeckung (12) jeder Stossstelle angeordnet werden.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, mit einer Transportbahn (13, 20), in deren Verlauf nacheinander eine Klebstoffauftrags- und Nagelmaschine zum Anbringen der Distanzelemente (3), eine Zufuhreinrichtung (33) für die Gurte (4) und eine Zufuhreinrichtung für die unteren Platten (8) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportbahn 20) in einen ersten Abschnitt (13) und in einen hiezu parallelen zweiten Abschnitt (20) unterteilt ist, wobei die beiden Abschnitte (13, 20) mittels einer zu denselben quer verlaufenden Transportbahn (29,30,31) verbunden sind und wobei der erste Abschnitt (13) eine der Breite der oberen Platte entsprechende Breite und der zweite Abschnitt (20) eine Breite aufweist, die der Breite zumindest zweier nebeneinanderliegender oberer Platten entspricht.
4. Vorrichtung nach. Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die quer verlaufende Transportbahn (29, 30, 31) mehrere an im wesentlichen senkrechten Achsen (29) angebrachte sowie um diese Achsen (29) schwenkbare Ausleger (30) aufweist, die in Betriebslage vom ersten zum zweiten Abschnitt (13 bzw. 20) der Transportbahn (13, 20) gerichtet sind und aus der Betriebslage in eine im wesentlichen zu der Transportbahn (13, 20) parallele Lage schwenkbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des zweiten Abschnittes (20) der Transportbahn (13, 20) eine Wendevorrichtung (27) für die Dachelemente vorgesehen ist.
Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren zur Herstellung von Dachelementen, die in der Gebrauchslage eine im wesentlichen ebene obere Platte mit wenigstens einem an ihrer Unterseite befestigten zugaufnehmenden, kastenähnlichen Gurt und von einer unteren Platte abgedeckte Isolierelemente aufweisen, wobei die obere Platte zusammen mit dem Gurt bzw. den Gurten ein tragendes Gerüst des Dachelementes bildet.
Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit einer Transportbahn, in deren Verlauf nacheinander eine Klebstoffauftrags- und Nagelmaschine zum Anbringen der Distanzelemente, eine Zufuhreinrichtung für die Gurte und eine Zufuhreinrichtung für die unteren Platten vorgesehen sind.
Wenn ein Gebäude mit einem Dach versehen werden soll, das sowohl die äussere Dachhaut als auch die innere Decke des Gebäudes bilden soll, so ist der Bau an Ort und Stelle eines der am häufigsten verwendeten Verfahren. Das Dach wird dabei aus Einzelteilen direkt auf dem Dachstuhl aufgebaut. Im allgemeinen ist solch ein Dach in der Weise aufgebaut, dass tragende Elemente, wie Latten oder eine Vertäfelung, zuerst auf den Dachstuhl aufgelegt und anschliessend mit einer wasserdichten Bekleidung, wie Dachpappe, Dachziegel, Blech od. dgl. versehen werden. Erst nachdem dieser Teil der Arbeit beendet ist, ist das Gebäude unter Dach und gegen Niederschlag geschützt. In dem Fall, wo unter dem Dach Wohnräume vorgesehen sind, wird das Dach mit einer Decke und üblicherweise auch mit einer Isolierung zwischen der Dachhaut und der Decke versehen.
Um unter anderem die Bauarbeit zu rationalisieren und eine Verminderung der Zeit herbeizuführen, die vergeht, bis das Gebäude unter Dach ist, ist man vom Aufbau an der Baustelle zum Auflegen von vorfabrizierten Dachelementen auf den Dachstuhl übergegangen, die sämtliche oder einige der erwähnten Elemente, wie die tragenden Elemente, die Aussenbekleidung, die Isolierung und die innere Verkleidung umfassen.
Ziel der Erfindung ist die weitere Vereinfachung und Rationalisierung der Herstellung von Dachelementen der in Rede stehenden Art, insbesondere mit dem weiteren Ziel, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der das Verfahren weitgehend kontinuierlich, entweder manuell oder automatisch durchgeführt werden kann.
Dieses Ziel wird mit einem Verfahren der eingangs angegebenen Art dadurch erreicht, dass erfindungsgemäss die obere Platte mit ihrer in der Gebrauchslage unteren Seite nach oben gekehrt auf eine Transportbahn aufgelegt wird, dass auf der unteren Seite der oberen Platte jeder mit Isolierelementen versehene Gurt angebracht wird, wonach neben jedem Gurt auf der unteren Seite der oberen Platte die übrigen Isolierelemente angeordnet und mit einem Überzug bedeckt werden, worauf die untere Platte auf dem Gurt bzw. den Gurten angebracht wird.
In vorteilhafter Weiterbildung dieses Verfahrens können nach dem Anbringen des Gurtes bzw. der Gurte auf der oberen Platte wenigstens zwei dieser Platten mit zueinander parallelen Gurten sowie aneinanderstossend angeordnet und miteinander verbunden werden, wonach die übrigen Isolierelemente unter Überdeckungjeder Stossstelle angeordnet werden.
Dies ermöglicht die Herstellung der Dachelemente mit Hilfe einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung, welche sich dadurch auszeichnet, dass erfindungsgemäss die Transportbahn in einen ersten Abschnitt und in einen hiezu parallelen zweiten Abschnitt unterteilt ist, wobei die beiden Abschnitte mittels einer zu denselben quer verlaufenden Transportbahn verbunden sind und wobei der erste Abschnitt eine der Breite der oberen Platte entsprechende Breite und der zweite Abschnitt eine Breite aufweist, die der Breite zumindest zweier nebeneinanderliegender oberer Platten entspricht.
Dabei ist günstig, wenn die quer verlaufende Transportbahn mehrere an im wesentlichen senkrechten Achsen angebrachte sowie um diese Achsen schwenkbare Ausleger aufweist, die in Betriebslage vom ersten zum zweiten Abschnitt der Transportbahn gerichtet sind und aus der Betriebslage in eine im wesentlichen zu der Transportbahn parallele Lage schwenkbar sind. Ferner kann am Ende des zweiten Abschnittes der Transportbahn eine Wendevorrichtung für die Dachelemente vorgesehen sein.
Dadurch, dass die obere Platte mit ihrer in der Gebrauchs
lage unteren Seite nach oben gekehrt auf die Transportbahn aufgelegt wird, ergibt sich ein erheblicher Zeitgewinn bei der Herstellung des gesamten Dachelementes. Allerdings muss betrachtet werden, dass das fertige Dachelement in diesem Zustand nur geringen Biegebeanspruchungen widerstehen kann. Das Dachelement sollte daher möglichst bald gewendet werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand bevorzugter Ausführungsbeispiel der Vorrichtung und der Verfahrensschritte näher erläutert, die in der Zeichnung schematisch dargestellt sind; es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemässe Vorrichtung, Fig. 2 bis 4 eine Seitenansicht der Wendevorrichtung in verschiedenen Arbeitsstellungen und Fig. 5 bis 9 das Dachelement während seiner Herstellung bzw. verschiedene Verfahrensschritte.
Zunächst wird das Dachelement unter Hinweis auf Fig. 5 bis 9 beschrieben, in der das Dachelement im Herstellungszustand gezeigt ist, d.h. mit nach unten gekehrter Oberseite. In den Fig. 5 bis 9 ist also das Dachelement mit seiner in Gebrauchslage unteren Seite nach oben gekehrt dargestellt.
Das Dachelement weist als seinen hauptsächlich tragenden Teil eine obere Platte 1, die vorzugsweise aus Holzmaterial, wie Sperrholz oder Holzspanplatten besteht, und zwei an der Platte 1 befestigte kastenähnliche Gurte 4, insbesondere aus Blech auf. Um die Wand- bzw. Blechstärke der Gurte 4 gering zu halten, weden diese bloss Zugspannungen, aber keinen Druckspannungen ausgesetzt. Das Dachelement darf deswegen nicht mit der oberen Platte 1 nach unten hängend gehoben werden. Aus Herstellungsgründen werden zwei Platten 1 mit zueinander parallelen Gurten 4 aneinanderstossend angeordnet und mittels einer Verbindungsleiste 2 miteinander verbunden. Jede Platte 1 weist zwei Distanzelemente 3 in Form von Leisten auf, die die Gurte 4 tragen.
Die Gurte 4 sind im Querschnitt trapezförmig und an ihren Längs- sowie Stirnseiten mit Flanschen 5 versehen, die an den Distanzelementen 3 bzw. an Querleisten 6 (s. Fig. I) befe- stigt sind. Nachdem die Gurte 4 mit ihren Flanschen 5 an den Leisten 3 und 6 befestigt worden sind, bilden sie einen kastenförmigen Träger, dessen Innenraum ganz oder teilweise mit einem Isolierelement 7 versehen wird.
Wie durch Fig. 6 angedeutet, ist vorzuziehen, das Isolierelement 7 vor dem Aufsetzen des Gurtes 4 zwischen den diesen zugeordneten Distanzelementen 3 anzubringen.
Ferner werden neben jedem Gurt 4 weitere Isolierelemente 9, 10 und 11 aus beispielsweise Glas- oder Steinwolle angeordnet, die mit einem Überzug 12 bedeckt werden. Der Überzug 12, vorzugsweise eine Kunststoffolie, erstreckt sich auch über die Stirnseiten der Isolierelemente 7. Anschliessend wird auf die Gurte 4 eine (in Gebrauchslage) untere Platte 8, insbesondere aus trapezförmig gewelltem Blech, aufgelegt und befestigt.
Es hat sich als günstig erwiesen, wenn die Platte 1 die Grösse von 120 x 240 cm aufweist. Da in bevorzugter Weise zwei Platten 1 aneinanderstossend angeordnet und mit Hilfe der Verbindungsleisten 2 miteinander verbunden werden, ergibt sich ein Dachelement mit den Abmessungen 240 x 240 cm. Allerdings können die Platten 1 auch der Länge nach aneinanderstossend miteinander verbunden werden, wodurch Dachelemente mit einer Breite von 240 cm und einer Länge bis 12 m hergestellt werden können. In diesem Falle können die als Distanzelemente 3 dienenden Leisten die Stossfuge überlappen; zusätzlich sind Verbindungsleisten zum Aneinanderschliessen der Platten 1 vorgesehen.
Dies ist jedoch in der Zeichnung nicht in besonderer Weise gezeigt. Die Gurte 4 weisen ihrerseits vorzugsweise dieselben Längenmasse wie das fertige Dachelement auf. Diese Abmessungen und Verbindungen sind nur als Beispiele angeführt.
Die Vorrichtung zur Herstellung der Dachelemente umfasst eine Transportbahn 13, 20 mit einem ersten Abschnitt 13 mit einer ersten Arbeitsstelle 14, einer zweiten Arbeitsstelle 15 und einer dritten Arbeitsstelle 16. Die Transportbahn besteht aus einer Anzahl Rollen 17, auf welchen die Platten 1 während des Herstellungsverfahrens vorgeschoben werden. Zwischen der ersten und der zweiten Arbeitsstelle 14 bzw. 15 ist eine Brücke 18 mit einer Klebstoffauftrags- und Nagelmaschine vorgesehen. Unterhalb der Brücke 18 und im Raum zwischen zwei Rollen 17 arbeitend befinden sich zwei Nagelvorrichtungen der Nagelmaschine, mittels welcher Nägel durch die Platte 1 in die Distanzelemente 3 geschlagen werden. Um die Distanzelemente 3 während des Nagelns festzuhalten, trägt die Brücke 18 Gegendruckrollen. Nagelmaschinen dieser Art sind bekannt und werden daher nicht eigens erläutert.Eine Klebstoffauftragsmaschine ist zwischen den Arbeitsstellen 15 und 16 angebracht und weist die Form einer Brücke 41 mit Reinigungs- und Leimzufuhreinrichtungen auf, welche Brücke 41 sich über den Transportbahnabschnitt 13 erstreckt. Die Reinigungsvorrichtung besteht aus einem Staubsauger mit zwei Mundstücken, die über den Distanzelementen 3 münden, denen Düsen nachgeordnet sind, durch welche Leim auf die Oberseite der Distanzelemente 3 gespritzt wird.
An der Arbeitsstelle 16 sind Rollen 19 angeordnet, die bezüglich der Rollen 17 quergestellt sind. Diese quergestellten Rollen 19 werden von einem senkrecht verstellbaren Rahmen getragen, so dass ihre Oberseiten zwischen einer Lage etwas über der Oberseite der längsgestellten Rollen 17 und einer Lage etwas unter der Oberseite dieser Rollen 17 gesenkt bzw. gehoben werden können. Durch Verstellung des Rahmens kann also der Transportbahnabschnitt zum Transport in Querrichtung (von links nach rechts in der Zeichnung) verwendet werden, wenn die Rollen 19 gehoben sind, bzw. zum Transport in Längsrichtung des Transportbahnabschnittes 13 (von oben nach unten in der Zeichnung), wenn die Rollen 19 abgesenkt sind.
Seitlich des ersten Abschnittes 13 des Transportbahn 13, 20 ist ein zweiter hiezu paralleler Abschnitt 20 angeordnet, der etwa doppelt so breit wie der erste Abschnitt 13 ist. Dieser Abschnitt 20 weist eine erste Arbeitsstelle 21, die sich in Querrichtung gegenüber der Arbeitsstelle 16 befindet, und zwei nachfolgende Arbeitsstellen 22 und 23 auf. Für den Transport entlang des zweiten Abschnittes 20 sind Transportrollen 24 vorgesehen; an der Arbeitsstelle 21 sind ausserdem Rollen 25 angeordnet, die den Rollen 19 des Transportabschnittes 13 entsprechen und an einem senkrecht verstellbaren Rahmen zwecks Umstellung zwischen Transport in Längsrichtung und Transport in Querrichtung (wie oben beschrieben) ausgebildet sind. Neben der Arbeitsstelle 22 gibt es einen Vorrat 26 von unteren Platten 8.Der zweite Abschnitt 20 der Transportbahn ist hier von zwei Arbeitsbrücken 42 umgeben, die eine für die Montage der Platte 8 geeignete Arbeitshöhe aufweisen. An der Arbeitsstelle 23 ist an der Seite des Transportbahnabschnittes 20, an der auch der erste Transportbahnabschnitt 13 angeordnet ist, eine Wendevorrichtung 27 vorgesehen, die aus Fig. 2 bis 4 hervorgeht.
Zwischen den Arbeitsstellen 16 und 21 der Transportbahn 13, 20 gibt es einen Gang 28. Die Transportbahn 13, 20 befindet sich in einer für das Arbeiten bequemen Höhe über dem Fussboden. In der Mitte des Ganges 28 sind drei Ständer vorgesehen, von denen jeder einen um eine vertikale Achse 29 schwenkbaren Ausleger trägt. Jeder der Ausleger 30 trägt Rollen 31, deren Achsen zur Längsrichtung des Auslegers 30 quergestellt sind. Die Oberseite der Rollen 31 befindet sich in gleicher Höhe wie die Oberseite der Rollen 19 und 25, wenn diese in der gehobenen Lage sind.Die Ausleger 30 sind zwischen einer quergestellten Lage (mit ausgezogenen Linien dargestellt), in der sie sich quer über den Gang 28 erstrecken und die beiden Transportbahnabschnitte 13 und 20 verbinden, und einer anderen Lage (mit strichpunktierten Linien dargestellt), in der sie im wesentlichen parallel zur Transportbahn 13, 20 verlaufen und Platz zum Durchgang von Personen entlang der Transportbahn 13, 20 an beiden Seiten der Ausleger 30 lassen. Vorr den um die Achsen 29 schwenkbaren Auslegern 30 und ihren Rollen 31 wird folglich eine Transportbahn gebildet, welche die beiden Abschnitte 13 und 20 in Querrichtung verbindet.
Die Vorrichtung weist ferner eine Arbeitsstelle 32 zur Fertigstellung der Gurte 4 und eine Laufkatze 35 für den Abtransport der fertigen Dachelemente von der Wendevorrichtung 27 zu einem Stapelplatz 34 auf.
Die in den Fig. 2 bis 4 gezeigte Wendevorrichtung 27 weist zwei zueinander parallele horizontale Achsen 36 und 37 auf, von denen jede zwei Arme 38 bzw. 39 besitzen. Sämtliche Arme tragen einen Anschlag 40. Die Achsen 36 und 37 sind motorisch angetrieben und werden derart betätigt, dass die Arme 38 zwischen einer horizontalen Lage (in den Fig. 1,2 und 4 gezeigt), in der sie an der Arbeitsstelle 23 unter dem Transportbahnabschnitt 20 und zwischen dessen Rollen 24 liegen, und einer aufrechtstehenden Lage, die in Fig. 3 gezeigt ist, schwenkbar sind. In gleicher Weise sind die Arme 39 zwischen einer aufrechtstehenden Lage (in Fig. 2 gezeigt) und einer abgesenkten Lage (s. Fig. 1), in der sie horizontal vom Transportbahnabschnitt 20 weggerichtet sind, schwenkbar.
Wenn die beiden Arme 38, 39 aufrecht stehen (in Fig. 3 gezeigt), ist ihr gegenseitiger Abstand etwas grösser als die Höhe eines fertigen Dachelementes, wie aus Fig. 3 hervorgeht.
Bei der Herstellung der Dachelemente wird zuerst die Platte 1 (d.h. die obere Platte des fertigen Dachelementes) auf den Transportbahnabschnitt 13 an der Arbeitsstelle 14 aufgelegt. An dieser Arbeitsstelle 14 werden auch die Distanzelemente 3 an den vorbestimmten Stellen aufgelegt. Die Distanzelemente 3 und/oder die Platte 1 werden vorzugsweise vorher mit Leim bestrichen. Nun wird die Platte 1 unter die Brücke 18 vorgeschoben, wobei die Distanzelemente 3 an die Platte 1 angedrückt und Nägel von der Unterseite her eingeschlagen werden. Nachdem die Platte 1 die Brücke 18 verlassen hat, befindet sie sich an der Arbeitsstelle 15, an der eines der Isolierelemente 7 aufgelegt und die erwähnten Querleisten 6 angebracht sowie an der Platte 1 angenagelt werden. Die Platte 1 wird nun an der Brücke 41 mit Leim bestrichen und danach zur Arbeitsstelle 16 weitertransportiert.
An der Arbeitsstelle 16 wird ein von der Arbeitsstelle 32 mittels der Laufkatze 33 an die Arbeitsstelle 16 gebrachter fertiggestellter Gurt 4 mit seinen Flanschen 5 auf die Distanzelemente 3 sowie die erwähnten Querleisten 6 aufgesetzt. Die Flanschen 5 werden mittels Nägeln, vorzugsweise mittels einer Nagelpistole befestigt. Zusammen mit dem Leim, der mittels der Klebstoffauftragsmaschine an der Brücke 18 aufgetragen worden ist, wird eine Verbindung hergestellt, welche einen sehr guten Zusammenhalt des Gurtes 4 und der Leisten bietet.
Während des Transportes über die Arbeitsstellen 14, 15 und 16 ist die Platte 1 von beiden Seiten des verhältnismässig schmalen Transportbahnabschnittes 13 gut zugänglich. Die Ausleger 30 befinden sich dabei in ihrer mit strichpunktierten Linien gezeigten verschwenkten Lage, sodass die Zugänglichkeit rings um den Transportbahnabschnitt 13 vollständig gegeben ist. Sobald der Gurt 4 angebracht worden ist, werden die Ausleger 30 in die mit ausgezogenen Linien gezeigte Lage quer über den Gang 28 geschwenkt. Gleichzeitig wird der Rahmen mit den Rollen 19 und der Rahmen mit den Rollen 25 gehoben, wonach das halbfertige Dachelement auf den zweiten Abschnitt 20 der Transportbahn 13, 20 überführt wird.Sobald ein weiteres Dachelement an der Arbeitsstelle 16 bis in den erwähnten Zwischenzustand fertiggestellt ist, wird auch dieses Dachelement auf dem zweiten Abschnitt 20 der Transportbahn 13, 20 transportiert, sodass die beiden Dachelemente nebeneinander zu liegen kommen. Die beiden Dachelemente werden nun aneinanderstossend angeordnet und vorzugsweise mittels der Verbindungsleiste 2 (Fig. 9) miteinander verbunden.
An der Arbeitsstelle 21 werden die übrigen Isolierelemente 9, 10 und 11 neben dem Gurt 4 auf der Platte 1 angebracht, wobei vorzugsweise Schlackenwolle in Form von Blöcken verwendet wird, und danach ein Überzug 12 in Form einer Kunststoffolie aufgebracht. Die Kunststoffolie wird um die Isolierelemente 9, 10, 11 gewickelt und mit Klebestreifen befestigt. Der Überzug 12 wirkt bei dem fertigen Dachelement als Diffusionssperre.
Nach Fertigstellung dieser Arbeit an der Arbeitsstelle 21 wird das Dachelement an die Arbeitsstelle 22 transportiert, wobei die Rollen 25 abgesenkt werden, so dass das Dachelement auf den Rollen 24 aufruht. An der Arbeitsstelle 22 wird die Platte 8 dem Vorrat 26 entnommen und auf das Dachelement aufgelegt. Die Platte 8, die wie erwähnt vorzugsweise aus gewelltem oder geripptem Blech besteht, wird an den Gurten 4 befestigt, was mittels selbstschneidender Blechschrauben erfolgen kann. Das Dachelement ist nun im wesentlichen fertiggestellt. Solange es sich auf der ebenen Transportbahn befindet, kann die Handhabung ohne Schwierigkeit in der umgekehrten Lage vor sich gehen. Wenn das Dachelement aber vom Transportbahnabschnitt 20 zwecks Weiterbeförderung abgenommen werden soll, ist es notwendig, dasselbe zu wenden, falls es mit gewöhnlichen Hebevorrichtungen gehandhabt werden soll.Nur in dieser Lage kann es nämlich den Biegebeanspruchungen wiederstehen, die beispielsweise beim Heben an zwei Enden entstehen. Dieses Wenden erfolgt mittels der Wendevorrichtung 27 an der Arbeitsstelle 23. Die in der Ausgangslage zwischen den Rollen 24 angebrachten Arme 38 werden dabei nach oben geschwenkt und heben dabei das Dachelement in die vertikale Lage. Gleichzeitig werden die Arme 39 in ihre senkrechte Lage geschwenkt. Während des Hebens wird das Dachelement von den Anschlägen 40 der Arme 38 abgestützt.
In der aufrechten Lage (s. Fig. 3) wird das Dachelement also von den Armpaaren 38, 39 umgeben und steht in senkrechter Lage. Danach beginnen sich die Arme 39 zu senken, wie in Fig. 4 gezeigt, wobei das Dachelement von den Anschlägen 40 dieser Arme 39 abgestützt dieser Bewegung folgen, wobei die Anschläge 40 auch das Umkippen des Dachelementes erleichtern. Wenn die Arme 39 ihre horizontale Lage eingenommen haben, ist das Dachelement gewendet worden und kann nun mittels der Laufkatze 35 abgehoben werden.
Wie aus dem vorstehenden hervorgeht, umfasst also das Verfahren eine Anzahl von Schritten, die gemeinsam eine rationale Fertigung erlauben. Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist dabei mit solchen Arbeitsgeräten ausgerüstet, die eine rationale Durchführung der verschiedenen Arbeitsschritte möglich machen.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zur Herstellung von Dachelementen, die in der Gebrauchslage eine im wesentlichen ebene obere Platte mit wenigstens einem an ihrer Unterseite befestigten zugaufnehmenden, kastenähnlichen Gurt und von einer unteren Platte abgedeckte Isolierelemente aufweisen, wobei die obere Platte zusammen mit dem Gurt bzw. den Gurten ein tragendes Gerüst des Dachelementes bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Platte (1) mit ihrer in der Gebrauchslage unteren Seite nach oben gekehrt auf eine Transportbahn (13, 20) aufgelegt wird, dass auf der unteren Seite der oberen Platte (I ) jeder mit Isolierelementen (7) versehene Gurt (4) angebracht wird, wonach neben jedem Gurt (4) auf der unteren Seite der oberen Platte (1) die übrigen Isolierelemente (9, 10, 1 1) angeordnet und mit einem Überzug (12) bedeckt werden, worauf die untere Platte (8) auf dem Gurt bzw. den Gurten angebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Anbringen des Gurtes (4) bzw. der Gurte (4) auf der oberen Platte (1) wenigstens zwei dieser Platten mit zueinander parallelen Gurten (4) sowie aneinanderstossend angeordnet und miteinander verbunden werden, wonach die übrigen Isolierelemente (9, 10, 11) unter Überdeckung (12) jeder Stossstelle angeordnet werden.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, mit einer Transportbahn (13, 20), in deren Verlauf nacheinander eine Klebstoffauftrags- und Nagelmaschine zum Anbringen der Distanzelemente (3), eine Zufuhreinrichtung (33) für die Gurte (4) und eine Zufuhreinrichtung für die unteren Platten (8) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportbahn 20) in einen ersten Abschnitt (13) und in einen hiezu parallelen zweiten Abschnitt (20) unterteilt ist, wobei die beiden Abschnitte (13, 20) mittels einer zu denselben quer verlaufenden Transportbahn (29,30,31) verbunden sind und wobei der erste Abschnitt (13) eine der Breite der oberen Platte entsprechende Breite und der zweite Abschnitt (20) eine Breite aufweist, die der Breite zumindest zweier nebeneinanderliegender oberer Platten entspricht.
4. Vorrichtung nach. Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die quer verlaufende Transportbahn (29, 30, 31) mehrere an im wesentlichen senkrechten Achsen (29) angebrachte sowie um diese Achsen (29) schwenkbare Ausleger (30) aufweist, die in Betriebslage vom ersten zum zweiten Abschnitt (13 bzw. 20) der Transportbahn (13, 20) gerichtet sind und aus der Betriebslage in eine im wesentlichen zu der Transportbahn (13, 20) parallele Lage schwenkbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des zweiten Abschnittes (20) der Transportbahn (13, 20) eine Wendevorrichtung (27) für die Dachelemente vorgesehen ist.
Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren zur Herstellung von Dachelementen, die in der Gebrauchslage eine im wesentlichen ebene obere Platte mit wenigstens einem an ihrer Unterseite befestigten zugaufnehmenden, kastenähnlichen Gurt und von einer unteren Platte abgedeckte Isolierelemente aufweisen, wobei die obere Platte zusammen mit dem Gurt bzw. den Gurten ein tragendes Gerüst des Dachelementes bildet.
Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit einer Transportbahn, in deren Verlauf nacheinander eine Klebstoffauftrags- und Nagelmaschine zum Anbringen der Distanzelemente, eine Zufuhreinrichtung für die Gurte und eine Zufuhreinrichtung für die unteren Platten vorgesehen sind.
Wenn ein Gebäude mit einem Dach versehen werden soll, das sowohl die äussere Dachhaut als auch die innere Decke des Gebäudes bilden soll, so ist der Bau an Ort und Stelle eines der am häufigsten verwendeten Verfahren. Das Dach wird dabei aus Einzelteilen direkt auf dem Dachstuhl aufgebaut. Im allgemeinen ist solch ein Dach in der Weise aufgebaut, dass tragende Elemente, wie Latten oder eine Vertäfelung, zuerst auf den Dachstuhl aufgelegt und anschliessend mit einer wasserdichten Bekleidung, wie Dachpappe, Dachziegel, Blech od. dgl. versehen werden. Erst nachdem dieser Teil der Arbeit beendet ist, ist das Gebäude unter Dach und gegen Niederschlag geschützt. In dem Fall, wo unter dem Dach Wohnräume vorgesehen sind, wird das Dach mit einer Decke und üblicherweise auch mit einer Isolierung zwischen der Dachhaut und der Decke versehen.
Um unter anderem die Bauarbeit zu rationalisieren und eine Verminderung der Zeit herbeizuführen, die vergeht, bis das Gebäude unter Dach ist, ist man vom Aufbau an der Baustelle zum Auflegen von vorfabrizierten Dachelementen auf den Dachstuhl übergegangen, die sämtliche oder einige der erwähnten Elemente, wie die tragenden Elemente, die Aussenbekleidung, die Isolierung und die innere Verkleidung umfassen.
Ziel der Erfindung ist die weitere Vereinfachung und Rationalisierung der Herstellung von Dachelementen der in Rede stehenden Art, insbesondere mit dem weiteren Ziel, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der das Verfahren weitgehend kontinuierlich, entweder manuell oder automatisch durchgeführt werden kann.
Dieses Ziel wird mit einem Verfahren der eingangs angegebenen Art dadurch erreicht, dass erfindungsgemäss die obere Platte mit ihrer in der Gebrauchslage unteren Seite nach oben gekehrt auf eine Transportbahn aufgelegt wird, dass auf der unteren Seite der oberen Platte jeder mit Isolierelementen versehene Gurt angebracht wird, wonach neben jedem Gurt auf der unteren Seite der oberen Platte die übrigen Isolierelemente angeordnet und mit einem Überzug bedeckt werden, worauf die untere Platte auf dem Gurt bzw. den Gurten angebracht wird.
In vorteilhafter Weiterbildung dieses Verfahrens können nach dem Anbringen des Gurtes bzw. der Gurte auf der oberen Platte wenigstens zwei dieser Platten mit zueinander parallelen Gurten sowie aneinanderstossend angeordnet und miteinander verbunden werden, wonach die übrigen Isolierelemente unter Überdeckungjeder Stossstelle angeordnet werden.
Dies ermöglicht die Herstellung der Dachelemente mit Hilfe einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung, welche sich dadurch auszeichnet, dass erfindungsgemäss die Transportbahn in einen ersten Abschnitt und in einen hiezu parallelen zweiten Abschnitt unterteilt ist, wobei die beiden Abschnitte mittels einer zu denselben quer verlaufenden Transportbahn verbunden sind und wobei der erste Abschnitt eine der Breite der oberen Platte entsprechende Breite und der zweite Abschnitt eine Breite aufweist, die der Breite zumindest zweier nebeneinanderliegender oberer Platten entspricht.
Dabei ist günstig, wenn die quer verlaufende Transportbahn mehrere an im wesentlichen senkrechten Achsen angebrachte sowie um diese Achsen schwenkbare Ausleger aufweist, die in Betriebslage vom ersten zum zweiten Abschnitt der Transportbahn gerichtet sind und aus der Betriebslage in eine im wesentlichen zu der Transportbahn parallele Lage schwenkbar sind. Ferner kann am Ende des zweiten Abschnittes der Transportbahn eine Wendevorrichtung für die Dachelemente vorgesehen sein.
**WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH1647/80A 1979-03-06 1980-03-03 Process and apparatus for producing roof elements CH648082A5 (en)

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CH648082A5 true CH648082A5 (en) 1985-02-28

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CH1647/80A CH648082A5 (en) 1979-03-06 1980-03-03 Process and apparatus for producing roof elements

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US4803823A (en) * 1987-04-28 1989-02-14 Stenson John F Rigid insulation corner fastener

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