CH648253A5 - Verfahren zum registrieren und aussortieren der unvollstaendig gefuellten packungen in verpackungsmaschinen. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Registrieren und Aussortieren der unvollständig gefüllten Packungen in Verpackungsmaschinen, wobei tiefgezogene Nester einer Bodenfolie mit Füllgut und mit einer Deckelfolie versehen werden und der so gebildete Pak-kungsstrang in Packungen unterteilt wird, mindestens das Material der Bodenfolie strahlendurchlässig ist, in Transportrichtung des Packungsstranges hinter der Füllstation der Verpackungsmaschine die Bodenfolie auf der einen Seite mit einer Strahlenquelle angestrahlt und die Intensität der hindurchgelassenen Strahlung mittels mindestens eines Empfängers gemessen wird.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Registrieren 5 und Aussortieren der unvollständig gefüllten Packungen in Verpak-kungsmaschinen, wobei tiefgezogene Nester einer Bodenfolie mit Füllgut und mit einer Deckelfolie versehen werden und der so gebildete Packungsstrang in Packungen unterteilt wird und das Material der Bodenfolie auffallende Strahlung reflektiert, in Transportrich-io tung des Packungsstranges hinter der Füllstation der Verpackungsmaschine die Bodenfolie in Richtung der tiefgezogenen Nester mit einer Strahlenquelle angestrahlt und die reflektierte Strahlung mittels mindestens eines Empfängers gemessen wird. Unter strahlendurchlässigen Folien sind Folien zu verstehen, die für Strahlen pas-15 sierbar sind. Hierbei kann es sich um lichtdurchlässiges Folienmaterial handeln, wenn die Strahlenquelle eine Lichtquelle ist. Entsprechend ist dann als Empfänger ein Photoelement zu wählen. Es kann jedoch auch ein Infrarotstrahler als Sender verwendet werden, beispielsweise für undurchsichtiges Folienmaterial. Ist nur die Bodenfo-20 lie strahlendurchlässig, dann muss die Prüfung vor dem Aufsiegeln der Deckelfolie erfolgen. Sind beide Folien durchlässig, dann kann die Prüfung nach ihrem Aufsiegeln erfolgen.
Unter auffallende Strahlung reflektierenden Folien sind Folien zu verstehen, die mindestens einen Teil der auffallenden Strahlung 25 reflektieren. Hierbei kann es sich um sichtbares Licht reflektierendes Folienmaterial handeln, wenn die Strahlenquelle eine Lichtquelle ist. Entsprechend ist dann als Empfänger ein Photoelement zu wählen. Es kann jedoch auch ein Infrarotstrahler als Sender verwendet werden.
30 Die Herstellung von Tiefziehpackungen erfolgt bekanntlich in der Weise, dass von einer Rolle die Bodenfolie abgezogen und gegebenenfalls über Umlenkrollen der Tiefziehstation einer Verpackungsmaschine zugeführt wird, in der die Nester für das aufzunehmende Füllgut tiefgezogen werden. Die tiefgezogene Bodenfolie wird 35 unter der Füllstation hindurchgeführt, wo die einzelnen tiefgezogenen Nester mit Füllgut gefüllt werden. Die Bodenfolie gelangt anschliessend in die Siegelstation, in der sie mit der zugeführten Deckelfolie verschweisst wird. Die Nester einer Packung sind im allgemeinen sowohl in Transportrichtung als auch senkrecht zur 40 Transportrichtung in mehreren Reihen angeordnet. Beim Auf-schweissen der Deckelfolie in der Siegelstation werden jeweils mehrere, senkrecht zur Transportrichtung in einer Reihe angeordnete, sowie mehrere in Transportrichtung angeordnete Nester zu Packungen zusammengefasst, die als Endlosstrang der Stanzstation 45 zugeführt werden, die diesen in die Packungen unterteilt.
Nach dem Unterteilen werden die nicht vollständig gefüllten Packungen aussortiert.
Zur Erkennung der nicht vollständig gefüllten Packungen ist es bekannt, zwischen der Füllstation und der Siegelstation oberhalb 50 der Bodenfolie mechanische Einrichtungen vorzusehen, die mittels Stiften, Hebeln oder Rollenhebeln in die Nester eintauchen, wobei je nach ihrer Eintauchtiefe bis zur unmittelbaren Berührung mit dem Füllgut bzw. dem Nest eine Anzeige erhalten wird, ob die Nester ordnungsgemäss gefüllt sind. Hierbei sind die Stifte bzw. Hebel zu 55 einer Formatgruppe zusammengefasst, so dass prinzipiell jeweils nur Bodenfolien mit einer vorgegebenen Konfiguration der Nester und ihrer Abmessungen erfasst werden können.
Es sind weiterhin Vorrichtungen zum Erkennen und Aussortieren fehlerhafter Packungen, die längs einer Förderstrecke transpor-60 tiert werden, bekannt (DE-PS Nr. 2631138). Bei diesen Vorrichtungen wird das Bild einer fehlerfreien Packung in einem elektronischen Bildspeicher gespeichert und die darauffolgenden Bilder des Verpak-kungsstranges werden mit diesem Speicherbild verglichen. Hierbei nimmt die hinter der Füllstation angeordnete Videokamera die 65 Bilder von nach Länge und Breite vorgebbaren, jeweils eine Pak-kungsgruppe darstellenden Bereichen der Bodenfolie auf, wobei die Einrichtung zum Vergleich der Bilder mit dem gespeicherten Bild derart ausgebildet ist, dass bei Vergleich ermittelte fehlerlos bzw. mit
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Fehlern behaftete gefüllte Nester einer Packungsgruppe im aufgenommenen Bereich erkannt werden und dass im Anschluss an eine Stanzeinrichtung die fehlerhaften Einzelpackungen der betreffenden Packungsgruppe aussortiert werden.
Es ist weiterhin bekannt, im Durchlichtverfahren die Kontrolle durchzuführen, wobei auf der einen Seite der Bodenfolie ein Lichtsender und auf der anderen Seite ein punktförmiger Empfänger angeordnet ist. Die Unterbrechung des Lichtstrahles ist eine Information dafür, ob die Nester gefüllt sind oder nicht (optoelektronische Schranke).
Es ist weiterhin bekannt, Sender und Empfänger so anzuordnen, dass mit dem Empfänger das reflektierte Licht aufgefangen wird. Ist ein Nest leer, so reicht die Energie des Lichtstrahles nicht aus, den Empfänger ansprechen zu lassen. Erst wenn der Weg des Lichtstrahles durch ein im Nest befindliches Füllgut verkürzt wird, spricht der Empfänger an (optoelektrischer Näherungsschalter).
Mit diesen bekannten Verfahren kann nicht festgestellt werden, ob das Füllgut die vorgeschriebene Grösse aufweist, sondern nur ob die betreffenden Nester gefüllt sind oder nicht.
So war es bisher nicht möglich, Packungen auszusortieren, in denen ein fehlerhaftes Füllgut in einem der Nester angeordnet war. Hier setzt die Erfindung ein. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, Verfahren zum Registrieren und Aussortieren der unvollständig bzw. mit nicht einwandfreiem Füllgut gefüllten Packungen in Verpackungsmaschinen, wobei tiefgezogene Nester einer Bodenfolie mit Füllgut und mit einer Deckelfolie versehen werden, wobei in Transportrichtung des Packungsstranges hinter der Füllstation der Verpackungsmaschine die Bodenfolie auf der einen Seite mit einer Strahlungsquelle angestrahlt und die Intensität der hindurchgelassenen Strahlung mittels mindestens eines Empfängers gemessen wird, so auszubilden, dass damit nicht nur wie bisher unvollständig gefüllte Pak-kungen, d.h. Packungen mit mindestens einem leeren Nest, sondern auch Packungen mit beschädigtem Füllgut, z.B. bei Tabletten (Tablettenbruch) erkannt und aussortiert werden können.
Unter Tablettenbruch sind im folgenden Tabletten zu verstehen, die senkrecht, parallel oder auch schräg zur Grundfläche gebrochen sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Bodenfolie mit der Strahlenquelle diffus angestrahlt wird, dass die aktive Empfangsfläche der Empfänger grösser ist als die ihr zugewandte Fläche des Füllgutes, und dass die den Nestern der jeweiligen Verpackung zugeordneten Ausgangssignale der Empfänger eine Einrichtung zur Erkennung und zum Aussortieren der fehlerhaften Packung ansteuern, wenn ihre Amplitude einen vorgegebenen Wert nicht erreicht. Wesentlich ist, dass die aktive Empfangsfläche der Empfänger grösser ist als die ihr zugewandte Fläche des Füllgutes. Durch diese Massnahmen wird erreicht, dass, solange die Empfänger auf die Bereiche zwischen den Nestern gerichtet sind, sie mit gleichbleibender Strahlungsintensität beaufschlagt werden, dass jedoch, sobald ein Nest z.B. mit einer Tablette in das Gesichtsfeld des Empfängers einwandert, dessen aktive Empfangsfläche teilweise abgedeckt wird. Dadurch wird die angestrahlte Fläche verringert und somit nimmt auch die Amplitude des Ausgangssignals des Empfängers ab. Dieses Ausgangssignal nimmt so lange ab, bis die Tablette vollständig in das Gesichtsfeld des Empfangers gewandert ist, und bleibt so lange konstant, bis die Tablette aus dem Gesichtsfeld zu wandern beginnt. Am Ausgang des Empfängers wird demnach ein Signal abgegeben, dessen Amplitude bzw. Impulshöhe bestimmt ist durch das Verhältnis von angestrahlter Empfangsfläche vor und nach dem Einwandern der Tablette in das Gesichtsfeld des Empfängers. Prinzipiell könnte ein Parallellichtbündel auf den Empfänger gerichtet werden. Dies hätte zur Folge, dass lediglich nur ein Tablettenbruch ermittelt wird, bei dem die Abbruchfläche senkrecht zum Tablettendurchmesser verläuft. Aus diesem Grunde werden diffus ausgesandte Strahlen verwendet,wodurch erreicht wird, dass auch bei andersartigem Tablettenbruch die effektive, den Empfängern zugewandte Fläche von derjenigen einer ordnungsgemässen Tablette abweicht. Es ist erfindungsgemäss gewährleistet, dass nur ein fehlerfreies Füllgut in der Lage ist, die Amplitude des Ausgangssignals am Empfänger auf ein Minimum abzusenken. Durch die erfmdungsge-mässen Massnahmen ist somit sichergestellt, dass nicht nur Packungen mit leeren Nestern, sondern auch Packungen registriert und aussortiert werden können, die fehlerhaftes Füllgut enthalten.
Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, Verfahren zum Registrieren und Aussortieren der unvollständig bzw. mit nicht einwandfreiem Füllgut gefüllten Packungen in Verpackungsmaschinen, wobei tiefgezogene Nester einer Bodenfolie mit Füllgut und mit einer Deckelfolie versehen werden und der so gebildete Packungsstrang in Packungen unterteilt wird und das Material der Bodenfolie auffallende Strahlung reflektiert, in Transportrichtung des Packungsstranges hinter der Füllstation der Verpackungsmaschine die Bodenfolie in Richtung der tiefgezogenen Nester mit einer Strahlenquelle angestrahlt und die reflektierte Strahlung mittels mindestens eines Empfängers gemessen wird, derart auszubilden, damit nicht nur wie bisher unvollständig gefüllte Packungen, d.h. Packungen mit mindestens einem leeren Nest, sondern auch Packungen mit beschädigtem Füllgut z.B. bei Tabletten (Tablettenbruch) erkannt und aussortiert werden können. Weiterhin betrifft die Erfindung Vorrichtungen zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens.
Unter Tablettenbruch sind im folgenden ebenfalls Tabletten zu verstehen, die senkrecht, parallel oder auch schräg zur Grundfläche gebrochen sind.
Diese weitere Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Strahlenquelle oberhalb des Empfängers angeordnet ist,
dass die Bodenfolie mit der Strahlenquelle diffus angestrahlt wird, dass die aktive Empfangsfläche der Empfänger grösser ist als die ihr zugewandte Fläche des Füllgutes, und dass die den Nestern der jeweiligen Verpackung zugeordneten Ausgangssignale der Empfänger eine Einrichtung zur Erkennung und zum Aussortieren der fehlerhaften Packung ansteuern, wenn ihre Amplitude einen vorgegebenen Wert nicht erreicht. Wesentlich ist, dass die aktive Empfangsfläche der Empfänger grösser ist als die ihr zugewandte Fläche des Füllgutes. Wesentlich ist hierbei, dass die Strahlenquelle den Empfänger auf seiner inaktiven Seite überragt und das Füllgut mit Abstand zur seitlichen Fläche der Nester in diesen angeordnet ist. Durch diese Massnahmen wird erreicht, dass, solange die Empfanger auf die Bereiche zwischen den Nestern gerichtet sind, sie mit gleichbleibender Strahlungsintensität beaufschlagt werden, dass jedoch, sobald ein Nest z.B. mit einer Tablette in das Gesichtsfeld des Empfängers einwandert, dessen aktive Empfangsfläche teilweise abgedeckt wird. Dadurch wird die angestrahlte Fläche verringert und somit nimmt auch die Amplitude des Ausgangssignals des Empfängers ab. Dieses Ausgangssignal nimmt so lange ab, bis die Tablette vollständig in das Gesichtsfeld des Empfängers gewandert ist, und bleibt so lange konstant, bis die Tablette aus dem Gesichtsfeld zu wandern beginnt. Am Ausgang des Empfängers wird demnach ein Signal abgegeben, dessen Amplitude bzw. Impulshöhe bestimmt ist durch das Verhältnis von angestrahlter Empfangsfläche vor und nach dem Einwandern der Tablette in das Gesichtsfeld des Empfängers.
Wesentlich ist weiterhin, dass diffus ausgesandte Strahlen verwendet werden. Es ist hierdurch gewährleistet, dass nur ein fehlerfreies Füllgut in der Lage ist, die Amplitude des Ausgangssignals am Empfänger auf ein Minimum abzusenken. Durch diese Massnahmen ist somit sichergestellt, dass nicht nur Packungen mit leeren Nestern, sondern auch Packungen registriert und aussortiert werden können, die fehlerhaftes Füllgut enthalten.
Bei kontinuierlichem sowie getaktetem Transport der Bodenfolie bzw. des Verpackungsstranges ist die Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens in beiden Fällen gekennzeichnet durch jeweils einen Empfänger für jede in Transportrichtung des Verpackungsstranges verlaufende Reihe von Nestern und den Empfängern nachgeschaltete Komparatoren mit jeweils einem zweiten Eingang für ein Vergleichssignal und den Komparatoren nachgeschaltete Zähler, die jeweils die Anzahl der Nester einer Reihe der jeweiligen Packung zählen, sowie eine den Komparatoren und den Zählern nachgeschaltete Einrichtung zum Aussortieren der
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Packung, falls die Amplitude der den Nestern der Packung zugeordneten Ausgangssignale der Empfänger einen vorgegebenen Wert nicht erreicht und/oder mindestens ein Zähler nach Durchlauf der Packung einen vorgegebenen Zählerstand nicht erreicht hat.
Nur wenn sich fehlerfreies Füllgut in den Nestern befindet, werden von den Komparatoren über ein UND-Glied Impulse an die nachgeschalteten Zähler abgegeben. Die einer Packung zugehörigen Zähler sind durch ein ODER-Glied verknüpft. Nachdem alle Nester einer Packung an dem Empfänger vorbeitransportiert sind, wird der Zählerstand abgefragt. Ist der vorgeschriebene Endstand nicht erreicht, so wird über das ODER-Glied die nachgeschaltete Einrichtung zum Aussortieren der Packungen angesteuert. Gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel ist die Vorrichtung in beiden Fällen erfindungsgemäss gekennzeichnet durch jeweils einen Empfänger für jedes Nest einer Packung, den Empfängern nachgeschaltete Komparatoren mit jeweils einem Eingang für ein Vergleichssignal sowie einer den Komparatoren nachgeschalteten Einrichtung zum Aussortieren der jeweiligen Packung, falls die Amplitude der den Nestern der Packung zugeordneten Ausgangssignale der Empfänger einen vorgegebenen Wert nicht erreicht.
Hierdurch sind die Empfänger in einer Matrix entsprechend der Konfiguration der Nester angeordnet. Die Ausgänge der den Empfängern zugeordneten Komparatoren werden durch ein UND-Glied verknüpft. Die Zähler entfallen.
Die Vorrichtung arbeitet in beiden Fällen in der Weise, dass erst dann Ausgangssignale der Empfänger an die weiteren Schaltungskomponenten abgegeben werden, falls die zu prüfende Packung die ordnungsgemässe Position unterhalb der Empfänger eingenommen hat. In diesem Falle ist der Schaltungsaufwand jedoch erheblich grösser, da für jedes Nest ein Empfänger mit einem Komparator vorgesehen sein muss, wohingegen die Zähler entfallen. Diese Vorrichtung kommt insbesondere dann zur Anwendung, falls lediglich Packungen des gleichen Formates hergestellt werden.
Die Erfindung wird in der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. la-e das erfindungsgemässe Grundprinzip,
Fig. 2a, b, c, d schematisch den Verlauf der Strahlen bei unterschiedlichem Tablettenbruch beim ersten Lösungsprinzip,
Fig. 2'a, b, c, d bzw. beim zweiten Lösungsprinzip,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Durchführung der erfindungsgemässen Verfahren nach dem Zählprinzip,
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Durchführung der erfindungsgemässen Verfahren bei Prüfung einer Packung mittels je eines Empfängers pro Nest.
In Fig. la, b und c ist jeweils mit 1 die aktive Fläche eines Empfängers bezeichnet, während mit 2 die Fläche einer Tablette bezeichnet ist, die während des Transportes der Bodenfolie das Gesichtsfeld des Empfängers durchwandert. In Fig, ld ist die empfangene Strahlungsmenge als analoges elektrisches Signal dargestellt, wobei das Ausgangssignal mit 3 sowie die Sollspannung (Schwellwert) mit 4 bezeichnet sind, während Fig. le die zugeordnete, mit 5 bezeichnete, digitale Darstellung zeigt. Solange sich die Tablette ausserhalb des Gesichtsfeldes des Empfängerelementes befindet, wird ein konstantes Ausgangssignal von dem Empfanger abgegeben. Zur Zeit t=tj wandert die Tablette in das Gesichtsfeld des Empfängers (Fig. la) und hierdurch wird ein Teil der aktiven Empfangsfläche abgedeckt. Als Folge davon nimmt die Strahlungsmenge ab, und zwar so lange, bis zur Zeit t=t2 die Tablette sich vollständig innerhalb der aktiven Empfangsfläche des Elementes befindet (Fig. lb).
Zur Zeit t3 wandert die Tablette aus dem Gesichtsfeld des Elementes (Fig. lc), so dass die bestrahlte aktive Empfangsfläche wieder grösser wird, d.h. die empfangene Strahlungsmenge (Energie pro Zeit) nimmt zu, bis das Ausgangssignal seine ursprüngliche konstante Grösse vor der Zeit tj erreicht, d.h. ein mit einer Tablette ordnungsgemäss gefülltes Nest das Gesichtsfeld des Empfängers verlassen hat. War das Nest nur mit einer halben Tablette gefüllt, so wird eine um die Hälfte grössere Empfangsfläche bestrahlt als von einer unversehrten Tablette, d.h. die Amplitude des Signals ist kleiner. War das Nest nicht gefüllt, dann fehlt ein entsprechendes Signal,
d.h. das Empfangselement zeigt am Ausgang die unveränderte Spannung vor der Zeit t, an.
Für verschiedene Tablettenbrüche sind die Amplituden in den Zeitintervallen t4-ts, t6-t7 dargestellt, die Amplituden zu den Zeitintervallen t2-t3, ts-t9 und t,0-t,, zeigen Tabletten, deren Grösse die geforderte Mindestgrösse überschreitet. Durch Vergleich dieser Spannungen mit einer Sollspannung (Schwellwert) kann demnach eindeutig festgestellt werden, ob ein Tablettenbruch vorliegt bzw. ein Nest nicht gefüllt ist, die Fig. le zeigt das Vergleichsergebnis in digitaler Darstellung: In den Zeitintervallen t4-t5 und t6-t7 werden keine Impulse erhalten. Entspricht die Darstellung in Fig. ld einer Pak-kung mit fünf Tabletten, so geht daraus hervor, dass bei zwei Tabletten Tablettenbruch vorliegt, d.h. der Packung sind nur drei Impulse zugeordnet, durch eine entsprechende, noch zu erläuternde Schaltungsanordnung wird dann die Einrichtung zum Aussortieren der Packung angesteuert.
Für das erste Lösungsprinzip ist in Fig. 2a der Sachverhalt aus Fig. lb in anderer Darstellung gezeigt: Von der Strahlenquelle 3 wird von allen Richtungen her die Tablette 2 angestrahlt, die entsprechend dem Schattenwurf eine entsprechende Fläche auf der aktiven Empfangsfläche des Empfängers abdeckt. Bei einer intakten Tablette wird hierbei ein maximaler Bereich abgedeckt. In Fig. 2a weist die Tablette einen senkrechten Abbruch auf. Wie aus dem Strahlengang ersichtlich, wird hierdurch in der Position der Tablette gemäss Fig. lb ein kleinerer Bereich der aktiven Empfangsfläche abgedeckt. In Fig. 2c ist ein Tablettenbruch dargestellt, bei dem die ursprüngliche Tablette in zwei Hälften gespalten wurde und nur eine Tablettenhälfte in dem Nest deponiert wurde. Wie aus Fig. 2c ersichtlich, wird auch in diesem Falle eine geringere Fläche abgedeckt als in der Fig. 2a (Position der Tablette wie in Fig. lb). In Fig. 2d ist ein schräger Tablettenbruch gezeigt.
Aus den Darstellungen der Fig. 2a, b, c und d geht ohne weiteres hervor, dass bei einem Parallellichtbündel, das senkrecht auf die Bodenfolie, damit auf die Tabletten, gerichtet ist, lediglich nur ein Tablettenbruch mit einem senkrechten Abbruch, d.h. senkrecht zur Tablettenebene, registriert werden kann.
Für das zweite Lösungsprinzip ist in Fig. 2'a der Sachverhalt aus Fig. lb in anderer Darstellung gezeigt: Die Tablette 2' befindet sich in dem zugeordneten Nest 3' der Bodenfolie. Oberhalb der Bodenfolie ist der Empfänger 1' und oberhalb des Empfängers die Strahlenquelle 4' angeordnet.
Die Tablette hat einen hinreichend kleinen Durchmesser, so dass sie beabstandet zur Wandung 5' des Nestes unter Ausbildung eines Ringspaltes 6' angeordnet ist. Der Durchmesser des Empfängers ist grösser als der Durchmesser der Tablette, der Durchmesser des Empfängers ist kleiner als der der Strahlenquelle. Diffus ausgesandte Strahlen fallen in den Ringspalt 6' und werden reflektiert. Hierbei wird durch Schattenwurf eine entsprechende Fläche des Empfängers abgedeckt. Bei einer intakten Tablette wird hierbei ein maximaler Bereich abgedeckt. In Fig. 2' weist die Tablette einen senkrechten Abbruch auf. Wie aus dem Strahlengang ersichtlich, wird hierdurch in der Position der Tablette gemäss Fig. lb ein kleinerer Bereich der aktiven Empfangsfläche abgedeckt. In Fig. 2'c ist ein Tablettenbruch dargestellt, bei dem die ursprüngliche Tablette in zwei Hälften gespalten wurde und nur eine Tablettenhälfte in dem Nest deponiert wurde. Wie aus Fig. 2'c ersichtlich, wird auch in diesem Falle eine geringere Fläche abgedeckt als in der Fig. 2'a (Position der Tablette wie in Fig. lb). In Fig. 2'd ist ein schräger Tablettenbruch gezeigt.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel zur Durchführung der erfindungsgemässen Verfahren dargestellt: Für jede Reihe von Nestern in Transportrichtung der Bodenfolie bzw. des Packungsstranges ist jeweils ein Empfangselement 1 vorgesehen. Die Tabletten 2 werden durch die Bodenfolie hindurch mittels der Strahlenquelle 3 angestrahlt.
Die Strahlungsintensität wird gemeinsam über das Steuerteil 4 vorgegeben. Die Ausgangssignale der Empfänger werden jeweils dem zugeordneten Komparator 5 zugeführt und mit der Bezugsspannung verglichen, die über die Sollwerteingabevorrichtung 6 aufgeschaltet ist. Das Vergleichsergebnis wird in die digitale Darstel5
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Ist ein Nest nicht oder mit einer unvollständigen Tablette gefüllt, dann weist der zugeordnete Zähler einen von Null verschiedenen Zählerstand auf. Als Folge davon gelangt ein Impuls über das sämtlichen Zählern nachgeschaltete ODER-Glied 9 zu der Einrichtung 10, 5 die die Vorrichtung zum Aussortieren der betreffenden Packung ansteuert.
Sind sowohl Boden- als auch Deckelfolie durchsichtig, dann kann das erfindungsgemässe Verfahren nach dem ersten Prinzip sowohl vor als auch nach dem Aufbringen der Deckelfolie erfolgen.
6 Blätter Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren zum Registrieren und Aussortieren der unvollständig gefüllten Packungen in Verpackungsmaschinen, wobei tiefgezogene Nester einer Bodenfolie mit Füllgut und mit einer Deckelfolie versehen werden und der so gebildete Packungsstrang in Packungen unterteilt wird, mindestens das Material der Bodenfolie strahlendurchlässig ist, in Transportrichtung des Packungsstranges hinter der Füllstation der Verpackungsmaschine die Bodenfolie auf der einen Seite mit einer Strahlenquelle angestrahlt und die Intensität der hindurchgelassenen Strahlung mittels mindestens eines Empfängers gemessen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfolie mit der Strahlenquelle diffus angestrahlt wird, dass die aktive Empfangsfläche des Empfängers grösser ist als die ihr zugewandte Fläche des Füllgutes, und dass die den Nestern der jeweiligen Verpackung zugeordneten Ausgangssignale der Empfänger als Fehlersignale eine Einrichtung zum Aussortieren der Packung ansteuern, wenn ihre Amplitude einen vorgegebenen Wert nicht erreicht.
2. Verfahren zum Registrieren und Aussortieren der unvollständig gefüllten Packungen in Verpackungsmaschinen, wobei tiefgezo-gene Nester einer Bodenfolie mit Füllgut und mit einer Deckelfolie versehen werden und der so gebildete Packungsstrang in Packungen unterteilt wird und das Material der Bodenfolie auffallende Strahlung reflektiert, in Transportrichtung des Packungsstranges hinter der Füllstation der Verpackungsmaschine die Bodenfolie in Richtung der tiefgezogenen Nester mit einer Strahlenquelle angestrahlt und die reflektierte Strahlung mittels mindestens eines Empfängers gemessen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlenquelle oberhalb des Empfängers angeordnet ist, dass die Bodenfolie mit der Strahlenquelle diffus angestrahlt wird, dass die aktive Empfangsfläche der Empfanger grösser ist als die ihr zugewandte Fläche des Füllgutes, und dass die den Nestern der jeweiligen Verpackung zugeordneten Ausgangssignale der Empfänger als Fehlersignale eine Einrichtung zum Aussortieren der Packung ansteuern, wenn ihre Amplitude einen vorgegebenen Wert nicht erreicht.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch jeweils einen Empfänger für jede der in Transportrichtung des Packungsstranges angeordnete Reihe von Nestern, den Empfängern nachgeschaltete Komparatoren mit jeweils einem zweiten Eingang für ein Vergleichssignal und den Komparatoren nachgeschaltete Zähler, die jeweils die Anzahl der Nester einer Reihe der jeweiligen Packung zählen, sowie eine den Komparatoren und den Zählern nachgeschaltete Einrichtung zum Ansteuern der Einrichtung zum Aussortieren der Packung, falls die Amplitude der den Nestern der Packung zugeordneten Ausgangssignale der Empfänger einen vorgegebenen Wert nicht erreicht und/oder mindestens ein Zähler nach Durchlauf der Packung einen vorgegebenen Zählerstand nicht erreicht hat.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch jeweils einen Empfänger für jedes Nest einer Packung, den Empfängern nachgeschaltete Komparatoren mit jeweils einem Eingang für ein Vergleichssignal sowie einer den Komparatoren nachgeschaltete Einrichtung zum Aussortieren der jeweiligen Packung, falls die Amplitude der den Nestern der Packung zugeordneten Ausgangssignale der Empfänger einen vorgegebenen Wert nicht erreicht.
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