CH648380A5 - Fluegel- und blendrahmen fuer fenster oder verglaste tueren. - Google Patents

Fluegel- und blendrahmen fuer fenster oder verglaste tueren. Download PDF

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CH648380A5
CH648380A5 CH4707/80A CH470780A CH648380A5 CH 648380 A5 CH648380 A5 CH 648380A5 CH 4707/80 A CH4707/80 A CH 4707/80A CH 470780 A CH470780 A CH 470780A CH 648380 A5 CH648380 A5 CH 648380A5
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Manfred Kross
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Laumann Vekaplast Heinrich
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    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
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Description

Die Erfindung betrifft einen Flügel- und Blendrahmen für Fenster oder verglaste Türen, die beide aus über die Fensterscheibe zur Rauminnenseite hin hinausragenden Aluminium-Hohlkammerprofilen bestehen, welche auf der Rauminnenseite durch jeweils ein Kunststoffprofil abgedeckt sind, wobei das Profil des Flügelrahmens die Glasscheibe umgreift und auf der Aussenseite den Rand der Glasscheibe übergreift.
Bei einer bekannten Artordnung dieser Art besteht das auf der Rauminnenseite angeordnete Kunststoffprofil aus einem Polyurethan-Schaumstoff, welcher teilweise an das Aluminiumprofil angeschäumt ist.
Verbundprofile dieser Art haben den Vorteil, dass durch die Anordnung eines Kunststoffprofiles eine gute Wärmedämmung erreicht wird. Nachteilig könnte hierbei sein, dass die beiden verwendeten Materialien unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten haben. Durch die Anordnung des Materials mit dem geringeren Wärmeausdehnungskoeffizienten, nämlich des Aluminiums, auf der Gebäudeaussen-seite, und die Anordnung des Materiales mit dem grösseren Wärmeausdehnungskoeffizienten, nämlich des Kunststoffes, auf der Gebäudeinnenseite, können sich aber die aufgrund von Temperaturschwankungen auftretenden Längenänderungen auf das Verbundprofil nicht oder nur unwesentlich auswirken. Da das der Rauminnenseite zugewandte wärmedämmende Kunststoffprofil der im Sommer und im Winter im wesentlich gleichbleibenden Innentemperatur ausgesetzt ist, treten auch keine nennenswerten Längenänderungen dieses Profiles auf. Das auf der Gebäudeaussenseite angeordnete Aluminiumprofil ist zwar grösseren Temperaturschwankungen ausgesetzt, diese wirken sich aber aufgrund des geringeren Ausdehnungskoeffizienten des Aluminium nur geringfügig aus.
Entsprechendes gilt für eine andere bekannte Anordnung, bei welcher auf ein auf der Gebäudeaussenseite angeordnetes Aluminiumprofil ein aus PVC bestehendes Kunststoffprofil aufgeklemmt ist.
Schliesslich ist eine Anordnung bekannt, bei welcher das Aluminiumprofil durch ein wärmedämmendes Profil aus einem Pressholzspangemisch abgedeckt ist. Ein solches Pressholzspangemisch hat aber etwa den gleichen - geringen - Wärmeausdehnungskoeffizienten wie Aluminium, so dass sich aufgrund der unterschiedlichen Aussen- und Innentemperaturen auch unterschiedliche Längenänderungen zwischen beiden Profilen ergeben. Hierdurch ergeben sich Schubspannungen im Verbindungsbereich zwischen dem Aluminiumprofil und dem inneren wärmedämmenden Profil, die zu Verwerfungen und/oder Rissbildungen führen können.
Nachteilig bei allen bekannten Anordnungen ist es, dass die Innenraumluft Zugang zu Teilflächen des Aluminiumprofiles hat, so dass es einmal zu Isolationsverlusten und zum anderen dazu kommt, dass das Aluminiumprofil von beiden Seiten her unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt ist, wobei weitere Wärmeverluste dadurch Zustandekommen,
dass das Kunststoffprofil aus einfachen Stegen gebildet ist.
Der Erfindung liegt demgemäss die Aufgabe zugrunde, einen Flügel- und Blendrahmen der eingangs genannten Art so auszubilden, dass damit eine gute Wärmedämmung zwischen der Gebäudeaussenseite und der Rauminnenseite erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst,
dass die beiden Kunststoffprofile als Hohlkammerprofil ausgebildet sind, dass zumindest der die Ebene der Fensterscheibe überragende Abschnitt der Aluminiumprofile beidseitig von dem Kunststoffprofil übergriffen wird und dass zwei Dichtungen vorgesehen sind, die zwischen dem flügelrahmenseitigen und dem blendrahmenseitigen Kunststoffprofil angeordnet sind und zwischen sich eine Hohlkammer
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einschliessen, die von den Flächen der Aluminiumprofile getrennt ist und diese abdeckt.
Auf diese Weise wird erreicht, dass zur Rauminnenseite hin von der Mauer bis zur Fensterscheibe im geschlossenen Zustand des Fensters eine Reihe von Hohlkammern gebildet ist, die unmittelbar aneinander anschliessen und die nicht durch die kalten Seiten des Aluminiumprofiles unterbrochen ist. Die Aluminiumprofile werden vielmehr vollständig durch die in den Kunststoffprofilen gebildeten Hohlkammern im geschlossenen Zustand des Fensters abgedeckt, so dass zwischen der Raumluft und den Flächen der Aluminiumprofile immer stets wenigstens eine Hohlkammer angeordnet ist.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass durch die Verhinderung des Zutrittes der Luft des Innenraumes zum Aluminiumprofil die bei aus reinen Aluminiumprofilen bestehenden Fenstern nachteiligen Schwitzwasserbildungen an der Innenfläche des Rahmens nicht mehr auftreten können.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Kunststoffprofile aus einem Kunststoff bestehen, dessen Wärmeausdehnungskoeffizient etwa dreimal so gross wie derjenige von Aluminium ist. In diesem Fall wird nämlich bei etwa gleichbleibender Länge des Innenprofiles sich die Längenänderung des äusseren Aluminiumprofiles um einen der Herstelltemperatur des Verbundes entsprechenden Mittelwert bewegen, so dass die Längenänderungen des Aluminiumprofiles sich auf das bei gleichbleibender Innentemperatur seine Länge nicht ändernde Kunststoffprofil praktisch nicht auswirken.
Bei einem Verfahren zur Herstellung derartiger Verbundprofile ist es demzufolge vorteilhaft, wenn die Herstelltemperatur, also diejenige Temperatur, bei welcher das aus dem Aluminiumprofil und dem Kunststoffprofil bestehende Verbundprofil abgelängt wird, etwa derjenigen Temperatur entspricht, die im Innenraum herrscht und die damit den Mittelwert bildet, um welchen die Längenänderungen des Aluminiumprofiles pendeln. Dieses Pendeln um den Mittelwert wird mit der erfindungsgemässen Anordnung dadurch ermöglicht, dass das Aluminiumprofil nicht den Innentemperaturen ausgesetzt ist und sich mithin ausschliesslich entsprechend den Änderungen der Aussentemperaturen ausdehnen und verkürzen kann.
Sofern in üblicher Weise auf der Rauminnenseite eine Glashalteleiste vorgesehen ist, ist es vorteilhaft, wenn die Glashalteleiste ebenfalls als Hohlkammerprofil ausgebildet ist, welches aus Kunststoff besteht.
Besonders zweckmässig ist es, wenn die einander übergreifenden Seitenflächen der Aluminiumprofile und der Kunststoffprofile mit Rasten, Widerhaken, hinterschnittenen Nuten od. dgl. versehen sind, so dass diese Flächen zur Verbindung der beiden Profile miteinander herangezogen werden können. Diese Verbindung ist besonders sicher, weil bei der erfindungsgemässen Anordnung ein relativ grosser Überdeckungsgrad vorgesehen werden kann. Verkantungen der Profile gegeneinander können mithin kaum auftreten. Falls erforderlich, können zusätzliche Stützstege im Abstand zueinander an den einander zugewandten Flächen der Aluminiumprofile und/oder an den Kunststoffprofilen angebracht werden.
Gegebenenfalls können an den Seitenflächen der Aluminiumprofile parallel zu diesen verlaufende Stege vorgesehen sein, die die freien Ränder von die Aluminiumprofile übergreifenden Laschen der Kunststoffprofile festhalten und ihre Führung erleichtern.
Die einander zugewandten Rasten, Nuten, hinterschnittenen Flächen und/oder die freien Ränder der Aluminium-und/oder der Kunststoffprofile können im Querschnitt keilförmig ausgebildet sein, so dass ein leichtes Aufstecken bei sicherer Halterung möglich ist.
Dass das Aluminiumprofil für den Blendrahmen überdek-kende Kunststoffprofil kann in vorteilhafter Weise symmetrisch ausgebildet sein, so dass es an beiden Seiten Anschlüsse zur Aufnahme einer Glasshalteleiste aufweist. Auf diese Weise kann dasselbe Kunststoffprofil sowohl zum Maueran-schluss als auch zur Installation eines Festfensters mittels eines Pfostens herangezogen werden.
Durch die symmetrische Ausbildung des Kunststoffprofiles für den Blendrahmen können längere in die zwischen den beiden Dichtungen gebildete Hohlkammer vorspringende Stege nicht verwendet werden. Aus diesem Grunde ist es vorteilhaft, wenn die den Aluminiumprofilen zugewandte Mitteldichtung aus einem zusammendrückbaren Hauptkörper mit einer sich längs der Dichtung erstreckenden Ausnehmung und einem daran anschliessenden an dem Kunststoffprofil des Flügelrahmens anliegenden und die Öffnung zwischen den beiden Kunststoffprofilen übergreifenden Steg besteht.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt im Schnitt eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Flügel- und Blendrahmens.
Fig. 2 ist ein Schnitt ähnlich Fig. 1 bei einer etwas abgewandelten Ausführungsform.
Fig. 3 ist ein Schnitt ähnlich Fig. 1 bei einer Ausführungsform, bei welcher der Blendrahmen durch einen Pfosten mit anschliessendem Festfenster gebildet ist.
Fig. 4 ist eine Ausführungsform ähnlich Fig. 1 mit etwas abgewandelten Befestigungen zwischen den Aluminium- und Kunststoffprofilen.
Gemäss Fig. 1 ist ein Flügelrahmen 1 und ein Blendrahmen 2 vorgesehen, die beide aus über eine hier als Doppelvergla-sung dargestellte Fensterscheibe 3 zur Rauminnenseite hin hinausragenden Aluminium-Hohlkammerprofilen 4 und 5 bestehen, welche auf der Rauminnenseite durch jeweils ein Kunststoffprofil 6 bzw. 7 abgedeckt sind. Der Blendrahmen 2 ist bei 8 an ein nicht dargestelltes Mauerwerk angeschlossen.
Die Kunststoffprofile 6 und 7 sind ebenfalls als Hohlkammerprofile ausgebildet und bei der dargestellten Ausführungsform mit mehreren hintereinander angeordneten Hohlkammern 9 versehen. Sie weisen ausserdem jeweils Laschen 10 und 11 auf, mit denen zumindest der die Ebene der Fensterscheibe 3 überragende Abschnitt 4a bzw. 5a der Aluminiumprofile 4 und 5 beidseitig übergriffen wird.
Zwischen dem flügelrahmenseitigen Kunststoffprofil 6 und dem blendrahmenseitigen Kunststoffprofil 7 sind zwei Dichtungen 12 und 13 angeordnet, die zwischen sich eine Hohlkammer 14 einschliessen, die durch die Teile der Kunststoffprofile, insbesondere aber durch die Dichtung 12, von den Flächen der Aluminiumprofile 4 und 5 getrennt ist und diese abdeckt. Ferner ist eine Glashalteleiste 15 vorgesehen, die in das flügelrahmenseitige Kunststoffprofil 6 eingesteckt ist und in an sich bekannter Weise die Fensterscheibe 3 zwischen den zugehörigen Dichtungen 3a und 3b festhält. Die Glashalteleiste 15 ist ebenfalls mit Hohlkammern 9 versehen und besteht aus Kunststoff.
Auf diese Weise wird im geschlossenen Zustand des Fensters eine Reihe von aneinander anschliessenden Hohlkammern gebildet, die die Aluminiumprofile vollständig abdecken und verhindern, dass auch nur Teilflächen der Aluminiumprofile 4 und 5 mit der Rauminnenluft in Berührung kommen.
Zur sicheren Festlegung der Kunststoffprofile 6 und 7 an den Aluminiumprofilen 4 und 5 sind bei der Ausführungsform nach Fig. 1 keilförmig ausgebildete und einander
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zugeordnete Widerhaken 16 und 17 an den Seitenflächen 18 der Aluminiumprofile einerseits und den Laschen 10 und 11 der Kunststoffprofile andererseits vorgesehen. Ferner sind an den Seitenflächen 18 der Aluminiumprofile 4 und 5 parallel zu diesen verlaufende Stege 19 vorgesehen, welche die freien Ränder 20 der Laschen 10 und 11 der Kunststoffprofile 6 und 7 übergreifen und damit deren Führung und Festlegung erleichtern. Diese freien Ränder 20 sind ebenso wie die Widerhaken 16 und 17 im Querschnitt keilförmig ausgebildet.
Die Dichtung 12 besteht aus einem zusammendrückbaren Hauptkörper 12a mit einer sich längs der Dichtung erstrek-kenden Ausnehmung 12b und einem daran anschliessenden an dem Kunststoffprofil 6 des Flügelrahmens 1 anliegenden und die Öffnung zwischen den beiden Kunststoffprofilen übergreifenden Steg 12c. Zu diesem Zweck ist an der Lasche 11 des flügelrahmenseitigen Kunststoffprofiles 6 ein ebenfalls als Hohlkammerprofil ausgestalteter Steg 6a angeordnet, der als Widerlagefläche für den Steg 12c der Dichtung 12 dient.
Wie dargestellt, ist das blendrahmenseitige Kunststoffprofil 7 symmetrisch ausgebildet, so dass es auf beiden Seiten eine Nut 21 zur Aufnahme einer Glasleiste aufweist, von denen eine dem Maueranschluss dienen kann.
Die Kunststoffprofile 6 und 7 sind gegenüber den Stirnflächen 22 der Aluminiumprofile durch Stützstege 23 abgestützt und in einem Abstand zu diesen Stirnflächen gehalten.
Fig. 2 zeigt eine etwas abgewandelte Ausführungsform, bei welcher der der Dichtung 12 zugewandte Steg 6a des flügelrahmenseitigen Kunststoffprofiles 6 mit einer Schrägfläche 6b versehen ist, die das gleichmässige Anliegen der Lippe 12d der Dichtung 12 bei der Schwenkbewegung des Fensterflü-5 gels in Schliessrichtung erleichtert. Ferner sind bei der Ausführungsform nach Fig. 2 bei dem blendrahmenseitigen Kunststoffprofil 7 die Stege 19 und die Widerhaken 17 raumsparend miteinander vereinigt, wobei nur ein Stützsteg 23 vorgesehen ist, während zur Vermeidung von Verkantungen io zusätzliche Abstützungen 24 vorgesehen sind, denen entsprechend ausgebildete Stege des Aluminprofiles zugeordnet sind.
Fig. 3 zeigt die Ausführungsform nach Fig. 2 in Anwendung auf einen Blendrahmen, der als Pfosten 25 zur Halte-ls rung eines anschliessenden Festfensters 26 ausgebildet ist. Wie dargestellt, wird hier eine der Nuten 21 zur Halterung einer ebenfalls mit einer Hohlkammer 27 versehenen Glashalteleiste 28 herangezogen, die zwischen Dichtungen 26a und 26b die Fensterscheibe 26 festhält.
20 Fig. 4 zeigt eine andere abgewandelte Ausführungsform zur Festlegung der Kunststoffprofile 6 und 7 auf den Aluminiumprofilen 4 und 5, die insbesondere für Kunststoffprofile geeignet ist, die aus einem steiferen Kunststoffmaterial bestehen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 werden zur 25 Festlegung lediglich die Widerhaken 16 und 17 herangezogen, wobei Stützstege 29 und 30 in den Widerhaken 17 entsprechender Grösse an den Aussenflächen der Aluminiumprofile 4 und 5 vorgesehen sind.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

648380 PATENTANSPRÜCHE
1. Flügel- und Blendrahmen für Fenster oder verglaste Türen, die beide aus über die Fensterscheibe zur Rauminnenseite hin hinausragenden Aluminium-Hohlkammerprofilen bestehen, welche auf der Rauminnenseite durch jeweils ein Kunststoffprofil abgedeckt sind, wobei das Profil des Flügelrahmens die Glasscheibe umgreift und auf der Aussenseite den Rand der Glasscheibe übergreift, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kunststoffprofile (6,7) als Hohlkammerprofile ausgebildet sind, dass zumindest der die Ebene der Fensterscheibe (3) überragende Abschnitt (4a, 5a) der Aluminiumprofile (4,5) beidseitig von dem Kunststoffprofil (6,7) übergriffen wird und dass zwei Dichtungen (12, 13) vorgesehen sind, diezwischen dem flügelrahmenseitigen und dem blendrahmenseitigen Kunststoffprofil (6,7) angeordnet sind und zwischen sich eine Hohlkammer (14) einschliessen, die von den Flächen der Aluminiumprofile (4, 5) getrennt ist und diese abdeckt.
2. Flügel- und Blendrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffprofile (6,7) aus einem Kunststoff bestehen, dessen Wärmeausdehnungskoeffizient etwa dreimal so gross wie derjenige von Aluminium ist.
3. Flügel- und Blendrahmen nach Anspruch 1 oder 2 mit Glashalteleisten, dadurch gekennzeichnet, dass die Glashalteleisten (15,28) ebenfalls als aus Kunststoff bestehende Hohlkammerprofile ausgebildet sind.
4. Flügel- und Blendrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die einander übergreifenden Seitenflächen (18) der Aluminiumprofile (4,5) und der Kunststoffprofile (6,7) mit Rasten, Widerhaken (16,17) oder hinterschnittenen Nuten versehen sind.
5. Flügel- und Blendrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Stützstege (23,29,30) im Abstand zueinander an den einander zugewandten Flächen der Aluminiumprofile (4,5) und/oder der Kunststoffprofile (6,7) angeordnet sind.
6. Flügel- und Blendrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenflächen (18) der Aluminiumprofile (4,5) parallel zu diesen verlaufende Stege (19) vorgesehen sind, die die freien Ränder (20) von die Aluminiumprofile (4,5) übergreifenden Laschen (10,11) der Kunststoffprofile (6,7) festhalten.
7. Flügel- und Blendrahmen nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasten, Widerhaken (16,17), hinterschnittenen Nuten und/oder die freien Ränder (20) der Laschen (10,11) der Kunststoffprofile (6,7) im Querschnitt keilförmig ausgebildet sind.
8. Flügel- und Blendrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das blend-rahmenseitige Kunststoffprofil (7) symmetrisch ausgebildet ist und an beiden Seiten Anschlüsse (21) zur Aufnahme einer Glashalteleiste aufweist.
9. Flügel- und Blendrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (12) aus einem zusammendrückbaren Hauptkörper (12a) mit einer sich längs der Dichtung erstreckenden Ausnehmung (12b) und einem daran anschliessenden an dem Kunststoffprofil (6) des Flügelrahmens anliegenden und die Öffnung zwischen den beiden Kunststoffprofilen (6,7) übergreifenden Steg (12c) besteht.
10. Verfahren zur Herstellung eines Flügel- und Blendrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das aus dem Aluminiumprofil und dem Kunststoffprofil bestehende Verbundprofil bei etwa derjenigen Temperatur abgelängt wird, die im Innenraum desjenigen Gebäudes herrscht, für welches der Flügel- und Blendrahmen bestimmt ist.
CH4707/80A 1979-08-13 1980-06-19 Fluegel- und blendrahmen fuer fenster oder verglaste tueren. CH648380A5 (de)

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