CH648420A5 - Verfahren zum filmtransport mit automatischer beruecksichtigung der wechselnden bildabstaende zum automatischen rahmen eines mit randkerben versehenen umkehrfilmes. - Google Patents

Verfahren zum filmtransport mit automatischer beruecksichtigung der wechselnden bildabstaende zum automatischen rahmen eines mit randkerben versehenen umkehrfilmes. Download PDF

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CH648420A5
CH648420A5 CH9806/79A CH980679A CH648420A5 CH 648420 A5 CH648420 A5 CH 648420A5 CH 9806/79 A CH9806/79 A CH 9806/79A CH 980679 A CH980679 A CH 980679A CH 648420 A5 CH648420 A5 CH 648420A5
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CH9806/79A
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Otfried Urban
Peter Mundt
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Geimuplast Mundt Kg Peter
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    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • G03D15/10Mounting, e.g. of processed material in a frame
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Filmtransport mit automatischer Berücksichtigung der wechselnden Bildabstände zum automatischen Rahmen eines mit Randkerben versehenen Umkehrfilmes sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Es ist üblich, bei fotografischen Filmen (insbes. bei Kleinbild- und Instamaticfilmen) die Ränder des Filmes mit Auskerbungen zu versehen, die bei der automatisierten Weiterverarbeitung der Filme als Informationsträger dienen. So werden beispielsweise Colornegativ- oder Schwarz-weiss-Negativfil-me Kleinbild- oder Pocketformates am Rande derart gekerbt, dass pro kopierfahigem Negativ eine Randkerbe in festgelegter Position erscheint. Stark über- oder unterbelichtete bzw. völlig unbelichtete Stellen erhalten keine Kerbe. Beim Durchlauf durch die «Printer» wird der Film mittels Friktionsantrieb durch die Bildbühne der Geräte bewegt und dabei der Rand des Filmes mechanisch oder optisch abgetastet. Beim Vorhandensein einer Kerbe wird der Antrieb abgestoppt. Das Negativ, dem diese Kerbe zugeordnet ist, befindet sich dann in der richtigen Position zur Anfertigung einer Kopie. Da zu stark über- oder unterbelichtete Partien des Filmes nicht gekerbt werden, läuft in diesen Fällen der Vorschub automatisch so weit, bis wieder ein verarbeitungsfähiges Negativ in die Bildbühne des «Printers» gelangt.
Diese zu Stande der Technik gehörende Arbeitsweise lässt sich auch auf die Verarbeitung von Umkehrfilmen anwenden.
Kerbautomaten, die den Umkehrfilm elektro-optisch abtasten und entsprechend des Dichteverlaufes mit einer Rand-kerbung versehen, sind bereits bekannt. Die Weiterverarbeitung der gekerbten Umkehrfilme erfolgt entweder in der Art, dass der Film in Einzelstücke von beispielsweise fünf Bildern zerschnitten und in dieser Form dem Kunden zurückgesandt wird oder er wird, meist automatisch, in der Umkehranstalt gleich in Diarahmen vorführfertig eingerahmt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Randker-5 bung des Filmes für die automatische Diarahmung so auszunutzen, dass die Beobachtung der wechselnden Bildabstände beim Rahmungsvorgang entfallen kann.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten Gattung dadurch gelöst, dass der io Umkehrfilm mittels der Randkerben transportiert wird. Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Verfahrens besteht darin, dass der Umkehrfilm nur bei einem vorherbestimmten Abstandsbereich der Randkerben transportiert wird.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen dar-15 in, dass der Ausgleich der Bildstrichabstände für den Schaltschritt der Rahmungsmaschine durch Abtasten der Kerbe automatisch erfolgt, so dass die Geschwindigkeit des Rahmungsvorganges und die Zuverlässigkeit erhöht werden können.
20 Zur Durchführung dieses Verfahrens wird eine Vorrichtung vorgeschlagen, die durch die in dem Anspruch 3 enthaltenen Merkmale gekennzeichnet ist. Weitere Ausgestaltungen der erfindungsgemässen Vorrichtung sind in den nachfolgenden Ansprüchen enthalten.
25 Die Erfindung wird im folgenden anhand des Beispiels der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Filmtransportmechanismus,
30 Fig. 2 den Transportgreifer ausser Eingriff,
Fig. 3 den Transportgreifer in Eingriff mit einer Randkerbe,
Fig. 4 die Draufsicht auf einen gekerbten Film mit normalem Bildabstand,
35 Fig. 5 die Draufsicht auf einen gekerbten Film mit einem Bildabstand kleiner als normal,
Fig. 6 die Draufsicht auf einen gekerbten Film mit einem Bildabstand grösser als normal,
Fig. 7 in einem Diagramm die Zuordnung der Schaltstel-4o lung für die Schalter 10 u. 12 beim Bewegungsablauf des Filmtransportes.
Zum Antrieb des Filmtransportes dreht sich die Kurvenscheibe 1 in Pfeilrichtung 2 und versetzt damit den Winkelhebel 3 in eine hin- und herschwenkende Bewegung. Die Form « der Kurve ist so gewählt, dass Punkt 4 des Winkelhebels 3 bei der Rahmung eines Kleinbildfilmes einen Weg von 40 mm ausführt. Die Bewegung des Punktes 4 wird über ein bewegliches Verbindungselement 5 auf den Filmtransportschlitten 6 übertragen, der auf einer nicht näher dargestellten Gleitfüh-5o rung geradlinig hin- und hergeleitet und dabei ebenfalls einen Hub von 40 mm ausführt. Auf dem Filmtransportschlitten 6 sitzt der Transportgreifer 7. Er ist um die Achse 8 schwenkbar gelagert. Starr verbunden mit dieser Achse ist ein Hebelarm 9, der die Bewegung des Transportgreifers 7 mitmacht und dass bei den Schalter 10 betätigt, der starr mit dem Schlitten verbunden ist. Auf der gleichen Welle wie die Kurvenscheibe 1 sitzt eine Steuerscheibe 11, die den Schalter 12 betätigt. Die Schalter 10 und 12 sind parallel geschaltet und betätigen eine Elektromagnetkupplung 13.
60 Die Zugfeder 14 zieht den Transportgreifer 7 in die Randkerbe 19 des Filmes hinein, ist jedoch in ihrer Federkraft so ausgelegt, dass bei einer Rückwärtsbewegung des Filmtransportschlittens 6 in Pfeilrichtung 15 der Transportgreifer 7 aus der Randkerbe 19 herausgleitet und, wie in Fig. 2 dargestellt, 65 über den ungekerbten Rand 16 des Filmes hinweggleitet, bis er infolge der Federkraft bei Beendigung des Rückwärtshubes wieder in die nächste Randkerbe 19 (s. Fig. 3) einfallt. Bei Beginn eines neuen Transporthubes in Pfeilrichtung 17 liegt die
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Vorderkante des Transportgreifers 7 an der Flanke 18 der Randkerbe 19 an und schiebt damit den Film 20 in Pfeilrichtung 21. Der Drehpunkt 8 des Transportgreifers 7 ist so gewählt, dass durch die Vorschubkraft eine nach innen in die Randkerbe 19 wirkende Federkraftkomponente erzielt wird, die gerade gross genug ist, den Transportgreifer 7 bei normalem Transportwiderstand in der Randkerbe zu halten. Bei grösserem Transportwiderstand kann jedoch die Vorderkante des Transportgreifers 7 an der Flanke 18 der Randkerbe 19 abgeleiten und dann ohne Weitertransport des Filmes den Transporthub des Filmtransportschlittens 6 zu Ende ausführen.
Die Steuerscheibe 11 ist so eingestellt, dass sie den Schalter 22 während des kompletten Rückhubes (Richtung 15 des Winkelhebels 3) schliesst, damit die Elektromagnetkupplung 13 aktiviert bleibt. Diese Kupplung stellt die Verbindung zwischen einem nicht dargestellten Antriebsmotor und der Kurvenscheibe 1 dar. Die Steuerscheibe 11 ist weiterhin so ausgebildet, dass sie den Schalter 12 auch dann noch geschlossen hält, wenn die Drehrichtungsumkehr des Filmtransportschlittens 6 (Übergang von Richtung 15 auf Richtung 17) bereits stattgefunden und sich der Filmtransportschlitten 6 wieder 4 mm in Vorschubrichtung 17 bewegt hat. Beim Weiterbewegen in dieser Richtung lässt nun die Steuerscheibe 11 den Schalter 12 öffnen. Ob die Elektromagnetkupplung 13 den Antrieb und damit die Verbindung zwischen Motor und Kurvenscheibe 1 unterbricht oder nicht, hängt davon ab, ob sich der Transportgreifer 7 in einer Randkerbe befindet und dadurch der als Offner arbeitende Schalter 10 unbetätigt, also geschlossen ist. Nur dann bleibt die Elektromagnetkupplung 13 weiterhin aktiviert und der normale Transporthub für den Film 20 wird ausgeführt. Ist jedoch der Transportgreifer 7 in einer Position wie in Fig. 2 dargestellt, ist über den Hebelarm 9 der Schalter 10 geöffnet und der Transportvorgang wird unterbrochen.
Einige charakteristische Fälle sind in den Fig. 4,5 und 6 dargestellt. In Fig. 4 beträgt der Abstand zwischen zwei Bildern, am Beispiel eines Kleinbildfilmes demonstriert, genau 38 mm. Dies entspricht dem genormten Bildabstand. Der Transportgreifer 7 beschreibt seinen festgelegten Hub von 40 mm. Dabei gleitet der Transportgreifer 7 in der dargestellten Position 7' zunächst über die Randkerbe 19 hinweg und fällt dann beim Bewegen des Transportschlittens 6 in Pfeilrichtung 17 in die Randkerbe 19 ein, nachdem er zunächst einen Leerhub von 2 mm ausgeführt hat. Nach weiteren 2 mm Weg fällt der durch die Steuerscheibe 11 betätigte Schalter 12 ab. Der Transportvorgang wird jedoch voll ausgeführt, weil der Schalter 10 die Elektromagnetkupplung 13 aktiviert hält.
In Fig. 5 sind eng zusammenliegende Bilder dargestellt, die einen Abstand von 36 mm haben. Diese Fotos lassen sich noch einwandfrei rahmen, da ihre Bildpartien sicher nicht überlappen. Auch hier führt der Transportgreifer 7 auf der Vorwärtsbewegung zunächst einen Leerhub, in diesem Falle von 4 mm, aus. Der Transport wird normal durchgeführt, da der Schalter 12 im gleichen Moment abfällt wie Schalter 10 schliesst. Wäre der Abstand zwischen beiden Bildern kleiner als 36 mm, würde beim Abfallen des Schalters 12 der Schalter 10 noch nicht geschlossen sein und der Transport wäre unterbrochen.
i ig. 6 zeigt einen Film mit weitem Bildabstand. Die Bilder liegen 40 mm auseinander, d.h. 2 mm mehr als der genormte Schaltschritt. Hier fällt bei Beendigung des Transporthubes der Transportgreifer 7 gerade noch in die nächste Randkerbe ein, da der fixierte Hub des Transportmechanismus ebenfalls io 40 mm beträgt. Beim Abfallen des Schalters 12 nach 4 mm-H ub ist der Transportgreifer 7 in eingefallener Stellung, d.h. Schalter 10 ist geschlossen, und der Transporthub wird voll durchgeführt. Wäre der Abstand der beiden Bilder grösser als 40 mm, könnte der Transportgreifer 7 nicht in die Randkerbe i5 19 einfallen. Es würde also ein Abfallen des Schalters 12 des Transportgreifers 7 in einer Position gemäss Fig. 2 sein und Schalter 10 wäre offen, d.h. der Transport wäre unterbrochen.
Die Schalterstellungen in Abhängigkeit von der Trans-20 portschlittenstellung der Schalter 10 und 12 sind in Fig. 7 wiedergegeben, wobei der schraffierte Bereich des Schalters 10 den Bereich darstellt, bei dem bei einer Abweichung des Ab-standes der Randkerben von dem Normalstand noch ein Transport stattfindet. Dabei zeigt die Abszissenachse (x-Ach-25 se) den Drehwinkel der Kurvenscheibe und die Ordinatenach-se (y-Achse) die Bewegung des Transportschlittens, d.h. dessen Hub.
Die Endlage des Transportgreifers 7 befindet sich im festgelegten Abstand 'a' (Fig. 4,5,6) zur Schneidstation der Rah-30 mungsmaschine. Ist der automatische Kerbautomat so eingestellt. dass sich die Randkerbe genau in der Mitte eines Bildes befindet, so beträgt dieser Abstand 'a' genau 19 mm = Hälfte des Normalabstandes von 38 mm beim Kleinbildfilm. Da dieser Abstand V ein in der Rahmungsmaschine fest eingestell-35 ter Wert ist, wird jedes Dia unabhängig vom Abstand zum nächsten Bild in der Endlage des Transportgreifers 7 exakt zum Bildrand abgeschnitten. Dies bedeutet, dass bei automatischem Betrieb der Rahmungsmaschine keine manuelle Bild-Korrektur vorgenommen werden muss, solange die Bild-40 Strichdifferenzen einen Wert von ± 2 mm nicht überschreiten. Erfahrungsgemäss lässt sich mit diesen Bildstrichdifferenzen, d.h. mit diesen Längenschwankungen des Einzeldias, eine automatische Rahmungsmaschine bei geeignetem Rahmungssystem noch sicher betreiben. Grössere Bildstrichdiffe-45 renzen bedeuten zwangsläufig eine Unterbrechung des Rahmungsvorganges, denn wenn der Bildabstand kleiner als 36 mm ist, überlappen die beiden Bilder, und es ist zu entscheiden, ob eines der Bilder gerahmt und der Rest des anderen Bildes herausgeschnitten wird oder ob beide überlappten so Fotos aus dem Film herausgenommen werden. Ist der Bildstrichabstand grösser als 40 mm, ist eine Rahmung nicht möglich, weil dann das Filmstück zu lang ist und keinen Platz mehr im Filmbett des Rahmens hat. Da die meisten Bildstrichdifferenzen im Bereich von ± 2 mm liegen, lässt sich mit 55 vorliegender Anordnung ein automatischer Betrieb der Rahmungsmaschine bei der Mehrzahl aller Filme durchführen.
C
3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

648 420 PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zum Filmtransport mit automatischer Berücksichtigung der wechselnden Bildabstände zum automatischen Rahmen eines mit Randkerben versehenen Umkehrfilmes, dadurch gekennzeichnet, dass der Umkehrfilm mittels der Randkerben transportiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Umkehrfilm nur bei einem vorherbestimmten Abstandsbereich der Randkerben transportiert wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Filmtransporteinrichtung mit einem Transportgreifer (7) und zwei unabhängig voneinander auf einen Antrieb einwirkende Schalter (10,12), von denen der erste (12) in Abhängigkeit des Vorschubes und der zweite (10) durch den Transportgreifer (7) betätigbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmtransporteinrichtung einen durch eine Kurvenscheibe (1) verschwenkbaren Winkelhebel (3) aufweist, an dem ein Transportschlitten (6) angelenkt ist, auf dem der um eine Achse (8) schwenkbare Transportgreifer (7) und der zweite Schalter (10) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Achse (8) ein mit einer Zugfeder (14) verbundener Hebelarm (9) starr verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse der Kurvenscheibe (1) eine den ersten Schalter (12) betätigende Steuerscheibe (11) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Antrieb und der Kurvenscheibe (1) eine durch die parallel geschalteten Schalter (10 und 12) betätigbare Elektromagnetkupplung (13) angeordnet ist.
CH9806/79A 1978-12-08 1979-11-01 Verfahren zum filmtransport mit automatischer beruecksichtigung der wechselnden bildabstaende zum automatischen rahmen eines mit randkerben versehenen umkehrfilmes. CH648420A5 (de)

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