CH648664A5 - Messwertaufnehmer zur messung des inneren druckes in einem rohr. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Messwertaufnehnaer zur aufnehmer übertragenen mechanischen Schwingungen der
Messung des inneren Druckes in einem Rohr, mit zwei Ge- 40 Spannbügel selbst zur Übernahme dieser Schwingungen und häuseteilen, welche durch ein Verbindungselement gelenkig damit deren Übertragung auf die Spannkraft zwischen den verbunden und mit einer Spannvorrichtung auf das Rohr auf- beiden Gehäuseteilen neigt - was sich in einer Beeinflussung klemmbar sind. des Messsignals auswirken würde - ist es sehr vorteilhaft,
Aus der US-PS 4 090 404 ist ein Messwertaufnehmer der wenn mechanische Schwingungen des Spannbügels relativ genannten Art bekannt, welcher aus zwei mittels eines Schar- 45 zum Gehäuseteil an dem er befestigt ist, möglichst unterbun-
nieres gelenkig verbundenen Gehäuseteilen besteht und als den werden. Die Ummantelung mit einer elastischen schwin-
Spannvorrichtung eine Schraube mit Scheibe und Mutter auf- gungsdämpfenden Masse, wie z.B. Kunststoff, stellt dazu eine weist. Diese Schraube ist am einen Gehäuseteil mittels einer sehr einfache und wirkungsvolle Massnahme dar.
parallel zur Achse des Scharniers verlaufenden und am gewindelosen Ende der Schraube befestigten Achse gelenkig gela- so Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung gert und ermöglicht das Zusammenspannen der beiden Ge- kann der Spannbügel im geschlossenen Zustand der Spannhäuseteile, bzw. das Aufspannen des Messwertaufnehmers Vorrichtung, vorzugsweise nahe seinem freien Ende, am Ge-auf das Rohr durch Zusammenwirken einer entsprechenden häuse abgestützt sein. Auch dies ist eine sehr wirkungsvolle, Ausnehmung am anderen Gehäuseteil mit der Scheibe, die einfache und damit vorteilhafte Möglichkeit, mechanische durch die am Gewindeteil der Schraube sitzende Mutter nie- 55 Schwingungen des Spannbügels relativ zum Gehäuse des dergedrückt wird. Die bekannte Spannvorrichtung hat den Messwertaufnehmers zu verhindern.
Nachteil, dass einerseits die Montage und Demontage des Der Federbügel kann in weiterer Ausgestaltung der Erfin-
Messwertaufnehmers aufwendig ist und geeignetes Werkzeug dung durch eine am Spannbügel angebrachte Einrichtung,
erfordert und andererseits, was viel mehr ins Gewicht fällt, ist vorzugsweise eine Feder, im Bezug auf den Spannbügel so ge-
der über die Schraube und Mutter aufgebrachte Anpress- 60 halten sein, dass er beim Öffnen der Spannvorrichtung über druck der beiden Gehäuseteile auf die Rohr oberfläche nur einen Totpunkt gegen den Spannbügel zurückschnappt und sehr schwer reproduzierbar, wodurch, da mit Messwertauf- in dieser Lage verbleibt, und/oder beim Vorklappen über den nehmern der genannten Art Druckänderungen im Rohr über Totpunkt in eine Stellung schnappt, in der er beim Schliessen
Änderungen der Oberflächengeometrie des Rohres gemessen der Spannvorrichtung direkt im Eingriff mit der Rast ist.
werden, unkontrollierbare bzw. veränderliche Auswirkungen es Durch die damit festgelegte relative Lage von Spannbügel auf das Messergebnis nicht zu vermeiden sind. Auch wird und Federbügel zueinander sowohl beim Öffnen als auch durch diese bekannte Spannvorrichtung die Gesamtmasse des beim Schliessen der Spannvorrichtung kann der Messwert-
Messwertaufnehmers erhöht, was sich in einer erhöhten Emp- aufnehmer auch einhändig montiert bzw. demontiert werden,
was seine Handhabung besonders an relativ schwer zugänglichen Stellen sehr erleichtert.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen erfindungsgemässen Messwertaufnehmer mit Spannvorrichtung, Fig. 2 eine Ansicht entlang des Pfeiles II in Fig. 1, Fig. 3 eine andere Ausführungsform nach der Erfindung, Fig. 4 eine Ansicht entlang des Pfeiles IV in Fig. 3, Fig. 5 eine weitere Ausführungsform nach der Erfindung und Fig. 6 ein Detail aus einer anderen Ausführungsform nach der Erfindung.
Der Messwertaufnehmer nach den Fig. 1 und 2 besteht aus den beiden Gehäuseteilen 1 und 2, welche mittels eines Bolzens 3 verbunden und mit Hilfe der Spannvorrichtung 4 auf das Rohr 5 aufgeklemmt sind. Die Spannvorrichtung 4 besteht aus einem Spannbügel 6 und einem Federbügel 7. Der Spannbügel 6 ist an seinen beiden umgebogenen Ansätzen 8 an der dem Bolzen 3 gegenüberliegenden Seite des einen Gehäuseteiles 2 mittels dort vorgesehener Zapfen 9 gelagert und als Blechpressteil ausgeführt. Ebenfalls an den Ansätzen 8 sind Öffnungen 10 vorgesehen, welche als Lager für die Fortsätze 11 am Federbügel 7 dienen. Der Federbügel 7 besteht aus Federstahlblech und ist in geschlossenem Zustand der Spannvorrichtung 4 an seinem vorderen Ende 12 im Eingriff mit einer am anderen Gehäuseteil 1 vorgesehenen Rast 13.
Da das von der Rast 13, dem Zapfen 9 und dem Fortsatz 11 in Fig. 2 gebildete Dreieck mit seiner beim Zapfen 9 stumpfen Ecke in Richtung des Federbügels 7 weist, ist gewährleistet, dass die Spannvorrichtung 4 im geschlossenen Zustand nach Überwindung eines Totpunktes nach Art eines bekannten Schnappverschlusses selbsttätig geschlossen bleibt und aufgrund der gleichbleibenden geometrischen Verhältnisse eine stets konstante Spannkraft auf die beiden Gehäuseteile 1 und 2 ausübt.
Die beiden Gehäuseteile 1 und 2 sitzen an ihren inneren Ausnehmungen 14,15 an der Oberfläche des Rohres 5 auf, wodurch ein fester Halt des Messwertaufnehmers am Rohr 5 und eine Entlastung der Messeinheit 16 von der Spannvorrichtung 4 aufgebrachten Spannkraft gesichert ist.
Der Spannbügel 6 stützt sich bei geschlossener Spannvorrichtung 4 direkt am Gehäuseteil 2 ab und sein freies Ende 17 ist zur Erleichterung der Bedienung vom Messwertaufnehmer weggebogen.
Der in Fig. 3 dargestellte Messwertaufnehmer unterscheidet sich nur durch seine anders ausgeführte Spannvorrichtung 18 von dem Messwertaufnehmer nach den Fig. 1 und 2. Der Federbügel 19 besteht hier, wie auch aus Fig. 4 ersichtlich, aus rahmenförmig gebogenem Federdraht, der mit seinen bei-
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den Enden 20 in den entsprechenden Ausnehmungen der umgebogenen Ansätze 21 des Spannbügels 22 gelenkig gelagert ist. Das freie Ende 23 des Spannbügels 22 ist mittels einer aus dem Blechpressteil ausgeklinkten Abstützung 24 am Gehäu-5 seteil 2 abgestützt. Dadurch werden mechanische Schwingungen des Spannbügels 22 gegenüber dem Gehäuseteil 2, welche über den Federbügel 19 auch Änderungen in der Aufspannkraft und damit eine ungünstige Beeinflussung des Messignals bedeuten, weitgehend verhindert.
io Der Messwertaufnehmer nach der Fig. 5 unterscheidet sich nur durch die Art der Abstützung des freien Endes 23' des Spannbügels 22' vom Messwertaufnehmer nach den Fig. 3 und 4. Es ist hier am Gehäuseteil 2' eine Nase 25 vorgesehen, welche direkt als Auflage und zur Abstützung für das freie 15 Ende 23' des Spannbügels 22' und damit zur Verhinderung von Schwingungen desselben relativ zum Gehäuseteil 2' dient.
Der Spannbügel 26 in Fig. 6 weist an seiner dem hier nicht dargestellten Gehäuse des Messwertaufnehmers zugekehrten Seite eine Feder 27 auf, welche nahe dem freien Ende 28 mit-2o tels einer Befestigung 29 fixiert ist und sich bis über den Bereich der Lagerung des Federbügels 30 an den Ansätzen 31, welche auch die Öffnungen 32 für die gelenkige Lagerung des Spannbügels 26 am Gehäuse aufweisen, erstreckt.
Der Federbügel 30 weist an seinen über die Lagerstelle 33 25 in den Ansätzen 31 hinausgehenden Enden 34 eine Abschrägung 35 auf, gegen welche sich im geschlossenen Zustand der Spannvorrichtung die Feder 27 legt. Beim Öffnen des Spannbügels 26 schnappt der Federbügel 30 nach Überschreitung eines durch die obere Kante 36 der Abschrägung 35 gegebe-30 nen Totpunktes in die strichpunktiert eingezeichnete Stellung und verbleibt darin. Dadurch wird das Öffnen und Abnehmen des Messwertaufnehmers wesentlich erleichtert, da der Federbügel 30 sich nicht ungewollt wieder in der Rast fangen kann.
35 Zum Aufspannen des Messwertaufnehmers wird der Federbügel 30 über den Totpunkt nach vor in seine andère von der Feder 27 und der Abschrägung 35 bestimmte Stellung relativ zum Spannbügel 26 geklappt, sodann der Spannbügel 26, soferne er nicht schon geöffnet - also vom Gehäuse weg-40 geschwenkt - war, geöffnet, das Gehäuse über dem Rohr geschlossen und dann einfach der Spannbügel 26 wieder an das Gehäuse geklappt, wobei sich - aufgrund der, bis zum Eingreifen des Federbügels 30 in der Rast, festgelegten gegenseitigen Lage von Spann- und Federbügel - der Federbügel 30 oh-45 ne weitere Führung direkt in die Rast legt. Dies vereinfacht die Handhabung des Messwertaufnehmers an schwer zugänglichen Stellen, da damit die einhändige Bedienung der Spannvorrichtung ermöglicht bzw. erleichtert wird.
C
1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- 648 664 2PATENTANSPRÜCHE findlichkeit des Messsignals gegenüber mechanischen1. Messwertaufnehmer zur Messung des inneren Druckes Schwingungen des Rohres auswirkt.in einem Rohr, mit zwei Gehäuseteilen, welche durch ein Ver- Aufgabe der Erfindung ist es, einen Messwertaufnehmer bindungselement gelenkig verbunden und mit einer Spann- der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass sowohl dieVorrichtung auf das Rohr aufklemmbar sind, dadurch ge- 5 Handhabung des Messwertaufnehmers vereinfacht wird, als kennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (4; 18) nach Art ei- auch die direkt aus der Spannvorrichtung resultierenden Ein-nes Schnapp verschlusses aus einem Spannbügel (6; 22; 22'; 26) flüsse auf das Messsignal möglichst gering gehalten werden,und einem Federbügel (7; 19; 30) besteht, wobei der Spannbü- Dies wird erfmdungsgemäss dadurch erreicht, dass die gel (6; 22; 22'; 26) an der dem Verbindungselement (3) gegen- Spannvorrichtung nach Art eines Schnappverschlusses aus ei-überliegenden Seite des einen Gehäuseteiles (2; 2') und der Fe- io nem Spannbügel und einem Federbügel besteht, wobei der derbügel (7; 19; 30) am Spannbügel (6; 22; 22'; 26) gelenkig ge- Spannbügel an der dem Verbindungselement gegenüberlie-lagert ist und dass der Federbügel (7; 19; 30) bei geschlossener genden Seite des einen Gehäuseteiles und der Federbügel amSpannvorrichtung (4; 18) mit einer am anderen Gehäuseteil Spannbügel gelenkig gelagert ist und dass der Federbügel bei(1 ) vorgesehenen Rast (13) zusammenwirkt und die beiden geschlossener Spannvorrichtung mit einer am anderen Ge-Gehäuseteile (1,2; 2') gegen das Rohr (5) spannt. 15 häuseteil vorgesehenen Rast zusammenwirkt und die beiden
- 2. Messwertaufnehmer nach Anspruch 1, dadurch ge- Gehäuseteile gegen das Rohr spannt. Aufgrund des Federbü-kennzeichnet, dass der Spannbügel (6; 22; 22'; 26) mit einer gels und des diesen spannenden Spannbügels ist also die von elastischen schwingungsdämpfenden Masse, z.B. Kunststoff, der Spannvorrichtung auf die beiden Gehäuseteile aufge-ummantelt ist. brachte Spannkraft immer gleich und somit ihr Einfluss auf
- 3. Messwertaufnehmer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch 20 das Messsignal vernachlässigbar. Für das Spannen bzw. Lögekennzeichnet, dass der Spannbügel (22; 22'), im geschlosse- sen der Spannvorrichtung ist im weiteren kein eigenes Werk-nen Zustand der Spannvorrichtung (18), vorzugsweise nahe zeug erforderlich, was die Handhabung des Messwertaufneh-seinem freien Ende (23; 23'), am Gehäuse (1) abgestützt ist mers z.B. bei Verwendung an schwer zugänglichen Stellen we-(Fig. 3,4, 5). sentlich erleichtert. Auch können Spannbügel und Federbü-
- 4. Messwertaufnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 25 gel der speziellen Aufgabe entsprechend sehr klein und leicht dadurch gekennzeichnet, dass der Federbügel (30) durch eine dimensioniert werden, wodurch die Gesamtmasse des Mess-am Spannbügel (26) angebrachte Einrichtung, vorzugsweise wertaufnehmers nicht nennenswert erhöht wird, was sich aus eine Feder (27), im Bezug auf den Spannbügel (26) so gehal- den vorgenannten Gründen sehr günstig auf die Senkung der ten ist, dass er beim Öffnen der Spannvorrichtung über einen Empfindlichkeit des Messwertaufnehmers gegenüber mecha-Totpunkt gegen den Spannbügel (26) zurückschnappt und in 30 nischen Schwingungen des Rohres, auf welches er aufge-dieser Lage verbleibt und/oder beim Vorklappen über den klemmt wird, auswirkt.Totpunkt in eine Stellung schnappt, in der er beim Schliessen In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Spann-der Spannvorrichtung direkt im Eingriff mit der Rast ist bügel mit einer elastischen schwingungsdämpfenden Masse,(Fig. 6). z.B. Kunststoff, ummantelt sein. Da der Spannbügel einer-35 seits das direkte Kraftübertragungsglied zwischen dem einenGehäuseteil, an dem er gelenkig gelagert ist und dem mit derRast am anderen Gehäuseteil zusammenwirkenden Federbügel ist und andererseits bei über das Rohr auf den Messwert-
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