CH648710A5 - Telefonanrufbeantworter. - Google Patents

Telefonanrufbeantworter. Download PDF

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Publication number
CH648710A5
CH648710A5 CH698/80A CH69880A CH648710A5 CH 648710 A5 CH648710 A5 CH 648710A5 CH 698/80 A CH698/80 A CH 698/80A CH 69880 A CH69880 A CH 69880A CH 648710 A5 CH648710 A5 CH 648710A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
announcement
answering machine
microprocessor
message
cassette
Prior art date
Application number
CH698/80A
Other languages
English (en)
Inventor
Alessandro Ingegnoli
Ennio Corona
Original Assignee
Int Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Int Standard Electric Corp filed Critical Int Standard Electric Corp
Publication of CH648710A5 publication Critical patent/CH648710A5/de

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    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/64—Automatic arrangements for answering calls; Automatic arrangements for recording messages for absent subscribers; Arrangements for recording conversations
    • H04M1/65—Recording arrangements for recording a message from the calling party
    • H04M1/652—Means for playing back the recorded messages by remote control over a telephone line

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Function (AREA)
  • Indexing, Searching, Synchronizing, And The Amount Of Synchronization Travel Of Record Carriers (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

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PATENTANSPRÜCHE
1. Telefon-Anrufbeantworter für eine Anzahl unterschiedlicher Betriebsweisen mit einer Anzahl von Drucktasten (1-5), welche zwischen einer inaktiven und einer aktiven Stellung bewegt werden können zur Wahl einer der genannten Anzahl von Betriebsweisen, wobei über die Drucktasten elektrische Kontakte betätigt werden; mit Aufzeichnungsmitteln zur Aufzeichnung von Ansagen und Nachrichten auf je einem Band und mit entsprechenden Antriebsmotoren (Ml, M2) zum Antrieb der Aufzeichnungsmittel, wobei die Drehrichtung der genannten Motoren umkehrbar ist, um die Aufzeichnungsmittel in beiden Bandlaufrichtungen antreiben zu können; und mit einer Anzeigeeinheit (A) zur visuellen Anzeige der Betriebsweise und/öder Fehlfunktionen des Anrufbeantworters, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Mikroprozessor (III) aufweist, welcher mit der Anzeigeeinheit zu deren Steuerung derart verbunden ist, dass die Anzeigeeinheit die Betriebsweise und/oder Fehlfunktionen des Anrufbeantworters anzeigt, und dass in der Betriebsweise für Nachrichtenempfang der Mikroprozessor wirksam ist, um zwischen echten und Fehlanrufen zu unterscheiden, das Ganze derart, dass im Falle von Fehlanrufen der Antrieb der Nachrichtenaufzeichnungsmittel so angesteuert wird, dass das Nachrichtenaufzeichnungsband praktisch zu dem Punkt zurückgespult wird, der dem Beginn des Fehlanrufes entspricht.
2. Anrufbeantworter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (Tr3, VS) vorhanden sind, um eine Fernabfrage der aufgezeichneten Nachrichten durchzuführen, wobei als Abfrageberechtigung ein Sprachcode verwendet wird, bei welchem der Abfragende auf eine Folge von ausgesandten Tonsignalen je nach Voreinstellung jeweils mit einem Antwortwort oder einer Pause zu antworten hat.
3. Anrufbeantworter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Oszillator (Tr3) vorhanden ist, um die für die Fernabfrage nötigen Tonsignale abzugeben, und dass weiter ein Vielfachschalter (VS) vorhanden ist, um den für die Feststellung der Abfrageberechtigung verwendeten Sprachcode aus einer Anzahl von Möglichkeiten einzustellen.
4. Anrufbeantworter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerung des Ozillators (Tr3) so ausgelegt ist, dass das Zeitintervall zwischen den Tonsignalen insofern variabel ist, als unmittelbar nach Eintreffen eines Antwortwortes das nächste Tonsignal abgegeben wird, um Gesprächszeit zu sparen.
5. Anrufbeantworter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Betriebsweise für Fernabfrage ein vorbestimmter Ausgang (4) des Mikroprozessors (III) in einen von zwei logischen Zuständen gesteuert wird, wodurch der Oszillator (Tr3) für eine vorbestimmte Zeitperiode eingeschaltet wird, dass der genannte Ausgang des Mikroprozessors dann in den andern der beiden logischen Zustände übergeht und der Anrufbeantworter auf eine mögliche Antwort auf das ausgesandte Tonsignal wartet, dass, wenn eine Antwort eintrifft, ein vorbestimmter Eingang (31) des Mikroprozessors in einen logischen Zustand geht und dadurch ermöglicht, dass unmittelbar ein weiteres Tonsignal abgegeben wird, dass, wenn innerhalb einer bestimmten Zeitperiode keine Antwort eintrifft, das weitere Tonsignal erst dann abgegeben wird, dass der Vorgang wiederholt wird, bis die Anzahl der abgegebenen Tonsignale einen vorbestimmten Wert erreicht, dass am Ende der Abgabe der genannten Tonsignale der Mikroprozessor einen Vergleich zwischen dem voreingestellten Code und dem empfangenen Code durchführt, wobei im Falle, dass der Mikroprozessor feststellt, dass die beiden Codesignale nicht gleich sind, ein vorbestimmter Ausgang desselben auf einen bestimmten logischen Zustand von zwei Zuständen geht und dabei Relaismittel blockiert, so dass der Anrufbeantworter in den Betriebsmodus «Warten auf einen Anruf» übergeht, und dass, wenn der Mikroprozessor eine Übereinstimmung zwischen beiden Codes feststellt, vorbestimmte Ausgänge des Mikroprozessors in den andern der logischen Zustände übergehen, wodurch der Motor (M2) für die Nachrichtenaufzeichnungsmittel so gestartet wird, dass das Band der Nachrichtenaufzeichnungsmittel rückgespult wird, wobei ein Drehsensor (RS) einen andern Eingang des Mikroprozessors öffnet und schliesst und, wenn die Anzahl der durch den Sensor abgegebenen Impulse mit der Anzahl der während des Aufzeichnens gespeicherten Impulse übereinstimmt, die Aufzeichnungsmittel am Start einer Reihe von Anrufen sind, wobei ein vorbestimmter Ausgang des Mikroprozessors einen solchen logischen Zustand annimmt, dass die Wiedergabe der aufgezeichneten Nachrichten beginnt, wobei während des Rückspulens des Bandes ein anderer Ausgang des Mikroprozessors abwechselnd von einem in den andern logischen Zustand übergeht und dabei den Tonfrequenzoszillator (Tr3) abwechselnd freigibt und blockiert, um Tonfrequenzimpulse abzugeben zur Signalisierung des Rückspulvorganges.
6. Anrufbeantworternach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anrufbeantworter die folgende Anzahl von Betriebsweisen einnehmen kann: Aufzeichnung der Ansage, Start, Ansageprüfung, Warten auf einen Anruf, Anruf, Aussenden einer Ansage mit einem vorbestimmten Ton, Aussenden eines zweiten Teiles der Ansage, Aussenden von Tonsignalen für die Fernabfrage, ferngesteuerte Wiedergabe der aufgezeichneten Nachrichten und Wiedergabe der Nachrichten mit lokaler Steuerung.
7. Anrufbeantworter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Betriebsweise «Anruf» der Mikroprozessor eine Prüfung des Ansagebandes durchführt und dann den Anrufbeantworter in die Betriebsweise «Warten auf einen Anruf» steuert.
8. Anrufbeantworter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mikroprozessor in der Betriebsweise «Anruf» wirksam ist, um je nach Stellung eines Schalters (SR) zu wählen zwischen einer sofortigen Reaktion und einer verzögerten Reaktion des Anrufbeantworters.
9. Anrufbeantworter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Betriebsweise «Ferngesteuerte Nachrichtenwiedergabe» der Drehsensor (RS) Impulse an einen vorbestimmten Eingang (16) des Mikroprozessors gibt, dass die Impulse durch Zählmittel innerhalb des Mikroprozessors gezählt und mit dem Inhalt von Speichermitteln verglichen werden, welche den dem Ende der letzten Aufzeichnung entsprechenden genauen Punkt speichern, dass, wenn die Anzahl der gezählten Impulse gleich der gespeicherten Anzahl ist, ein vorbestimmter Ausgang (5) des Mikroprozessors in den logischen Zustand « 1 » geht und dadurch den Motor (M2) der Nachrichtenaufzeichnungsmittel anhält, dass ein anderer Ausgang (4) des Mikroprozessors in den logischen Zustand «0» übergeht, wodurch der Tonfrequenzoszillator (Tr3) ein Tonsignal von vorbestimmter Länge aussendet, um dem anrufenden Benutzer das Ende der Wiedergabe anzuzeigen; dass unmittelbar nach diesem Tonsignal von vorbestimmter Länge der Anrufbeantworter in die Betriebsweise «Warten auf einen Anruf» übergeht, dass, wenn der Anrufer innerhalb eines bestimmten Zeitintervalles nicht antwortet, ein vorbestimmter Ausgang des Mikroprozessors auf den logischen Pegel « 1 » geht, so dass der Anrufbeantworter in die Betriebsweise «Warten auf einen Anruf» geht, dass dagegen, wenn der Anrufer antwortet, ein vorbestimmter Eingang des Mikroprozessors auf den logischen Pegel «0» geht und ein Ausgang des Mikroprozessors den Tonfrequenzoszillator während einer vorbestimmten Zeit ansteuert, dass nach dieser vorbestimmten Zeit zwei Ausgänge des Mikroprozessors auf den logischen Pegel « 1 » gehen, wobei das Tonsignal endet, und zwei andere Ausgänge des Mikroprozessors auf den logischen
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Pegel «0» gehen und dabei den Motor (M2) für die Nachrichtenaufzeichnung starten und das Rückwickeln des Bandes beginnt, bis die Anzahl der vom Drehsensor (RS) gelieferten Impulse mit der gespeicherten Zahl am Anfang der Aufzeichnungsreihe übereinstimmt, worauf die beiden Ausgänge des Mikroprozessors in den logischen Pegel « 1 » übergehen und dadurch den Antriebsmotor des Nachrichtenbandes anhalten und den Anrufbeantworter in die Betriebsweise «Warten auf einen Anruf» steuern.
10. Anrufbeantworter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Betriebsweise «Nachrichtenwiedergabe» durch Drücken einer Taste (SF) der genannten Anzahl von Tasten ein vorbestimmter Eingang (9) des Mikroprozessors auf den logischen Pegel «1 » geht, während ein anderer vorbestimmter Eingang (8) auf dem logischen Pegel «0» zusammen mit einem weitern vorbestimmten Eingang (10) des Mikroprozessors gehalten wird, so dass ein zur Nachrichtenwiedergabe gehörendes Programm gestartet wird, und dass, wenn in diesem Betriebsmodus bei gedrückter Drucktaste die Nachrichtenkassette noch nicht abgehörte Aufzeichnungen enthält, zwei vorbestimmte Ausgänge (5,6) des Mikroprozessors auf den logischen Pegel «0» gehen, wodurch der Motor (M2) für die Nachrichtenaufzeichnungsmittel für das automatische Rückspulen anläuft, wobei während dieses Vorganges der Drehsensor Impulse an einen vorbestimmten Eingang des Mikroprozessors anlegt, welche Impulse gezählt und sowohl mit einem gespeicherten Wert verglichen werden, der der Bandstellung am Anfang der ersten Aufzeichnung entspricht, als auch mit gespeicherten Werten, welche der genauen Position der einzelnen Anrufe auf dem Band entsprechen, so dass jedesmal, wenn der Bandzähler während des Rückspulens einen Wert einnimmt, der in einem der Speicher gespeichert ist, der Gesprächszähler um eine Einheit herunterzählt, wobei während dieses Vorganges die Anzeigeeinheit den Inhalt des Gesprächszählers zeigt und die angezeigte Zahl von einem Ausgangswert auf den Wert 1 abnimmt, und wobei der Rückspulvorgang weiterläuft, bis der Wert des Bandzählers dem gespeicherten Wert am Ausgangspunkt der ersten Aufzeichnung entspricht, worauf ein vorbestimmter Ausgang (6) des Mikroprozessors auf den logischen Pegel «1» geht, so dass die Nachrichtenwiedergabe beginnt, wobei jedesmal, wenn der Wert des Bandzählers gleich einem gespeicherten Wert ist, der Gesprächszähler um eine Einheit aufzählt und die Anzeigeeinheit eine fortschreitende Zahl anzeigt, welche den abgehörten Aufzeichnungen entspricht, dies solange, bis der Inhalt des Bandzählers den für das Ende der letzten Aufzeichnung gespeicherten Wert erreicht, worauf ein vorbestimmter Ausgang (5) des Mikroprozessors auf den logischen Pegel «1» geht und der Motor (M2) des Nachrichtenbandes anhält, wobei, wenn während dieser Bewegung das Bandende kommt, der Drehsensor (RS) keine Impulse mehr an den vorbestimmten Eingang (16) des Mikroprozessors liefert und nach einem vorbestimmten Zeitintervall der vorbestimmte Ausgang (5) des Mikroprozessors auf den logischen Pegel «1» geht, so dass der Motor des Nachrichtenbandes anhält.
11. Anrufbeantworter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Anzeigeeinheit (A) eine 7-Segment-Anzeige ist, welche die folgenden Angaben vorsieht: Ansagespule ist zu ersetzen, Ansagespule ist defekt, Ansagespule fehlt, Prüfung Ansage, Nachrichtenmechanismus falsch eingestellt oder Nachrichtenkassette fehlt, Nachrichtenkassette ist defekt.
12. Anrufbeantworter nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er Sicherheitsmittel aufweist, welche im Falle einer Fehlfunktion des Anrufbeantworters ansprechen, dass insbesondere, wenn die Ansagekassette aus ihrer Stellung entfernt wird, ein Anwesenheitssensor (SAK) bewirkt, dass ein vorbestimmter Eingang (11) des
Mikroprozessors auf den logischen Pegel «0» geht, so dass der Antriebsmotor (Ml) sofort angehalten wird und die Telefonleitung freigegeben wird, wobei die Anzeigemittel einen Ansagefehler anzeigen :
wenn die Ansagespule defekt wird, die Sicherheitsmittel in gleicher Weise reagieren und die Anzeige einen Fehler der Ansagespule anzeigt:
wenn die Nachrichtenkassette aus ihrer Lage entfernt wird, ein Anwesenheitssensor (SKN) bewirkt, dass ein vorbestimmter Eingang (15) des Mikroprozessors in den logischen Zustand «0» geht und der Anrufbeantworter unmittelbar in die Betriebsweise «Ansageprüfung» und dann in die Betriebsweise «Warten auf einen Anruf» übergeht, wobei die Anzeigemittel einen Fehler der Nachrichtenkassette anzeigen;
wenn die Nachrichtenkassette defekt wird oder wenn das Nachrichtenband endet, der Drehsensor (RS) aufhört, Impulse an einen bestimmten Eingang (16) des Mikroprozessors zu liefern, worauf nach einem vorbestimmten Zeitintervall der Antriebsmotor (M2) der Nachrichtenaufzeichnung anhält und der Anrufbeantworter zunächst in die Betriebsweise «Ansageprüfung» und dann in die Betriebsweise «Warten auf einen Anruf» übergeht, wobei die Anzeige einen Defekt der Nachrichtenkassette anzeigt,
13. Anrufbeantworter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle eines Ausfalles der Netzspeisung sich der Anrufbeantworter nicht vollständig vom Telefonnetz abschaltet, sondern bei Wiederkehr der Speisung sich so wieder einschaltet, dass die empfangenen Nachrichten gespeichert werden, wobei der Mikroprozessor in dieser Betriebsweise durch eine Fernabfrage über die Telefonleitung so ansteuerbar ist, dass die vollständige Kapazität der Nachrichtenaufzeichnung erhalten bleibt.
14. Anrufbeantworternach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Handschalter vorgesehen ist, um ein missbräuchliches Abspielen der empfangenen Nachrichten zu verhindern.
Ein Telefonanrufbeantworter ist ein Gerät, welches bei Anschluss an eine Teilnehmerleitung in Abwesenheit des Abonnenten ankommende Anrufe aufzeichnen kann für eine nachträgliche Abspielung durch den Abonnenten.
Diese Anrufbeantworter können im wesentlichen in zwei Typen eingeteilt werden, und zwar in Abhängigkeit von der Zeit, welche den Anrufenden für Nachrichten zugeteilt wird, nämlich in Anrufbeantworter mit fester Zeit und in Anrufbeantworter mit nicht begrenzter Zeit.
Jeder Anrufbeantworter muss üblicherweise die Möglichkeit zur Aufzeichnung einer Ansage enthalten, d.h. einer Information, die dem anrufenden Teilnehmer zu übermitteln ist und normalerweise nach Anwahl des mit einem Anrufbeantworter versehenen Teilnehmeranschlusses übermittelt wird. Bei den Anrufbeantwortern mit fester Zeit wird normalerweise zusätzlich zu andern Informationen eine Ansage gemacht, welche eine Angabe gibt über die Zeit, welche dem Anrufenden zur Aufzeichnung zur Verfügung steht und weiter eine Angabe, dass die Nachricht wirklich aufgezeichnet wurde.
Bei den Telefonbeantwortern mit nicht begrenzter Aufzeichnungszeit, welche Zeit je nach Gerät von einigen zehn Minuten bis zu einigen Stunden gehen kann, ist natürlich in der Ansage keine Angabe über die dem rufenden Teilnehmer zur Verfügung stehende Zeit enthalten, und das Gerät hält selbst an, wenn vorbestimmte Bedingungen auftreten, z.B. wenn der anrufende Teilnehmer eine Pause macht, die länger
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ist, als eine vorbestimmte Anzahl von Zeiteinheiten oder nach Detektion von Amtston oder Polaritätswechseln usw.
Bekannte Telefonbeantworter befriedigen nicht immer ganz, insbesondere wegen des Umstandes, dass der Betrieb und/oder mögliche Fehlfunktionen durch den Benützer nicht in Echtzeit kontrollierbar sind. Auch sind bekannte Anrufbeantworter nicht ganz zuverlässig, so dass eine Möglichkeit von Irrtümern besteht.
Mit der Entwicklung der Elektronik und insbesondere der sogenannten Mikroprozessoren wurden die darauf abgestützten Geräte, insbesondere auch die Telefonanrufbeantworter, stark verbessert.
Im CH-Pat. Nr. 638 937 ist ein Telefonanrufbeantworter beschrieben mit einer direkten Anzeige der Betriebsweise und/oder möglichen Fehlfunktionen. Insbesondere wird in diesem Patent ein Telefonanrufbeantworter beschrieben, der in verschiedenen Arbeitsweisen betrieben werden kann und eine Anzahl von Drucktasten aufweist, denen eine entsprechende Vielzahl von elektrischen Kontakten zugeordnet ist, und der eine Anzeigeeinheit mit 7-Segmenten enthält, wobei diese 7-Segment-Elemente individuell ansteuerbar sind durch die über die Anzahl von Drucktastenkontakten angesteuerten Schaltungen, so dass vorbestimmte der 7-Segment-Elemente ein- und ausgeschaltet werden, um die Arbeitsweise des Tele-fonbeantworters und mögliche Fehlfunktionen visuell anzugeben. Der Telefonbeantworter gemäss dem obigen Patent hat verschiedene Probleme im Zusammenhang mit der Zuverlässigkeit beseitigt, weil wegen der direkten visuellen Anzeige der Benützer des Anrufbeantworters in Echtzeit den Betriebsmodus und/oder mögliche Fehlfunktionen des Gerätes feststellen kann.
Es sind auch Telefonanrufbeantworter bekannt, welche durch den Benützer über eine übliche Telefonleitung fernabgefragt werden können über die erhaltenen Nachrichten.
Ein solcher fernsteuerbarer Telefonanrufbeantworter ist im US-Pat. Nr. 3 836 380 beschrieben. Der in diesem Patent beschriebene Anrufbeantworter weist eine Anzahl von Codeschaltelementen auf, welche in Abhängigkeit von akustischen Signalen und Pausen selektiv angesteuert werden können, damit der aus der Ferne anrufende Benützer eine Tonfre-quenz-Codesignalfolge erzeugen kann, um die zum Telefonbeantworter gehörenden Abspielmittel anzusteuern. Es sind Relaismittel vorhanden, die wirksam sind zur Unterscheidung zwischen echten Codesignalen und falschen Codesignalen, um die Abspielmittel freizugeben bzw. zu blockieren nach Erhalt von richtigen bzw. unrichtigen Codesignalen während der Code-Empfangsintervalle, welche durch Nockenschalter im Telefonbeantworter bestimmt werden. Genauer gesagt muss der Benützer des Telefonbeantworters gemäss dem obigen US-Patent für die Ansteuerung der Fernbetriebsweise die Nummer seines Telefonbeantworters in üblicher Weise wählen, muss aber unmittelbar nach Aussenden des ersten Tonsignales durch den Anrufbeantworter ein vorbestimmtes Codewort sagen. Dieses Wort bereitet die dem Anrufbeantworter zugeordneten Schalter für ein Abzählen des Codes vor. Dieses Abzählen des Codes wird durch Töne oder Worte angegeben. Im vorliegenden Fall hört der Benützer vorbestimmte Töne. Um den Code für das ferngesteuerte Abspielen zu vervollständigen, hat der Benützer sein Codewort unmittelbar nach Ertönen eines einer zu drückenden Taste entsprechenden Tonsignales zu wiederholen, wobei der Benützer in den nicht zu drückenden Drucktasten entsprechenden Intervallen ruhig bleiben muss. Nach Vervollständigung des Codes kann im Telefonbeantworter gemäss dem obigen US-Patent eine Nachricht aufgezeichnet werden vor der Wiedergabe. Unmittelbar nachdem der Benützer eine vorbestimmte Codezone gehört hat, muss er eine vorbestimmte Anzahl von Zahlen zählen, an deren Ende der Benützer sprechen kann, worauf auf der Nachrichtenkassette vor dem Abspielen eine kurze Nachricht aufgezeichnet wird. Nachdem der komplette Code aufgebaut wurde, kann der Benützer die aufgezeichneten Nachrichten abhören. Am Ende der Nachrichten fragt der Anrufbeantworter: «Wünschen Sie Löschung?» Wenn der Benützer die Löschung der Nachrichten wünscht, um den Anrufbeantworter für neue Nachrichten freizumachen, dann muss er sein Codewort unmittelbar nach Ertönen der Anfrage und/oder eines Signaltones wiederholen. Wenn das Codewort in richtiger Weise gestartet wird, wird der Löschvorgang ausgeführt und der Benützer hört: «Gelöscht». Wenn hingegen der Benützer das Codewort nicht sagt oder es nicht in richtiger Art sagt, hört er: «Nicht gelöscht» und weiss auf diese Weise, dass die Nachrichtenkassette die Nachrichten immer noch enthält.
Aus dem obigen ist klar, dass diese Art der Fernsteuerung des automatischen Telefonbeantworters gemäss obigem US-Patent ziemlich kompliziert ist. Insbesondere ist der Erkennungscode sehr kompliziert, der Benützer hat zwangsweise mit einem gewissen Wort zu antworten und er muss sich zwangsweise vor Abhören der Nachrichten entscheiden, ob der Zähler zu löschen ist oder nicht. Weiter sind bei diesem Sprachcode die Zeiten zwischen den Tonsignalen fest, was für den Benützer Nachteile bringt, wie leicht einzusehen ist.
Weiter wird beim Gerät nach dem obigen US-Patent für die Fernsteuerung ein komplizierter Nockenmechanismus benützt, welcher neben seiner kaum zuverlässigen Arbeitsweise bewirkt, dass der Anrufbeantworter voluminös wird.
Es ist nun Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, einen durch einen Mikroprozessor gesteuerten Telefonanrufbeantworter vorzusehen, welcher zwar wie der Telefonbeantworter des oben erwähnten Schweizerpatentes eine alphanumerische Anzeige für die Angabe der Betriebszustände und/ oder möglicher Fehlfunktion benützt, gegenüber diesem jedoch aufbau- und betriebsmässig wesentlich verschieden ist, indem insbesondere die Möglichkeit einer Fernsteuerung des Anrufbeantworters durch den Benützer vorgesehen ist und eine verbesserte Wirksamkeit zur weiteren Senkung der Benutzungskosten vorgesehen ist. Dabei soll eine direkte Kommunikation mit dem Benützer mit Hilfe der alphanumerischen Darstellung ermöglicht werden, und zwar sowohl für die Betriebszustände wie für die Störzustände, und die Fernsteuerung soll über eine übliche Telefonleitung erfolgen und flexible Codes verwenden für die Übermittlung der gegebenenfalls erhaltenen Nachrichten an den Benützer.
Ein weiterer Zweck besteht darin, einen Telefonbeantworter mit einer alphanumerischen Anzeige vorzusehen, welcher in der Lage ist, nur die wirklichen empfangenen Anrufe aufzuzeichnen und das Band wieder zu verwenden, wenn der Anrufende aus irgend einem Grund keine Nachricht übermittelt.
Ein weiterer Zweck besteht darin, einen Telefonbeantworter vorzusehen, welcher jederzeit und bei jeder Bandgeschwindigkeit, sowohl während des Hochgeschwindigkeits-Vorwärtslaufes oder -Rückwärtslaufes oder beim Normalbetrieb in der Lage ist, eine richtige Information bezüglich der Bandstellung innerhalb sehr enger Toleranzgrenzen anzugeben. Weiter soll der Telefonanrufbeantworter im Falle von Fehlern oder eines Fehlens der Nachrichtenkassette einen reduzierten Betrieb an der Telefonleitung ermöglichen, um z.B. eine Ansage durchzugeben, welche den Anrufer auffordert, keine Nachrichten zu hinterlassen. Weiter soll der Anrufbeantworter die Aufzeichnung an jedem Punkt der Nachrichtenkassette beginnen können. Weiter soll ein Anrufbeantworter vorgesehen werden, der sich am Ende der Nachrichtenkassette nicht automatsch von der Telefonleitung trennt, sondern eine andere Ansage abgeben kann, welche den Anrufenden nicht für eine Nachrichtenaufzeichnung ein5
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lädt. Weiter soll ein Anrufbeantworter vorgesehen werden, der bei Fehlen der Netzspeisung sich nicht von der Telefonleitung abschaltet, sondern wieder in Betrieb gehen kann, wenn die Netzspeisung zurückkehrt, gegebenenfalls mit reduzierten Möglichkeiten, um wenigstens die aufgezeichneten Nachrichten zu erhalten und ebenso die Möglichkeit der Fernsteuerung durch den Benützer erlaubt.
Die vorgenannten Aufgaben werden durch einen Telefonbeantworter gemäss den Merkmalen des ersten Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen können den abhängigen Ansprüchen entnommen werden.
Ausführungsbeispiele werden anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Telefonanrufbeantworters ;
Fig. la eine Zusammenstellung der verschiedenen Schaltbildteile;
Fig. 2-6 ein Schaltbild des vorliegenden Telefonanrufbeantworters;
Fig. 7 die Anordnung der Drucktasten des Anrufbeantworters; und
Fig. 8 verschiedene Zustände der Anzeigeeinheit des Anrufbeantworters.
Der vorliegende Telefonanrufbeantworter ist ein mikro-prozessor-gesteuerter, automatischer Telefonanrufbeantworter, welcher die Nachrichten der Anrufenden mit variabler Zeitdauer aufzeichnet.
Die Nachrichten werden mit einem üblichen magnetischen Aufzeichnungsgerät aufgenommen, welches die sogenannten Kompaktkassetten benützt, und die Nachrichten können mit einem eingebauten Lautsprecher abgehört werden.
Der Anrufbeantworter nach Fig. 1 kann nach Erhalt von Telefonanrufen zwei verschiedene Ansagen übermitteln. Die erste lädt den Anrufenden ein, eine Nachricht zu hinterlassen, nachdem ein akustisches Signal kurzer Dauer abgegeben wurde, während die zweite Ansage nicht zum Hinterlassen von Nachrichten einlädt und welche abgegeben wird, wenn der Anrufbeantworter nicht im richtigen Aufnahmezustand ist, z.B. weil die Nachrichtenkassette am Bandende ist oder weil eine solche fehlt. Der Anrufbeantworter kann auch als einfacher Anrufbeantworter betrieben werden, bei dem nur eine einzige Ansage mit dem gewünschten Inhalt aufgezeichnet wird, welcher den Anrufenden nicht zum Hinterlassen von Nachrichten auffordert. In diesem Fall trennt der Anrufbeantworter am Ende der Ansage die Telefonverbindung auf. Der vorliegende Anrufbeantworter weist auch die Möglichkeit einer Fernsteuerung durch den Benützer über irgendeine Teilnehmerstation des Telefonnetzes auf, um dem Benützer gegebenenfalls erhaltene Nachrichten zu übermitteln und das Band zu löschen. Dieser Aspekt wird später im Detail beschrieben.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist der vorliegende Anrufbeantworter mit einer Teilnehmerstationsausrüstung versehen, welche als normale Teilnehmerstation verwendet werden kann.
Der Anrufbeantworter ist in ein kompaktes Gehäuse z.B. aus Kunststoff eingebaut, das alle Komponenten enthält. Die zur eingebauten Teilnehmerstation gehörenden Teile, d.h. der Handapparat HA, die Wählscheibe oder der Tastensatz, die Teilnehmerschaltung und die Rufausrüstung sind links angeordnet. Auf der Frontseite ist der Steuertastensatz vorgesehen, welcher im gezeigten Beispiel aus den mit den Ziffern 1 bis 5 bezeichneten fünf Tasten besteht. Weiter ist eine endlose Magnetbandschleife vorgesehen zur Aufzeichnung der Ansagen. Die Nachrichtenkassette für die Aufzeichnung der Nachrichten der Anrufenden ist eine sogenannte Kompaktkassette, wobei die dazu nötigen Steuerelemente nicht gezeigt sind.
Auf dem obera Teil des Gerätes ist eine zweiziffrige optoelektronische Anzeigeeinheit A vom 7-Segment-Typ angeordnet, welche alphanumerische Angaben über den Betrieb des Anrufbeantworters abgeben kann. Auf dem rückwärtigen Teil ist ein nicht gezeigter Steckanschluss vorhanden, auf welchem das Telefonkabel für die Verbindung mit der Telefonleitung ankommt. Auf der rechten Seite ist ein nicht gezeigter Schieberegler zur Steuerung der Lautstärke des eingebauten Lautsprechers vorhanden. Im untern Teil des Gerätes sind folgende, in der Zeichnung nicht sichtbare Komponenten vorgesehen:
- ein Knopf zur Einstellung der Lautstärke der Rufeinrichtung des eingebauten Telefons;
- ein Zweistellungsschalter SR zur Wahl der Verzögerungszeit für die automatische Antwort auf Telefonanrufe; »
- eine Reihe von fünf Schaltern VS, welche für die Programmierung des Codes für den Fernbetrieb benützt werden, was in der nachfolgenden Schaltungsbeschreibung näher erläutert wird.
Im Innern des Gehäuses ist eine einzige Druckschaltungsplatte vorhanden, welche alle Komponenten (integrierte Schaltungen, Transistoren, Dioden, Kondensatoren, Widerstände usw.), die den Tonfrequenzteil des Gerätes bilden und die Anpasseinheit für den Mikroprozessor enthält, welcher Teil der Steuerung des vorliegenden Anrufbeantworters ist.
Unter Bezug auf Fig. 1 wird zunächst die Arbeitsweise des Anrufbeantworters beschrieben, insbesondere in bezug auf dessen Drucktasten, es ist jedoch zu bemerken, dass der Betrieb nachher unter Bezug auf die entsprechenden Schaltungen mit mehr Einzelheiten erläutert wird.
Durch Drücken der Taste 1 wird der Anrufbeantworter in einen Zustand gebracht, in welchem er als konventionelle Teilnehmerstation arbeitet.
Durch Abheben des Handapparates HA wird die Telefonleitung angeschaltet und wenn von der Zentrale der Amtston eintrifft, kann die Wählscheibe oder die Tastatur zur Durchführung der Wahl benützt werden. Am Ende des Anrufes wird die Telefonleitung durch Auflegen des Handapparates wieder abgeschaltet. Es ist zu bemerken, dass bei gedrückter Taste 1 der Anrufbeantworter nicht automatisch auf die Anrufe antwortet, sondern dass es notwendig ist, den Handapparat abzuheben und persönlich zu antworten.
Durch Drücken der Taste 3, d.h. der Taste zur Aufzeichnung einer Ansage, geht der Anrufbeantworter in einen Zustand, in welchem eine Ansage aufgezeichnet werden kann, die beim Betrieb des Anrufbeantworters ausgesendet werden soll. In diesem Fall zeigt die alphanumerische Anzeigeeinheit ein vorbestimmtes Buchstabenpaar, z.B. AR (Announcement Ready).
Beim Drücken der Taste 2, d.h. der Starttaste, beginnt das Ansageband zu laufen und wenn diese Taste 2 gedrückt gehalten wird zum Halten der Verbindung mit dem für die Aufzeichnung verwendeten Mikrophon des Handapparates, ist es möglich, die gewünschte Ansage aufzuzeichnen. Am Ende des ersten Teiles der Ansage, in welchem ein Anrufender eingeladen wird zum Hinterlassen einer Nachricht, ist es notwendig, die Taste 2 kurz loszulassen und anschliessend wieder zu betätigen. Auf diese Weise wird ein Tonsignal aufgezeichnet, das dem Anrufenden anzeigt, dass er nun beginnen kann zu sprechen. Wenn die Anzeigeeinheit wieder aufleuchtet (z.B. nach 0,7 s) muss der zweite Teil der Ansage aufgezeichnet werden. Diese zweite Ansage wird übermittelt, wenn keine Nachricht aufgezeichnet werden kann.
Während der Aufzeichnung der Ansage zeigt die Anzeigeeinheit die ablaufenden Sekunden. Es ist zu bemerken, dass Ansagebänder mit unterschiedlicher Laufdauer verwendet werden können. Wenn erwünscht ist, den Anrufbeantworter als einfache Teilnehmerstation zu betreiben, so genügt es, nur
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eine Ansage aufzuzeichnen, d.h. jene, welche keine Einladung zum Hinterlassen einer Nachricht enthält.
Nach Drücken der Taste 4, d.h. der Taste für automatische Telefonbeantwortung, gibt der Anrufbeantworter die aufgezeichnete Ansage wieder. Während dieses Schrittes zeigt die Anzeige die Buchstaben AC (Announcement Check). Am Ende dieser Überprüfung, welche ermöglicht, festzustellen, ob die durch den Anrufbeantworter den Anrufenden mitzuteilende Ansage richtig ist, zeigt die Anzeigeeinheit OK (Okay), falls der Nachrichtenaufzeichnungsmechanismus richtig eingestellt ist, was bedeutet, dass der Telefonanrufbeantworter bereit ist für die Beantwortung der ankommenden Anrufe.
Wenn ein Telefonanruf ankommt, schaltet sich der Anrufbeantworter je nach Stellung des Schalters SR auf der Unterseite entweder nach dem ersten oder nach dem vierten Rufsignal auf die Leitung, und die Anzeigeeinheit beginnt zu blin-j ken. Das Ansageband beginnt zu laufen und übermittelt den ersten Teil der Ansage auf die Telefonleitung. Nach der Übertragung eines geeigneten Signaltones kann der Anrufer auflegen oder eine Nachricht hinterlassen, welche auf der dafür vorgesehenen Nachrichtenkassette aufgezeichnet wird. Eine allfällige Aufzeichnung läuft, bis eine geeignete, sprachempfindliche Schaltung feststellt, dass der Anrufer nicht mehr spricht. Eine Pause von mehr als 7 Sekunden oder eine Aufzeichnungsdauer von mehr als 3 Minuten bewirken einen Unterbruch der Aufzeichnung, und die Anzeigeeinheit zählt den Anruf, der Anrufbeantworter überträgt den zweiten Teil der Ansage auf die Leitung und sendet dann nach diesem den Fernabfragecode und trennt sich dann von der Telefonleitung ab.
Wenn der rufende Teilnehmer nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitperiode, z.B. 7 Sekunden, nach dem akustischen Signal nicht mit der Angabe einer Nachricht beginnt, sendet der Anrufbeantworter den zweiten Teil der Ansage und dann den Fernabfragecode, trennt sich dann von der Leitung ab und spult das Band der Nachrichtenkassette um eine Länge zurück, die diesen 7 Sekunden entspricht, so dass dieser Bandteil wieder verwendbar ist. Auf diese Weise entstehen keine Leerstellen auf dem Band, welche nebst unnützem Bandverbrauch für den Benützer beim Abspielen der aufgezeichneten Nachrichten ermüdend wirken. In diesem Fall schaltet die Anzeigeeinheit nicht weiter, und der Anrufbeantworter ist für die Beantwortung des nächsten Anrufes bereit.
Beim Eintreffen eines neuen Anrufes beginnt die Anzeigeeinheit zu blinken und der Anrufbeantworter gibt in oben beschriebener Weise Antwort, übermittelt aber, falls der Aufzeichnungsmechanismus nicht in der Lage ist, die Nachricht automatisch aufzuzeichnen, an Stelle des ersten Teiles der Ansage den zweiten Teil, weil in diesem Falle das Ansageband auf die Übertragung des zweiten Teiles der Ansage voreingestellt ist, welcher keine Einladung enthält, eine Nachricht zu hinterlassen. In diesem Fall zeigt die Anzeigeeinheit CF (Cassette Fault). Am Ende des Ansagebandes sendet der Anrufbeantworter den Fernabfragecode und trennt sich dann von der Telefonleitung, wobei er sofort wieder bereit ist zum Empfang des nächsten Telefonanrufes.
Wenn es sich um eine Ansage von der Art handelt, welche den Anrufenden nicht zum Hinterlassen einer Nachricht einlädt (ohne kurzes Tonsignal) dann reagiert der Anrufbeantworter mit der Aussendung der Ansage und trennt an deren Ende die Telefonleitung. Während der Zeit, während welcher die Leitung gehalten wird, blinkt die Anzeige.
Wie bereits erwähnt, kann der vorliegende Anrufbeantworter über einen Sprachcode fernabgefragt werden, was auf einfache und zuverlässige Weise geschehen kann. Wie bereits erwähnt wurde, befindet sich im untern Teil des Gerätes ein Vielfachschalter VS, welcher in diesem Ausführungsbeispiel fünf schmale Schalter enthält. Diese Schalter dienen zur Voreinstellung des persönlichen Codes, welcher aus 31 Kombinationen ausgewählt werden kann. Die 32. Kombination, d.h., wenn alle Schalter in der Stellung AUS sind, dient zum Abschalten der Fernabfrage. Jedem Schalter in der EIN-Stel-lung entspricht ein Antwortwort des anrufenden Benützers, während jedem Schalter in der AUS-Stellung eine Pause entspricht. Im Normalbetrieb folgen die Töne für die Fernabfrage unmittelbar auf Ende des zweiten Teiles der Ansage und werden in der Reihenfolge 1,2,3,4, 5 und 6 abgegeben.
Es ist zu bemerken, dass das Zeitintervall zwischen einem Ton und dem nächsten nicht fest ist, sondern verkürzt wird, wenn der Codeempfänger die Antwort des rufenden Teilnehmers detektiert. Dies ist sehr nützlich bei direktem Anruf, weil es die Kosten senkt. Wenn am Ende der Tonreihe der empfangene Code dem voreingestellten Code entspricht, beginnt das Gerät das Band zurückzuspulen, was mit der Übermittlung von Tonimpulsen während der Rückspulzeit verbunden ist. Nach Beendigung des Rückspulens beginnt das Gerät mit der Wiedergabe der empfangenen Nachrichten und hält erst an, wenn das Ende der letzten Nachrichten erreicht ist. Hier wird nun ein verlängertes Tonsignal übertragen, welches angibt, dass die Wiedergabe beendet ist, wobei der Anrufer zwischen zwei Lösungen wählen kann, d.h. entweder alles zu lassen, wie es ist, in welchem Fall das Gerät die nächste Nachricht zu den bereits empfangenen hinzufügt, oder die eben gehörten Nachrichten zu löschen. Es ist zu bemerken, dass jede der beiden Lösungen Vor- und Nachteile hat. Im ersten Fall kann man eine Kassette mit vielen Nachrichten haben, es besteht aber die Gefahr, dass sich das Gerät selbst abschaltet, wenn die maximale Anzahl von 32 Gesprächen empfangen wurde oder wenn die Nachrichtenkassette voll ist. Im zweiten Fall besteht diese Gefahr nicht, aber, wenn unter den empfangenen Nachrichten eine vorhanden ist, welche erhalten bleiben sollte, dann bewirkt ein Löschvorgang die Löschung aller Nachrichten. In beiden Fällen muss sich der Benützer entscheiden, welche für ihn die bessere Lösung ist.
Es ist weiter zu bemerken, dass der Anrufbeantworter nur dann die Tonsignale für die Fernabfrage abgibt, wenn dies möglich und nützlich ist, während er keine Tonsignale abgibt, z.B. im Fall, wenn der Anrufbeantworter nicht richtig voreingestellt war oder wenn keine Nachrichten empfangen wurden.
Nachfolgend wird nun der Vorgang der Wiedergabe der Nachrichten beschrieben. Nach Drücken der Taste 5, d.h. der Wiedergabetaste für die Nachrichten, wird ein automatisches Rückspulen des Nachrichtenbandes ausgeführt und der Benützer kann feststellen, dass die Nachrichtennummer rasch gegen 1 geht, welche die erste empfangene Nachricht abgibt, worauf die Wiedergabe der empfangenen Nachrichten sofort beginnt. Bei jeder Aufzeichnung ist es möglich, die zugehörige Nummer abzulesen, und der Wiedergabevorgang läuft weiter, bis das Gerät alle Nachrichten wiedergegeben hat. Dann hält der Anrufbeantworter automatisch an. Es ist klar, dass es auch möglich wäre, während des Wiedergabevorganges die mechanischen Steuertasten zu verwenden, um einen raschen Vor- oder Rücklauf des Bandes zu bewirken. Das System, welches die Zuordnung einer aufsteigenden Nummer zu jeder Nachricht ermöglicht, bleibt aktiv, bis die Nachrichtenkassette aus ihrem Fach entfernt wird. Im letzteren Fall wird jeder Bezug auf die entsprechenden Aufzeichnungen gelöscht, und beim Wiedereinsetzen einer Nachrichtenkassette erscheint die Anzeige CP (Cassette Playback) und die Einrichtung spielt normalerweise die auf dem Band befindlichen Nachrichten ab.
Nachfolgend wird insbesondere gezeigt, dass der vorliegende Telefonanrufbeantworter mit einer Reihe von Sicherheitsvorrichtungen für die Überwachung des Betriebes jedes
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kritischen Teiles ausgerüstet ist. Jederzeit und für jede Fehlfunktion ist das Sicherheitssystem in der Lage, jene Entscheidungen zu treffen, welche geeignet sind, um mögliche Schäden möglichst klein zu halten. Insbesondere wird die Telefonleitung geschützt, welche durch das Sicherheitssystem unmittelbar nach Auftreten einer Fehlfunktion abgetrennt wird.
Es gibt insbesondere zwei Hauptüberwachungsanordnungen, eine steuert den Ansagemechanismus und dessen Band und die andere steuert den Nachrichtenmechanismus. Beim Ansagemechanismus überwacht ein Sicherheitszeitglied dauernd, dass die für die Durchführung eines Arbeitszyklus benötigte Zeit immer mit einer Toleranz von 5 Sekunden gleich ist. Wenn irgend etwas nicht richtig funktioniert, wird nach dieser Zeit der Motor angehalten, die Telefonleitung abgetrennt, und die Anzeigeeinheit zeigt dann AF (Announ-cement Fault), und der Anrufbeantworter reagiert auf keinen Anruf mehr. Beim Nachrichtenmechanismus überwacht das Sicherheitssystem sowohl den einwandfreien Betrieb der Nachrichtenkassette und deren Mechanik, als auch die richtige Einstellung der Steuerglieder. Im Falle einer Fehlfunktion hält der Antriebsmotor sofort an, und die Anzeigeeinheit zeigt CF (Cassette Fault). Im Falle eines Irrtums zeigt die Anzeigeeinheit CE (Cassette Error) und in beiden Fällen antwortet der Anrufbeantworter mit dem zweiten Teil der Ansage auf Anrufe.
Es folgt nun die Beschreibung der Schaltung des vorliegenden Anrufbeantworters, wobei die Schaltung auf die Fig. 2-6 aufgeteilt ist, welche gemäss den Angaben nach Fig. la zusammengesetzt werden müssen. Dabei stützt sich die Beschreibung auf das bereits gesagte und auf die Angaben in den Fig. 2-6.
Die Arbeitsweise des Anrufbeantworters wird in der Folge mit Bezug auf die folgenden Schritte beschrieben:
- Aufzeichnung Ansage ;
- Auslösung;
- Ansagetest;
- Warten auf Anruf ;
- Telefonanruf, einfache Ansageübermittlung;
- Übermittlung der Ansage bei vorhandenem kurzem Tonsignal;
- Übertragung des zweiten Teiles der Ansage;
- Übertragung der Tonsignale für die Fernabfrage;
- Fernabspielung der aufgezeichneten Nachrichten ;
- Sicherheitssysteme und Vorrichtungen;
- Übliches Abspielen der Nachrichten.
Weiter werden mit Bezug auf Fig. 8 die verschiedenen Zustände der alphanumerische Anzeige des vorliegenden Telefonanrufbeantworters für die folgenden Fälle beschrieben:
- Ersatz der Spule für den Ansagetext;
- Ansagespule defekt;
- Keine Ansagespule vorhanden:
- Prüfung Ansage;
- Fehlerhafte Voreinstellung des Nachrichtenmechanismus und keine Nachrichtenkassette vorhanden; und
- Nachrichtenkassette defekt.
Es ist zu bemerken, dass das Gehirn des vorliegenden Telefonanrufbeantworters aus dem Mikroprozessor III besteht, welcher alle Funktionen und Betriebsweisen des Gerätes steuert. Dieser Mikroprozessor ist, wie in Fig. 6 gezeigt, mit einer Anzahl von Eingängen (1-20) und mit einer Anzahl von Ausgängen (21-40) versehen. Dieser Mikroprozessor steuert über seine in der im Schema gezeigten Art angeschlossenen Ausgänge direkt die Anzeigeeinheit, welche den Betriebsmodus und/oder mögliche Fehlfunktionen desselben anzeigt.
1.0 Ansageaufzeichnungsmodus
Durch Drücken der Aufnahmedrucktaste SC trennt Kontakt SCI den Massenanschluss von den Eingängen 9 und 10 des Mikroprozessors, während Eingang 8 über Kontakte SA2, SE3 und SB2 auf Masse ist. Dieses Muster an den Eingängen des Mikroprozessors gibt die Startbedingung für das zur Ansageaufzeichnung gehörige Programm. Wenn die Ansagespule nicht in der richtigen Stellung ist (metallisierter Kontakt offen), ist am Eingang 12 des Mikroprozessors keine Masse vorhanden, d.h. das Ansageband muss zuerst in die richtige Stellung gebracht werden. Gleichzeitig ist der Ausgang 3 des Mikroprozessors an Masse, und über IB5 und TR 15 läuft der Motor Ml des Ansagemechanismus an, und die Anzeigeeinheit weist die in AI von Fig. 8 gezeigte Konfiguration auf. Wenn die richtige Stellung des Ansagebandes erreicht ist,
wird der Eingang 12 des Mikroprozessors durch den metallisierten Kontakt an Erde gelegt, und der Ausgang 3 des Mikroprozessors geht auf « 1 » und hält damit den Motor M1 des Ansagemechanismus an. Gleichzeitig nimmt die Anzeige des Anrufbeantworters den neuen Stand AR ein. Dies wird auf folgende Weise erreicht: Am Anfang gehen die Ausgänge 17, 22, 25, 35, 36, 37 während eines Zeitintervalles von 2 ms auf «0», wodurch der Buchstabe A auf der Anzeige Dl angezeigt wird. Dann gehen die vorgenannten Ausgänge auf « 1 » und bewirken, dass die Ausgänge 18, 23, 24,34,35,36, 37 während eines Zeitintervalles von 2 ms auf «0» gehen, wodurch die Anzeigeeinheit Dl abgeschaltet und der Buchstabe R auf der Anzeigeeinheit D2 erscheint. Diese kurzzeitigen Anzeigen von A auf Dl und R auf D2 wiederholen sich. Wegen der hohen Betriebsfrequenz sieht der Benützer die Anzeige AR (Announcement Ready) dauernd. Diese Betriebsweise hält an, solange die Ansagespule in ihrem Gehäuse gelassen wird, oder solange, bis ein anderer Befehl kommt. Wenn bei eingelegter Ansagekassette das Band reissen oder blockieren würde, dann würde nach einer im Mikroprozessor gespeicherten festen Zeit der Ausgang 3 auf « 1 » gehen und dadurch den Motor Ml sofort anhalten. Gleichzeitig würde die Anzeigeeinheit AF (Announcement Fault) anzeigen, wie unter A2 von Fig. 8 ersichtlich ist.
Wenn die Taste SC betätigt wird, die Ansagekassette jedoch nicht im Gehäuse ist, oder wenn bei gedrückter Taste SC die Ansagekassette entfernt wird, dann geht der Ausgang 3 des Mikroprozessors auf « 1 » und bewirkt das Anhalten des Motors Ml (wie wenn er in Betrieb gewesen wäre), und es erscheint die Anzeige AE (Announcement Error), die unter A3 von Fig. 8 gezeigt ist.
Wenn die Anzeigeeinheit die Anzeige AR aufweist, ist der Anrufbeantworter bereit für die Aufzeichnung. Wenn die Taste SB gedrückt wird, öffnet Kontakt SB2 und entfernt die Masse von Anschluss 8 des Mikroprozessors, welcher Anschluss auf «1» geht. Das nun an den Eingängen 8,9, 10 vorhandene Muster ist derart, dass es als Startbefehl für den Ansagemechanismus erkannt wird.
Der Mikroprozessor bewirkt, dass Ausgang 3 «0» wird, was den Motor Ml startet, und weiter bewirkt der Mikroprozessor, dass die Ausgänge 18, 22, 23, 34, 35,36, 37, welche für die Ansteuerung der Anzeigeeinheit D2 bzw. deren Segmente A, B, C, D, E, F dienen, auf «0» gehen, so dass nichts angezeigt wird. Nach einem Zeitintervall von 1 Sekunde gehen die Ausgänge 22,23, 34,37 auf «1 » und es wird ein Zeichen I angezeigt, da nur die Segmente B und C beleuchtet bleiben. Nach einem Zeitintervall von 1 Sekunde wird die Zahl 2 angezeigt und davon die Zahl 3 usw., bis der Motor M1 anhält.
Wenn während des Betriebes die Taste SA losgelassen und dann wieder gedrückt wird, erhält der Eingang 8 des Mikroprozessors über S A2 zuerst einen Pegel « 1 » und dann einen Pegel «0». Dieser Pegelwechsel wird durch den Mikroprozessor als Befehl zur Aufzeichnung eines kurzen Tonsi5
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gnals interpretiert, wozu es seinen Ausgang 4 «0» werden lässt, was den Tonoszillator TR3 über T16 ansteuert. Gleichzeitig bewirkt er, dass der Ausgang 18 auf « 1 » geht und die Anzeigeeinheit D2 abschaltet. Nach einem Zeitintervall von 0,5 Sekunden wird der Ausgang 18 wieder «0», und alles kehrt in den früheren Zustand zurück. Das Zählen der Sekunden auf der Anzeigeeinheit läuft weiter, bis der metallisierte Bandbereich an den entsprechenden Kontakten ankommt, worauf der Eingang 12 des Mikroprozessors «0» wird und entsprechend der Ausgang 3 auf «1» geht, wodurch der Motor Ml angehalten wird und auf der Anzeigeeinheit die Anzeige AE erscheint, wie im vorher beschriebenen Betriebsmodus.
2.0 Stellung «Telefon»
2.0.1 Startbefehle
Durch Drücken der Taste SE öffnen die Kontakte SE3 und SE6 und nehmen die Masse von den Eingängen 8 und 9 des Mikroprozessors weg, während Eingang 10 über Kontakt SCI auf Masse gehalten wird. Dieses Muster an den Eingängen 8,9,10 wird durch den Mikroprozessor als Befehl zum Start des Programms interpretiert, das zur Telefonbeantwortung und Aufzeichnung gehört.
Wenn die Ansagekassette nicht in ihrem Gehäuse ist, erscheinen auf der Anzeige die Buchstaben AE entsprechend dem unter A3 von Fig. 8 gezeigten und im vorhergehenden Abschnitt beschriebenen Fall.
Wenn die Anzeigekassette defekt ist, erscheinen die Buchstaben AF auf der Anzeigeeinheit. Wenn die Anzeigekassette zwar in ihrem Gehäuse ist, aber die metallisierte Zone des Ansagebandes nicht auf den Kontakten ist, dann ist der Eingang 12 des Mikroprozessors auf «1», und es ist notwendig, das Anzeigeband richtig einzustellen. Dazu wird der Ausgang 3 des Mikroprozessors auf Masse gebracht, der Motor Ml beginnt zu laufen, während auf der Anzeigeeinheit ein rotierendes Segment angezeigt wird.
Wenn der metallisierte Bandteil die Kontakte kurz-schliesst, geht der Eingang 12 des Mikroprozessors auf Masse und die Einstellung des Ansagebandes ist beendet. An diesem Punkt folgt nun der Schritt des Ansagetestes.
2.0.2 Ansagetest
Der Ausgang 3 des Mikroprozessors wurde auf Masse gebracht, der Motor Ml beginnt zu laufen, und entsprechend beginnt das Band zu laufen, während die Anzeigeeinheit die Buchstaben AC (Announcement Check) darstellt, die unter A4 von Fig. 8 gezeigt ist.
Wenn während des Abspielens des Bandes die Detek-tionsschaltung 1G1-TR2 das Vorhandensein eines kurzen Tonfrequenzsignales detektiert, geht der Eingang 32 auf «0», und ein Speicher im Mikroprozessor speichert diesen Vorgang. Unmittelbar danach kontrolliert der Mikroprozessor die Stellung der Steuerknöpfe der Nachrichtenmechanik und steuert einen geeigneten Speicher an, welcher nur in jenen Fällen wirksam ist, wenn die maximale Anzahl von Gesprächen (32) auftritt oder im Falle einer Blockierung des Nachrichtenbandes.
In jenen Fällen, in welchen eines dieser beiden Kriterien wirksam wird, geht der Ausgang 3 auf «1» und der Motor Ml hält an, während die Anzeigeeinheit im ersten Fall die Anzeige CE (Cassette Error) wie unter A5 von Fig. 8 gezeigt, anzeigt oder im zweiten Fall die Anzeige CF (Cassette Fault) wie unter A6 von Fig. 8 gezeigt. Wenn keines dieser Kriterien vorhanden ist, läuft der Motor Ml weiter, bis die metallisierte Zone des Bandes die Kontakte erreicht, wodurch Eingang 12 des Mikroprozessors an Masse gelegt wird. An diesem Punkt beginnt der Schritt des Wartens auf einen Anruf.
2.0.3 Warten auf einen Anruf
Der Ausgang 3 des Mikroprozessors ist auf «1», der Motor Ml hält an (falls er in Betrieb war), und unmittelbar darauf beginnt eine Reihe von periodischen Tests weiterzulaufen, bis das Gerät in die Betriebsweise «Warten auf Anruf» geht.
Zuerst prüft der Mikroprozessor, ob die Ansagekassette im Gehäuse ist, und, falls sie aus diesem entfernt ist, zeigt die Anzeigeeinheit die Buchstaben AE gemäss A4 von Fig. 8.
Die zweite Prüfung betrifft den Speicher für das kurze Tonsignal (4.2.0.2). Wenn der Zustand des Speichers jenem entspricht, der beim Vorhandensein einer Ansage ohne Tonsignal angenommen wird, zeigt die Anzeigeeinheit AO (Answe-ring Only). Tatsächlich bewirkt der Mikroprozessor, dass seine Ausgänge 17,22,23,25,35,36,37 während 2 ms auf «0» gehen, so dass die Anzeigeeinheit auf dem Anzeigeelement El den Buchstaben A anzeigt. Nach diesem Zeitintervall lässt der Mikroprozessor die Ausgänge 17 und 25 auf «1» und die Ausgänge 18 und 34 während weiteren 2 ms auf «0» gehen, so dass der Buchstabe O auf der Anzeige D2 angezeigt wird. Nach 2 ms wird die Anzeige D2 abgeschaltet und die Anzeige Dl wie oben wieder eingeschaltet, wobei wegen der hohen Betriebsfrequenz der Benützer kontinuierlich die Anzeige AO sieht.
Die dritte Prüfung ist die Prüfung der richtigen Stellung der Steuerknöpfe für den Nachrichtenmechanismus und das Vorhandensein der Nachrichtenkassette. Wenn eines dieser beiden Kriterien nicht erfüllt ist, zeigt die Anzeigeeinheit CE (Cassette Error), wie unter A5 von Fig. 8 gezeigt.
Die vierte Prüfung betrifft einen Speicher des Mikroprozessors, welcher den Zustand «Nachrichtenmechanismus kann nicht weiterarbeiten» oder «die maximale Anzahl Gespräche (32) ist erreicht» speichert. Wenn dieser Speicher eines dieser Kriterien enthält, zeigt die Anzeigeeinheit CF (Cassette Fault), wie unter A6 von Fig. 8 gezeigt.
Die fünfte Prüfung betrifft die Startstellung des Ansagebandes, d.h. das Vorhandensein von dessen metallisierter Bandzone auf den entsprechenden Kontakten, was unter den Normalbedingungen immer der Fall sein muss.
Wenn aus irgendeinem Grund die metallisierte Zone den Kontakt nicht schliesst, geht der Eingang 12 des Mikroprozessors auf «1 » und entsprechend der Ausgang auf «0», wodurch der Motor M1 startet und gleichzeitig die Anzeige Dl ein rotierendes Segment anzeigt, wie dies später noch beschrieben wird.
Die letzten drei der beschriebenen Prüfungen werden nur dann ausgeführt, wenn die Ansage eine solche mit einem kurzen Tonsignal ist. Wenn alles in Ordnung ist, gehen die Ausgänge 18,22,23,24,35,36,37 des Mikroprozessors auf «0» und bewirken damit, dass die Anzeige D2 den Buchstaben O (OK) anzeigt.
Zusammenfassend kann man sagen, dass der Anrufbeantworter mit vier verschiedenen Angaben der Anzeigeeinheit im Modus «Warten auf einen Anruf» sein kann, welche Anzeigen drei verschiedenen Betriebsarten während des Anrufes entsprechen.
2.0.4 Telefonanruf
Im untern Teil des Gehäuses ist ein Schalter SR vorhanden, welcher eine Wahl zwischen einer sofortigen und einer verzögerten Reaktion des Anrufbeantworters ermöglicht. Normal kann man wählen zwischen einer Reaktion nach einem oder nach vier Rufsignalen. Die Anrufdetektionsschal-tung TR21 ist mit dem Eingang 33 des Mikroprozessors verbunden. Der Eingang 33 geht nach dem ersten Rufsignal auf «0», und, wenn der Schalter in der Stellung 1 ist, läuft der Motor Ml sofort nachher über Ausgang 3 an, und der Schritt der Ansageübermittlung wird gestartet. Wenn der Schalter in
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der andern Stellung ist, zählt ein Zähler im Mikroprozessor bei jedem Rufsignal jeweils um eine Einheit weiter, wenn der Eingang 33 auf «0» geht, und der Motor M1 läuft erst nach dem vierten Rufsignal in gleicher Weise wie oben beschrieben
2.0.5 Übermittlung der einfachen Ansage
Unmittelbar nach dem Rufsignal (oder nach den Rufsignalen) bewirkt der Mikroprozessor, dass die Ausgänge 3 und 19 auf «0» gehen, wodurch der Motor Ml anläuft und das 10 Relais RA betätigt wird, welches die Telefonleitung abschliesst. Sofern dieses Relais erregt bleibt, gehen die den Freigabeeingängen Dl und D2 der Anzeigeeinheit entsprechenden Ausgänge 17 und 18 von «1» auf «0», so dass die Anzeige blinkt. Wenn das Band einen vollständigen Umgang 15 gemacht hat, bewirkt die metallisierte Zone, dass der Eingang 12 auf «0» geht und die Ausgänge 3 und 19 auf «1» gehen, wodurch der Motor M1 wird und die Telefonleitung geöffnet wird. Ebenfalls endet das Pulsieren der Ausgänge 17 und 18, und die Anzeigeeinheit zeigt wieder AO in üblicher Weise. An,20 diesem Punkt kehrt der Anrufbeantworter wieder in den Modus «Antworten auf einen Anruf» zurück, wie er unter Punkt 2.0.3 beschrieben wurde.
2.0.6 Übermittlung einer Ansage mit vorhandenem kurzem 25 Tonsignal.
Unmittelbar nach dem Rufsignal (oder den Rufsignalen)
lässt der Mikroprozessor den Ausgang 3 auf «0», gehen und der Motor Ml läuft an. Gleichzeitig zählt ein Zähler im Mikroprozessor um eine Einheit weiter, wobei der Zählstand 30 dieses Zählers, der eine Zahl zwischen 1 und 32 sein kann, auf der Anzeige sichtbar ist. Weiter lässt der Mikroprozessor den Ausgang 19 auf «0» gehen, wodurch das Relais RA betätigt und die Telefonleitung abgeschlossen wird. Falls das Relais erregt bleibt, gehen die Ausgänge 17 und 18, welche 35 den Freigabeeingängen Dl und D2 der Anzeigeeinheit entsprechen, von « 1 » auf «0» und bewirken dadurch, dass die Anzeigeeinheit blinkt. Das Vorhandensein des kurzen Tonsignales wird durch einen geeigneten Detektor IGI-TR2 detek-tiert, was den Eingang 31 auf «0» gehen lässt. Wenn das Ton- 40 signal endet, geht der Eingang 31 auf « 1 », und entsprechend geht der Ausgang 3 auch auf « 1 », wodurch der Motor M1 angehalten wird. Dann geht der Ausgang 5 auf «0» und der Motor M2, d.h. der Motor für den Nachrichtenmechanismus, läuft an. Die Aufzeichnung der Nachricht kann kurz oder 45 lang sein, sie kann jedoch in keinem Fall länger als 3 Minuten sein, da ein Zähler im Innern des Mikroprozessors die Aufzeichnung nach dieser Zeit derart unterbricht, dass auf den Modus übergangen wird, in welchem der zweite Teil der Aan-sage (siehe 2.0.7) übermittelt wird. Wenn dagegen die Auf- 50 Zeichnung relativ kurz ist (kürzer als 3 Sekunden), dann wird der Anruf als Fehlanruf betrachtet, und der Mikroprozessor bewirkt, dass der Ausgang 6 auf «0» geht, wodurch der Elektromagnet El erregt wird und bewirkt, dass das Band zurückläuft bis genau zu dem Punkt, auf welchem es vor dem letzten 55 Anruf war. Dies ist möglich, weil immer dann, wenn sich der Nachrichtenmechanismus bewegt, ein mit dem Eingang 16 des Mikroprozessors verbundener Drehsensor RS Impulse überträgt, welche in einem Zähler des Mikroprozessors gezählt werden. Wenn das Band den genauen Ausgangspunkt 60 erreicht hat, gehen die Ausgänge 5 und 6 auf «1», wodurch der Motor Ml angehalten und der Magnet El abgeschaltet wird und der Anrufbeantworter auf den Modus geht, in welchem der zweite Teil des Ansagetextes übermittelt wird (siehe 2.0.7). Wenn die Dauer der Nachricht länger ist als 3 Sekun- 65 den, wird der Anruf als gültig betrachtet, und am Ende der Aufzeichnung zählt der für die Anrufzählung vorgesehene Zähler um eine Einheit weiter, und gleichzeitig wird der Zählstand des Bandzählers in einem der für diese Funktion vorgesehenen 32 Speicher gespeichert, worauf der Modus für die Übertragung des zweiten Ansageteiles gestartet wird.
2.0.7 Übertragung des zweiten Teiles der Ansage
Der Ausgang 3 geht auf «0», und der Motor Ml läuft an, bis die metallisierte Zone die Kontakte kurzschliesst,
wodurch der Eingang 12 auf «0» geht und der Motor M1 . angehalten wird. Nun wird, falls eine Fernabfrage vorher ausgeschlossen wurde (alle fünf Schalter auf Pause), das Relais RA abgeschaltet, und der Anrufbeantworter-geht wiedet in Betriebszustand «Warten auf einen Anruf», wie dies unter 2.0.3 beschrieben wurde. Wenn jedoch die Fernabfrage nicht ausgeschlossen ist, geht der Anrufbeantworter nunr auf die , Stellung «Übertragung von Tonsignalen».
2.0.8 Fernabfrage
Der Ausgang 4'des Mikroprozessors geht auf «0» und schaltet den Tongenerator TR3 während eines Zeitintervalls von 0,3 Sekunden ein. Dann geht der gleiche Aùsgang wieder auf« 1 » und der Anrufbeantworter wartet auf eine mögliche Antwort auf das ausgesandte Tonsignal. Wenn eine Antwort eintrifft, geht der Eingang 32 auf «0», und der Anrufbeantworter sendet sofort das nächste Tonfrequenzsignal aus.
Wenn dagegen innerhalb von 1,8 Sekunden keine Antwort eintrifft, sendet er in gleicher Weise das nächste Tonfrequenzsignal aus, welches dieselben Merkmale wie das vorausgegangene besitzt, und dieser Vorgang wird wiederholt, bis insgesamt fünf solcher Tonsignale abgegeben sind. Wenn die Übertragung der Tonfrequenzsignale fertig ist, führt der Mikroprozessor einen Vergleich zwischen dem am Vielfachschalter VS voreingestellten Codesignal und dem empfangenen Codesignal durch. Wenn die beiden Codesignale nicht gleich sind, geht der Ausgang 19 auf « 1 », das Relais RA wird abgeschaltet, und der Anrufbeantworter geht in den Modus «Warten auf einen Anruf», wie er'untèr 2.0.3 beschrieben wurde.
Wenn dagegen die beiden Codesignale gleich sind, gehen die Ausgänge 5 und 6 auf «0», der Motor M2 läuft an, und der Elektromagnet El wird erregt, das Band wird zurückgespult, und der Drehsensor RS öffnet und schliesst den Eingang 16 des Mikroprozessors.
Wenn die Anzal der durch den Sensor abgegebenen Impulse mit der während des Aufzeichnens gespeicherten Anzahl übereinstimmt, ist das Band am Anfang der Reihe von Anrufen angekommen, worauf der Ausgang 6 auf « 1 » geht, wodurch der Magnet El abgeschaltet und der Vorgang des Abspielens der empfangenen Nachrichten anläuft. Weiter geht der Ausgang 4 während des Zurückspulens des Bandes abwechselnd vom Zustand « 1 » auf den Zustand «0» und gibt damit den Tonoszillator TR3 abwechselnd frei und sperrt ihn, so dass Tonfrequenzimpulse ausgesandt werden zur Signalisierung des Rückspulvorganges.
2.0.9 Ferngesteuerte Nachrichtenwiedergabe
Nach dem Rückspulen des Bandes gemäss 2.0.8 beginnt der Anrufbeantworter die Wiedergabe der Nachrichten, indem der Inhalt der Aufzeichnung auf die Telefonleitung gegeben wird. Der Drehsensor RS gibt wieder Impulse an den Eingang 16 des Mikroprozessors, welche Impulse durch einen entsprechenden Zähler im Mikroprozessor gezählt und mit dem Inhalt eines Speichers verglichen werden, welcher Inhalt dem dem Ende der letzten Aufzeichnung entsprechenden genauen Punkt entspricht.
Wenn die Anzahl der gezählten Impulse übereinstimmen mit der gespeicherten Anzahl, geht der Ausgang 5 auf « 1 », und der Motor M2 wird angehalten. Weiter geht der Ausgang 4 auf «0» und der Oszillator TR3 gibt ein Tonsignal ab, das
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eine Dauer von 1,2 Sekunden hat, um dem Benützer anzuzeigen, dass die Wiedergabe beendet ist. Unmittelbar nach dem Tonsignal wartet der Anrufbeantworter auf eine mögliche Antwort des Benützers. Wenn der Benützer innerhalb von 4 Sekunden keine Antwort abgibt, dann geht der Ausgang 19 des Mikroprozessors auf «1», Relais RA wird abgeschaltet, und der Anrufbeantworter geht wieder in den Modus «Warten auf einen Anruf», wie unter 2.0.3 beschrieben. Wenn dagegen der Benützer antwortet, geht der Ausgang 32 auf «0», während der Ausgang 4 den Tonfrequenzgenerator TR3 während einer Zeit von 1,8 Sekunden einschaltet. Nach dieser Zeit gehen die Ausgänge 4 und 19 auf «1», das Tonsignal endet, und das Relais RA wird abgeschaltet. Unmittelbar darauf gehen die Ausgänge 5 und 6 auf «0», wodurch der Motor M2 anläuft und der Magnet Ml erregt wird, worauf der Rückspulvorgang des Bandes beginnt.
Wenn die Anzahl der vom Drehsensor abgegebenen Impulse mit der im Mikroprozessor am Anfang der Aufzeichnungsserie gespeicherten Zahl übereinstimmt, gehen die Ausgänge 5 und 6 auf «1 », der Motor M2 hält an, und der Magnet El wird abgeschaltet, wodurch der Anrufbeantworter wieder in den Modus «Warten auf einen Anruf » wie unter 2.0.3 beschrieben geht.
Dieses Rückspulen bedeutet, dass die aufgezeichneten Nachrichten beim Aufzeichnen neuer Nachrichten gelöscht werden. Wird dagegen auf das Tonsignal von 1,2 Sekunden Dauer keine Antwort gegeben, erfolgt kein Rückspulen und damit auch keine Löschung der aufgezeichneten Nachrichten.
2.0.10 Sicherheitssystem
In jedem Betriebsmodus sind gewisse Sicherheitssysteme vorgesehen, welche, falls erforderlich, ansprechen. Wenn die Ansagekassette aus dem Gehäuse entfernt wird, bewirkt ein Anwesenheitssensor SAK, dass der Eingang 11 des Mikroprozessors auf «0» geht, worauf sofort alle Motoren angehalten werden und die Telefonleitung freigegeben wird, während die Anzeigeeinheit die Anzeige AE (Announcement Error), wie unter A3 von Fig. 8 angegeben, anzeigt. Wenn die Ansagekassette defekt wird, wird das Sicherheitssystem ebenfalls wirksam, der einzige Unterschied besteht darin, dass die Anzeige auf AF (Announcement Fault) geht, wie unter A2 von Fig. 8 gezeigt.
Wenn die Nachrichtenkassette aus ihrem Gehäuse entfernt wird, bewirkt ein Anwesenheitssensor SNK, dass der Eingang 15 des Mikroprozessors auf «0» geht und der Anrufbeantworter unmittelbar in den Modus «Ansageprüfung» geht, wie dies unter 2.0.2 beschrieben wurde, und dann in den Modus «Warten auf einen Anruf», wie er unter 2.0.3 beschrieben wurde, dabei zeigt die Anzeigeeinheit die Anzeige CE (Cassette Error), wie dies unter A5 von Fig. 8 gezeigt ist.
Wenn die Nachrichtenkassette defekt wird oder das Bandende erreicht ist, dann gibt der Drehsensor RS keine Impulse mehr an den Eingang 16 des Mikroprozessors ab, worauf nach vier Sekunden der Motor gestoppt wird und der Anrufbeantworter zunächst in den Modus «Ansageprüfung» gemäss 2.0.2 und dann in den Modus «Warten auf einen Anruf» gemäss 2.0.3 geht, während auf der Anzeigeeinheit die Anzeige CF (Cassette Fault) erscheint.
Wenn das Netz während des Betriebes des Anrufbeantworters ausfällt, dann führt der Anrufbeantworter nach Wiederkehr des Netzes die Schritte 2.0.1 bis 2.0.3 aus und hält im Modus «Warten auf einen Anruf» an, wobei auf der Anzeige die Buchstaben CF (Cassette Fault) erscheinen.
3.0 Nachrichtenwiedergabe (lokal)
Beim Drücken der Taste SF öffnet der Kontakt SF2, und der Eingang 9 des Mikroprozessors geht auf « 1 », während der Eingang 8 durch die Kontakte SA2, SB2, SU3 auf «1» gehalten und der Eingang 10 durch den Kontakt SCI auf «0» gehalten wird. Dieses Muster an den Eingängen 8,9 und 10 wird durch den Mikroprozessor als Befehl zum Starten des Programmes ausgewertet, das zur Wiedergabe der Nachrichtenkassette gehört.
Wenn die Nachrichtenkassette nicht in ihrem Gehäuse ist, gibt die Anzeigeeinheit die Buchstaben CE (Cassette Error) wieder, gemäss A5 von Fig. 8.
Wenn die Nachrichtenkassette nach dem Drücken der Taste SF in das Gehäuse eingeführt wird, geht der Ausgang des Mikroprozessors auf «0» und startet damit den Motor M2, dabei zeigt die Anzeige die Buchstaben CP (Cassette Playback).
Wenn die Kassette beim Drücken der Taste ST noch nicht abgehörte Aufzeichnungen enthält, gehen die Ausgänge 5 und 6 auf «0», der Motor M2 läuft an, und der Elektromagnet El wird erregt, wodurch das automatische Rückspulen gestartet wird. Während dieses Vorganges gibt der Drehsensor RS Impulse an den Eingang 16 des Mikroprozessors, welche Impulse gezählt und mit dem Inhalt des Speichers verglichen werden, der die Bandposition beim Beginn der ersten Aufzeichnung speichert, und mit dem Inhalt der Speicher, welche die genaue Stellung der einzelnen Anrufe auf dem Band speichern. Jedesmal, wenn während des Rückspulens der Bandzähler eine in einem der Speicherregister gespeicherte Konfiguration einnimmt, zählt der Anrufzähler um eine Einheit zurück. Während dieses Vorgangs zeigt die Anzeigeeinheit den Inhalt des Anrufzählers, und die gezeigte Ziffer geht vom Ausgangswert auf 1 zurück.
Wenn der Inhalt des Bandzählers gleich dem Ausgangspunkt der ersten Aufzeichnung ist, geht der Ausgang 6 auf «1», der Elektromagnet El wird abgeschaltet, und der Modus der Nachrichtenwiedergabe beginnt.
Im Nachrichtenwiedergabemodus zählt der Gesprächszähler jedesmal, wenn der Zählstand des Bandzählers mit einem gespeicherten Zählstand übereinstimmt, um eine Einheit auf oder ab, je nach dem, ob das Band sich vorwärts oder rückwärts bewegt, und die Anzeigeeinheit zeigt die fortschreitende Zahl, welche der gehörten Aufzeichnung entspricht.
Wenn der Zählstand des Bandzählers den als Ende der letzten Aufzeichnung gespeicherten Stand erreicht, geht der Ausgang 5 auf « 1 », und der Motor M2 hält an.
Wenn während des Bandlaufs das Bandende kommt,
dann gibt der Drehsensor keine weiteren Impulse mehr an den Eingang 16 des Mikroprozessors mehr ab, und der Ausgang 5 geht nach 4 Sekunden auf «1», und der Motor M2 hält an.
AI Ersatz der Ansagekassette
Wenn es nötig ist, die Ansagekassette zu ersetzen, legt der Mikroprozessor den Ausgang 17, der mit dem Freigabeeingang Dl der Anzeige verbunden ist, an Masse und ebenfalls die Ausgänge 36 und 37, welche über IBI und IB2 die Segmente A und B der Anzeigeeinheit freigeben.
Auf diese Art leuchten die genannten Segmente und bleiben während eines Intervalls von 120 ms in diesem Zustand. Nach diesem Zeitintervall lässt der Mikroprozessor den Ausgang 37 auf «1 » gehen und schaltet damit das Segment A ab und veranlasst gleichzeitig, dass der Ausgang 35 auf «0» geht, wodurch über IB3 das Segment C zum Leuchten kommt.
Nach 120 ms geht der Ausgang 36 auf «1», wodurch das Segment B abgeschaltet wird, und der Ausgang 34 geht auf «0», welcher Ausgang über IB4 das Segment D zum Leuchten bringt. Nach 120 ms geht der Ausgang 35 auf «1», wodurch das Segment C abgeschaltet wird, und weiter geht Ausgang 22 auf «0», wodurch über IC4 das Segment E eingeschaltet wird. Nach weitern 120 ms geht der Ausgang 34 auf « 1», wodurch
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das Segment D abgeschaltet wird, und weiter geht der Ausgang 23 auf «0», wodurch das Segment F über IC5 eingeschaltet wird. Nach 120 ms geht der Ausgang 22 auf «1», wodurch das Segment E abgeschaltet wird, und der Ausgang 37 geht auf «0», wodurch über IBI erneut das Segment A angeschaltet wird. Die praktische Wirkung dieses Vorgangs besteht darin, dass ein scheinbar umlaufendes Segment angezeigt wird, welches angibt, dass die Ansagekassette zu ersetzen ist.
A2 Ansagekassette defekt
Wenn eine der Tasten SC oder SE gedrückt wird und die Ansagekassette defekt ist (Bandriss oder blockiert), dann lässt der Mikroprozessor die Ausgänge 17, 22,23,35,36,37 während einer Zeit von 2 ms auf «0» gehen, und die Anzeigeeinheit zeigt auf dem Element Dl den Buchstaben A.
Nach diesem Zeitintervall gehen die oben erwähnten Ausgänge auf «1», und die Ausgänge 18,22,23,24,37 gehen für weitere 2 ms auf «0». Dieser Betriebsmodus hält an, solange die Ansagekassette in ihrem Gehäuse belassen wird, oder solange eine der Tasten SC oder SE gedrückt ist. Wegen der hohen Betriebsfrequenz sieht der Benützer auf der Anzeige die Buchstaben AF (Announcement Fault).
A3 Keine Ansagekassette vorhanden
Wenn eine der Tasten SC oder SE gedrückt wird und keine Ansagekassette an ihrem Platz ist, dann lässt der Mikroprozessor die Ausgänge 17,22, 23, 24,35,36, 37 während 2 ms auf «0», gehen und die Anzeige zeigt auf dem Element Dl den Buchstaben A.
Nach diesem Zeitintervall gehen die Ausgänge 17, 35, 36 auf « 1 », und die Ausgänge 18,34 gehen während weiteren 2 ms auf «0», wobei die Anzeigeeinheit auf dem Element E2 den Buchstaben E anzeigt.
Dieser Betriebsmodus hält an, solange keine Ansagekassette an ihrem Platz ist oder solange eine der Drucktasten SC oder SE gedrückt ist.
Wegen der hohen Betriebsfrequenz sieht der Benützer auf der Anzeigeeinheit die Buchstaben AE (Announcement Error).
A4 Ansageprüfung
Während des ganzen Vorganges der Ansageprüfung sind auf der Ansageeinheit die Buchstaben AC (Announcement Check) sichtbar. Zuerst werden die Ausgänge 17,22, 23, 24, 35,36,37 an Masse gelegt, und das Anzeigeelement Dl zeigt den Buchstaben A. Nach einem Zeitintervall von 2 ms werden die Ausgänge 17, 24,35,36 auf Pegel «1» und die Ausgänge 18,34 auf Pegel «0» gebracht, wodurch das Anzeigeelement D2 freigegeben wird und den Buchstaben C anzeigt. Nach weitern 2 ms wird das Anzeigeelement D2 abgeschaltet und das Element Dl wieder eingeschaltet, wie oben beschrieben, so dass der Benützer die Anzeige AC (Announcement Check) sieht.
A5 Fehlerhafte Voreinstellung des Nachrichtenmechanismus oder Nachrichtenkassette nicht vorhanden
Wenn bei gedrückter Taste SE oder SF die Nachriehten-kassette nicht an ihrem Platz ist, oder wenn bei gedrückter Taste SE die Steuerknöpfe des Nachrichtenmechanismus nicht richtig eingestellt sind, dann zeigt die Anzeigeeinheit die Buchstaben CE (Cassette Error).
Der Mikroprozessor lässt die Ausgänge 17, 22, 23,34,37 für eine Zeitdauer von 2 ms auf «0» gehen, so dass auf dem Anzeigeelement Dl der Buchstabe C erscheint.
Nach diesem Zeitintervall geht der Ausgang 17 auf «1», und die Ausgänge 18,24 gehen für weitere 2 ms auf «0», und die Anzeigeeinheit zeigt auf dem Anzeigeelement D2 den
Buchstaben E. Nach 2 ms wird das Anzeigeelement D2 abgeschaltet und das Element Dl in der obigen beschriebenen Art wieder eingeschaltet, so dass der Benützer CE (Cassette Error) sieht.
A6 Nachrichtenkassette defekt
Wenn bei gedrückter Taste SE die Nachrichtenkassette ans Bandende kommt oder defekt wird, oder wenn die Anzahl der empfangenen Anrufe den Wert 32 erreicht, dann zeigt die Anzeigeeinheit die Buchstaben CF (Cassette Fault).
Der Mikroprozessor lässt die Ausgänge 17,22,23, 34,37 für ein Zeitintervall von 2 ms auf «0» gehen, so dass der Buchstabe C auf dem Anzeigeelement Dl erscheint. Nach diesem Zeitintervall gehen die Ausgänge 17 und 34 auf «1», und die Ausgänge 18 und 24 gehen für weitere 2 ms auf «0», wodurch der Buchstabe F auf dem Anzeigeelement D2 erscheint. Nach 2 ms wird das Anzeigeelement D2 abgeschaltet und das Element Dl wieder in obiger Art eingeschaltet, so dass wegen der hohen Betriebsfrequenz die Buchstaben CF (Cassette Fault) sichtbar sind.
Aus der obigen Beschreibung ist zu entnehmen, dass die vorliegende Erfindung einen Telefonanrufbeantworter vorsieht, welcher durch einen Mikroprozessor gesteuert ist und die erstrebten Ziele voll erreicht.
Insbesondere ist wegen des Vorhandenseins der alphanumerischen Anzeige mit zwei 7-Segment-Elementen ein direkter Mensch-Maschine-Dialog über die Betriebszustände und/ oder mögliche Fehlfunktionen des Anrufbeantworters möglich.
Bei der Ansageaufzeichnung zählt und zeigt das Gerät die Sekunden, die dem Benützer zur Verfügung stehen zur Aufzeichnung der Ansage. Dabei ist eine besondere Anzeige vorgesehen, welche angibt, dass die Ansagekassette zu ersetzen ist oder auf 0 zurückzustellen ist. Im besonderen wird, wenn die Anzeigekassette eingesetzt ist, diese zur richtigen Zeit auf 0 zurückgestellt. Ein Segment der Anzeigeeinheit läuft scheinbar um, um anzugeben, dass das Anzeigeband zurückgestellt wird, wodurch der Benützer geschützt wird gegen eine Ansageaufzeichnung an falscher Stelle. Am Anfang zeigt die Anzeigeeinheit die Bereitschaft zur Aufzeichnung der Ansage (AR). Um die Ansage zu prüfen, ist ein weiteres Buchstabenpaar vorgesehen (AC). Weiter wird im Falle eines Versagens der Ansagekassette nach 5 Sekunden ein Signal abgegeben. Ebenso wird ein Signal abgegeben, wenn man ohne Einsetzen einer Kassette auf Wiedergabe geht.
Der vorliegende Telefonanrufbeantworter weist die Möglichkeit auf, dass er ohne Aufzeichnung von Nachrichten betrieben werden kann. Bei diesem Modus ist eine Prüfung des Ansagebandes vorgesehen, und die Anzeigeeinheit zählt die ankommenden Anrufe. Ein wichtiger Vorteil besteht darin, dass er nur die echten Anrufe zählt und aufzeichnet und das Band wieder verwendet, wenn ein Fehlanruf kommt. Dies ist sehr nützlich, weil sowohl Band gespart werden kann und auch während des Abspielens keine langen Pausen zwischen den empfangenen Gesprächen vorhanden sind.
Der vorliegende Telefonanrufbeantworter ermöglicht auch eine sehr genaue numerische Steuerung des Bandes.
Dies wird erreicht durch ein Zählersystem, das ermöglicht, jederzeit und für jede Bandgeschwindigkeit (schneller Vorlauf, schneller Rücklauf und normaler Lauf) die genaue Bandstellung mit sehr engen Toleranzen zu kennen. Im Modus der Nachrichtenaufzeichnung sind Angaben über Fehler und Fehlfunktionen vorhanden, insbesondere, wenn die Nachrichtenkassette nicht vorhanden ist oder defekt ist, gibt die Anzeigeeinheit ein Signal. Ein Signal wird auch erhalten beim Bandende der Kassette oder wenn die Einstellknöpfe falsch eingestellt sind.
Der vorliegende Telefonanrufbeantworter sieht auch die
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Möglichkeit eines Teilbetriebes an der Telefonleitung im Falle eines Fehlers oder einer Fehlfunktion der Kassette vor. Insbesondere übermittelt der Telefonanrufbeantworter eine Ansage ohne Einladung an den Anrufer, eine Nachricht zu hinterlassen. Ferner kann der vorliegende Telefonanrufbeant- s worter fernabgefragt werden, was eine sehr nützliche Eigenschaft darstellt. Die Fernabfrage wird über einen Code unter Steuerung durch die Stimme des Benutzers durchgeführt. Am Ende jeder Verbindung gibt der Anrufbeantworter 5 Tonsignale mit geeigneten Abständen auf die Leitung. Nach jedem m Tonsignal kann der Benützer sprechen oder eine Pause machen. Auf diese Weise ist es möglich, bei Verwendung von z.B. 5 Schaltern 31, verschiedene Codekombinationen zu erhalten, wobei eine 32 Codekombination jene ist, bei welcher alle Schalter auf 0 stehen, wodurch die Fernabfrage 's blockiert ist. Dies stellt eine weitere Sicherheit dar. Bei bekannten Codes sind Zwangspunkte vorhanden (z.B. hat der Benützer bei einer bestimmten Nummer mit Ja oder Nein zu antworten, so dass er sich schon vor dem Abhören der Nachrichten entscheiden muss, ob der Inhalt gelöscht werden soll 20 oder nicht). Beim vorliegenden Anrufbeantworter ist es möglich, eine Wahl mit einem sechsten Tonsignal durchzuführen, welches erst am Ende der aufgezeichneten Nachrichten übermittelt wird. Während bei bekannten Codes die Zeiten zwischen den Signalen fest sind, hängt beim vorliegenden Anruf- 25 beantworter die maximale Länge des Intervalls von der Art des gewählten Codes und von den Antwortmodalitäten ab.
Der Anrufbeantworter gibt nach Erkennen eines Codes sofort das nächste Tonsignal ab, und weiter werden die Signale für die Fernabfrage nur übermittelt, wenn tatsächlich Nachrichten zu übermitteln sind. Dies ermöglicht eine wesentliche Einsparung an Gesprächskosten.
Der vorliegende Anrufbeantworter schaltet sich beim Ausfall der Netzspannung nicht ab und kann bei Netzwiederkehr weiterarbeiten, wobei die vorher empfangenen Nachrichten erhalten bleiben. Weiter hat der Benützer die Möglichkeit, durch Fernabfrage die volle Kapazität des Anrufbeantworters für die Aufzeichnung von Nachrichten wieder herzustellen. Während des Wiedergabemodus wird auf der Anzeigeeinheit die Anzahl der empfangenen Nachrichten angegeben. Der vorliegende Anrufbeantworter spult das Band automatisch bis zum Beginn der ersten Aufzeichnung zurück, wobei eine diese Arbeitsweise betreffende Ziffer angezeigt wird. Diese Ziffern bleiben, falls vom Benützer gewünscht wird, auch wenn er vorübergehend die Nachrichtenwieder-gabe unterbricht. Wie bereits erwähnt, kann der vorliegende Anrufbeantworter die Aufzeichnung an irgendeinem Punkt der Nachrichtenkassette beginnen. Diese Eigenschaft ist nützlich, z.B. wenn der Benützer irgendwelche Anrufe gespeichert halten will, während ein Teil der Nachrichtenkassette verwendet wird. Weiter besitzt der vorliegende Anrufbeantworter einen Schutz gegen widerrechtliches Abhören, z.B. durch einen Mehrfachschalter, dessen Stellung nur dem Benützer bekannt ist.
6 Blatt Zeichnungen
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