CH648772A5 - Maschine zum einseitigen beschichten duenner bogen, insbesondere papierbogen. - Google Patents

Maschine zum einseitigen beschichten duenner bogen, insbesondere papierbogen. Download PDF

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CH648772A5
CH648772A5 CH9153/80A CH915380A CH648772A5 CH 648772 A5 CH648772 A5 CH 648772A5 CH 9153/80 A CH9153/80 A CH 9153/80A CH 915380 A CH915380 A CH 915380A CH 648772 A5 CH648772 A5 CH 648772A5
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housing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine'zum einseitigen Beschichten dünner Bogen, insbesondere Papierbogen, mit einer die Schicht auf die Bögen auftragenden Walze, einem zum Abtransport der beschichteten Bögen dienenden Förderband und einer Luftdüse zum Ablösen der an der Auftragswalze haftenden Bögen zwecks Ablage auf das Förderband.
Eine solche Maschine ist bereits aus dem Schweizer Patent 638 116-9 bekanntgeworden. Sie weist eine Auftragswalze auf, mittels welcher die durchlaufenden Bogen, meist dünne Papierbogen, einseitig mit einer Schicht überzogen werden. Da es vorkommen kann, dass die Bogen nach dem Auftragen der Schicht an der Auftragswalze haften bleiben, ist eine Luftdüse vorgesehen, welche entgegengesetzt zur Drehrichtung der Walze eine zu dieser annähernd tangentiale
Luftströmung erzeugt, welche jeden Papierbogen sicher von der Walze ablöst, sodass er auf ein Förderband abgelegt wird. Dieses sorgt dann für den Abtransport des Bogens.
Es hat sich gezeigt, dass die Luftdüse zwar die Bogen von der Auftragswalze ablöst, dass aber das Ablegen auf das abtransportierende Förderband nicht zufriedenstellend ist, namentlich auch in zeitlicher Hinsicht nicht. Zwar lost der über die ganze Breite des Bogens abgegebene Druckluftstoss den Bogen zuverlässig von der Walze ab, aber es entstehen hierbei in Querrichtung des Bogens Luftströmungen und Druckunterschiede, die zusammen mit dem normalen Luftdruck auf der Rück- oder Unterseite des Bogens zu einem ungleich-mässigen Ablösen und zum Durchbiegen führen. Es bildet sich der sogenannte Ohreneffekt aus, d.h. der Bogen wird in Querrichtung gesehen in der Mitte sofort und stark abgehoben, während die beiden Längsränder sich nur unwesentlich von der Auftragswalze entfernen und daher wie Ohren nach oben abstehen. Der Grund liegt hauptsächlich darin, dass die von der Luftdüse abgegebene Luft an den Längsrändern des Bogens nach dessen Ablösung viel rascher abströmen kann als in der Mitte und somit den Bogen weniger stark durchbiegt. Die in der Bogenlängsmitte sich befindliche Luft hingegen muss zuerst einen Raum zum Abströmen finden und schafft sich diesen durch die stärkere Durchbiegung des Bogens.
Der Zweck der Erfindung besteht nun darin, das Abströmen der Luft zu beschleunigen und dadurch nicht nur die erwähnte Querdurchbiegung zu vermeiden, sondern auch das Ablegen der Bogen auf dem abtransportierenden Förderband zu beschleunigen und damit die Leistung der Maschine zu erhöhen.
Dieser Zweck wird erfindungsgemäss durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Massnahmen erreicht.
Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnungen beispielsweise näher erläutert, es zeigen:
Fig. 1 eine stark schematisierte Ansicht eines Teils der Maschine,
Fig. 2 eine Ansicht auf einen Ausschnitt des Förderbandes und des Gehäuses, und
Fig. 3 eine perspektivische Schnittansicht längs der Linie III-III in Fig. 1.
Von einem nur zum Teil dargestellten Förderband 1 werden Papierbogen zwecks Beschichtung an ihrer Oberseite einer Auftragswalze 2 zugeführt. Das Förderband 1 und die Auftragswalze 2 bewegen bzw. drehen sich im Sinne der Pfeile, die bei den Umlenkrollen des Förderbandes und bei der Walze eingezeichnet sind. Die Auftragswalze 2 bildet mit einer Dosierwalze 3 zusammen eine Art Becken 4 für die Be-schichtungsflüssigkeit; diese gelangt durch Haftung an der Oberfläche der Auftragswalze 2 nach unten und wird auf die Oberseite eines durch eine Gegenwalze 5 gestützten Papierbogens 6 aufgetragen. Eine Luftdüse 7, die an eine von einer nicht dargestellten Druckluftquelle herführenden Leitung 8 angeschlossen ist, löst durch einen Druckluftstoss den an der Auftragswalze 2 haftenden Bogen 6 ab. Das in dieser Leitung 8 eingesetzte Steuerventil 9 wird zweckmässigerweise von einem vor den beiden Walzen 2,5 angeordneten Sensor 10 gesteuert und im Sinne des Doppelpfeils 11 entsprechend bewegt. Die abgelösten Bogen fallen auf ein ihrem Abtransport dienendes Förderband 12.
Diese Elemente der Maschine sind bereits aus dem eingangs erwähnten CH-Patent bekannt.
Neu ist nun, dass das zuletzt genannte Förderband 12 mit einer insgesamt mit 13 bezeichneten Einrichtung zur Erzeugung eines Unterdruckes zusammenwirkt. Dieses umfasst ein Gehäuse 14, auf welchem das obere Trum 12a des Förderbandes aufliegt, und ferner eine Vakuumpumpe 15, die
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Bei laufender Vakuumpumpe 15 entsteht im Gehäuse 14 ein Unterdruck, der sich durch die Öffnungen 17, 18 hindurch auf die Oberseite des Trums 12a über einen grösseren Bereich auswirkt, welcher sich bis in die Nähe der Auftragswalze 2 ausweiten kann. Der Unterdruck im Gehäuse 14 liegt hierbei zweckmässigerweise zwischen 50-300 mm Wassersäule. Die von ihm ausgehende Sogwirkung auf die Rück- oder Unterseite des Bogens 6 hat eine raschere Bewegung des von der Luftdüse 7 bereits abgelösten Teils des Bogens gegen das Förderband 12 hin zur Folge; damit kann die von der Luftdüse ausgestossene Luft auch rascher entweichen. Damit wird die eingangs erwähnte Durchbiegung des Bogens 6 in Querrichtung vermieden und indirekt auch eine allfällige Verschiebung und/oder Verdrehung des losgelösten Bogens in bezug auf das Förderband vermieden; das Auflegen auf dasselbe wird regelmässiger. Gleichzeitig erhöht sich auch die Leistung der Maschine.
Die Ausführungen der Öffnungen 17,18 kann verschieden sein; in den Figuren 2 und 3 sind die Möglichkeiten dargestellt. Gemäss Fig. 2 können sowohl im Förderband 12 als auch im Gehäuse 14 mehrere parallele Reihen von Öffnungen 17, 18 angeordnet sein, die miteinander zur Überdek-kung gelangen. Zweckmässig ist dabei eine Reihe, hier die mittlere Reihe der Öffnungen 18 im Förderband, gegenüber den anderen beiden Reihen versetzt, nicht aber die mittlere Reihe der anderen Öffnungen, also in diesem Falle der Öffnungen 17 im Gehäuse. Es gelangen somit nicht alle Öffnungen gleichzeitig zur Überdeckung und damit wird die Bildung von Druckwellen herabgesetzt. Die Reihen der Öffnungen 17 brauchen sich nicht über die ganze Länge der Oberseite 14a zu erstrecken; der Unterdruck wirkt sich dann nur über einen Teil der Länge des Förderbandtrums 12a aus.
Für leichtere Ansprüche genügt die Anordnung nach Fig. 3, mit nur einer Reihe von Öffnungen 18 im Förderband. Diese liegen genau auf der Mittellinie 19 des Förderbandes, und unter ihnen befindet sich im Gehäuseoberteil 14a eine einzige Öffnung 17 in Form eines Schlitzes, der sich entweder über die ganze Länge der Gehäuseoberseite oder nur über einen Teil derselben erstreckt. Im Prinzip könnte das Förderband auch aus einem gewobenen Material und die Oberseite 14a des Gehäuses aus einem Gitter oder Sieb bestehen. Die Öffnungen 17, 18 werden dann durch die Maschen des Gewebes und des Gitters oder Siebes gebildet.
Von Vorteil ist es ferner, wenn das Förderband 12 eine höhere Laufgeschwindigkeit besitzt als die Umfangsgeschwindigkeit der Auftragswalze 2. Damit wird eine Strek-kung des einmal angesaugten Bogens 6 erreicht, was nicht nur die Regelmässigkeit des Aufliegens auf das Förderband verbessert, sondern auch die Zeit zum vollständigen Ablösen von der Auftragswalze 2 herabsetzt. Dadurch wird die Leistung der Maschine weiter gesteigert. Die Differenz der genannten Geschwindigkeiten kann bis zu 10%, bezogen auf die Umfangsgeschwindigkeit der Walze 2, betragen.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

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1. Maschine zum einseitigen Beschichten dünner Bogen, insbesondere Papierbogen, mit einer die Schicht auf die Bogen auftragenden Walze, einem zum Abtransport der beschichteten Bögen dienenden Förderband und einer Luftdüse zum Ablösen der an der Auftragswalze haftenden Bogen zwecks Ablage auf das Förderband, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (12) mit Öffnungen (18) versehen ist, und dass ihm eine Einrichtung (13) zur Erzeugung eines Unterdruckes zugeordnet ist, die dazu dient, die abgelösten Bogen (6) auf das Förderband (12) zu saugen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdruckeinrichtung (13) ein Gehäuse (14) und eine mit ihm verbundene Vakuumpumpe (15) aufweist, wobei die Oberseite (14a) des Gehäuses mit wenigstens einer Öffnung (17) versehen ist, die mit den Öffnungen (18) in dem über diese Oberseite (14a) hinweglaufenden Trum (12a) des Förderbandes (12) zusammenwirkt.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdruckeinrichtung (13) nur über einen Teil der Länge des Trums (12a) bzw. des Gehäuses wirkt.
4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (14) ein Unterdruck von 50-300 mm Wassersäule herrscht.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufgeschwindigkeit des Förderbandes (12) grösser ist als die Umfangsgeschwindigkeit der Auftragswalze (2).
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenz dieser Geschwindigkeiten im Bereich von 0-10%, bezogen auf die Umfangsgeschwindigkeit der Auftragswalze (2), liegt.
7. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (18) sowohl im Förderband (12) als auch diejenigen (17) im Gehäuse (14) im wesentlichen über die ganze Breite des Förderbandes bzw. der Gehäuseoberseite (14a) verteilt sind.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (18) im Förderband (12) die Maschen eines Textilgewebes sind.
9. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (17) in der Gehäuseoberseite (14a) die Maschen eines Gitters sind.
10. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (18) im Förderband (12) in einer Reihe auf seiner Mittellinie (19) liegen, und dass die Öffnung (17) in der Gehäuseoberseite durch einen sich entlang dieser Mittellinie erstreckenden Schlitz gebildet ist.
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